#1

Zusammenarbeit zwischen der JG und der FDJ

in DDR Zeiten 02.02.2015 11:25
von Regina | 643 Beiträge

Thomas will mal ein besonderes Thema eröffnen.
Habe ja schon öfters über meine Jugend geschrieben.
Mein damaliger Gegner Vierkrug hat geschrieben das in manchen Orten die JG und die FDJ zusammen arbeiteten.
Ich habe damals, 1962 - ca 1971 nie was davon gehört.
Viele user waren damals überzeugte Genossen und mich interessiert,
habt ihr damals was davon gehört, kanntet ihr welche von uns, habt ihr uns bekämpft?



nach oben springen

#2

RE: Zusammenarbeit zwischen der JG und der FDJ

in DDR Zeiten 02.02.2015 12:27
von turtle | 6.961 Beiträge

Ich habe keine Feindschaft gegenüber den Mitgliedern der JG gehegt, auch nicht gegennüber den Jugendpfarrern der r.- k. Kirche. schrieb Vierkrug.

Was erwartet ihr wie viel von "EUREN GEGNERN" jetzt schreiben ja wir haben euch bekämpft?


nach oben springen

#3

RE: Zusammenarbeit zwischen der JG und der FDJ

in DDR Zeiten 02.02.2015 12:44
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Das mag ich besonders, wenn jemand im Nachhinein sagt. "Ich habe es ja gar nicht so gemeint" oder ich hatte meine Anordnungen bzw. Befehle, da konnte ich nicht anders.

Das ist doch eine ganz alte Geschichte. Wird eine Schlacht gewonnen, stellen sich alle als wichtige Stütze dar. Wird eine Schlacht verloren heißt es, an mir lag es nicht und eigentlich war ich schon immer dagegen.

Der Hesselfuchs


Freienhagener hat sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#4

RE: Zusammenarbeit zwischen der JG und der FDJ

in DDR Zeiten 02.02.2015 12:57
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Meistens waren es die abgefallenen Christen , ob katholisch oder evangelisch die sich in der FDJ besonders hervortaten . Dies kann ich nur über mein Umfeld wo ich seit 1970 hin geheiratet habe , berichten . Viele die als Kinder in der Kirche getauft wurden , gingen nur noch zu den Jugendweihestunden . Meine Frau nahm daran nicht teil und wurde gedemütigt vor der ganzen Schulklasse , Wenn Veranstaltungen oder Klassenfahrt diesbezüglich war , musste sie sich in der LPG melden und in der Feldbaubrigade arbeiten .
das sie keine Jugendweihe hatte , merkte sie als es um einen Lehrstelle ging . Damals gab es noch kleine private Betriebe und so fand sie doch noch eine Lehrstelle . Der Klassenlehrer meines Sohnes an der EOS . heute Gymnasium , war auch so ein abgefallenen Katholik .,der lies es den Schülern so richtig anmerken wie er die Christen hasste . Heute wo er alt ist , wo schleicht er rum . auf den Seniorennachmittagen der Gemeinde ,da ist er anzutreffen , tut so als ob nichts war . Von wegen es gab keine Feindschaft zwischen FDJ und JG . ratata


Regina hat sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#5

RE: Zusammenarbeit zwischen der JG und der FDJ

in DDR Zeiten 02.02.2015 13:00
von Vierkrug (gelöscht)
avatar

Zitat von turtle im Beitrag #2
Ich habe keine Feindschaft gegenüber den Mitgliedern der JG gehegt, auch nicht gegennüber den Jugendpfarrern der r.- k. Kirche. schrieb Vierkrug.

Was erwartet ihr wie viel von "EUREN GEGNERN" jetzt schreiben ja wir haben euch bekämpft?



Ich erwarte überhaupt nichts, denn ich weiß was ich und wofür ich es getan habe. Und die Aufarbeitung nicht nur meiner politischen Vergangeheit, ist und bleibt auch meine persönliche Angelegenheit. Ich brauche keinerlei Art der Vergebung und Rechenschaft muß ich auch nicht ablegen. Was ehemalige "Gegner" denken und schreiben, ist auch ihre Angelegenheit - ist ihre Sicht-und Betrachtungsweise, die auch respektiere.

