#81

RE: Nach 25 Jahren - Wer ist das Volk?

in Themen vom Tage 26.12.2014 22:19
von DoreHolm | 7.710 Beiträge

Zitat von Antaios im Beitrag #77
Hallo DoreHolm!

Zitat von DoreHolm im Beitrag #75
Wenn Frau Lengsfeld für mich eine der am wenigsten von mir tolerierten Bürgerrechtler/innen ist (mit fliegenden Fahnen zur CDU geeilt) ist, so hat sie in dieser Sache ziemlich Recht. Ich bin alles andere als ein Sympathisant von Pegida und verachte diejenigen, die hier eine sehr harte und kompromisslose Linie gegen alles Ausländische fahren wollen......
Viele der Bürgerrechtler, die in dem bewusten Schreiben ihre Unterschrift setzten, waren damals 1989 doch auch daran interessiert, nicht mit den Restauratoren eines ungezügelten Kapitalismus in einen Topf geworfen zu werden ? Und nun benehmen sie sich genauso, wie die ignorante Führung der DDR. Gut, es haben zwar 50 unterschrieben, aber ich gehe davon aus, daß diese 50 nur ein Bruchteil derer sind, die damals 1989 aktiv und führend für eine reformierte DDR eingetreten sind und wenig später für eine Wiedervereinigung auf Augenhöhe, bei der jede Seite Bewährtes in den nunmehr neuen Staat BRD einbringt. Das läßt mich hoffen. Auch die für mich unausbleibliche Tatsache, daß etlichen jetzigen Pegida-Demonstranten rechtzeitig ein Licht aufgeht, wem sie da hinterhergerannt sind, so wie es vielen Demonstranten im Herbst 89 ging, als sie später unsanft auf dem harten Boden des real existierenden Kapitalismus aufschlugen.

Im Grunde genommen hast Du ja nicht Unrecht, mit Deiner Darstellung der Nachwendeereignisse.
Und eigentlich sollte man auch den nächsten Satz nicht mit einem "aber" beginnen.
Jedoch ist es leider so, daß jede "Revolution" wie Saturn, ihre Kinder frißt.

Und nur die Protagonisten politisch überleben werden lassen, gegen die ein Aal ein Stück grobes Sandpapier ist!
Siehe den poltisch gesalbten Gaukler, der noch nicht einmal anstatzweise ein "Kind der Revolution" ist.
Bestenfalls ein Nutznießer und Günstling der neuen Machthaber!

Und wenn auch Du teilweise der Propagandamaschineri glaubst (vielleicht möchtest Du Dir auch mal deren "Wollen und Nicht-Wollen" Ansichten durchlesen), auch 1989 waren unter den Montagsdemonstranten alle darunter vereint, daß es SO nicht weiter gehen durfte. Wie genau es weiter gehen sollte, sollten dann die Menschen in freien! Wahlen entscheiden. OHNE die "alten Herren". Und genau darum geht es dort im Moment!
Wem die Menschen dann die neuen Entscheidungskompetenzen zuerteilen (ich hoffe sie machen das nicht wieder so wie 1990!), steht hernach auf einem ganz anderen Blatt!

Schöne Grüße,
Eckhard

Edit: Nachbesserung fett


Rot: Keinesfalls glaube ich der propagandemaschinerie, was ich auch in der Vergangenheit schon mehrfach zum Ausruck brachte.

Grün: Entweder habe ich mich mißverständlich ausgedrückt oder es ist mißverstanden worden. Ich könnte mich mit den meisten Punkten des Wollen- und Nicht-Wollen-Papiers identifizieren, wenn sie so gemeint sind, wie sie dastehen. Meine Befürchtungen sind aber wie aus den Erfahrungen von 1989 und aus allen früheren Erhebungen und Umstürzen, daß diese nachvollziehbaren Gründe von Polemikern und Selbst-Profilierern mißbraucht werden und diejenigen, die es mit dem Papier so meinen wie sie schreiben, irgendwann an den Rand gedrückt werden.
Es gibt einige wenige Punkte, die ich hier zumindest nicht so krass angehen würde, aber im Großen und Ganzen ist das schon o.k.
Das alles hat m.E. nichts damit zu tun, daß wir im Osten eigentlich so gut wie kein Problem mit Ausländern insb. Moslems haben, verglichen mit einigen Orten und Stadtbezirken in Westdeutschland. Wir können nicht so tun, als ob die Probleme z.B. Baden-Württembergs oder niedersachsens oder Westberlins nicht unsere - zukünftigen - Probleme wären.



