#241

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 05.12.2014 19:03
von Barbara (gelöscht)
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Dass die Klein-Glienicker nicht einem kollektiven Mauer-Koller zum Opfer gefallen sind...
Oder sagen wir mal so, alle auf einmal abhauen, der Westen war doch gespuckt, da hätte doch kein Grenzer mehr was machen können...


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#242

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 05.12.2014 19:04
von Harzwanderer | 2.923 Beiträge

Wer irgendwie fragwürdig war, wohnte da schon lange nicht mehr. So oder so.


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#243

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 05.12.2014 19:05
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Barbara im Beitrag #241
Dass die Klein-Glienicker nicht einem kollektiven Mauer-Koller zum Opfer gefallen sind...
Oder sagen wir mal so, alle auf einmal abhauen, der Westen war doch gespuckt, da hätte doch kein Grenzer mehr was machen können...


Alles Nicht-Schwimmer! Ernsthaft, wie sah so ein Dokument aus, das einen als Anwohner des Sperrgebietes auswies?


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#244

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 05.12.2014 19:06
von KARNAK | 1.695 Beiträge

Zitat von Harzwanderer im Beitrag #233
. Die Grenz-Formulare waren original Stasi. Format und Schrift und Angaben. Fertig für die Stasi-Karteikästen. .

Nimm es mir nicht übel, was erzählst Du nur für Zeug. Du hast einfach keine Ahnung von was Du redest.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
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#245

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 05.12.2014 19:07
von Harzwanderer | 2.923 Beiträge

Hier ist der Ausweis: Such Dir einen aus:
http://files.homepagemodules.de/b150225/f8t1409p84738n2.jpg


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#246

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 05.12.2014 19:09
von Barbara (gelöscht)
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Haben wir im Forum Leute die in Klein-Glienicke gewohnt haben? ich kann mich da überhaupt nicht reinversetzen, das ist doch hochgradig Klaustrophobie auslösend und dann wahrscheinlich noch die ganze Nacht unter Flutlicht, du lieber Gott, ist das pervers...


MHL-er hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#247

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 05.12.2014 19:09
von Harzwanderer | 2.923 Beiträge

Zitat
Nimm es mir nicht übel, was erzählst Du nur für Zeug. Du hast einfach keine Ahnung von was Du redest.



Ich habe das Stasi-Archiv besichtigt. Die haben die gleichen Formularkarten in der gleichen Schrift mit der gleichen Verteilung in einem ihrer Karteikartensysteme, wo kastenweise Leute verzeichnet sind (nur Namen). Die Vorgänge sind was anderes. Darauf habe ich mich bezogen.
Da bist Du doch nie reingekommen. Du erzählst hier viel, wenn der Tag lang ist, Genosse. Von Dir brauche ich keine Genehmigung, Spitzel.


zuletzt bearbeitet 05.12.2014 19:10 | nach oben springen

#248

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 05.12.2014 19:10
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Harzwanderer im Beitrag #245
Hier ist der Ausweis: Such Dir einen aus:
http://files.homepagemodules.de/b150225/f8t1409p84738n2.jpg


Ja, das ist nett. Danke Dir. Was bedeutete "vorübergehender Aufenthalt"? Wie lange durfte man bleiben? Wann war die Zeit vorüber? Ich bin doof und kurzsichtig. Da konnte man, wurde ja die Zeit eintragen, sehe ich erst jetzt.


zuletzt bearbeitet 05.12.2014 19:14 | nach oben springen

#249

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 05.12.2014 19:12
von Harzwanderer | 2.923 Beiträge

Sowas hatte ich nie. Da müsste man Grenzanwohner auf der Ostseite fragen.


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#250

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 05.12.2014 19:13
von Barbara (gelöscht)
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Ich war so lange nicht im Pass-Ausland, war/ist das obligatorisch, dass man seine Berufsbezeichnung angeben muss?