Vierkrug


Marder und RudiEK89 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 02.02.2015 13:07 | nach oben springen

#6

RE: Zusammenarbeit zwischen der JG und der FDJ

in DDR Zeiten 02.02.2015 13:07
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von Vierkrug im Beitrag #5
Zitat von turtle im Beitrag #2
Ich habe keine Feindschaft gegenüber den Mitgliedern der JG gehegt, auch nicht gegennüber den Jugendpfarrern der r.- k. Kirche. schrieb Vierkrug.

Was erwartet ihr wie viel von "EUREN GEGNERN" jetzt schreiben ja wir haben euch bekämpft?



Ich erwarte überhaupt nichts, denn ich weiß was ich und wofür ich es getan habe. Und die Aufarbeitung nicht nur meiner politischen Vergangeheit, ist und bleibt auch meine persönliche Angelegenheit. Ich brauche keinerlei Art der Vergebung und Rechenschaft muß ich auch nicht gegenüber Anderen ablegen.

Vierkrug


Darum haste auch deine geliebte DDR verlassen und lebst jetzt beim ehemaligen Klassenfeind viel besser , schämt ihr euch alle nicht . Unschuldig wart ihr ja alle , ratata


nach oben springen

#7

RE: Zusammenarbeit zwischen der JG und der FDJ

in DDR Zeiten 02.02.2015 13:11
von turtle | 6.961 Beiträge

Niemand muss sich hier für seine Überzeugung von damals oder heute verantworten. Hier ist kein Tribunal. Ich glaube Vierkrug wenn er schreibt,
das er persönlich keine Feindschaft gegenüber der JG empfunden hat. Das es auch anders war, wird auch richtig sein . Persönliche Angriffe sollten hier vermieden werden. Das schreibe ich mal in Voraussicht. In der Regel wird das wieder eine neue Baustelle mit Angriffen. Steht nicht in der Bibel .liebe Deinen Nächsten!


DoreHolm hat sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#8

RE: Zusammenarbeit zwischen der JG und der FDJ

in DDR Zeiten 02.02.2015 13:11
von Vierkrug (gelöscht)
avatar

Zitat von ratata im Beitrag #6
Zitat von Vierkrug im Beitrag #5
Zitat von turtle im Beitrag #2
Ich habe keine Feindschaft gegenüber den Mitgliedern der JG gehegt, auch nicht gegennüber den Jugendpfarrern der r.- k. Kirche. schrieb Vierkrug.

Was erwartet ihr wie viel von "EUREN GEGNERN" jetzt schreiben ja wir haben euch bekämpft?



Ich erwarte überhaupt nichts, denn ich weiß was ich und wofür ich es getan habe. Und die Aufarbeitung nicht nur meiner politischen Vergangeheit, ist und bleibt auch meine persönliche Angelegenheit. Ich brauche keinerlei Art der Vergebung und Rechenschaft muß ich auch nicht gegenüber Anderen ablegen.

Vierkrug


Darum haste auch deine geliebte DDR verlassen und lebst jetzt beim ehemaligen Klassenfeind viel besser , schämt ihr euch alle nicht . Unschuldig wart ihr ja alle , ratata


Klar doch, deshalb schiffere ich auch auf dem Plöner See mit einem 125 Meter langen Binnenfahrgastschiff herum !!!


nach oben springen

#9

RE: Zusammenarbeit zwischen der JG und der FDJ

in DDR Zeiten 02.02.2015 13:13
von Vierkrug (gelöscht)
avatar

Zitat von turtle im Beitrag #7
Niemand muss sich hier für seine Überzeugung von damals oder heute verantworten. Hier ist kein Tribunal. Ich glaube Vierkrug wenn er schreibt,
das er persönlich keine Feindschaft gegenüber der JG empfunden hat. Das es auch anders war, wird auch richtig sein . Persönliche Angriffe sollten hier vermieden werden. Das schreibe ich mal in Voraussicht. In der Regel wird das wieder eine neue Baustelle mit Angriffen. Steht nicht in der Bibel .liebe Deinen Nächsten!


