#1881

RE: Flugzeugabsturz auf dem Brocken heute früh!

in DDR Grenzsoldaten Kameraden suche 13.04.2014 17:43
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von suhri im Beitrag #1878
hallo josi 95. ich wollte mich eigentlich nicht mehr dazu äußern, weil es mir zu primitiv ist, aber naja. 1.: thema verfehlt, 2.: kämpf weiter, damit du in deutschland nicht verlierst. an Pit 59, deinem 1. satz gebe ich völlig recht! Suhri.



@shuri, willst Du mir etwas vorschreiben, was ich hier nach Deiner Meinung äußern darf und was Du denn nach primitiv oder weniger primitiv oder vielleicht gar vollständig Deinem Level entsprechend einstufst?

Bisher haben nur sehr wenige hier beleidigende (...primitiv) und damit oft niveaulose Statements über andere User abgelassen. Meißt ist dieses Klientel dann schnell und zu aller übrigen Genugtuung sang- und klanglos in der Versenkung verschwunden...

In diesem Sinne

josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
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#1882

RE: 7 GK Schierke

in DDR Grenzsoldaten Kameraden suche 13.04.2014 18:34
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von terraformer1 im Beitrag #1858
Zitat von vs1400 im Beitrag #1857
Zitat von terraformer1 im Beitrag #1856
Bin mal wieder von Schierke zum Brocken hochgestiefelt.

https://www.youtube.com/watch?v=Y9LpSOqGkCU


hi terraformer1,
danke fürs einstellen und hier aufmerksam machen.
wie lange hast denn bis zur oberen kreuzung gebraucht? wir bekamen damals zwei stunden. in der kompanie abgemeldet mit ner x + 120 und dann aber fersengeld geben und zum glück konnte man sich, zu meiner zeit, auch über funk im postenbereich anmelden.

ne kleine info für dich, die ehemalige 7.gk befand sich auf dem gelände des heutigen schulungszentrums.
im eckerloch befand sich bis, keine ahnung ( hast 1961 erwähnt ), die ehemalige 5.gk schierke, welche in den skihütten untergebracht war.
interessant fand ich dein video bei 11:01, hier ist das fundament einer ehemaligen blechhütte erkennbar.
nachdem du die knochenbrecherkurve passiert hast vermisse ich eigentlich ein soldatengrab aus dem 2. wk. .
hast du es übersehen oder wurde es ein opfer der neuen zeit?

fakt ist,
thx und auch der brocken ist nur noch ne geldmaschine.
kurz nach der wende stand immer noch nen leerwagon oben und der wurde eben als "unterschlupf" für spätaufsteiger genutzt.

gruß vs






Ich gehe so etwa 90 Minuten von Schierke bis zum Gipfel mit kurzer Pause am Eckerloch.
Das Soldatengrab an der Knochenbrecherkurve gibt es noch, wurde aber schon mehrfach platt gemacht weil die NPD da ab und zu Gedenkfeiern abhielt. Die sterblichen Überreste sollen schon vor langer Zeit auf einen Soldatenfriedhof umgebettet worden sein.



@terraformer1, Soldatengrab in der Knochenbrecherkurve? Du meinst sicher das, eines Johan Appel, was (bergwärts) direkt hinter der scharfen Rechtskurve sich befunden hat. Oder gab es noch eins am Eckerlochstieg? Den Eckerlochstieg hab ich beschämender Weise noch nie begangen, darum kenne ich mich dort auch nicht so gut oder besser gar nicht aus.

Ich finde es äußerst makaber und vom Grunde her nicht tolerierbar, das man das Grab dort hinter der Brockenstraßenbiegung entfernt hat. Für mich kommt das schon irgendwie dem Straftatbestand der Störung der Totenruhe gleich. Dieses Grab hat selbst zu DDR- Zeiten existiert, weil ein beherzter Mitbürger (war Mitarbeiter der Wetterwarte), der dort Zugang hatte, es weiter gepflegt hat. Und jetzt kommen solch alleswissende Weltverbesserer der grünen Ökofaschos und lassen das Grab dort platt machen. Mensch, wieviel derartige Soldatengräber gibt es denn im Harz und anderswo? Und es hält unsere Demokratie wirklich nicht aus, wenn sich dort mal ein paar ewig Gestrige Treffen?
Wenn überhaupt und real solche Treffen stattgefunden haben und nicht den Hirngespinsten borkenkäferzerfressender Gehirne dunkelgrüner Diktatoren entsprungen sind. Weil vielleicht dort jemand mal ein paar Blumen niedergelegt hat.