Weiß nicht Kristian, ob ich ehrlich gewesen wäre., das ging euch doch irgendwiw gar nichts an, was ich tue.


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#251

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 05.12.2014 19:14
von KARNAK | 1.695 Beiträge

Zitat von ABV im Beitrag #235




Das die Passkontrolleure an den Grenzen zum MfS gehörten, war doch ein relativ " offenes Geheimnis". Das wusste im Prinzip jeder.

Gruß Uwe
[/quote]
Also das musst Du mir an ein paar Beispielen schon etwas näher erklären. Hast Du denn den Begriff Passkontrolleur, PKE schon in der DDR mal gehört? Hattest Du eine Vorstellung, dass an DDR-Güsten etwas stattfindet was mit"Abschöpfen des Reiseverkehrs" dekliniert wurde? Hattest Du überhaupt eine Vorstellung was und wie das an einer Güst so ab lief? War Dir die Trennung PKE und Zoll überhaupt so klar oder war nicht eher die Vorstellung an einem Grenzübergang agiert etwas was sich allgemeinbildend als Zoll beschreiben lässt?


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#252

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 05.12.2014 19:20
von Gelöschtes Mitglied
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Ich bleibe dabei. Für mich und viele andere auch, waren es Vopos, Grepos oder/und Stasi. Mehr wusste Otto-Normal-Reisender nicht. Zoll war eine andere Geschichte. Besonders manchen dicken, nicht so ansehnlichen Damen sah man den Neid in den Augen förmlich heraus springen, wenn man ein schönes Parfüm oder eine Pralinenschachtel für die Freundin mit hatte. Die kontrollierten besonders genau. Böser Blick und wenig Worte. Flintenweiber! Am liebsten hätten sie aus Kontrollgründen noch ein Pralines genascht. Da waren mir die "Anwerber", wie ich heute gelernt habe, wesentlich sympatischer.


zuletzt bearbeitet 05.12.2014 19:25 | nach oben springen

#253

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 05.12.2014 19:23
von KARNAK | 1.695 Beiträge

Zitat von Harzwanderer im Beitrag #247

Zitat
Nimm es mir nicht übel, was erzählst Du nur für Zeug. Du hast einfach keine Ahnung von was Du redest.


Ich habe das Stasi-Archiv besichtigt. Die haben die gleichen Formularkarten in der gleichen Schrift mit der gleichen Verteilung in einem ihrer Karteikartensysteme, wo kastenweise Leute verzeichnet sind (nur Namen). Die Vorgänge sind was anderes. Darauf habe ich mich bezogen.
Da bist Du doch nie reingekommen. Du erzählst hier viel, wenn der Tag lang ist, Genosse. Von Dir brauche ich keine Genehmigung, Spitzel.


Tut mir leid wenn Dir wegen mir die Nerven durchgehen, Dein Beitrag gereicht Dir auf keinen Fall zur Ehre. Ich bin nicht mehr Dein oder irgend jemanden Feind hier. Ich versuche die Zusammenhänge von damals darzulegen, nicht etwas"zu erklären wenn der Tag lang ist". Ich habe nichts mehr zu verheimlichen, ich habe meinen Dienst beendet auf den ich heute nicht unbedingt allumfassend stolz bin. Damit habe ich damals einem geleisteten Eid Genüge getan, heute fühle ich mich dem nicht mehr verpflichtet, sinnlos wäre er sowieso. Wie Du das bewertest ist Deine Sache, meine Beiträge zu diesem Teil deutscher Geschichte wirst Du ertragen müssen oder Du liest sie einfach nicht.


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#254

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 05.12.2014 19:27
von Harzwanderer | 2.923 Beiträge

Du hast hier einfach nicht anderen die Ahnung abzusprechen. Auch wenn Du dir noch heute toll für Deine Stasi-Zeit vorkommst. Kann aber nachvollziehen, dass debattieren bei der Stasi nicht zu den Kernkompetenzen zählte. Du verstehst richtig, dass ich Deinen früheren Arbeitgeber weiterhin verachte.


zuletzt bearbeitet 05.12.2014 19:28 | nach oben springen

#255

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 05.12.2014 19:27
von KARNAK | 1.695 Beiträge

Zitat von Barbara im Beitrag #250
Ich war so lange nicht im Pass-Ausland, war/ist das obligatorisch, dass man seine Berufsbezeichnung angeben muss?

