#181

RE: Bataillon Geismar/Hildebrandshausen - Nummern derhttp://img.homepagemodules.de/ds/static/colors/blau_15.gif PP

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 08.01.2015 18:18
von FRITZE (gelöscht)
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Eisbären sind auch auf dem Kolonnenweg gesichtet worden !
Aber son aufgehängter Schwarzkombi oder ne alte Jacke am Zweig im Wind ..... Da kam Freude auf !

#1 Schreck lass nach ! in Mein Grenzer Tagebuch 01.05.2012 23:28
von Fritze • ( Gast ) | Zitat vormerken
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An einem windigem Januarabend des Jahres 87 verliess ich mit meinem Posten das Objekt zu einer 20.00-04.00 Uhr Schicht.Nachdem wir uns auf der Führungsstelle unsern Auftrag abgeholt hatten schlürften wir erst mal ca 2km auf dem Kolonnenweg in Richtung Uferkante .In einer kleinen Ortschaft wo es einige verlassene Häuser gab ,machten wir eine sogenannte "Kontrolle Unterschlupfmöglichkeiten".Da konnte man immer viel Zeit investieren und auch n bisschen abducken.Von dem Dachgeschoss eines der Häuser konnte man gleichzeitg die Zufahrtstrasse zum Dorf und die Kreuzung Kolonnenweg-Dorfstrasse einsehen.Also ein idealer Platz zum abgammeln.Nach einer Weile machten wir uns auf den Weg weiter Richtung südlichen Abschnitt unseres Postenbereiches.Ein alter unbefestigter Fahrweg ( weil von Bäumen und Büschen eingesäumt und immer ziemlich dunkel )auch der Schwarze Weg genannt , führte ca 200m parallel zum Kolonnenweg.An dessen Ende nach ca 1.5km traf dieser wieder mit einem Knick auf den Kolonnenweg.
An diesem Knick befand sich eine wilde Müllkippe.Wir kammen aus dem Dunkel des schwarzen Weges und ich bemerkte die Umrisse einer Person am Rande der Kippe.Promt und leise packte ich meinen Posten,der mal wieder mit hängenden Kopf durch die Gegend trottete am Kragen ."Psst,da vorne ist einer.Lass uns mal was dichter,aber leise und pass auf deine Füsse auf ! Aus ca 25m rief ich die Person an ,welche scheinbar irgend etwas wegwarf oder so. " Halt ,Grenzposten stehenbleiben und Hände hoch .Die Person drehte sich aber nahm die Hände nicht hoch. Auch ein nochmaliger Anruf brachte kein Ergebnis.Die Person schaukelte und drehte sich aber irgendwie komisch. Da stimmt doch irgendwas nicht dachte ich mir. So rückten wir vor .Im Schein der Taschenlampe entpuppte sich der Verdächtige als alter Arbeitskombi ,den jemand mit Bügel und Schnur an einem über den Weg reichenden Ast gehängt hatte.Die Blicke meines Posten und meiner trafen sich geschockt,aber erleichtert.Natürlich wurde das Korpus Delicti unwiederbringlich entsorgt.Wer hatte diesen Streich gespielt ? Ein Dorfbewohner oder gar die Kameraden.Unser vorsichtiges Nachfragen ergab keine Ergebnisse.Später sorgte dieses Erlebnis noch für einige Heiterkeit.


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#182

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in Spurensuche innerdeutsche Grenze 08.01.2015 19:33
von Gelöschtes Mitglied
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Das Keudelsteinschaf war sicher der alte Schafbock der bei der Aktion Ungeziefer entwischt ist. Jetzt weis ich auch was so geblökt hat als ich Ostern 2014 am ehemaligen Keudelgut war. Den kann man nicht mehr essen, der ist schon ranzig.

Der Hesselfuchs.


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#183

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in Spurensuche innerdeutsche Grenze 08.01.2015 20:05
von Gelöschtes Mitglied
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Morgen geht es dann zum Wildschwein Friedhof beim Sauloch.Das ist dann der SA 4 und der Letzte im Bati. Da gibt es aber ein PG mehr als in den anderen Abschnitten.

