#801

RE: Linksextremer Überfall auf Polizei in Leipzig

in Themen vom Tage 19.12.2015 01:26
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #800
Zitat von G.Michael im Beitrag #778
@StabsfeldKoenig, du machst es einem wahrlich nicht leicht. Naja fast egal. Nachdem das KZ Außenlager des KZ Sachsenhausen geräumt war und
das Quarantänelager in Glöwen nicht mehr gebraucht wurde, was passiert dann? Wer könnte Ausbilder gewesen sein. Hast Du noch Zementstaub in
den Haaren?
Micha
Ach so, Glöwen wurde kurzzeitig Offiziersschule.


1933 wurden viele Beamte, die der SPD oder bürgerlichen Parteien nahestanden, entlassen (z.T. mit gekürzter Pension frühpensioniert). Aber nicht jeder wurde inhaftiert bzw. ermordet. Andere Verfolgte sind ins ausland geflohen und nach 1945 zurückgekehrt. Dennoch wurden weder die Exilanten, noch die Entlassenen zur "Kerntruppe" des Neuaufbaus des öffentlichen Dienstes im Westen gemacht, sondern Beamte mit Nazivergangenheit.
Gleiches trifft auf Politiker im Westen zu. Auf Anhieb sind mir bei den vor 1920 geborenen Spitzen-Westpolitikern nur drei Namen von Unbelasteten bekannt: Adenauer (als OB von Köln entlassen), Brandt und Wehner (Exil).


Aha, die Beamten mit Nazi-Vergangenheit haben den Neuaufbau der BRD bewerkstelligt? Und die von Dir genannten Anderen blieben außen vor?
Dann frage ich mich warum in der BRD Altnazis noch verurteilt wurden, Mensch denen hätte man die Füße küssen sollen.
Ach da war noch was, allerdings "kleine Lichter"
www.grenzkommando.de
Und da guggste unter "Generalität"
Micha


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#802

RE: Linksextremer Überfall auf Polizei in Leipzig

in Themen vom Tage 19.12.2015 07:13
von exgakl | 7.237 Beiträge

Zitat von Heckenhaus im Beitrag #781
Zitat von exgakl im Beitrag #767


jetzt habe ich das endlich mal verstanden, nur mache ich mir jetzt um meinen Osten Sorgen... da wurden ja viele ehemalige Volkspolizisten übernommen... gibts da jetzt rote Tendenzen?



Das war vor 25 Jahren, von denen sind viele schon a.D.


Ja die aus dem 3.Reich übernommenen sollten aber auch schon a.D. sein...


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
IM Kressin und bürger der ddr haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#803

RE: Linksextremer Überfall auf Polizei in Leipzig

in Themen vom Tage 19.12.2015 11:58
von Grenzläufer | 1.780 Beiträge

Zitat von Schuddelkind im Beitrag #765

Mit der RAF in den 70iger wurde das alte Feindbild gerade zu befeuert, die Paranoia war im ganzen Land zu spüren. Und das in der Zeit des Kalten Krieges. Geh heute mal zu einer Demonstration gegen Rechts . Dann wirst du erfahren, wer ganz klar als Feindbild angesehen wird. Oder frag mal Journalisten, die solche Demonstration beobachten und was sie dort von Polizisten zu hören kriegen und wie sie in ihrer Arbeit behindert werden. Selbstverständlich kann man nicht alle Polizisten über einen Kamm scheren. Aber "Tendenzen" sind dar.
Übrigens gibt es in BS gerade eine Wanderausstellung zum Thema “Ordnung und Vernichtung”: Ausstellung zeigt Polizei im NS-Staat in der Region Braunschweig". Zufall oder Ironie angesichts des Gebaren der Braunschweiger Polizei bei den Gegenprotesten gegen Bragida?


In den Jahren 1971 bis 1993 wurden durch die linksextremistische Terrororganisation Rote Armee Fraktion 34 Personen getötet. Wenn man sich die Liste anschaut, wer alles durch diese Terrororganisation Rote Armee Fraktion ermordert wurde, es waren in der Mehrzahl junge Polizisten, Zollbeamte und Soldaten, Familienväter, die eine junge Familie hinterlassen mussten.