Weiß nicht Kristian, ob ich ehrlich gewesen wäre., das ging euch doch irgendwiw gar nichts an, was ich tue.


Irgendetwas hättest Du aber in diese Zählkarte schreiben müssen, die Zeile leer lassen ging nicht. Hättest Du eben was falsche reingeschrieben, wegen mir. Viele, wahrscheinlich die Meisten haben das aber eben sehr wahrscheinlich nicht getan. Zumindest konnte ich mich über "Arbeitsmangel" nicht beklagen. Was soll ich Dir sonst erzählen, ich beschreibe Dir nur die Situation, Du wolltest es doch wissen.


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#256

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 05.12.2014 19:29
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Harzwanderer im Beitrag #247
Du erzählst hier viel, wenn der Tag lang ist, Genosse. Von Dir brauche ich keine Genehmigung, Spitzel.


Bitte keine Beleidigungen und keinen Streit! Die Sichtweisen können ja durchaus unterschiedlich sein. KARNAK hat es aus seiner Sicht erzählt und auch klar erklärt, welche Kompetenzen er hatte und was er im weiteren Verlauf seiner Arbeit, die Auswertungen seiner Berichte, nicht mehr wusste. Also

PIANO


MHL-er hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 05.12.2014 19:32 | nach oben springen

#257

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 05.12.2014 19:30
von KARNAK | 1.695 Beiträge

Zitat von Harzwanderer im Beitrag #254
Du hast hier einfach nicht anderen die Ahnung abzusprechen. Auch wenn Du dir noch heute toll für Deine Stasi-Zeit vorkommst. Kann aber nachvollziehen, dass debattieren bei der Stasi nicht zu den Kernkompetenzen zählte. Du verstehst richtig, dass ich Deinen früheren Arbeitgeber weiterhin verachte.

Also in aller Freundschaft, ich will mich mit Dir nicht streiten. Wenn Du den Eindruck hast ich komme mir toll vor kann ich es nicht ändern. Mein Anspruch ist hier etwas zu erklären und auf Fragen zu antworten, mehr nicht.


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#258

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 05.12.2014 19:36
von Barbara (gelöscht)
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Zitat von KARNAK im Beitrag #255
Zitat von Barbara im Beitrag #250
Ich war so lange nicht im Pass-Ausland, war/ist das obligatorisch, dass man seine Berufsbezeichnung angeben muss?

Weiß nicht Kristian, ob ich ehrlich gewesen wäre., das ging euch doch irgendwiw gar nichts an, was ich tue.


Irgendetwas hättest Du aber in diese Zählkarte schreiben müssen, die Zeile leer lassen ging nicht. Hättest Du eben was falsche reingeschrieben, wegen mir. Viele, wahrscheinlich die Meisten haben das aber eben sehr wahrscheinlich nicht getan. Zumindest konnte ich mich über "Arbeitsmangel" nicht beklagen. Was soll ich Dir sonst erzählen, ich beschreibe Dir nur die Situation, Du wolltest es doch wissen.



Alles prima, ich versuch mich einfach nur in die Situation reinzuversetzen, die ich nie kennen gelernt habe, das darfst du nicht vergessen (2x Transit W-Berlin, das war's bei mir). An die Zettel zB kann ich mich gar nicht erinnern.
Vor dem Hintergrund sind meine Fragen zu verstehen.
.
.


