#221

RE: Nach 25 Jahren - Wer ist das Volk?

in Themen vom Tage 28.12.2014 11:54
von SEG15D | 1.119 Beiträge

Aha, den kannte ich noch nicht. Und warum passieren solche Dinge? Sind wir nicht da wieder bei des Pudels Kern?
Genau solche Übergriffe dürfen in Deutschland gar nicht erst passieren, gehen die Leute deshalb auf die Straße?
Sozusagen präventiv und friedlich? Sind diese Fakten nicht Hinweis genug für ein endlich konsequentes Handeln?
Braucht die Politik nochmehr Gründe oder Denkanstöße um zu begreifen, daß in der Vergangenheit was schief gelaufen ist?

Fragen über Fragen.....



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#222

RE: Nach 25 Jahren - Wer ist das Volk?

in Themen vom Tage 28.12.2014 11:59
von Barbara (gelöscht)
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Zitat von Vogtländer im Beitrag #73
Nun möchte ich mal von @Barbara und @Schuddelkind klare Aussagen,wo das jetzt ausländerfeindliche Nazihetze ist.In jedem einzelnem Punkt!Freue mich auf sinnvolle Argumente!Danke!
Ps.
Meine Fragen wurden von Schuddelkind auch nicht beantworte!Frank,was geht?
Das von Antaios eingesetzte Schreiben sah ich schon vor 2 Wochen!



Vogti, zu diesem Schreiben hatt ich mich vor deiner hier gestellten Frage bereits mehrfach geäußert. Da musst du aber auch mal mitlesen.

Extra nochmal für dich:
Ich stimme Prof. Patzelt der TU Dresden zu, der in den Tagesthemen zu diesem Papier sinngemäß sagte: im wesentlichen beinhalten diese Thesen bereits praktizierte Politik bzw. sie sind überhaupt nicht strittig.

Übersetzt heißt das: seitens der peg-Orga tat man so, also würde man wer weiß was Neues in die Welt setzten - das aber stimmt gar nicht.

Wie ich ein solches Vorgehen bewerte habe ich auch schonmal gepostet, ich glaube irgendwo in diesem oder einem themen-ähnlichen Thread.

Sinngemäß schrieb ich dort: durchsichtig. (Hatte es drastischer ausgedrückt, kannst ja mal den entsprechenden Beitrag suchen.)


korr
.


zuletzt bearbeitet 28.12.2014 12:00 | nach oben springen
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#223

RE: Nach 25 Jahren - Wer ist das Volk?

in Themen vom Tage 28.12.2014 12:08
von Heckenhaus | 5.132 Beiträge

Zitat von Moskwitschka im Beitrag #1
Weihnachtsgruß von Neunundachtzigern

25 Jahre nach dem Mauerfall

PEGIDA – Nie wieda!

Wir sind das Volk ruft ihr.............................

...........................usw

Weihnachten 2014


Zu den Unterzeichnern der Erklärung gehören Mitbegründer verschiedener Organisationen der Bürgerbewegung wie Reinhard Schult (Neues Forum), Hans-Jürgen Fischbeck (Demokratie Jetzt), Thomas Klein (Vereinigte Linke), Konrad Elmer-Herzig (SDP-Mitbegründer) sowie der Jenaer Pfarrer Lothar König.

Dieser Erkärung der Alt - 89-er schließe ich mich an.

LG von der Moskwitschka



Hier ging es also um Pediga, um Sinn und Unsinn.

Diese Bewegung ist bereits im Begriff, auf andere Länder Europas überzugreifen, Österreich, die Niederlande und so weiter.
Es kann also kein alleiniges Problem der Deutschen sein, auch wenn es noch so sehr beschworen wird.
Dieser Link zeigt auf, wo es ebenfalls Widerstand gibt bzw. bald geben soll.

http://www.zukunftskinder.org/?page_id=48176

Übrigens findet man hier auch http://www.iamjonny.de/, dieser Fall von Mord dürfte jedem bekannt sein, und ich gebe zu,
Zukunftkinder ist keine Seite für Menschen, die ein übertriebenes Solidaritätsbedürfnis haben.
.


.
.
„Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.”
— Aristoteles -

"Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht."
— Abraham Lincoln –
.
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#224

RE: Nach 25 Jahren - Wer ist das Volk?

in Themen vom Tage 28.12.2014 13:57
von glasi | 2.815 Beiträge

Zitat von Bürger der DDR im Beitrag #211
Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #201
Gerade, weil ich auch ein Gegner von AfD, PEGIDA und anderen bräunlich angehauchten bis tiefbraunem Mist bin, mache ich Vorschläge, wie man diesem Gesindel das Wasser abgraben und die Mitläufer abwerben kann. Und ein italienischer Komiker, der zum Politiker geworden ist, hat das ganz gut geschafft.


rot - wir brauchen weder rechte noch linke Komiker, Komiker haben wir schon genug in der Politik und Regierung.....