>>22. Oktober 1971 Hamburg Norbert Schmid (32), Polizist Beim Festnahmeversuch von Margrit Schiller erschossen.
22. Dezember 1971 Kaiserslautern Herbert Schoner (32), Polizist Bei einem Banküberfall erschossen.
3. März 1972 Hamburg Hans Eckhardt (50), Polizist, Leiter der SOKO „Baader/Meinhof“ in Hamburg Bei der Festnahme von Manfred Grashof und Wolfgang Grundmann schwer verletzt, am 22. März 1972 im Krankenhaus verstorben.
11. Mai 1972 Frankfurt am Main Paul A. Bloomquist (39), US-Offizier Beim Bombenanschlag auf das Hauptquartier des V. US-Corps getötet.
24. Mai 1972 Heidelberg Clyde R. Bonner (29) Ronald A. Woodward (26) Charles L. Peck (23); US-Soldaten Beim Bombenanschlag auf das Hauptquartier der US-Streitkräfte in Europa getötet.24. April 1975 Stockholm Andreas von Mirbach (44), Militärattaché
Heinz Hillegaart (64), Wirtschaftsattaché Während der Geiselnahme von Stockholm erschossen.
7. Mai 1976 Sprendlingen (Hessen) Fritz Sippel (22), Polizist Bei einer Personenkontrolle erschossen.
7. April 1977 Karlsruhe Siegfried Buback (57), Generalbundesanwalt Wolfgang Göbel (30), Fahrer Georg Wurster (33), Leiter der Fahrbereitschaft der Bundesanwaltschaft Vom Kommando Ulrike Meinhof erschossen.
30. Juli 1977 Oberursel Jürgen Ponto (53), Vorstandssprecher der Dresdner Bank AG Bei einer versuchten Entführung erschossen.
5. September 1977 Köln Heinz Marcisz (41), Fahrer Reinhold Brändle (41), Polizist Helmut Ulmer (24), Polizist Roland Pieler (20), Polizist Bei der Schleyer-Entführung erschossen.
22. September 1977 Utrecht Arie Kranenburg (46), niederländischer Polizist Bei Festnahmeversuch von Knut Folkerts erschossen.
18. Oktober 1977 Elsass Hanns Martin Schleyer (62), Arbeitgeberpräsident Als Geisel erschossen.
24. September 1978 Dortmund Hans-Wilhelm Hansen (26), Polizist Bei dem Versuch der Festnahme von Angelika Speitel, Michael Knoll und Werner Lotze durch abgegebene Schüsse tödlich verletzt.
1. November 1978 bei Kerkrade Dionysius de Jong (19)
Johannes Petrus Goemans (24), niederländische Zollbeamte Bei einer Passkontrolle von Rolf Heißler und Adelheid Schulz getötet.
19. November 1979 Zürich Edith Kletzhändler (56), Hausfrau Bei einem Schusswechsel mit der Polizei durch einen Querschläger eines RAF-Terroristen oder Polizisten getötet.
1. Februar 1985 Gauting Ernst Zimmermann (55), Industrieller Vom Kommando Patsy O'Hara ermordet.
8. August 1985 Wiesbaden Edward Pimental (20), US-Soldat Bei der Vorbereitung des Sprengstoffanschlages auf die Rhein-Main Air Base erschossen.
8. August 1985 Frankfurt am Main Frank Scarton (20), US-Soldat
Becky Jo Bristol (25), Zivilangestellte Beim Sprengstoffanschlag auf die Rhein-Main Air Base ermordet.
9. Juli 1986 Straßlach Karl Heinz Beckurts (56), Physiker und Manager
Eckhard Groppler (42), Fahrer Durch einen Sprengsatz ermordet.
10. Oktober 1986 Bonn Gerold von Braunmühl (51), Ministerialdirektor Vom Kommando Ingrid Schubert erschossen.
30. November 1989 Bad Homburg vor der Höhe Alfred Herrhausen (59), Vorstandssprecher der Deutschen Bank Durch einen Sprengsatz ermordet.
1. April 1991 Düsseldorf Detlev Rohwedder (58), Manager und Politiker Durch einen Scharfschützen erschossen.
27. Juni 1993 Bad Kleinen Michael Newrzella (25), GSG-9-Beamter Beim GSG-9-Einsatz in Bad Kleinen von Wolfgang Grams erschossen.<<
https://de.wikipedia.org/wiki/Todesopfer..._Armee_Fraktion

