#641

RE: Linksextremer Überfall auf Polizei in Leipzig

in Themen vom Tage 13.12.2015 12:59
von Gelöschtes Mitglied
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@Moskwitschka, mit den Entfernungen das ist wohl eine sehr subjektive Betrachtung. Feinkost, Nato, Volkshaus, wenn die sich in der Nähe des
Connewitzer Kreuz befinden. Na ich weis nicht.
Auch von der Winscheidstrasse bis August-Bebel str Ecke Michael Niederkirchnerstrasse, dass ist schon die Einmündug Dufourstrasse, das läuft
niemand freiwillig.
Micha


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#642

RE: Linksextremer Überfall auf Polizei in Leipzig

in Themen vom Tage 13.12.2015 13:08
von Grenzläufer | 1.781 Beiträge

Jeder Demokrat ist Anti-Faschist. Aber nicht jeder Anti-Faschist ist Demokrat.



>>Linksextremistischer Anti-Faschismus ist weit mehr als Engagement gegen Rassismus und Rechtsextremismus. Er steht für eine grundsätzliche Ablehnung von Kapitalismus, Parlamentarismus und Rechtsstaat. (...)
Daneben nutzen gewaltbereite Autonome den „anti-faschistischen Kampf“ seit Jahren zur Mobilisierung ihrer Anhänger und zur Legitimierung ihrer militanten Aktionen gegen Staat und Polizei mit dem Argument, diese schützten Rechtsextremisten. Die so genannten „Faschos“ gelten bei den Autonomen als Feindbild schlechthin. Nach dem Motto „Schlagt die Nazis, wo ihr sie trefft!“ wird offen zur Gewaltanwendung aufgerufen.
Anti-Faschismus ist nicht generell linksextremistisch. Es kommt vielmehr darauf an, was die jeweiligen Akteure konkret unter „Faschismus“ verstehen und welche Forderungen sie daraus ableiten. Zentrale Fragen dabei sind: Richtet sich die Ablehnung nur gegen den Rechtsextremismus oder gegen den demokratischen Verfassungsstaat? Werden die Regeln des Verfassungs- und Rechtsstaats akzeptiert oder werden Rechtsextremisten als Menschen ohne Rechte betrachtet, gegen deren Aktivitäten jedes Mittel recht ist?
https://www.bayern-gegen-linksextremismu...anti-faschismus


>>Linksextremisten versuchen, in Aktionsfeldern wie Anti-Faschismus, Anti-Militarismus oder Anti-Globalisierung Bündnisse mit demokratischen Kräften einzugehen. Sie wollen sich dadurch einen demokratischen Anstrich geben, Nachwuchs rekrutieren und ihre gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung gerichteten Ziele verfolgen. (...)
Da in der Bundesrepublik Deutschland ein breiter gesellschaftlicher Konsens gegen Rechtsextremismus besteht, bietet das Aktionsfeld Anti-Faschismus den Linksextremisten einen besonders guten Ansatzpunkt für ihre Bündnispolitik. Linksextremisten versuchen, zivilgesellschaftliche Bündnisse gegen Rechtsextremismus zu dominieren und dabei ihr linksextremistisches Anti-Faschismusverständnis durchzusetzen. Die anti-demokratischen und anti-staatlichen Zielsetzungen hinter dem anti-faschistischen Engagement sind dabei häufig auf den ersten Blick nicht erkennbar. (...) <<
https://www.bayern-gegen-linksextremismu...endnispolitik-1


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#643

RE: Linksextremer Überfall auf Polizei in Leipzig

in Themen vom Tage 13.12.2015 13:21
von Heckenhaus | 5.155 Beiträge

Zitat von Moskwitschka im Beitrag #637

Bleibt die Frage - Soll man denen die Straße ohne Gegenprotest überlassen?

LG von der Moskwitschka


Nein, natürlich nicht.
Jedoch darf Gegenprotest gern friedlicher Natur sein, ohne Personenschaden, ohne Beschädigung
von gesellschaftlichem Eigentum bzw. Privateigentum, ohne Angriffe auf staatliche Organe.
Niemand und nichts rechtfertigt die aggressive gewalttätige Vorgehensweise der Randalierer.
Das ist kein Protest und keine Gegendemo, das ist ganz einfach organisierte Randale.

