#441

RE: Griechenland - gestern - heute - morgen

in Themen vom Tage 18.06.2015 12:01
von Vierkrug (gelöscht)
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Zitat von eisenringtheo im Beitrag #440
Ελλάδα , τι θα γίνει με εσάς?
GRAECIA, QVO VADIS?
Seit 12. April 2015 ist der deutsche DAX um etwa 28 Prozent gesunken. Die deutsche Wirtschaft und die Anleger glauben offenbar nicht mehr an eine Rettung Griechenlands. Der gordische Knoten muss durchtrennt werden. Aber wie? Die Äusserungen sämtlicher Politiker zu Griechenland sind sibyllinisch, fast ebenso wie einige Beträge von mir in diesem Forum....


So, wie Alexander der Große es getan hat, mit dem Schwert !!! Mittlerweile denke ich auch, der scharfe Schnitt ist die beste Variante. Zugleich sollte sich Griechenland dann auch aus der EU und der Nato verabschieden, damit die ewige Gängelei und Bevormundung aufhört. Es gibt auch für die Griechen noch andere Alternativen.

Vierkrug


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#442

RE: Griechenland - gestern - heute - morgen

in Themen vom Tage 18.06.2015 12:39
von eisenringtheo | 9.165 Beiträge

Zitat von Vierkrug im Beitrag #441
(...)
So, wie Alexander der Große es getan hat, mit dem Schwert !!! Mittlerweile denke ich auch, der scharfe Schnitt ist die beste Variante. Zugleich sollte sich Griechenland dann auch aus der EU und der Nato verabschieden, damit die ewige Gängelei und Bevormundung aufhört. Es gibt auch für die Griechen noch andere Alternativen.

Vierkrug

Die "Standard CIA Lösung" (Volk erhebt sich spontan gegen kommunistische Unterdrücker und die lokale Armee übernimmt die Macht ad interim) kommt wegen der grosspolitischen Lage nicht in Frage. Sobald so etwas geschieht, löst Russland das Ukraine Problem auch in zwei Tagen (Volk erhebt sich spontan gegen die Nazi Junta und eine lokale Volksarmee übernimmt die Macht).
In den USA und Russland freut sich schon jetzt Militärpersonal auf ihren verdienten Jahresurlaub in Griechenland und der Ukraine und kann ihn nach Ausstellung des Urlaubsscheines in 24 Stunden antreten. Gute Erholung!!!
Theo


zuletzt bearbeitet 18.06.2015 12:40 | nach oben springen

#443

RE: Griechenland - gestern - heute - morgen

in Themen vom Tage 18.06.2015 12:43
von Vierkrug (gelöscht)
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Zitat von eisenringtheo im Beitrag #442
Zitat von Vierkrug im Beitrag #441
(...)
So, wie Alexander der Große es getan hat, mit dem Schwert !!! Mittlerweile denke ich auch, der scharfe Schnitt ist die beste Variante. Zugleich sollte sich Griechenland dann auch aus der EU und der Nato verabschieden, damit die ewige Gängelei und Bevormundung aufhört. Es gibt auch für die Griechen noch andere Alternativen.

Vierkrug

Die "Standard CIA Lösung" (Volk erhebt sich spontan gegen kommunistische Unterdrücker und die lokale Armee übernimmt die Macht ad interim) kommt wegen der grosspolitischen Lage nicht in Frage. Sobald so etwas geschieht, löst Russland das Ukraine Problem auch in zwei Tagen (Volk erhebt sich spontan gegen die Nazi Junta und eine lokale Volksarmee übernimmt die Macht).
In den USA und Russland freut sich schon jetzt Militärpersonal auf ihren verdienten Jahresurlaub in Griechenland und der Ukraine und kann ihn nach Ausstellung des Urlaubsscheines in 24 Stunden antreten. Gute Erholung!!!
Theo


Da hast Du mich aber gründlich mißverstanden.


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#444

RE: Griechenland - gestern - heute - morgen

in Themen vom Tage 18.06.2015 12:51
von eisenringtheo | 9.165 Beiträge

Zitat von Vierkrug im Beitrag #443
(..)

Da hast Du mich aber gründlich mißverstanden.

Nein ich habe dich schon richtig verstanden. Aber ich lese zuviel Schundpresse:
http://www.bild.de/politik/ausland/griec...73722.bild.html
"Spontane Volkserhebungen" im amerikanischen Interessenbereich begannen immer mit Warnungen an die Regierungen. Mit dem Verlust Griechenlands als Natopartner kann die USA nicht leben, vielleicht opfert sie ja die Ukraine. Fragen über Fragen.


