#121

RE: Die Bundeswehr und gezielte Tötungen in Afghanistan

in Themen vom Tage 02.01.2015 20:57
von Gelöschtes Mitglied
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So ist es Andreas, jeder hat seine Ehre und glaubt das richtige zutun! Der eine damals und der andere heute! Fakt ist doch, wer nicht dabei gewesen ist, der kann die Sache nicht einschätzen! Wir haben alles nur aus der lieben ehrlichen Presse und nicht vor Ort! Genau so, wie sich keiner ein Urteil erlauben kann, der nicht an der Grenze der DDR gewesen ist! Ich würde die Sache einfach im Raum stehen lassen, den darüber zu Urteilen steht keinen der nicht dabei war zu! Es ist da Krieg gewesen und in einer Situation blitzschnell entscheiden, ich möchte es nicht! Was die Russen in diesem Land los gelassen haben, das will heute keiner mehr wissen! Hauptsache man kann auf die böse Bundeswehr rumreiten! Das wir da nichts verloren haben, das steht außer Frage! Habe immer gesagt, sollen die doch machen was sie wollen und ab jetzt machen sie es auch wieder! Es hat uns viel Geld gekostet und leider eben sinnlose Tote! Für was?Das frage ich mich!
Grüsse steffen52


glasi und Lutze haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#122

RE: Die Bundeswehr und gezielte Tötungen in Afghanistan

in Themen vom Tage 02.01.2015 21:02
von passport | 2.628 Beiträge

Zitat von glasi im Beitrag #119
Zitat von Marder im Beitrag #62
Zitat von damals wars im Beitrag #61
Natürlich der Oberst, der, obwohl vermeidbar, unbedingt einen Leichenbergen hinterlassen musste, die Piloten wollten die Menschen warnen, der Oberst wollte nicht! töten und Sterben...

Träume weiter. Das ist und war kein Laternenumzug, wo Kinder Süßigkeiten bekommen. Sollen doch die ganzen Gutmenschen mal da hin gehen.
DER BUNDESTAG HAT DIE BW MIT EINEM KAMPFAUFTRAG GESENDET. Das war der erste Einsatz, der auch Gefechte zur Folge hatte.
Das habe ich selbst erlebt und bin froh, dass unsere Jungs halbwegs gut wieder raus gekommen sind. Leider gab es auch Verluste.
Und Nochmal Oberst Klein hat zum Schutz seiner Soldaten alles richtig gemacht.
Mit freundlichen Grüßen Marder

MARDER! Wir beide müssen uns für nichts schämen. Wir beide sind in die BW eingetreten da war von Auslandseinsätzen keine Rede. Ich finde es auch witzig das User hier über Moral unserer Armee schreiben. Sie haben in der NVA gedient. OK. In 40 Jahren waren sie in keinen Krieg verwickelt. Aber wer noch bis 1988 denn Überfall auf uns geübt hat muß nicht über andere Reden.



Na klar @glasi

und die Buwe- Männecken haben sich in der Lüneburger Heide nur ihren Lümmel poliert

Und, ist irgend jemand gekommen und deinen Schlaf gestört ?

Schon etwas über Vorneverteidigung der NATO gehört ?

Man hat sie, wie man lesen kann, etwas räumlicher erweitert !


aus der Ostsee-Zeitung



Vorneverteidigung der NATO
Holger Klein aus Rostock
16.04.2014 22:25 Uhr

Rostock. Das Konzept wurde bereits im "Kalten Krieg" als strategische Lösung ausgegeben. Gilt aber wohl noch immer und die NATO hat ihr Konzept bisher nicht den veränderten Bedingungen in der Welt angepasst.