Ob die PEGIDA rechts "unterlaufen" ist oder nicht, das ändert nichts am Thema. Wer ist das Volk und wie wird das Volk respektiert?

Wenn in der BRD eine andere Politik im Bezug auf Migration und Asyl gelaufen wäre, so würde es keine PEGIDA geben. Das auch rechte Kreise (oder auch ein großer Teil) das nutzen ist doch klar. Nur hier die Mitdemonstranten nach rechts abschieben, das ist die Sauerei. Aber das ist ja viel leichter als die verfehlte Politik zu ändern.



Du sagst es Bürger der DDR. Die BRD hat schon vor der Wende in der Migration versagt. Die DDR war in der Hinsicht der BRD voraus. Verträge zwischen 2- 6 Jahre und dann wird wieder ausgetauscht. Keine Nachholung der Familien. Nur das mit dem Kontaktverbot zu Einheimischen das war zu hart. Ansonsten. Nicht schlecht DDR. Aber keine Angst. Ich bin mir bewußt das es heute im Zeitalter der EU nicht mehr so geht.



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#225

RE: Nach 25 Jahren - Wer ist das Volk?

in Themen vom Tage 28.12.2014 14:06
von StabsfeldKoenig | 2.644 Beiträge

Zitat von glasi im Beitrag #224
Zitat von Bürger der DDR im Beitrag #211
Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #201
Gerade, weil ich auch ein Gegner von AfD, PEGIDA und anderen bräunlich angehauchten bis tiefbraunem Mist bin, mache ich Vorschläge, wie man diesem Gesindel das Wasser abgraben und die Mitläufer abwerben kann. Und ein italienischer Komiker, der zum Politiker geworden ist, hat das ganz gut geschafft.


rot - wir brauchen weder rechte noch linke Komiker, Komiker haben wir schon genug in der Politik und Regierung.....

Ob die PEGIDA rechts "unterlaufen" ist oder nicht, das ändert nichts am Thema. Wer ist das Volk und wie wird das Volk respektiert?

Wenn in der BRD eine andere Politik im Bezug auf Migration und Asyl gelaufen wäre, so würde es keine PEGIDA geben. Das auch rechte Kreise (oder auch ein großer Teil) das nutzen ist doch klar. Nur hier die Mitdemonstranten nach rechts abschieben, das ist die Sauerei. Aber das ist ja viel leichter als die verfehlte Politik zu ändern.



Du sagst es Bürger der DDR. Die BRD hat schon vor der Wende in der Migration versagt. Die DDR war in der Hinsicht der BRD voraus. Verträge zwischen 2- 6 Jahre und dann wird wieder ausgetauscht. Keine Nachholung der Familien. Nur das mit dem Kontaktverbot zu Einheimischen das war zu hart. Ansonsten. Nicht schlecht DDR. Aber keine Angst. Ich bin mir bewußt das es heute im Zeitalter der EU nicht mehr so geht.



Irrtum, die DDR hatte eine bessere Integration geplant. "Ausgetauscht" wurde nur bei Ausbildung, d.h. wer zum studieren herkam, tat es um zu Hause zu arbeiten. Die Vertragsarbeiter hatten Anspruch auf Einbürgerung, konnten also nach Ablauf der meist 5jährigen Verträge entscheiden, ob sie Bürger der DDR werden wollten oder zurückkehren. Bloß war für die meisten (vor allem Vietnamesen) die Wende dazwischen gekommen.



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#226

RE: Nach 25 Jahren - Wer ist das Volk?

in Themen vom Tage 28.12.2014 14:14
von glasi | 2.815 Beiträge

Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #225
Zitat von glasi im Beitrag #224
Zitat von Bürger der DDR im Beitrag #211
Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #201
Gerade, weil ich auch ein Gegner von AfD, PEGIDA und anderen bräunlich angehauchten bis tiefbraunem Mist bin, mache ich Vorschläge, wie man diesem Gesindel das Wasser abgraben und die Mitläufer abwerben kann. Und ein italienischer Komiker, der zum Politiker geworden ist, hat das ganz gut geschafft.


rot - wir brauchen weder rechte noch linke Komiker, Komiker haben wir schon genug in der Politik und Regierung.....

Ob die PEGIDA rechts "unterlaufen" ist oder nicht, das ändert nichts am Thema. Wer ist das Volk und wie wird das Volk respektiert?

Wenn in der BRD eine andere Politik im Bezug auf Migration und Asyl gelaufen wäre, so würde es keine PEGIDA geben. Das auch rechte Kreise (oder auch ein großer Teil) das nutzen ist doch klar. Nur hier die Mitdemonstranten nach rechts abschieben, das ist die Sauerei. Aber das ist ja viel leichter als die verfehlte Politik zu ändern.



