#241

RE: Kuba - USA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 21.12.2014 11:15
von turtle | 6.961 Beiträge

Es geht auch so

Es gibt immer eine Alternative.


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#242

RE: Kuba - USA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 21.12.2014 11:33
von Vierkrug (gelöscht)
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Zitat von turtle im Beitrag #241
Es geht auch so

Es gibt immer eine Alternative.


Stimmt ! Das ist mein cubanischer Favorit . Sieben Jahre sollte er schon mindestens auf dem Buckel haben.
Den Varadero kann man in die Tonne klopfen.
Ich trinke Rum eigentlich nur pur.

Vierkrug


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#243

RE: Kuba - USA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 21.12.2014 12:07
von Rostocker | 7.736 Beiträge

Zitat von Reinhardinho im Beitrag #232
Ich lese gerade zur späten Nacht in "Portugal":

Cuba-EUA Cubanos no exílio em Miami protestam contra entendimento
Vinte organizações cubanas no exilio em Miami, Estados Unidos, manifestaram-se hoje para protestar contra as "infames concessões" do Presidente norte-americano, Barack Obama, ao "regime tirânico de Raúl Castro".


Kuba-USA: Exil-Kubaner in Miami protestieren gegen die Verständigung

20 kubanische Exil-Organisationen in Miami, Vereinigte Staaten, demonstrierten heute aus Protest gegen die "berüchtigten Zugeständnisse" des nordamerikanischen Präsidenten Barack Obama zu dem "Tyrannischen Regime von Raul Castro".



http://www.noticiasaominuto.com/mundo/32...ra-entendimento


Ja die Helden, haben die versuchte Invasion in der Schweinebucht mit Hilfe des CIA, noch nicht verkraftet.


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#244

RE: Kuba - USA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 21.12.2014 12:22
von Vierkrug (gelöscht)
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Zitat von Gert im Beitrag #236
Zitat von Vierkrug im Beitrag #234
[quote=Reinhardinho|p425871]Ich lese gerade zur späten Nacht in "Portugal":

Cuba-EUA Cubanos no exílio em Miami protestam contra entendimento
Vinte organizações cubanas no exilio em Miami, Estados Unidos, manifestaram-se hoje para protestar contra as "infames concessões" do Presidente norte-americano, Barack Obama, ao "regime tirânico de Raúl Castro".


Kuba-USA: Exil-Kubaner in Miami protestieren gegen die Verständigung

20 kubanische Exil-Organisationen in Miami, Vereinigte Staaten, demonstrierten heute aus Protest gegen die "berüchtigten Zugeständnisse" des nordamerikanischen Präsidenten Barack Obama zu dem "Tyrannischen Regime von Raul Castro".



http://www.noticiasaominuto.com/mundo/32...ra-entendimento


Das wundert mich überhaupt nicht. Sicherlich an der Spitze die Cuban-American National Foundation (CANF).

Vierkrug


man kann das sehen wie man will, aber eins ist für mich positiv, in Amerika können die Exilkubaner demonstrieren gehen ohne dass sie von der Polizei behelligt werden. Wenn Kubaner in Kuba demonstrieren haben sie sicher gleich die politische Polizei am Hals.[/quote]

@Gert - das stimmt nicht ganz. Cubaner demonstrieren schon, nur nicht so, wie es sich so mancher wünscht.
Hier ein paar Fotos von der Demonstration gegen Terroristen, wie Luis Posada, Felix Rodriguez, Orlando Bosch (inzwischen verstorben), um nur einige zu nennen. Bei dieser Demo auf dem Malecon waren u.a. 1,5 Mio Cubaner beteiligt. Die Damen und Herren in den roten T-Shirts sind jedoch nicht von der Policia Politika - es sind Mitglieder der Kommunistischen Partei Cubas.



Vierkrug


Gert hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#245

RE: Kuba - USA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 21.12.2014 12:46
von Rostocker | 7.736 Beiträge

man kann das sehen wie man will, aber eins ist für mich positiv, in Amerika können die Exilkubaner demonstrieren gehen ohne dass sie von der Polizei behelligt werden. Wenn Kubaner in Kuba demonstrieren haben sie sicher gleich die politische Polizei am Hals.[/quote]

Ich glaub wenn die Deutschen demonstrieren...ist der Schredderclub auch nicht weit. Mit Rollkommandos rücken sie ja schon immer an.