Immer vorne weg bei Bombenangriffen in Jugoslawien, bei der NATO-Luftblockade über Libyen. Deutschland wurde in Afghanistan verteidigt, jetzt verteidigen wir uns gegen den russischen Bären oder auch sibirischen Tiger.




passport


glasi hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 02.01.2015 21:16 | nach oben springen

#123

RE: Die Bundeswehr und gezielte Tötungen in Afghanistan

in Themen vom Tage 02.01.2015 22:21
von glasi | 2.815 Beiträge

Zitat von RudiEK89 im Beitrag #120
Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Wie war das mit den "Betonköpfen" auch nach 25 Jahren.
Und diesmal die Meinung eines Users aus Westdeutschland.
Ich denke du fühltest dich in deiner persönlichen Ehre als Soldat verletzt.
Trotzdem hättest du "höflicher" antworten können und sollen. Du bist mit deiner Meinung nicht allein, wer in einer
Berufsarmee dient, muss mit Auslandseinsätzen rechnen.

Du hast Recht. Das war etwas hart. Das gebe ich zu.



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#124

RE: Die Bundeswehr und gezielte Tötungen in Afghanistan

in Themen vom Tage 02.01.2015 22:41
von glasi | 2.815 Beiträge

Zitat von passport im Beitrag #122
Zitat von glasi im Beitrag #119
Zitat von Marder im Beitrag #62
Zitat von damals wars im Beitrag #61
Natürlich der Oberst, der, obwohl vermeidbar, unbedingt einen Leichenbergen hinterlassen musste, die Piloten wollten die Menschen warnen, der Oberst wollte nicht! töten und Sterben...

Träume weiter. Das ist und war kein Laternenumzug, wo Kinder Süßigkeiten bekommen. Sollen doch die ganzen Gutmenschen mal da hin gehen.
DER BUNDESTAG HAT DIE BW MIT EINEM KAMPFAUFTRAG GESENDET. Das war der erste Einsatz, der auch Gefechte zur Folge hatte.
Das habe ich selbst erlebt und bin froh, dass unsere Jungs halbwegs gut wieder raus gekommen sind. Leider gab es auch Verluste.
Und Nochmal Oberst Klein hat zum Schutz seiner Soldaten alles richtig gemacht.
Mit freundlichen Grüßen Marder

MARDER! Wir beide müssen uns für nichts schämen. Wir beide sind in die BW eingetreten da war von Auslandseinsätzen keine Rede. Ich finde es auch witzig das User hier über Moral unserer Armee schreiben. Sie haben in der NVA gedient. OK. In 40 Jahren waren sie in keinen Krieg verwickelt. Aber wer noch bis 1988 denn Überfall auf uns geübt hat muß nicht über andere Reden.



Na klar @glasi

und die Buwe- Männecken haben sich in der Lüneburger Heide nur ihren Lümmel poliert

Und, ist irgend jemand gekommen und deinen Schlaf gestört ?

Schon etwas über Vorneverteidigung der NATO gehört ?

Man hat sie, wie man lesen kann, etwas räumlicher erweitert !


aus der Ostsee-Zeitung



Vorneverteidigung der NATO
Holger Klein aus Rostock
16.04.2014 22:25 Uhr

Rostock. Das Konzept wurde bereits im "Kalten Krieg" als strategische Lösung ausgegeben. Gilt aber wohl noch immer und die NATO hat ihr Konzept bisher nicht den veränderten Bedingungen in der Welt angepasst.

Immer vorne weg bei Bombenangriffen in Jugoslawien, bei der NATO-Luftblockade über Libyen. Deutschland wurde in Afghanistan verteidigt, jetzt verteidigen wir uns gegen den russischen Bären oder auch sibirischen Tiger.




passport

Nein. Wir beide waren manchmal nur 70 Kilometer auseinander. Das zwischen unseren beiden Ländern nichts passiert ist war nicht unser Verdienst. Wir waren nur der Spielball der Systeme . Mehr nicht.



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#125

RE: Die Bundeswehr und gezielte Tötungen in Afghanistan

in Themen vom Tage 02.01.2015 22:56
von Gelöschtes Mitglied
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Hallo Schuddelkind!

Zitat von Schuddelkind im Beitrag #117
Zitat von Antaios im Beitrag #96

Nach dem zweiten Weltkrieg hat man zB. einem Herrn Peiper (gleicher Dienstgrad) ein Verbrechen vorgeworfen, was nach Aktenlage keines war. Aber ein Kongressabgeordnetensohn war ein Opfer, also ...
Oberst Klein wußte genau, daß dort Unschuldige zu Opfern werden!