Es gibt, eigentlich jedem bekannt, friedlichen Protest nach demokratischen Regeln.
Dazu zähle ich nicht Sitzblockaden gegen genehmigte Demos, Steinewürfe, Brandsätze, Barrikaden und andere gewaltbeinhaltende
Tätigkeiten.
Transparente und Sprechchöre hingegen sind erlaubt, nur bezweifle ich, das alle Kameraden der Kapuzenfraktion in schwarz dafür
genug Schuljahre hinter sich haben.


.
.
„Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.”
— Aristoteles -

"Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht."
— Abraham Lincoln –
.
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#644

RE: Linksextremer Überfall auf Polizei in Leipzig

in Themen vom Tage 13.12.2015 13:32
von Freienhagener | 3.879 Beiträge

Ich war um 1990 bei solch einer friedlichen Demo gegen Rassismus mit 30.000 Teilnehmern in Leipzig.
Allerdings waren die Immigranten mit denen von heute nicht vergleichbar, mengenmäßig gleich gar nicht.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)
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#645

RE: Linksextremer Überfall auf Polizei in Leipzig

in Themen vom Tage 13.12.2015 14:50
von coff | 710 Beiträge

Leipzig


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#646

RE: Linksextremer Überfall auf Polizei in Leipzig

in Themen vom Tage 13.12.2015 15:30
von 1941ziger | 1.002 Beiträge

Zitat von coff im Beitrag #645
Leipzig



Da kann man nicht von unverhältnismäßig sprechen, dies Chaoten verstehen keine andere Sprache.
Die Rädelsführer wegfangen und mal richtig arbeiten lassen.......das wäre mein Rezept.
Wenn man überlegt sie fressen alle unser Steuergeld, denn sie holen die Knete sicher nur vom Amt.


Die veröffentlichte Meinung ist nicht die Öffentliche.
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#647

RE: Linksextremer Überfall auf Polizei in Leipzig

in Themen vom Tage 13.12.2015 15:42
von suentaler | 1.923 Beiträge

Der von den Medien unisono als Neonazi-Demo abgekanzelte Sternmarsch, stand eigentlich
von Seiten der OfD unter dem Motto:
"Wir wollen für unsere Heimat in den Dialog treten!
Gemeinsamkeiten suchen, statt sich in Unterschieden zu verlieren!
So entstehen Zusammenschlüsse! Wir sind uns einig!"

Mir war schon vorher klar, dass mit diesem, von Jung, Nagel und Kasek über Jahre herangezüchteten Gesindel kein Dialog möglich ist, deshalb habe ich auch nicht an der Demonstration teilgenommen, die übrigens friedlich verlief. Ich konnte mir denken, wie sich die Gegenseite aufführen wird, das haben sie übers Jahr hinweg gegenüber Legida immer wieder gezeigt.
Und was unternimmt die Stadt gegen diesen Terror - absolut nichts !?
Er wird geduldet und womöglich durch Weisung von oben sogar befördert.
Als im Januar 600 von diesen Terrorkindern durch die Straßen zogen und eine Spur der Verwüstung hinterließen, passierte bis jetzt auch nichts. Auf eine Anfrage an das Innenministerium wurde bekannt gegeben, dass die meisten Verfahren durch die Staatsanwaltschaft eingestellt wurden.

Während gestern die "Nazidemo" stattfand, wurde bei einem Anmelder der Demo zu Hause eingebrochen, das Möbiliar komplett zerschlagen und die Wände mit Farbe beschmiert, sodass die verwüstete Wohnung jetzt unbewohnbar ist. Da zeigt sich, wer im Land die wahren Faschisten sind.


Hier eine Viertelstunde lang Bürgerkrieg in der Südvorstadt.
www.youtube.com/watch?v=g9Yg39jog70&feature=share


[rot]Vielen Dank für die Sperrung.
Noch nicht einmal einen Grund konntet ihr angeben.
Andersdenkende mundtot machen - wie erbärmlich - selbst für euch ![/rot]
.
MfG Suentaler
.
[gruen]Leider kann ich nicht auf die mich erreichenden PN's antworten.
Man kann mich aber direkt unter suentaler@emailn.de anschreiben.[/gruen]
bürger der ddr und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#648

RE: Linksextremer Überfall auf Polizei in Leipzig

in Themen vom Tage 13.12.2015 16:18
von RudiEK89 | 1.951 Beiträge

Mahlzeit Mädels und Jungs,
ich persönlich habe den Einsatz gestern in Leipzig schadlos überstanden. Es ging wieder einmal nicht gegen den Einsatz rechtspopulistischer Organisationen, sondern gegen die Polizei. Fakt ist, dass 2 Sparkassenfilialen und mehrere Supermärkte sowie Geschäfte im Leipziger Süden entglast wurden.

