#261

RE: Bataillon Geismar/Hildebrandshausen - Nummern derhttp://img.homepagemodules.de/ds/static/colors/blau_15.gif PP

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 17.01.2015 12:48
von Gelöschtes Mitglied
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Heute geht es nach Kella.

Der Hesselfuchs

Kella hatte ja nur eine Zufahrtsstraße und war mehr als zur Hälfte von der Grenze umzingelt. Landschaftlich herrlich gelegen aber am A...h der Welt. Es gab das PG Kella (BT 11) und dann noch das PG Straße Schwebda. Der Schlagbaum wurde nur sporadisch besetzt. Mit den KFZ kam man nur über die Straße nach Kella, dann durch den Ort auf den Kolonnenweg. Oder über Straße Schwebda wo noch ein Schlagbaum stand der nicht besetzt, aber immer geschlossen war.

Der Hesselfuchs

Der Hesselfuchs


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#262

RE: Bataillon Geismar/Hildebrandshausen - Nummern derhttp://img.homepagemodules.de/ds/static/colors/blau_15.gif PP

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 17.01.2015 14:04
von Elch78 | 501 Beiträge

Entlang des Kolonnenweges im Postenbereich Kella sind drei Punkte markant:

1.) Straße Braunrod:
Hier führte ein befestigter (?) Weg zum GSZ-Tor, durch das die Ein- und Ausfahrt vorgenommen wurde.
Leider habe ich davon kein Bild.



2.) Kapelle Kella:


Das Äußere war dem beginnenden Verfall preigegeben - das Vordach existierte jedoch noch und bot bei Bedarf Wetterschutz.
Das Innere (man mußte sich zu den hochliegenden Fenstern emporklimmen, um einen Blick hinein zu werfen) glich einer Bahnhofswartehalle: leer bis auf ein wenig Müll, der sicher von einigen Kameraden von uns stammte.
Ich verweilte trotzdem mitunter gern dort, weil dieses kleine Häuschen doch ein bißchen "Zivilisation" ausstrahlte, in deren Schatten und direktem Kontakt man einen Gegensatz zum sonstigen Wald-, Feld- und Wiesen-Ambiente verspürte.
Die beigefügten Bilder stammen aus dem Jahre 2010 und zeigen insbesondere, wie man sich nach Öffnung des Schutzstreifens erfolgreich um dieses Gebäude bemühte.

3.)Der Postenpunkt BT (Beobachtungsturm):
Er bot (wie schon einmal erwähnt) einen tollen Panoramablick - die gedeckte Annäherung (auch einer Kontrolle) war quasi unmöglich.
Die Schichten waren relativ abwechslungsreich dadurch, daß man neben der "Natur" sowohl das Leben im Osten (Ortslage Kella) wie auch mitunter den Westbesuch (Parkplatz Braunrod) beobachten konnte. Es war also im Gegensatz zum Bereich Schwebda hier etwas mehr los.
Das Foto zeigt die Aussicht vom ehemaligen Standplatz des BT (heute leider nur vom Erdboden aus fotografierbar) ebenfalls aus dem Jahre 2010.
Der Kolonnenweg in diesem Bereich dürfte ab etwa 1972 gelegt worden sein, zumindest wenn man die Zahlen auf den Platten als Herstellungsdatum deutet (siehe Foto).
Und ein letztes Bild noch: Blick den K6 hinauf zur Gobert. Hier sieht man, wie sich die Vegetation den ehemals "gewaltsam freigehaltenen" K6 wieder zurückgeholt hat - ein hoffnungmachendes und beeindruckendes Zeugnis der Regenerationsfähigkeit von Mutter Natur.
Die wir dennoch nicht überstrapazieren sollten!

Elch


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#263

RE: Bataillon Geismar/Hildebrandshausen - Nummern und PoP

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 17.01.2015 14:08
von lutz1961 | 404 Beiträge

Zu dem 3.Punkt - Blick zum Gobert - hätte das nicht einen anderen Namen? Bist du 2010 dem kolonnenweg gefolgt bis hoch. Unterhalb waren die Kaukasen eingesetzt, freilaufend (1986/89) .

