#661

RE: Linksextremer Überfall auf Polizei in Leipzig

in Themen vom Tage 13.12.2015 21:37
von Grenzläufer | 1.759 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #659

natürlich werden sie eskortiert wie jede andere Demo auch. Es ist ihre Aufgabe für Ordnung im öffentlichen Raum zu sorgen.Solange diese Rechten , wie sie von dir benannt werden, nicht gesetzlich verboten sind, haben sie das Recht auf Demonstration. Das gilt übrigens für alle Parteien und politischen Gruppierungen. Ich halte das für ein Basisrecht eines demokratischen Staates
Nicht verstehen kann ich Politiker oder Gerichte, die gleichzeitig Demos von gegensätzlichen Parteien genehmigen. Das ist geradezu eine Einladung für Strassenkrawall. Auf diese Weise ist dei Weimarer Republik vor die Hunde gegangen. Das darf sich auf keinen Fall wiederholen.
Ein Frage drängt sich mir noch auf : Wer bestimmt wer Rechter in diesem Land ist ? Kann man das mal präzisieren und wie erkennt man sie ?
Ich kenn nur 2 Parteien, die in der Bundesrepublik als verfassungsfeindlich verboten wurden, die KPD und die DRP. Alle anderen sind legal bis das Gegenteil eintritt.



Gert´s Vergleich mit Weimarer Verhältnisse passt und wie man Gewaltexzesse gegen die Polizei noch relativieren kann, wird für mich immer ein Rätsel bleiben. Es ist vollkommen gleich, ob diese Gewalt von links oder rechts kommt, für Gewalt gegen unsere Polizei und auch Andere kann es keine Rechtfertigung geben.
Wenn Rechte mit staatlicher Genehmigung durch unsere Straßen laufen und keine Gewalt ausüben, dann haben wir das auszuhalten. Man kann friedlich und gewaltfrei dagegen demonstrieren, das wäre ein sinnvolles Signal gewesen.
Das Gewaltmonopol liegt eindeutig beim Staat und nicht bei autonomen Krawallmachern, die vermummt und marodierend durch die Straßen ziehen.


Gert, der 39., Grstungen386, RudiEK89, Krepp und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#662

RE: Linksextremer Überfall auf Polizei in Leipzig

in Themen vom Tage 13.12.2015 22:02
von linamax | 2.015 Beiträge

Zitat von Schuddelkind im Beitrag #656
Mal was zum nachdenken.......

"Wer diese Typen im Fernsehen sieht oder in der Zeitung über sie liest und selbst halbwegs richtig im Kopf ist, muss zwangsläufig ein fürchterliches Bild von ihnen bekommen: Die schwarz gekleideten Vermummten, die sich selbst „Antifaschisten“ nennen, haben einen miserablen Ruf. In Berlin machen sie andauernd Stress, nerven jedes Jahr zum 1. Mai, aber im Grunde auch die vier Monate davor und die acht Monate danach. Es ist leicht, die Leute als hirnlose Krawallmacher abzustempeln. Dabei übersieht man aber, dass es auch eine ganz andere Seite gibt. Wenn wir ehrlich sind, haben wir ihnen viel zu verdanken.

Am Image der „Antifas“ sind ausnahmsweise nicht nur die Medien schuld, sondern vor allem sie selbst: Traditionell verschwenden sie kaum einen Gedanken daran, ihr Tun zu erklären. Wenn doch, benutzen sie unverständliche Floskeln und einen überheblichen Tonfall, der sie gleich noch eine Ecke unsympathischer macht. Die Antifa betreibt vermutlich die schlechteste Öffentlichkeitsarbeit dieses Planeten."

