#281

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 06.12.2014 00:29
von Moskwitschka (gelöscht)
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@Barbara Die Mauer war der Gartenzaun sagte in dieser Doku ein Zeitzeuge, der als Kind an der Glienicker Brücke lebte-



Geheimnissvolle Orte: Die Glienicker Brücke – Letzte Hoffnung der Spione Doku (2006)

Es ist aber immer noch nicht die Doku, die ich suche

LG von der Moskwitschka


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#282

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 06.12.2014 00:39
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Dandelion im Beitrag #280
" "Öffnen Sie den Kofferaum, bitte."



@Dandelion

Hast Du sehr gut geschrieben. Aus strategischen Gründen wurden aber auch viele sächsische Bürger an die Grenze gestellt.

Da hieß das dann aber: "Gänsefleisch mal bitte den Kofferraum uffmache?"
(Übersetzung: Können Sie vielleicht mal bitte den Kofferraum aufmachen?)

Das fällt mir ein blöder, kurzer Witz ein. Ein Sachse in New Vork will einen Weihnachtsbaum kaufen und sagt: "A Tännchen please!"
(Übersetzung: Attention Please)


zuletzt bearbeitet 06.12.2014 01:04 | nach oben springen

#283

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 06.12.2014 00:39
von Moskwitschka (gelöscht)
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Die folgende Doku ist es zwar auch nicht aber trifft Dein Interesse ins Schwarze


Geheimnisvolle Orte: Klein Glienicke Doku (2012)

LG von der Moskwitschka


MHL-er hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 06.12.2014 00:40 | nach oben springen

#284

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 06.12.2014 00:41
von Gelöschtes Mitglied
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@andy
Bitte nicht böse sein. Ich schätze Deine offenen Beiträge, aber manchmal sind es kleine Tippfehler, die mich zum Grinsen bringen. So wie dieser hier:

Zitat von andy im Beitrag #279
Zu der Zeit gab es lediglich eine Grenzmauerin in Klein Glienicke


Soso, eine Grenzmauerin. Sozusagen eine gendermäßige Verdoppelung des eh schon weiblichen Begriffs "Mauer". Aber lediglich eine Mauerin? Sollte es nicht mehr Mauerinnen geben? Jetzt nicht in Form einer Mauerinnenquote, eine solche Forderung hatten die emanzipierten und selbstverständlich auch mit Führungsaufgaben betrauten Frauen in der DDR nicht nötig - aber dennoch: Nur eine?

Doch jetzt Ende mit dem Unfug - er ist wahrscheinlich auch der Tatsache geschuldet, dass wir erst vor wenigen Minuten vom Treffen in der Osseria wieder hier eingetroffen sind.

Nochmals: Sorry, ich wollte den Thread nicht schreddern.


andy hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#285

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 06.12.2014 07:03
von Harzwanderer | 2.923 Beiträge

Zitat
@Harzwanderer, Du bist aber bestenfalls von der Glienicker Lake in den Griebnitzsee und zurück gerudert, woanders gab es nämlich kein Wasser, vom Paddengraben mal abgesehen.



Nee. Man konnte vom kleinen Wannsee aus in den Griebnitzsee und nach Albrechs Teerofen (Teltowkanal, Anfang) oder über den großen Wannsee und die Havel Richtung Glienicker Brücke und weiter zur Glienicker Lake, zu Mauerzeiten. Es fehlte nur das kleine Stückchen Ost-Wasser in der Mitte. Nach der Wende bin ich natürlich "rund", an Klein Glienicke vorbei, gefahren.

P.S. Quelle der Karte von Klein Glienicke:
http://www.hinter-der-mauer.de/homepage/buch/


zuletzt bearbeitet 06.12.2014 07:12 | nach oben springen

#286

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 06.12.2014 07:41
von Alfred | 6.841 Beiträge

Zitat von rei im Beitrag #277
Zitat von passport im Beitrag #274
Zitat von rei im Beitrag #272
Zitat von eisenringtheo im Beitrag #269
Zitat von passport im Beitrag #265
(..)
Das die Passkontrolleure an den Grenzen zum MfS gehörten, war doch ein relativ " offenes Geheimnis". Das wusste im Prinzip jeder.