Was mir aufgefallen ist, dass sich viele Anwohner gegen die Chaoten stellten, indem sie selbst eingegriffen haben als man ihre Mülltonnen auf die Straße zogen und anbrennen wollten.
Anwohner teilten mit, dass sich die Autonomen auf Hinterhöfen ihrer schwarzen Kleidung entledigten und bürgerliche Sachen anzogen.

Mehrere Chaoten wurden in Gewahrsam genommen, weil sie u.a. Steine auf Polizisten warfen.
Die kamen dann zu mir in den Polizeigewahrsam und schlotterten vor Angst, weil sie sich nun allein für das Werfen der Steine verantworten sollten.

Es war meist das übliche Klientel mit langen verfilzten Haaren aus Leipzig-Connewitz aber auch Personen, angereist aus Berlin und Wittenberg.

Polizeibeamte aus NRW und Bayern, die diese Personen in den Gewahrsam brachten, meinten nur, "Wenn wir nur reagieren könnten, wie wir wollten ....Das sagt doch schon alles.

Eine Hundertschaft der Polizei musste das Polizeirevier in der Dimitroffstr. schützen, weil die Chaoten damit drohten, es zu stürmen.


März 1986 - Herbst 1986 Uffz. Schule Perleberg, GAR5. Glöwen
Herbst 1986 - Februar 1989 GR Heiligenstadt I. GB Klettenberg, 3. GK Silkerode
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#649

RE: Linksextremer Überfall auf Polizei in Leipzig

in Themen vom Tage 13.12.2015 16:35
von StabsfeldKoenig | 2.655 Beiträge

Zitat von coff im Beitrag #639
Zitat von Moskwitschka im Beitrag #637


Die rechtspopulistischen Bündnisse „Offensive für Deutschland“ (OfD), Thürgida und die Partei Die Rechte hatten ursprünglich für den heutigen Tag drei unabhängige Aufzüge angemeldet auch aus dem Polizeibericht.

Bleibt die Frage - Soll man denen die Straße ohne Gegenprotest überlassen?

LG von der Moskwitschka




Warum nicht, wenn da 200 "Nazis" völlig unbeachtet durch die Strassen ziehen wen stört das. Allemal besser als Gegendemonstranten dort hinzukarren mitsamt den Chaoten und ein großes mediales Ereignis daraus zu machen. Nichtbeachtung der paar Hanseln und sie verlieren die Lust an ihren Umzügen.

Was kümmert es den Mond wenn ihn ein Wolf anheult...



Mit dem Marsch durch Connewitz sind die Nazis doch direkt zu den Gegendemonstranten hingefahren. Wäre ich der Polizeipräsident von leipzig, hätte ich den Aufmarsch verboten bzw. in das nächste Industriegebiet verlegt. Hätte das zuständige Gericht das Verbot bzw. die Verlegung abgelehnt, wären zwar die Nazis am Ausgangsort auf Waffen durchsucht worden, aber anschließend hätte es nur eine minimale Polizeibegleitung zur Verkehrsregelung gegeben. Wenn die Nazis als Folge für die Beleidigung der Autonomen von selbigen mit Steinen bedacht worden wären, wäre mein Verbot im Nachinein doch als begründet bewiesen worden.



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#650

RE: Linksextremer Überfall auf Polizei in Leipzig

in Themen vom Tage 13.12.2015 16:48
von RudiEK89 | 1.951 Beiträge

Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #649
Zitat von coff im Beitrag #639
Zitat von Moskwitschka im Beitrag #637


Die rechtspopulistischen Bündnisse „Offensive für Deutschland“ (OfD), Thürgida und die Partei Die Rechte hatten ursprünglich für den heutigen Tag drei unabhängige Aufzüge angemeldet auch aus dem Polizeibericht.

Bleibt die Frage - Soll man denen die Straße ohne Gegenprotest überlassen?

