#141

RE: Griechenland - gestern - heute - morgen

in Themen vom Tage 31.01.2015 15:10
von schnatterinchen (gelöscht)
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Ja klar die Vergangenheit , geben wir dem "Guten" einfach mal etwas Zeit.

Untätigkeit kann man ihm nicht vorwerfen. http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-...ei-griechenland

Was sagen eigentlich die Linken die sich über die Kiewer Faschisten so aufgeregt haben zu diesen Leuten?


zuletzt bearbeitet 31.01.2015 15:13 | nach oben springen

#142

RE: Griechenland - gestern - heute - morgen

in Themen vom Tage 31.01.2015 15:17
von Heckenhaus | 5.147 Beiträge

Zitat von schnatterinchen im Beitrag #141
Ja klar die Vergangenheit , geben wir dem "Guten" einfach mal etwas Zeit.

Untätigkeit kann man ihm nicht vorwerfen. http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-...erkei-griechenl

Gibt es noch andere Sorgen ? Ich erinnere an Zypern, wer hat dort was okkupiert ?

Ich kann mich nicht erinnern, von großen Feldzügen der Griechen gehört zu haben, die Osmanen (Türken) hingegen standen 2 x vor Wien.

Edit :Nett übrigens, wenn du nach 4 min noch irgend etwas hinzufügst.


.
.
„Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.”
— Aristoteles -

"Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht."
— Abraham Lincoln –
.
zuletzt bearbeitet 31.01.2015 15:22 | nach oben springen

#143

RE: Griechenland - gestern - heute - morgen

in Themen vom Tage 31.01.2015 15:23
von schnatterinchen (gelöscht)
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Was heißt hier keine anderen Sorgen? Diese Regierung scheint auf Krawall gebürstet zu sein unter dem Deckmantel die Interessen des griechischen Volkes zu vertreten.
Was sind denn das für Signale an seine Nachbarn? Wenn das der neue Stil sein soll in Europa na dann gute Nacht.


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#144

RE: Griechenland - gestern - heute - morgen

in Themen vom Tage 31.01.2015 15:25
von LO-Wahnsinn | 3.489 Beiträge

Zitat von schnatterinchen im Beitrag #137
Herr Dugin läst grüßen ......oder meinst du nicht eher national denkender Sozialist. Da kann man schon mal durcheinander kommen. Gemeint ist sicher das selbe.
Der neue Verteidigungsminister Griechenlands ist ja schon einmal bekennender Antisemit. Von daher passt es schon mal.


Richtig schnatterinchen, so herum wars eigentlich gemeint.


Ein Volk, das sich einem fremden Geist fügt,
verliert schließlich alle guten Eigenschaften und damit sich selbst.
Ernst Moritz Arndt (1769 - 1860)
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#145

RE: Griechenland - gestern - heute - morgen

in Themen vom Tage 31.01.2015 15:29
von schnatterinchen (gelöscht)
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...............jetzt weiß ich endlich auch wo die Wortkreation rot lackierter Nazi herkommt.


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#146

RE: Griechenland - gestern - heute - morgen

in Themen vom Tage 31.01.2015 15:29
von Harzwanderer | 2.923 Beiträge

Der läuft ja jetzt schon gegen die Wand bei der EU. Dann dämmert ihm auch bald, dass der Wahlkampf zu Ende ist und er zunächst in die falsche Richtung gerudert ist. Griechenland wird schon wieder auf die Beine kommen, wenn sie ihre Grundprobleme wirklich abstellen. Die Bevölkerung hat allerdings noch saure Zeiten vor sich, bis wieder Licht am Ende des Tunnels zu sehen ist.


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#147

RE: Griechenland - gestern - heute - morgen

in Themen vom Tage 31.01.2015 15:47
von LO-Wahnsinn | 3.489 Beiträge

Zitat von schnatterinchen im Beitrag #143
Was heißt hier keine anderen Sorgen? Diese Regierung scheint auf Krawall gebürstet zu sein unter dem Deckmantel die Interessen des griechischen Volkes zu vertreten.
Was sind denn das für Signale an seine Nachbarn? Wenn das der neue Stil sein soll in Europa na dann gute Nacht.


Wir sollten ihnen etwas Zeit geben.
Warum eigentlich in der Vergangenheit herumstochern, wichtig ist was morgen passiert und in Zukunft, aber das ist mal deutsche Tugend alles zu zerreden.
Griechenland hätte auf diesem Weg nicht weitermachen können und es wären auch nie Schulden zurück gezahlt worden.
Das Land, vorallem aber das Volk, ist derart in die Ecke gedrängt, nur das ist der Grund dafür, dass diese Koalition heute überhaupt regiert.

