#381

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 08.12.2014 14:51
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Barbara im Beitrag #380
Zitat von andy im Beitrag #360






Normal ist es ebenfalls nicht, dass man in seinem Garten keine Leiter stehen haben durfte,- Ist Wessi-Perspektive, ich weiß.
.


Musste man dort auf den Apfelbaum klettern, ohne Leiter, um die Äpfel zu pflücken? Auch eine Wessi-Frage, aber ein sehr, sehr interessanter Bericht, der sich heute anhört, wie aus einer anderen Welt, welche es ja auch war.

Gruß Reinhard, sichtlich erschüttert.


zuletzt bearbeitet 08.12.2014 14:51 | nach oben springen

#382

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 08.12.2014 15:15
von eisenringtheo | 9.166 Beiträge

Zitat von Reinhardinho im Beitrag #381
Zitat von Barbara im Beitrag #380
Zitat von andy im Beitrag #360






Normal ist es ebenfalls nicht, dass man in seinem Garten keine Leiter stehen haben durfte,- Ist Wessi-Perspektive, ich weiß.
.


Musste man dort auf den Apfelbaum klettern, ohne Leiter, um die Äpfel zu pflücken? Auch eine Wessi-Frage, aber ein sehr, sehr interessanter Bericht, der sich heute anhört, wie aus einer anderen Welt, welche es ja auch war.

Gruß Reinhard, sichtlich erschüttert.


Ich nehme an, die musste mit einem Schloss an der Wand angekettet oder im Schuppen eingeschlossen sein. Bäume schneiden am Hinterlandzaun liess wohl die Grenzer nervös werden. Oder durfte man das nicht selber?

http://www.badische-zeitung.de/deutschla...--48436253.html
Theo


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#383

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 08.12.2014 20:53
von andy | 1.199 Beiträge

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #382


Musste man dort auf den Apfelbaum klettern, ohne Leiter, um die Äpfel zu pflücken? Auch eine Wessi-Frage, aber ein sehr, sehr interessanter Bericht, der sich heute anhört, wie aus einer anderen Welt, welche es ja auch war.

Gruß Reinhard, sichtlich erschüttert.


Ich nehme an, die musste mit einem Schloss an der Wand angekettet oder im Schuppen eingeschlossen sein. Bäume schneiden am Hinterlandzaun liess wohl die Grenzer nervös werden. Oder durfte man das nicht selber?

http://www.badische-zeitung.de/deutschla...--48436253.html
Theo[/quote]


Natürlich war der Besitz einer Leiter nicht verboten, sie sollte aber schon angeschlossen sein. Ich habe selbst lediglich 2 oder 3 Leiterkontrollen erlebt, mglw. lag das aber auch an meinem beruflichen Hintergrund, der im Ort im allgemeinen bekannt war. In der Doku von #283 spricht ein junger Mann (Ingmar Grzimek und lange Zeit mein Nachbar) bei 33:50 davon, dass u.a. MA des MfS mit der Zielstellung nach Klein Glienicke gezogen sind, die Leute auszuspionieren. Zumindest für mich muss ich diese Behauptung zurückweisen und davon wird sich sicher ein Teil der Einwohner nach der Wende durch Akteneinsicht überzeugt haben, denn niemand in Klein Glienicke wird in seiner Akte, so er denn eine hatte, irgendeinen Bericht von mir gefunden haben bzw. finden. Und das, obwohl ich mit den Jungs Fussball gespielt habe, wir gemeinsam gegrillt oder in der Kneipe (Imbisstube) den einen oder anderen gesoffen haben. Wie das andere gehalten haben, weiss ich nicht aber es hat sie ja nachweislich gegeben - die IM. Ich wurde selbst durch so einen verpfiffen, weil ich am Wochenende beim Spaziergang mit meinen Kindern einen ganzen Film verfotografiert habe. Danach wusste ich, auf wen ich achten musste. In Klein Glienicke entwickelte sich in den Wendezeiten im örtlichen "Bürgershof" (Imbisstube) eine recht skurile Szene aus Einheimischen, Neu-Zuzüglern und regelmäßigen Stammkunden, insbesondere aus Westberlin. Es gab wirklich Leute, die im Sommer aus Berlin Steglitz jeden Freitag und am WE nach Klein Glienick in den Bürgershof kamen. Wir haben an der Glienicker Lake am Lagerfeuer gesessen und bis morgens 4.00 Uhr gefeiert, und Lieder zur Klampfe gesungen. Es war schon eine irre Zeit.
Da spielte natürlich auch das Thema Stasi eine Rolle. Ich hatte mich in Wendezeiten relativ schnell bzgl. meiner konkreten Tätigkeit bei der Firma geoutet und alle Fragen offen beantwortet. In der Folgezeit haben einige Kleinglienicker Akteneinsicht beantragt und mancher ist bis heute bass erstaunt, dass immer noch keine Akte gefunden wurde.
Leider hat sich diese Szene in deer 2.Hälfte der 90'er Jahre fast aufgelöst und das lag einfach nur daran, dass Otto Normalverbraucher immer mehr aus dem Ort verdrängt wurden. Nach dem letzten Zensus wohnen etwas mehr als 500 Leute im Ort, etwa das doppelte wie vor der Wende. Mir fallen heute keine zehn Leute mehr ein, die noch im Ort wohnen und die hatten schon vor der Wende Eigentum. Die ehemaligen Mieter sind fast alle raus. Spontan fallen mir 3 Frauen ein, die in Klein Glienicke noch zur Miete wohnen - eine davon ist meine langjährige Nachbarin auf gleichem Hausflur, dazu kommt deren langjährige Freundin und die Mutter von dem Protagonisten aus dem #283. Alle drei verdanken das ausschliesslich ihrem Alter von weit über 75 und sind daher nicht mehr kündbar.
Ich bin 2010 nach 25 Jahren aus Klein Glienicke weggezogen oder besser rausgeekelt worden mit all' den Dingen, die immer mal in der 3-Buchstabenzeitung stehen. Aus heutiger Sicht müsste ich den Eigentümern danken - in Klein Glienicke habe ich 25 Jahre toll gewohnt, heute wohne ich am Zeuthener See besser.