Soll das hier eine Relativierung eines Kriegsverbrechens werden......?
Ich meine, es sind hier schon Leute für weniger von den Admins abgestraft worden.......
Peiper konnte lediglich keine Beteiligung vorgeworfen werden. Dass das Malmedy-Massaker stattgefunden hat, ist wohl unbestritten. Verübt von SS-Soldaten! BTW, die SS verübte bei der Ardennenoffensive allein im Bereich von Stavelot 130 Morde an Zivilisten (Männer, Frauen und Kinder) .
Und du stellst jetzt Oberst Klein auf die gleiche Ebene wie Peiper...........das lässt tief blicken. Was kommt eigentlich als nächstes von dir? Die Leugnung des Holocaust..........?

Du solltest ggf. mal ein wenig über das was Du beurteilst, nachlesen.
Und auch mit solchen Parolen machst Du Deine Anichten sicher nicht glaubwürdiger.

Herr Peiper wurde nicht dafür verurteilt daß er dabei dabei war, oder gar solche Befehle gegeben hätte, sondern weil er Obersturmbannführer Peiper war. Das reichte zumeist aus. Daß er an Dingen beteiligt war die diverse Menschen das Leben kostete, ist unstreitig.
Aber das haben die "Sieger und Befreier" zu oft nicht anders gemacht.
Und im Fall Malmedy mußte er mitverurteilt werden! und das nur auf Druck aus den USA.
Er war längst mit seiner Truppe weiter und hatte nur die Festsetzung der sich ergeben habenden Soldaten angeordnet. Seine Aufgaben waren andere, weshalb auch nur wenige Bewacher zurück geblieben waren. Der Rest ist Geschichte.

Die entscheidenden Akteure der entsprechenden Geschehnisse waren auch damals schon größtenteils tot.
Und nichts anderes war in meinem Beitrag der Bezugspunkt!
Du kannst Dich aber schlau machen, wenn Du u.a. die Publikation von Historiker Prof. Dr. Bernd Rabehl, Professor Seidler und Prof. Alfred de Zayas konsumierst.
Letzterer hatte ja auch seit Jahrzehnten die Taten von Kathyn klargestellt. Aber bis ca. 1989 war das wohl auch politisch "unkorrekt" ...

Und noch ein kleiner Tipp!
Das Gras wächst auch nicht schneller, wenn Du daran ziehst!

Schöne Grüße,
Eckhard


zuletzt bearbeitet 02.01.2015 23:02 | nach oben springen

#126

RE: Die Bundeswehr und gezielte Tötungen in Afghanistan

in Themen vom Tage 02.01.2015 23:38
von Schuddelkind | 3.507 Beiträge

Zitat von Antaios im Beitrag #125
Hallo Schuddelkind!

Zitat von Schuddelkind im Beitrag #117
Zitat von Antaios im Beitrag #96

Nach dem zweiten Weltkrieg hat man zB. einem Herrn Peiper (gleicher Dienstgrad) ein Verbrechen vorgeworfen, was nach Aktenlage keines war. Aber ein Kongressabgeordnetensohn war ein Opfer, also ...
Oberst Klein wußte genau, daß dort Unschuldige zu Opfern werden!


Soll das hier eine Relativierung eines Kriegsverbrechens werden......?
Ich meine, es sind hier schon Leute für weniger von den Admins abgestraft worden.......
Peiper konnte lediglich keine Beteiligung vorgeworfen werden. Dass das Malmedy-Massaker stattgefunden hat, ist wohl unbestritten. Verübt von SS-Soldaten! BTW, die SS verübte bei der Ardennenoffensive allein im Bereich von Stavelot 130 Morde an Zivilisten (Männer, Frauen und Kinder) .
Und du stellst jetzt Oberst Klein auf die gleiche Ebene wie Peiper...........das lässt tief blicken. Was kommt eigentlich als nächstes von dir? Die Leugnung des Holocaust..........?

Du solltest ggf. mal ein wenig über das was Du beurteilst, nachlesen.
Und auch mit solchen Parolen machst Du Deine Anichten sicher nicht glaubwürdiger.

