#261

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 05.12.2014 19:53
von Barbara (gelöscht)
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Hier ist nochmal eine Übersicht (puh..) des Territoriums inkl. Drei-Linden, jetzt ist mir das auch mit dem Teltow-Kanal etc klar...



mit ganz interessantem Artikel dazu.

http://www.google.de/imgres?imgurl=http%...ved=0CHYQrQMwGg


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#262

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 05.12.2014 19:57
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von steffen52 im Beitrag #260
Muss ich doch mal eine Lanze für Karnak brechen! Habe ihn persönlich kennen gelernt
Grüsse steffen52


Richtig @steffen52 , so sehe ich es auch.

Gruß Reinhard

P.S.: Die mich mal zeitweilig am Kanthaken hatten, waren da schon ein anderes Kaliber. Heute auch gelernt, Stasi war nicht gleich Stasi
Markus Wolf und Günter Guillaume waren ja auch Stasi. So ein Job war nicht uninteressant, hätte mich aber eine lange Ausbildung gekostet und ob ich je auf der Karriereleiter so weit hoch gekommen wäre? Vielleicht sogar Doppelagent, Geld von beiden Seiten....HVA (Auslandsspionage) in Portugal, das wär's gewesen....An der Algarve am Strand liegen und für die DDR spionieren. Ein Traumjob. Leider musste ich meine Reisen selbst finanzieren, um dort zu "spionieren".....aber ich habe viel heraus bekommen.


zuletzt bearbeitet 05.12.2014 20:17 | nach oben springen

#263

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 05.12.2014 20:21
von KARNAK | 1.690 Beiträge

Zitat von Reinhardinho im Beitrag #252
Böser Blick und wenig Worte. Flintenweiber! Am liebsten hätten sie aus Kontrollgründen noch ein Pralines genascht. .

Ach na ja Mensch, ich kannte nun viele von den"Flintenweibern", viele von denen haben ergänzend für meine"Spitzelberichte" ihre Zollkontrollen ausgerichtet. Ist Dein Urteil nicht etwas sehr hart, pauschal und von Vorurteilen geprägt? Geboren aus Zusammenhängen die Dir damals nicht unbedingt bekannt waren? Das Du eine Fahndungsmaßnahme verpasst bekommen hast, die dazu geführt hat, dass der Karnak bei Deinem Erscheinen das "Flintenweib" angerufen hat und sie damit beauftragt hat ein besonders Auge auf Dich zu werfen.
Was ich nun über Dich weiß, Du warst an "Deiner Güst" doch nun sicher als Querulant und nervende Type bekannt. Das da schon mal ein "menschliches Bedürfnis" hoch kam Dir auch mal auf den S.. zu gehen, mit dem entsprechenden Abstand, solltest Du es schon ins Kalkül fassen und es nicht nur auf ein "Flintenweibertum" beschränken.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
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#264

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 05.12.2014 20:26
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von KARNAK im Beitrag #263
[quote=Reinhardinho|p419794] Ist Dein Urteil nicht etwas sehr hart, pauschal und von Vorurteilen geprägt? Geboren aus Zusammenhängen die Dir damals nicht unbedingt bekannt waren?


Ist es. Stimmt alles, ich habe ja auch nur geschrieben, wie ich es damals sah.


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#265

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 05.12.2014 20:29
von passport | 2.628 Beiträge

Zitat von ABV im Beitrag #235
Zitat von Reinhardinho im Beitrag #231
Zitat von KARNAK im Beitrag #229
Wustest Du, dass Du es an der Güst mit der Stasi zu tun hattest? Wenn ja, Hut ab. t


Hut ab. Schlapphut ab. Nee, für mich waren die alle Stasi (ausnahmsweise ernsthaft) und so h
ab' nicht nur ich, unwissend und vorurteilsbeladen, gedacht. Jedes Wort hat man sich dreimal vorher überlegt und wenn ich "Euch" provozierte, mehr oder weniger nett und freundlich, dann auch in einem wohl überlegten Rahmen. Hatte keinen Bock auf tägliche Kohlrübensuppe in Bautzen.