Link zum Bereich 2013: Bilder und Informationen zum ehemaligen Bereich Mühlhausen/Eisenach

Zitat
http://grenzkommandosüd.de/index.php/Board/134-ehemalige-Grenzregiment-Grenzkreiskommando/



Viel Spaß


* mit Fragezeichen/Stern gekennzeichnete Stellen sind evtl. nur Gerüchte bzw. Fehlinformationen
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
1987/89 GR-1 Mühlhausen 7.Grenzkompanie
2006: Geschichte der Grenzsicherung in der DDR als Hobby
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#264

RE: Bataillon Geismar/Hildebrandshausen - Nummern derhttp://img.homepagemodules.de/ds/static/colors/blau_15.gif PP

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 17.01.2015 14:24
von Gelöschtes Mitglied
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Ich habe im letzten Jahr einige Bilder von der Kapelle und eine Skizze mit Maßen angefertigt und einem User gesendet, der ein Modell 1:87 von der Kapelle bauen will. Bin mal gespannt auf das Ergebnis. Da müssen wir uns nur noch etwas gedulden.Wer noch Arbeit und Familie hat muss eben Prioritäten setzen. Und die Grenze läuft nicht weg.

Der Hesselfuchs


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#265

RE: Bataillon Geismar/Hildebrandshausen - Nummern derhttp://img.homepagemodules.de/ds/static/colors/blau_15.gif PP

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 17.01.2015 14:30
von Adam | 145 Beiträge

Zitat von Merlini im Beitrag #261
Heute geht es nach Kella.

Der Hesselfuchs

Kella hatte ja nur eine Zufahrtsstraße und war mehr als zur Hälfte von der Grenze umzingelt. Landschaftlich herrlich gelegen aber am A...h der Welt. Es gab das PG Kella (BT 11) und dann noch das PG Straße Schwebda. Der Schlagbaum wurde nur sporadisch besetzt. Mit den KFZ kam man nur über die Straße nach Kella, dann durch den Ort auf den Kolonnenweg. Oder über Straße Schwebda wo noch ein Schlagbaum stand der nicht besetzt, aber immer geschlossen war.

Der Hesselfuchs

Der Hesselfuchs


hallo merlini,

ja,den schlagbaum kenne ich auch,musste dort auch dienst verrichten,bilder vom bt kella aus den 70er und 80er jahren habe ich auf meinem pc,auch andere aufnahmen von kella,
kella war ein schöner postenbereich,musste auch mal mit sense zu grenzarbeiten raus nach kella,danach war ich drei tage im medpunkt mühlhausen,

vg adam


Ausbildung:GAR.7 Halberstadt 02.11.1984-25.04.1985
Grenzdienst:GR1/GK1 Pfaffschwende 25.04.1985-29.04.1986
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#266

RE: Bataillon Geismar/Hildebrandshausen - Nummern und PoP

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 17.01.2015 14:38
von Adam | 145 Beiträge

Zitat von lutz1961 im Beitrag #263
Zu dem 3.Punkt - Blick zum Gobert - hätte das nicht einen anderen Namen? Bist du 2010 dem kolonnenweg gefolgt bis hoch. Unterhalb waren die Kaukasen eingesetzt, freilaufend (1986/89) .