Hier noch ein kleiner Film von 1990, den die HFF Potsdam-Babelsberg (Bisky-Schule) gedreht hat. Vielleicht erkennt mich ja einer
Da wird sogar mein Grenzübergang, an dem ich von März bis Juli 90 gedient habe gezeigt. Die beiden Grenzer, die dort mit Giesskanne und Hacke zu sehen sind haben dafür gesorgt, dass unsere Güst zur schönsten von Berlin gewählt wurde, was uns ein vom SFB gesponsertes Frühstück einbrachte.

https://www.wir-waren-so-frei.de/index.p.../object_id/4281


übrigens,das Bild zeigt im linken Vordergrund meinen späteren Garten. Das Foto muss vor 85 entstanden sein. Danach sah es dort nämlich anders aus.


andy


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zuletzt bearbeitet 08.12.2014 21:03 | nach oben springen

#384

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 08.12.2014 21:53
von Harzwanderer | 2.923 Beiträge

Sone langhaarigen "Silberlocken" - und dann noch mit langem Backenbart - habe ich bei den PKE selbst nie gesehen. Der Nacken musste anscheinend immer ausrasiert sein. Der sieht eher wie ein Reichsbahner aus. Viel zu zivil. Maximal VP. Oder wie diese anderen Stasis, die nach der Maueröffnung plötzlich an den Grenzübergangsstellen auftauchten. Aus irgendwelchen schon aufgelösten Abteilungen. Schon über 20 Jahre bei den PKE war der?


zuletzt bearbeitet 08.12.2014 22:01 | nach oben springen

#385

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 08.12.2014 22:03
von passport | 2.629 Beiträge

Zitat von Alfred im Beitrag #286
Zitat von rei im Beitrag #277
Zitat von passport im Beitrag #274
Zitat von rei im Beitrag #272
Zitat von eisenringtheo im Beitrag #269
Zitat von passport im Beitrag #265
(..)
Das die Passkontrolleure an den Grenzen zum MfS gehörten, war doch ein relativ " offenes Geheimnis". Das wusste im Prinzip jeder.