Mir ist von Pilgerwanderungen, Gedenkveranstaltungen oder gar Aufmärschen an diesem Grab überhaupt nix bekannt.

Verhält sich ähnlich, als einige Vollpfosten der SED- Kreisleitung und des Rates des ehem. Kreises Wernigerode in den 70- er Jahren die Soldatengräber von Oberst Gustav Petri und einiger seiner Kameraden am ehem. Bahndamm Richtung Elbingerode, kurz hinter dem Bahnhof Drei Annen Hohne haben entfernen lassen. Wo besagter Oberst Gustav Petri als ein Retter Wernigerodes gilt und die Vereitelung der Sprengung der Zillierbachtalsperre mit einigen seiner Kameraden wenige Tage vor Kriegsende mit seinem Leben bezahlen mußte...

Weit blickender Weise haben einige beherzte Harzer diesen Irrsinn nach der Wende schnell beendet und diesem Mann an fast identischer Stelle wieder ein angemessenen Gedenkstein gesetzt.

Schaut auch hier:

http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&e...8,d.Yms&cad=rja

https://www.google.de/search?q=Oberst+Gu...iw=1024&bih=629

http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&e...8,d.Yms&cad=rja

josy95


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#1883

RE: 7 GK Schierke

in DDR Grenzsoldaten Kameraden suche 13.04.2014 18:42
von EK89/1 | 832 Beiträge

Hier ein Bild vom Grab von 2010.


EK89/I
09/87-01/88 GAR5 Potsdam,GAK 7
01/88-04/89 7.GK "Lutz Meier" Schierke
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#1884

RE: 7 GK Schierke

in DDR Grenzsoldaten Kameraden suche 13.04.2014 18:57
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von EK89/1 im Beitrag #1883
Hier ein Bild vom Grab von 2010.



Das ist das Grab hinter der scharfen Rechtskurve. Wir meinen das selbige.

2010 war dann aber noch viel davon zu erkennen, beim Brockenlauf 2013, wo ich das letzte mal dort zu Fußen vorbeigekommen bin, war kaum noch was davon zu sehen.

Leute, seid mir bitte nicht böse, ich würde aber solchen Leuten, die sich an Gräbern wie auch diesem vergreifen, nur weil sie irgendwelche abwegigen und realitätsfernen Hirngespinste haben, sich zu gern als Gutmenschen sehen und stets und ständig ins rechte Licht (von meinethalben auch ins linke oder dunkelgrüne Lcht- damit hier keine Fehlinterpretationen entstehen!) stellen müssen, nachhaltig das Handwerk legen und wenigstens mal auf ihren Geisteszustand überprüfen. Und wenn sich dabei das herausstellt, was viele dvermuten, denken und wissen, sowas dauerhaft in eine Psychatrie sperren. Wenn dieses Land weiter Richtung Abgrund und gesellschaftlichem Zerwürfniss driften soll, brauchen wir noch viel mehr von dierser Art selbstherlicher Gutmenschen..., oder?

josy95


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#1885

RE: 7 GK Schierke

in DDR Grenzsoldaten Kameraden suche 13.04.2014 19:07
von EK89/1 | 832 Beiträge

Servus

zu meiner DZ meine ich mich zu erinnern das damals noch ein Koppel und ne Mag.-tasche lag.

Grüße aus Sachsen
Torsten


EK89/I
09/87-01/88 GAR5 Potsdam,GAK 7
01/88-04/89 7.GK "Lutz Meier" Schierke
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#1886

RE: 7 GK Schierke

in DDR Grenzsoldaten Kameraden suche 13.04.2014 22:48
von vs1400 | 2.397 Beiträge

Zitat von EK89/1 im Beitrag #1885
Servus

zu meiner DZ meine ich mich zu erinnern das damals noch ein Koppel und ne Mag.-tasche lag.