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#445

RE: Griechenland - gestern - heute - morgen

in Themen vom Tage 18.06.2015 13:36
von turtle | 6.961 Beiträge

Griechenlands Austritt. aus der Nato würde die ewigen Konflikte mit der Türkei verschärfen. Eine noch größere Unruheregion wie sie bereits jetzt vorhanden ist kann nicht im Interesse sein.
Eine eventuelle Annäherung an Russland wird man sehr argwöhnisch verfolgen .Man muss sich nur die Landkarte ansehen wie strategisch wichtig Griechenland für die Nato ist. Es gibt die Forderungen in Griechenland bereits die Nato zu verlassen. Das wird auch eine Rolle bisher gespielt haben dass der Grexit vermieden wurde. Doch inzwischen dürften die Karten total ausgereizt sein.
Grexit nun doch wahrscheinlich .Auch einen Grexit in Griechenland werden wir teuer bezahlen. Einen Austritt Griechenlands aus der Nato wird man mit allen Mitteln verhindern. So sehe ich das.


zuletzt bearbeitet 18.06.2015 14:00 | nach oben springen

#446

RE: Griechenland - gestern - heute - morgen

in Themen vom Tage 18.06.2015 14:06
von totschka (gelöscht)
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Zitat von eisenringtheo im Beitrag #440
Ελλάδα , τι θα γίνει με εσάς?
GRAECIA, QVO VADIS?
Seit 12. April 2015 ist der deutsche DAX um etwa 28 Prozent gesunken. Die deutsche Wirtschaft und die Anleger glauben offenbar nicht mehr an eine Rettung Griechenlands. Der gordische Knoten muss durchtrennt werden. Aber wie? Die Äusserungen sämtlicher Politiker zu Griechenland sind sibyllinisch, fast ebenso wie einige Beträge von mir in diesem Forum....

Die Börse ist ein Casino. Die Aussagekraft eines Index an der Börse liegt haarscharf auf dem Niveau von Tarotkartenleserinnen und Kaffeesatzdeutern. Mit dem DAX eine Zustandbeschreibung des Wohlergehens der deutschen Wirtschaft zu machen, ist abenteuerlich. Im Jahr 2014 gab es in Deutschland insgesamt 4,14 Millionen Menschen, die direkte Aktionäre sind. Das macht über den Daumen gepeilt rund 5% der Gesamtbevölkerung. Mein Mitleid hält sich in Grenzen, wenn ein paar Geldsäcke beim Zocken ein paar Milliönchen verlieren.


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zuletzt bearbeitet 18.06.2015 14:09 | nach oben springen

#447

RE: Griechenland - gestern - heute - morgen

in Themen vom Tage 18.06.2015 15:14
von eisenringtheo | 9.165 Beiträge

Zitat von totschka im Beitrag #446
(...)
Die Börse ist ein Casino. Die Aussagekraft eines Index an der Börse liegt haarscharf auf dem Niveau von Tarotkartenleserinnen und Kaffeesatzdeutern(...).

Die Börse spiegelt in gewisser Weise die Erwartungen in den Zustand der Volkswirtschaft wieder. Erwarten die Anleger, dass sie besser wird, steigt er, andernfalls fällt er. In diesem Sinne ist sie wirklich ein Casino. Die Erwartungen beeinflussen aber auch die Entscheidung der Verantwortlichen an den Hebeln der politischen und wirtschaftlichen Macht. Vor allem aber gibt es eine Art Lemmingeffekt. Steigt ein Aktienkurs dann folgen viele den Empfehlungen der Börsengurus und der Kurs steigt langsam aber stetig an. Irgendwann kommt der Kurs an der Decke an und steigt nicht mehr. Dann stossen ganz viele Anleger ihre Aktien auf einen Schlag ab und der Kurs sinkt rasch ins Bodenlose. Dann muss der Staat einspringen und Firmen "retten".
Die Börse ist derzeit ein Casino mit Verlustabsicherung. Der Anleger gewinnt immer. An den richtigen Casino verliert der Spieler immer.
Theo


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#448

RE: Griechenland - gestern - heute - morgen

in Themen vom Tage 18.06.2015 15:24
von damals wars | 12.134 Beiträge

Wenn Frau Croupier unbegrenzten Zugriff auf das Vermögen eines ganzen Landes hat, gewinnen die FalschSpieler immer.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#449

RE: Griechenland - gestern - heute - morgen

in Themen vom Tage 18.06.2015 15:31
von totschka (gelöscht)
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Zitat von Ari@D187 im Beitrag #439
Einerseits ein interessantes Interview, andererseits bleibt er bei den Lösungsansätzen sehr vage:

- Positive Impulse setzen
- Ländern Luft zum Atmen geben, damit sie anregende Programme machen können für die Wirtschaft

Ggf. habe ich auch einfach die konkreten Lösungsansätze nicht wahrgenommen.