"Wollen Nazis heute durch Straßen ziehen, werden sie von einem riesigen Polizeiaufgebot abgeschirmt. Die gesamte Wegstrecke ist von Hundertschaften abgesperrt, es gibt Gitter und Polizeiketten – Passanten sind weit weg, Hetzparolen verhallen ungehört. Das alles passiert nur, weil der Staat genau weiß, dass militante Linke sonst Radau machen.Unter diesen Bedingungen einen Nazi-Aufmarsch zu veranstalten, bedeutet nicht nur für die Polizisten einen gewaltigen logistischen Akt, sondern auch für die Rechtsextremen selbst."

Was wäre, wenn es keine Antifa gäbe?

Gäbe es den Widerstand nicht, hätten Rechtsextreme bald keine Hemmschwelle mehr, in der Öffentlichkeit zu agieren. Sie könnten ungestört Flugblätter verteilen: vor Supermärkten, vor Schulen, in Fußgängerzonen. Sie könnten Druck ausüben und anderen ihre Werte aufzwingen. Mich stört es schon, dass ich zu Hause in der Bergmannstraße ständig von Umweltschützern angesprochen werde, die mich zu einer Mitgliedschaft überreden wollen. Ich bin dankbar, dass es keine Rechtsextremen sind, die über den Holocaust diskutieren möchten. Wer sagt, man müsse sich mit Nazis argumentativ auseinandersetzen, hat keine Ahnung von der Realität in ostdeutschen Provinzen.

Nicht alle Linken sind gute Menschen. Es gibt ausgesprochene Dummköpfe unter ihnen, und wenn sie – jede andere Form von Gewalt ist natürlich nicht tolerierbar – Mülleimer anzünden oder Bushaltestellen demolieren, ist das ärgerlich und falsch. Aber auch zu verkraften.
Man kann das wohl zynisch finden, aber es ist wahr: Zur Aufgabe der Polizei zählt es, gewalttätige Linke festzunehmen. Und zur Aufgabe der Antifa gehört es, unnachgiebig mit Widerstand zu drohen."

http://www.tagesspiegel.de/berlin/chaote...9382378-2.html


Was ist das denn für eine Einstellung man kann Randale verkraften . Mir mich unfaßbar so ein Beitrag . Ich würde mich schämen so was zu schreiben .


Grenzläufer, bürger der ddr, polsam, Gert, Heckenhaus, Krepp, RudiEK89 und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#663

RE: Linksextremer Überfall auf Polizei in Leipzig

in Themen vom Tage 13.12.2015 22:05
von Hanum83 | 4.662 Beiträge

Gebe es nicht diese Radaubrüder die sich Antifa nennen, dann würden auch wahre Anti-Neofaschisten aus allen Schichten der Gesellschaft wieder Flagge zeigen.
Mit diesen Verbrechern kann man nicht zusammengehen.


Ein Jahr lang 10 Kilometer der innerdeutschen Grenze 1983/84 mitbewacht.
(Zusatz-Info auf Wunsch eines einzelnen Users: War dabei auch Postenführer.)
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zuletzt bearbeitet 13.12.2015 22:06 | nach oben springen

#664

RE: Linksextremer Überfall auf Polizei in Leipzig

in Themen vom Tage 13.12.2015 23:08
von Moskwitschka | 2.526 Beiträge

Ach seid ihr lange langweilig.


Fatal ist mir das Lumpenpack,
das, um die Herzen zu rühren,
den Patriotismus trägt zur Schau,
mit allen seinen Geschwüren.

Heinrich Heine

damals wars hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#665

RE: Linksextremer Überfall auf Polizei in Leipzig

in Themen vom Tage 14.12.2015 00:01
von StabsfeldKoenig | 2.618 Beiträge

Zitat von G.Michael im Beitrag #651
@StabsfeldKoenig, so richtige Ortskenntnisse hast Du wohl nicht. Die Marschroute der Rechten wurde von der Stadt zusammengestrichen auf ganze
500 Meter. Kurt-Eisner-Strasse, Arthur-Hoffmann-Strasse bis Albrecht-Dürere Platz (Körnerstrasse).
Und nun schau mal auf einen Leipziger Stadtplan. Wo sind denn die gennanten Orte und wo ist denn Connewitz?
Nichts für Ungut.
Micha