Schauen wir doch nochmal in die Vergangenheit, allerdings in die geschichtliche.
Was war bevor Hitler an die Macht kam?
War nicht das deutsche Volk auch in die Ecke gedrängt?
War nicht das deutsche Volk von internationalen Diktaten in die Knie gezwungen?

Die politischen Situationen sind nicht vergleichbar, wohl aber die menschlichen.

Natürlich haben die Griechen viel Eigenanteil an ihrer Situation, doch habe ich den Eindruck, die neue Regierung möchte auch das durchbrechen.
Griechenland hilft nur ein radikaler Kurswechsel, das Dauerfüttern mit Geld hilft ihnen garnichts.
Darum finde ich, ist jedes Mittel recht, jede Regierung recht, die das Land wieder voran bringen.
Was nutzt eine saubere, oder vom Westen/Europa als sauber angesehene Gesinnung/Regierung, wenn das Land brach liegt und von den so genannten Sauberen zerstört wird.


Ein Volk, das sich einem fremden Geist fügt,
verliert schließlich alle guten Eigenschaften und damit sich selbst.
Ernst Moritz Arndt (1769 - 1860)
zuletzt bearbeitet 31.01.2015 16:00 | nach oben springen

#148

RE: Griechenland - gestern - heute - morgen

in Themen vom Tage 31.01.2015 15:58
von damals wars | 12.186 Beiträge

Was Merkel so alles schafft:
http://www.n-tv.de/politik/Podemos-will-...le14428976.html

Es wird an den bösen Verdächtigungen nicht doch was drann sein?


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#149

RE: Griechenland - gestern - heute - morgen

in Themen vom Tage 31.01.2015 15:58
von LO-Wahnsinn | 3.489 Beiträge

Zitat von schnatterinchen im Beitrag #145
...............jetzt weiß ich endlich auch wo die Wortkreation rot lackierter Nazi herkommt.


Also falls Du mich dort einordnest, da muss ich Dich enttäuschen, denn mein Kern ist kein Nazi.
Mein Kern ist ein Sozialist, mein Ex-Schwager, der Politikwissenschaften studiert hat, meint sogar ich wär ein Marxist.
Wie auch immer, ein Nazi bin ich sowieso nicht, dann würde ich all die Verbrechen der Nazis gutheissen, was mir allein schon mein Verstand verbietet.
Aber ein Sozialist, der national angehaucht ist, der bin ich ganz bestimmt.
Ich würde dann farblich eher sagen, schwarz (nationalkonservativ) lackierter Sozi.
Ich würde mich, dem Wort nach streng genommen, sogar als Nationalsozialist bezeichnen, leider ist es in diesem Land jedoch unmöglich diesen Begriff mal wertfrei zu definieren, ein "ganz pfui" Wort eben, obwohl das Wort und der Inhalt eigentlich nichts böses darstellen.


Ein Volk, das sich einem fremden Geist fügt,
verliert schließlich alle guten Eigenschaften und damit sich selbst.
Ernst Moritz Arndt (1769 - 1860)
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#150

RE: Griechenland - gestern - heute - morgen

in Themen vom Tage 31.01.2015 18:48
von FRITZE (gelöscht)
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scheint auf Krawall gebürstet zu sein

damit kannst Du eigentlich nur Dich meinen !

Kann es sein daß Du zu viel amerikanische Trickfilme gesehen hast ?
https://www.youtube.com/watch?v=GCeZyCV3zQ0


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#151

RE: Griechenland - gestern - heute - morgen

in Themen vom Tage 01.02.2015 15:38
von StabsfeldKoenig | 2.648 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #115
Zitat von ABV im Beitrag #113
Zitat von schnatterinchen im Beitrag #110
Zitat von FRITZE im Beitrag #91
In Griechenland wurde mal die Demokratie erschaffen !

http://de.wikipedia.org/wiki/Attische_Demokratie

http://www.bpb.de/izpb/175892/grundzuege...emokratie?p=all




Und möglicherweise bald wieder abgeschafft.Bei dem Gedanken bekommt die Linke feuchte Augen.