Das die Passkontrolleure an den Grenzen zum MfS gehörten, war doch ein relativ " offenes Geheimnis". Das wusste im Prinzip jeder.

Gruß Uwe





HaHaHAa

Das glaubst Du doch wohl selber nicht @ABV



passport


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#266

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 05.12.2014 20:34
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Reinhardinho im Beitrag #262
HVA (Auslandsspionage) in Portugal, das wär's gewesen....An der Algarve am Strand liegen und für die DDR spionieren. Ein Traumjob. Leider musste ich meine Reisen selbst finanzieren, um dort zu "spionieren".....aber ich habe viel heraus bekommen.



Doch nich.... habe gerade dies gefunden. Wäre doch ein bisschen stressig geworden >

http://de.wikipedia.org/wiki/Das_unsichtbare_Visier


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#267

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 05.12.2014 20:35
von Alfred | 6.841 Beiträge

Zitat von Reinhardinho im Beitrag #262
Zitat von steffen52 im Beitrag #260
Muss ich doch mal eine Lanze für Karnak brechen! Habe ihn persönlich kennen gelernt
Grüsse steffen52


Richtig @steffen52 , so sehe ich es auch.

Gruß Reinhard

P.S.: Die mich mal zeitweilig am Kanthaken hatten, waren da schon ein anderes Kaliber. Heute auch gelernt, Stasi war nicht gleich Stasi
Markus Wolf und Günter Guillaume waren ja auch Stasi. So ein Job war nicht uninteressant, hätte mich aber eine lange Ausbildung gekostet und ob ich je auf der Karriereleiter so weit hoch gekommen wäre? Vielleicht sogar Doppelagent, Geld von beiden Seiten....HVA (Auslandsspionage) in Portugal, das wär's gewesen....An der Algarve am Strand liegen und für die DDR spionieren. Ein Traumjob. Leider musste ich meine Reisen selbst finanzieren, um dort zu "spionieren".....aber ich habe viel heraus bekommen.




Du hast ja Vorstellungen


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#268

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 05.12.2014 20:38
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von KARNAK im Beitrag #263

Was ich nun über Dich weiß, Du warst an "Deiner Güst" doch nun sicher als Querulant und nervende Type bekannt.


KARNAK; was ich nun über Dich weiß, ist, dass Du heutzutage sicher keine Akte mehr darüber, über mich, in
Deinem Hobby-Keller, gleich neben der Modelleisenbahn mit der Deutschen Reichsbahn-Lokomotive, angelegt hast, was mich aufs Äußerste beruhigt.

In meiner blühenden Fantasie kann ich mir allerdings vorstellen, das es noch einige wenige Berufskranke gibt, die auch heute noch ein bisschen STASI spielen und wenn sie nur über den Gartenzaun zur Nachbarin linsen, siehe Maschendrahtzaun.

Und Blockleiter/Blockwarte wird es in Deutschland wohl immer geben. Wir haben hier auch so einen >

http://de.wikipedia.org/wiki/Blockleiter


zuletzt bearbeitet 05.12.2014 21:04 | nach oben springen

#269

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 05.12.2014 21:09
von eisenringtheo | 9.164 Beiträge

Zitat von passport im Beitrag #265
(..)
Das die Passkontrolleure an den Grenzen zum MfS gehörten, war doch ein relativ " offenes Geheimnis". Das wusste im Prinzip jeder.

