#401

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 08.12.2014 23:07
von Barbara (gelöscht)
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Warum ist das denn eigentlich so wichtig mit der Uniform? Ein Normalsterblicher konnte das doch sowieso nicht unterscheiden oder doch?
.


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#402

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 08.12.2014 23:09
von passport | 2.627 Beiträge

Zitat von Barbara im Beitrag #401
Warum ist das denn eigentlich so wichtig mit der Uniform? Ein Normalsterblicher konnte das doch sowieso nicht unterscheiden oder doch?
.



Das ist doch das gute in einen Forum, man kann sich über alles unterhalten. Auch mal mit NICHT so wichtigen Dingen



passport


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#403

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 08.12.2014 23:12
von Barbara (gelöscht)
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Ich wollte das ja auch nicht abwürgen.


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#404

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 08.12.2014 23:15
von ABV | 4.202 Beiträge

Zitat von Barbara im Beitrag #401
Warum ist das denn eigentlich so wichtig mit der Uniform? Ein Normalsterblicher konnte das doch sowieso nicht unterscheiden oder doch?
.


Ganz so unwichtig finde ich das nicht. Eine Uniform ist doch so etwas wie ein äußeres Erkennungsmerkmal einer bestimmten Organisation. Darum tragen ja Polizisten, Zöllner, Feuerwehrleute, Postboten und so weiter, völlig verschiedene Uniformen. Irgendwie würde ich das heute seltsam finden, wenn in der Uniform einer Berufsgruppe eine völlig andere drinsteckt.


Gruß Uwe


www.Oderbruchfotograf.de

http://seelow89.wordpress.com/tag/volkspolizei-seelow/


zuletzt bearbeitet 08.12.2014 23:15 | nach oben springen

#405

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 08.12.2014 23:15
von passport | 2.627 Beiträge

Die hier angezeigte Uniformjacke wurde bei uns, glaube ich, 1981 eingeführt. Dazu gehörte noch eine gefütterte Hose des gleichen Materials. Wurde aber nach Absprache mit der PKE-Führung nicht angezogen. Später kamen dann noch Winterschuhe dazu.


Mauer > [ Westberlin ] < Mauer (15)



passport


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#406

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 08.12.2014 23:27
von eisenringtheo | 9.160 Beiträge

Der Pelz am Kragen gehörte zur Jacke oder war einfach nur mit Knöpfen befestigt?
So ein Pelz gibt eben warm...

http://www.blick.ch/news/ausland/beim-be...-id3330067.html
Theo


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#407

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 08.12.2014 23:36
von Gelöschtes Mitglied
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Ist der linke Mann "Der Spion, der aus der Kälte kam (Film)" von John le Carré?


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#408

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 08.12.2014 23:36
von passport | 2.627 Beiträge

@eisenringtheo

Den Webpelzkragen konnte man zusätzlich anknöpfen.



passport


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#409

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 08.12.2014 23:43
von Pitti53 | 8.785 Beiträge

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #400
Zitat von Pitti53 im Beitrag #395
Zitat von Harzwanderer im Beitrag #393
Ich meinte nur, ob einer von den PKE in Uniform wirklich zu "100 Prozent" wie einer von den Grenztruppen rumlief. Oder ob es da, außer vielleicht Codewörtern oder so, noch irgendein Erkennungszeichen gab. Woran hättet ihr einen echten GT-ler auf nem Grenzübergang äußerlich erkannt, der da "spazieren" war?


Ein "echter" GT-ler wäre da nie reingekommen!

Da wurde der Enlaß durch UNS kontrolliert

Also im Transitbereich der Güst Bahnhof Friedrichstrasse zogen Grenzer beim Bahnsteig A auf, wenn ein Fernzug erwartet wurde. Und das waren sichder keine PKE. Grenzer mit schönem Uniformtuch, aber mit Mannschaftsdienstgrad.
Theo

Dann waren die Jungs von der SiK. Hatte mir PKE nichts zu tun . waren von den GT


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#410

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 09.12.2014 11:53
von KARNAK | 1.690 Beiträge

Zitat von passport im Beitrag #387
Zitat von Harzwanderer im Beitrag #386
Hattet ihr eigentlich immer Euren Klappfix dabei?



Auf mich bezogen, nein. Nur im Dienst.


passport


Warum auch. Das Ding überall hin mitzunehmen barg ja die Erhöhung der Möglichkeit, dass Ding mal zu verbummeln, ein fast tödlicher Zwischenfall. Und der Hintergrund der vielleicht bei der Frage steht. Das Bedürfnis, die Pflicht und besonders die Möglichkeit den Ausweis überall zeigen zu können und damit in eine "gottähnliche Position" zu geraten, ich weiß schon, dass das in die Vorstellung des Zeitgeistes passt, es ist aber einfach eine Legende.Ging man in Urlaub gab man ihn übrigens an der Dienststelle ab, hinterlegte ihn dort.Zumindest war da bei uns so.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
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zuletzt bearbeitet 09.12.2014 11:58 | nach oben springen

#411

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 09.12.2014 20:46
von GZB1 | 3.286 Beiträge