Ari


Ja, diese beiden Formulierungen kommen von 2:12 min bis 2:19 min...
Generell fordert Flassbeck eine grundlegende wirtschaftspolitische Diskussion in ganz Europa. Es hat sich ja erwiesen, dass die diktierte Austeritätspolitik (d.h. Einsparungen im sozialen Bereich, Lohn- und Rentenkürzungen) grundlegend falsch ist und direkt die Arbeitslosigkeit erhöht hat. Der Binnenmarkt wurde zerstört, die daraus resultierende Arbeitslosigkeit kann eventuelle Vorteile durch gestiegene "Wettbewerbsfähigkeit" nicht annähernd ausgleichen. Flassbeck sieht die Lösung in der Schaffung von Nachfrageimpulsen. Das ist ein konkreter Lösungsansatz, denn Nachfrageimpulse schafft man, in dem man den Menschen mehr Geld in die Hand gibt und der Binnenmarkt wieder angekurbelt wird. Flassbeck fordert, dass das Geld ins Land hinein muss, nicht zu den Gläubigern. In der Rezession und bei Null-Zinsen investiert die Privatwirtschaft nicht, das muss der Staat tun. Dafür braucht er das Geld, zum Beispiel für große Investitionsprogramme.

Wichtig ist dabei, dass Flassbeck auch Deutschlands Anteil an der Krise in der Währungsunion heraus stellt. Die Entwicklung der Löhne in Deutschland blieb weit unter der Produktivitätsentwicklung zurück. Deutschlands Wettbewerbsvorteil wird damit erkauft, dass sich das Ausland jährlich mit 200 Mrd. Euro bei Deutschland verschuldet. Ein Teil davon leistet die Eurozone, die entsprechende Defizite einfährt. Wir dagegen haben Leistungsbilanzüberschüsse. Ohne Währungsunion würde das durch Auf- bzw. Abwertungen der nationalen Währungen ausgeglichen. In der Währungsunion geht das so nicht, da muss der Ausgleich über die Anpassung der Lohnstückkosten erfolgen, letztlich also der Löhne. Deutschland lebt unter seinen Verhältnissen, was es zu ändern gilt.
Solche Lösungen sind konkret genug, nur ist es eben gerade nicht opportun, die Schuld an der Misere auch bei Deutschland zu suchen.


Ari@D187 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 18.06.2015 15:33 | nach oben springen

#450

RE: Griechenland - gestern - heute - morgen

in Themen vom Tage 18.06.2015 16:57
von Fritze | 3.474 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #448
Wenn Frau Croupier unbegrenzten Zugriff auf das Vermögen eines ganzen Landes hat, gewinnen die FalschSpieler immer.


Wenns nur das wäre ,aber der Wahnsinn steht auch noch am Steuer !


"Das kann doch überhaupt nur jemand nicht wissen ,der entweder vollkommen ahnungslos ist ,oder ,oder jemand der also bösartig ist !"

"If you get up and walk away, leave the past behind, go ahead and take a ride ,no telling what you find ! "
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#451

RE: Griechenland - gestern - heute - morgen

in Themen vom Tage 18.06.2015 22:03
von Lutze | 8.033 Beiträge

Behauptet doch die Schmutzpresse,das die griechischen Schulden
illegal seien,
Griechen-Logik,was illegal ist braucht nicht zurückgezahlt werden
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
Ostlandritter hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#452

RE: Griechenland - gestern - heute - morgen

in Themen vom Tage 19.06.2015 08:52
von totschka (gelöscht)
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Warum soll ein Staat überhaupt Schulden zurück zahlen? Könnte Deutschland jemals seine Schulden zurück zahlen? Warum werden Schulden, die ein Staat eingeht, genau so negativ betrachtet, als hätte sie ein privater Haushalt? Können wir uns darauf verständigen, dass eine Volkswirtschaft ein komplexeres Gebilde mit wesentlich komplexeren Zusammenhängen und Wirkmechanismen ist als der Sparstrumpf der viel zitierten schwäbischen Hausfrau?