Grüße aus Sachsen
Torsten


deine aussage kann ich nur bestätigen Torsten,
besagte ausrüstungsgegenstände habe ich jedoch bereits "kurz" (ca. '92 oder '93) nach der wende leider nicht mehr aufgefunden.

gruß vom Torsten


04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


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#1887

RE: 7 GK Schierke

in DDR Grenzsoldaten Kameraden suche 13.04.2014 23:03
von vs1400 | 2.397 Beiträge

Zitat von josy95 im Beitrag #1882



@terraformer1, Soldatengrab in der Knochenbrecherkurve? Du meinst sicher das, eines Johan Appel, was (bergwärts) direkt hinter der scharfen Rechtskurve sich befunden hat. Oder gab es noch eins am Eckerlochstieg? Den Eckerlochstieg hab ich beschämender Weise noch nie begangen, darum kenne ich mich dort auch nicht so gut oder besser gar nicht aus.

Ich finde es äußerst makaber und vom Grunde her nicht tolerierbar, das man das Grab dort hinter der Brockenstraßenbiegung entfernt hat. Für mich kommt das schon irgendwie dem Straftatbestand der Störung der Totenruhe gleich. Dieses Grab hat selbst zu DDR- Zeiten existiert, weil ein beherzter Mitbürger (war Mitarbeiter der Wetterwarte), der dort Zugang hatte, es weiter gepflegt hat. Und jetzt kommen solch alleswissende Weltverbesserer der grünen Ökofaschos und lassen das Grab dort platt machen. Mensch, wieviel derartige Soldatengräber gibt es denn im Harz und anderswo? Und es hält unsere Demokratie wirklich nicht aus, wenn sich dort mal ein paar ewig Gestrige Treffen?
Wenn überhaupt und real solche Treffen stattgefunden haben und nicht den Hirngespinsten borkenkäferzerfressender Gehirne dunkelgrüner Diktatoren entsprungen sind. Weil vielleicht dort jemand mal ein paar Blumen niedergelegt hat.

Mir ist von Pilgerwanderungen, Gedenkveranstaltungen oder gar Aufmärschen an diesem Grab überhaupt nix bekannt.

Verhält sich ähnlich, als einige Vollpfosten der SED- Kreisleitung und des Rates des ehem. Kreises Wernigerode in den 70- er Jahren die Soldatengräber von Oberst Gustav Petri und einiger seiner Kameraden am ehem. Bahndamm Richtung Elbingerode, kurz hinter dem Bahnhof Drei Annen Hohne haben entfernen lassen. Wo besagter Oberst Gustav Petri als ein Retter Wernigerodes gilt und die Vereitelung der Sprengung der Zillierbachtalsperre mit einigen seiner Kameraden wenige Tage vor Kriegsende mit seinem Leben bezahlen mußte...

Weit blickender Weise haben einige beherzte Harzer diesen Irrsinn nach der Wende schnell beendet und diesem Mann an fast identischer Stelle wieder ein angemessenen Gedenkstein gesetzt.

josy95


hi josy,
wie sicher bist du dir mit dieser aussage?

mitarbeiter der wetterwarte durften den brocken definitiv nicht verlassen und ihre wetterwarte nur zum schichtwechsel, bis zum fahrzeug.

diese stelle war zu ddr- zeiten nur durch dieses koppelzeug erkennbar, welches vor einem größeren stein lag.

gruß vs


04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


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#1888

RE: 7 GK Schierke

in DDR Grenzsoldaten Kameraden suche 14.04.2014 03:52
von hexenmeister67 | 148 Beiträge

