#41

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in Spurensuche innerdeutsche Grenze 01.01.2015 20:09
von Gelöschtes Mitglied
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Je mehr ich mich mit mit meiner Dienstzeit beschäftige, umso mehr Erinnerungen kommen an die Oberfläche. Wir hatten in Weidenbach einen Uffz. (den Spitznamen lasse ich lieber weg) der hatte sich im Hinterland etwas verlaufen. Der hat dann in Volkerode an ein Fenster geklopft und bei dem Bewohner gefragt in welchem Ort er ist. Es war zwar spät am Abend, aber Ortsschilder und Taschenlampen gab es schon. Das ist der auf der GK nie mehr los geworden.

Der Hesselfuchs


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#42

RE: Bataillon Geismar/Hildebrandshausen - Nummern derhttp://img.homepagemodules.de/ds/static/colors/blau_15.gif PP

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 02.01.2015 02:45
von Fall 80 | 171 Beiträge

Zitat von rasselbock im Beitrag #24
Ja, wie soll ich dies erklären? Oberhalb der Straße Schwebda am Hang war eine Beobachtungsstellung von wo man die Straße gut einsehen konnte. Wir wurden auf dem Dachsberg abgeladen und sind dann ober halb des Kolonnenwegs am Waldrand zur Beobachtungsstellung gelaufen. Zum Schichtschluss ging es retour. Also ist uns ein steiler Marsch halbwegs erspart geblieben.
Nach 40 Jahren sind nur noch einzelne Teile an Erinnerungen da . Ich hätte nie gedacht, das ich mich mit dieser Zeit noch mal beschäftige. Im Alter wird man eben wundersam.
Ach so, von wo aus konnte man denn das Schloss Rothenstein sehen? War dies nicht von der Hessel Richtung Kella?
rasselbock

Ungefähr in der Mitte der Gobert (Uhlenkopf + Schöne Aussicht) kannst Du auf Schloss Rothestein gucken. Die sogenannte Stasiröhre ist auch in dem besagten Bereich.


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#43

RE: Bataillon Geismar/Hildebrandshausen - Nummern derhttp://img.homepagemodules.de/ds/static/colors/blau_15.gif PP

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 02.01.2015 07:49
von Gelöschtes Mitglied
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Da ich gestern in der Spätschicht war geht es heute in die Nachtschicht.

SA 2 ". GK Pfaffschwende

Füst - die Füst war in einem Bunker mit angeflanschtem BT 11, mitten im freien Feld zwischen der Sperre und dem Schloßberg. Es war die einzigste neuere Füst im Bati. In dem Bunker war die Technik für die Anlage 501. Die Füst war wimre immer mit einem Dreierposten besetzt. Ein ZF saß allein im Bunker und auf dem BT 11 zwei Mann zum beobachten. Das war an der Stelle auch angebracht, da es noch keinen GSZ gab.
Auf dem Turm war ich nur anderthalbe Schicht.
Beim ersten mal mit einem neuen Soldaten, der sich im Anschluss über mein ausgesprochenes Rauchverbot (in der Nacht) beim Polit über mich beschwert hat (ich hätte ihn schikaniert). Der Polit hat ihm dann aber gesagt, dass der Gefr. .... die DV kennt und sie umzusetzen weiß. Der Posten war mit mir nur noch einmal draußen und zwar in einer Regenschicht auf dem Viereck. Acht stunden laufen bei Dauerregen, Postentasche und R 109 Dora am Mann und bei jedem Anruf auf der Füst in Stellung gehen und mich gesichert. Der P 3 stand ganz allein in der Ecke in der Schicht. Seine anschließende Beschwerde beim KC und Polit hat ihm nur die selbe Antwort wie nach seiner ersten Beschwerde eingebracht.
Beim zweiten mal, auch in einer Nachtschicht wurde ich nach drei Stunden mit einem Posten ausgetauscht, dem es nicht gut ging. Ich musste dann dafür ins Friedatal zu einem anderen E aus meiner Bude. Der hat mir dann gezeigt, wie er Forellen mit der Hand aus der Frieda geholt hat. Konnten leider in der Nacht kein Feuer zum braten machen.
Auf dem Weg von Geismar in diesen Abschnitt, vorbei am Schlossberg befand sich noch ein Schlagbaum. Gleich hinter dem Schlagbaum habe ich mal einen Uffz. und seinen Soldaten über eine Stunde sich ins Gras legen lassen. er wollte an die Mienensperre und hatte keine Parole mit. Da er ein großer Anschei..er war hat das mal gepasst. Die haben bei der Gewitterschwüle (es hatte gerade heftig gewittert) in ihren Lederolkombis ordentlich geschwitzt. Habe ihn von der A Gruppe holen lassen und danach keine Berührung mehr mit dem Knaben gehabt.