Gruß Uwe





HaHaHAa

Das glaubst Du doch wohl selber nicht @ABV
passport

Also ich wusste das nicht. Die PKE hatten Grenztruppenuniform an und so waren es für mich eben Grenzer. Das MfS hat mich vor der Wende aber auch nicht sonderlich interessiert. Und die Leute, die ich traf, sprachen auch nicht von der Stasi. Ich habe im nachhinein den Eindruck, zum grossen Ärgernis wurde die Stasi für viele erst mit der Wende.
Theo

Dann solltest Du vielleicht mal auf den Uniformstoff der so genannten Grenzer geachtet haben,dort standen keine" kleinen " Grenzer.
Rei



Ich habe es geahnt ! Einer hat es gewusst wer wir waren. Es lag an dem Uniformstoff @Pitti53 beim nächsten Treffen führen wir einen Uniformvergleich durch und werden die Unterschiede herausarbeiten. Selbstverständlich informieren wir dann das gesamte Forum über das Ergebniss. Aber bitte die "grössere" Uniform mitbringen denn "kleine" gab es ja nicht





passport

Nun sag bloß nicht,das ihr die selben Uniformen getragen habt,die ein normaler Grenzer am Kanten getragen hat?
Wenn es so war lasse ich mich gerne belehren.
Danke Rei



Die Uniformen waren mit denen der Offiziere der Grenztruppen identisch. Da gab es keinen Unterschied.[/quote]



Nachtrag : Heute die Innenseite der Grenzerjacke abgelichtet. Nicht schön die Aufnahme aber gut zu lesen " NVA"




passport


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#386

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 08.12.2014 22:12
von Harzwanderer | 2.923 Beiträge

Hattet ihr eigentlich immer Euren Klappfix dabei?


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#387

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 08.12.2014 22:16
von passport | 2.629 Beiträge

Zitat von Harzwanderer im Beitrag #386
Hattet ihr eigentlich immer Euren Klappfix dabei?



Auf mich bezogen, nein. Nur im Dienst.


passport


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#388

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 08.12.2014 22:26
von andy | 1.199 Beiträge

Zitat von Harzwanderer im Beitrag #384
Sone langhaarigen "Silberlocken" - und dann noch mit langem Backenbart - habe ich bei den PKE selbst nie gesehen. Der Nacken musste anscheinend immer ausrasiert sein. Der sieht eher wie ein Reichsbahner aus. Viel zu zivil. Maximal VP. Oder wie diese anderen Stasis, die nach der Maueröffnung plötzlich an den Grenzübergangsstellen auftauchten. Aus irgendwelchen schon aufgelösten Abteilungen. Schon über 20 Jahre bei den PKE war der?



Naja, auch bei PKE-Nachfolgeorganisationen traten eben Undisziplinierheiten auf. Der Typ war schon echt, ich kannte ihn pesönlich. Ich habe mich bei den Filmaufnahmen immer verdrückt - es war eine wilde Zeit und niemand wusste so richtig, wie es weitergehen würde.

Allerdings war auch eines klar: Grenze und Zoll wird es mit den Beteiligten nicht mehr geben ...


andy


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#389

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 08.12.2014 22:26
von Barbara (gelöscht)
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#383

Ein sehr ausdruckstarker Film, danke dafür, andy.
Es müsste viel mehr von dieser Art Filme geben, die die damalige Situation und auch Atmosphäre auf diese Art einfangen, man versteht so vieles besser dadurch.
.


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#390

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 08.12.2014 22:29
von Harzwanderer | 2.923 Beiträge

Danke Passport. Ich meinte auch im Dienst. Also äußerlich "original-GT" aber halt mit ner kleinen Zugabe. Manchmal war das MfS nicht so schüchtern. Ich habe eine alte, lederne Ost-Kartentasche zum Wandern, da ist (innen) direkt "MfS" eingestempelt.


zuletzt bearbeitet 08.12.2014 22:30 | nach oben springen

#391

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 08.12.2014 22:37
von ABV | 4.202 Beiträge