In der Bergpredigt - Matthäus 5 Danke @turtle

Vierkrug


nach oben springen

#10

RE: Zusammenarbeit zwischen der JG und der FDJ

in DDR Zeiten 02.02.2015 13:18
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von turtle im Beitrag #7
Niemand muss sich hier für seine Überzeugung von damals oder heute verantworten. Hier ist kein Tribunal. Ich glaube Vierkrug wenn er schreibt,
das er persönlich keine Feindschaft gegenüber der JG empfunden hat. Das es auch anders war, wird auch richtig sein . Persönliche Angriffe sollten hier vermieden werden. Das schreibe ich mal in Voraussicht. In der Regel wird das wieder eine neue Baustelle mit Angriffen. Steht nicht in der Bibel .liebe Deinen Nächsten!


Danke , sind alles Unschuldslämmer . ratata


nach oben springen

#11

RE: Zusammenarbeit zwischen der JG und der FDJ

in DDR Zeiten 02.02.2015 13:40
von turtle | 6.961 Beiträge

Mir gefällt nicht wenn zuviel verallgemeinert wird. Alle ehemaligen Genossen über einen Kamm scheren wird die Realitäten eintrüben. Wer dazu steht damals so gehandelt zu haben da es seine Überzeugung war, ist mir lieber als jemand der von nichts wusste bzw., abstreitet. Das Forum lebt auch oder auch gerade von Mitgliedern wie Vierkrug, Alfred oder seaman.
Einige der „Gegenfraktion“ haben hier bereits das Handtuch speziell wegen persönlichen Anfeindungen oder Zerpflügen ihrer Themen geschmissen. Zur Aufklärung unserer Vergangenheit müssen wir auch gestatten das ehemalige „Staatsdiener“ ihre Meinung oder Sicht schreiben dürfen. Nicht alles was in der Bild stand ist die Wahrheit. Ich habe mich inzwischen mit einigen meiner ehemaligen Gegenfraktion offen und konstruktiv unterhalten.
Dazu gehört gleiche Augenhöhe und gegenseitige Achtung. Ich hatte bei diesen Aussprachen nie das Gefühl das einen persönlichen Feindschaft besteht. Ich traue anderen genauso zu aus der Vergangenheit gelernt zu haben wie ich heute auch einiges anders sehe. Für seine politische Überzeugung sollte in einem Rechtsstaat keiner Nachteile haben, solange unseren Staat nicht direkt bekämpft.


DoreHolm, furry und RudiEK89 haben sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#12

RE: Zusammenarbeit zwischen der JG und der FDJ

in DDR Zeiten 02.02.2015 13:51
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Die Berührungsängste und das Mißtrauen der Kirchengruppen gegenüber der FDJ war da aber auch die Diskussionen.
Ich erinnere mich sehr gern an einen Arbeitskollegen mit dem ich damals sowohl über das Weltgeschehen als auch über betriebliche Abläufe offener und angeregter diskutieren konnte als mit dem Parteisekretär, was ich aber eher auf unsere Gleichaltrigkeit zurückführen würde.
Etwas kratzbürstiger ging es mit einem anderem (evangelischen) Kollegen zu, der im Prinzip alles negierte, was auch nur ansatzweise mit der Jugendarbeit wie z. B. Sportfeste, Soliaktionen oder Schrottsammlungen zu tun hatte, somit also auch Aktivitäten, die keine ideologischen Grundsatzdiskussionen erwarten ließen.
Er griff an, wenn die FDJ Pfingsttreffen veranstaltete, weil Pfingsten ein Fest der Kirche sei, nahm allerdings auch das Angebot, am 1. Mai aus Protest arbeiten zu gehen nicht an, ja ich gebe zu mit dem war keine Diskussion auf Augenhöhe möglich.
Ja ich gebe zu, es war recht kindisch wie wir damals mit Anfang 20 noch im Bahnbetriebswerk diskutierten und bereue eigentlich auch, daß ich der Bemühung um einen hohen FDJ- Organisierungsgrad vieles unterordnete, was man offener und ehrlicher hätte angehen können.
Der BPO- Sekretär mahnte mich nur hin und wieder, mich blos nicht mit denen einzulassen, was ich im Prinzip ja auch nicht tat.
Zwar unterblieben die Diskussionen nicht aber die von ihm angeregte Teilnahme an kirchlichen Veranstaltungen zwecks Erweiterung meines Horizontes nahm ich letztmalig als Schüler noch wahr, als ich in die Christenlehre ging, später schien mir das ausgeschlossen.
In der Christenlehre war ich allerdings nur, weil sich die (katholische) Oma drüber freute und ich ein paar Mitstreiter aus meiner Nachbarschaft dort wieder traf, so etwas war alles kein Problem damals weder für die Schule noch für den Vater, der seit 1953 (mit 18) SED- Mitglied war.