Du sagst es Bürger der DDR. Die BRD hat schon vor der Wende in der Migration versagt. Die DDR war in der Hinsicht der BRD voraus. Verträge zwischen 2- 6 Jahre und dann wird wieder ausgetauscht. Keine Nachholung der Familien. Nur das mit dem Kontaktverbot zu Einheimischen das war zu hart. Ansonsten. Nicht schlecht DDR. Aber keine Angst. Ich bin mir bewußt das es heute im Zeitalter der EU nicht mehr so geht.



Irrtum, die DDR hatte eine bessere Integration geplant. "Ausgetauscht" wurde nur bei Ausbildung, d.h. wer zum studieren herkam, tat es um zu Hause zu arbeiten. Die Vertragsarbeiter hatten Anspruch auf Einbürgerung, konnten also nach Ablauf der meist 5jährigen Verträge entscheiden, ob sie Bürger der DDR werden wollten oder zurückkehren. Bloß war für die meisten (vor allem Vietnamesen) die Wende dazwischen gekommen.

Bist du dir da sicher? Ich habe das anders in Erinnerung.



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#227

RE: Nach 25 Jahren - Wer ist das Volk?

in Themen vom Tage 28.12.2014 15:13
von damals wars | 12.150 Beiträge

Ja, die Bundesrepublik fühlte sich nicht an die Verträge der DDR gebunden.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
zuletzt bearbeitet 28.12.2014 15:14 | nach oben springen
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#228

RE: Nach 25 Jahren - Wer ist das Volk?

in Themen vom Tage 28.12.2014 15:36
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von damals wars im Beitrag #227
Ja, die Bundesrepublik fühlte sich nicht an die Verträge der DDR gebunden.


Dazu nur mal am Rande: Die bundesdeutschen Medien einschl. Westberlins durften die DDR (ein ungeschriebenes Gesetz) Jahre vor der Wende nicht ohne die obligatorischen "Gänsefüßchen", also nur so "DDR", in ihren Artikeln beschreiben, um die völkerrechtliche Nicht-Anerkennung als Staat zu demonstrieren. Ich könnte mir vorstellen, das das von Axel Cäsar Springer stammte. Kalter Krieg mit "Gänsefüßchen". Und die DDR konterte, in der es immer nur BRD hieß. Einmal ging ich mit meiner Mutter in Weissensee als Kind einkaufen. An einem Postamt ein riesiges Plakat, auf dem etwas von den bösen "Bonner Ultras" stand. Habe ich damals gar nicht verstehen können.


zuletzt bearbeitet 28.12.2014 15:49 | nach oben springen
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#229

RE: Nach 25 Jahren - Wer ist das Volk?

in Themen vom Tage 28.12.2014 15:55
von Alfred | 6.841 Beiträge

Zitat von Reinhardinho im Beitrag #228
Zitat von damals wars im Beitrag #227
Ja, die Bundesrepublik fühlte sich nicht an die Verträge der DDR gebunden.


Dazu nur mal am Rande: Die bundesdeutschen Medien einschl. Westberlins durften die DDR (ein ungeschriebenes Gesetz) Jahre vor der Wende nicht ohne die obligatorischen "Gänsefüßchen", also nur so "DDR", in ihren Artikeln beschreiben, um die völkerrechtliche Nicht-Anerkennung als Staat zu demonstrieren. Ich könnte mir vorstellen, das das von Axel Cäsar Springer stammte. Kalter Krieg mit "Gänsefüßchen". Und die DDR konterte, in der es immer nur BRD hieß. Einmal ging ich mit meiner Mutter in Weissensee als Kind einkaufen. An einem Postamt ein riesiges Plakat, auf dem etwas von den bösen "Bonner Ultras" stand. Habe ich damals gar nicht verstehen können.




Aber nicht alle schrieben "DDR".


zuletzt bearbeitet 28.12.2014 15:55 | nach oben springen
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#230

RE: Nach 25 Jahren - Wer ist das Volk?

in Themen vom Tage 28.12.2014 16:44
von Freienhagener | 3.860 Beiträge

Sicherlich bezogen sich die Gänsefüßchen auf demokratisch.

Einen nicht anerkannten Staat, z. B. Palästina, schreibt man normal.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)
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#231

RE: Nach 25 Jahren - Wer ist das Volk?

in Themen vom Tage 28.12.2014 18:17
von Gelöschtes Mitglied
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Hallo Barbara!