Das sind die Fragen, die mich zu diesem Thema beschäftigen.


eisenringtheo hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#453

RE: Griechenland - gestern - heute - morgen

in Themen vom Tage 19.06.2015 09:44
von turtle | 6.961 Beiträge

Zitat von totschka im Beitrag #452
Warum soll ein Staat überhaupt Schulden zurück zahlen? Könnte Deutschland jemals seine Schulden zurück zahlen? Warum werden Schulden, die ein Staat eingeht, genau so negativ betrachtet, als hätte sie ein privater Haushalt? Können wir uns darauf verständigen, dass eine Volkswirtschaft ein komplexeres Gebilde mit wesentlich komplexeren Zusammenhängen und Wirkmechanismen ist als der Sparstrumpf der viel zitierten schwäbischen Hausfrau?

Das sind die Fragen, die mich zu diesem Thema beschäftigen.


Ich merke das ich ganz doof bin ,da ich die Frage nicht kapiere .Wer leiht überhaupt etwas wenn man weiß es gibt nichts zurück? Dann könnte man doch auch Staatsschulden als nicht vorhanden betrachten und die Schuldenuhr abschalten. Das würde Staatsschulden legitim machen.
Was würde passieren wenn das mit den nicht Schulden so simpel wäre?


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#454

RE: Griechenland - gestern - heute - morgen

in Themen vom Tage 19.06.2015 10:39
von eisenringtheo | 9.165 Beiträge

Zitat von turtle im Beitrag #453
(...)
Ich merke das ich ganz doof bin ,da ich die Frage nicht kapiere .Wer leiht überhaupt etwas wenn man weiß es gibt nichts zurück? Dann könnte man doch auch Staatsschulden als nicht vorhanden betrachten und die Schuldenuhr abschalten. Das würde Staatsschulden legitim machen.
Was würde passieren wenn das mit den nicht Schulden so simpel wäre?

Der Staat gilt in der Regel als guter Schuldner. Deshalb kriegt es das Geld fast für lau:
http://www.bloomberg.com/markets/rates-bonds
Die durchschnittliche Inflationsrate liegt so im Durchschnitt der letzten Jahrzente in Deutschland zwischen zwei und drei Prozente. Wenn man also für eine zehnjährige Staatsobligation 0,79 Prozent erhält, muss der Staat inflationsbereinigt viel weniger zurückbezahlen als er erhalten hat. Schuldenmachen ist also lukrativer als Steuern zu beziehen.
Waren die Staatsschulden früher zu hoch, hat die Nationalbank jeweils an den Leitzinsen geschraubt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Leitzins
Das führte dazu, dass die Banken den Schuldnern mehr oder weniger Zinsen berechnen musste, dafür den Sparern mehr oder weniger Geld zahlte, die Preise und Löhne stiegen und die Währung wurde im Vergleich zu anderen schwächer. Der Export wurde stärker, weil man im Vergleich zum Ausland billiger produzieren konnte, dafür schrumpften die Importe. Die Aussenhandelsbilanz wurde besser, die Steuereinnahmen stiegen und die Staatsschuld schrumpfte, weil die wegen der Inflation weniger wurden.
Die Probleme, welche Griechenland heute plagen, gab es in einigen Staaten schon immer. Diese sind als Weichwährungsländer bekannt: Wenn man regelmässig nach Rimini oder an den Ballermann ging, kostete die Pizza oder die Paella zehn Prozent mehr als im vorigen Jahr. Doch den Staaten ging es gut, sie mussten ihre Währung einfach häufiger abwerten.
Seit nun aber Griechenland in der Eurozone ist, hat sie keine Autonomie mehr über die Währung. Eine Regulierung der Staatsschuld nach altem Muster ist also nicht mehr möglich.
Die Euro Politiker haben nun ein Dilemma. Lässt man die Griechen gehen, ist der Euro wohl gestorben. Dann wollen ihn die Bürger der meisten anderen Staaten vielleicht auch nicht mehr.
Theo


Fritze hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 19.06.2015 10:42 | nach oben springen

#455

RE: Griechenland - gestern - heute - morgen

in Themen vom Tage 19.06.2015 13:24
von Lutze | 8.033 Beiträge

Bin mal gespannt,wie der Umtauschkurs Drachme zum Euro ausschaut
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#456

RE: Griechenland - gestern - heute - morgen

in Themen vom Tage 19.06.2015 13:40
von der 39. | 521 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #455
Bin mal gespannt,wie der Umtauschkurs Drachme zum Euro ausschaut
Lutze

Hallo Lutze, habe mal in dieses Thema hinein geschaut und bin überrascht, was alles für Zahlen genannt werden, was für Thesen aufgestellt werden und welche Prophezeiungen dargelegt werden. dabei ist es doch so einfach. Schadet der Austritt oder Ausschluß der EU im allgemeinen, und dem europäschen Kapital und seinen Hintermännern? Ja, es schadet, ergo bleibt Griechenland in der EU und Drachmen wird es nicht geben, sofern Du nicht noch ein paar alte herumliegen hast, so wie ich, aber ich bin ja Münzsammler.
Gruß vom 39.