Mir war vorher aus den Medien nur bekannt, daß das das braune Dreckspack durch Connewitz ziehen wollte. Wenn dieses schon vorher verhindert worden ist, um so besser. Allerdings wäre eine Abreibung trotzdem nicht schlecht, um klar zu machen, das Leipzig eine entnazifizierte Stadt ist und auch bleibt. Schön wäre es, wenn es gelingen würde, beim nächsten Mal am geplanten Weg Gülletanks auf den Dachböden zu verstecken. Hahn auf, Nase zuhalten, Heimfahrt im Güterzug oder auf der LKW-Pritsche, denn Rechtsextremismus ist eine anrüchige Angelegenheit, speziell nach einer antifaschistischen Jauche-Taufe.



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#666

RE: Linksextremer Überfall auf Polizei in Leipzig

in Themen vom Tage 14.12.2015 00:03
von StabsfeldKoenig | 2.618 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #659
Zitat von Schuddelkind im Beitrag #656
Mal was zum nachdenken.......

"Wer diese Typen im Fernsehen sieht oder in der Zeitung über sie liest und selbst halbwegs richtig im Kopf ist, muss zwangsläufig ein fürchterliches Bild von ihnen bekommen: Die schwarz gekleideten Vermummten, die sich selbst „Antifaschisten“ nennen, haben einen miserablen Ruf. In Berlin machen sie andauernd Stress, nerven jedes Jahr zum 1. Mai, aber im Grunde auch die vier Monate davor und die acht Monate danach. Es ist leicht, die Leute als hirnlose Krawallmacher abzustempeln. Dabei übersieht man aber, dass es auch eine ganz andere Seite gibt. Wenn wir ehrlich sind, haben wir ihnen viel zu verdanken.

Am Image der „Antifas“ sind ausnahmsweise nicht nur die Medien schuld, sondern vor allem sie selbst: Traditionell verschwenden sie kaum einen Gedanken daran, ihr Tun zu erklären. Wenn doch, benutzen sie unverständliche Floskeln und einen überheblichen Tonfall, der sie gleich noch eine Ecke unsympathischer macht. Die Antifa betreibt vermutlich die schlechteste Öffentlichkeitsarbeit dieses Planeten."

"Wollen Nazis heute durch Straßen ziehen, werden sie von einem riesigen Polizeiaufgebot abgeschirmt. Die gesamte Wegstrecke ist von Hundertschaften abgesperrt, es gibt Gitter und Polizeiketten – Passanten sind weit weg, Hetzparolen verhallen ungehört. Das alles passiert nur, weil der Staat genau weiß, dass militante Linke sonst Radau machen.Unter diesen Bedingungen einen Nazi-Aufmarsch zu veranstalten, bedeutet nicht nur für die Polizisten einen gewaltigen logistischen Akt, sondern auch für die Rechtsextremen selbst."

Was wäre, wenn es keine Antifa gäbe?

Gäbe es den Widerstand nicht, hätten Rechtsextreme bald keine Hemmschwelle mehr, in der Öffentlichkeit zu agieren. Sie könnten ungestört Flugblätter verteilen: vor Supermärkten, vor Schulen, in Fußgängerzonen. Sie könnten Druck ausüben und anderen ihre Werte aufzwingen. Mich stört es schon, dass ich zu Hause in der Bergmannstraße ständig von Umweltschützern angesprochen werde, die mich zu einer Mitgliedschaft überreden wollen. Ich bin dankbar, dass es keine Rechtsextremen sind, die über den Holocaust diskutieren möchten. Wer sagt, man müsse sich mit Nazis argumentativ auseinandersetzen, hat keine Ahnung von der Realität in ostdeutschen Provinzen.