Gruß Uwe





HaHaHAa

Das glaubst Du doch wohl selber nicht @ABV
passport

Also ich wusste das nicht. Die PKE hatten Grenztruppenuniform an und so waren es für mich eben Grenzer. Das MfS hat mich vor der Wende aber auch nicht sonderlich interessiert. Und die Leute, die ich traf, sprachen auch nicht von der Stasi. Ich habe im nachhinein den Eindruck, zum grossen Ärgernis wurde die Stasi für viele erst mit der Wende.
Theo

Dann solltest Du vielleicht mal auf den Uniformstoff der so genannten Grenzer geachtet haben,dort standen keine" kleinen " Grenzer.
Rei



Ich habe es geahnt ! Einer hat es gewusst wer wir waren. Es lag an dem Uniformstoff @Pitti53 beim nächsten Treffen führen wir einen Uniformvergleich durch und werden die Unterschiede herausarbeiten. Selbstverständlich informieren wir dann das gesamte Forum über das Ergebniss. Aber bitte die "grössere" Uniform mitbringen denn "kleine" gab es ja nicht





passport

Nun sag bloß nicht,das ihr die selben Uniformen getragen habt,die ein normaler Grenzer am Kanten getragen hat?
Wenn es so war lasse ich mich gerne belehren.
Danke Rei[/quote]


Die Uniformen waren mit denen der Offiziere der Grenztruppen identisch. Da gab es keinen Unterschied.


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#287

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 06.12.2014 08:26
von KARNAK | 1.690 Beiträge

Zitat von rei im Beitrag #277

Nun sag bloß nicht,das ihr die selben Uniformen getragen habt,die ein normaler Grenzer am Kanten getragen hat?
Wenn es so war lasse ich mich gerne belehren.
Danke Rei

Man trug die Uniform von Berufssoldaten und natürlich keine Felddienst. Den einzigen Unterschied den es gab war diese dicke halblange Jacke, ich glaube die hatten die GT nicht. Bei den Filmen während der Grenzöffnung sieht man ab und welche damit rumlaufen.Daran erkennt man den Unterschied zwischen MfS und richtigen GT


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
damals wars hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#288

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 06.12.2014 08:34
von damals wars | 12.145 Beiträge

Zitat von Reinhardinho im Beitrag #282
Zitat von Dandelion im Beitrag #280
" "Öffnen Sie den Kofferaum, bitte."



@Dandelion

Hast Du sehr gut geschrieben. Aus strategischen Gründen wurden aber auch viele sächsische Bürger an die Grenze gestellt.

Da hieß das dann aber: "Gänsefleisch mal bitte den Kofferraum uffmache?"
(Übersetzung: Können Sie vielleicht mal bitte den Kofferraum aufmachen?)

Das fällt mir ein blöder, kurzer Witz ein. Ein Sachse in New Vork will einen Weihnachtsbaum kaufen und sagt: "A Tännchen please!"
(Übersetzung: Attention Please)



Die Gänsefleischwitzemacher wurden von Karnack eingenordet.
Die durften zum Lachen in den Keller gehen, der in Westberlin als Agentenschleuse endete. Dort wurden sie schon von den Amis erwartet.😜


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#289

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 06.12.2014 08:42
von KARNAK | 1.690 Beiträge

Zitat von Moskwitschka im Beitrag #281
@Barbara Die Mauer war der Gartenzaun sagte in dieser Doku ein Zeitzeuge, der als Kind an der Glienicker Brücke lebte-



Geheimnissvolle Orte: Die Glienicker Brücke – Letzte Hoffnung der Spione Doku (2006)

Es ist aber immer noch nicht die Doku, die ich suche

LG von der Moskwitschka

Gott der Lothar Loewe. Nachdem man ihn aus der DDR geschmissen hatte wurde wurde er zum ungerecht behandelten Opfer gemacht. Und ich wusste es besser, hatte mit ihm regelmäßig zu tun. Im Geiste wohl der große Bruder von Reinhardhino.. Ein Provokateur der übelsten Sorte, immer auf Streit gebürstet, keine Gelegenheit auslassend Schwierigkeiten zu machen, immer wieder versuchend eine Abfertigung zu sabotieren. Einer von der übelsten Sorte, ein echter Feind der DDR, der meinte auf Grund seines Postens sich alles erlauben zu können und sein Verhalten immer so ausrichtend , dass eine Chance bestand zu einem aufsehenden Bericht über das menschenverachtende Verhalten der DDR-Büttel.Bei seinen offiziellen Kommentaren in den Medien hatte er natürlich immer Kreide gefressen. Da ich ihn nun persönlich kannte hätte ich immer am Liebsten den Fernseher aus dem Fenster geschmissen wenn er in dem laberte. Ich habe 3 Kreuze gemacht als dieser Mensch endlich verschwunden war.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
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#290

