#41

RE: Die Freiwillige Feuerwehr in der DDR

in DDR Zeiten 08.02.2015 17:53
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Pit 59 im Beitrag #39
Da sind wir ja in Chemnitz, gut ausgerüstet
Grüsse steffen52


Na Steffen das möchte ja auch sein,so eine Stadt.Weisst Du wieviel BF Feuerwachen Chemnitz hat ?

Ich glaube Zwei! Eine etwas Ältere im Stadtzentrum und eine neu erbaute Wache am Rande der Stadt!
Grüsse steffen52


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#42

RE: Die Freiwillige Feuerwehr in der DDR

in DDR Zeiten 08.02.2015 17:57
von 94 | 10.792 Beiträge

laut www.feuerwehrchemnitz.de/stadt-chemnitz.htm sind es drei Feuerwachen *wink*


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#43

RE: Die Freiwillige Feuerwehr in der DDR

in DDR Zeiten 08.02.2015 18:09
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von 94 im Beitrag #42
laut www.feuerwehrchemnitz.de/stadt-chemnitz.htm sind es drei Feuerwachen *wink*

Danke, 94! Die eine scheint aber nur was Kleines zu sein, deshalb ist sie mir kein Begriff!!
Grüsse steffen52


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#44

RE: Die Freiwillige Feuerwehr in der DDR

in DDR Zeiten 08.02.2015 18:13
von Pit 59 | 10.132 Beiträge

Zwei wären mir auch zu wenig gewesen,wenn man bedenkt das in der Stadt nach 10min wirksame Hilfe einsetzen muss. Das macht nichts Steffen eine etwas kleinere,für den ersten Angiff ausreichen,bei grösseren sachen werden dann schon weitere Kräfte dazu Alarmiert.


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#45

RE: Die Freiwillige Feuerwehr in der DDR

in DDR Zeiten 08.02.2015 18:14
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von steffen52 im Beitrag #43
Die eine scheint aber nur was Kleines zu sein, ...

Oder zu neu? Wurde ja erst 2001 für knapp 8 Millionen gebaut ...
http://www.chemnitz.de/chemnitz/de/aktue...n/2001/702.html


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#46

RE: Die Freiwillige Feuerwehr in der DDR

in DDR Zeiten 08.02.2015 18:18
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von 94 im Beitrag #45
Zitat von steffen52 im Beitrag #43
Die eine scheint aber nur was Kleines zu sein, ...

Oder zu neu? Wurde ja erst 2001 für knapp 8 Millionen gebaut ...
http://www.chemnitz.de/chemnitz/de/aktue...n/2001/702.html

Die in der Jagdschänkenstr, die kenne ich und meinte ich auch nicht, den die ist in ihrer Größe nicht zu übersehen! Genau wie die in der Schadestr, ist ja die Feuerwache die es schon in Chemnitz immer gab!!
Grüsse steffen52


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#47

RE: Die Freiwillige Feuerwehr in der DDR

in DDR Zeiten 08.02.2015 20:47
von Gelöschtes Mitglied
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Das Vorhalten einer Freiwilligen Feuerwehr ist schon richtig und wichtig. Es fällt aber gerade den kleineren Orten immer schwerer eine einsatzbereite Gruppe Tag und Nacht aufzustellen. Vor der Wende waren in den kleineren Orten viele in der Landwirtschaft tätig und relativ schnell verfügbar. Heute sind am Tage fast nur Rentner im Ort anzutreffen.

Wer von den Feuerwehrleuten kann eigentlich eine aussage dazu machen, wie viel % der Brandstiftungen durch Feuerwehrleute verursacht werden???

Der Hesselfuchs


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#48

RE: Die Freiwillige Feuerwehr in der DDR

in DDR Zeiten 08.02.2015 20:51
von Pit 59 | 10.132 Beiträge

Zu diesem Themenkomplex gab es ein Forschungsprojekt am Lehrstuhl für Kriminologie, Kriminalpolitik und Polizeiwissenschaft an der Juristischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum. Im Bericht über dieses Projekt ging der Autor Frank D. Stolt davon aus, dass es sich um ein in absoluten Zahlen ständig zunehmendes Problem handele, das Schäden in volkswirtschaftlich relevanter Größe verursache und durch die Berichterstattung der Massenmedien schon fast zu einem Alltagsphänomen geworden sei.[2]

Bei den Brandstiftungen durch Feuerwehrangehörige schätzt Stolt die Zahl der Brandstifter bei den Freiwilligen Feuerwehren auf etwa 3.000.