Gruß Uwe





HaHaHAa

Das glaubst Du doch wohl selber nicht @ABV
passport[/quote]
Also ich wusste das nicht. Die PKE hatten Grenztruppenuniform an und so waren es für mich eben Grenzer. Das MfS hat mich vor der Wende aber auch nicht sonderlich interessiert. Und die Leute, die ich traf, sprachen auch nicht von der Stasi. Ich habe im nachhinein den Eindruck, zum grossen Ärgernis wurde die Stasi für viele erst mit der Wende.
Theo


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#270

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 05.12.2014 21:14
von Gelöschtes Mitglied
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DDR - Fantasialand?
Die wirkliche Alternative zum Disneyland

Ich denke ja immer noch so ein bisschen unternehmerisch. Könnte man die DDR nicht wieder aufbauen? Natürlich nur "en miniature". Auch mit einem kleinen KARNAK an einer GÜST. Und einem renitenten Reinhard davor. Als kleines Fantasia-Land zum Durchwandern. In Portugal gibt es so was schon >

http://pt.wikipedia.org/wiki/Portugal_dos_Pequenitos

An der Kasse muss man dann den Eintrittspreis in Mark der DDR bezahlen, die man vorher in einer Wechselstube gegen Euronen eingetauscht hat. Mit einer MITROPA-Gaststätte, aber nicht, das da sich jeder hinsetzt, wo er will, wie eine Hammelherde, er wird nach einer Stunde platziert und einem INTERHOTEL mit Kameras im Zimmer, gleichzeitige Vermarktung bei PORNO PRODUCTIONS im Internet. Miniatur-Park-Eisenbahn: Reichsbahn. Die Japaner würden sich drängeln. "grilletta mit letscho", da müssten die durch. Ein NVA-Krankenhaus würde die Gastritis behandeln. Erlebnisgastronomie. Stasi-Vokabular in internationalen Sprachen als Begleitbuch, natürlich auch und insbesondere in japanisch. Ich würde auch zeitgenössische Stilelemente, die zwar ein Stilbruch wären, mit einpflegen, z.B. eine Moschee, wo auf einem Minarett stündlich ein Jungpionier mit der Fanfare die 'Internationale' bläst. Eine O2-Halle anstatt der Werner-Seelenbinder-Halle. Über das ganze Gelände führt eine Schwebebahn, wo man aus Trabi-Gondeln auf die DDR elitär herunter blicken kann. Wer nicht pünktlich zur Park-Schließung ausreist oder flieht, der wird erschossen. Allerdings nur mit Paintball-Munition. Echt soll es schon wirken. Geeigneter Ort wäre Wandlitz oder der Flughafen Tempelhof. Die Finanzierung durch das SED-Vermögen in der Schweiz wäre auch gesichert. Zur Eröffnung würden wir Margot Honecker aus Argentinien einfliegen lassen. Die "Aktuelle Kamera" würde noch einmal live berichten, allerdings über den Sender des RBB und nicht mehr aus Adlershof. Wir würden alle reich mit dem Park.

Geistiges Copyright liegt allerdings bei mir.

Diese Vermarktung ist für manchen ehem. DDR-Bürger, verbilligter Eintritt gegen Vorlage des ehem. Passes/Ausweises/FDGB-Ausweises, nicht so willkommen, aber irgend was muss doch bleiben. Und Geld stinkt bekanntlich nicht. Es war ja nicht alles schlecht in der DDR.


zuletzt bearbeitet 05.12.2014 23:00 | nach oben springen

#271

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 05.12.2014 21:19
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von eisenringtheo im Beitrag #269
Zitat von passport im Beitrag #265
(..)
Das die Passkontrolleure an den Grenzen zum MfS gehörten, war doch ein relativ " offenes Geheimnis". Das wusste im Prinzip jeder.

Gruß Uwe





HaHaHAa

Das glaubst Du doch wohl selber nicht @ABV
passport

Also ich wusste das nicht. Die PKE hatten Grenztruppenuniform an und so waren es für mich eben Grenzer. Das MfS hat mich vor der Wende aber auch nicht sonderlich interessiert. Und die Leute, die ich traf, sprachen auch nicht von der Stasi. Ich habe im nachhinein den Eindruck, zum grossen Ärgernis wurde die Stasi für viele erst mit der Wende.
Theo[/quote]
Theodor, das ist nicht richtig! Habe es zur meiner Zeit schon mit bekommen, Überwachung im Urlaub in Bulgarien, Fahrten in der CSSR dort treffen mit Verwandschaft aus der BRD und vieles andere! Was richtig ablief, da hast Du recht,hatte man natürlich erst aus den Stasiakten! Hatte kein Schwein damals gedacht, das sie mit am Kaffeetisch sitzen! Außerhalb ja, aber im Freundeskreis!
Grüsse steffen52