nach oben springen

#13

RE: Zusammenarbeit zwischen der JG und der FDJ

in DDR Zeiten 02.02.2015 14:01
von damals wars | 12.113 Beiträge

Ich konnte nicht verstehen, warum man sich wegen der Mitgliedschaft in der Kirche die Zukunft verbauen soll , da sich Kirche und FDJ nicht ausschlossen. Ich hätte da in der Lehre so einen Fall, wo der Papa Pfarrer war.
Und wenn heute man sieht, wie rabiat die Kirche in solchen Fällen vor den Arbeitsgerichten vorgeht.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
zuletzt bearbeitet 02.02.2015 14:13 | nach oben springen

#14

RE: Zusammenarbeit zwischen der JG und der FDJ

in DDR Zeiten 02.02.2015 14:04
von turtle | 6.961 Beiträge

Spätestens als ich in ein Kinderheim kam ,war Schluss mit meiner Christenlehre. Die besuchte ich nur weil meine Oma mich dazu drängte, wäre lieber spielen gegangen. Im Heim wurde ich offen ausgelacht und für quasi für dumm hingestellt wenn ich anfangs beten wollte. Gott hatte im Heim keinen Platz. Ich bin seitdem immer Atheist geblieben. Muss ich jetzt der sozialistischen Erziehung die Schuld geben?


nach oben springen

#15

RE: Zusammenarbeit zwischen der JG und der FDJ

in DDR Zeiten 02.02.2015 14:05
von FRITZE (gelöscht)
avatar

Zitat von ratata im Beitrag #4
Meistens waren es die abgefallenen Christen , ob katholisch oder evangelisch die sich in der FDJ besonders hervortaten . Dies kann ich nur über mein Umfeld wo ich seit 1970 hin geheiratet habe , berichten . Viele die als Kinder in der Kirche getauft wurden , gingen nur noch zu den Jugendweihestunden . Meine Frau nahm daran nicht teil und wurde gedemütigt vor der ganzen Schulklasse , Wenn Veranstaltungen oder Klassenfahrt diesbezüglich war , musste sie sich in der LPG melden und in der Feldbaubrigade arbeiten .
das sie keine Jugendweihe hatte , merkte sie als es um einen Lehrstelle ging . Damals gab es noch kleine private Betriebe und so fand sie doch noch eine Lehrstelle . Der Klassenlehrer meines Sohnes an der EOS . heute Gymnasium , war auch so ein abgefallenen Katholik .,der lies es den Schülern so richtig anmerken wie er die Christen hasste . Heute wo er alt ist , wo schleicht er rum . auf den Seniorennachmittagen der Gemeinde ,da ist er anzutreffen , tut so als ob nichts war . Von wegen es gab keine Feindschaft zwischen FDJ und JG . ratata




Günter ! Das kann aber nicht überall so gewesen sein ! In meiner Klasse waren zwei ,die nicht an der Jugendweihe teilnahmen . Einer war ev. ,der Andere kathol.. Aber beide wurden weder gemobbt noch wegen ihrer Religion benachteiligt ! Sicher mußten sie in der Zeit ,wenn während der Schulzeit Veranstaltungen zur Jugendweihe waren ,in der Schule leichte Arbeiten machen . Aber zu den Exursionen zu Grossbetrieben oder Mahn und Gedächtnisstätten sind sie mitgekommen !
Und als ich zur Schule kam ,gab es noch einen ev. Pastor im Dorf ,dessen 4 Töchter später alle auf die EOS gingen und ihr Abitur machten !
Nun mag ja in den sechziger Jahren der Wind etwas schärfer gewesen sein ,aber es liegt doch immer an der Einstellung Einzelner ,die man nicht verallgemeinern sollte .
Was ist eigentlich heute mit den ganzen Kirchenaustretern ,welche zu Weihnachten in die Messe rennen und zu ihrer Beerdigung am liebsten eine kirchliche Beisetzung haben wollen ?!?