Herr Peiper wurde nicht dafür verurteilt daß er dabei dabei war, oder gar solche Befehle gegeben hätte, sondern weil er Obersturmbannführer Peiper war. Das reichte zumeist aus. Daß er an Dingen beteiligt war die diverse Menschen das Leben kostete, ist unstreitig.
Aber das haben die "Sieger und Befreier" zu oft nicht anders gemacht.
Und im Fall Malmedy mußte er mitverurteilt werden! und das nur auf Druck aus den USA.
Er war längs mit seiner Truppe weiter und hatte nur die Festsetzung der sich ergeben habenden Soldaten angeordnet. Seine Aufgaben waren andere, weshalb auch nur wenige Bewacher zurück geblieben waren. Der Rest ist Geschichte.

Die entscheidenden Akteure der entsprechenden Geschehnisse waren auch damals schon größtenteils tot.
Und nichts anderes war in meinem Beitrag der Bezugspunkt!
Du kannst Dich aber schlau machen, wenn Du u.a. die Publikation von Historiker Prof. Dr. Bernd Rabehl, Professor Seidler und Prof. Alfred de Zayas konsumierst.
Letzterer hatte ja auch seit Jahrzehnten die Taten von Kathyn klargestellt. Aber bis ca. 1989 war das wohl auch politisch "unkorrekt" ...

Und noch ein kleiner Tipp!
Das Gras wächst auch nicht schneller, wenn Du daran ziehst!

Schöne Grüße,
Eckhard


Okay,
Bernd Rabehl
"Bernd Rabehl (* 30. Juli 1938 in Rathenow) ist ein deutscher Autor und war eines der bekanntesten Mitglieder des Sozialistischen Deutschen Studentenbunds (SDS). Spätestens seit 1998 vertritt Rabehl nationalistische und einige Zeit später rechtsextreme Positionen."
Und wo spricht er..........


Prof. Alfred de Zayas

"1979 erschien De Zayas Buch Die Wehrmacht-Untersuchungsstelle bei Universitas. Diese Untersuchungsstelle der Wehrmacht sollte angebliche Verbrechen der Alliierten untersuchen und war eine Einrichtung, deren Untersuchungsergebnisse zur Propaganda gegen die Alliierten verwendet werden sollte. Anfangs wurde das Buch positiv beurteilt. So urteilte Harald Steffahn in der Wochenzeitung Die Zeit, das Buch sei im Beweisgang sorgfältig abgestützt, es formuliere und werte behutsam.[42] Später gab es überwiegend Kritik an dieser Untersuchung. Man warf De Zayas vor, sich unkritisch auf NS-Quellen gestützt zu haben. De Zayas Behauptung, „daß die Wehrmachtsrichter unter den Bedingungen einer totalen Diktatur eine unabhängige und gerechte Rechtsprechung wahren konnten“, wurde von einer Reihe von Historikern widerlegt.[43][44] Laut einer Einschätzung von Andreas Toppe aus dem Jahre 2008 würden die Ausführungen von de Zayas einer höchst zweifelhaften Methodik unterliegen. De Zayas, so Toppe, hätte ein Instrumentarium geschaffen, mittels dessen „er die letztendlich in den Nürnberger Prozessen gewonnenen Erkenntnisse über die Wehrmacht zu relativieren sucht“.[44] 1999 entdeckte Bogdan Musial im Zusammenhang mit dem konkreten Fall eines Massakers der sowjetischen Geheimpolizei NKWD in 700 Ukrainer, Polen und Juden in Zloczów im Jahr 1941, dass Zayas Angaben zu einem Foto über das Aufdecken diese Massakers in seinem Buch nur teilweise richtig seien. Er habe bei den Leichenfunden die ukrainischen Opfer erwähnt und Volksdeutsche. Volksdeutsche seien aber nicht unter den Opfern gewesen. Die Angaben Ukrainer und Volksdeutsche seien Angaben der NS-Propaganda gewesen. Neben den Ukrainern habe es sich in Wirklichkeit um Leichen von Polen und Juden gehandelt. Es sei Bestandteil der NS-Propaganda gewesen, Polen und vor allem Juden nicht als Opfer darzustellen. Letztere wurden üblicherweise als Hauptverantwortliche der Stalinschen Verbrechen und des Krieges zwischen Deutschland und der Sowjetunion dargestellt."
http://de.wikipedia.org/wiki/Alfred_de_Zayas