Der Hesselfuchs


zuletzt bearbeitet 08.01.2015 20:07 | nach oben springen
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#184

RE: Bataillon Geismar/Hildebrandshausen - Nummern derhttp://img.homepagemodules.de/ds/static/colors/blau_15.gif PP

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 08.01.2015 20:39
von lichtetanne | 57 Beiträge

Das kann der BT Sandkopf gewesen sein wenn der als nächstes von der Führungsstelle gebaut wurden ist denn da war auch immer der LO stationiert als psten das war der PP97


lichtetanne war vom nov. 1979 bis april 1980 in eisenach zur grundausbildung in der 3. kompanie vom april 1980 bis april 1981 in der 2 grenzkompanie im 1.zug


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#185

RE: Bataillon Geismar/Hildebrandshausen - Nummern derhttp://img.homepagemodules.de/ds/static/colors/blau_15.gif PP

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 08.01.2015 20:45
von lichtetanne | 57 Beiträge

Im SIA 3 war der einzige Abschnit wo keine Anlge 501 war eswaren auch bloß 2 Postenpaare ,Ks und Führungsstelle im Abschnitt weil es war auch der kürzeste SIA gewesen bei der Battalionssicherung


lichtetanne war vom nov. 1979 bis april 1980 in eisenach zur grundausbildung in der 3. kompanie vom april 1980 bis april 1981 in der 2 grenzkompanie im 1.zug


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#186

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in Spurensuche innerdeutsche Grenze 09.01.2015 07:50
von Gelöschtes Mitglied
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Zu meiner Dienstzeit war die Anlage 501 ja nur im SA 2. Im SA 4 wo ich heute weiter mache war nur die Minensperre mit den Erdminen. Zumindest im Sauloch haben welche gelegen.

SA 4 4 GK Treffurt

Sauloch - war eigentlich immer ein Hufposten als SIP oder als Grenzstreife zwischen der Straße von Hildebrandshausen und bis kurz vor die Straße Wanfried. Das war eines der wenigen PG wo man auch mal Sichtkontakt zum rechten und auch mal zum linken Nachbarposten hatte. Postentreff war aber kaum möglich, da das Gelände relativ gut einsehbar war. Der Hang war ja nur mit Gestrüpp und kleineren Bäumen bewachsen. Um den Rücken frei zu halten waren überall KS Fallen aufgebaut. Signalschnüre mit Blechbüchsen und alles was man sich sonst noch denken kann, bis hin zu Stacheldraht. Also im Dunkeln wäre da keiner geräuschlos den Hang runter gekommen.
Oberhalb des Wachholderhanges war noch ein landwirtschaftlich genutztes Feld. Im oberen Bereich des Hanges habe ich zweimal ein Feldlager mit erlebt. Da wurde die Grenzsicherung gefechtsmäßig aus dem Feldlager durchgeführt. Einmal drei Tage und beim zweiten mal nur zwei Tage, weil es wegen starken Dauerregen abgebrochen wurde. Zelte gab es nur für die Offiziere, alle anderen sollten Zelte aus den Zeltplanen knüpfen. Als Kraftfahrer hatte man da natürlich die besseren Bedingungen. Bei solchen Planbaren Aktionen hatte ich immer mehrere Stangen Zigaretten an Bord obwohl ich ja Nichtraucher war. Schon am zweiten Tag kamen die "Drogenabhängigen" und haben gefragt, ob ich unterwegs Zigaretten besorgen könnte. Da hätten manche 5 Mark für eine Schachtel F 6 bezahlt wenn ich gewollt hätte.

Der Hesselfuchs


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zuletzt bearbeitet 09.01.2015 08:08 | nach oben springen
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#187

RE: Bataillon Geismar/Hildebrandshausen - Nummern derhttp://img.homepagemodules.de/ds/static/colors/blau_15.gif PP

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 09.01.2015 08:53
von Gelöschtes Mitglied
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Mich wundert nur, dass sich noch keine Ornithologen beschwert haben, dass sich mit dem Abbau der Minensperre die Futtergrundlage für Aasfressende Vögel dramatisch verschlechtert hat.

Die Wildschweine, die in den einem Jahr in der Minensperre verendet sind, hätten für ein größeres, mehrtägiges Grenzertreffen locker als Verpflegung gereicht.

Ob die Geländebezeichnung Sauloch schon vor der Grenzziehung existiert hat weis ich nicht. Der Name Wildschwein Friedhof ist aber mit Sicherheit erst nach der Verlegung der Erdminen entstanden.

Der Hesselfuchs


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#188

RE: Bataillon Geismar/Hildebrandshausen - Nummern derhttp://img.homepagemodules.de/ds/static/colors/blau_15.gif PP

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 09.01.2015 09:03
von Hansteiner | 1.422 Beiträge

Hauptursache von 501- Auslösungen bei uns waren garnicht soviele Wildschweine, besonders Füchse und Dachse haben sich sehr hervor getan.