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#49

RE: Die Freiwillige Feuerwehr in der DDR

in DDR Zeiten 08.02.2015 22:05
von polsam | 574 Beiträge

Zitat von ABV im Beitrag #1
Die Freiwillige Feuerwehr unterstand in der DDR dem örtlich zuständigen Volkspolizeikreisamt. Von dort sorgten so genannte Instrukteure für die Schulung und Anleitung der Wehren.


Gruß an alle
Uwe




Hallo Uwe,

Die Freiwilligen Feuerwehren unterstanden nicht den VPKÄ.
Träger des Brandschutzes in der DDR waren die Räte der Kreise und Räte der Städte / Stadtbezirke.
Die Ausrüstung und Technik der Kameraden erfolgte über diese Bedarfsträger.
In den VPKÄ gab es Instrukteure die die Zusammenarbeit und Fortbildung koordiniert haben.
Zu bestimmten Problematiken wurden auch die Berufswehren zur Weiterbildung der Kameraden herangezogen.
Schwager war jahrelang Wehrleiter, dann Wirkungsbereichsleiter.
Schwägerin war Angestellte beim Rat des Kreises und für die materielle Sicherstellung (Uniformen, Ersatzteile, Schlauchwäsche, Verbrauchsmaterial) zuständig.


Lutze hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#50

RE: Die Freiwillige Feuerwehr in der DDR

in DDR Zeiten 08.02.2015 22:23
von Theo85/2 | 1.198 Beiträge

Zitat von polsam im Beitrag #49
Zitat von ABV im Beitrag #1
Die Freiwillige Feuerwehr unterstand in der DDR dem örtlich zuständigen Volkspolizeikreisamt. Von dort sorgten so genannte Instrukteure für die Schulung und Anleitung der Wehren.


Gruß an alle
Uwe




Hallo Uwe,

Die Freiwilligen Feuerwehren unterstanden nicht den VPKÄ.
Träger des Brandschutzes in der DDR waren die Räte der Kreise und Räte der Städte / Stadtbezirke.
Die Ausrüstung und Technik der Kameraden erfolgte über diese Bedarfsträger.
In den VPKÄ gab es Instrukteure die die Zusammenarbeit und Fortbildung koordiniert haben.
Zu bestimmten Problematiken wurden auch die Berufswehren zur Weiterbildung der Kameraden herangezogen.
Schwager war jahrelang Wehrleiter, dann Wirkungsbereichsleiter.
Schwägerin war Angestellte beim Rat des Kreises und für die materielle Sicherstellung (Uniformen, Ersatzteile, Schlauchwäsche, Verbrauchsmaterial) zuständig.




Wir unterstanden dem Ministerium des Innern, Träger waren Rat des Kreises und angeleitet wurden wir vom jeweiligen VPKA Abteilung F.


Theo 85/2


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#51

RE: Die Freiwillige Feuerwehr in der DDR

in DDR Zeiten 08.02.2015 23:26
von Gelöschtes Mitglied
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Außerdem gab es in großen Firmen überall eine Betriebsfeuerwehr(Werksfeuerwehr),Austattung ging nach der Größe der Firma.Ausbildung erfolgte zum Teil bei der BF.
Gruß Rei


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#52

RE: Die Freiwillige Feuerwehr in der DDR

in DDR Zeiten 09.02.2015 15:45
von Pit 59 | 10.132 Beiträge

Zitat von rei im Beitrag #51
Außerdem gab es in großen Firmen überall eine Betriebsfeuerwehr(Werksfeuerwehr),Austattung ging nach der Größe der Firma.Ausbildung erfolgte zum Teil bei der BF.
Gruß Rei



Auch ich kenne das mit der Betriebsfeuerwehr,bei uns waren die Betriebe im Diensthabenden System eingebunden und rückten bei Alarm gemeinsam mit der Stadtfeuerwehr aus.
Nach der Wende dachten wir in der Stadtfeuerwehr jetzt werden wir Entlastet und unsere Sollstärke aufgebessert. Pustekuchen,nicht einer kam von den aufgelösten Betriebsfeuerwehren,und warum ?
Ausbildung,Wartung,Einsätze,einfach alles was mit Feuerwehr zu tun hatte wurde im Durchschnittslohn bezahlt.