Zu Blau: Ach so, Peiper war sowas wie ein Unschuldslamm, oder was? Klar musste er verurteilt werden, aber aus einem ganz anderen Grund:" Peiper trug die „volle Verantwortung für das Massaker“, da er seinen Untergebenen die Direktive erteilt hatte, dass beim Vormarsch Kriegsgefangene kein Hindernis darstellen dürften und so deren Erschießung sanktionierte."
Quelle:↑ Jens Westemeier: Himmlers Krieger. Joachim Peiper und die Waffen-SS in Krieg und Nachkriegszeit, Schöningh, Paderborn 2014, S. 332–345, hier S. 344 f.
Ferner: "Sicher ist jedoch, dass die SS-Männer gegen Mittag des 17. Dezembers mit Maschinenpistolen und den Bordwaffen ihrer Fahrzeuge das Feuer auf die gefangenen Amerikaner eröffneten – unter denen sich auch Verwundete befanden. Anschließend töteten einzelne SS-Männer die Überlebenden durch Schüsse aus nächster Nähe, was später ein Beweis dafür war, dass es sich um ein Verbrechen und kein normales Gefecht gehandelt hatte."
Quelle:John M. Bausermann: The Malmédy Massacre. Shippensburg 1995, Seite iX f.

Also versuch hier nicht, die Sache als Siegerjustiz darzustellen.
Und noch ein kleiner Tipp: Versuch nicht, hier User zu diffamieren, nur weil sie keine Anhänger brauner Scheiße sind!


Intellektuelle spielen Telecaster
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#127

RE: Die Bundeswehr und gezielte Tötungen in Afghanistan

in Themen vom Tage 03.01.2015 10:00
von WernerHolt (gelöscht)
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Zitat von damals wars im Beitrag #104
Die Masse der Opfer des Oberst waren auch nicht bewaffnet, sondern die haben so, wie nach dem Krieg meine Großeltern, Heizmaterialien organisiert.
Ein Glück, das es damals menschlicher zuging und die Alliierte den Kohleklau nicht mit Bombenabwürfen unterbanden.


hallo,

als ich deine zeilen gelesen habe, dachte ich zuerst das dass ein versuch war witzig zu sein. aber dann verstand ich das du das tatsächlich ernst meinst.
so , so da haben sich also zivilisten heizmaterial in form von benzin organisieren wollen..... das müssen ja tolle heizungen sein.

zudem angriff selbst gibt es einen artikel von jürgen rose. der mann ist ehemaliger oberstleutnant und steht seinem ehemaligen dienstherren mehr als kritisch gegenüber. er veröffentlichte im september 2010, also 1 jahr nachdem vorfall einen artikel. ich zitiere daraus mal:
http://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCrgen...%28Publizist%29

Zitat
Völlig zu Recht wurde nach dem Bombenmassaker umgehend der Ruf nach juristischen Konsequenzen für die Verantwortlichen laut. Leider vergebens. Sowohl die Generalbundesanwältin als auch der Wehrdisziplinaranwalt haben ihre Ermittlungen gegen Oberst Georg Klein, der den Befehl zum Bombenabwurf gegeben hatte, mangels Tatverdachts eingestellt. Überraschen konnte dies nicht wirklich, hatte sich doch die deutsche Politik unter dem Eindruck des Geschehens dazu durchgerungen, offiziell einzuräumen, dass die Bundeswehr in Afghanistan im Rahmen eines „nicht-internationalen bewaffneten Konfliktes“ kämpft, wie die völkerrechtliche Terminologie lautet. Der Verdacht liegt nahe, dass dies auch geschah, um Klein und seine Mitstreiter einer justiziellen Sanktionierung zu entziehen. Denn wenn ein bewaffneter Konflikt vorliegt, unterfällt die juristische Bewertung militärischen Handelns den hierfür vorgesehenen Rechtsregeln. Kodifiziert sind diese primär im sogenannten Humanitären Völkerrecht (HVR). Dessen Kernbestand findet sich in den Genfer Konventionen von 1949 sowie den beiden Zusatzprotokollen von 1977.