Zitat von Chaymos im Beitrag #506
Also wann die Grenzdurchbrüche genau waren weiß ich nicht ,habe selbst als Kontrollstreife nach Auslösung des Grenzsignalzauns am Oberen Königsberger Weg handeln müssen und an einem Wasserdurchlass einen weggedrückten Plattenstein feststellen müssen und Spuren feindwärts des GSZ,Somit waren am frühen Morgen gegen 07.30 alles auf den Beinen was Rang und namen hatte .Sogar ein Fährtenhund kam zum Einsatz .
Was mich damals überrascht war die Tatsache das wenn jemand da durch ist er mindestens 30 -45 Minuten braucht um am vorderen Zaun anzukommen und das niemand dort aufgelaufen ist ,manstellte nur Spuren auf dem 6 Meter Kontrollstreifen zwischen dem B Turm Schanzenauslauf und der Führungsstelle fest .Erst später erfolgte eine erhöhte Aktivität der BGS.
Das war einer von den dreien weswegen der KC mit der beförderung zurückgestellt wurde


Die waren Mitte 1987 :-)



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#1889

RE: 7 GK Schierke

in DDR Grenzsoldaten Kameraden suche 14.04.2014 16:11
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von vs1400 im Beitrag #1887
[quote=josy95|.... Dieses Grab hat selbst zu DDR- Zeiten existiert, [gruen]weil ein beherzter Mitbürger (war Mitarbeiter der Wetterwarte), der dort Zugang hatte, es weiter gepflegt hat....josy95


hi [b]josy
,
wie sicher bist du dir mit dieser aussage?

mitarbeiter der wetterwarte durften den brocken definitiv nicht verlassen und ihre wetterwarte nur zum schichtwechsel, bis zum fahrzeug.

diese stelle war zu ddr- zeiten nur durch dieses koppelzeug erkennbar, welches vor einem größeren stein lag.

gruß vs

[/quote]


Da kann er sich sehr sicher sein.
Ja, die Sache mit dem Verlassen des Brockens stimmte aber das war kein Grund, auf dem Weg von oder nach oben in der Kurve nicht mal kurz anzuhalten, den Motor laufen zu lassen und Blaubeeren zu sammeln oder eben anderes zu machen.
In mindestens einem Fall habe ich in Unkenntnis der Verhältnisse so einen VGO einkassiert.
Danach hat Gustav von einem unserer GF (Ky...) immer einen Anruf bekommen, wenn ich da oben Streife hatte. Es ist mir aber nicht allzu häufig passiert.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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zuletzt bearbeitet 14.04.2014 16:14 | nach oben springen

#1890

RE: 7 GK Schierke

in DDR Grenzsoldaten Kameraden suche 14.04.2014 21:12
von Friedensfahrt | 402 Beiträge

Hallo EK, Josy und VS
Die Knochenbrecherkurve kenne ich nicht aber das Bild ist doch an der Oberen Kreuzung gemacht oder Täusche ich mich
Grüsse aus Sachsen 01.1989-ca 12.1989


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#1891

RE: 7 GK Schierke

in DDR Grenzsoldaten Kameraden suche 14.04.2014 23:24
von vs1400 | 2.397 Beiträge

Zitat von hexenmeister67 im Beitrag #1888
Zitat von Chaymos im Beitrag #506
Also wann die Grenzdurchbrüche genau waren weiß ich nicht ,habe selbst als Kontrollstreife nach Auslösung des Grenzsignalzauns am Oberen Königsberger Weg handeln müssen und an einem Wasserdurchlass einen weggedrückten Plattenstein feststellen müssen und Spuren feindwärts des GSZ,Somit waren am frühen Morgen gegen 07.30 alles auf den Beinen was Rang und namen hatte .Sogar ein Fährtenhund kam zum Einsatz .
Was mich damals überrascht war die Tatsache das wenn jemand da durch ist er mindestens 30 -45 Minuten braucht um am vorderen Zaun anzukommen und das niemand dort aufgelaufen ist ,manstellte nur Spuren auf dem 6 Meter Kontrollstreifen zwischen dem B Turm Schanzenauslauf und der Führungsstelle fest .Erst später erfolgte eine erhöhte Aktivität der BGS.
Das war einer von den dreien weswegen der KC mit der beförderung zurückgestellt wurde


Die waren Mitte 1987 :-)