Link zum Bereich 2013: Bilder und Informationen zum ehemaligen Bereich Mühlhausen/Eisenach

Zitat
http://grenzkommandosüd.de/index.php/Board/134-ehemalige-Grenzregiment-Grenzkreiskommando/


Viel Spaß




hallo lutz,

zu3. könntest du recht haben,

müsste pfaffschwender grenzeck sein,von oben hab ich 2010 runtergeschaut,zu fuß bin ich da nicht hoch,von pfaffi seite aus gelaufen,dann mit dem auto nach kella,2010-2011,war ich da,dieses jahr im august bin ich wieder dort,

vg adam


Ausbildung:GAR.7 Halberstadt 02.11.1984-25.04.1985
Grenzdienst:GR1/GK1 Pfaffschwende 25.04.1985-29.04.1986
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#267

RE: Bataillon Geismar/Hildebrandshausen - Nummern und PoP

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 17.01.2015 14:52
von Elch78 | 501 Beiträge

Zitat von lutz1961 im Beitrag #263
Zu dem 3.Punkt - Blick zum Gobert - hätte das nicht einen anderen Namen? Bist du 2010 dem kolonnenweg gefolgt bis hoch. Unterhalb waren die Kaukasen eingesetzt, freilaufend (1986/89) .
Bei uns hieß die Erhebung (die man übrigens auch von der GK Pfaffschwende aus sehen konnte) nur "Pfaffkuppe" - den Namen "Gobert" kannte ich zu der Zeit nicht. Wir hatten keinen Kontakt zur GK Weidenbach, so daß uns auch von dorther die Bezeichnung "Gobert" nicht "herüberwehen" konnte.
2010 bin ich um die Pfaffschwender Kuppe (auf dem K2) von der Kompanie aus gelaufen und erst dort zum K6 gestoßen (siehe hier: linkes Foto - die Schranke existiert noch).
Gleichfalls in diesem Bereich fand ich auch noch Streckmetallzaunfelder (Foto rechts) sowie gerollten Stacheldraht - ich schätze das stammt von der Umstellung auf den neuen GSSZ 1984. Obwohl ich kein "Sammler" bin, habe ich mir von da einen Abweiser mitgenommen - war schließlich "mein" Abschnitt!
Im vorigen Jahr bin ich dann den Berg hoch und habe Kella auf der Silberklippe entlang der Grenzsteine umwandert.

Die Hundeanlage gab's zu meiner Zeit (84/85) natürlich schon, aber es fristeten dort zwei eher erlösenswerte Exemplare der Rasse Deutscher Schäferhund ihr Dasein. Ein Kontakt mit ihnen war - wegen des erheblich breiteren K6 (ca. 10 - 20 m) - nie möglich.

Elch


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#268

RE: Bataillon Geismar/Hildebrandshausen - Nummern derhttp://img.homepagemodules.de/ds/static/colors/blau_15.gif PP

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 17.01.2015 14:53
von Adam | 145 Beiträge

Zitat von elcramo im Beitrag #252
@Lutze Also, als ich im August 1989 aufgehört hatte, dachte ich doch nie im Leben, dass ich den Abschnitt überhaupt einmal wiedersehe. Jetzt sind über 25 Jahre vergangen und das Vergessen ist ganz schön groß. Man verdrängt ja unnötiges Wissen eigentlich, um neuem Platz zu machen. Obwohl ich damals in den 3 Jahren auf der Kompanie die Karten für den KC und die Führungsstelle gezeichnet hatte. Habe damals lange Nächte mit Skripent und Lineal zugebracht.
Also wenn ich eine Karte vom Abschnitt vor mir hätte, würde mir wahrscheinlich der Standort des einen oder anderen BT's oder Bunker's oder auch von Toren einfallen. Aber die genaue numerische Bezeichnung der Postenpunkte und Tore....
Wenn ich von manchen hier lese, was die alles noch wissen.... Entweder ein super Gedächtnis oder Aufzeichnungen.
Auch die Dienstzeiten von den einzelnen Usern hier bedingen schon unterschiedliches Wissen. Ich sage nur Batallions- oder Kompaniesicherungen oder die Veränderung von Grenzabschnitten....