Nicht alle Linken sind gute Menschen. Es gibt ausgesprochene Dummköpfe unter ihnen, und wenn sie – jede andere Form von Gewalt ist natürlich nicht tolerierbar – Mülleimer anzünden oder Bushaltestellen demolieren, ist das ärgerlich und falsch. Aber auch zu verkraften.
Man kann das wohl zynisch finden, aber es ist wahr: Zur Aufgabe der Polizei zählt es, gewalttätige Linke festzunehmen. Und zur Aufgabe der Antifa gehört es, unnachgiebig mit Widerstand zu drohen."

http://www.tagesspiegel.de/berlin/chaote...9382378-2.html


natürlich werden sie eskortiert wie jede andere Demo auch. Es ist ihre Aufgabe für Ordnung im öffentlichen Raum zu sorgen.Solange diese Rechten , wie sie von dir benannt werden, nicht gesetzlich verboten sind, haben sie das Recht auf Demonstration. Das gilt übrigens für alle Parteien und politischen Gruppierungen. Ich halte das für ein Basisrecht eines demokratischen Staates
Nicht verstehen kann ich Politiker oder Gerichte, die gleichzeitig Demos von gegensätzlichen Parteien genehmigen. Das ist geradezu eine Einladung für Strassenkrawall. Auf diese Weise ist dei Weimarer Republik vor die Hunde gegangen. Das darf sich auf keinen Fall wiederholen.
Ein Frage drängt sich mir noch auf : Wer bestimmt wer Rechter in diesem Land ist ? Kann man das mal präzisieren und wie erkennt man sie ?
Ich kenn nur 2 Parteien, die in der Bundesrepublik als verfassungsfeindlich verboten wurden, die KPD und die DRP. Alle anderen sind legal bis das Gegenteil eintritt.


Soweit mir bekannt ist, wurden diverse Rechtsextreme Organisationen (u.a. auch die FAP) nach dem Vereinsrecht verboten, da diese nicht als Partei anerkannt waren.



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#667

RE: Linksextremer Überfall auf Polizei in Leipzig

in Themen vom Tage 14.12.2015 01:01
von Gelöschtes Mitglied
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Was sagt "indymedia.linksunten.org" dazu?
Leipzig- "einzelne Personen konnten den Aufmarsch stören" (12.12.15)
Hamburg-" wir haben die Facebook- Zentale zerhackt" (13.12.15)
Gut, Hamburg gehört hier nicht unbedingt rein, es ist mir aber wert zu erwähnen.
Linksunten hat sogar einen Terminkalender und der ist voll.
Micha


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#668

RE: Linksextremer Überfall auf Polizei in Leipzig

in Themen vom Tage 14.12.2015 07:54
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #666
Zitat von Gert im Beitrag #659
[quote]


natürlich werden sie eskortiert wie jede andere Demo auch. Es ist ihre Aufgabe für Ordnung im öffentlichen Raum zu sorgen.Solange diese Rechten , wie sie von dir benannt werden, nicht gesetzlich verboten sind, haben sie das Recht auf Demonstration. Das gilt übrigens für alle Parteien und politischen Gruppierungen. Ich halte das für ein Basisrecht eines demokratischen Staates
Nicht verstehen kann ich Politiker oder Gerichte, die gleichzeitig Demos von gegensätzlichen Parteien genehmigen. Das ist geradezu eine Einladung für Strassenkrawall. Auf diese Weise ist dei Weimarer Republik vor die Hunde gegangen. Das darf sich auf keinen Fall wiederholen.
Ein Frage drängt sich mir noch auf : Wer bestimmt wer Rechter in diesem Land ist ? Kann man das mal präzisieren und wie erkennt man sie ?
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Soweit mir bekannt ist, wurden diverse Rechtsextreme Organisationen (u.a. auch die FAP) nach dem Vereinsrecht verboten, da diese nicht als Partei anerkannt waren.