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#44

RE: Bataillon Geismar/Hildebrandshausen - Nummern derhttp://img.homepagemodules.de/ds/static/colors/blau_15.gif PP

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 02.01.2015 18:36
von Gelöschtes Mitglied
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Zu der Geschichte mit dem Soldaten der sich zweimal über mich beschwert hat, möchte ich noch etwas hinzufügen. Mich hatten einige auf der GK immer etwas auf dem Kieker. Zu der Zeit hatte man mich etwas kalt gestellt (ohne nähere Begründung). Da bin ich knapp 4 Wochen nicht als PF eingesetzt worden, sondern nur Kontrollstreife (mit einem Offizier) gefahren oder auf einer Füst als Posten gewesen. Der Knabe dachte sich er könne die Situation ausnutzen und mich in den Senkel stellen. Das war aber der einzigste Soldat, welcher mit mir ein Problem hatte.

Ich war immer ein Gegner von Schikanen zwischen den Diensthalbjahren. Ich konnte nie verstehen was sich manche eingebildet haben, nur weil sie zufällig 6 Monate früher eingezogen wurden. Ich selber habe nie das Gefühl gehabt schikaniert worden zu sein. Den zwei Gefreiten, die es mal versucht haben, habe ich ganz schnell die Zähne gezogen und das sogar mit Billigung der anderen EK.

Meinen Frust habe ich bei denen abgeladen die mehr als 1000 Tage dabei sein wollten.

Der Hesselfuchs


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#45

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in Spurensuche innerdeutsche Grenze 02.01.2015 19:15
von Gelöschtes Mitglied
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Wenn ich jetzt auch mal wieder in den SA 1 zurückspringe, aber die Bilder von Asbach und Kella wollte ich nicht unterschlagen.

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zuletzt bearbeitet 02.01.2015 19:37 | nach oben springen
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#46

RE: Bataillon Geismar/Hildebrandshausen - Nummern derhttp://img.homepagemodules.de/ds/static/colors/blau_15.gif PP

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 02.01.2015 19:59
von Gelöschtes Mitglied
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Da ich noch nicht wieder in allen Postengebieten war, kann ich nicht für alle ein Bild einstellen. Vielleicht hat ja jemand noch Bilder die hierzu passen. Werde bei meinen nächsten Wanderungen mehr Augenmerk auf diese Fotos legen.


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#47

RE: Bataillon Geismar/Hildebrandshausen - Nummern derhttp://img.homepagemodules.de/ds/static/colors/blau_15.gif PP

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 02.01.2015 22:13
von CAT | 351 Beiträge

Zitat von Merlini im Beitrag #45
Wenn ich jetzt auch mal wieder in den SA 1 zurückspringe, aber die Bilder von Asbach und Kella wollte ich nicht unterschlagen.

Der Hesselfuchs

Vor der Kapelle steht ja gar kein "Topf"


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#48

RE: Bataillon Geismar/Hildebrandshausen - Nummern derhttp://img.homepagemodules.de/ds/static/colors/blau_15.gif PP

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 02.01.2015 22:22
von CAT | 351 Beiträge

Hallo "Rasselbock" hier findest Du Fotos der "Gobert". Gruß Uwe g636-Spurensuche-am-quot-Gruenen-Band-quot-auf-der-quot-Gobert-quot-Eichsfeld.html

Zitat von Fall 80 im Beitrag #42
Zitat von rasselbock im Beitrag #24
Ja, wie soll ich dies erklären? Oberhalb der Straße Schwebda am Hang war eine Beobachtungsstellung von wo man die Straße gut einsehen konnte. Wir wurden auf dem Dachsberg abgeladen und sind dann ober halb des Kolonnenwegs am Waldrand zur Beobachtungsstellung gelaufen. Zum Schichtschluss ging es retour. Also ist uns ein steiler Marsch halbwegs erspart geblieben.
Nach 40 Jahren sind nur noch einzelne Teile an Erinnerungen da . Ich hätte nie gedacht, das ich mich mit dieser Zeit noch mal beschäftige. Im Alter wird man eben wundersam.
Ach so, von wo aus konnte man denn das Schloss Rothenstein sehen? War dies nicht von der Hessel Richtung Kella?
rasselbock

Ungefähr in der Mitte der Gobert (Uhlenkopf + Schöne Aussicht) kannst Du auf Schloss Rothestein gucken. Die sogenannte Stasiröhre ist auch in dem besagten Bereich.