Die RAF-Terrororganisation wurde von dem palästinensischen Terrorkommando Halima unterstützt. Ihr Anführer war Zohair Youssif Akache und die im Libanon geborenen Souhaila Andrawes, Nabil Harbi sowie Hind Alameh. Zohair Youssif Akache, der den Flugkapitän der Landshut kaltblütig mit einem gezielten Kopfschuss hinrichtete, studierte in London Flugzeugtechnik.

>>Die Entführung des Flugzeugs „Landshut“ (Boeing 737-200 der Lufthansa) durch vier palästinensische Terroristen am 13. Oktober 1977 und die erfolgreiche Befreiung der Geiseln durch die GSG-9 am 18. Oktober 1977 waren Teil des Deutschen Herbstes. Das Ereignis stand in engem Zusammenhang mit der Schleyer-Entführung in der Bundesrepublik Deutschland durch die Rote Armee Fraktion (RAF), mit der inhaftierte RAF-Terroristen freigepresst werden sollten. <
https://de.wikipedia.org/wiki/Entf%C3%BC...ndshut%E2%80%9C


IM Kressin hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 19.12.2015 12:05 | nach oben springen

#804

RE: Linksextremer Überfall auf Polizei in Leipzig

in Themen vom Tage 20.12.2015 01:15
von StabsfeldKoenig | 2.654 Beiträge

Zitat von G.Michael im Beitrag #801
Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #800
Zitat von G.Michael im Beitrag #778
@StabsfeldKoenig, du machst es einem wahrlich nicht leicht. Naja fast egal. Nachdem das KZ Außenlager des KZ Sachsenhausen geräumt war und
das Quarantänelager in Glöwen nicht mehr gebraucht wurde, was passiert dann? Wer könnte Ausbilder gewesen sein. Hast Du noch Zementstaub in
den Haaren?
Micha
Ach so, Glöwen wurde kurzzeitig Offiziersschule.


1933 wurden viele Beamte, die der SPD oder bürgerlichen Parteien nahestanden, entlassen (z.T. mit gekürzter Pension frühpensioniert). Aber nicht jeder wurde inhaftiert bzw. ermordet. Andere Verfolgte sind ins ausland geflohen und nach 1945 zurückgekehrt. Dennoch wurden weder die Exilanten, noch die Entlassenen zur "Kerntruppe" des Neuaufbaus des öffentlichen Dienstes im Westen gemacht, sondern Beamte mit Nazivergangenheit.
Gleiches trifft auf Politiker im Westen zu. Auf Anhieb sind mir bei den vor 1920 geborenen Spitzen-Westpolitikern nur drei Namen von Unbelasteten bekannt: Adenauer (als OB von Köln entlassen), Brandt und Wehner (Exil).


Aha, die Beamten mit Nazi-Vergangenheit haben den Neuaufbau der BRD bewerkstelligt? Und die von Dir genannten Anderen blieben außen vor?
Dann frage ich mich warum in der BRD Altnazis noch verurteilt wurden, Mensch denen hätte man die Füße küssen sollen.
Ach da war noch was, allerdings "kleine Lichter"
www.grenzkommando.de
Und da guggste unter "Generalität"
Micha



Im Bezug auf den Aufbau von Polizei, Militär, Geheimdienst und Ministrialbürokratie waren die entscheidenten Posten in den Anfangsjahren zu einem sehr hohen Anteil von Nazis besetzt..