Mir fällt übrigens zum Thema PKE noch was ein: vor ein paar Jahren hatte ich bei ebay das Buch " Im Zentrum der Macht" von Werner Stiller gelesen. Das Buch, in dem Stiller seine Doppelagententätigkeit und die anschließende abenteuerliche Flucht nach Westberlin schildert, ist im Jahre 1986 erschienen. Wenn man einmal davon absieht das Stiller bei der Schilderung seines Agentenjob sowie den genauen Umstände seiner Flucht in den Westen selbstverständlich "geflunkert" hat, ist mir dennoch in Erinnerung, dass er mehrfach die Passkontrolleinheiten am Bahnhof Friedrichstraße und deren Zugehörigkeit zum MfS erwähnte. Zumindest im " Westen" wusste jeder, der sich dafür interessierte, dass dort wo Grenztruppen der DDR drauf steht, nicht zwangsläufig Grenztruppen der DDR drinstecken. Dem Buch lag auch ein komplettes Organigramm des MfS, inklusive der Namen und Dienstgrade der Hauptabteilungsleiter bei.
Selbstverständlich wird kaum jemand aus der Bundesrepublik oder Westberlin auf die Idee gekomme sein das Buch in die DDR zu schmuggeln. Trotzdem dürfte einiges an Wissen durchgesickert sein.
Wie gesagt, ich habe es bereits während meines Praktikums in der WKM-Wache "Mitte" erfahren, ohne dass es mich gewundert oder gar " besonders erregt" hätte. War doch das MfS, gerade im Bereich der Botschaften, äußerst präsent. Dabei nicht selten " unter falscher Flagge". Wie zum Beispiel die Bewachungskräfte der sowjetischen Botschaft. Welche ebenfalls VP-Uniformen trugen und sogar einen Streifenwagen besaßen. Im internen Sprachgebrauch firmierten diese Kräfte unter der Bezeichnung " Wache Behrenstraße". Jeder WKM-Mitarbeiter kannte deren Zugehörigkeit zum MfS.
Ich hatte, bei diversen Einlassdiensten in der " Wache Mitte" erlebt, dass sich jemand beim Betreten des Objektes an einem Tag als Mitarbeiter des MfS und am nächsten Tag als Kriminalist legitimierte.
Auf meine dementsprechende Nachfrage bei einem älteren VP-Angehörigen, brummte dieser bloß: " Det is eben die Stasi. Der kann dir ooch ein Dienstbuch vom Zoll oder einen Wehrpass vonne Armee unta die Neese halten! Is halt so."
Da es halt so ist, oder besser gesagt war, hatte ich die Aussage von der MfS-Zugehörigkeit der Passkontrolleure mehr oder weniger gleichgültig zur Kenntnis genommen.
Ehrlich gesagt hätte jeder,bei etwas Überlegung selbst darauf kommen können, dass mit den Passkontrolleuren " etwas nicht stimmt". Hat sich nie jemand gefragt, zu welchem Regiment die PKE-Leute eigentlich gehören?

Gruß an alle
Uwe


www.Oderbruchfotograf.de

http://seelow89.wordpress.com/tag/volkspolizei-seelow/


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#392

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 08.12.2014 22:39
von andy | 1.199 Beiträge

Zitat von Harzwanderer im Beitrag #390
Danke Passport. Ich meinte auch im Dienst. Also äußerlich "original-GT" aber halt mit ner kleinen Zugabe. Manchmal war das MfS nicht so schüchtern. Ich habe eine alte, lederne Ost-Kartentasche zum Wandern, da ist (innen) direkt "MfS" eingestempelt.


@Harzwanderer, was möchtest Du eigentlich wissen? Ich hatte neben dem MfS-Ausweis auch den von der Kripo und den "Überallhindarf-Ausweis der GT der DDR (kennst Du als Fachmann bestimmt und ist grün, wie die Grenze)) MfS muss aber erst noch reingestempelt werden und dass wird wohl nicht mehr klappen.

andy


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#393

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 08.12.2014 22:42
von Harzwanderer | 2.923 Beiträge

Ich meinte nur, ob einer von den PKE in Uniform wirklich zu "100 Prozent" wie einer von den Grenztruppen rumlief. Oder ob es da, außer vielleicht Codewörtern oder so, noch irgendein Erkennungszeichen gab. Woran hättet ihr einen echten GT-ler auf nem Grenzübergang äußerlich erkannt, der da "spazieren" war?


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#394

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 08.12.2014 22:51
von andy | 1.199 Beiträge

Zitat von Harzwanderer im Beitrag #393
Ich meinte nur, ob einer von den PKE in Uniform wirklich zu "100 Prozent" wie einer von den Grenztruppen rumlief. Oder ob es da, außer vielleicht Codewörtern oder so, noch irgendein Erkennungszeichen gab. Woran hättet ihr einen echten GT-ler auf nem Grenzübergang äußerlich erkannt, der da "spazieren" war?



Nach meinen Informationen kannst Du davon ausgehen, dass die Uniformen identisch waren und einen echten Grenzer konntest Du wohl nur daran erkennen, dass er sich nur in einem bestimmten Bereich aufhalten durfte - welcher das genau war kann ich nicht wissen - ich war ja kein Grenzer.