Kann man noch solches Kartenmaterial bekommen? Wenn ja, wo?



da hab ich meine karte her,sind die grenzsäulen auch verzeichnet,

[http://www.ddr.dienstkarten.de/]

vg adam


Ausbildung:GAR.7 Halberstadt 02.11.1984-25.04.1985
Grenzdienst:GR1/GK1 Pfaffschwende 25.04.1985-29.04.1986
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#269

RE: Bataillon Geismar/Hildebrandshausen - Nummern und PoP

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 17.01.2015 16:41
von rasselbock | 450 Beiträge

zu3. könntest du recht haben,

müsste pfaffschwender grenzeck sein,von oben hab ich 2010 runtergeschaut,zu fuß bin ich da nicht hoch,von pfaffi seite aus gelaufen,dann mit dem auto nach kella,2010-2011,war ich da,dieses jahr im august bin ich wieder dort,


Ich tippe auch auf Pfaffschwender Grenzeck, den die Pfaffkuppe liegt doch weiter rechts. Kann mich aber auch irren. Zumindest war zu meiner Zeit ab Pfaffschwender Grenzeck nach rechts unterhalb der Pfaffkuppe der GSZ. Aber wie weit weis ich nicht.
War da nicht zwischen Kella und Str.Schwebda ein kleiner Betonbunker? Den hatte ich mal nach der Schlagbaumkontrolle Kella bei Mistwetter aufgesucht.
rasselbock



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#270

RE: Bataillon Geismar/Hildebrandshausen - Nummern und PoP

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 17.01.2015 23:12
von Gelöschtes Mitglied
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Der GSZ ging nur bis kurz hinter dem Hesselgut zum Waldrand. Alles andere ist erst nach meiner Entlassung 77/1 gebaut worden. Die verbindung des Kolonnenweges oberhalb von Kella zur Gobert gab es auch noch nicht.

Der Hesselfuchs


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#271

RE: Bataillon Geismar/Hildebrandshausen - Nummern und PoP

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 18.01.2015 07:07
von Gelöschtes Mitglied
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Heute nun den Rest vom SA 2. Der Hesselfuchs

Bei der alten Füst kann es auch sein, dass sie etwas weiter in Richtung Friedatal war. Da ist die Erinnerung doch etwas verblasst. Ich kenne das Ding auch nicht mehr als Füst in Benutzung sondern nur als zeitweilig besetzten Turm durch den Friedaposten bzw bei verstärkter Sicherung.


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#272

RE: Bataillon Geismar/Hildebrandshausen - Nummern und PoP

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 18.01.2015 08:18
von Gelöschtes Mitglied
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Wenn ich mir die Karte genau anschaue merke ich, dass ich die alte Füst doch falsch eingezeichnet habe. Die ist weiter in Richtung Friedatal mehr in der Hanglage gewesen. Etwa da wo der Wald wieder vom Kolonnenweg zurückspringt.
Fast am rechten Rand der Karte steht eine Höhenangabe 219,3 . Etwas links davon ist ein blaues Quadrat eingezeichnet, dass müsste der Hochbehälter für das Trinkwasser von Großtöpfer sein. Unmittelbar dahinter war der GSZ.

Der Hesselfuchs


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#273

RE: Bataillon Geismar/Hildebrandshausen - Nummern und PoP

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 18.01.2015 10:30
von lutz1961 | 404 Beiträge

Du nimmst an die alte FüSt war in diesem Bereich, kurz vor dem Steilhang,...
Was war die alte FüSt?, BT-11 mit FB3.

Friedatal war GSZ mit Optischer Anzeige bei Auslösung, es gab auch eine GK Großtöpfer - kennst Du das Objekt?

Die FüSt von der Bat.Sicherung (1976/85 GR-1) ist in der Google Datei eingetragen wurden!

GSZ liegt für 1985/89 vor, für einzelne Bereich auch die Tore und PoP.
Die alten GK bis ca.1963/64 sind zu 90% gefunden, @UvD815 hat dabei sehr viel geholfen.

Aber was ich suche ist der Standort der GK / GB Geismar ?
Standort Heyerode, sagt Euch das Was?
Alte GK im Bereich Weidenbach bis Geismar, gab es dazu Informationen in Eurer Zeit?