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#805

RE: Linksextremer Überfall auf Polizei in Leipzig

in Themen vom Tage 20.12.2015 10:14
von Hanum83 | 4.789 Beiträge

Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #804




Im Bezug auf den Aufbau von Polizei, Militär, Geheimdienst und Ministrialbürokratie waren die entscheidenten Posten in den Anfangsjahren zu einem sehr hohen Anteil von Nazis besetzt.. [/quote]

Ich picke mal die Polizei raus.
Damals lag ja alles vollkommen am Boden und das Gemeinwesen musste irgendwie wieder Organisiert werden.
Männer allgemein und auch noch in ihren Berufen ausgebildete waren wohl nicht mehr so üppig vorhanden wegen den Feldern der Ehre.
Gerade Polizei ist ja nun mal wirklich staatsnah, da wird es wohl nicht allzuviele Wiederstandskämpfer gegeben haben, trotzdem hatten die Leute sicherlich ein gewisses Sicherheitsbedürfnis, da kann man eventuell nachvollziehen das nicht großartig in Nazi- und Nichtnazikiste sortiert wurde sondern die vorhande Qualifikation für die Aufgabe gesehen wurde.


"Deitsch on frei wolln mer sei, on do bleibn mer aah derbei"
(Anton Günther)
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zuletzt bearbeitet 20.12.2015 10:15 | nach oben springen

#806

RE: Linksextremer Überfall auf Polizei in Leipzig

in Themen vom Tage 20.12.2015 16:50
von StabsfeldKoenig | 2.654 Beiträge

Zitat von Hanum83 im Beitrag #805
Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #804




Im Bezug auf den Aufbau von Polizei, Militär, Geheimdienst und Ministrialbürokratie waren die entscheidenten Posten in den Anfangsjahren zu einem sehr hohen Anteil von Nazis besetzt..


Ich picke mal die Polizei raus.
Damals lag ja alles vollkommen am Boden und das Gemeinwesen musste irgendwie wieder Organisiert werden.
Männer allgemein und auch noch in ihren Berufen ausgebildete waren wohl nicht mehr so üppig vorhanden wegen den Feldern der Ehre.
Gerade Polizei ist ja nun mal wirklich staatsnah, da wird es wohl nicht allzuviele Wiederstandskämpfer gegeben haben, trotzdem hatten die Leute sicherlich ein gewisses Sicherheitsbedürfnis, da kann man eventuell nachvollziehen das nicht großartig in Nazi- und Nichtnazikiste sortiert wurde sondern die vorhande Qualifikation für die Aufgabe gesehen wurde.
[/quote]

Es hätte durchaus ein erhebliches Potential von 1933 aus dem Dienst geworfener Beamter diverser Berufsbilder zur Verfügung gestanden. Diese wären bei einer entsprechenden Aufforderung auch aus dem Exil zurückgekehrt. Warum sind die "Westexilanten" (z.B. USA, Mexiko) ztu großen Teilen din die DDR und nicht in die BRD gegangen?