War er auf dem Bereich der Güst - dann war er kein Grenzer mehr, sondern mindestens bei der PKE


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#395

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 08.12.2014 22:52
von Pitti53 | 8.787 Beiträge

Zitat von Harzwanderer im Beitrag #393
Ich meinte nur, ob einer von den PKE in Uniform wirklich zu "100 Prozent" wie einer von den Grenztruppen rumlief. Oder ob es da, außer vielleicht Codewörtern oder so, noch irgendein Erkennungszeichen gab. Woran hättet ihr einen echten GT-ler auf nem Grenzübergang äußerlich erkannt, der da "spazieren" war?


Ein "echter" GT-ler wäre da nie reingekommen!

Da wurde der Enlaß durch UNS kontrolliert


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#396

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 08.12.2014 22:56
von damals wars | 12.134 Beiträge

Zitat von Harzwanderer im Beitrag #393
Ich meinte nur, ob einer von den PKE in Uniform wirklich zu "100 Prozent" wie einer von den Grenztruppen rumlief. Oder ob es da, außer vielleicht Codewörtern oder so, noch irgendein Erkennungszeichen gab. Woran hättet ihr einen echten GT-ler auf nem Grenzübergang äußerlich erkannt, der da "spazieren" war?

Für normale Grenzer gab es keinen Zugang zur Güst.
Da waren sie nicht zuständig!
Erkennungszeichen war die schon beschriebene unterschiedliche Uniformierung.Wir hatten die ein Strich kein Strich Uniform an, die Güst trug BU- Uniform!


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#397

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 08.12.2014 22:59
von Harzwanderer | 2.923 Beiträge

Wäre auch zu schön gewesen, wenn man mit so ner GT-Uniform als "Schein-PKE" unbehelligt entlang der Autobahn bis Dreilinden hätte durchwandern können.


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#398

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 08.12.2014 23:02
von damals wars | 12.134 Beiträge

Ich hatte doch schon mal geschildert, die Wanderer auf der Autobahn musste ich melden, die hat dann die Polizei einkassiert.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#399

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 08.12.2014 23:04
von passport | 2.629 Beiträge

@Harzwanderer

Die Uniform der PKE entsprach der Uniform eines Berufssoldaten der GT. Im inneren Bereich einer Güst, also dem Abfertigungsbereich, gab es keine Angehörigen der GT. Nur der Techniker der GT der die Kontroll - und Sicherungssysteme (Alarmknöpfe) überprüfte konnte nach Anmeldung die Kontrollbereiche (Aussen) betreten. Selbst der Kommandant der GT / Güst bzw. seine Stellvertreter gingen auf den direkten Weg zum Turm. Die Soldaten der SiK kontrollierten am 1. Zugang den Einlass zur Güst. Diese Soldaten trugen auch die Uniform der Berufssoldaten und kein ESKS. Der Unterschied dabei war das sie die Stiefelhosen mit den Langschäfter tragen durften. Wir bevorzugten die Diensthose mit Halbschuhe. Der 2. Einlass war bereits durch einen MA der PKE besetzt. Zumindestens war es so auf der Güst Marienborn / A.



passport


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#400

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 08.12.2014 23:04
von eisenringtheo | 9.166 Beiträge

Zitat von Pitti53 im Beitrag #395
Zitat von Harzwanderer im Beitrag #393
Ich meinte nur, ob einer von den PKE in Uniform wirklich zu "100 Prozent" wie einer von den Grenztruppen rumlief. Oder ob es da, außer vielleicht Codewörtern oder so, noch irgendein Erkennungszeichen gab. Woran hättet ihr einen echten GT-ler auf nem Grenzübergang äußerlich erkannt, der da "spazieren" war?


Ein "echter" GT-ler wäre da nie reingekommen!

Da wurde der Enlaß durch UNS kontrolliert

Also im Transitbereich der Güst Bahnhof Friedrichstrasse zogen Grenzer beim Bahnsteig A auf, wenn ein Fernzug erwartet wurde. Und das waren sichder keine PKE. Grenzer mit schönem Uniformtuch, aber mit Mannschaftsdienstgrad.
Theo


zuletzt bearbeitet 08.12.2014 23:06 | nach oben springen



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