Zitat von Barbara im Beitrag #222
......
Extra nochmal für dich:
Ich stimme Prof. Patzelt der TU Dresden zu, der in den Tagesthemen zu diesem Papier sinngemäß sagte: im wesentlichen beinhalten diese Thesen bereits praktizierte Politik bzw. sie sind überhaupt nicht strittig.
Übersetzt heißt das.....
korr
.

.... die Barbara sieht in den Demonstranten dort plötzlich keine "Nazis" und ähnliches mehr, sondern plötzlich Menschen, die genau dafür demonstrieren, was die Regierung schon lange macht und/oder fordert ...
Scheinbar haben sich Deine "Vorgaben" so geändert, daß es diesen Sinneswandel unumgänglich macht, um nicht vollkommen unglaubwürdig dazustehen ...
Ich wälze mich gerade (in Erinnerungen an die DDR Wendehälse) genüßlich lachend vor dem Computer ....

Was sich damals noch mit dem Hauch einer gewissen Schamhaftigkeit umgab, gild heute offensichtlich nach dem "Merkelprinzip" als Maxime der "politisch korrekten" Akteure!
Wie sagte der Herr Adenauer dereinst:
Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern!

Schöne Grüße,
Eckhard


suentaler hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 28.12.2014 18:23 | nach oben springen
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#232

RE: Nach 25 Jahren - Wer ist das Volk?

in Themen vom Tage 28.12.2014 19:04
von Gelöschtes Mitglied
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Hallo Rainma2!

Zitat von Rainman2 im Beitrag #203
@Heckenhaus
.....@Antaios
Ja, das mit dem Ausschlafen wäre gut für Dich, finde ich. Den Zusammenhang zwischen meiner Kritik zunächst an den Kritikern von PEGIDA und dann an PEGIDA selbst mit irgendwelchem Zeugs, dass im Stürmer stehen könnte, erschließt sich mir nicht im mindesten. Vielleicht einfach nochmal in Ruhe nachlesen und nicht nur die Schlagwörter nehmen. Mein "Vorab" gilt übrigens mir selbst. Ich pflege gelegentlich beim Schreiben nachzudenken. Da kommt es dann zu Abschweifungen. Insofern erachte ich es als zweckmäßig, eine Grundposition voranzustellen.
....
Gute Restnacht!
ciao Rainman

Es soll kein persönlicher Affront gegen Dich gewesen sein!
Aber diese implizierende und vor allem so negativ zuweisende Form der Wortwahl ist es, die man doch besser in den Fingern lassen sollte und nicht in die Tatsatur klicken muß. Siehe fett markierte Teile.
NUR darum geht es mir.
Und wie man schon in den "seriösen Medien" sieht, wandeln sich die "Mediensaulusse" schon recht öffentlichkeitswirksam zu "Medienpaulussen".

Mich stört nur immer diese seit 1945 affektive "Reflex" des "vorauseilenden" Richtigstellens der ansonsten natürlich eigenen Meinung.

Schöne Grüße,
Eckhard


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#233

RE: Nach 25 Jahren - Wer ist das Volk?

in Themen vom Tage 28.12.2014 19:46
von Rainman2 | 5.761 Beiträge

Zitat von Antaios im Beitrag #232
Hallo Rainma2!

Zitat von Rainman2 im Beitrag #203
@Heckenhaus
.....@Antaios
Ja, das mit dem Ausschlafen wäre gut für Dich, finde ich. Den Zusammenhang zwischen meiner Kritik zunächst an den Kritikern von PEGIDA und dann an PEGIDA selbst mit irgendwelchem Zeugs, dass im Stürmer stehen könnte, erschließt sich mir nicht im mindesten. Vielleicht einfach nochmal in Ruhe nachlesen und nicht nur die Schlagwörter nehmen. Mein "Vorab" gilt übrigens mir selbst. Ich pflege gelegentlich beim Schreiben nachzudenken. Da kommt es dann zu Abschweifungen. Insofern erachte ich es als zweckmäßig, eine Grundposition voranzustellen.
....
Gute Restnacht!
ciao Rainman

Es soll kein persönlicher Affront gegen Dich gewesen sein!
Aber diese implizierende und vor allem so negativ zuweisende Form der Wortwahl ist es, die man doch besser in den Fingern lassen sollte und nicht in die Tatsatur klicken muß. Siehe fett markierte Teile.
NUR darum geht es mir.
Und wie man schon in den "seriösen Medien" sieht, wandeln sich die "Mediensaulusse" schon recht öffentlichkeitswirksam zu "Medienpaulussen".

Mich stört nur immer diese seit 1945 affektive "Reflex" des "vorauseilenden" Richtigstellens der ansonsten natürlich eigenen Meinung.

Schöne Grüße,
Eckhard



Nochmal und damit Schluss: Es ist eine analytische und keine behauptende Äußerung, auf die Du Dich beziehst. Lies Dir den Post nochmal durch.

ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


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#234

RE: Nach 25 Jahren - Wer ist das Volk?

in Themen vom Tage 29.12.2014 10:35
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von Moskwitschka im Beitrag #1
Weihnachtsgruß von Neunundachtzigern

25 Jahre nach dem Mauerfall

PEGIDA – Nie wieda!

Wir sind das Volk ruft ihr

Freiheit Toleranz Welt offen meinte das '89

Visa frei bis Hawai war die Devise

Und: Die Mauer muss weg



Ihr aber wollt:

Visa frei nur für uns

Die Mauer muss weg nur für uns

Die Mauer muss her am Mittelmeer

25 Jahre nach Mauerfall



Zusehen wollt ihr wenn die Elenden

Der Welt an neuen Mauern sterben

An euren Mauern

Oder ihr dreht euch weg

Um in Ruhe Gänsebraten zu fressen

Und Weihnachtslieder zu singen



Jesus hätte gekotzt hätte er euch getroffen



Habt ihr euch nie gefragt:

Wer liefert die Waffen für die Bürgerkriege die die Menschen vertreiben

Wer hat der Welt den Neoliberalismus aufgezwungen

Der sie in Ungleichheit Armut Not treibt

Bei uns und im Süden der Erde

Und wer hat die Klimakatastrophen produziert

Die den Sahel zur Hölle machen



Dabei pfeifen die Spatzen von den Dächern:

Es ist das System das ihr nicht schnell genug bekommen konntet

Dem ihr den '89er Versuch geopfert habt

Den Versuch einer alternativen Demokratie

Einer freiheitlichen solidarischen ökologischen


Doch ihr sprecht nicht über dieses System

Über Kapitalismus seine Gemeinheiten über Interessen

Dafür protestiert ihr gegen die Schwachen

An die Mächtigen traut ihr euch nicht heran



Feiglinge



In Sachsen sind Muslime nur mit der Lupe zu finden

Aber ihr bekämpft die Islamisierung des Abendlands

Euer Abendland heißt Dunkeldeutschland

Ihr riecht nach dem Provinzmief hinter der Mauer

Oder dem in den Tälern der Alpen



Ihr sprecht nicht für '89

Ihr sprecht für keine Freiheitsbewegung

Ihr seid deren Schande

Schämt euch


Auf euer Abendland haben wir '89 gepfiffen

Darauf pfeifen wir auch heute

Unsere Solidarität den Flüchtlingen


Und immer noch sagen wir

Eine andere Welt ist möglich

Eine andere Welt ist nötig

Um alle Mauern zu stürzen


Weihnachten 2014


Zu den Unterzeichnern der Erklärung gehören Mitbegründer verschiedener Organisationen der Bürgerbewegung wie Reinhard Schult (Neues Forum), Hans-Jürgen Fischbeck (Demokratie Jetzt), Thomas Klein (Vereinigte Linke), Konrad Elmer-Herzig (SDP-Mitbegründer) sowie der Jenaer Pfarrer Lothar König.

Dieser Erkärung der Alt - 89-er schließe ich mich an.

LG von der Moskwitschka

EDIT link http://www.tagesspiegel.de/politik/ddr-b...d/11157958.html


Das Faß lief schon lange voll, die neuen Demos haben es nun zum Überlaufen gebracht.
Die frühen Initiatoren der Montagsdemonstrationen sehen angewidert auf die ethische Bilanz der Vereinigung, die sie eigentlich nie wollten, können es aber so nicht formulieren und drücken es in dieser verbalen Kopfwäsche etwas verdeckt aus, indem sie beispielweise die Profiteure des Neoliberalismus anprangern, die wiederum kaum mit der ostdeutschen siechenden Wirtschaft in Zusammenhang zu bringen sind.
Die Unterzeichner sehen einmal mehr das große Ganze, abseits blödsinniger ökonomischer Kennziffern....Exportweltmeister.....Börsenkursfeuerwerk... und innenpolitischer Lobhudeleien emittiert von allerhöchster Stelle...schwarze Null...Jobwunder....usw., davon waren sie wohl schon zu Zeiten Honeckers Fünfjahrplanreferate angeekelt.
Für die zählt die Bruttomoral des auf den ostdeutschen Straßen ehemals um seine Freiheit kämpfenden Volkes und die ist angesichts solcher irrsinnigen Gefechte um eine angebliche Überfremdung hierzulande einfach nur desolat.
Da ich beide Regionen sehr genau kenne und aufmerksam beobachte kann ich schlichtweg nur konstatieren, daß daß alles Gute nirgends beisammen ist.
Während ich um 21 Uhr in Köthen nirgendwo mehr etwas warmes zu essen kriege, ich dafür aber oft einen Regionalbahnwaggon für mich allein habe, muß ich selbst 23.22 Uhr ab Düsseldorf noch um einen Sitzplatz zittern, kann dafür aber selbst nach 24 Uhr noch beim Bahnhofsdöner einkehren und das nur, weil zehntausende zusätzliche ausländische Nachfrager zur Stelle sind .
Es sitzen quasi der demografische ostdeutsche Niedergang und die dramatische Multikultiszene westdeutscher Metropolen gemeinsam auf der Wippe und halten sich die Waage.
So betrachte ich diesen ganzen Spielplatz auf dem es praktisch um nichts geht, es gibt mindestens 100 Probleme, die vorrangiger zu lösen sind als jene, die deutschlandweit von reizüberfluteten engstirnigen Krawalltouristen auf die ersten Zeitungseiten gebracht werden.
Zwar sehe ich auch eine Synchronität zwischen den unvorstellbaren Verbrechen islamistischer Terroristen im Ausland und dem Aufkommen dieser Protestbewegung im eigenem Land und habe auch Verständnis für die Ängste, die manche Demonstranten auf die Straße treibt aber diejenigen, die vorbehaltlos mitmarschieren sollten mal hin und wieder die Beflaggung der Demonstrationszüge beobachten.