Griechenland ist ein Musterbeispiel dafür was passieren kann, wenn ein Land tief in der Krise steckt. Da wird demjenigen hinterher gerannt, der die scheinbar einfachsten Lösung zur Beilegung der Krise parat hat.
Aus der Ferne betrachtet, könnte man glauben das ganz Griechenland bekloppt ist. Wer aber ehrlich zu sich selbst ist, tief in sich hinein horcht und sich fragt wie man wohl selbst, in ähnlicher Situation gewählt hätte, kommt möglicherweise auf erstaunliche Ergebnisse. Wenn ich mir vorstelle das mein Gehalt halbiert , dafür aber die bestehende finanzielle Belastung verdoppelt worden wäre, Nachts vor lauter Sorgen nicht mehr in den Schlafen könnte, ich würde vielleicht auch dem Politiker den Vorzug geben, der einen schnellen Ausweg aus der Krise anbietet.
Krisen vernebeln eben oftmals die Sinne. Aber nüchtern gesehen kann das " Griechische Experiment" doch nur schief gehen. Und die Griechen immer stärker in die Sch.... reiten. Ich befürchtet sogar, dass es zu bürgerkriegsähnlichen Tumulten in dem Land kommen wird, wenn die versprochenen "Lösungen", wie eigentlich nicht anders zu erwarten, ausbleiben.
Demokratie ist gut und schön, kann manchmal aber auch zu puren Verzweiflungsaktionen führen. Die Griechen haben sich ihren völligen Ruin, in freier demokratischer Wahl, selbst gewählt.

Gruß an alle
Uwe



das hast du sehr realistisch geschildert, @ABV . Genau so wird es kommen. Der Tsirpas hat in wenigen Tagen schon so viel Porzellan zerschlagen. Damit meine ich erst mal die verbalen Keulen gegen Rest EU ( ohne Not wohlgemerkt) aber auch die Tatsache, dass er sofort und gestern alle Wahlversprechen einlöst, die Kosten verursachen, aber die, die Geld einbringen sollen, wie Privatisierung von staatlichen Betrieben überhaupt nicht erwähnt sondern sogar stoppt. Ich sehe auch noch nicht, dass die sogenannte Reichensteuer umgesetzt wird. Die Reichen Griechen haben ihr Geld längst woanders gebunkert, da kommt er nicht mehr dran. Der bekommt keinen Cent Ende Februar, wenn eine weiter Zahlung der Kreditgeber fällig wird. Dann sitzt er auf dem Trockenen.
Ich weiss nicht warum, aber die Situation kommt mir atmosphärisch sehr nahe an die Situation wie D sie Anfang der 30er Jahre hatte. Da haben die Menschen in ihrer Verzweiflung (Arbeitslosigkeit und Armut )wohl auch nach jedem Strohhalm gegriffen und den Rattenfänger A.H gewählt. Das Ergebnis ist ja bekannt.



Für die Reichensteuer wird genau deswegen das Ausland gebraucht. Und um dort die Bereitschaft zu erzwingen, Vermögen zu suchen und zu beschlagnahmen, benötigt man die Drohung "wir zahlen unsere Schulden nicht". Und mit dem im Ausland versteckten Vermögen der steuerhinterziehenden Millionäre kann man dann die schulden begleichen.



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#152

RE: Griechenland - gestern - heute - morgen

in Themen vom Tage 01.02.2015 15:57
von eisenringtheo | 9.179 Beiträge

Man bräuchte dringend eine Steuer-CD aus der Schweiz. Hier ist sicher viel Fluchtgeld gebunkert.
Theo


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#153

RE: Griechenland - gestern - heute - morgen

in Themen vom Tage 01.02.2015 19:20
von ABV | 4.202 Beiträge

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #152
Man bräuchte dringend eine Steuer-CD aus der Schweiz. Hier ist sicher viel Fluchtgeld gebunkert.
Theo


Du sitzt doch an der Quelle, Theo

Gruß Uwe


www.Oderbruchfotograf.de

http://seelow89.wordpress.com/tag/volkspolizei-seelow/


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#154

RE: Griechenland - gestern - heute - morgen

in Themen vom Tage 13.02.2015 21:01
von IM Kressin | 918 Beiträge

Der Euro wird wohl weiter rollen,

er wird es richten!



"Als ich 17 war, war in meinem Traumberuf nichts mehr frei” – Was das war? – "Rentner! Erst Rentnerlehrling, dann Jungrentner und dann Rentnergeselle!”