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#82

RE: Nach 25 Jahren - Wer ist das Volk?

in Themen vom Tage 26.12.2014 22:43
von Vogtländer (gelöscht)
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Zitat von Antaios im Beitrag #80
Hallo Voigtländer!

Zitat von Vogtländer im Beitrag #73
Nun möchte ich mal von @Barbara und @Schuddelkind klare Aussagen,wo das jetzt ausländerfeindliche Nazihetze ist.In jedem einzelnem Punkt!Freue mich auf sinnvolle Argumente!Danke!
Ps.
Meine Fragen wurden von Schuddelkind auch nicht beantworte!Frank,was geht?
Das von Antaios eingesetzte Schreiben sah ich schon vor 2 Wochen!

Die haben über Kartoffelsalat und Gänsebraten gerade "Schreibverbot" ...
Ist ja bald Neujahr und dann ....


Schöne Grüße,
Eckhard
Edit: wieder Wurstfinger ...


Nee Du,sie sind noch bei der Frage,wer das Volk ist.
Die einfachen normalen Menschen sind das Volk.Ich versteh zwar nicht,warum darüber diskutiert werden soll,aber wenns hilft,vom Thema abzulenken!


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#83

RE: Nach 25 Jahren - Wer ist das Volk?

in Themen vom Tage 27.12.2014 09:33
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von Vogtländer im Beitrag #82

Nee Du,sie sind noch bei der Frage,wer das Volk ist.



Wo meine Gedanken während der Feiertage waren, willst Du garnicht wissen @Vogtländer .



Ich schliesse mich dem Weihnachtsmann an und mache mich vom Acker....

LG von der Moskwitschka


Lutze und DoreHolm haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#84

RE: Nach 25 Jahren - Wer ist das Volk?

in Themen vom Tage 27.12.2014 11:17
von Vogtländer (gelöscht)
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@Moskwitschka,ging es um Dich?
Nee?
Ging es ums einfache Volk,um Bürger wie Dich und Mich,welche öffentlich zu Ihrer Meinung stehen und stehen dürfen und dafür wie in Dresden diffarmiert werden wie damals im Osten?


zuletzt bearbeitet 27.12.2014 11:52 | nach oben springen
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#85

RE: Nach 25 Jahren - Wer ist das Volk?

in Themen vom Tage 27.12.2014 11:57
von Moskwitschka (gelöscht)
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Ich habe den thread in der Hoffnung eröffnet, dass er ohne dummme Anmache auskommt. Und da hast Du Dich als guter Steigbügelhalter erwiesen.Und auf dem Niveau von "Kartoffelsalat und Gänsebraten" unterhalte ich mich hier nicht.

Meine Meinung, die ich bitte zu respktieren.

Und was das Positionspapier der PEGIDA betrifft, dann ist es woh das dritte oder vierte mal, dass es im Forum erscheint. In dem Zusammenhang wäre es interessant, wie und wann das Positionspapier entstanden und veröffentlicht wurde - übrignes erst am 18.Dezember.

Leider kann man die Historie bei der PEGIDA nicht mehr nachvollziehen, da auf deren FB - Seite regelmäßig alle Beiträge gelöscht werden. Zuletzt am 23. Dezember zur Wahrung des "Weihnachtsfriedens" https://www.facebook.com/pages/PEGIDA/79...0971515?fref=ts von dem man hier im Forum weit entfernt war.

Aber zurück zur Historie der PEGIDA - wiki ist da schnell http://de.wikipedia.org/wiki/Patriotisch...des_Abendlandes

Aber das ist alles weit entfernt, von der Frage - Wer ist das Volk?

LG von der Moskwitschka


zuletzt bearbeitet 27.12.2014 12:02 | nach oben springen
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#86

RE: Nach 25 Jahren - Wer ist das Volk?

in Themen vom Tage 27.12.2014 12:05
von Vogtländer (gelöscht)
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Schön,das ich nur ein Bügelhalter mit andren Worten Stallbursche bin!
Zur Anfrage:
Hast Du meinen letzten Beitrag verstanden?


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#87

RE: Nach 25 Jahren - Wer ist das Volk?

in Themen vom Tage 27.12.2014 12:16
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von Vogtländer im Beitrag #86
Schön,das ich nur ein Bügelhalter mit andren Worten Stallbursche bin!
Zur Anfrage:
Hast Du meinen letzten Beitrag verstanden?