VG H.



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#189

RE: Bataillon Geismar/Hildebrandshausen - Nummern derhttp://img.homepagemodules.de/ds/static/colors/blau_15.gif PP

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 09.01.2015 09:06
von Gelöschtes Mitglied
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Ich meinte doch die alte Mienensperre.

Der Hesselfuchs


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#190

RE: Bataillon Geismar/Hildebrandshausen - Nummern derhttp://img.homepagemodules.de/ds/static/colors/blau_15.gif PP

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 09.01.2015 12:34
von Gelöschtes Mitglied
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Kann sich noch jemand an Feldlager im Abschnitt erinnern, oder waren das vorübergehende Erscheinungen???

Der Hesselfuchs


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#191

RE: Bataillon Geismar/Hildebrandshausen - Nummern derhttp://img.homepagemodules.de/ds/static/colors/blau_15.gif PP

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 09.01.2015 12:41
von rasselbock | 458 Beiträge

Hallo Hesselfuchs,
an die alte Minensperre kann ich mich auch noch erinnern, welche ja sehr marode war. Ich weiß aber nicht von wo bis wo diese alte Grenzbefestigung noch ging. Es könnte sogar der ganze Abschnitt bis damals Gut Kleintöpfer gewesen sein. In diesem Gut war noch 1974 eine Schweinemast. Im Winter war ich mal drin. Es stank bestialisch aber warm war es. Ich war mit einem P3 dort . Der P3 hatte ja leider keine Standheizung und die Lötlampe zum heizen war auch leer. Also ging es zum aufwärmen in den Stall.
Im Gebiet Sauloch und Straße Wanfried hat es einem oft durch eine Minenexplosion vom Luftkissen ,,abgehoben''. Da war wieder Stress angesagt. Im Sauloch gab es kaum eine Möglichkeit zum abducken. Dort hatte ich auch den ersten Kontakt mit einer Herde Wildschweine. Man hörte erst eine Art Pferdegalopp und dann kam die Wildschweinherde auf uns zu. Da habe ich schnell Einen eingefädelt( Muffensausen, da kein Baum in der Nähe war). Kurz vor uns drehte die Herde ab.
rasselbock



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#192

RE: Bataillon Geismar/Hildebrandshausen - Nummern derhttp://img.homepagemodules.de/ds/static/colors/blau_15.gif PP

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 09.01.2015 13:03
von Commander | 1.059 Beiträge

Kann sich noch jemand an Feldlager im Abschnitt erinnern, oder waren das vorübergehende Erscheinungen???

Der Hesselfuchs


Hallo Thomas,
Feldlager nicht,aber "Zeltlager".
Während der Ausbildung mußte die ABK 4 Stockhausen bis auf wenige Ausnahmen(z.B.Weidenbach) beim GSZ-Bau im Bereich Pfaffschwende helfen.Dazu war auf den Gelände der Kompanie ein Zeltlager errichtet worden,in welchen wir die 2 Wochen hausten.Denn von den Annehmlichkeiten z.B.Duschen o.ordentl.Essen aus der Kompanieküche konnten wir nur träumen.Es waren Waschtröge aufgestellt u.die mußten reichen.Woher wir die Mahlzeiten bekamen,weiß ich nicht mehr.
Auch die Arbeit war nicht gerade angenehm.Wir mußten die Löcher für die Zaunsäulen buddeln.Weil der Trecker mit dem Bohrgerät nicht rankam,hatten wir die "Ehre",diese mit der Hand zu graben.Bei dem Boden war das eine Quälerei.Das einzig Gute war,das unser KC,der Schreihals Kr....ch nicht vor Ort war.
Aber den genauen Ort unserer Arbeit weiß ich nicht(mehr).Auf jedenfall in schlecht zugänglichen Gelände,im Bereich Pfaffi.

Gruß C.