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#246

RE: Kuba - USA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 21.12.2014 14:01
von Gert | 12.367 Beiträge

Zitat von Vierkrug im Beitrag #244
Zitat von Gert im Beitrag #236
Zitat von Vierkrug im Beitrag #234
[quote=Reinhardinho|p425871]Ich lese gerade zur späten Nacht in "Portugal":

Cuba-EUA Cubanos no exílio em Miami protestam contra entendimento
Vinte organizações cubanas no exilio em Miami, Estados Unidos, manifestaram-se hoje para protestar contra as "infames concessões" do Presidente norte-americano, Barack Obama, ao "regime tirânico de Raúl Castro".


Kuba-USA: Exil-Kubaner in Miami protestieren gegen die Verständigung

20 kubanische Exil-Organisationen in Miami, Vereinigte Staaten, demonstrierten heute aus Protest gegen die "berüchtigten Zugeständnisse" des nordamerikanischen Präsidenten Barack Obama zu dem "Tyrannischen Regime von Raul Castro".



http://www.noticiasaominuto.com/mundo/32...ra-entendimento


Das wundert mich überhaupt nicht. Sicherlich an der Spitze die Cuban-American National Foundation (CANF).

Vierkrug


man kann das sehen wie man will, aber eins ist für mich positiv, in Amerika können die Exilkubaner demonstrieren gehen ohne dass sie von der Polizei behelligt werden. Wenn Kubaner in Kuba demonstrieren haben sie sicher gleich die politische Polizei am Hals.[/quote]

@Gert - das stimmt nicht ganz. Cubaner demonstrieren schon, nur nicht so, wie es sich so mancher wünscht.
Hier ein paar Fotos von der Demonstration gegen Terroristen, wie Luis Posada, Felix Rodriguez, Orlando Bosch (inzwischen verstorben), um nur einige zu nennen. Bei dieser Demo auf dem Malecon waren u.a. 1,5 Mio Cubaner beteiligt. Die Damen und Herren in den roten T-Shirts sind jedoch nicht von der Policia Politika - es sind Mitglieder der Kommunistischen Partei Cubas.



Vierkrug

@Vierkrug
klingt ja auf den ersten Blick ganz gut und beeindruckend Vierkrug, was du da schreibst. Zum Glück gibt es ja google und da musste ich mich erst mal informieren, welcher Art diese Terroristen sind und welche Richtung sie einschlagen. Und siehe da , mein Bauchgefühl wurde nicht enttäuscht. Es sind militante Gegner Castro's. Also gehe ich mal davon aus eine staatlich organisierte Demo präsentiert bekommen zu haben. Und diese "Qualität" kenne ich aus einer anderen Einparteiendiktatur zur Genüge, nämlich der DDR. Also wir mussten zur Demo, sonst wurde der Tag nicht bezahlt, obendrein gabe es manchmal noch Bockwurst gratis, also haben wir aus der Not eine Tugend gemacht und demonstrierten ganz doll.
Na ja , in meiner damaligen Heimat Erfurt kamen keine 1,5 Mio zusammen, aber einige Pipels waren wir schon.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
zuletzt bearbeitet 21.12.2014 14:02 | nach oben springen

#247

RE: Kuba - USA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 21.12.2014 14:15
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von Gert im Beitrag #246
Zum Glück gibt es ja google und da musste ich mich erst mal informieren, welcher Art diese Terroristen sind und welche Richtung sie einschlagen. Und siehe da , mein Bauchgefühl wurde nicht enttäuscht. Es sind militante Gegner Castro's.


Hätteste mal weiter Tante google bemüht @Gert

Militanz ist eine kriegerische Haltung,[1] ein aggressives Auftreten[2] oder eine physische oder verbale Gewaltbereitschaft von Personen und Gruppen im Kampf für bzw. gegen politische oder religiöse Überzeugungen

http://de.wikipedia.org/wiki/Militanz

Also gibt es für Dich gute und böse Terroristen? Genau diese Haltung hat zu Kriegen in unserer Zeit geführt, die nicht mehr beherrschbar sind.