Theo85/2 und CAT haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#53

RE: Die Freiwillige Feuerwehr in der DDR

in DDR Zeiten 09.02.2015 19:37
von Stuelpner | 170 Beiträge

In der Firma Grünperga (Papierfabrik) in Grünhainichen/Erzgeb. gibt es noch eine Betriebsfeuerwehr. Diese rückt bei Bedarf mit den örtlichen FFW aus.

Gruß Stuelpner


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#54

RE: Die Freiwillige Feuerwehr in der DDR

in DDR Zeiten 10.02.2015 11:14
von OlsenWeilrode | 191 Beiträge

Die Berufsfeuerwehr in Chemnitz hat folgende Struktur:

Rettungswache im Rettungszentrum
Lehrrettungswache im Rettungsdienst
09112 Chemnitz Schadestraße 17

Feuerwache I
09112 Chemnitz Schadestraße 11

Feuerwache und Rettungswache II
09131 Chemnitz Wilhelm-Weber-Straße 15

Feuerwache III
Atemschutzübungsanlage und
Brandsimulationsanlage
09117 Chemnitz Jagdschänkenstraße 53

Das Gelände der Schadestraße ist ziemlich weitläufig, so daß von der "normalen" Bevölkerung diese beiden (Rettungswache und Feuerwache) als eine gemeinsame Angelegenheit wahrgenommen werden.

HG 82/I
Olsen


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#55

RE: Die Freiwillige Feuerwehr in der DDR

in DDR Zeiten 10.02.2015 11:21
von OlsenWeilrode | 191 Beiträge

Zitat von polsam im Beitrag #49
Zitat von ABV im Beitrag #1
Die Freiwillige Feuerwehr unterstand in der DDR dem örtlich zuständigen Volkspolizeikreisamt. Von dort sorgten so genannte Instrukteure für die Schulung und Anleitung der Wehren.


Gruß an alle
Uwe




Hallo Uwe,

Die Freiwilligen Feuerwehren unterstanden nicht den VPKÄ.
Träger des Brandschutzes in der DDR waren die Räte der Kreise und Räte der Städte / Stadtbezirke.
Die Ausrüstung und Technik der Kameraden erfolgte über diese Bedarfsträger.
In den VPKÄ gab es Instrukteure die die Zusammenarbeit und Fortbildung koordiniert haben.
Zu bestimmten Problematiken wurden auch die Berufswehren zur Weiterbildung der Kameraden herangezogen.
Schwager war jahrelang Wehrleiter, dann Wirkungsbereichsleiter.
Schwägerin war Angestellte beim Rat des Kreises und für die materielle Sicherstellung (Uniformen, Ersatzteile, Schlauchwäsche, Verbrauchsmaterial) zuständig.




Oh lalü, ...Schlauchwäsche...

Unterwäsche kenne ich, auch Funktions-Unterwäsche (z.B. Reizwäsche), das Wort "Schlauchwäsche" war mir neu. Siehe, wie das Forum bildet, auch in Homonymie!
Werden die Schläuche eigentlich auch von innen gewaschen? Bei Einsätzen mit Wasser aus dem Löschteich?

HG82/I
Olsen


zuletzt bearbeitet 10.02.2015 11:21 | nach oben springen

#56

RE: Die Freiwillige Feuerwehr in der DDR

in DDR Zeiten 10.02.2015 22:31
von CAT | 351 Beiträge

Zitat von polsam im Beitrag #49
Zitat von ABV im Beitrag #1
Die Freiwillige Feuerwehr unterstand in der DDR dem örtlich zuständigen Volkspolizeikreisamt. Von dort sorgten so genannte Instrukteure für die Schulung und Anleitung der Wehren.


Gruß an alle
Uwe




Hallo Uwe,

Die Freiwilligen Feuerwehren unterstanden nicht den VPKÄ.
Träger des Brandschutzes in der DDR waren die Räte der Kreise und Räte der Städte / Stadtbezirke.
Die Ausrüstung und Technik der Kameraden erfolgte über diese Bedarfsträger.
In den VPKÄ gab es Instrukteure die die Zusammenarbeit und Fortbildung koordiniert haben.
Zu bestimmten Problematiken wurden auch die Berufswehren zur Weiterbildung der Kameraden herangezogen.
Schwager war jahrelang Wehrleiter, dann Wirkungsbereichsleiter.
Schwägerin war Angestellte beim Rat des Kreises und für die materielle Sicherstellung (Uniformen, Ersatzteile, Schlauchwäsche, Verbrauchsmaterial) zuständig.