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#193

RE: Bataillon Geismar/Hildebrandshausen - Nummern derhttp://img.homepagemodules.de/ds/static/colors/blau_15.gif PP

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 09.01.2015 14:00
von rasselbock | 458 Beiträge

Hallo Commander,
Weidenbach war doch keine ABK ? Ich musste wären meiner Grundausbildung auch am Bau eine GSZ mitwirken. Wir waren damals auch im Zeltlager untergebracht. Es war eine ganz schöne Buckelei. Ich weiß aber auch nicht mehr wo das war. An eines kann ich mich noch gut erinnern. Als wir die Streckmetallfelder vom LKW abluden, fand ich noch einen kleinen Zettel am Streckmetall Feld mit der Aufschrift : Made in West Germany. Frisch geliefert aus Hamburg. Da kam ich ins grübeln.
rasselbock



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#194

RE: Bataillon Geismar/Hildebrandshausen - Nummern derhttp://img.homepagemodules.de/ds/static/colors/blau_15.gif PP

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 09.01.2015 18:23
von Commander | 1.059 Beiträge

Weidenbach war doch keine ABK
Hallo Rasselbock,
Ooh,is`n Mißverständnis.Ich meinte den User "Weidenbach".Der war mit mir in Stoke-City u.durfte "daheim" bleiben,um Betten zu reparieren.
Hätte mich deutlicher ausdrücken müssen,t´schuldschung!

Gruß C.



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zuletzt bearbeitet 09.01.2015 18:24 | nach oben springen
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#195

RE: Bataillon Geismar/Hildebrandshausen - Nummern derhttp://img.homepagemodules.de/ds/static/colors/blau_15.gif PP

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 09.01.2015 18:43
von Gelöschtes Mitglied
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Hallo Commander, da hast Du den Zaun gebaut der bei uns noch gefehlt hat. Wahrscheinlich habt ihr nicht ordentlich gebaut. Als ich voriges Jahr dort war habe ich nichts mehr davon gefunden.

Spaß beiseite, wir haben damals in der Ausbildung auch mal Signalzaun gebaut. Zwar an einem Autobahnstück welches schon für die Autobahnbrücke gebaut worden war.Die Brückenpfeiler standen damals schon, aber noch keine Fahrbahn darauf. Dort hatten wir zum ersten mal freie Sicht in den Westen. Die meisten Löcher haben wir mit Kreuzhacke, Brechstange und Schaufel ausgehoben. Bei dem Bohrgerät am ZT 300 war das Winkelgetriebe hinüber. Die Säulen waren auch unhandlich. Alles in Handarbeit. Übernachtung aber im GAR wie sonst auch.

Der Hesselfuchs


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#196

RE: Bataillon Geismar/Hildebrandshausen - Nummern derhttp://img.homepagemodules.de/ds/static/colors/blau_15.gif PP

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 09.01.2015 19:40
von Gelöschtes Mitglied
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Hallo Rasselbock, bei Kleintöpfer waren wimre zwei Sperrzäune, weis aber nicht mehr in welchem Abstand. Minenauslösung habe ich dort nie erlebt. Kann mir auch nicht vorstellen das der FF durch die Minensperre gelaufen wäre. Bei den Mainzer Köpfen müssen ja mal Minen gelegen haben, da sind ja mal zwei AGT verletzt worden.
Auf dem Karnberg war die Sperre sehr marode. Ich kann mich nicht erinnern, dass da zwei Zäune gestanden hätten. Vielleicht war der eine ja schon komplett weg. Ich denke da haben auch keine Mienen gelegen, bin mir aber nicht 100 % sicher.
Werde mal einen unserer Zugführer anrufen und mal fragen ob er sich noch erinnert.

Der Hesselfuchs


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#197

RE: Bataillon Geismar/Hildebrandshausen - Nummern derhttp://img.homepagemodules.de/ds/static/colors/blau_15.gif PP

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 10.01.2015 08:30
von Gelöschtes Mitglied
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Mache heute mal Spätschicht, da ist am Wochenende mehr zu sehen und die Zeit vergeht schneller.

SA 4 4. GK Treffurt

Straße Wanfried - Das PG war mehr SIP als Grenzstreife. Das beschi..ene war, das man auf dem Hang zwischen dem Kolonnenweg und der Straße nach Mühlhausen mehr oder weniger auf dem Präsentierteller saß. Eine richtige gedeckte Beobachtungsstellung war zu meiner Zeit nicht vorhanden. Im Gegensatz zu dem Baumbestand der sich heute dort befindet war damals nur Gestrüpp und fast keine Bäume vorhanden. Wenn nicht gerade Arbeiten zu sichern waren war es ein öder Posten. Abwechslung brachte da nur das Auftauchen von BGS, ZOLL oder Zivilisten. Besonders bei schönem Wetter war am Wochenende immer etwas los. Da kamen auch immer ein paar Damen die sich demonstrativ hinter der Grenzsäule erleichtert haben. Blöde Sprüche hat es auch genug gegeben.