LG von der Moskwitschka


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#248

RE: Kuba - USA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 21.12.2014 14:15
von Lutze | 8.042 Beiträge

du mußtest zur Demo @Gert?,
was war das denn für eine Demo wo man hin mußte?
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#249

RE: Kuba - USA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 21.12.2014 14:16
von Vierkrug (gelöscht)
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@Gert, wenn Du Dich informiert hast, dann brauche ich wohl auch keine weiteren Bemerkungen zu dieser Art von Verbrechern, wie es Bosch, Posada und Rodriguez waren und auch noch sind, zu machen.
Aber wir beide haben diesbezüglich auch unterschiedliche Bewertungsmaßstäbe.
Bei dieser Demo gab es kein Geld und auch keine Bockwurst.

Schönen 4. Advent noch, denn ich werde mich dem Sport widmen (Eishockey)

Vierkrug


Gert hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#250

RE: Kuba - USA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 21.12.2014 14:47
von turtle | 6.961 Beiträge



Denkt daran Weihnachten ist auch das Fest der Liebe und des Friedens. Bleibt friedlich ,sonst bekommt ihr die Rute.


damals wars hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#251

RE: Kuba - USA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 21.12.2014 23:57
von damals wars | 12.218 Beiträge

Geographie 8 c
Kuba vor der Revolution
Monowirtschaft: Monokultur Zuckerrohr 70% und Zuckerindustrie, Transport auf Zuckerindustrie ausgerichtet
einseitige Exportausrichtung

wirtschaftliche und soziale Folgen:
Steigerung der Profite der Latifundistas und der Monopole
Mittel und Kleinbauer sowie Pächter
Ruin durch Landraub und zunehmende Ausbeutung
Landarbeiter niedrige Löhne, Alkoholismus

UFC


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#252

RE: Kuba - USA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 22.12.2014 00:33
von StabsfeldKoenig | 2.656 Beiträge

Zitat von Merlini im Beitrag #219
Trotzdem war es irre, dass wir aus Kuba Rohrzucker aus Solidarität importiert und auf der anderen Seite Rübenzucker exportiert haben.

Der Hesselfuchs


Wieso irre? Eher clever! Guten Rohrzucker aus Kuba auf RGW-Verrechnung gekauft und unseren billigen Rübenzucker teuer für gute Westmark an die Wessis verscheuert. So macht das der richtige Kaufmann. Und dann hatten wir zu Weihnachten Navel-Apfelsinen. die Kuba-Apfelsinen waren nicht strohig, sondern saftig, aber schlecht zu schälen. Saftpressen (Halbe Apfelsine draufdrücken und drehen) gab es im Haushaltwarenladen. Die grünliche Farbe war Natur (nicht chemisch entgrünt).



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#253

RE: Kuba - USA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 22.12.2014 00:44
von Gert | 12.367 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #251
Geographie 8 c
Kuba vor der Revolution
Monowirtschaft: Monokultur Zuckerrohr 70% und Zuckerindustrie, Transport auf Zuckerindustrie ausgerichtet
einseitige Exportausrichtung

wirtschaftliche und soziale Folgen:
Steigerung der Profite der Latifundistas und der Monopole
Mittel und Kleinbauer sowie Pächter
Ruin durch Landraub und zunehmende Ausbeutung
Landarbeiter niedrige Löhne, Alkoholismus

UFC


du hast den Tabakanbau vergessen, war selbst in einer Zigarrenfabrik, sehr interessant und sicher auch wichtig für Kuba.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#254

RE: Kuba - USA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 22.12.2014 00:50
von Gelöschtes Mitglied
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hier mein vorletzter Beitrag:

Cuba ist vielschichtig und sowohl Schnattchen hat nicht unrecht und @Rothaut auch nicht. So und wenn manche wieder hier denken ach der schon wieder, dann schaut mal in Deutschlands größten Cuba-Forum vorbei (www.kubaforen.de) wo auch ich Moderator bin und wo nicht so mit Forenmembern umgegangen wird wie hier.