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#272

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 05.12.2014 23:06
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von eisenringtheo im Beitrag #269
Zitat von passport im Beitrag #265
(..)
Das die Passkontrolleure an den Grenzen zum MfS gehörten, war doch ein relativ " offenes Geheimnis". Das wusste im Prinzip jeder.

Gruß Uwe





HaHaHAa

Das glaubst Du doch wohl selber nicht @ABV
passport

Also ich wusste das nicht. Die PKE hatten Grenztruppenuniform an und so waren es für mich eben Grenzer. Das MfS hat mich vor der Wende aber auch nicht sonderlich interessiert. Und die Leute, die ich traf, sprachen auch nicht von der Stasi. Ich habe im nachhinein den Eindruck, zum grossen Ärgernis wurde die Stasi für viele erst mit der Wende.
Theo[/quote]
Dann solltest Du vielleicht mal auf den Uniformstoff der so genannten Grenzer geachtet haben,dort standen keine" kleinen " Grenzer.
Rei


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#273

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 05.12.2014 23:11
von Gelöschtes Mitglied
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Machen wir unseren Frieden. Ich hatte ja auch an einer Güst "gedient", allerdings auf der anderen Seite. Ich war deren Kunde. Was wäre eine Güst, ohne Ein- und Ausreisende gewesen? Wir bedingten uns, brauchten uns ja gegenseitig zur hauptsächlichen Überwindung von familiärer Trennung in dieser verrückten Zeit des Kalten Krieges zwischen den Siegermächten und ihren Vasallen. Die unterschiedliche wirtschaftliche Entwicklung in den verschiedenen Besatzungszonen, Sozialismus/Kapitalismus, verschärfte noch die Lage der Menschen. Manchmal eine Haßliebe auf beiden Seiten. Nun ist der sog. Sozialismus auf der Erde fast verschwunden. Was bleibt, ist lediglich die Utopie von einer gerechteren, sozialen Welt, die mit Menschen mit ihrem anerzogenen, kleinbürgerlichen Egoismus wohl nicht machbar ist. Die sog. Demokratie ist auch sehr fragwürdig. Ich las hier heute einen sehr guten Post dazu. Freiheit und Demokratie? Freiheit nur für die, die das Geld haben, sie sich auch leisten zu können. Die vielen Arbeitslosen, HARTZ IV-Leute, sind nicht frei. Demokratie, die Wahl zwischen Pest und Cholerea. Deshalb sprechen bereits heute anerkannte Politologen, Wirtschaftswissenschaftler und Philosophen vom Ende des Kapitalismus. Rechte Rattenfänger werden aber keine Chance mehr haben, dazu ist unsere Gesellschaft viel zu homogen geworden. Linke Fanatiker haben auch keine Chance. Es muss was dazwischen geben, womit sich jeder Mensch auch identifizieren kann. Was aber soll kommen?


zuletzt bearbeitet 05.12.2014 23:44 | nach oben springen

#274

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 05.12.2014 23:42
von passport | 2.628 Beiträge

Zitat von rei im Beitrag #272
Zitat von eisenringtheo im Beitrag #269
Zitat von passport im Beitrag #265
(..)
Das die Passkontrolleure an den Grenzen zum MfS gehörten, war doch ein relativ " offenes Geheimnis". Das wusste im Prinzip jeder.