Dazu habe ich mal eine Frage. Ich war gleich kurz nach der Wende im thrüringischen Mühlhausen und wollte mir mal die Stadt anschauen. Auf dem Weg vom Parkplatz bin ich dann bei der Feuerwehr vorbei gekommen. Das Tor stand auf und ich bin mal rein gegangen und wurde auch gleich freundlich von einem Kameraden begrüßt. Er wollte mir gerade mal den Fuhrpark zeigen, als aus dem Gebäude ein Polizeibeamter (VP ?) raus kam und einen Lauten gemacht hat wegen dem "Westbesuch". Der "Genosse" hat dann aber von dem Kameraden einen wirklich sehr heftigen Einlauf bekommen. "Genosse ? merken Sie denn garnicht, das Sie hier nicht mehr gebraucht werden ......" Bin mir ganz sicher das es kein Angehöriger der Feuerwehr war. Grüne Uniform war doch VP oder ? Gruß Uwe.


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#57

RE: Die Freiwillige Feuerwehr in der DDR

in DDR Zeiten 26.03.2015 14:18
von Gert1952 | 27 Beiträge

Ich bin seit 1964 bei der Feuerwehr,bis 1967AG junge Brandschutzhelfer(heute Jugendfeuerwehr)Mit Beginn der Lehre zur aktiven Wehr gewechselt.Besondere Voraussetzungen musste man nicht haben aber Indresse an der Feuerwehr.Ich habe auch wärent meiner Dienstzeit immer kontakt zu den kameraden gehabt.Von der SED habe ich in der Zeit wenig gemerkt.In den 80zigern hat mal ein Kamerad(frisch von der Parteischule gekommen er wolte sich sicher Lorbeeren erwerben),gesagt wir könnten doch eine Parteigruppe gründen.Da ist mir der Draht aus der Mütze geflogen Ich sagte zu ihm:,,Ich bin in der Feuerwehr um Feuerwehrmann zu sein,wenn Du damit anfängst ist Schluss für mich" .Damit war das Thema vom Tisch und muss aber dazu sagen das ich weder in einer Partei noch in der Gewerkschaft war,aber zu dieser Zeit stell.Wehrleiter war.Wer sich aber Quallifzieren wollte,dem war es problemlos möglich.Auch die Freistellung von der Arbeit war kein Thema,ein Schreiben vom örtlichen Rat und alles lief seinen sozialistischen Gang .Aber heute ist es so das die Arbeitgeber das meistens nicht juckt (Ausnahmen bestätigen die Regel), wenn in ihren Firmen was ist, soll die Feuerwehr auch .tätig werden.So gibt es nicht wenige Orte wo die Feuerwehr nicht oder nur zeitweise Einsatzbereit ist!Es geht heut nach dem Spruch,,und ist gebannt das Flammenmeer Vergisst man schnell die Feuerwehr".Den Komunen fällt es aber immer schwerer ihre Aufgaben zu erfüllen,von dem Geld das sie bekommen will das Land, der Landkreis und die Verwaltungen auch noch was haben.Bis 2010 gehörden wir zur Komune da hatte ich noch etwa 5000 Eurow wo noch Ausrüstung oder andere Dinge angeschaft werden konnten.Heute gehören wir zur Verbandsgemeinde und haben nicht mehr,wenn man da was will soll nach deren Meinung alles der Feuerwehrverein stemmen.
Gert 1952



Roland 2 und Theo85/2 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#58

RE: Die Freiwillige Feuerwehr in der DDR

in DDR Zeiten 26.03.2015 21:25
von Roland 2 | 43 Beiträge

Hallo Gert1952
Ich kenne die Problematik Feuerwehr - Gemeinde. Ich bin 40 Jahre Mitglied der FFw.Davon 19 Jahre Wehrleiter.
Mußte so manchen Kampf mit dem damaligen Bürgermeister ausfechten.
Gruß Roland2


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