lt. Wiki war die FAP nicht als Partei anerkannt, sondern galt als Verein. Sie wurde auf vereinsrechtlichem Wege verboten.
Ich korrigiere meine Aussage DRP. Diese Partei hiess SRP , und wurde als nazistische Partei eingestuft und 1952 verboten. Die KPD wurde 1956 verboten. Es bleibt also bei 2 verbotenen Parteien in der Geschichte der Bundesrepublik.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#669

RE: Linksextremer Überfall auf Polizei in Leipzig

in Themen vom Tage 14.12.2015 08:32
von Hanum83 | 4.662 Beiträge

Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #665
Mir war vorher aus den Medien nur bekannt, daß das das braune Dreckspack durch Connewitz ziehen wollte. Wenn dieses schon vorher verhindert worden ist, um so besser. Allerdings wäre eine Abreibung trotzdem nicht schlecht, um klar zu machen, das Leipzig eine entnazifizierte Stadt ist und auch bleibt. Schön wäre es, wenn es gelingen würde, beim nächsten Mal am geplanten Weg Gülletanks auf den Dachböden zu verstecken. Hahn auf, Nase zuhalten, Heimfahrt im Güterzug oder auf der LKW-Pritsche, denn Rechtsextremismus ist eine anrüchige Angelegenheit, speziell nach einer antifaschistischen Jauche-Taufe.


Wenn durch mein Haus irgendwelche Assis Gülle auf den Dachboden schaffen würden dann wüsste ich was ich machen würde, ganz ohne Polizei,
den Tag würden die Rotzlöffel nicht vergessen.


Ein Jahr lang 10 Kilometer der innerdeutschen Grenze 1983/84 mitbewacht.
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zuletzt bearbeitet 14.12.2015 08:38 | nach oben springen

#670

RE: Linksextremer Überfall auf Polizei in Leipzig

in Themen vom Tage 14.12.2015 09:03
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Hanum83 im Beitrag #669
Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #665
Mir war vorher aus den Medien nur bekannt, daß das das braune Dreckspack durch Connewitz ziehen wollte. Wenn dieses schon vorher verhindert worden ist, um so besser. Allerdings wäre eine Abreibung trotzdem nicht schlecht, um klar zu machen, das Leipzig eine entnazifizierte Stadt ist und auch bleibt. Schön wäre es, wenn es gelingen würde, beim nächsten Mal am geplanten Weg Gülletanks auf den Dachböden zu verstecken. Hahn auf, Nase zuhalten, Heimfahrt im Güterzug oder auf der LKW-Pritsche, denn Rechtsextremismus ist eine anrüchige Angelegenheit, speziell nach einer antifaschistischen Jauche-Taufe.


Wenn durch mein Haus irgendwelche Assis Gülle auf den Dachboden schaffen würden dann wüsste ich was ich machen würde, ganz ohne Polizei,
den Tag würden die Rotzlöffel nicht vergessen.



erzähl ma ........


.
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John F.Kennedy 1963 in Berlin
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Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
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#671