LG von der Moskwitschka




Warum nicht, wenn da 200 "Nazis" völlig unbeachtet durch die Strassen ziehen wen stört das. Allemal besser als Gegendemonstranten dort hinzukarren mitsamt den Chaoten und ein großes mediales Ereignis daraus zu machen. Nichtbeachtung der paar Hanseln und sie verlieren die Lust an ihren Umzügen.

Was kümmert es den Mond wenn ihn ein Wolf anheult...



Mit dem Marsch durch Connewitz sind die Nazis doch direkt zu den Gegendemonstranten hingefahren. Wäre ich der Polizeipräsident von leipzig, hätte ich den Aufmarsch verboten bzw. in das nächste Industriegebiet verlegt. Hätte das zuständige Gericht das Verbot bzw. die Verlegung abgelehnt, wären zwar die Nazis am Ausgangsort auf Waffen durchsucht worden, aber anschließend hätte es nur eine minimale Polizeibegleitung zur Verkehrsregelung gegeben. Wenn die Nazis als Folge für die Beleidigung der Autonomen von selbigen mit Steinen bedacht worden wären, wäre mein Verbot im Nachinein doch als begründet bewiesen worden.

Entschuldigung für das Zitat.
Die Demo war in der Südvorstadt und nicht in Connewitz direkt. Das Gericht hat schon reagiert.
Die Ausschreitungen, entglasen der Sparkassen und Supermärkte, begannen erst als die Anmelder der Demo schon lange weg waren.
Die Linksautonomen hatten nur ein Ziel, nämlich die Polizei.

Übrigens habe ich gestern den Pfarrer König persönlich kennen lernen dürfen. Der wieder mal mit seinem "Lauti" (VW Transporter) unterwegs bei den Autonomen war.


März 1986 - Herbst 1986 Uffz. Schule Perleberg, GAR5. Glöwen
Herbst 1986 - Februar 1989 GR Heiligenstadt I. GB Klettenberg, 3. GK Silkerode
Grenzläufer, bürger der ddr und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#651

RE: Linksextremer Überfall auf Polizei in Leipzig

in Themen vom Tage 13.12.2015 16:54
von Gelöschtes Mitglied
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@StabsfeldKoenig, so richtige Ortskenntnisse hast Du wohl nicht. Die Marschroute der Rechten wurde von der Stadt zusammengestrichen auf ganze
500 Meter. Kurt-Eisner-Strasse, Arthur-Hoffmann-Strasse bis Albrecht-Dürere Platz (Körnerstrasse).
Und nun schau mal auf einen Leipziger Stadtplan. Wo sind denn die gennanten Orte und wo ist denn Connewitz?
Nichts für Ungut.
Micha


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#652

RE: Linksextremer Überfall auf Polizei in Leipzig

in Themen vom Tage 13.12.2015 17:12
von damals wars | 12.206 Beiträge

Halten wir doch fest, dass das Projekt des https://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Worch der https://de.wikipedia.org/wiki/National_befreite_Zone in Leipzig Connewitz gescheitert ist.
Warum man die Polizei zur Durchsetzung dieses Zieles einsetzt, fragt den Innenminister.
http://www.l-iz.de/leben/gesellschaft/20...gutgehen-119174


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
zuletzt bearbeitet 13.12.2015 19:39 | nach oben springen

#653

RE: Linksextremer Überfall auf Polizei in Leipzig

in Themen vom Tage 13.12.2015 17:51
von Schuddelkind | 3.516 Beiträge

Ist ja alles richtig, was ihr hier schreibt. Nur wünsche ich mir die gleichen empörten Aufschreie, wenn mal wieder ein Flüchtlingsheim brennt!! Bisher las man hier nix davon...........


Intellektuelle spielen Telecaster
Moskwitschka hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 13.12.2015 18:00 | nach oben springen

#654

RE: Linksextremer Überfall auf Polizei in Leipzig

in Themen vom Tage 13.12.2015 18:35
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Schuddelkind im Beitrag #653
Ist ja alles richtig, was ihr hier schreibt. Nur wünsche ich mir die gleichen empörten Aufschreie, wenn mal wieder ein Flüchtlingsheim brennt!! Bisher las man hier nix davon...........