Zitat von passport im Beitrag #399
@Harzwanderer

Die Uniform der PKE entsprach der Uniform eines Berufssoldaten der GT. Im inneren Bereich einer Güst, also dem Abfertigungsbereich, gab es keine Angehörigen der GT. Nur der Techniker der GT der die Kontroll - und Sicherungssysteme (Alarmknöpfe) überprüfte konnte nach Anmeldung die Kontrollbereiche (Aussen) betreten. Selbst der Kommandant der GT / Güst bzw. seine Stellvertreter gingen auf den direkten Weg zum Turm. Die Soldaten der SiK kontrollierten am 1. Zugang den Einlass zur Güst. Diese Soldaten trugen auch die Uniform der Berufssoldaten und kein ESKS. Der Unterschied dabei war das sie die Stiefelhosen mit den Langschäfter tragen durften. Wir bevorzugten die Diensthose mit Halbschuhe. Der 2. Einlass war bereits durch einen MA der PKE besetzt. Zumindestens war es so auf der Güst Marienborn / A.



passport

Wimre wurde bei den Güst der Berliner Innenstadt der Einlass zu diesen ausschließlich von PKE kontrolliert, Posten 7 bzw.1, dort gab es keinen Posten der SiK der GT. Im Winter war PKE eindeutig durch die beschriebenen Jacken zu identifizieren, GT-SiK trug dann Uniformmantel oder bei strengem Frost Watte-FDU in ESKS. Die Bewegungen von PKE und GT auf der Güst wurden gegenseitig beobachtet und bei Besonderheiten im jeweiligen Bereich weiter gemeldet. Der GT-Kommandant bzw. die DHO sind nicht nur zum Turm gegangen, sie konnten sich auf der Güst nach entsprechender Vormeldung frei bewegen da die GT für die materielle Sicherstellung und Instandhaltung der Güst verantwortlich waren, im übrigen sind diese auch in der dortigen Kantine essen gegangen.


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zuletzt bearbeitet 09.12.2014 21:33 | nach oben springen

#412

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 09.12.2014 21:12
von passport | 2.627 Beiträge

@GZB1

Der "Spielraum" einer Berliner Güst wird bedingt durch die innerstädtische Anlage um ein wesentlicher kleiner gewesen sein wie auf der Güst Marienborn / A. Richtig ist das der Kommandant der GT / Güst für alle Bau , Reinigungs- und Instansetzungsarbeiten zuständig war. Aber auch der Kommandant oder seine Stellvertreter mussten bei Begehung der äusseren Kontrollanlagen sich beim Dh. Zugführer der PKE telefonisch anmelden.
Wie schon geschrieben, diese neue Winteruniform wurde Anfang der 80ziger Jahre eingeführt. Bis dahin zogen wir im Winter ebenfalls mit Stiefelhose und Mantel auf.


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#413

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 09.12.2014 21:21
von Harzwanderer | 2.922 Beiträge

Durfte ein PKEler eigentlich beliebig ins Grenzsperrgebiet oder nur genau an seinen jeweiligen Dienstort?


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#414

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 09.12.2014 21:34
von passport | 2.627 Beiträge

Zitat von Harzwanderer im Beitrag #413
Durfte ein PKEler eigentlich beliebig ins Grenzsperrgebiet oder nur genau an seinen jeweiligen Dienstort?



Nein. Man hatte im PA einen Berechtigungsstempel zum Betreten des Grenzgebietes. Dieser hatte die Farbe rot (Zivilisten im Grenzgebiet Farbe blau).
Innerhalb des Stempels waren die Kreise benannt die man Betreten durfte. Für die Marienborner waren das die ehemaligen Grenzkreise Haldensleben, Oschersleben und Wanzleben.


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#415

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 09.12.2014 21:36
von Harzwanderer | 2.922 Beiträge

Und ging man da evtl. mal privat spazieren, Pilze sammeln oder ähnliches oder hielt man sich außer Dienst entfernt davon?


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#416

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 09.12.2014 21:46
von passport | 2.627 Beiträge

Zitat von Harzwanderer im Beitrag #415
Und ging man da evtl. mal privat spazieren, Pilze sammeln oder ähnliches oder hielt man sich außer Dienst entfernt davon?



Ich persönlich habe in MD gewohnt. Nach Feierabend ab zum Bus und nach Hause. Aber es gab etliche MA PKE / Zoll die im Grenzgebiet wohnten und dort lebten. Selbstverständlich konnte man sich im Grenzgebiet frei bewegen. Natürlich nicht direkt im Grenzstreckenabschnitt.


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#417

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 09.12.2014 21:51
von Barbara (gelöscht)
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passport, hatte die heutige A2 Richtung Magdeburg damals in etwa denselben Verlauf wie heute? in welcher Höhe etwa war da das Grenzgebiet zuende? War da auchnochmal eine Kontrolle?
Ich bin ja in der Ecke rumgekurvt im September, auch die alte Landstraße, die unmittelbar parallell der direkten Grenzlinie verlief dann nach rechts abgeht und der Autobahn folgt und drunter her geht.


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#418

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 09.12.2014 21:56
von passport | 2.627 Beiträge

Gerade im Internet gefunden. So sah der Berechtigungsstempel aus. Stammt sogar von einen Marienborner lt. den Kreisen





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#419

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 09.12.2014 22:00
von Harzwanderer | 2.922 Beiträge

Für "K+S" (?) berechtigt, was bedeutet das? Die Kreise?


zuletzt bearbeitet 09.12.2014 22:01 | nach oben springen

#420

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 09.12.2014 22:03
von passport | 2.627 Beiträge

Zitat von Harzwanderer im Beitrag #419
Für "K+S" (?) berechtigt, was bedeutet das? Die Kreise?



Ja. Abküfi (Abkürzungsfimmel) für Kreise. Eigentlich steht da Krs.



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zuletzt bearbeitet 09.12.2014 22:04 | nach oben springen



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