Indes entpuppt sich das HVR als janusköpfig. Einerseits soll es zwar den Krieg einhegen, seine Exzesse verhindern, Kriegsgefangene und vor allem die unbeteiligte Zivilbevölkerung schützen. Andererseits handelt es sich mitnichten um „Kriegsverhinderungsrecht“, sondern gestattet durchaus die kriegerische Auseinandersetzung, indem es letztere festgelegten Regularien unterwirft. So darf der Konfliktgeg­ner mit den völkerrechtlich zulässigen militärischen Mitteln und unter Wahrung des Prinzips der Verhältnismäßigkeit bekämpft und auch getötet werden. Dies gilt nicht nur für Kombattanten in Uniform, sondern auch für all jene, die sich in organisierten bewaffneten Gruppen dauerhaft oder als einzelne Zivilisten zeitweise an Kampfhandlungen beteiligen. Dagegen sind Zivilpersonen, die nicht an Kampfhandlungen teilnehmen, zu schützen und zu schonen. Nicht unerheblich eingeschränkt wird dieses Prinzip allerdings dadurch, dass im Zuge von Angriffen auf militärische Ziele durchaus zivile Opfer und Schäden in Kauf genommen werden dürfen. Unzulässig ist lediglich, dass dabei die zivilen Verluste in keinem Verhältnis zum erwarteten konkreten und unmittelbaren militärischen Vorteil stehen.

Von langer Hand vorbereitet?

Wendet man diese Regeln nun auf den Fall Kunduz an, so war die gewaltsame Kaperung der beiden Tanklastwagen, die Treibstoff für die ISAF transportierten, zweifellos ein feindseliger Akt der gegnerischen Guerilla. Diese feindliche Handlung war zum Zeitpunkt der Bombardierung keineswegs beendet – im Gegenteil waren die Taliban unter Mit­hilfe lokaler Dorfangehöriger damit beschäftigt, die festgefahrenen Tanker wieder flottzukriegen und zu diesem Zweck unter anderem Treibstoff aus diesen abzuzapfen. Nach militärischer Logik durften beide Akteure gemäß den Regeln des HVR zu diesem Zeitpunkt bekämpft werden. Gleichermaßen durften die beiden Tankfahrzeuge ins Visier genommen werden, um zu verhindern, dass der Feind aus dem erbeuteten Treibstoff einen Vorteil für seine Kampf­führung ziehen konnte.


https://www.freitag.de/autoren/der-freit...-der-verwustung

wie du siehst ein sehr kritischer text. sicherlich könnte man sagen........
(...hatte sich doch die deutsche Politik unter dem Eindruck des Geschehens dazu durchgerungen, offiziell einzuräumen, dass die Bundeswehr in Afghanistan im Rahmen eines „nicht-internationalen bewaffneten Konfliktes“ kämpft).... (.......Der Verdacht liegt nahe, dass dies auch geschah, um Klein und seine Mitstreiter einer justiziellen Sanktionierung zu entziehen......).

es ist doch nicht die schuld vom herren general klein, das die damalige bundesregierung es versäumt hat, ihrer bevölkerung reinen wein einzuschenken und zu sagen: " leute, wir bauen eben nicht nur schulen, sondern wir befinden uns im kampfeinsatz" das wäre ehrlich gewesen. wie weit man mit ehrlichkeit kommt kannst du ja beim ehemaligen bundespräsidenten köhler sehen..............

der völkerechtler h-p folz schrieb dazu:

Zitat
(Oberst Georg Klein hat aus Sicht des Augsburger Völkerrechtlers Hans-Peter Folz legitim gehandelt. „Es ist in einem nicht zwischenstaatlichen Konflikt absolut zulässig, nicht nur Selbstverteidigung zu üben, sondern auch den Gegner aktiv zu bekämpfen“, sagte Folz der „Stuttgarter Zeitung“ vom Dienstag. „Der Befehl zum Bombenangriff war für sich genommen nicht rechtswidrig.“