damals wars hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#807

RE: Linksextremer Überfall auf Polizei in Leipzig

in Themen vom Tage 20.12.2015 18:46
von der 39. | 522 Beiträge

Natürlich wurde 1945 auf Polizisten aus der Nazizeit zurückgegriffen. Es gab nur einen Unterschied zwischen Ost und West. Bereits 1947/48 begann man in der Sowj. Besatzungszone diese Altpolizisten auszusondern. Ich kam von der FDJ-Kreisleitung Stendal und habe in dieser Funktion junge Menschen für die Volkspolizei geworben. Unter anderem mit dem Verweis darauf, dass die Volkspolizei noch immer auf die Altpolizisten angewiesen sei, die sich zwar in der Nazizeit nichts hatten zuschulden kommen lassen, aber doch in einem anderen Geist aufgewachsen waren. Schließlich ging ich selbst 1948 zur Volkspolizei mit dem FDJ-Auftrag mit einem weiteren Jugendfreund zusammen, das Polizeirevier in Bismark "aufzufrischen". Zu beginn 1949 schnappten wir unseren eigenen Revierleiter, er war kein Nazi gewesen, aber er schlich abends, wenn das Kino aus war, als Entblösser durch die Stadt.
Im Februar 1949 dann wurde ich an die Grenze nach Salzwedel geschickt mit dem Marschbefehl: Löst die alten Polizisten ab, die haben alle Familie und konnten über Weihnachten nicht nach Hause. Und schon gab es auch an der Grenze keine Altpolizisten mehr.
In den westlichen Besatzungszonen, (weiß ich von meinen Verwandten, ich stamme aus Essen) war das ein bisschen anders. Die alten haben noch lange gedient, war vielleicht in der Polizei nicht so kritisch, aber in den Geheimdiensten und Labourcompanies ( Vorläufer der Bundeswehr) wurden bewusst " unbescholtene !!! Ehemalige gesucht bis hin zu Herrn Gehlen.
Natürlich weiß ich, dass auch in der DDR Ehemalige zu Ansehen kamen, aber öffentlich. Jeder wusste, wer Paulus oder Adam war, zumindest in den bewaffneten Organen. Sie hatten auch keine executive Befugnisse.
Der 39.


Hanum83, bürger der ddr, schulzi, IM Kressin, 1941ziger und Fritze haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#808

RE: Linksextremer Überfall auf Polizei in Leipzig

in Themen vom Tage 21.12.2015 01:32
von StabsfeldKoenig | 2.654 Beiträge

Zitat von der 39. im Beitrag #807
Natürlich wurde 1945 auf Polizisten aus der Nazizeit zurückgegriffen. Es gab nur einen Unterschied zwischen Ost und West. Bereits 1947/48 begann man in der Sowj. Besatzungszone diese Altpolizisten auszusondern. Ich kam von der FDJ-Kreisleitung Stendal und habe in dieser Funktion junge Menschen für die Volkspolizei geworben. Unter anderem mit dem Verweis darauf, dass die Volkspolizei noch immer auf die Altpolizisten angewiesen sei, die sich zwar in der Nazizeit nichts hatten zuschulden kommen lassen, aber doch in einem anderen Geist aufgewachsen waren. Schließlich ging ich selbst 1948 zur Volkspolizei mit dem FDJ-Auftrag mit einem weiteren Jugendfreund zusammen, das Polizeirevier in Bismark "aufzufrischen". Zu beginn 1949 schnappten wir unseren eigenen Revierleiter, er war kein Nazi gewesen, aber er schlich abends, wenn das Kino aus war, als Entblösser durch die Stadt.
Im Februar 1949 dann wurde ich an die Grenze nach Salzwedel geschickt mit dem Marschbefehl: Löst die alten Polizisten ab, die haben alle Familie und konnten über Weihnachten nicht nach Hause. Und schon gab es auch an der Grenze keine Altpolizisten mehr.
In den westlichen Besatzungszonen, (weiß ich von meinen Verwandten, ich stamme aus Essen) war das ein bisschen anders. Die alten haben noch lange gedient, war vielleicht in der Polizei nicht so kritisch, aber in den Geheimdiensten und Labourcompanies ( Vorläufer der Bundeswehr) wurden bewusst " unbescholtene !!! Ehemalige gesucht bis hin zu Herrn Gehlen.
Natürlich weiß ich, dass auch in der DDR Ehemalige zu Ansehen kamen, aber öffentlich. Jeder wusste, wer Paulus oder Adam war, zumindest in den bewaffneten Organen. Sie hatten auch keine executive Befugnisse.
Der 39.