Damals87, bendix und Rainman2 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#235

RE: Nach 25 Jahren - Wer ist das Volk?

in Themen vom Tage 29.12.2014 10:57
von damals wars | 12.150 Beiträge

Die Initiatoren der Montagsdemos hatten auch nichts anderes zu bieten als auf das bestehende zu schimpfen, insofern also eine konsequente Fortsetzung der 89 Montagsdemos.
Mutti würde sagen: sie waren Alternativenlos
Es braucht also wieder einen Heiland aus dem Westen, der bietet sich doch an http://www.spiegel.de/politik/deutschlan...-a-1010529.html.
Alles scheint besser zu sein als der Multikulturelle Ministerpräsident.
http://www.neues-deutschland.de/artikel/...randenburg.html


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
zuletzt bearbeitet 29.12.2014 11:15 | nach oben springen
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#236

RE: Nach 25 Jahren - Wer ist das Volk?

in Themen vom Tage 29.12.2014 11:45
von Moskwitschka (gelöscht)
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Und nach @Hackel39 's Beitrag, der es mal wider auf den Punkt gebracht hat, bitte die admins @Altmark01 @bendix oder @Rainman2 diesen thread zu schließen.

LG von der Moskwitschka


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#237

RE: Nach 25 Jahren - Wer ist das Volk?

in Themen vom Tage 29.12.2014 12:08
von Barbara (gelöscht)
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Zitat von Antaios im Beitrag #231
Hallo Barbara!

Zitat von Barbara im Beitrag #222
......
Extra nochmal für dich:
Ich stimme Prof. Patzelt der TU Dresden zu, der in den Tagesthemen zu diesem Papier sinngemäß sagte: im wesentlichen beinhalten diese Thesen bereits praktizierte Politik bzw. sie sind überhaupt nicht strittig.
Übersetzt heißt das.....
korr
.

.... die Barbara sieht in den Demonstranten dort plötzlich keine "Nazis" und ähnliches mehr, sondern plötzlich Menschen, die genau dafür demonstrieren, was die Regierung schon lange macht und/oder fordert ...
Scheinbar haben sich Deine "Vorgaben" so geändert, daß es diesen Sinneswandel unumgänglich macht, um nicht vollkommen unglaubwürdig dazustehen ...
Ich wälze mich gerade (in Erinnerungen an die DDR Wendehälse) genüßlich lachend vor dem Computer ....

Was sich damals noch mit dem Hauch einer gewissen Schamhaftigkeit umgab, gild heute offensichtlich nach dem "Merkelprinzip" als Maxime der "politisch korrekten" Akteure!
Wie sagte der Herr Adenauer dereinst:
Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern!

Schöne Grüße,
Eckhard



Ich bin an sich recht großzügig Eckhard und nicht kleinlich im Nehmen. Aber ich denke, hier ist dann doch mal eine Grenze erreicht.

Nicht nur dass du dich in einen Dialog reinmischt, der ausschließlich zwischen mir und Vogtländer stattfand (dieser hatte meinen Beitrag auch verstanden, die Sache war also abgehakt), nein:
du schneidest dir aus meinem Beitrag das heraus, was du glaubst für deine deine widerliche Propaganda missbrauchen zu können um mich zu verleumden, denn der folgende Satz ist nichts anderes:

.... die Barbara sieht in den Demonstranten dort plötzlich keine "Nazis" und ähnliches mehr,

Weder habe ich die Demonstranten jemals pauschal als Nazis gesehen oder bezeichnet, (es gehen zweifellos welche mit) noch irgendeinen Forumsteilnehmer, oder sonst jemanden in meinen Beiträgen.
Meine Kritik richtete sich immer und aussschließlich gegen die Organisatoren dieser Veranstaltungen. Im Kontext mit der Bonner Veranstaltung habe ich die dortige Organisatorin als rechts-extrem bezeichnet, was sie lt. Partei-Zugehörigkeit auch ist. Ebenso waren dort eindeutig Neonazis zu sehen, ich war dort.