* mit Fragezeichen/Stern gekennzeichnete Stellen sind evtl. nur Gerüchte bzw. Fehlinformationen
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#274

RE: Bataillon Geismar/Hildebrandshausen - Nummern und PoP

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 18.01.2015 11:17
von rasselbock | 450 Beiträge

Zitat von Merlini im Beitrag #272
Wenn ich mir die Karte genau anschaue merke ich, dass ich die alte Füst doch falsch eingezeichnet habe. Die ist weiter in Richtung Friedatal mehr in der Hanglage gewesen. Etwa da wo der Wald wieder vom Kolonnenweg zurückspringt.
Fast am rechten Rand der Karte steht eine Höhenangabe 219,3 . Etwas links davon ist ein blaues Quadrat eingezeichnet, dass müsste der Hochbehälter für das Trinkwasser von Großtöpfer sein. Unmittelbar dahinter war der GSZ.

Der Hesselfuchs

Ich sehe das mit der alten Füst (kein BT11 mit FB3) auch so, denn ich war mal auf dieser Füst und konnte von dort fast das ganze Friedatal überblicken. An den Wasserbehälter habe ich keine Erinnerung. Zumindest gab es im Friedatal zwei GSZ Tore.
rasselbock



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#275

RE: Bataillon Geismar/Hildebrandshausen - Nummern und PoP

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 18.01.2015 11:34
von Gelöschtes Mitglied
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Mit der alten Füst meine ich die gemauerte (innen ca. 2 x 2 meter). Die stand gleich neben dem Kolonnenweg und dahinter war noch etwas freie Fläche vor dem Wald. Wie rasselbock schreibt konnte man das Friedatal überblicken. Zu meiner Zeit war dann schon die neue Füst BT 11 und Bunker für die Technik der 501 oben mitten im Feld.

Der Hesselfuchs


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#276

RE: Bataillon Geismar/Hildebrandshausen - Nummern und PoP

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 18.01.2015 12:32
von Elch78 | 501 Beiträge

"Alte" Führungsstelle sagt mir gar nichts. Auch "Wassertopf" war mir als Begriff nicht bekannt.
Vielleicht werden wir das im Rahmen der anstehenden "Exkursion" konkretisieren können.

Weil wir gerade bei Ortsbezeichnungen sind:
An der Stelle wo man durch das GSZ-Tor (PoP ?) fuhr, um zur "neuen" Führungsstelle zu gelangen, befand (und befindet sich noch heute) sich ein forstwirtschaftlicher Betrieb.
Ich glaube, wir nannten ihn "Pflanzgarten". Bin aber nicht ganz sicher - vielleicht wurde er doch nur "Baumschule" genannt.
Erinnert Ihr Euch noch daran, welche Bezeichnung das trug?

Zur Veranschaulichung habe ich das Objekt im obenstehenden Bild orangefarben gekennzeichnet.

Elch


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zuletzt bearbeitet 18.01.2015 13:09 | nach oben springen
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#277

RE: Bataillon Geismar/Hildebrandshausen - Nummern und PoP

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 18.01.2015 13:43
von lichtetanne | 57 Beiträge

Der Standort Grenzbattallion war in Hilderbrandshausen zu meiner Zeit da haben wir auch imer den Kommendeur der Grenzsicherung abgeladen und sind dann weiter Zum SIA gefahren


lichtetanne war vom nov. 1979 bis april 1980 in eisenach zur grundausbildung in der 3. kompanie vom april 1980 bis april 1981 in der 2 grenzkompanie im 1.zug


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#278

RE: Bataillon Geismar/Hildebrandshausen - Nummern und PoP

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 18.01.2015 13:50
von lichtetanne | 57 Beiträge