RE: Linksextremer Überfall auf Polizei in Leipzig

in Themen vom Tage 14.12.2015 10:24
von der 39. | 520 Beiträge

Am 10.Juni 1945, 15-jährig, kam ich in Kremkau, einem kleinen Dorf in der Altmarkt bei Bismark bei meiner Mutter an. Politisch völlig desorientiert, nur den Hass auf den Faschismus, entstanden aus eigenem Erleben in den vergangenen Monaten, hatte sich tief in mir eingegraben. In der SBZ hatte sich ein Antifa-Ausschuß gegründet, aus dem noch im gleichen Jahr auch eine Antifa-Jugend entstand. Das wurde bald meine Wirkungsstätte. Jeden Tag, nach schwerer Arbeit auf dem Bauernhof, war ich abends unterwegs, um Jugendliche anzusprechen, Diskussionsabende zu veranstalten und um Lieder zu singen. Dass ich noch im gleichen Jahr Mitglied der KPD werden wollte, ist sicher verständlich, aber der Antrag wurde wegen meiner 15 Jahre abgelehnt. Und so wurde ich erst nach meinem 16. Geburtstag aufgenommen, kurz vor dem Vereinigungsparteitag 1946. Unser Antifa-Ausschuss im Gebiet Bismark wurde nach Gründung der FDJ aufgelöst und in die FDJ überführt. So war ich dann FDJ-Sekretär in Kremkau. Unsere Aktivitäten in der FDJ waren unverändert geblieben, wir trafen uns fast jede Woche einmal und veranstalteten Heimabende mit politischen Themen, mit Volkslieder-Gesang, mit Tanzabenden. Das war das Leben der Dorfjugend in dieser Nachkriegszeit. 1958 besuchte ich die Landesjugendschule der FDJ in Düben, wo ich auch Margot Feist kennen lernte, die dann später Frau Honecker wurde. Ich wurde dann hauptamtliches Mitglied der FDJ-Kreisleitung Stendal, bis dann „ Mein Erster Tag“ begann
Immer wenn ich heute von ANTIFA u. ä. lese und höre, vor allem im Zusammenhang mit Krawallen, erinnere ich mich, was doch eigentlich Antifa war: Die Verteidigung der Errungenschaften der Weimarer Republik. Ist davon überhaupt noch die Rede? Wo oder wer sind denn heute die Faschisten, die da von der Antifa bekämpft werden? Unsere Arbeit damals war Überzeugungsarbeit, Aufklärung über das Wesen und die Gräueltaten der Faschisten, was macht die Antifa heute? Sind das alles Dummbacken, die nur Randale wollen oder gibt es da auch einen geistigen Brandstifter?
Im übrigen, ich finde die Bezeichnung von Ideologien, Parteiprogammen usw. mit links und rechts blöde, es ist eine Verschleierungen wirklicher Inhalte, die man nicht gerne aussprechen möchte.
Der 39.


Grenzläufer, 1941ziger, bürger der ddr, polsam, schulzi, Gert, exgakl und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#672

RE: Linksextremer Überfall auf Polizei in Leipzig

in Themen vom Tage 14.12.2015 11:38
von Heckenhaus | 5.110 Beiträge

Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #665


Mir war vorher aus den Medien nur bekannt, daß das das braune Dreckspack durch Connewitz ziehen wollte.


Deine Meinung sei dir belassen, aber das "braune Dreckspack" sind trotzdem Menschen.
Anscheinend ist das die neue Redeweise in Deutschland, in Anlehnung an die Zeit nach 1933, als es hieß :
Ju...pack, Ju...sau usw.
Nur weil irgend welche Politiker sich verbal vergreifen mußt du nicht ebenfall auf diesen Zug springen.
Erinnert mich etwas an verschiedene Kommentare in Frazenbuch, wo sich Menschen mittleren Alters ähnlich äußern,
wörtlich "braune Schxxe", "braune Soße" und ähnlich.
Für mich erweckt das den Eindruck mangelnder Erziehung oder niederer Bildung, denn wer sich nicht anständig artikulieren kann,
mit Fäkalsprache punkten will, hat gewisse Defizite.

Frag dich lieber, wer daran schuld ist, daß besonders NACH der Wende solche Zustände entstanden sind im Ostteil Deutschlands,
aber auch hier und da im Westen.
Wer hat wirklich versagt, daß solche Zustände entstehen konnten ?
Jetzt diese "Nazis" mit Dreck zu bewerfen und sie verbal mit nochmehr in die gewisse Ecke zu drängen, was erhoffst du dir davon ?
Einen Sinneswandel ?