Wo ein Genosse ist, ist die Partei - wo zwei Genossen sind, ist ein Intershop!
Gert hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#155

RE: Griechenland - gestern - heute - morgen

in Themen vom Tage 14.02.2015 17:58
von Gelöschtes Mitglied
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Varoufakis will Sozialprogramm für ganze Eurozone

Hat kein Geld und stellt Programme auf - geht es der Eurozone schlecht, zu mindestens geht es Griechenland weit aus schlechter.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziale...-a-1018431.html


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#156

RE: Griechenland - gestern - heute - morgen

in Themen vom Tage 16.02.2015 12:15
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Die wirtschaftliche Großwetterlage in Griechenland weist gewisse Parallelen mit der DDR in ihrer Endphase aus, um wirklich beide Situationen vergleichen zu können, müßte man die Mentalität der "einheimischen" Griechen kennen und vor allem wissen, wer in dieser unsäglichen Schattenwirtschaft die wahren Treiber und Profiteure sind.
Es ist aber anzunehmen, daß dort ähnlich wie in den heutzutage siechenden ehemaligen Volksdemokratien wie dem Kosovo, Albanien, Rumänien usw. das Land von einheimischen Gaunerbanden im Verbund mit international aktiven Wirtschaftskriminellen geplündert wurde, in dieser Phase war die DDR zu keiner Zeit, sie hätte somit auch keine Probleme mit internationalen Verbindlichkeiten gehabt.
Trotzdem wären wir bei einem rein hypothetischen Wahlsieg der PDS eventuell gestützt von den ebenfalls DDR- affinen Bürgerrechtlern im März 1990 mit dieser westdeutschen Arroganz konfrontiert worden, da wir die Autarkiebewegung der DDR- Wirtschaft hätten korrigieren müssen, sprich es hätte bis zu einem gewissen Grade eine Abhängigkeit von Devisen gegeben, aber das soll hier nicht das Thema sein.
Ich schreibe das nur, weil man diesem Experiment ( des Euro- Ausstiegs) mit großer Spannung entgegensehen sollte und nicht von vornherein in Depressionen verfallen möge.
Worauf es nun ankommt, sind die inneren Kräfte des griechischen Volkes, die Interpretationen des Auslands sind hier genauso belanglos wie Löwenthals Gelaber über die lebensfeindliche Umwelt in der DDR.
Griechenland kann sich in der Folge als leistungsfähiger Agrarstaat außerhalb der EU- Willkür etablieren und vielleicht auch mit den wirtschaftlich bärenstarken ( EU- blockierten) Nachbarland Türkei verbünden, um in der Tat neue Wege zu gehen.
So einen Weg hätte ich mir ab 1990 auch für die DDR gewünscht auch wenn sich mindestens 100 User hier darüber tot lachen.
Wenn man bedenkt, daß es gewisse private Euro- Ersparnisse gibt und die Einführung einer trotz allem konvertierbaren Währung Drachme für die Binnenwirtschaft so problematisch nicht sein wird, tun sich doch große Chancen auf für langfristig bessere Staatsmodelle im Rahmen der Zivilisation.
Mit entscheidend wird auch die Entsendepolitik der EU sein, will heißen, werden Griechen noch ihre Freizügigkeit behalten, um als Legionäre im europäischen Ausland Devisen verdienen zu können, wird es eine Handelsblockade geben und was geschieht mit dem privaten Industriesektor des Landes.
Es ist recht komplex scheint aber trotzdem außerhalb rosaroter Sozialismusphantasien im Sinne des Pragmatismus lösbar zu sein.



ABV hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 16.02.2015 12:16 | nach oben springen

#157

RE: Griechenland - gestern - heute - morgen

in Themen vom Tage 16.02.2015 12:30
von ABV | 4.202 Beiträge

Griechenland ist ein hochexplosives Pulverfass. Sollten die momentan regierenden ihre vollmundigen Wahlversprechen nicht einhalten, dann fliegt ihnen dieses Fass bald um die Ohren. Die "Geberländer" können aber den Langmut ihrer eigenen Bevölkerung nicht überstrapazieren. Sie sind gezwungen, die Griechen zur Einhaltung ihrer Verpflichtungen zu zwingen.
Angesichts einer solchen " verfahrenen Kiste" kann man nur hoffen, dass sich hier die Vernunft, die Einsicht zur Notwendigkeit, in der Bevölkerung durchsetzt. Ohne weiter schmerzhafte Einschnitte zu akzeptieren, wird das Land nie mehr auf die Beine kommen. Da können die Demagogen von "Links" oder "Rechts" noch so viel versprechen. Von nichts kommt nichts!
Ein Privatmann kann doch auch nicht überall Kredite aufnehmen und dann kurze Zeit später mit den Banken über einen sofortigen "Schuldenschnitt" verhandeln. Das grenzt ja schon an Kreditbetrug!
Ich persönlich sehe keinen Ausweg für Griechenland. Vielleicht muss das Land erst richtig im Chaos versinken, ehe man sich endlich besinnt.