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#259

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 05.12.2014 19:37
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Reinhardinho im Beitrag #234
Wann und wo (sicher nicht an der Grenze) machte man eigentlich die berühmt berüchtigten Geruchsproben? Meine von damals (vorausgesetzt sie haben eine gemacht) würde mich aber brennend interessieren. Wäre doch schön zu wissen, wie ich damals gemuffelt habe.



Stinke ich noch heute so?
Eine ganz besondere Perversität des Systems

Ich zitiere mich mal wieder selbst, weil es scheinbar überlesen wurde oder unterging. Vielleicht gibts ja jemand, der mir dies beantworten kann? Das war sicher ein Spezialgebiet von Leuten, die gerade nicht hier im Forum sind. Das waren dann wohl die richtigen "Schnüffler"?

Also, wenn keiner antwortet:

Wikipedia: Verwendung in der DDR

Die Volkspolizei der DDR entwickelte ab den 1970er Jahren die Methode der Geruchsdifferenzierung, für welche die Gerüche von Objekten am Tatort sowie Körpergerüche von verdächtigen Personen abgenommen und konserviert wurden. Das geschah mittels steriler Stofftücher, die in Gläsern luftdicht verschlossen aufbewahrt wurden. Speziell ausgebildete Differenzierungshunde waren in der Lage diese Gerüche zu vergleichen.[2] Das Verfahren wurde auch vom Ministerium für Staatssicherheit angewandt. Ende der 1980er Jahre baute das MfS dafür Geruchsarchive über Dissidenten auf. Es wurden laut dem „Wörterbuch der politisch-operativen Arbeit“ Geruchsspuren „entweder direkt von Körperteilen der verdächtigen Personen abgenommen oder konspirativ an den von ihnen getragenen Bekleidungsgegenständen oder berührten Gegenständen gesichert“.[3] Eine Dienstanweisung des DDR-Innenministeriums aus dem Jahr 1981 weist darauf hin, dass die Kriminalpolizei der DDR ebenfalls Proben von Kriminellen anlegte. Als Beweismittel sind die sogenannten Geruchskonserven nicht verwendet worden. In einem Stasidokument dazu heißt es, die Geruchsdifferenzierung sei nur „zur Einengung des Kreises von verdächtigen Personen“ geeignet.


http://www.spiegel.de/video/vor-20-jahre...eo-1059955.html

Reinhards Mief in Oma Stasis Weckglas? Nee, ich war ja kein richtiger Dissident.


zuletzt bearbeitet 05.12.2014 20:02 | nach oben springen

#260

RE: > Westberlin <

in Leben an der Berliner Mauer 05.12.2014 19:52
von Gelöschtes Mitglied
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Nun da ich schon eine Weile mit lese und ich mich nicht in das Thema mit einbringe. Muss ich doch mal eine Lanze für Karnak brechen! Habe ihn persönlich kennen gelernt und ich möchte sagen, er ist Einiger der Wenigen der offen mit seiner Tätigkeit beim MfS umgeht! Er beantwortet jede Frage ehrlich und steht dazu, was er damals gemacht hat! Das ist das was ich an einer Person wie er, gut finde! Es gibt doch so viele, die heute darüber schweigen oder es schön reden und er macht es nicht, er antwortet auf jeder Frage ehrlich und das ist doch was zählt! Oder? Ob man diese Leute des MfS nun leiden kann oder nicht, aber ich finde das offene Wort zählt! Das haben wir, bei dem gemeinsamen Treffen gemacht, das ist für mich wichtig gewesen und dann kann man auch gewisse Dinge mit anderen Augen sehen! Ohne das ich diesen Teil der DDR-Macht nun lieb habe!
Aber Offenheit und Antworten auf gestellte Fragen, zählen für mich! Deshalb darf man nicht alle in einer Pfanne schmeißen! Wer zu seiner Vergangenheit steht und offen anderen gegenüber umgeht, den kann man schon etwas Respekt zollen, da für gibt es leider zu wenige, die so damit umgehen!
Grüsse steffen52


andyman und Waldmeister haben sich für diesen Beitrag bedankt
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