Wenn Du zu diesem Thema etwas suchst, dann schau doch bei den "750.000 Flüchtlingen" rein.
Micha


Gert, bürger der ddr, 1941ziger und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#655

RE: Linksextremer Überfall auf Polizei in Leipzig

in Themen vom Tage 13.12.2015 20:04
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von RudiEK89 im Beitrag #648
Mahlzeit Mädels und Jungs,
ich persönlich habe den Einsatz gestern in Leipzig schadlos überstanden. Es ging wieder einmal nicht gegen den Einsatz rechtspopulistischer Organisationen, sondern gegen die Polizei. Fakt ist, dass 2 Sparkassenfilialen und mehrere Supermärkte sowie Geschäfte im Leipziger Süden entglast wurden.

Was mir aufgefallen ist, dass sich viele Anwohner gegen die Chaoten stellten, indem sie selbst eingegriffen haben als man ihre Mülltonnen auf die Straße zogen und anbrennen wollten.
Anwohner teilten mit, dass sich die Autonomen auf Hinterhöfen ihrer schwarzen Kleidung entledigten und bürgerliche Sachen anzogen.

Mehrere Chaoten wurden in Gewahrsam genommen, weil sie u.a. Steine auf Polizisten warfen.
Die kamen dann zu mir in den Polizeigewahrsam und schlotterten vor Angst, weil sie sich nun allein für das Werfen der Steine verantworten sollten.

Es war meist das übliche Klientel mit langen verfilzten Haaren aus Leipzig-Connewitz aber auch Personen, angereist aus Berlin und Wittenberg.

Polizeibeamte aus NRW und Bayern, die diese Personen in den Gewahrsam brachten, meinten nur, "Wenn wir nur reagieren könnten, wie wir wollten ....Das sagt doch schon alles.

Eine Hundertschaft der Polizei musste das Polizeirevier in der Dimitroffstr. schützen, weil die Chaoten damit drohten, es zu stürmen.



dieser linksfaschistische Mob, der da regelmäßig durch die Republik reist um sich mit der Staatsmacht anzulegen auf die üble Art, hat leider im Volk und in ein oder zwei Parteien auch noch Sympathisanten. Dies verhindern, dass die Polizei nicht so kann wie sie will. Desgleichen findet sie immer wieder Richter, die mit ihnen sympathisieren und milde oder gar keine Urteile fällen. Es ist wie ein Déjà-vu, das ganze hatten wir in der Richterschaft schon mal in den 50er Jahren, wo sie, die Justiz, die Naziverbrecher schützten, heute werden diese Verbrecher von den 68 er Juristen geschützt.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
exgakl, Grenzläufer, polsam, Altmark01, linamax, 1941ziger und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#656

RE: Linksextremer Überfall auf Polizei in Leipzig

in Themen vom Tage 13.12.2015 20:09
von Schuddelkind | 3.516 Beiträge

Mal was zum nachdenken.......

"Wer diese Typen im Fernsehen sieht oder in der Zeitung über sie liest und selbst halbwegs richtig im Kopf ist, muss zwangsläufig ein fürchterliches Bild von ihnen bekommen: Die schwarz gekleideten Vermummten, die sich selbst „Antifaschisten“ nennen, haben einen miserablen Ruf. In Berlin machen sie andauernd Stress, nerven jedes Jahr zum 1. Mai, aber im Grunde auch die vier Monate davor und die acht Monate danach. Es ist leicht, die Leute als hirnlose Krawallmacher abzustempeln. Dabei übersieht man aber, dass es auch eine ganz andere Seite gibt. Wenn wir ehrlich sind, haben wir ihnen viel zu verdanken.

Am Image der „Antifas“ sind ausnahmsweise nicht nur die Medien schuld, sondern vor allem sie selbst: Traditionell verschwenden sie kaum einen Gedanken daran, ihr Tun zu erklären. Wenn doch, benutzen sie unverständliche Floskeln und einen überheblichen Tonfall, der sie gleich noch eine Ecke unsympathischer macht. Die Antifa betreibt vermutlich die schlechteste Öffentlichkeitsarbeit dieses Planeten."

"Wollen Nazis heute durch Straßen ziehen, werden sie von einem riesigen Polizeiaufgebot abgeschirmt. Die gesamte Wegstrecke ist von Hundertschaften abgesperrt, es gibt Gitter und Polizeiketten – Passanten sind weit weg, Hetzparolen verhallen ungehört. Das alles passiert nur, weil der Staat genau weiß, dass militante Linke sonst Radau machen.Unter diesen Bedingungen einen Nazi-Aufmarsch zu veranstalten, bedeutet nicht nur für die Polizisten einen gewaltigen logistischen Akt, sondern auch für die Rechtsextremen selbst."