@ hexenmeister67,
in welchen zug warst du denn? ... bitte keinen klarname des zf.

ab 04. bis 12.87 hab ich keinen durchbruch in erinnerung, kannst du diesbezüglich etwas ins detail gehen?
'88 wurde es richtig heftig.

gruß vs


04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


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#1892

RE: 7 GK Schierke

in DDR Grenzsoldaten Kameraden suche 14.04.2014 23:40
von vs1400 | 2.397 Beiträge

Zitat von S51 im Beitrag #1889
Zitat von vs1400 im Beitrag #1887
[quote=josy95|.... Dieses Grab hat selbst zu DDR- Zeiten existiert, weil ein beherzter Mitbürger (war Mitarbeiter der Wetterwarte), der dort Zugang hatte, es weiter gepflegt hat....josy95


hi [b]josy
,
wie sicher bist du dir mit dieser aussage?

mitarbeiter der wetterwarte durften den brocken definitiv nicht verlassen und ihre wetterwarte nur zum schichtwechsel, bis zum fahrzeug.

diese stelle war zu ddr- zeiten nur durch dieses koppelzeug erkennbar, welches vor einem größeren stein lag.

gruß vs





[gruen]Da kann er sich sehr sicher sein.

Ja, die Sache mit dem Verlassen des Brockens stimmte aber das war kein Grund, auf dem Weg von oder nach oben in der Kurve nicht mal kurz anzuhalten, den Motor laufen zu lassen und Blaubeeren zu sammeln oder eben anderes zu machen.
In mindestens einem Fall habe ich in Unkenntnis der Verhältnisse so einen VGO einkassiert.
Danach hat Gustav von einem unserer GF (Ky...) immer einen Anruf bekommen, wenn ich da oben Streife hatte. Es ist mir aber nicht allzu häufig passiert.[/quote]

S51,
im leutewagen befanden sich immer mitarbeiter der moschee
und wer diese stelle nicht kannte,
lief praktisch an ihr vorbei. denn, entgegen dem bild von Lory war sie damals nicht so gestaltet. es waren eher ne art riemen und ne kleine (brusttaschengöße) ledertasche, welche vor einem mittelgroßen, örtlich typischen stein lag.

gruß vs


04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
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#1893

RE: 7 GK Schierke

in DDR Grenzsoldaten Kameraden suche 14.04.2014 23:46
von vs1400 | 2.397 Beiträge

Zitat von Friedensfahrt im Beitrag #1890
Hallo EK, Josy und VS
Die Knochenbrecherkurve kenne ich nicht aber das Bild ist doch an der Oberen Kreuzung gemacht oder Täusche ich mich
Grüsse aus Sachsen 01.1989-ca 12.1989


Friedensfahrt,
die knochenbrecherkurve ist hochwärts die erste steilkurve noch der oberen kreuzung.
nach beschriebener kurve befand sich diese stelle.

gruß vs


04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


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#1894

RE: 7 GK Schierke

in DDR Grenzsoldaten Kameraden suche 15.04.2014 01:21
von hexenmeister67 | 148 Beiträge

Die waren Mitte 1987 :-)[/quote]

@ hexenmeister67,
in welchen zug warst du denn? ... bitte keinen klarname des zf.

ab 04. bis 12.87 hab ich keinen durchbruch in erinnerung, kannst du diesbezüglich etwas ins detail gehen?
'88 wurde es richtig heftig.

gruß vs



[/quote]