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#49

RE: Bataillon Geismar/Hildebrandshausen - Nummern derhttp://img.homepagemodules.de/ds/static/colors/blau_15.gif PP

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 02.01.2015 22:29
von CAT | 351 Beiträge

Zitat von Hansteiner im Beitrag #37
Nochmal zu den Steigungen im Abschnitt.
Bei uns im Nachbarabschnitt von Wahlhausen war das der "Knüller" - der "Fall 80" bei Lindewerra.


in meiner DZ gab es den KW noch nicht, auch waren hier keine SM-70 "verbaut" (77)
oben der BT-6 stand genau an der TL zum Abschnitt Hohengandern


zuletzt bearbeitet 03.01.2015 09:07 | nach oben springen
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#50

RE: Bataillon Geismar/Hildebrandshausen - Nummern derhttp://img.homepagemodules.de/ds/static/colors/blau_15.gif PP

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 02.01.2015 23:09
von CAT | 351 Beiträge

Zitat von Merlini im Beitrag #39
Und dann gleich noch etwas von der anderen Seite. Straße Schwebda.[widget=167769]


zuletzt bearbeitet 02.01.2015 23:10 | nach oben springen
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#51

RE: Bataillon Geismar/Hildebrandshausen - Nummern derhttp://img.homepagemodules.de/ds/static/colors/blau_15.gif PP

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 02.01.2015 23:11
von CAT | 351 Beiträge

Zitat von Merlini im Beitrag #39
Und dann gleich noch etwas von der anderen Seite. Straße Schwebda.[widget=167769]

Das linke Foto, ist das der Bereich am Kellaer Bach? Das rechte müsste dann fast am Ende der Steigung in Richtung der ehemaligen FüSt. sein War dort letztes Jahr mal unterwegs. Ist jetzt zwar fast zugewachsen, kommt mir aber irgendwie bekannt vor.


BedankenBedanken


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#52

RE: Bataillon Geismar/Hildebrandshausen - Nummern derhttp://img.homepagemodules.de/ds/static/colors/blau_15.gif PP

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 02.01.2015 23:15
von CAT | 351 Beiträge

Zitat von Merlini im Beitrag #28
Du warst ja ein ganz schlimmer Finger. Dann kennst du wohl auch die Anita aus Asbach? Bei der gab es immer mal Kaffee am Fenster.

Der Hesselfuchs

Heute nix mehr Kaffee in Asbach Da ist jetzt Asbach Uralt und Wildspezialitäten in der "Alten Schmiede" angesagt


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#53

RE: Bataillon Geismar/Hildebrandshausen - Nummern derhttp://img.homepagemodules.de/ds/static/colors/blau_15.gif PP

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 03.01.2015 08:53
von Gelöschtes Mitglied
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Nach der Nachtschicht geht es wie immer in die Frühschicht und danach nach Mackenrode in den Ausgang.

SA 2 2. GK Pfaffschwende

Friedatal - Der Posten im Friedatal war meistens in dem Bereich Bahndamm der Kanonenbahn. Dort befand sich auch so ein 2 Mann Bunker, den aber kaum jemand genutzt hat. Während meiner Dienstzeit wurde am Bahndamm noch ein BT 6 gebaut.
Ab und zu gings auch mal auf Grenzstreife ein Stück den Dachsberg hoch, wo in etwa der halben Höhe noch die alte Füst stand, welche insbesonder bei schlechtem Wetter von uns noch benutzt wurde. Den Erzählungen nach sollen auch mal ausgebrochene Kühe in die Anlage 501 gelaufen sein, mit welchen Folgen ist mir nicht bekannt.
Im Friedatal mussten auch immer mal Feldarbeiten und Weidewirtschaft gesichert werden. Innerhalb des GSZ in Richtung Schloßberg befand sich auch ein Trinkwasserbehälter für Großtöpfer, an welchem ich mal Personal der Wasserwirtschaft sichern musste.