Da du meine Beiträge mit Sicherheit immer genau liest, dir also meine Differenzierungen in diesem Thema bekannt sein dürften, hätte ich jetzt gerne eine Erklärung, Richtigstellung, Entschuldigung, was immer beliebt. Ich gebe dir dann eine Rückmeldung, ob das für mich ok ist.

Das oben bleibt jedenfalls nicht so stehen! Mal abgesehen von deinen hämischen Schlussfolgerungen die du daraus gezogen hast.
Man ist für seine Worte verantwortlich, Eckhard, auch du.

Ich bitte die Admins hier ein Auge drauf zu haben.

Der ursächliche Beitrag ist #222.


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#238

RE: Nach 25 Jahren - Wer ist das Volk?

in Themen vom Tage 29.12.2014 12:20
von Ostlandritter | 2.453 Beiträge

Zitat von Barbara im Beitrag #222
Zitat von Vogtländer im Beitrag #73
Nun möchte ich mal von @Barbara und @Schuddelkind klare Aussagen,wo das jetzt ausländerfeindliche Nazihetze ist.In jedem einzelnem Punkt!Freue mich auf sinnvolle Argumente!Danke!
Ps.
Meine Fragen wurden von Schuddelkind auch nicht beantworte!Frank,was geht?
Das von Antaios eingesetzte Schreiben sah ich schon vor 2 Wochen!



Vogti, zu diesem Schreiben hatt ich mich vor deiner hier gestellten Frage bereits mehrfach geäußert. Da musst du aber auch mal mitlesen.

Extra nochmal für dich:
Ich stimme Prof. Patzelt der TU Dresden zu, der in den Tagesthemen zu diesem Papier sinngemäß sagte: im wesentlichen beinhalten diese Thesen bereits praktizierte Politik bzw. sie sind überhaupt nicht strittig.


Übersetzt heißt das: seitens der peg-Orga tat man so, also würde man wer weiß was Neues in die Welt setzten - das aber stimmt gar nicht.

Wie ich ein solches Vorgehen bewerte habe ich auch schonmal gepostet, ich glaube irgendwo in diesem oder einem themen-ähnlichen Thread.

Sinngemäß schrieb ich dort: durchsichtig. (Hatte es drastischer ausgedrückt, kannst ja mal den entsprechenden Beitrag suchen.)


korr
.


Zu ROT :

Vor einigen Tagen erst klang das alles noch ganz anders , da riefen der Gas-Gerd und der BundeswendePräsi dazu auf , die Demonstranten und die Ideen der PEGIDA als untersten Bodensatz und verabscheuungswürdig zu befinden,-
und nun plötzlich eine rasante Kehrtwende :
Man versteht die Bürger und ihre Motive und die Bodensatzprobleme sind auf einmal diskussionswürdig ???

Wo bleibt nun der empörte Aufschrei unseres Gaucklers ??


....................................
Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !
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#239

RE: Nach 25 Jahren - Wer ist das Volk?

in Themen vom Tage 29.12.2014 12:35
von Moskwitschka (gelöscht)
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Wo siehst Du eine Trendwende? Seit Wochen höre und lese ich nichts anderes - Man muss die Ängste der Menschen ernst nehmen und betrachtet die Spaziergänger sehr differenziert. Aber lassen wir das. Hier die Weihnachtsansprache des Bundespräsidenten, nach der Du gerufen hast @Ostlandritter

Guten Abend aus dem Schloss Bellevue. Ich wünsche Ihnen allen, wo immer Sie jetzt zuschauen, ein frohes Weihnachtsfest!

In diesen festlichen Tagen beschenken wir uns gegenseitig. Durch gute Wünsche und Besuche zeigen wir: Wir gehören zusammen – als Familie, als Freunde, als Nachbarn. Wir brauchen diese Bindungen. Denn Glück und Erfüllung erfahren wir, wenn wir anderen zukommen lassen, was wir selber für uns erhoffen: Aufmerksamkeit, Nähe und Zuwendung.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

wir stehen am Ende eines Jahres, das uns viel Grund zur Freude bietet: Deutschland hat mehr Arbeit als je zuvor, es ist im Ausland beliebt wie nie, und Fußball-Weltmeister sind wir auch.