Der Beschuss der Tanklastzüge sei vom Mandat des Bundestages gedeckt. Dieses richte sich nach dem Mandat des Sicherheitsrates, das die Abwehr von gewaltsamen Störungen des Wiederaufbauprozesses und damit offensive Militärschläge gegen die Taliban erlaube, sagte der Wissenschaftler.)


http://www.focus.de/politik/deutschland/...aid_463165.html

ich sehe das ebenso.


zuletzt bearbeitet 03.01.2015 10:03 | nach oben springen

#128

RE: Die Bundeswehr und gezielte Tötungen in Afghanistan

in Themen vom Tage 03.01.2015 15:27
von Ostlandritter | 2.453 Beiträge

Zitat von Schuddelkind im Beitrag #117
Zitat von Gast im Beitrag #96


Nach dem zweiten Weltkrieg hat man zB. einem Herrn Peiper (gleicher Dienstgrad) ein Verbrechen vorgeworfen, was nach Aktenlage keines war. Aber ein Kongressabgeordnetensohn war ein Opfer, also ...
Oberst Klein wußte genau, daß dort Unschuldige zu Opfern werden!




Soll das hier eine Relativierung eines Kriegsverbrechens werden......?
Ich meine, es sind hier schon Leute für weniger von den Admins abgestraft worden.......
Peiper konnte lediglich keine Beteiligung vorgeworfen werden. Dass das Malmedy-Massaker stattgefunden hat, ist wohl unbestritten. Verübt von SS-Soldaten! BTW, die SS verübte bei der Ardennenoffensive allein im Bereich von Stavelot 130 Morde an Zivilisten (Männer, Frauen und Kinder) .
Und du stellst jetzt Oberst Klein auf die gleiche Ebene wie Peiper...........das lässt tief blicken. Was kommt eigentlich als nächstes von dir? Die Leugnung des Holocaust..........?


@Schuddelkind

Den rotmarkierten hättest Du Dir sparen sollen ,- das riecht ganz übel nach Unterstellung und Stimmungsmache !

Aber- der User ist ja nun gesperrt- zufrieden ?


....................................
Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !
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#129

RE: Die Bundeswehr und gezielte Tötungen in Afghanistan

in Themen vom Tage 03.01.2015 15:55
von Gelöschtes Mitglied
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Das Problem ist ja schon alt. Nach einem Sieg wird der Kommandeur hoch dekoriert, bei Schweinereien in ihrem Verantwortungsbereich haben sie immer nichts gewusst.
Der Hesselfuchs


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#130

RE: Die Bundeswehr und gezielte Tötungen in Afghanistan

in Themen vom Tage 03.01.2015 15:59
von Rainman2 | 5.754 Beiträge

Zitat von Ostlandritter im Beitrag #128
... Den rotmarkierten hättest Du Dir sparen sollen ,- das riecht ganz übel nach Unterstellung und Stimmungsmache !

Aber- der User ist ja nun gesperrt- zufrieden ?


Nein, der User ist gelöscht und dazu brauchte es keine "Stimmungsmache". Und das "zufrieden ?" Hättest DU Dir sparen können!

ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


Ostlandritter hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#131

RE: Die Bundeswehr und gezielte Tötungen in Afghanistan

in Themen vom Tage 03.01.2015 16:08
von Georg | 1.004 Beiträge

Das eigentliche Thema ist ein anderes.
Mal schauen, wie es weitergeht. Es ist auch auf Abwegen noch interessant - für mich.

Über eigene Opfer im Krieg spricht man nicht gern. Diese Begründung ist klug ausgewählt !
Als die Opfer der USA im Vietnamkrieg hoch und höher wurden. Als die Zahlen sich nicht mehr verheimlichen liessen - da wuchs der Widerstand des amerikanischen Volkes gegen den Krieg. Ich weiss nicht, wer sich noch erinnern kann. Ich kann mir verstellen, dass in Deutschland die Ablehnung des Krieges in Afghanistan bei weiteren Opfern der Bundeswehr wächst.