Was wäre, wenn es keine Antifa gäbe?

Gäbe es den Widerstand nicht, hätten Rechtsextreme bald keine Hemmschwelle mehr, in der Öffentlichkeit zu agieren. Sie könnten ungestört Flugblätter verteilen: vor Supermärkten, vor Schulen, in Fußgängerzonen. Sie könnten Druck ausüben und anderen ihre Werte aufzwingen. Mich stört es schon, dass ich zu Hause in der Bergmannstraße ständig von Umweltschützern angesprochen werde, die mich zu einer Mitgliedschaft überreden wollen. Ich bin dankbar, dass es keine Rechtsextremen sind, die über den Holocaust diskutieren möchten. Wer sagt, man müsse sich mit Nazis argumentativ auseinandersetzen, hat keine Ahnung von der Realität in ostdeutschen Provinzen.

Nicht alle Linken sind gute Menschen. Es gibt ausgesprochene Dummköpfe unter ihnen, und wenn sie – jede andere Form von Gewalt ist natürlich nicht tolerierbar – Mülleimer anzünden oder Bushaltestellen demolieren, ist das ärgerlich und falsch. Aber auch zu verkraften.
Man kann das wohl zynisch finden, aber es ist wahr: Zur Aufgabe der Polizei zählt es, gewalttätige Linke festzunehmen. Und zur Aufgabe der Antifa gehört es, unnachgiebig mit Widerstand zu drohen."

http://www.tagesspiegel.de/berlin/chaote...9382378-2.html


Intellektuelle spielen Telecaster
der 39. hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 13.12.2015 20:09 | nach oben springen

#657

RE: Linksextremer Überfall auf Polizei in Leipzig

in Themen vom Tage 13.12.2015 20:25
von exgakl | 7.237 Beiträge

Das stimmt mich allerdings sehr nachdenklich....


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
Gert, Grenzläufer, bürger der ddr, der 39. und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#658

RE: Linksextremer Überfall auf Polizei in Leipzig

in Themen vom Tage 13.12.2015 20:36
von Gelöschtes Mitglied
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Was wäre, wenn es die Antifa nicht gäbe?
In Leipzig Connewitz, wäre normales Leben möglich. Am 1.Mai und zu Silvester könnte man sich am Connewitzer Kreuz frei bewegen.
Ach was war der Auslöser des Themas?
Überfall auf einen Polizeiposten in der Wiedebachpassage (Leipzig Connewitz)
Wieviele von den Linkschaoten besetzte Haüser wurden Opfer eines "warmen Abriss", einerseits stand die Räumung an.
Es gab aber auch tragische Unfälle. Den Antifaschisten war es einfach nur kalt in den Altbauten, da kann ich verstehen, das man auf einem
Dielenboden ein offenes Feuer entfacht. Mehrfache Anschläge auf die "GRK-Holding" (Immobilienfirma)
Das kann man fast unendlich fortsetzen.
Micha


Grenzläufer, RudiEK89 und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#659

RE: Linksextremer Überfall auf Polizei in Leipzig

in Themen vom Tage 13.12.2015 20:47
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von Schuddelkind im Beitrag #656
Mal was zum nachdenken.......

"Wer diese Typen im Fernsehen sieht oder in der Zeitung über sie liest und selbst halbwegs richtig im Kopf ist, muss zwangsläufig ein fürchterliches Bild von ihnen bekommen: Die schwarz gekleideten Vermummten, die sich selbst „Antifaschisten“ nennen, haben einen miserablen Ruf. In Berlin machen sie andauernd Stress, nerven jedes Jahr zum 1. Mai, aber im Grunde auch die vier Monate davor und die acht Monate danach. Es ist leicht, die Leute als hirnlose Krawallmacher abzustempeln. Dabei übersieht man aber, dass es auch eine ganz andere Seite gibt. Wenn wir ehrlich sind, haben wir ihnen viel zu verdanken.