Gehlen als unbelastet zu bezeichnen, ist schon etwas eigenartig. Er war der 2. Mann hinter Canaris und nachdem dieser im Zusammenhang mit dem 20.07.1944 umgebracht wurde, ist er zum SD (zusammen mit der gesammten Abwehr der Wehrmacht) "versetzt" worden.
Da hätte man doch die gesammte HVA (incl. W. Großmann zum BND) und den militärischen Nachrichtendienst der NVA zum MAD übernehmen können (hätten die westlichen Dienste endlich mal Experten gehabt).
Beim Aufbau der Polizei im Westen hat man übrigens keine pauschalen Ausschlußkriterien (Angehörige von SS, SD und Gestapo kamen in den Polizeidienst, auch auf Führungsposten).



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#809

RE: Linksextremer Überfall auf Polizei in Leipzig

in Themen vom Tage 21.12.2015 02:49
von Gelöschtes Mitglied
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@StabsfeldKoenig, wenn ich Dich so lese, naja.
Ich mache in 2016 Ostseeurlaub, Hotelzimmer in Oberwiesenthal ist schon gebucht. Na gut bis zum Strand ist es schon ein Stück, aber "wir schaffen das"
Micha


IM Kressin und Grenzläufer haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#810

RE: Linksextremer Überfall auf Polizei in Leipzig

in Themen vom Tage 21.12.2015 08:38
von Hanum83 | 4.789 Beiträge

Zitat von G.Michael im Beitrag #809
@StabsfeldKoenig, wenn ich Dich so lese, naja.
Ich mache in 2016 Ostseeurlaub, Hotelzimmer in Oberwiesenthal ist schon gebucht. Na gut bis zum Strand ist es schon ein Stück, aber "wir schaffen das"
Micha


Mit einem ordentlichen Mifa-Drahtesel schaffst du das und da die Elemente-Winker ja momentan bissel Urlaub machen könnten wir mit denen die berühmte kleine Friedensfahrt wieder aufleben lassen


"Deitsch on frei wolln mer sei, on do bleibn mer aah derbei"
(Anton Günther)
IM Kressin hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#811

RE: Linksextremer Überfall auf Polizei in Leipzig

in Themen vom Tage 21.12.2015 22:26
von der 39. | 522 Beiträge

Hallo StabsfeldKoenig, ich dachte, man kann meine Meinung zu Canaris, Gehlen u.ä. erkennen, wenn ich das" unbescholten" im Text markiere.
Gruß vom 39.


zuletzt bearbeitet 21.12.2015 22:28 | nach oben springen

#812

RE: Linksextremer Überfall auf Polizei in Leipzig

in Themen vom Tage 31.12.2015 02:43
von Gelöschtes Mitglied
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Ich hole mal wieder das Thema heraus, warum?
Noch, wie gesagt noch ist nichts passiert.
Die Stadt Leipzig erlässt ein Versammlungsverbot für den Stadtteil Connewitz (Hubert, Grundgesetz.)
Linksunten hat reagiert, Leipzig der Staat im Staat. Nur diesmal ist eine Schneeballschlacht wohl nicht möglich.Aber man trifft sich.
Micha


zuletzt bearbeitet 31.12.2015 02:47 | nach oben springen

#813

RE: Linksextremer Überfall auf Polizei in Leipzig

in Themen vom Tage 31.12.2015 12:34
von RudiEK89 | 1.951 Beiträge

... und ich bin wieder mit dabei.
Morgen wird Bilanz gezogen. Ich hoffe, dass es friedlich bleibt.


März 1986 - Herbst 1986 Uffz. Schule Perleberg, GAR5. Glöwen
Herbst 1986 - Februar 1989 GR Heiligenstadt I. GB Klettenberg, 3. GK Silkerode
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#814

RE: Linksextremer Überfall auf Polizei in Leipzig

in Themen vom Tage 31.12.2015 14:55
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von RudiEK89 im Beitrag #813
... und ich bin wieder mit dabei.
Morgen wird Bilanz gezogen. Ich hoffe, dass es friedlich bleibt.