Ja bist Du @Vogtländer

Deinen Beitrag hast Du editiert, als ich meinen geschrieben habe - zwischen Bratkatoffeln braten und essen. Daher konnte ich darauf nicht reagieren.

Im ürigen werden hier in diesem Forum die Bürgerrechtler von damals schon immer diffamiert, nicht nur heute und nicht zuletzt von denen, die für die Dresdner PEGIDA - Organisatoren eintreten. Es hat sich nichts geändert in den letzten 25 Jahren.

LG von der Moskwitschka


zuletzt bearbeitet 27.12.2014 12:16 | nach oben springen
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#88

RE: Nach 25 Jahren - Wer ist das Volk?

in Themen vom Tage 27.12.2014 12:28
von Pit 59 | 10.164 Beiträge

Ich schliesse mich dem Weihnachtsmann an und mache mich vom Acker....

LG von der Moskwitschka


Das hier auch nie Wort gehalten wird


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#89

RE: Nach 25 Jahren - Wer ist das Volk?

in Themen vom Tage 27.12.2014 12:29
von Vogtländer (gelöscht)
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Also darf ich laut Dir noch nicht einmal Rechtschreibfehler korrigieren!
Schön schön!Ich denk mir meinen Teil über Beleidigungen etc.!
Ps:Auch so nebenbei schreibend!Inge,Du bist nicht das einzige Lebewesen,welches nebenbei im Haushalt etwas macht!


zuletzt bearbeitet 27.12.2014 12:33 | nach oben springen
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#90

RE: Nach 25 Jahren - Wer ist das Volk?

in Themen vom Tage 27.12.2014 12:34
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von Pit 59 im Beitrag #88
Ich schliesse mich dem Weihnachtsmann an und mache mich vom Acker....

LG von der Moskwitschka


Das hier auch nie Wort gehalten wird


Zitat von Pit 59 im Beitrag RE: Kreativ gegen Rechts :-)
Ich denke wir sollten diese Themen wo wir mit Sicherheit nicht einer Meinung sind,mal für so ca. 60 Stunden Ruhen lassen. Es ist Weihnachten,lasst uns die schönen Sachen geniessen wo wir alle einer Meinung sind.


Und das war das traurige in den letzten Tagen, dass genau dieser Wunsch von Dir nicht respektiert wurde.

LG von der Moskwitschka


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#91

RE: Nach 25 Jahren - Wer ist das Volk?

in Themen vom Tage 27.12.2014 13:09
von Rainman2 | 5.764 Beiträge

Oha, das ist denn doch mal ein wenig komplex ...

Vorab, damit das klar gesagt ist: Ich bin ein Kritiker von PEGIDA und ich werde in dieser Sache auch sehr konsequent bleiben.

Nun zum Thema: Der eingangs eingestellte Beitrag ist das beste Mittel, Werbung für PEGIDA zu machen. Gut gemeint ist eben nicht gut gemacht. Es gibt, soweit ich mitbekommen habe, drei Grundrichtungen des Angriffs auf PEGIDA:
- Der Vorwurf es sei Dummheit
- Der Vorwurf es sei Neofaschismus (mit Abstufungen: "Nazis in Nadelstreifen", "Latenznazis")
- Und nun auch noch der Vorwurf des Missbrauchs von Symbolen (hier 1989'er Sprüche)

Das sind nun mal Sachen, die ich für nicht sonderlich intelligent halte, auch wenn ich z.B. Schorlemmer und erst recht @Moskwitschka durchaus mag. Ich werfe den Kritikern die diesen Formen der Auseinandersetzung folgen vor, dass sie sich nicht genügend mit dem Phänomen PEGIDA auseinandergesetzt, es nicht genau genug analysiert haben. Und als (gewesener) Militär hänge ich dann noch die dünnschissige Binsenweisheit dran: Wer ohne Aufklärung angreift, darf sich nicht wundern, wenn er in eine Falle läuft. So, genug ausgeteilt in die "eigene Richtung", musste aber mal gesagt werden.

zu Kritik an PEGIDA:
Ich gestatte mir, meine Sicht auf diese Bewegung in verschiedene Abschnitte zu trennen, denn ich denke, dass wir es hier nicht mit einer stringent sich entwickelnden politischen Kraft zu tun haben, sondern mit einem Phänomen der "Tagespolitik", das so nicht unbedingt geplant gewesen sein muss. Und so unterscheide ich denn mal meine Überlegungen in drei Phasen: 1. Entstehung; 2. Resonanz und Wachstum; 3. Mögliche Weiterentwicklung.