Die Cubaorangen die wir bekommen haben, waren Saftorangen - zur Gewinnung von Saft, nicht zum verzehren. Diese wurden schon vorher in Hamburg ausgeladen! <- nee sicher nur ne Urban Legend.


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#255

RE: Kuba - USA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 23.12.2014 10:18
von Gert | 12.367 Beiträge

@Vierkrug guten Morgen , habe gerade in meiner Frühstückslektüre Rheinische Post gelesen, dass Kuba 80 % seiner Lebensmittel importiert. Kann ich gar nicht glauben, denn ich bin bei meinem Besuch Kubas auch ins Landesinnere gefahren und habe eine unglaubliche Vegetation festgestellt, also fruchtbares Land. Wie siehst du das ? Kann das sein ? Es wurde damit begründet, das mangels Agrartechnik große Teile des Bodens unbearbeitet blieben.


.
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Mahatma Gandhi
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#256

RE: Kuba - USA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 23.12.2014 10:42
von Gelöschtes Mitglied
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Den Aufwand, den wir bei der Zuckerrübenproduktion betrieben haben hat uns kein Abnehmer im Westen bezahlt. Das war ähnlich wie bei den Oberhemden, die im Westen für 1 DM verkauft wurden. Die Ökonomen, welche das schön gerechnet haben, haben keinen geringen Anteil am Niedergang der DDR Wirtschaft.

Der Hesselfuchs


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#257

RE: Kuba - USA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 23.12.2014 10:52
von eisenringtheo | 9.191 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #255
@Vierkrug guten Morgen , habe gerade in meiner Frühstückslektüre Rheinische Post gelesen, dass Kuba 80 % seiner Lebensmittel importiert. Kann ich gar nicht glauben, denn ich bin bei meinem Besuch Kubas auch ins Landesinnere gefahren und habe eine unglaubliche Vegetation festgestellt, also fruchtbares Land. Wie siehst du das ? Kann das sein ? Es wurde damit begründet, das mangels Agrartechnik große Teile des Bodens unbearbeitet blieben.



Ja das ist leider so. Die Landwirte sind traditionell sehr "sozialismusresistent": Trotz der Kornkammer Ukraine gab es in der UdSSR immer wieder Nahrungsmittel. Trotz fast hundert Jahren Erfahrung mit dem Sozialismus und intensiver wissenschaftlicher Forschung ist es in der Praxis nie gelungen, sozialistische Strukturen in der Land- und Forstwirtschaft durchzusetzen , die einen guten Ertrag zur Folge haben.
Nach Auflösung der Sowjetunion ist man jetzt ganz von Venezuela abhängig. Die derzeitige Sonderperiode in Friedenszeiten brachte einige Änderungen hin zu kapitalistischen Strukturen und entsprechenden wirtschaftlichen Besserungen. Man kann dieser aber auch als Offenbarungseid ansehen, dass der kubanische Sozialismus am Scheitern ist. Sollte es politische Änderungen in Venezuela geben und die Unterstützung ausbleiben, sieht es ganz schlecht für die Regierung Raul Castro aus.
http://de.wikipedia.org/wiki/Sonderperiode_in_Kuba
Theo