nach oben springen

#16

RE: Zusammenarbeit zwischen der JG und der FDJ

in DDR Zeiten 02.02.2015 14:13
von Linna | 188 Beiträge

Zusammenarbeit zwischen JG und FDJ kenne ich nicht. Wir lebten in unserem Ort friedlich miteinander und keiner tat dem anderen
etwas zuleide. Die meisten waren in beiden Organisationen, d.h. mit 14 Jahren ging man zur Jugendweihe und mit 15 wurde man
konfirmiert und keiner nahm daran Anstoß.
Obwohl ich kein gottgefälliges Leben geführt hatte ging ich mit Begeisterung zur Konfirmation, weil mir meine Großmutter die 200 M
die mir zum Moped fehlten dafür gab.
Gruß-Linna



nach oben springen

#17

RE: Zusammenarbeit zwischen der JG und der FDJ

in DDR Zeiten 02.02.2015 14:19
von damals wars | 12.113 Beiträge

Zitat von ratata im Beitrag #10
Zitat von turtle im Beitrag #7
Niemand muss sich hier für seine Überzeugung von damals oder heute verantworten. Hier ist kein Tribunal. Ich glaube Vierkrug wenn er schreibt,
das er persönlich keine Feindschaft gegenüber der JG empfunden hat. Das es auch anders war, wird auch richtig sein . Persönliche Angriffe sollten hier vermieden werden. Das schreibe ich mal in Voraussicht. In der Regel wird das wieder eine neue Baustelle mit Angriffen. Steht nicht in der Bibel .liebe Deinen Nächsten!


Danke , sind alles Unschuldslämmer . ratata

Die größten Kritiker der Elche, waren früher selber welche, sagt der Volksmund zu solchen "Unschuldslämmer"😂


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
nach oben springen

#18

RE: Zusammenarbeit zwischen der JG und der FDJ

in DDR Zeiten 02.02.2015 14:38
von Regina | 643 Beiträge

Jetzt bringen einige was durcheinander.
Es geht um die JG (Junge Gemeinde) und nicht um die Konfirmation.
Viele Jugendliche die Konfirmandenunterricht hatten waren bei der Konfirmation und hatten gleichzeitig Jugendweihe
Viele JG Mitglieder waren in der Jungschar und gingen nach der Konf. in die JG, wo sie 1 Jahr Kandidat waren und danach ihr Abzeichen erhielten.
Die Konfirmanden hatten den Unterricht beim Pfarrer oder in Christenlehreräume. Die JG hatten eigene Räume und ein Liederheft ,,Die Mundorgel,,
Der oberste Chef der Pfarrer und der Katacheten war der Landesbischof. Der Chef der JG war der Landesjugendwart