.
.
„Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.”
— Aristoteles -

"Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht."
— Abraham Lincoln –
.
Grenzläufer, bürger der ddr, 1941ziger, polsam und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#673

RE: Linksextremer Überfall auf Polizei in Leipzig

in Themen vom Tage 14.12.2015 11:53
von bürger der ddr | 3.578 Beiträge

Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #665



Mir war vorher aus den Medien nur bekannt, daß das das braune Dreckspack durch Connewitz ziehen wollte. Wenn dieses schon vorher verhindert worden ist, um so besser. Allerdings wäre eine Abreibung trotzdem nicht schlecht, um klar zu machen, das Leipzig eine entnazifizierte Stadt ist und auch bleibt. Schön wäre es, wenn es gelingen würde, beim nächsten Mal am geplanten Weg Gülletanks auf den Dachböden zu verstecken. Hahn auf, Nase zuhalten, Heimfahrt im Güterzug oder auf der LKW-Pritsche, denn Rechtsextremismus ist eine anrüchige Angelegenheit, speziell nach einer antifaschistischen Jauche-Taufe.



Sag mal, gehts noch?
Du probagierst doch Methoden aus der dt. Vergangenheit, ich frage mich so langsam wer ist eigentlich ein "Nazi"?



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#674

RE: Linksextremer Überfall auf Polizei in Leipzig

in Themen vom Tage 14.12.2015 11:54
von Heckenhaus | 5.110 Beiträge

Zitat von Schuddelkind im Beitrag #653
Ist ja alles richtig, was ihr hier schreibt. Nur wünsche ich mir die gleichen empörten Aufschreie, wenn mal wieder ein Flüchtlingsheim brennt!! Bisher las man hier nix davon...........

OT !
Frag mal nach in Bad Bevensen (ist nicht in Sachsen) !
Oder in Herxheim (auch nicht Sachsen) !
http://www.abendblatt.de/region/niedersa...d-Bevensen.html
http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt...2f995159ee.html

Hast du hier irgendwo was von Zustimmung gelesen ?

OT Ende.


.
.
„Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.”
— Aristoteles -

"Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht."
— Abraham Lincoln –
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#675

RE: Linksextremer Überfall auf Polizei in Leipzig

in Themen vom Tage 14.12.2015 12:07
von Grenzläufer | 1.759 Beiträge

Zitat von bürger der ddr im Beitrag #673
Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #665



Mir war vorher aus den Medien nur bekannt, daß das das braune Dreckspack durch Connewitz ziehen wollte. Wenn dieses schon vorher verhindert worden ist, um so besser. Allerdings wäre eine Abreibung trotzdem nicht schlecht, um klar zu machen, das Leipzig eine entnazifizierte Stadt ist und auch bleibt. Schön wäre es, wenn es gelingen würde, beim nächsten Mal am geplanten Weg Gülletanks auf den Dachböden zu verstecken. Hahn auf, Nase zuhalten, Heimfahrt im Güterzug oder auf der LKW-Pritsche, denn Rechtsextremismus ist eine anrüchige Angelegenheit, speziell nach einer antifaschistischen Jauche-Taufe.



Sag mal, gehts noch?
Du probagierst doch Methoden aus der dt. Vergangenheit, ich frage mich so langsam wer ist eigentlich ein "Nazi"?



lichtung
manche meinen
lechts und rinks
kann man nicht velwechsern
werch ein illtum!
(Ernst Jandl, Lyriker, 1966)

https://de.wikipedia.org/wiki/Lichtung_%28Gedicht%29


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#676

RE: Linksextremer Überfall auf Polizei in Leipzig

in Themen vom Tage 14.12.2015 12:59
von Hanum83 | 4.662 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #670
Zitat von Hanum83 im Beitrag #669
Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #665
Mir war vorher aus den Medien nur bekannt, daß das das braune Dreckspack durch Connewitz ziehen wollte. Wenn dieses schon vorher verhindert worden ist, um so besser. Allerdings wäre eine Abreibung trotzdem nicht schlecht, um klar zu machen, das Leipzig eine entnazifizierte Stadt ist und auch bleibt. Schön wäre es, wenn es gelingen würde, beim nächsten Mal am geplanten Weg Gülletanks auf den Dachböden zu verstecken. Hahn auf, Nase zuhalten, Heimfahrt im Güterzug oder auf der LKW-Pritsche, denn Rechtsextremismus ist eine anrüchige Angelegenheit, speziell nach einer antifaschistischen Jauche-Taufe.