Andreas, das es ruhig bleibt hoffe ich auch. In diesem Sinne einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Auf der entsprechenden Seite ist angekündigt: "eine Informationsveranstaltung ohne Genehmigung der Bullen"
Micha


RudiEK89 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#815

RE: Linksextremer Überfall auf Polizei in Leipzig

in Themen vom Tage 31.12.2015 15:49
von damals wars | 12.204 Beiträge

Zitat von G.Michael im Beitrag #812
Ich hole mal wieder das Thema heraus, warum?
Noch, wie gesagt noch ist nichts passiert.
Die Stadt Leipzig erlässt ein Versammlungsverbot für den Stadtteil Connewitz (Hubert, Grundgesetz.)
Linksunten hat reagiert, Leipzig der Staat im Staat. Nur diesmal ist eine Schneeballschlacht wohl nicht möglich.Aber man trifft sich.
Micha


Quelle: https://www.justiz.sachsen.de/ovg/
Zitat: Das Sächsische Oberverwaltungsgericht gewährleistet Rechtsschutz bei Eilbedürftigkeit auch außerhalb der üblichen Dienstzeiten. Wenn Rechtsschutzanträge angekündigt werden, deren Bearbeitung keinen Aufschub duldet, wird sich der jeweils zuständige Senat bereit halten. In solchen Fällen wird gebeten, das jeweilige Verwaltungsgericht, den Prozessgegner und das Oberverwaltungsgericht über das beabsichtigte Rechtsschutzbegehren zu informieren. Sofern Prozessbeteiligte insbesondere an einem Feiertag oder am Tag vor dem Feiertag bei dem Oberverwaltungsgericht noch Rechtsschutzanträge beabsichtigen, über die wegen Eilbedürftigkeit unverzüglich entschieden werden muss, sollte dies dem Oberverwaltungsgericht bis spätestens 16.00 Uhr des Tages, an dem die Entscheidung des Verwaltungsgerichts ergangen ist oder voraussichtlich ergehen wird, telefonisch oder per Fax mitgeteilt werden


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#816

RE: Linksextremer Überfall auf Polizei in Leipzig

in Themen vom Tage 31.12.2015 16:01
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von damals wars im Beitrag #815
Zitat von G.Michael im Beitrag #812
Ich hole mal wieder das Thema heraus, warum?
Noch, wie gesagt noch ist nichts passiert.
Die Stadt Leipzig erlässt ein Versammlungsverbot für den Stadtteil Connewitz (Hubert, Grundgesetz.)
Linksunten hat reagiert, Leipzig der Staat im Staat. Nur diesmal ist eine Schneeballschlacht wohl nicht möglich.Aber man trifft sich.
Micha


Quelle: https://www.justiz.sachsen.de/ovg/
Zitat: Das Sächsische Oberverwaltungsgericht gewährleistet Rechtsschutz bei Eilbedürftigkeit auch außerhalb der üblichen Dienstzeiten. Wenn Rechtsschutzanträge angekündigt werden, deren Bearbeitung keinen Aufschub duldet, wird sich der jeweils zuständige Senat bereit halten. In solchen Fällen wird gebeten, das jeweilige Verwaltungsgericht, den Prozessgegner und das Oberverwaltungsgericht über das beabsichtigte Rechtsschutzbegehren zu informieren. Sofern Prozessbeteiligte insbesondere an einem Feiertag oder am Tag vor dem Feiertag bei dem Oberverwaltungsgericht noch Rechtsschutzanträge beabsichtigen, über die wegen Eilbedürftigkeit unverzüglich entschieden werden muss, sollte dies dem Oberverwaltungsgericht bis spätestens 16.00 Uhr des Tages, an dem die Entscheidung des Verwaltungsgerichts ergangen ist oder voraussichtlich ergehen wird, telefonisch oder per Fax mitgeteilt werden


Supi, Hubi weist Du was Dein Privileg ist? Beiträge zu schreiben, die kaum ohne Zitate auskommen. So nun schieße ich mir selbst ins Knie.
Das Oberverwaltungsgericht kannst Du Dir in diesem Fall in die Haare schmieren, es wurde aus gutem Grund nicht bemüht.
www.l-iz.de/leben/gesellschaft/2015/12/v...res-2015-121119
Micha