Ich war im 4 Zug 4. Gruppe.ZF war Ultn Tei........ Diese 3 Durchbrüche müßten definitiv im Jahr 87 gewesen sein weil nur da war ich in Schierke. Die meiste Zeit Wache oder Posten FüSt. Den genauen Monat weiß ich nicht mehr wann das war. In der Zeit 87 fand auch die Ablösung Hauptfeldwebel und StKc statt. Viele fanden damals diese Durchbrüche sehr seltsam weil sie so wie sie abgelaufen sind eigentlich nicht hätten erfolgreich sein können so wie Chaymos schon berichtet hat. Ich habe nochmal im Gedächtnis ein bißchen gekramt und dabei auch noch Dinge gefunden wie andere Sachen abgelaufen sind. Ich habe hier gelesen Wache waren UvD und zwei Posten. Richtig wäre UvD GuvD und vier Posten. Zwei waren draussen und zwei Ablösungen. Schlaftechnisch war der Postenbereich hinten im Objekt ideal g*. Ich fand den vorderen aber persönlich besser. Mir ist auch noch in Erinnerung das bei der morgendlichen K6 Kontrolle meist die dabei waren die danach in Urlaub gingen. Ich weiß auch noch das unser StKc als Ablösung Füst ziemlich unbeliebt war weil eigentlich nie pünktlich . Ich würde ja gerne wissen ob Kjeld sich auch hier rumtreibt? gruß



vs1400 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#1895

RE: 7 GK Schierke

in DDR Grenzsoldaten Kameraden suche 15.04.2014 10:20
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von vs1400 im Beitrag #1887
Zitat von josy95 im Beitrag #1882



@terraformer1, Soldatengrab in der Knochenbrecherkurve? Du meinst sicher das, eines Johan Appel, was (bergwärts) direkt hinter der scharfen Rechtskurve sich befunden hat. Oder gab es noch eins am Eckerlochstieg? Den Eckerlochstieg hab ich beschämender Weise noch nie begangen, darum kenne ich mich dort auch nicht so gut oder besser gar nicht aus.

Ich finde es äußerst makaber und vom Grunde her nicht tolerierbar, das man das Grab dort hinter der Brockenstraßenbiegung entfernt hat. Für mich kommt das schon irgendwie dem Straftatbestand der Störung der Totenruhe gleich. Dieses Grab hat selbst zu DDR- Zeiten existiert, weil ein beherzter Mitbürger (war Mitarbeiter der Wetterwarte), der dort Zugang hatte, es weiter gepflegt hat. Und jetzt kommen solch alleswissende Weltverbesserer der grünen Ökofaschos und lassen das Grab dort platt machen. Mensch, wieviel derartige Soldatengräber gibt es denn im Harz und anderswo? Und es hält unsere Demokratie wirklich nicht aus, wenn sich dort mal ein paar ewig Gestrige Treffen?
Wenn überhaupt und real solche Treffen stattgefunden haben und nicht den Hirngespinsten borkenkäferzerfressender Gehirne dunkelgrüner Diktatoren entsprungen sind. Weil vielleicht dort jemand mal ein paar Blumen niedergelegt hat.

Mir ist von Pilgerwanderungen, Gedenkveranstaltungen oder gar Aufmärschen an diesem Grab überhaupt nix bekannt.

Verhält sich ähnlich, als einige Vollpfosten der SED- Kreisleitung und des Rates des ehem. Kreises Wernigerode in den 70- er Jahren die Soldatengräber von Oberst Gustav Petri und einiger seiner Kameraden am ehem. Bahndamm Richtung Elbingerode, kurz hinter dem Bahnhof Drei Annen Hohne haben entfernen lassen. Wo besagter Oberst Gustav Petri als ein Retter Wernigerodes gilt und die Vereitelung der Sprengung der Zillierbachtalsperre mit einigen seiner Kameraden wenige Tage vor Kriegsende mit seinem Leben bezahlen mußte...

Weit blickender Weise haben einige beherzte Harzer diesen Irrsinn nach der Wende schnell beendet und diesem Mann an fast identischer Stelle wieder ein angemessenen Gedenkstein gesetzt.

josy95


hi josy,
wie sicher bist du dir mit dieser aussage?

mitarbeiter der wetterwarte durften den brocken definitiv nicht verlassen und ihre wetterwarte nur zum schichtwechsel, bis zum fahrzeug.

diese stelle war zu ddr- zeiten nur durch dieses koppelzeug erkennbar, welches vor einem größeren stein lag.