Heute Abend in den Ausgang und Morgen dann in die Spätschicht in den SA 3 .

Der Hesselfuchs


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#54

RE: Bataillon Geismar/Hildebrandshausen - Nummern derhttp://img.homepagemodules.de/ds/static/colors/blau_15.gif PP

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 03.01.2015 09:20
von Elch78 | 501 Beiträge

Heute findet man im Friedatal den im Bild (unten) gezeigten Weg.
Das Friedatal als Postenbereich fand ich recht sympathisch.
- man konnte freund- und feindwärts mal ein paar Menschen (oder als Höhepunkt mal 'nen BGS-Hubschrauber) erblicken
- die Beobachtungsbedingungen waren komfortabel (gute Sicht, im Ernstfall kaum gedeckte Annäherung möglich)
- nachts war das Tal am Grenzzaun beleuchtet (einzige Lichtertrasse im SiA 2)

Eine Führungsstelle am Dachsberg ist mir nicht bekannt (Stand 1984/85).
Der BT auf dem Bahndamm war zu meiner Zeit - wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht - kein BT6 mehr.
Erwähnenswert ist noch das Wehr im GZ1 der Frieda, dessen Gitter von den GAKl je nach Anschwemmung von Treibgut befreit wurde.

Beeindruckendstes Erlebnis im Friedatal war für mich im Sommer '84 (den Tag müßte ich anhand von Briefen raussuchen), als in Folge eines Unwetters die Wasserbehälter der Fischzuchtanlage überliefen (oder kaputtgingen?), so daß der ganze Uferbereich bis zu uns in den Schutzstreifen voller Forellen lag.
Zum Einsammeln hatte allerdings niemand Zeit: "Sackstand" allerorten im SiA2 - endlos Auslösungen, Unterspülungen, wohl sogar teilweise abgekippter oder umpepusteter GSZ ...

Elch


"Es gibt immer drei Wahrheiten: eine, die Du siehst, eine, die ich sehe und eine, die wir beide nicht sehen"
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#55

RE: Bataillon Geismar/Hildebrandshausen - Nummern derhttp://img.homepagemodules.de/ds/static/colors/blau_15.gif PP

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 03.01.2015 09:29
von Gelöschtes Mitglied
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Eine Besonderheit im Friedatal war, dass man sehr weit westwärts sehen konnte. Man sah schon sehr bald ob BGS,ZOLL oder Privatpersonen kommen. Auch anfliegende Hubschrauber waren eine W[widget=168711]ucht. War auch ein beliebter Ausflugsort der Bundesbürger. Habe aber keine Kontaktaufnahmen erlebt. War von unsere Seite auch zu riskant, da die Stelle gut einsehbar war.

Der Hesselfuchs


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#56

RE: Bataillon Geismar/Hildebrandshausen - Nummern derhttp://img.homepagemodules.de/ds/static/colors/blau_15.gif PP

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 03.01.2015 09:49
von Elch78 | 501 Beiträge

Zitat von Merlini im Beitrag #53
Nach der Nachtschicht geht es wie immer in die Frühschicht und danach ...
... heute Abend in den Ausgang ...

Der Hesselfuchs

Ausgang in Pfaffschwende hieß meist Zielort "Goldener Hirsch".
Die gute Seele der Kneipe Leni hat der liebe Gott 2008 zu sich geholt.
Heute ist Tochter Beate dort die Chefin. Ich habe sie noch als kleines Mädchen am Schürzenzipfel ihrer Mutter hängend erlebt.

Wer dort einkehrt und einen Blick in die Gästebücher werfen darf, wird dort viele Eintragungen von Ex-Grenzern finden ... mancher ist nach der Wende nochmal an seinen alten "Wirkungsort" gepilgert ...

Elch


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#57

RE: Bataillon Geismar/Hildebrandshausen - Nummern derhttp://img.homepagemodules.de/ds/static/colors/blau_15.gif PP

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 03.01.2015 11:47
von Gelöschtes Mitglied
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Ich sollte mal auf Befehl unsere KC von der GK Pfaffschwende allein nach Weidenbach fahren.Ich war noch keine 100 m aus dem Objekt, da kam mir ein P 3 aus dem Bati entgegen. Ich wurde durch Lichtzeichen zum anhalten aufgefordert und der Offizier (ich glaube es war der Polit vom Bati Major Pitr....elli), stieg aus and fragte wieso ich alleine unterwegs bin. Ich musste den P 3 stehen lassen und mit ihm zu Fuß in die GK ans WSG wo er sich bei meinem KC erkundigt hat. Ein Soldat allein war eben immer ein potentieller GV.