nach oben springen

#19

RE: Zusammenarbeit zwischen der JG und der FDJ

in DDR Zeiten 02.02.2015 14:42
von DoreHolm | 7.681 Beiträge

Damals, als sich noch der letzte Lehrer und der Religionslehrer die Türklinke in die Hand gaben (muß so etwa 1954/55 gewesen sein), stand ich nach der letzten Stunde auf und wollte gehen. Für mich war die Schule zu Ende. Der Religionslehrer, der schon in der Tür stand, wollte mich aufhalten, konnte es aber nicht, weil ich ihm sagte, daß ichnicht im Religionsunterricht teilnahm. Jahr drauf, als der Religionsunterricht schon außerhalb der Schule stattfand, wollten mich die anderen Schulkameraden überzeugen, doch mal mitzukommen. Da würden immer so schöne Geschichten erzählt. So ging ich einmal mit. Gerade mit dieser Stunde muß der Lehrer bei mir kein glückliches Händchen gehabt haben, wenn er fing damit an, daß Gott das Licht schuf u.s.w. Das kam mir damals als etwa 9-jähriger schon so absurd vor, sodaß ich nie wieder hinging. Ich muß vielleicht hinzufügen, daß ich damals, als ich Ende der 1.Klasse in diese Schule kam, einen Klassen"kameraden" hatte, der die Klasse gegen mich aufhetzte. "Leschke Klassenkeule" war sein Ruf. Das ging etwa zwei Jahre, bis seine Eltern, beides Lehrer, die Fliege machten und abhauten. Danach war Ruhe und die alten Klassenkameraden sagten, was das für ein Blödmann war. Aber erst haben sie mitgemacht. Er war der Klassenprimus und streng katholisch, wohnte dazu noch im Nachbarhaus. Ich begann, die Schule zu schwänzen. Als meine Mutter mit in die Schule kam, wollte ihr kein Lehrer glauben, daß dieser nette, immer freundliche und dazu noch sehr gute Schüler so etwas macht. Das waren meine ersten und wohl doch etwas prägenden Erfahrungen, die ich mit Christen im Allgemeinen und Katholiken im besonderen gemacht hatte. Das hat sich aber zum Glück nicht so ausgewirkt, daß ich zum Gegner der Kirche geworden wäre und ich habe Achtung vor den Christen, die ihre Lehre leben.
Mein Vater hatte ein etwas ambivalentes Verhältnis zur Kirche. Vom Elternhaus sozialdemokratisch erzogen, später SED und "sozialistischer Leiter" äußerte er sich einmal so, daß, wenn eines seiner Kinder kirchlich heiratet, dann würde er nicht die Kirche betreten und so lange draußen bleiben. Andererseits hatte er aber keine Probleme damit, auf kommunaler Ebene mit Kirchenvertretern zusammenzuarbeiten und im Eichsfeld (oben schrieb ich schon was dazu) in den ihm unterstellten Betrieben ständig das Kruzifix vor seinen Augen zu sehen und eine Menge aktive Christen als leitende Kollegen zu haben. Meine Mutter hingegen war christlich erzogen, allerdings nicht aktiv. Mit ihrem Gerechtigkeitssinn kollidierte sie allerdings desöfteren mit dem Pfarrer in ihrem Dorf.



nach oben springen

#20

RE: Zusammenarbeit zwischen der JG und der FDJ

in DDR Zeiten 02.02.2015 14:52
von Linna | 188 Beiträge

Zitat von Regina im Beitrag #18
Jetzt bringen einige was durcheinander.
Es geht um die JG (Junge Gemeinde) und nicht um die Konfirmation.
Viele Jugendliche die Konfirmandenunterricht hatten waren bei der Konfirmation und hatten gleichzeitig Jugendweihe
Viele JG Mitglieder waren in der Jungschar und gingen nach der Konf. in die JG, wo sie 1 Jahr Kandidat waren und danach ihr Abzeichen erhielten.
Die Konfirmanden hatten den Unterricht beim Pfarrer oder in Christenlehreräume. Die JG hatten eigene Räume und ein Liederheft ,,Die Mundorgel,,
Der oberste Chef der Pfarrer und der Katacheten war der Landesbischof. Der Chef der JG war der Landesjugendwart


Die Teilnahme an den Veranstaltungen der "Jungen Gemeinde" waren bei uns Grundvoraussetzung für die Zulassung
zur Konfirmation. Die K. erfolgte immer ein Jahr nach der Jugendweihe.
Gruß-Linna



nach oben springen



Besucher
9 Mitglieder und 40 Gäste sind Online

Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: loryglory
Besucherzähler
Heute waren 78 Gäste und 17 Mitglieder, gestern 3414 Gäste und 170 Mitglieder online.

Forum Statistiken
Das Forum hat 14358 Themen und 557099 Beiträge.

Heute waren 17 Mitglieder Online:

Besucherrekord: 589 Benutzer (24.10.2016 20:54).

Xobor Ein eigenes Forum erstellen