gruß vs




@vs1400,

kann Dir nur als Bestätigung geben, das es einer der mittlerweile pensionierten Wetterfrösche mir vor einigen Jahren selbst erzählt hat und er der jenige Welche mit noch einem Kollegen der Wetterwarte war. Später stand darüber noch einmal ein recht ausführlicher Artikel in der "Harzer Volksstimme" und in der "Neuen Wernigeröder Zeitung". Verfasser, besagter Wetterfrosch. Namen lasse ich mal bewußt weg. Das Exemplar der "Neuen Wernigeröder Zeitung" könnte ich noch haben, wir hatten meinen Papa seinerzeit über Jahre hinweg ein Abo dieser Zeitung geschenkt und Exemplare mit hochinteressanten und geschichtsträchtigen Beiträgen wurden immer aufgehoben. Einen Teil davon hab ich geerbt. Wenn ich mal ganz viel Zeit hab, werde ich danach mal suchen. Hab da auch noch andere "Suchfunktionen" nach historischen Material in der Warteschleife. Leider muß man hier selbst Hand anlegen, es hilft keine Tante Googel & Co!

Zurück zum eigentlichen Thema, der geduldeten Pflege eines Soldatengrabes im SChutzstreifen der innerdeutschen Grenze, am Brocken.
Für heutiges Verständnis vielleicht schwer nachvollziehbar. Aber die Schilderungen des Wetterfrosche sind für mich 1 zu 1 glaubhaft. Und nach diesen Schilderungen zu Folge, hat niemand der Brockenbesatzungen und/ oder deren Vorgesetzten daran groß Anstoß genommen. Es hat ihn damals schon selbst etwas verwundert. Weder von GT, noch von MfS, VP oder Sowjetarmee.
Warum wohl, warum eigentlich auch? Vermutlich hatten all diese damals handelnden Personen noch mehr Ehrgefühl besonders gegenüber Toten im Leib, als diese selbstherlichen "Gutmenschen" von heute.... Da hätten wir das anderswo schon vielfach und emotional erörterte Thema Gutmenschen wieder...

Der 2. Weltkrieg und alles drumherum ist zwar eines der düsteren Kapitel deutscher Geschichte, aber warum soll man diesen Menschen, wie hier diesem Johann Appel, die und unter was für Umständen auch immer, für einen total sinnlosen Krieg ihr Leben lassen mußten, nicht die letzte Ehre erweisen? Sie hätten bestimmt auch gern weitergelebt so wie jeder sinnlos gestorbene oder noch sterbende Soldat auch.

Darum, und ich kann es immer nur wiederholen, ist mir diese unverfrorene Dreistigkeit dunkelgrüner Ökofaschisten ein Dorn im Auge, dieses Grab dort zu entfernen. Passiert ist das ja auch ganz heimlich, still und leise.... Und heute darüber noch dreist zu behaupten, die sterblichen Überreste wären schon 1975 auf einen Friedhof in Blankenburg umgebettet wurden - komisch. Davon weiß nur niemand, es gibt bis heute keine (Zeit-) Zeugen und es gibt auch keine Unterlagen in Archiven usw. .

Hier geht es doch nur um die makaberen Interessen einiger Weniger, denn sonst hätte man doch die anderen, außerhalb von Friedhöfen befindlichen und im Harz noch existenter (deutschen) Soldatengräber auch als vermeintliche Pilgerstätten betrachten können und umbetten müssen. So z. Bsp. das Soldatengrab an der Teufelsmauer/ Straße zwischen Timmrode und Blankenburg oder in der Senke an der B 242 zwischen Güntersberge und Siptenfelde.

josy95


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#1896

RE: 7 GK Schierke

in DDR Grenzsoldaten Kameraden suche 15.04.2014 15:08
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von Friedensfahrt im Beitrag #1890
Hallo EK, Josy und VS
Die Knochenbrecherkurve kenne ich nicht aber das Bild ist doch an der Oberen Kreuzung gemacht oder Täusche ich mich
Grüsse aus Sachsen 01.1989-ca 12.1989



@Friedensfahrt, der Begriff Knochenbrecherkurve ist mir auch nicht geläufig. Aber im Laufe der Jahre und Generationen kann es ja hier und da immer Bezeichnungen gegeben haben, die nie offiziell geworden sind oder gar auf einer Karte erscheinen. Das Soldatengrab des Johann Appel befand sich am rechten Straßenrand etwa 100 m hinter der scharfen, 90 °- Rechtskurve, die etwa 200, 300 m hinter der letzten Bahnüberquerung (Bahnübergang) der Brockenstraße folgt. Direkt vor dieser Kurve steht heute ein kleiner Infopunkt mit Schutzhütte.