Wenn durch mein Haus irgendwelche Assis Gülle auf den Dachboden schaffen würden dann wüsste ich was ich machen würde, ganz ohne Polizei,
den Tag würden die Rotzlöffel nicht vergessen.



erzähl ma ........


Lieber nicht, sonst heißt es gleich ich wär ein Nazi


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zuletzt bearbeitet 14.12.2015 13:00 | nach oben springen

#677

RE: Linksextremer Überfall auf Polizei in Leipzig

in Themen vom Tage 14.12.2015 13:08
von Grstungen386 | 597 Beiträge

Es ist immer wieder bezeichnend, wie hier sogenannte Antifaschisten mit einem Jargon hantieren, die sie direkt Reichsminister Doktor Goebbels abgelauscht haben könnten. Ihr wollt doch alle lieb und tolerant sein, wenn mich jemand wegen meiner politischen Gesinnung so beschimpfen würde, dann würde ich ihm den Allerwertesten so versohlen, dass er danach nicht mehr weiss, wie er nach Hause kommt...



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#678

RE: Linksextremer Überfall auf Polizei in Leipzig

in Themen vom Tage 14.12.2015 17:34
von Klauspeter | 986 Beiträge

Zitat von Grenzläufer im Beitrag #675

[...]
lichtung
manche meinen
lechts und rinks
kann man nicht velwechsern
werch ein illtum!
(Ernst Jandl, Lyriker, 1966)

https://de.wikipedia.org/wiki/Lichtung_%28Gedicht%29



Ich halte das Gleichsetzen von links und rechts für falsch. Es ist Mode geworden, wird aber damit nicht richtig.

Links und rechts gleichen sich hin und wider in den angewendeten Formen und Methoden. Links und rechts unterscheiden sich aber grundsätzlich in den Inhalten.
Ein Vergleich beispielsweise von Marx` Hauptwerk „Das Kapital“ und
Hitlers „Mein Kampf“ würde das verdeutlichen.

Aber wer macht sich schon die Mühe eines solchen Vergleichs?

Klaus


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#679

RE: Linksextremer Überfall auf Polizei in Leipzig

in Themen vom Tage 14.12.2015 17:42
von Freienhagener | 3.851 Beiträge

Ein Hauptunterschied ist die "führende Rolle" der Sowjetunion Der "Bolschewismus" war Hitler besonders verhaßt, da nicht national.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)
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#680

RE: Linksextremer Überfall auf Polizei in Leipzig

in Themen vom Tage 14.12.2015 17:42
von buschgespenst | 623 Beiträge

Krawalle in Leipzig: Verwunderung über linke Gewalt ist "scheinheilig"

Der Dresdner Extremismusforscher Werner Patzelt hat die Reaktion der Politik auf die Ausschreitungen von Linksextremen am Samstag kritisiert. Im Gespräch mit der "Welt" sagte er, die Verurteilung der Gewalt durch den Leipziger Oberbürgermeister Burkhard Jung sei nicht glaubhaft:

"Solange es um die viel gelobte Leipziger Abwehr von Legida ging, schien er Gewalt gegen rechts billigend in Kauf zu nehmen", so der Experte. "Erst jetzt, wo es in ganz offensichtlicher Unverhältnismäßigkeit gegen ein Häuflein von vielleicht 200 Rechtsextremen und im Wesentlichen gegen die Polizei ging, gibt er sich bestürzt, obwohl sich im Grunde nichts Neues ereignet hat."

http://www.focus.de/politik/deutschland/...id_5152233.html


Mein Erzgebirge,
hoch über dunklen Schächten lauscht deiner Halden wilde Einsamkeit.
Still raunen sie von guten Himmelsmächten,
von Berggeschrei aus längst vergangener Zeit.

(Edwin Bauersachs)

Glück Auf!
Bernd
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