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 06.12.2014 08:42
von Harzwanderer | 2.923 Beiträge



Jacken GT/PKE. Wer was trug, scheint nicht ganz klar zu sein. Hier aus dem Forum.
Gilbert's Uniformsammlung

Noch eins:


zuletzt bearbeitet 06.12.2014 08:58 | nach oben springen

#291

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 06.12.2014 08:49
von KARNAK | 1.690 Beiträge

Wir hatten die ohne Brusttaschen sage ich mal und haben auf den Kragen verzichtet.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
Harzwanderer hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#292

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 06.12.2014 10:05
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von KARNAK im Beitrag #289

Gott der Lothar Loewe. Nachdem man ihn aus der DDR geschmissen hatte wurde wurde er zum ungerecht behandelten Opfer gemacht. Und ich wusste es besser, hatte mit ihm regelmäßig zu tun. Im Geiste wohl der große Bruder von Reinhardhino.. Ein Provokateur der übelsten Sorte, ....


Den Rest des Zitates spar ich mir. Hast echt nen schweren Job gehabt. Musstest immer auf der Hut vor "Provokateuren" sein. Und soagar noch heute
Um aber auf Lothar Löwe zurück zu kommen, er hat nicht nur provoziert, sondern auch kleine Mädchen aus der DDR auf ganz "subtile" Weise das andere Deutschland nahe gebracht

Zitat von Moskwitschka im Beitrag RE: West-Ost-Gedanken 1958 bis 1989


in Moskau habe ich eine Zeit lang mit meinen Eltern im Grusinski pereulok, in der Nähe des Belorussischen Bahnhofs gewohnt. Da stand ein riesiger Neubau, der ausschließlich von Ausländern bewohnt war, die in der Sowjetunion ihre Länder verteten haben und in den verschiedensten Bereichen tätig waren. Sie kamen aus allen Erdteilen und es gab keine Trennung zwischen soz. Ländern und nichtsozialistischen Ländern.

In unserm Aufgang wohnte unter anderem Lothar Löwe. Der gute Mann hat für die Entsorgung seines Altpapiers eine geniale Lösung gefunden. Statt wie alle, es in den Müllschlucker zu werfen, hat er seine Zeitschriften daneben gelegt. So habe ich „hochoffiziell“ schon mit 10/11 Jahren den Spiegel und den Stern gelesen. Habe zwar nicht alles verstanden, aber es hat mir einen Einblick in die Gedankenwelt der „anderen“ Deutschen gegeben.


Zitat von Moskwitschka im Beitrag RE: West-Ost-Gedanken 1958 bis 1989


ich habe selbst erst 2007 in einem langen Gespräch mit meinem Vater erfahren, dass Lothar Löwe der edle Spender war.

1967/68 hatte ich mit meinem Vater wegen der Zeitschriften eine mächtige Auseinandersetzung. Das hat mich jedoch noch mehr bestärkt. Ich bin dann immer nach dem Unterricht mit meiner Schulmappe zum Müllschlucker gelaufen und habe nur noch die Hochglanzeitschriften mitgenommen. Vom Format am besten zu transportieren und in meinem Zimmer verschwinden zu lassen. Im Stapel meiner Frösis und ABC - Zeitungen sind sie nicht weiter aufgefallen. Die Zeit und Tageszeitungen habe ich liegengelassen. Die waren aber nach kurzer Zeit auch alle weg. Wenn man so will, bin ich da ganz schön konspirativ vorgegangen. Nur nicht auffallen, war meine Devise.

Als mein Vater mir den Hintergrund der Geschichte erzählte, wollte ich immer wieder mal Lothar Löwe schreiben. Doch wie es so im Leben ist, schiebt man es immer wieder auf oder man vergisst es, bis es zu spät ist. 2010 ist Lothar Löwe gestorben.

Es ist aber schön, dass Lothar Löwe heute und hier Beifall bekommt. Ein nachträgliches Danke schön.