Der PP Schlagbaum Kella mußte ich auch einmal zum Nachtaufzug besetzen da war wegen Schneeglätte bloß Kompaniesicherung da sind wir in GG gelaufen da mußte ich in der Zeit von 20 - 24 Uhr den Schlagbaum besetzen und Kontrolle Personen und KFZ durchführen es kamen 4 Fahrzeuge in der Zeit aber ich konnte auch nicht irgend wie woanders hin es war gerade Wechsel gewesen und es war das 2. Diensthalbjahr gerade mit frisch zum Grenzdienst gekommen


lichtetanne war vom nov. 1979 bis april 1980 in eisenach zur grundausbildung in der 3. kompanie vom april 1980 bis april 1981 in der 2 grenzkompanie im 1.zug


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#279

RE: Bataillon Geismar/Hildebrandshausen - Nummern und PoP

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 18.01.2015 14:41
von lutz1961 | 404 Beiträge

Zitat von Merlini im Beitrag #275
Mit der alten Füst meine ich die gemauerte (innen ca. 2 x 2 meter). Die stand gleich neben dem Kolonnenweg und dahinter war noch etwas freie Fläche vor dem Wald. Wie rasselbock schreibt konnte man das Friedatal überblicken. Zu meiner Zeit war dann schon die neue Füst BT 11 und Bunker für die Technik der 501 oben mitten im Feld.

Der Hesselfuchs


Die FüSt 1.GK Pfaffschwende wurde 1985 ins Objekt verlegt. Was im I.GB Hildebrandhausen für alle Grenzkompanien eingerichtet wurde.
Das II.GB Herda folgte ab August 1989.

Alte Bilder:




Die "neue FüSt" Döringsdorf gehörte in der Kompaniesicherung zur 2.GK Hildebrandshausen. Geismar 51.212685, 10.164255

Die "neue/alte FüSt" gehörte in der Kompaniesicherung zur 1.GK Pfaffschwende und wurde nur als PoP benutzt. Kella 51.221640, 10.109798

Deine "Neue FüSt" gehört in der Bat.Sicherung zur 1.GK Weidenbach ( Du 1977) : 37318 Asbach-Sickenberg 51.280448, 10.057050

Deine "alte FüSt" gehörte zur Kompaniesicherung/Bat.Sicherung - Standort Angabe (Du 1977): 37308 Geismar 51.219213, 10.126981 ?


In diesem Buch gibt es keine Erwähnung zu deiner "alten FüSt" dort wird immer von 37318 Asbach-Sickenberg 51.280448, 10.057050
gesprochen, wo der Autor auch im Buch dazu schreibt!
Dazu das Buch zur 3.GK Großtöpfer, welche bis 1971 im Grenzregiment-1 Mühlhausen bestand !




Und hier aufnahmen von 2013, aus dem Bereich der "alten FüSt":



Aufstieg vom Friedatal hoch zur "alten FüSt.

Endlich oben 328m über NN und weiter gehts über den Dachsberg 368m über NN



Blick ins Friedatal



so und hier ist der Bereich wo sie gestanden haben müsste nach deinen (Du 1977) Informationen.


Der ehemalige Sicherungsabschnitt SiA I bis V oder von der 1. bis 4.GK entlang des K6 (so fern er noch vorhanden ist) per Bild Dokumentiert.


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#280

RE: Bataillon Geismar/Hildebrandshausen - Nummern und PoP

in Spurensuche innerdeutsche Grenze 18.01.2015 14:50
von maxhelmut | 614 Beiträge

#279 Lutz 1961

Und hier aufnahmen von 2013, aus dem Bereich der "alten FüSt":

X kein Bild


Aufstieg vom Friedatal hoch zur "alten FüSt.

Endlich oben 328m über NN und weiter gehts über den Dachsberg 368m über NN

X kein Bild



Blick ins Friedatal

X kein Bild



so und hier ist der Bereich wo sie gestanden haben müsste nach deinen (Du 1977) Informationen.


Der ehemalige Sicherungsabschnitt SiA I bis V oder von der 1. bis 4.GK entlang des K6 (so fern er noch vorhanden ist) per Bild Dokumentiert


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