Zugleich aber blicken wir zurück auf ein Jahr voller Friedlosigkeit, auf Kriege, Bürgerkriege, Terror und Mord, sogar unter Berufung auf die Religion. Fast täglich hören wir von getöteten Menschen. Das Elend der unzähligen Heimatlosen und Vertriebenen steht uns vor Augen.

Wenn wir dann die weihnachtliche Botschaft hören: ""Friede auf Erden!"", so klingt sie in diesem Jahr besonders dringlich. Denn wir spüren: Kein Friede ist selbstverständlich. Jeder Frieden, ja, auch der, den wir bei uns glücklich und in Freiheit erleben, ist kostbar.

Unser Land ist heute ein Land des Friedens. Deshalb: Wo wir dazu beitragen können, dass Frieden erhalten oder gestiftet, dass Leid gelindert und eine bessere Zukunft gebaut werden kann, sollten wir alles tun, was in unserer Macht steht. Unsere Kultur, unsere Demokratie steht gegen Unfrieden, Hass und todbringende Gewalt.

Eine menschliche Gesellschaft braucht die tägliche Achtung voreinander und das tägliche Achtgeben aufeinander. Nur so schafft sie ein friedvolles Miteinander. Dieses Gebot kennen auch alle Religionen, es verbindet und verpflichtet uns alle.

Ein deutliches Zeichen für die Menschlichkeit in unserer Gesellschaft sehe ich darin, dass es mittlerweile so viel Bereitschaft gibt, Flüchtlinge aufzunehmen. Vor wenigen Tagen erst habe ich einen Verein in Magdeburg besucht, der sich um minderjährige Flüchtlinge kümmert, die ohne Familie in Deutschland gestrandet sind. Dass wir mitfühlend reagieren auf die Not um uns herum, dass die Allermeisten von uns nicht denen folgen, die Deutschland abschotten wollen, das ist für mich eine wahrhaft ermutigende Erfahrung dieses Jahres.

Ermutigung: Das ist die zweite weihnachtliche Botschaft. Auch sie erklang einst auf den Feldern von Bethlehem und sie lautet: ""Fürchtet euch nicht!"" Der Gott, der der Welt in der Gestalt eines kleinen Kindes erschienen ist, will jede Furcht von uns nehmen.

""Fürchtet euch nicht!"": Das möchte ich in diesem Jahr allen zurufen, die sich durch die Entwicklung in der Welt beunruhigt fühlen, die besorgt sind, dass wir auf etliche Fragen noch keine Antworten kennen.

Ängste ernst zu nehmen, heißt nicht, ihnen zu folgen. Mit angstgeweiteten Augen werden wir Lösungswege nur schwer erkennen, wir werden eher klein und mutlos. Die Botschaft ""Fürchtet euch nicht!"" dürfen wir auch als Aufforderung verstehen, unseren Werten, unseren Kräften und übrigens auch unserer Demokratie zu vertrauen. Und wir haben es doch schon erfahren: Wer sich den Herausforderungen stellt, findet auch Lösungen. Gerade jetzt, 25 Jahre nach der Friedlichen Revolution, erinnern wir daran, dass sich die Verhältnisse zum Besseren wenden lassen.

Wir wissen: Ängste werden uns immer begleiten. Aber wir wissen auch: Das zu leben, was wir das Humane nennen, ist tatsächlich unsere große Menschenmöglichkeit.

Dies erfahren wir immer wieder. Ich denke an die vielen, die sich auch heute in der Nachbarschaft, im Krankenhaus oder im Heim um Mitmenschen kümmern. Ich denke auch an Menschen, die in den Ebola-Gebieten Afrikas tätig sind. An die vielen Entwicklungshelferinnen, an Soldaten, an Ärztinnen – an alle, die aus dieser Welt und aus unserem Land einen besseren Ort machen.

Wir alle können einen Beitrag leisten, damit der Wärmestrom lebendig bleibt, ohne den die Welt kalt und friedlos wäre: Indem wir uns engagieren, wenn unsere Mitmenschen Hilfe brauchen. Indem wir Bedrohten Frieden und Verfolgten Schutz bieten.

Dazu kann uns die weihnachtliche Botschaft Mut zusprechen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen ein fröhliches, gesegnetes Weihnachtsfest.


http://www.bundespraesident.de/SharedDoc...rache-2014.html

Und jetzt bitte ich, als threaderöffnerin , die admins noch einmal diesen thread zu schließen.

LG von der Moskwitschka


zuletzt bearbeitet 29.12.2014 13:18 | nach oben springen
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#240

RE: Nach 25 Jahren - Wer ist das Volk?

in Themen vom Tage 29.12.2014 12:46
von Barbara (gelöscht)
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Vielleicht kann man mit der Schließung des Threads warten, ich hätte gerne eine Rückmeldung auf #237.

Bist du damit einverstanden Moskwitschka?


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