Gruß an alle
Uwe


www.Oderbruchfotograf.de

http://seelow89.wordpress.com/tag/volkspolizei-seelow/


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#158

RE: Griechenland - gestern - heute - morgen

in Themen vom Tage 16.02.2015 12:53
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von ABV im Beitrag #157
Griechenland ist ein hochexplosives Pulverfass. Sollten die momentan regierenden ihre vollmundigen Wahlversprechen nicht einhalten, dann fliegt ihnen dieses Fass bald um die Ohren. Die "Geberländer" können aber den Langmut ihrer eigenen Bevölkerung nicht überstrapazieren. Sie sind gezwungen, die Griechen zur Einhaltung ihrer Verpflichtungen zu zwingen.
Angesichts einer solchen " verfahrenen Kiste" kann man nur hoffen, dass sich hier die Vernunft, die Einsicht zur Notwendigkeit, in der Bevölkerung durchsetzt. Ohne weiter schmerzhafte Einschnitte zu akzeptieren, wird das Land nie mehr auf die Beine kommen. Da können die Demagogen von "Links" oder "Rechts" noch so viel versprechen. Von nichts kommt nichts!
Ein Privatmann kann doch auch nicht überall Kredite aufnehmen und dann kurze Zeit später mit den Banken über einen sofortigen "Schuldenschnitt" verhandeln. Das grenzt ja schon an Kreditbetrug!
Ich persönlich sehe keinen Ausweg für Griechenland. Vielleicht muss das Land erst richtig im Chaos versinken, ehe man sich endlich besinnt.

Gruß an alle
Uwe


Ich kann leider mit meinem I Pad keine Börsencharts einstellen, kann Dir aber versichern, daß man mit Griechenlandanleihen als Großanleger wie Fondsgesellschaften, vermögende Privatanleger und sogar Gläubigerstaaten Milliarden an Kursgewinnen eingefahren hat, allein mit der Nachricht, daß die Bürgschaften der EU zwecks Bankenrettung wirksam sein werden.
Man hat also per Insiderwissen im Moment des drohenden Verfalls hochprozentiger Staatsanleihen investiert um danach die rettende Botschaft herauszuhauen.
Das war eine Super- Geldmaschine und falls Du selbst in derartigen Investments drin bist, vielleicht über die Riesterrente, Fondssparpläne ( Bonds) bist Du auch ein Profiteur.
Übrigens gab es diese Riesengewinne an den Bondmärkten schon einmal, als die Aufnahme jener südeuropäischen Wackelkandidaten in den Währungsverbund beschlossen wurde.
Wer da vorher schon im Union Investment Sektorenfonds Euro- Aspirant ( Euro- Anleihefonds) drin war, hat damals für Anleihemärkte spektakuläre Kursgewinne ( die nach einem Jahr Haltezeit sogar noch steuerfrei waren) eingefahren.
Das alles darf man nicht vergessen, wenn die Gezeiten wieder mal wechseln, vielleicht macht es sogar Sinn, auf derartige Kursgewinne Solibeitrag aufzuschlagen, dann tut es nachher nicht so weh, wenn sich die Profiteure am Zahltag wieder mal verpißt haben.



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#159

RE: Griechenland - gestern - heute - morgen

in Themen vom Tage 16.02.2015 12:54
von Stringer49 | 700 Beiträge

Zitat von ABV im Beitrag #157

[...]

Ich persönlich sehe keinen Ausweg für Griechenland. Vielleicht muss das Land erst richtig im Chaos versinken, ehe man sich endlich besinnt.

Gruß an alle
Uwe


Guten Tag,
ja, im wesentlichen stimme ich Deinem posting zu. Bitte, wenn Du so etwas ertragen kannst, solltest Du das Buch von Naomi Klein «The Shock Doctrine» lesen. Es gibt dies gewiss in Deutsch. Dort wirst Du eingeladen, das Problem in einen Kontext zu plazieren, welcher Dich frösteln lässt...

Stringer49


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


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#160

RE: Griechenland - gestern - heute - morgen

in Themen vom Tage 17.02.2015 18:26
von damals wars | 12.186 Beiträge

Tsipras und Schäuble


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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