zu 1. Entstehung:
Hier fällt es durchaus auf, dass man immer wieder auf Leute aus der rechten Szene stößt. Nun muss man auch mal in Sachsen ein bisschen addieren können. Die NPD hatte bei der Landtagswahl 2009 den Sprung ins Landesparlament geschafft. Es gab dabei Wahlkreise, in denen sie in den Zweitstimmen über 8 Prozent, im Wahlkreis "Sächsische Schweiz 2" sogar auf 10,1 Prozent kam. In ganz Sachsen kam die NPD damals auf 100.834 Stimmen (Vergleich SPD 187.261). Im Vorfeld dieser Wahl hatte die NPD ein paar ihrer Paradigmen gewechselt oder es zumindest versucht. Gemeinschaftliche Hilfe, Einsatz in den Kommunen, weg vom tumben Teutonischen Schläger-Image. Der Grundsatz war: Wir sind eine akzeptable, wählbare Alternative. Das hatte 2009 Wirkung. Aber: Am 31.08.2014 flog die NPD mit knapper Unterschreitung der 5 Prozent aus dem Landtag wieder raus.

Und wenige Wochen danach erscheint eine "Bürgerbewegung", in der Fragen nach den Initiatoren immer wieder in das rechte Lager zeigen. Also mich macht so etwas stutzig. Würde ich jetzt hier die Betrachtung stoppen, käme ich zu der Schlussfolgerung, dass PEGIDA eine Art Neonazis sein könnte. Aber man darf eben an dem Punkt nicht stoppen, man muss weitergehen:

2. Resonanz und Wachstum:
Die Sache bekommt rasant eine Eigendynamik. Das hat nach meiner Auffassung zwei grundsätzliche Ursachen. Zum Einen fehlt es in der Gesellschaft an etablierten und anerkennenswerten Protestmöglichkeiten. Die Linkspartei führt ihre Schäfchen gerade brav ins Gehege des parlamentarischen Geschwafels, Linksautonome Kräfte verharren in wirkungslosen Parolen, der rechte Rand (wie zum Beispiel die NPD oder andere Versuche davor) diskreditieren sich im Moment, da sie gesellschaftliche Verantwortung bekommen, innerhalb von Sekunden, und die AfD scheint auch zunächst parlamentarische Pfründe mehr zu schätzen, als dem Wutbürger als Waffe zur Verfügung stehen zu wollen. Das nur der grobe Abriss um hier den Rahmen nicht ganz zu sprengen. Zum Zweiten stemmt sich diese Protestbewegung eigentlich gar nicht gegen den Staat oder die Politik, sie setzt sie nur konsequent fort.

Und hier wird es mal so richtig spannend. Hier hört nämlich auch der Vorwurf der Dummheit auf zu greifen. Das ist der entscheidende Punkt, der vielen Kritikern dieser Bewegung zu entgehen scheint, oder mit dem sie nichts anfangen können: Die Schnittmenge der Forderungen von PEGIDA mit den Grundhaltungen eines bürgerlich konservativen Lagers ist extrem groß und scheint noch zu wachsen. Nun gut, das wäre nichts neues, obwohl es schon wesentlich mehr sein dürfte, als die Initiatoren beabsichtigt hatten. Die Differenzmenge ist der interessante Punkt: Denn darin stecken durchaus Punkte, die man bereits in der praktizierten Politik unseres Staates findet. Ich nehme als Beispiel die Frontex-Aktion im Mittelmeer. Mal die Punkte 3 - 8 der PEGIDA-Forderungen dagegen lesen ... da diese Forderungen keine Umsetzungsvorschläge enthalten, ist das "Fernhalten von unerwünschten Asylbewerbern" durchaus ein mögliches Mittel, die Umsetzung dieser Forderungen (oder Pro-Erklärungen) zu erreichen. Ist doch immer wieder nett, wenn man sich bei allgemeinen politischen Forderungen trifft und NICHT darüber nachdenkt, was das alles heißen könnte, sondern jeder nach Belieben seine eigene Deutung mitbringen darf.