Der Hesselfuchs


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#58

RE: Bataillon Geismar/Hildebrandshausen - Nummern derhttp://img.homepagemodules.de/ds/static/colors/blau_15.gif PP

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 03.01.2015 12:22
von rasselbock | 450 Beiträge

Hallo Hesselfuchs
deine Beiträge sind absolute Spitze! Langsam kommen bei mir dank deiner Beschreibungen einige Erinnerungen wieder. War an der Füst Dachsberg am Eingang zum Bunker eine Art Unterführung oder Einfahrt ? Den BT11 konnte man ja vom BT11 Kella gut sehen.
Die alte Füst rechts der Straße Frieda und den kleinen Betonbunker auf dem Bahndamm kenne ich auch noch. Diesen Bunker habe ich mal bei einer sehr kalten und nassen Nachtschicht benutzt. Regenumhang übergehängt und eine Kerze darunter angezündet. Hatte man keine Kerze, wurde vom Weidezaun ein Plasteisolator stibitzt und angezündet. Es stank zwar furchtbar aber es war bestimmt ein Grad wärmer.
Straße Frieda war ein gut gesichertes Gebiet. SM72 und Hunde im Elektrozaun. In dieser besagten Nachtschicht hatte ein Hund sich vom Grenzdienst entfernt. Dies veranlasste uns am Russenholz Einen einzufädeln und die Knarre in Hüftanschlag zu nehmen.
Auf dem Hülfensberg an dem großem Kreuz war ich damals auch mal. Man hatte von dort eine tolle Aussicht . Beim besteigen des Hülfensbergs stießen wir auf eine kleine Stellung der Russen. Dort befand sich ein kleiner Unterstand und eine Reckstange und das war's.
rasselbock



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#59

RE: Bataillon Geismar/Hildebrandshausen - Nummern derhttp://img.homepagemodules.de/ds/static/colors/blau_15.gif PP

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 03.01.2015 12:36
von Gelöschtes Mitglied
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Hallo Rasselbock, die Hunde im Elektrozaun kenne ich nur noch vom erzählen. Ich glaube neben dem Bunker der Füst mit dem BT11 gab es einen Standplatz für ein Kfz., aber keine Unterführung. Kann mich aber auch täuschen, könnte auch mit Betonplatten abgedeckt gewesen sein. Die alte Füst war ja gemauert, vielleicht im lichten Mass von 2x2 m und etwa 4 bis 5 m hoch. Stand wimre auf halber höhe am Dachsberg vor einer Waldecke.
Der Hülfensberg war ja außerhalb des GSZ und für Posten nicht erreichbar. Bin leider erst voriges Jahr mal oben gewesen. Da muss es aber auch damals durch die Russen Sperrzonen gegeben haben.

Der Hesselfuchs


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zuletzt bearbeitet 03.01.2015 12:37 | nach oben springen
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#60

RE: Bataillon Geismar/Hildebrandshausen - Nummern derhttp://img.homepagemodules.de/ds/static/colors/blau_15.gif PP

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 03.01.2015 13:18
von rasselbock | 450 Beiträge

Ich habe die Russen damals in Bebendorf wegfahren sehen. Da war der Weg nach oben frei. Leider war oben der Ausblick in die falsche Richtung.
2003 war ich mal in Kella an der Kapelle. Da war Gänsehaut angesagt.
Auf dem BT11 in Kella hatte mal Mittagschicht. Ich musste das Scherenfernrohr mitnehmen, da auf dem Parkplatz Braunrod ein besetzter M41 stand und mir mit seiner Kanone drohte. Leider konnte ich mit dem Scherenfernrohr nicht viel erkennen. Ich habe dann das normale Fernglas davorgehalten. Es war dann zwar alles etwas dunkler, konnte aber trotzdem alle Daten halbwegs erkennen.
Kella war zur Kirschenzeit absolut. Da wurden die Seitentaschen gefüllt und dann in Ruhe die Kirschen verzehrt.
Zur Füst Dachsberg: Die KFZ Zufahrt sah aus wie eine Tiefgarageneinfahrt.
rasselbock



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