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#457

RE: Griechenland - gestern - heute - morgen

in Themen vom Tage 19.06.2015 13:56
von eisenringtheo | 9.165 Beiträge

Derzeit Economic Forum in St. Petersburg live:
Russian President Vladimir Putin, first Vice Premier of the People's Republic of China Zhang Gaoli, Greek Prime Minister Alexis Tsipras and Myanmar Vice President Nyan Tun are speaking at a plenary session at the St. Petersburg International Economic Forum.
http://rt.com/on-air/plenary-session-economic-forum/
Theo


zuletzt bearbeitet 19.06.2015 13:56 | nach oben springen

#458

RE: Griechenland - gestern - heute - morgen

in Themen vom Tage 19.06.2015 17:11
von Ostlandritter | 2.453 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #451
Behauptet doch die Schmutzpresse,das die griechischen Schulden
illegal seien,
Griechen-Logik,was illegal ist braucht nicht zurückgezahlt werden
Lutze


Da ist etwas Wahres dran !

Griechenland wurde auf Grund gefälschter Zahlen , also durch illegales Verhalten,- in die EU aufgenommen,-
ergo ist die Mitgliedschaft Griechenlands illegal !

Alle wissen es ,- und wider besseren Wissens wurden Milliarden zu Unrecht an ein-eigentlich illegales - Mitglied gezahlt !

Ein alter juristischer Grundsatz besagt :

Es gibt kein Recht im Unrecht.

Wenn die Griechen zu sehr unter Druck gesetzt werden ,- dann sind sie bestimmt schlau genug, darauf zu verweisen ,- daß sie Gelder ,-
die sie garnicht hätten bekommen dürfen ,- auch nicht zurückzahlen müssen,-
denn:
Wer im Wissen um das Unrecht trotzdem Rechtshandlungen zu Unrecht vornimmt ,- der hat kein Recht auf Recht !


....................................
Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !
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#459

RE: Griechenland - gestern - heute - morgen

in Themen vom Tage 19.06.2015 18:25
von Heckenhaus | 5.127 Beiträge

Im Falle einer Staatspleite würde jeder Deutsche damit für 1055 Euro haften. Am stärksten pro Kopf betroffen wären die Luxemburger: Griechenland schulde dem Land je Einwohner 1637 Euro. Bei jedem Niederländer seien es 1099 Euro, bei jedem Franzosen 989 Euro, bei jedem Letten 250 Euro.
aus http://www.n-tv.de/wirtschaft/18-00-Grex...le15333796.html

Das sind die Folgen eines Pokerspiels der Politiker, bei dem die Geldgeber, das Volk, kein Recht hat, mit zu entscheiden.
Einmal gewählt und die Narrenfreiheit beginnt.


.
.
„Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.”
— Aristoteles -

"Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht."
— Abraham Lincoln –
.
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#460

RE: Griechenland - gestern - heute - morgen

in Themen vom Tage 19.06.2015 18:31
von eisenringtheo | 9.165 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #455
Bin mal gespannt,wie der Umtauschkurs Drachme zum Euro ausschaut
Lutze

Das ist vermutlich relativ simpel: Er wird 1:1 sein. Die Geldmenge wird derart gering gewahlt, dass die Drachme stark ist. Nur so kann verhindert werden, dass, die welche Bargeld abgehoben haben und es zu Hause horten, bevorteilt werden. In einer ersten Phase gibt es sehr starke Devisen-und Warenkontrollgesetze, damit die Drachme nicht gleich von den Spekulanten in uferlose Tiefen getrieben wird. Nach und nach wird die Devisenbewirtschaftung gelockert und es gelten irgendwann wieder die Gesetzmässigkeiten der EU.
Die vorübergehenden Einschränkungen werden die griechische Vokswirtschaft schützen und stützen, damit das Land wieder auf die Beine kommt. Den Zeitrahmen schätze ich auf zehn bis 15 Jahre.
Theo


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