LG von der Moskwitschka


Harzwanderer hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 06.12.2014 10:12 | nach oben springen

#293

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 06.12.2014 10:38
von KARNAK | 1.690 Beiträge

Zitat von Moskwitschka im Beitrag #292
Hast echt nen schweren Job gehabt. Musstest immer auf der Hut vor "Provokateuren" sein. Und soagar noch heute




Mir ist schon klar in welche Schublade Du mich stecken willst. Bei Lothar Loewe musste man nicht" auf der Hut vor Provokateuren sein" er war ganz einfach einer und zwar aus einer tiefen ideologischen Überzeugung heraus.Er hat seine Arbeit als Journalist benutzt um seinen Klassenkampf zu führen, so kannst Du ruhig auch das"liegen lassen" des Spiegel einordnen. Seine eigene persönliche politische Überzeugung war von einem konservativen Hass auf alles was nach Sozialismus roch geprägt. Erstmal galt seine "Sehnsucht" diesen bei jeder Gelegenheit vorzuführen, einen Beitrag zu leisten diesen zu vernichten. Das will ich erst mal für legitim halten wenn es einer politischen Überzeugung entspricht wenn man es auch offen so sagt. Es in einem Bedürfnis frei und unabhängig zu berichten zu "tarnen", es war und ist mir einfach unsympatisch und suspekt. Ich kann es nicht ändern wenn ich Dich enttäuschen muss weil Du ihn für einen "Netten" hieltest. Ich habe nun mal all zu oft seinen wahren Charakter erlebt und die Hintergründe erahnt. Ich hatte des öfteren die "Freude" den Auftrag zu bekommen ihn in den A... kriechen zu müssen, trotz seines unverschämten Auftretens, dass mich,uns aus der Reserve locken sollte. Ich habe so einige Male die Faust in der Tasche geballt und habe es dabei belassen, ich sollte"Diplomat in Uniform" sein. Eines haben ich aber von den Lothar Loewes dieser Welt gelernt, wie man mit solchen Leuten umgeht, dass sie zum Schluss die sind die sich ärgern, die sich vorgeführt fühlen und feststellen, dass ihre Rechnung nicht aufgeht, das nützt mir heute noch all zu oft. Deswegen sage ich heute AUCH, Danke Lothar Loewe.
Hast Du "Sushi in Suhl" gesehen, dieser Journalist der über den"Waffenschmied" berichtet? DAS war Lothar Loewe.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
zuletzt bearbeitet 06.12.2014 10:54 | nach oben springen

#294

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 06.12.2014 10:58
von Moskwitschka (gelöscht)
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Ach @KARNAK chen ich will Dich nicht in eine Schublade stecken Ich krieg Dich nur nicht im Zusammenhang mit Lothar Löwe aus der des selbstbewußten, eloquenten, in psychologischer Gesprächsführung geschulten Mitarbeiters einer GÜST raus. Im nach hinein ist Lothar Löwe einer, der Deinem "Ohr abkauen" widerstanden hat. Oder haste es garnicht erst versucht.

Tut mir leid, wenn ich bei Dir schlechte Erinnerungen geweckt haben sollte.

LG von der Moskwitschka


Harzwanderer hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 06.12.2014 10:59 | nach oben springen

#295

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 06.12.2014 11:15
von KARNAK | 1.690 Beiträge

Na gut, ein paar Erlebnisse mit Lothar Loewe. Er fuhr sehr oft über Drewitz, wenn er sich irgendwohin zu seiner Arbeit in die DDR begab.
Meistens kachelte er mit überhöhter Geschwindigkeit auf die Güst, an jeder Schlange vorbei, meistens in die Spur für Diplomaten, die ihm nicht zustand. Wenn das nicht ging fuhr er nicht in den Bereich der für die Einreise in die DDR vorgesehen war, sondern in einen Bereich der ihm günstig erschien. Den Tagesgruß erwiderte er in der Regel nicht, auch mit der Angabe seines Reisezieles, seiner Reisekategorie tat er sich schwer. Wenn er besonders schlecht drauf war blieb die Scheibe bei der eingeforderten Identitätskontrolle oben und der Blick gerade aus, der Kontrolleur wurde ignoriert. Damit waren wir natürlich nicht einverstanden. Also wurde das Auto zur Seite gestellt, der Karnak belästigt. Der musste dann hin zu dem Auto, nach ein paar mal klopfen an die Scheibe ging die dann runter. Nachdem ich ihm erklärt habe was er hier für Kontrollen über sich ergehen lassen muss wenn er reisen will hat er mir dann seinen Kopf zugewandt, er wusste natürlich, dass ihm letztlich nichts anders übrigblieb. Ein breites Grinsen hat er sich dabei natürlich nicht verkniffen. Was soll es, ich habe ihn lange verziehen, das alles nur zu einer Beschreibung von Provokateuren vor denen wie immer"auf der Hut" waren.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
zuletzt bearbeitet 06.12.2014 11:18 | nach oben springen