Am Image der „Antifas“ sind ausnahmsweise nicht nur die Medien schuld, sondern vor allem sie selbst: Traditionell verschwenden sie kaum einen Gedanken daran, ihr Tun zu erklären. Wenn doch, benutzen sie unverständliche Floskeln und einen überheblichen Tonfall, der sie gleich noch eine Ecke unsympathischer macht. Die Antifa betreibt vermutlich die schlechteste Öffentlichkeitsarbeit dieses Planeten."

"Wollen Nazis heute durch Straßen ziehen, werden sie von einem riesigen Polizeiaufgebot abgeschirmt. Die gesamte Wegstrecke ist von Hundertschaften abgesperrt, es gibt Gitter und Polizeiketten – Passanten sind weit weg, Hetzparolen verhallen ungehört. Das alles passiert nur, weil der Staat genau weiß, dass militante Linke sonst Radau machen.Unter diesen Bedingungen einen Nazi-Aufmarsch zu veranstalten, bedeutet nicht nur für die Polizisten einen gewaltigen logistischen Akt, sondern auch für die Rechtsextremen selbst."

Was wäre, wenn es keine Antifa gäbe?

Gäbe es den Widerstand nicht, hätten Rechtsextreme bald keine Hemmschwelle mehr, in der Öffentlichkeit zu agieren. Sie könnten ungestört Flugblätter verteilen: vor Supermärkten, vor Schulen, in Fußgängerzonen. Sie könnten Druck ausüben und anderen ihre Werte aufzwingen. Mich stört es schon, dass ich zu Hause in der Bergmannstraße ständig von Umweltschützern angesprochen werde, die mich zu einer Mitgliedschaft überreden wollen. Ich bin dankbar, dass es keine Rechtsextremen sind, die über den Holocaust diskutieren möchten. Wer sagt, man müsse sich mit Nazis argumentativ auseinandersetzen, hat keine Ahnung von der Realität in ostdeutschen Provinzen.

Nicht alle Linken sind gute Menschen. Es gibt ausgesprochene Dummköpfe unter ihnen, und wenn sie – jede andere Form von Gewalt ist natürlich nicht tolerierbar – Mülleimer anzünden oder Bushaltestellen demolieren, ist das ärgerlich und falsch. Aber auch zu verkraften.
Man kann das wohl zynisch finden, aber es ist wahr: Zur Aufgabe der Polizei zählt es, gewalttätige Linke festzunehmen. Und zur Aufgabe der Antifa gehört es, unnachgiebig mit Widerstand zu drohen."

http://www.tagesspiegel.de/berlin/chaote...9382378-2.html


natürlich werden sie eskortiert wie jede andere Demo auch. Es ist ihre Aufgabe für Ordnung im öffentlichen Raum zu sorgen.Solange diese Rechten , wie sie von dir benannt werden, nicht gesetzlich verboten sind, haben sie das Recht auf Demonstration. Das gilt übrigens für alle Parteien und politischen Gruppierungen. Ich halte das für ein Basisrecht eines demokratischen Staates
Nicht verstehen kann ich Politiker oder Gerichte, die gleichzeitig Demos von gegensätzlichen Parteien genehmigen. Das ist geradezu eine Einladung für Strassenkrawall. Auf diese Weise ist dei Weimarer Republik vor die Hunde gegangen. Das darf sich auf keinen Fall wiederholen.
Ein Frage drängt sich mir noch auf : Wer bestimmt wer Rechter in diesem Land ist ? Kann man das mal präzisieren und wie erkennt man sie ?
Ich kenn nur 2 Parteien, die in der Bundesrepublik als verfassungsfeindlich verboten wurden, die KPD und die DRP. Alle anderen sind legal bis das Gegenteil eintritt.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
Grenzläufer, exgakl, bürger der ddr, polsam, der 39., Heckenhaus, Krepp und IM Kressin haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#660

RE: Linksextremer Überfall auf Polizei in Leipzig

in Themen vom Tage 13.12.2015 21:11
von suentaler | 1.923 Beiträge

Hier sind noch mehr Bilder von gestern.
www.youtube.com/watch?feature=player_emb...CK8&app=desktop


[rot]Vielen Dank für die Sperrung.
Noch nicht einmal einen Grund konntet ihr angeben.
Andersdenkende mundtot machen - wie erbärmlich - selbst für euch ![/rot]
.
MfG Suentaler
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[gruen]Leider kann ich nicht auf die mich erreichenden PN's antworten.
Man kann mich aber direkt unter suentaler@emailn.de anschreiben.[/gruen]
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