3. Mögliche Weiterentwicklung
Es muss in der nächsten Zeit unter den Initiatoren zu einem Richtungsstreit kommen. Wenn der Anteil "Nichtdummer" tatsächlich so groß ist, wie behauptet, dann ist es unabwendbar, dass früher oder später auch die Frage kommt: Wie sollen die Forderungen bzw. Erklärungen denn eigentlich umgesetzt werden. Egal, wer dann gewinnt, dieser Streit wird zu einem Rückgang der Massenausstrahlung führen. Denn entweder man geht auf die Suche nach Antworten - dann wird man gemäßigt und die Protestrichtung verliert an Anziehung. Oder man bleibt bei der Protestrichtung - dann geht die Runde an die extrem rechten Kräfte, was dann hoffentlich für Ernüchterung sorgen dürfte.

In der zweiten Richtung liegt aber dennoch eine große Gefahr. In der Deckungsmasse demokratischen Protestpotentials entwickelt sich hier eine internationale Vernetzung neofaschistischer und ultrarechter Kräfte. Und genau da sitzt der Kern meiner Kritik an den PEGIDA-Demonstranten und ihren Sympathisanten: Man kann nicht nur auf den Inhalt des Transparents und der Losungen schauen, wenn man sich einer Bewegung anschließt. Wem laufe ich da nach? Wer läuft da mit mir? Wem helfe ich gerade bei seiner Formierung? Das sind legitime Fragen, die gestellt werden sollten.

Es wird im Zusammenhang mit PEGIDA immer wieder von Dialogbereitschaft gesprochen: Gern - wenn ich weiß, mit wem ich worüber rede. Im Moment ist das eine richtungslose Protestbewegung. Richtungslos, weil sie, nach meiner Auffassung, nicht den Kurs der Initiatoren eingeschlagen hat und nun einer Richtungsbestimmung bedarf. Das betrifft dann eben nicht ein paar extrem weit interpretierbare Aussagen, sondern eine klare Bestimmung, wie man sich die Umsetzung vorstellt.

ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


DoreHolm hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 27.12.2014 13:11 | nach oben springen
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#92

RE: Nach 25 Jahren - Wer ist das Volk?

in Themen vom Tage 27.12.2014 13:37
von WernerHolt (gelöscht)
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was politik so alles anrichten kann...... @vogtländer und @moskauerin. wart ihr beiden vor nicht allzu langer zeit ganz gut befreundet? diesen eindruck hatte ich zumindest damals im mauerblümchen.......schade eigentlich

wenn mich jemand fragt was ich für eine gesinnung habe....sage ich meistens das ich weder glühender kommunist bin, noch ein nationalsozialist. ich bin einfach ICH. freilich gehe ich auch immer brav wählen, aber wen? ich finde das geht nur mich was an........

seis drum an euch beiden kann man wunderbar sehen wie sehr poltik menschen zerstört und sie zu gegner macht, nur deshalb weil sie unterschiedliche ansichten haben, die dem anderen nicht so recht passen. noch ein grund mehr hier nichts dazu zuschreiben. da widme ich mich dann doch lieber der geschichte, egal ob sie böse oder gut ist. immer eine sichtweise des betrachters gelle?

euch beiden trotzdem einen guten rutsch


Büdinger hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#93

RE: Nach 25 Jahren - Wer ist das Volk?

in Themen vom Tage 27.12.2014 13:45
von Vogtländer (gelöscht)
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Tja,werner,ihre politiche Einstellung akzeptiere ich,aber ihr Stallknecht bin ich nicht!
Nun hat sie halt ihr Gesicht gezeigt und ist dabei nicht besser als die,die sie verdammt!


zuletzt bearbeitet 27.12.2014 13:45 | nach oben springen
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#94

RE: Nach 25 Jahren - Wer ist das Volk?

in Themen vom Tage 27.12.2014 13:57
von damals wars | 12.213 Beiträge

Zitat von linamax im Beitrag #24
Zitat von Heckenhaus im Beitrag #23
@Moskwitschka
Das "Feuer von -89", wie du es nennst, war schon vorhanden, leider ging es unter im Rausch nach Konsum, Gier nach der DM,
und das möglichst gestern noch.
Es war niemand am Verhungern, niemand am Frieren, niemand saß auf einer Apfelsinenkiste, niemand litt echte Not.
Ich hätte mit mehr Verstand gewünscht, nicht dieses zwar verständliche, aber einfach peinliche Geschrei nach der D-Mark.
Das war nicht das Volk, sondern eine Horde ungeduldiger und ohne Verstand argumentierender Leute. Wie sich Hunderttausende
derart erniedrigen konnten ist mir bis heute ein Rätsel.