Der Hang in Richtung Sauloch war sehr Steil und damals noch ohne Kolonnenweg (dieser machte einen kleinen Umweg). Bei trockenem Wetter sind wir trotzdem mit dem P 3 hoch und runter, das war aber schon riskant.In Richtung Karnberg verlief der Kolonnenweg in Serpentinen. Ich hatte es schon mal geschrieben, das im Winter 76/77 dort bei starken Frost (- 28°) die Masten vom alten GMN an den Kehren des Kolonnenweges abgeknickt sind. So stark hatten sich die Drähte zusammengezogen. Wir wollten K 6 abfahren und mussten erst mal Draht zerschneiden und Masten an die Seite ziehen. Das neue GMN war schon in Benutzung.In diesem PG war man auch dem Wetter ganz schön ausgesetzt und es war immer mit die kälteste Stelle im gesamten Abschnitt.
Aus der Minensperre an dem Steilhang Richtung Sauloch sollen mal Minen aus der Sperre rausgewandert sein. Ob das stimmt, oder nur erzählerei war, weis ich nicht.

Der Hesselfuchs


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#198

RE: Bataillon Geismar/Hildebrandshausen - Nummern derhttp://img.homepagemodules.de/ds/static/colors/blau_15.gif PP

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 10.01.2015 11:09
von rasselbock | 458 Beiträge

Hallo Hesselfuchs,
genau so habe ich es noch in Erinnerung. Deine Beschreibung ist sehr genau. Mit den Sonntagsausflüglern gab es dort eine Abwechslung. Damals waren ja diese knappen kurzen Hosen bei den Damen Mode - welch ein Augenschmaus und nur einen Feldstecher ! Von den Wanderminen ist mir nichts bekannt. 1974 zur Fußball WM hatte ich nach dem gewonnenem Endspiel Frühdienst im Sauloch. Bei der Einfahrt in die Postengebiete grölten wir alle auf dem LO ,, Deutschland hat den Weltpokal'' mit rhythmischen Aufschlagen des Russenholzes auf dem Boden.
Das war eine Stimmung! Plötzlich hielt der LO an und der Uffz. ,,bat'' um Ruhe. Da war die Stimmung wieder da hin.
Bei uns auf der Stube war es Sitte, nach der Mittagschicht punkt 24 Uhr am Bett zu stehen und die Nationalhymne vom HR zu hören. Dann war erst Nachtruhe angesagt.
rasselbock



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zuletzt bearbeitet 28.01.2015 15:28 | nach oben springen
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#199

RE: Bataillon Geismar/Hildebrandshausen - Nummern derhttp://img.homepagemodules.de/ds/static/colors/blau_15.gif PP

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 10.01.2015 12:33
von Gelöschtes Mitglied
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Ich weis es nicht woher, aber irgendwann hatte jemand mal zwei alte Sessel dort in Stellung gebracht. Da der Posten aber regelmäßig Besuch von der KS bekam waren die Dinger bald wieder weg. Wenn ich Lichtetanne richtig verstanden habe, muss ja unmittelbar nach meiner Entlassung der ganze SA 4 mit Streckmetallzaun und Anlage 501 ausgebaut worden sein. Ob da im Sauloch die Wildschweine dann in die 501 gedonnert sind??? Also mit den Wildschweinen das war nicht ohne, da hatte die Posten manchmal Muffensausen wenn plötzlich eine ganze Rotte aus dem Gestrüpp kam.

Der Hesselfuchs


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#200

RE: Bataillon Geismar/Hildebrandshausen - Nummern derhttp://img.homepagemodules.de/ds/static/colors/blau_15.gif PP

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 10.01.2015 16:30
von rasselbock | 458 Beiträge

Hallo Hesselfuchs,
ich dachte mit der Minenräumung wurde zu meiner Zeit schon rechts vom Sauloch begonnen. Die Minen müssen ja noch aus den Fünfzigern gewesen sein. Die Stacheldrahtsperren waren auch sehr vergammelt.
Der Kolonnenweg um die Straße Wanfried ist bei Google noch gut zu sehen. Ich habe damals oft den Hut vor unseren Kraftfahrer gezogen.
Noch was Anderes: War zu Deiner Zeit Frühsport angesagt? Bei uns hat es mal ein neuer Uffz. versucht. Als er mit drei Hanseln allein auf dem Platz stand, hatten wir Ruhe.
War bei Dir Hauptmann DUDA noch KC?
rasselbock



Adam hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 10.01.2015 16:47 | nach oben springen
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