Gruß Uwe





HaHaHAa

Das glaubst Du doch wohl selber nicht @ABV
passport

Also ich wusste das nicht. Die PKE hatten Grenztruppenuniform an und so waren es für mich eben Grenzer. Das MfS hat mich vor der Wende aber auch nicht sonderlich interessiert. Und die Leute, die ich traf, sprachen auch nicht von der Stasi. Ich habe im nachhinein den Eindruck, zum grossen Ärgernis wurde die Stasi für viele erst mit der Wende.
Theo

Dann solltest Du vielleicht mal auf den Uniformstoff der so genannten Grenzer geachtet haben,dort standen keine" kleinen " Grenzer.
Rei[/quote]


Ich habe es geahnt ! Einer hat es gewusst wer wir waren. Es lag an dem Uniformstoff @Pitti53 beim nächsten Treffen führen wir einen Uniformvergleich durch und werden die Unterschiede herausarbeiten. Selbstverständlich informieren wir dann das gesamte Forum über das Ergebniss. Aber bitte die "grössere" Uniform mitbringen denn "kleine" gab es ja nicht





passport


eisenringtheo hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#275

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 05.12.2014 23:48
von Gelöschtes Mitglied
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Hier schon einmal unsere Forenmitglieder in Uniform? Da kann ich mit meinem kindlichen
Matrosenanzug nicht mithalten.


Quelle: "Tagesspiegel", 11.5.2013: DDR-Folklore. Am sowjetischen Ehrenmal in Treptow marschierten
am Himmelfahrtstag Veteranen in Uniformen der NVA und des Stasi-Wachregiments „Feliks Dzierzynski“ auf.

Wahre Humoristen und Komiker, die ihr eigenes Verständnis von
Karneval haben. Mummenschanz! Wolle mer se roi losse? Nö. Narhallamarsch.

Rechts, wo sonst, außerhalb des Bildes stehen dann die alten Wehrmachts- und SS-Leute
gefolgt von der Kaiserlichen und den Kreuzrittern des Deutschen Ordens????
Eine Kunstform dieser Herren - gelebtes Museum.


zuletzt bearbeitet 06.12.2014 00:09 | nach oben springen

#276

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 05.12.2014 23:56
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von Barbara im Beitrag #246
Haben wir im Forum Leute die in Klein-Glienicke gewohnt haben? ich kann mich da überhaupt nicht reinversetzen, das ist doch hochgradig Klaustrophobie auslösend und dann wahrscheinlich noch die ganze Nacht unter Flutlicht, du lieber Gott, ist das pervers...


@Barbara Hier ein Kleiner Filmschnipsel über Annelies Laude, der Ortschronistin von Groß Glienicke http://www.berlin-mauer.de/videos/mauerb...eilte-dorf-791/

Wenn man erst mal auf dieser Seite des rbb Die Berliner Mauer Geschichte in Bildern ist, kann man neben bekannten Geschichten viele kleine weniger bekannte "anklicken"

Es gibt auch eine längere Doku mit dem Alltag direkt an der Mauer. Nur finde ich sie nicht so auf die Schnelle

LG von der Moskwitschka


zuletzt bearbeitet 05.12.2014 23:58 | nach oben springen

#277

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 05.12.2014 23:59
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von passport im Beitrag #274
Zitat von rei im Beitrag #272
Zitat von eisenringtheo im Beitrag #269
Zitat von passport im Beitrag #265
(..)
Das die Passkontrolleure an den Grenzen zum MfS gehörten, war doch ein relativ " offenes Geheimnis". Das wusste im Prinzip jeder.

Gruß Uwe





HaHaHAa

Das glaubst Du doch wohl selber nicht @ABV
passport

Also ich wusste das nicht. Die PKE hatten Grenztruppenuniform an und so waren es für mich eben Grenzer. Das MfS hat mich vor der Wende aber auch nicht sonderlich interessiert. Und die Leute, die ich traf, sprachen auch nicht von der Stasi. Ich habe im nachhinein den Eindruck, zum grossen Ärgernis wurde die Stasi für viele erst mit der Wende.
Theo

Dann solltest Du vielleicht mal auf den Uniformstoff der so genannten Grenzer geachtet haben,dort standen keine" kleinen " Grenzer.
Rei