#296

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 06.12.2014 11:29
von Moskwitschka (gelöscht)
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Das ist ja schon fast filmreif @KARNAK und relativiert auch Deine Aussage über den Provokateur der übelsten Sorte Er hat einfach nicht die Normen und Regeln eingehalten, die ja mehr als fragwürdig waren. Damals bitterer Ernst, heute Situationskomik, vor allem für die, die sowohl Lothar Löwe als Journalisten als auch Dich kennen.

Bei allem Leid, das die Grenze für viele gebracht hat und das man nicht vergessen sollte, so ist das heute erfrischend, dass man auch ab und an darüber lachen kann.

LG von der Moskwitschka


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#297

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 06.12.2014 11:37
von KARNAK | 1.690 Beiträge

Zitat von Moskwitschka im Beitrag #296
Das ist ja schon fast filmreif @KARNAK und relativiert auch Deine Aussage über den Provokateur der übelsten Sorte Er hat einfach nicht die Normen und Regeln eingehalten, die ja mehr als fragwürdig waren. Damals bitterer Ernst, heute Situationskomik, vor allem für die, die sowohl Lothar Löwe als Journalisten als auch Dich kennen.

Bei allem Leid, das die Grenze für viele gebracht hat und das man nicht vergessen sollte, so ist das heute erfrischend, dass man auch ab und an darüber lachen kann.

LG von der Moskwitschka

Haste ja recht, ich wollte Dir auch nur beschreiben warum ich ihn nicht so mochte, auch heute noch nicht und das nicht unbedingt weil er "Normen und Regeln" nicht einhielt, damals natürlich ein Sakrileg,sondern weil ich genau wusste und weiß warum er das nicht tat. Nur DAS gefällt mir immer noch nicht. Und was das"Einhalten von Normen und Regeln" angeht, solltest Du heute mal mit dem Auto in eine Standard Polizeikontrolle kommen, halte Dich doch mal nicht an"Normen und Regeln", lass das Radio laut laufen, grüße nicht, schaue wütend und mache den Eindruck Du möchtest bitte schön nicht belästigt werden von diesem Polizeidödel. Was meinst Du wie diese Kontrolle dann ablaufen könnte?


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
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#298

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 06.12.2014 11:43
von exgakl | 7.235 Beiträge

stimmt @KARNAK , darum binich da immer freundlich, lächel die Beamten an und frage ganz nebenbei "Na, hat euch Mutti heute morgen wieder das Gleiche angezogen"?


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
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#299

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 06.12.2014 11:47
von Moskwitschka (gelöscht)
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Darüber lachen vielleicht die Generationen nach uns in ihren selbstfahrenden Autos http://www.auto-service.de/werkstatt/rat...-realitaet.html Obwohl mir bei dem Gedanken daran das Schmunzeln vergeht, denn wenn man sich in ein solches Vehikel setzt, dann ist man "total überwacht" und man kommt wahrscheinlich nicht mehr in die Verlegenheit von Kontrollen.

LG von der Moskwitschka


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#300

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 06.12.2014 12:15
von KARNAK | 1.690 Beiträge

Zitat von exgakl im Beitrag #298
stimmt @KARNAK , darum binich da immer freundlich, lächel die Beamten an und frage ganz nebenbei "Na, hat euch Mutti heute morgen wieder das Gleiche angezogen"?



Die cleverste Methode ist das aber auch nicht, wenn der Mensch keinen Spaß versteht kann das auch in die Hose gehen und Du musst noch Warndreieck und Rot-Kreuzkasten und Zulassung für die Reifen raus kramen, wenn Du alles bei hast.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
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