(sorry, der Eintrag in der L IZ erschien etwas spät)


zuletzt bearbeitet 31.12.2015 18:04 | nach oben springen

#817

RE: Linksextremer Überfall auf Polizei in Leipzig

in Themen vom Tage 09.01.2016 02:44
von Gelöschtes Mitglied
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Den hier werden wir wohl auch wieder hochholen. Die "Antifa" hat sich von den "Grauen Wölfen" oder Legida oder von sonst jemanden anstiften lassen.
In der Nacht zum Freitag gab es eine Plakataktion im Bermudadreieck (Leipzig/Connewitz).
Aufgerufen wird für den 11.01.16 zum Angriff auf Polizisten in kleinen Gruppen, schnelles Handeln und schnelles Verschwinden ist angesagt.
Soweit die Planung, der Ze.....
Gerd


zuletzt bearbeitet 09.01.2016 02:45 | nach oben springen

#818

RE: Linksextremer Überfall auf Polizei in Leipzig

in Themen vom Tage 10.01.2016 00:00
von StabsfeldKoenig | 2.654 Beiträge

Zitat von G.Michael im Beitrag #817
Den hier werden wir wohl auch wieder hochholen. Die "Antifa" hat sich von den "Grauen Wölfen" oder Legida oder von sonst jemanden anstiften lassen.
In der Nacht zum Freitag gab es eine Plakataktion im Bermudadreieck (Leipzig/Connewitz).
Aufgerufen wird für den 11.01.16 zum Angriff auf Polizisten in kleinen Gruppen, schnelles Handeln und schnelles Verschwinden ist angesagt.
Soweit die Planung, der Ze.....
Gerd




Wenn die Autonomen sowas wirklich vorhätten, würden sie diese Pläne intern verbreiten. Wirkt für mich wie eine Provokation der Schmützfüße, die von ihrem Versagen im Zusammenhang mit der NSU ablenken wollen.



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#819

RE: Linksextremer Überfall auf Polizei in Leipzig

in Themen vom Tage 10.01.2016 02:28
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #818
Zitat von G.Michael im Beitrag #817
Den hier werden wir wohl auch wieder hochholen. Die "Antifa" hat sich von den "Grauen Wölfen" oder Legida oder von sonst jemanden anstiften lassen.
In der Nacht zum Freitag gab es eine Plakataktion im Bermudadreieck (Leipzig/Connewitz).
Aufgerufen wird für den 11.01.16 zum Angriff auf Polizisten in kleinen Gruppen, schnelles Handeln und schnelles Verschwinden ist angesagt.
Soweit die Planung, der Ze.....
Gerd




Wenn die Autonomen sowas wirklich vorhätten, würden sie diese Pläne intern verbreiten. Wirkt für mich wie eine Provokation der Schmützfüße, die von ihrem Versagen im Zusammenhang mit der NSU ablenken wollen.


Auf welcher Insel lebst Du?
Die Dezemberkrawalle waren auch angesagt. Aber sicher kennst Du Dich in Leipzig aus. Die "Antifisten" sind wohl nicht die "Hellsten"
Gerd


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#820

RE: Linksextremer Überfall auf Polizei in Leipzig

in Themen vom Tage 11.01.2016 20:37
von Schuddelkind | 3.516 Beiträge

Jetzt wütet gerade der rechte Mob in Leipzig........


++20.00 Uhr++ Laut Polizei sind 250 Personen des rechten Klientels nach Ausschreitungen in Connewitz festgesetzt worden, nachdem sie mehrere Geschäfte angegriffen, Pyrotechnik gezündet und versucht haben Barikaden zu errichten. Die Lage sei inzwischen unter Kontrolle. Die Identitäten werden derzeit geprüft. Wie Polizeisprecherin Braunsdorf bestätigte, gab es mehrere Sachbeschädigungen, Personen seien nach ersten Kenntnissen aber nicht verletzt worden. Es wird auch wegen schweren Landfriedensbruch ermittelt.


Intellektuelle spielen Telecaster
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