Ich habe es geahnt ! Einer hat es gewusst wer wir waren. Es lag an dem Uniformstoff @Pitti53 beim nächsten Treffen führen wir einen Uniformvergleich durch und werden die Unterschiede herausarbeiten. Selbstverständlich informieren wir dann das gesamte Forum über das Ergebniss. Aber bitte die "grössere" Uniform mitbringen denn "kleine" gab es ja nicht





passport[/quote]
Nun sag bloß nicht,das ihr die selben Uniformen getragen habt,die ein normaler Grenzer am Kanten getragen hat?
Wenn es so war lasse ich mich gerne belehren.
Danke Rei


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#278

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 06.12.2014 00:15
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von rei im Beitrag #277
Zitat von passport im Beitrag #274
Zitat von rei im Beitrag #272
Zitat von eisenringtheo im Beitrag #269
Zitat von passport im Beitrag #265
(..)
Das die Passkontrolleure an den Grenzen zum MfS gehörten, war doch ein relativ " offenes Geheimnis". Das wusste im Prinzip jeder.

Gruß Uwe





HaHaHAa

Das glaubst Du doch wohl selber nicht @ABV
passport

Also ich wusste das nicht. Die PKE hatten Grenztruppenuniform an und so waren es für mich eben Grenzer. Das MfS hat mich vor der Wende aber auch nicht sonderlich interessiert. Und die Leute, die ich traf, sprachen auch nicht von der Stasi. Ich habe im nachhinein den Eindruck, zum grossen Ärgernis wurde die Stasi für viele erst mit der Wende.
Theo

Dann solltest Du vielleicht mal auf den Uniformstoff der so genannten Grenzer geachtet haben,dort standen keine" kleinen " Grenzer.
Rei


Ich habe es geahnt ! Einer hat es gewusst wer wir waren. Es lag an dem Uniformstoff @Pitti53 beim nächsten Treffen führen wir einen Uniformvergleich durch und werden die Unterschiede herausarbeiten. Selbstverständlich informieren wir dann das gesamte Forum über das Ergebniss. Aber bitte die "grössere" Uniform mitbringen denn "kleine" gab es ja nicht

passport


Zitat
Nun sag bloß nicht,das ihr die selben Uniformen getragen habt,die ein normaler Grenzer am Kanten getragen hat?
Wenn es so war lasse ich mich gerne belehren.
Danke Rei



Ich glaube, ich muss mal hier ein bisschen Unterricht in die Grundlagen von HTML geben, wie man die Zitate auf das Wesentliche reduziert, sonst steht hier noch eine Ausgabe des >NEUEN DEUTSCHLANDS plötzlich und unerwartet als Zitat. So sieht das dann als Quelltext aus:


zuletzt bearbeitet 06.12.2014 00:20 | nach oben springen

#279

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 06.12.2014 00:16
von andy | 1.199 Beiträge

Zitat von Harzwanderer im Beitrag #227
Scheint so. Erstmal ein Überblick:
Das sieht man auch, wie weit ich gerudert bin. Von links oben und rechts obere Hälfte des Griebnitzsees jeweils bis hart ran.




Interessante Karte, die muss aus den frühen 70'er Jahren stammen. Zu der Zeit gab es lediglich eine Grenzmauer in Klein Glienicke, die Wannseestr. war noch im nördlichen Teil komplett befahrbar und insbesondere im Bereich der Parkbrücke sind noch Gebäude eingezeichnet, die Mitte der 70'er bereits abgerissen wurden.

Die eingezeichnete Imbißstube gab es über die vergangenen 40 Jahre. Heute und damals gibt/gab es sie unter dem Namen "Bürgershof".
http://www.buergershof.de/
Auch der Garten Hoppe hatte bis zur Wende Bestand, allerdings eher in Form des WtB-Ladens in Klein Glienicke, der durch Frau Hoppe betrieben wurde.

@Harzwanderer, Du bist aber bestenfalls von der Glienicker Lake in den Griebnitzsee und zurück gerudert, woanders gab es nämlich kein Wasser, vom Paddengraben mal abgesehen.