@vs1400, mir ist da auch noch eingefallen, das sich meine Kollegen, die bis 1985 im Sommer noch mit Güterzügen relativ regelmäßig zum Brocken fuhren, sich dort oben in den zwangsläufigen Pausen, während die Wagons von GT und Sowjetarmee entladen wurden, frei bewegen konnten. D. h. nicht, das sie dort einfach rumspazieren konnten. Aber in die kleine Kantine vom Fernsehsender oder in das s. g. Russenmagazin konnten sie nach Absprache mit dem GT- Begleitkomando ohne Probleme gehen. Nur wenn es Alarm gab oder andere besonder "Lagen" waren, mußten sie auf der Lok, im Packwagen bleiben. Meißt, so ist bekannt, wurden die Züge dann noch in Schierke gestoppt oder im Bf Goetheweg bzw. auf dem Brockenbahnhof nur abgestellt und gesichert, Lok und Personal fuhren dann leer wieder zurück nach Wernigerode.

josy95


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vs1400 und Harzwanderer haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#1897

RE: 7 GK Schierke

in DDR Grenzsoldaten Kameraden suche 15.04.2014 20:26
von Friedensfahrt | 402 Beiträge

Hallo Ihr Schierker

Josy
Ich habe eben Deinen Beitrag gelesen mir ist in meiner Zeit nie der Name Appelt zu Ohren gekommen nur" Lutz Meier"
Grüsse aus Sachsen


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#1898

RE: 7 GK Schierke

in DDR Grenzsoldaten Kameraden suche 15.04.2014 20:27
von Friedensfahrt | 402 Beiträge

Sorry Ihr

Appel nicht Ingo
Grüsse aus Sachsen


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#1899

RE: 7 GK Schierke

in DDR Grenzsoldaten Kameraden suche 15.04.2014 21:22
von terraformer1 | 193 Beiträge

Das Grab 09/2011

Angefügte Bilder:
DSCN7805.JPG

vs1400 und Harzwanderer haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#1900

RE: 7 GK Schierke

in DDR Grenzsoldaten Kameraden suche 15.04.2014 21:49
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von Friedensfahrt im Beitrag #1897
Hallo Ihr Schierker

Josy
Ich habe eben Deinen Beitrag gelesen mir ist in meiner Zeit nie der Name Appelt zu Ohren gekommen nur" Lutz Meier"
Grüsse aus Sachsen




Meines Wissens nach, dafür möchte ich mich jetzt aber nicht verbürgen, ist das Grab durch engagierte Bürger, u. a. unter der Regie des besagten Wetterfrosches, der das Grab zu DDR- Zeiten gepflegt hatte, als auch vom sich wieder gegründeten Harzclubzweigverein nach dem 03. Dezember 1989 wieder richtig hergestellt worden. D. h., auch ein Grabkreuz mit Namen Johann Appel, Geburtsdatum und dem Datum, wann er gefallen ist (Mitte April 45, genaue Datum weiß ich nicht mehr, es ist auch bei Tante Googel erstaunlicher Weise rein gar nichts zu finden) wurde wieder aufgestellt. Die Daten hatte man wohl aus Archiven oder Kirchenbüchern. Irgendwer muß mal das Gerücht in die Welt gesetzt haben, bei dem Gefallenen Johann Appel handelte es sich um einen Angehörigen der ehem. SS. Die Grabstelle wurde in der Zwischenzeit auch mehrfach von irgendwelchen Chaoten, besser Vollidioten verwüstet, das Grabkreuz entfernt. Es wurde auch wegen Störung der Totenruhe ermittelt, natürlich und wie so oft in solchen Fällen, leider ohne Erfolg.

josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
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