Gert hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#258

RE: Kuba - USA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 23.12.2014 10:53
von Vierkrug (gelöscht)
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Guten Morgen @Gert, ich bin zwar kein Landwirtschaftsexperte, aber die Zahlen sprechen für sich. Es stimmt, das ca. 80 % der Lebensmittel importiert werden. Vorrangig aus den USA (11%) und Spanien (15%), aus China ca. 9 %.
Das Land verfügt über große Bodenflächen, die landwirtschaftliche Bodennutzung, d.h. das bebaubare Land liegt jedoch nur anteilig bei ungefähr 28 %. Nur vier Prozent des BIP werden in der Landwirtschaft erarbeitet, obwohl 20 % der berufstätigen Bevölkerung in ihr tätig sind. Dabei haben Zucker und Tabak, immer noch die Dominanz.
Von der Nutzfläche her, wie auch von den klimatischen Bedingungen, sind alle Voraussetzungen gegeben, um die landwirtschaftliche Eigenversorgung der Bevölkerung zu sichern. Dem widmet sich auch die Führung in Havanna in den letzten Jahren verstärkt. Es gibt für die Erzeuger u.a. günstige Kredite für landwirtschaftliche Maschinen, wie auch größere Bodenzuteilungen zur landwirtschaftlichen Nutzung. Die Eigenproduktion landwirtschaftlicher Geräte und Maschinen hat zugenommen, nachdem die noch vorhandene Technik aus RGW-Zeiten überaltert und verschlissen war. Die entstandenen Lücken konnte man nicht sofort schliessen.
Die ursprünglich traditionelle Tierhaltung - Rinderzucht und -mast wird inzwischen auch wieder gefördert, nachdem sie über Jahrzehnte ins Hintertreffen geraten war.
Es gibt einen erheblichen Nachholbedarf in der Landwirtschaft, der aber nicht von heute auf morgen zu bewältigen ist. Man ist aber an diesem Problem dran. Es sind momentan aber sehr kleine Schritte.
Hinzu kommt auch auf Cuba der scheinbare Widerspruch zwischen landwirtschaftlicher Nutzung der Bodenflächen und der Erhaltung der schönen Landschaft, nicht nur für den Tourismus.
Ich hoffe, dass diese Antwort erst einmal für Dich zufriedenstellend ist.

Vierkrug


Gert und eisenringtheo haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#259

RE: Kuba - USA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 23.12.2014 10:57
von Vierkrug (gelöscht)
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Zitat von eisenringtheo im Beitrag #257
Zitat von Gert im Beitrag #255
@Vierkrug guten Morgen , habe gerade in meiner Frühstückslektüre Rheinische Post gelesen, dass Kuba 80 % seiner Lebensmittel importiert. Kann ich gar nicht glauben, denn ich bin bei meinem Besuch Kubas auch ins Landesinnere gefahren und habe eine unglaubliche Vegetation festgestellt, also fruchtbares Land. Wie siehst du das ? Kann das sein ? Es wurde damit begründet, das mangels Agrartechnik große Teile des Bodens unbearbeitet blieben.



Ja das ist leider so. Die Landwirte sind traditionell sehr "sozialismusresistent": Trotz der Kornkammer Ukraine gab es in der UdSSR immer wieder Nahrungsmittel. Trotz fast hundert Jahren Erfahrung mit dem Sozialismus und intensiver wissenschaftlicher Forschung ist es in der Praxis nie gelungen, sozialistische Strukturen in der Land- und Forstwirtschaft durchzusetzen , die einen guten Ertrag zur Folge haben.
Nach Auflösung der Sowjetunion ist man jetzt ganz von Venezuela abhängig. Die derzeitige Sonderperiode in Friedenszeiten brachte einige Änderungen hin zu kapitalistischen Strukturen und entsprechenden wirtschaftlichen Besserungen. Man kann dieser aber auch als Offenbarungseid ansehen, dass der kubanische Sozialismus am Scheitern ist. Sollte es politische Änderungen in Venezuela geben und die Unterstützung ausbleiben, sieht es ganz schlecht für die Regierung Raul Castro aus.
http://de.wikipedia.org/wiki/Sonderperiode_in_Kuba
Theo


@eisenringtheo - diese Möglichkeit hat die cubanische Führung schon längst in ihre Überlegungen einbezogen. Es gibt auch Strategien für ein nach Venezuela.

Vierkrug


eisenringtheo hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#260

RE: Kuba - USA

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 23.12.2014 11:03
von Gelöschtes Mitglied
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Für die Landwirtschaft muss man geboren sein. Die anfallende Arbeit muss dann gemacht werden wenn es am günstigsten ist und nicht wenn der Wochenarbeitsplan es vorgesehen hat. Ich habe es auf der LPG erlebt, dass am Sonntag bei Sonnenschein das trockene Heu nicht eingefahren wurde und am Montag der Regen alles versaut hat. Wenn ich privat Heu mache, stelle ich alles andere hinten dran. Mir ist noch nie Heu vergammelt. Ein kleiner Regenschauer verdirbt das Futter noch nicht. Genau so ist es mit der Getreideernte. Aber da haben wir auch in der LPG jede günstige Stunde genutzt.

Der Hesselfuchs


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