Kannst Du mir die Bezugsquelle für die Karte zukommen lassen?


andy


Komm, wir essen Opa. Satzzeichen können Leben retten.
zuletzt bearbeitet 06.12.2014 00:46 | nach oben springen

#280

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 06.12.2014 00:21
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von KARNAK im Beitrag #229
Zitat von Harzwanderer im Beitrag #217
"Man" war jeder Reisende, der die Grenze einigermaßen durchschaute. Und ein Grenzkontrolleur, der offen mit dem Klassenfeind plaudert "weil ihm so langweilig ist"? Glaubste selber nicht, dass alle Westler euch sone durchsichtige Nummer abgekauft hätten.

Alle nicht, aber viele. Wie viele haben denn die Grenze Deiner Meinung nach durchschaut? Wustest Du, dass Du es an der Güst mit der Stasi zu tun hattest?

Ich pflichte @KARNAK bei - und das gleich mehrfach:
Ich habe keine Ahnung, wie oft ich in die DDR zwischen 1956 und 1989 eingereist bin - mehr als 20 mal vermutlich. Und ich hatte keine Ahnung, dass die uns Kontrollierenden Mitarbeiter des MfS waren - das habe ich erst nach der Wende gelernt. Und ich kann mich auch nicht daran erinnern, dass von meinen Verwandten ein entsprechender Hinweis kam. Für mich waren das Kontroll- und Zollbeamte, wie ich sie auch von jeder anderen Grenze her kannte. Mag sein, dass ich zu naiv war, mag sein, dass ich auf den (heute) durchaus nahe liegenden Schluss hätte kommen können. Bin ich aber nicht. Zudem war mir damals auch nicht klar, wie intensiv die Arbeit des MfS war, wie weit und wie dicht die Spinne ihr Netz gewoben hatte.

Ich kann mich aber auch nicht daran erinnern, jemals in ein freundliches Gespräch im Plauderton verwickelt worden zu sein, vermutlich wurde ich als "uninteressant" eingestuft. Das mag auch daran gelegen haben, dass es zu den Tageszeiten, an denen ich die GüSt passierte, alles andere als Andrang gab: Meist waren wir die Einzigen, die über den schwach frequentierten Übergang Bergen(Dumme)/Salzwedel Einlass begehrten. Was das Gefühl des Unwohlseins nur noch verstärkte, aber das nur nebenbei.

Irgendwo in den nahezu unendlichen Weiten dieses Forums habe ich mal geschrieben, was mich zusätzlich zu den äußeren Umständen und dem Wissen, im Moment der einzige Einreisende zu sein, bedrückte: Es war der Umgang. Oh ja, die Kontrollierenden waren immer höflich: Kaum ein Satz, der nicht von dem Wort "bitte" begleitet wurde. "Bitte steigen Sie aus." "Öffnen Sie den Kofferaum, bitte." "Entnehmen Sie bitte alle Gepäckstücke" usw. Aber es war eine kalte und ganz unpersönliche Höflichkeit, in der rein gar nichts menschliches oder persönliches mitschwang: Ich fühlte mich oftmals wirklich wie der "Feind", den man gegen den eigenen Willen hineinlassen muss.

Und wenn mir dann jemand auf eine zugewandte Art begegnet wäre, der augenscheinlich nur ein wenig mit mir plaudern wollte, um sich die Zeit zu vertreiben: Ich wäre erleichtert gewesen: Endlich ein Mensch, endlich kein Roboter, der sein Pflichtprogramm abspulte.

Ja, ich wäre auf diese Manipulation hereingefallen, ja, ich wäre leicht "abzuschöpfen" gewesen.

Mit dem Wissen von heute kann ich mir natürlich sagen: "Liebe Güte, wie naiv warst Du damals, wie sehr hast Du Dir vertraute Verhaltens- und Umgangsnormen 1 zu 1 unterstellt."

Aber das Wissen von heute hatte ich damals nicht.


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