So, jetzt habe ich wieder meine Meinung gesagt, auch auf die Gefahr hin, von jemandem, den ich hier eventuellangesprochen habe,
gesteinigt zu werden.
Die hundertprozentige Gewißheit, innerhalb von 2 oder 3 Jahren einen sauberen Übergang hinzubekommen, hätte mir besser gefallen.

Hallo Heckenhaus
Ist ja alles schön und gut was du schreibst , aber wie sollte der saubere Übergang aus gesehen haben .

Zu spät!
Die es mit Arbeit probieren wollten, waren einfach in der Minderheit!
Und Demokratie wagen, war nicht gefragt!


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#95

RE: Nach 25 Jahren - Wer ist das Volk?

in Themen vom Tage 27.12.2014 14:01
von damals wars | 12.213 Beiträge

Zitat von Vogtländer im Beitrag #93
Tja,werner,ihre politiche Einstellung akzeptiere ich,aber ihr Stallknecht bin ich nicht!
Nun hat sie halt ihr Gesicht gezeigt und ist dabei nicht besser als die,die sie verdammt!

Anders als die Pegida-Leute stellt sie sich der Disskusion.
Und Gesicht zeigt sie doch immer, ist doch besser, als sich verstecken!


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#96

RE: Nach 25 Jahren - Wer ist das Volk?

in Themen vom Tage 27.12.2014 14:07
von Gelöschtes Mitglied
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Man kann es auch so sehen: DIE STRASSE SAGT DEM REISENDEN NICHT, WAS IHM AM ENDE SEINES WEGES ERWARTET!
Grüsse steffen52


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#97

RE: Nach 25 Jahren - Wer ist das Volk?

in Themen vom Tage 27.12.2014 14:22
von damals wars | 12.213 Beiträge

Ich staune immer, wie wenig die Sachsen ihre Heimat kennen, den die ist echt Multikuli.
Angefangen bei den Vogtländer, die Niederschlesier, die Sorben und der Rest darf gern ergänzt werden. Und nicht zuletzt die Kultur hat Sachsen weltberühmt gemacht.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#98

RE: Nach 25 Jahren - Wer ist das Volk?

in Themen vom Tage 27.12.2014 14:23
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Rainman2 im Beitrag #91
Oha, das ist denn doch mal ein wenig komplex ...

Vorab, damit das klar gesagt ist: Ich bin ein Kritiker von PEGIDA und ich werde in dieser Sache auch sehr konsequent bleiben.


ciao Rainman


Eine sehr gute Analyse, die mir sehr gefällt, zum Nachdenken anregt und mir auch einiges erklärt.

Es dankt >Reinhard


zuletzt bearbeitet 27.12.2014 14:24 | nach oben springen
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#99

RE: Nach 25 Jahren - Wer ist das Volk?

in Themen vom Tage 27.12.2014 14:30
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von WernerHolt im Beitrag #92
was politik so alles anrichten kann...... @vogtländer und @moskauerin. wart ihr beiden vor nicht allzu langer zeit ganz gut befreundet? diesen eindruck hatte ich zumindest damals im mauerblümchen.......schade eigentlich

wenn mich jemand fragt was ich für eine gesinnung habe....sage ich meistens das ich weder glühender kommunist bin, noch ein nationalsozialist. ich bin einfach ICH. freilich gehe ich auch immer brav wählen, aber wen? ich finde das geht nur mich was an........

seis drum an euch beiden kann man wunderbar sehen wie sehr poltik menschen zerstört und sie zu gegner macht, nur deshalb weil sie unterschiedliche ansichten haben, die dem anderen nicht so recht passen. noch ein grund mehr hier nichts dazu zuschreiben. da widme ich mich dann doch lieber der geschichte, egal ob sie böse oder gut ist. immer eine sichtweise des betrachters gelle?

euch beiden trotzdem einen guten rutsch


Das sehe ich entspannter und wie im Bundestag, wo sich die Abgeordneten der gegnerischen Parteien auch öffentlich fetzen und danach gemeinsam ein Bier in der Kantine des Reichsbundestages zusammen trinken. Bei der Diätenerhöhung sind sie sich sowieso einig. Sollte man hier auch einführen.


zuletzt bearbeitet 27.12.2014 14:34 | nach oben springen
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#100

RE: Nach 25 Jahren - Wer ist das Volk?

in Themen vom Tage 27.12.2014 14:38
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von damals wars im Beitrag #97
Vogtländer


MultiKulti. Vogtländer auch? Ein Spaß. Ein Spaß. Ein Spaß. Ein Spaß.


zuletzt bearbeitet 27.12.2014 14:40 | nach oben springen
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