Nach meiner Überlegung ist es einfach zu sagen, die Politiker sollten ihre Kinder in vorderster Fronnt......Was soll das? Haben wir Demokratie oder nicht ?
Oder, wenn man mir sagt, dass ich nicht als Soldat in Afghanistan war, dann könne ich nicht mitreden......Oh doch ! A u c h meine Demokratie wird dort verteidigt.
Ansonsten wär ich lediglich Wahlmann, um die Diktatur der Politiker und der Militärs zu legitimieren.


Einen Dummen anzuhören ist anstrengender, als einen Klugen zu widersprechen. ( W.Eckert )
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#132

RE: Die Bundeswehr und gezielte Tötungen in Afghanistan

in Themen vom Tage 04.01.2015 00:40
von Gelöschtes Mitglied
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Jede Tötung von Wehrlosen ist ein Verbrechen. Ob das Kriegsgefangene, Zivilisten oder Kinder sind.


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#133

RE: Die Bundeswehr und gezielte Tötungen in Afghanistan

in Themen vom Tage 04.01.2015 00:45
von Gelöschtes Mitglied
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Zu der Geschichte (die zur Löschung) führte), ich verurteile dieses Massaker, nur scheint es da ja einige "Unklarheiten" bei dem Prozess gegeben zu haben. Aus diesem Grund sind auch die Todesurteile nicht vollstreckt wurden.


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#134

RE: Die Bundeswehr und gezielte Tötungen in Afghanistan

in Themen vom Tage 04.01.2015 00:50
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Wünsche Dir schon mal ne gute Nacht und ein schönes Jahr 2015, wäre ja nach dem Beitrag möglich Dich später beim aufstehen auch nicht mehr hier zu haben.


Batrachos hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#135

RE: Die Bundeswehr und gezielte Tötungen in Afghanistan

in Themen vom Tage 04.01.2015 01:01
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Sicherheitsrisiko im Beitrag #134
Wünsche Dir schon mal ne gute Nacht und ein schönes Jahr 2015, wäre ja nach dem Beitrag möglich Dich später beim aufstehen auch nicht mehr hier zu haben.


Wenn Du mich meinst, ein "Linker" weg, ein "Rechter" demokratische Mitte!


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#136

RE: Die Bundeswehr und gezielte Tötungen in Afghanistan

in Themen vom Tage 05.01.2015 12:12
von Georg | 1.004 Beiträge

Die Ausgangslage war:
http://com/watch?v=nGh4WWjToto

Sill ist der Blätterwald und der Märchensee ! Kein Wind und kein Sturm bei den angeblichen gezielten Tötungen, unter Mitwirkung der Deutschen.
Stillehalten, Ruhe, Abwarten ist eigentlich ein Verhalten Schuldiger - beweist mir die Schuld - ich muss es nicht !
Deutschland verhält sich ruhig in der Bündnisfalle. Will oder kann da Deutschland nicht raus ?

der Link:[Video] https://www.youtube.com/watch?v=nGh4WWjToto[/Video]
funtioniert.


Einen Dummen anzuhören ist anstrengender, als einen Klugen zu widersprechen. ( W.Eckert )
zuletzt bearbeitet 05.01.2015 12:15 | nach oben springen

#137

RE: Die Bundeswehr und gezielte Tötungen in Afghanistan

in Themen vom Tage 07.01.2015 16:12
von Georg | 1.004 Beiträge

Es rührt sich immer noch nichts !
Ist dies als breite Zustimmung zu verstehen? Die neue Art von Kriege zu führen. Na dann los ! Toi, Toi, Toi zum Überleben, wenn in naher Zukunft alle
Staaten ihre Interessen mittels Drohnenkrieg durchsetzen.


Einen Dummen anzuhören ist anstrengender, als einen Klugen zu widersprechen. ( W.Eckert )
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#138

RE: Die Bundeswehr und gezielte Tötungen in Afghanistan

in Themen vom Tage 08.01.2015 09:39
von Georg | 1.004 Beiträge

Die Doku - gerade gefunden - die möchte ich noch einstellen, bevor die Gewöhnung an die neue Wunderwaffe völliig erfolgreich vollzogen ist.


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