#141

RE: "Geld macht nicht glücklich, aber zufrieden" - Ist das wirklich so?

in Themen vom Tage 30.11.2014 15:26
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #139
Zitat von HG19801 im Beitrag #114
Geld macht nicht glücklich, aber zufrieden" - Ist das wirklich so?

In einer Gesellschaft, in der das Maß aller Dinge das Geld und damit das Äquivalent für jegliche zu erwerbende Sache ist, macht es nicht allein zufrieden, sondern auch glücklich.
Das ist einfach so, ob wir es wahrhaben wollen oder nicht. Wir leben nicht im sogenannten Ur-Kommunismus, in dem die Menschen das Geld noch nicht "erfunden" hatten.
Vom Zaster hängen sozialer, persönlicher und familiärer Wohlstand ab - leider!!! Dabei beziehe ich mich keinesfalls auf die "gehobene" Gesellschaft, der es um Macht, individuelle Wichtigtuerei oder sonstige elitäre Bestrebungen geht.
Nein, es ist der ganz stinknormale Alltag, von dem ich hier schreibe.
Ganz unbewusst erleben wir es doch jeden Tag: Ohne finanzielle Mittel sind deine Glücksmomente in einem Maße verringert, welches gegen Null tendiert.
Sicher, viele von euch würden/werden mir verbal Paroli bieten wollen, doch vorher solltet ihr darüber sinnieren, wie persönlich glücklich ihr euch in euren geldkostenden Automobilen, euren Eigenheimen und all den anderen glücklich machenden Dingen fühlt, die alle vom Geld abhängen.
... und jetzt komme mir bitte niemand mit so einem Spruch wie: "Aber es gibt doch andere Dinge im Leben, die glücklich machen. Die Liebe und Intimität zum Partner und die gegenseitige Zuneigung zur Familie!"
Schön und gut, doch in welchem Grad wäre das alles ohne Geld entstanden? Bedurfte es vielleicht nicht doch eines Gläschen Sekts, mit dem man den Nebenbuhler um die spätere Ehefrau ausstechen konnte oder war es eventuell das mit Geld von Oma & Opa bezahlte Moped, auf das man die einstige Flamme laden konnte, um letztendlich in den seligen Ehehafen zu knattern?


Lila: Aus der Zeit, in der ich die 9. oder 10.Klasse besuchte, hatten einige Jungs ihr erstes Moped bzw. Motorrad/Motorroller. Es war nicht zu übersehen, daß nicht wenige Mädchen diese Jungs umgarnt hatten, um mal mit zu einer Spritztour mitgenommen zu werden.
Wie mir meine Frau erzählte, hat ihr ihre Studiumkollegin damals, als ich sie kennengerlent habe, ihr geraten, mich festzuhalten, weil ich ja "einen Trabi" hatte. Ja, damals war selbst ein Trabi ein klein wenig Statussymbol. Für mich war es allerdings nur ein Werkzeug, ein Transportmittel, um mich und eine Last von A nach B zu befördern, ohne bei Regen naß zu werden.
Irgend ein Psychologe hat mal so sinngemäß geäußert, und ich meine, er hat nicht unrecht, auch wenn viele Frauen erst mal reflexartig entrüstet seine Theorien abstreiten: Eine Frau will zuerst versorgt sein. Die ehrliche große Liebe kommt dann von allein oder auch nicht. Ausnahmen bestätigen die Regel. Wenn das Vermögen eines potentiellen Verehrers lockt, wird wohl eher einmal über kleinere (oder auch größere) Fehlerchen hinweggesehen als bei einem, der außer seiner Liebe (die oft im Grunde genommen unterschwellig erst mal bedeutet, die Frau in´s Bett zu kriegen, also die Jagdtrophäe zu erbeuten) nichts weiter zu bieten hat. Wenn dann später wirklich für sie entflammt wird und er auch noch zu ihr hält, wenn sie aus verschiedenen Gründen (Krankheit, Arbeitslosigkeit o.a.) alles andere als attraktiv ist, dann ist das der Idealfall erreicht.
So, liebe Forumsdamen, jetzt könnt ihr mich den Löwen zum Fraß vorwerfen.




@DoreHolm ,

da gebe ich Dir und dem von Dir zitierten (unbekannten) Psychologen recht.

Einen gewichtigen Zusatz habe ich noch:

Wenn es dem Esel zu gut geht, geht er auf´s Glatteis...

Und damit die Forumsdamen nicht gemeinsam über uns herfallen, den auf mich bestehenden gewissen Frust betreffs meiner Propagierung einer "artgerechten Haltung" für .... nicht auf uns beide ausdehnen:

Esel gibt es beiderlei Geschlechts und auffalend, in Zeiten relaiver materieller Absicherung, eins gewissen Wohlstandes leider immer mehr!

Mit anderen Worten, das Gegenteil: Not schweißt zusammen...


josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
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#142

RE: "Geld macht nicht glücklich, aber zufrieden" - Ist das wirklich so?

in Themen vom Tage 30.11.2014 15:53
von furry | 3.581 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #139
....weil ich ja "einen Trabi" hatte. Ja, damals war selbst ein Trabi ein klein wenig Statussymbol. Für mich war es allerdings nur ein Werkzeug, ein Transportmittel, um mich und eine Last von A nach B zu befördern, ohne bei Regen naß zu werden.



Also mir wäre zu der Zeit als Besitzer solch einer Kiste noch was Angenehmeres statt Lastentransport eingefallen.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
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#143

RE: "Geld macht nicht glücklich, aber zufrieden" - Ist das wirklich so?

in Themen vom Tage 30.11.2014 17:17
von josy95 | 4.915 Beiträge

Mir fiel gerade der oft von meinem Papa getätigte Spruch ein.

Geld verdirbt den Charackter....

josy95


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#144

RE: "Geld macht nicht glücklich, aber zufrieden" - Ist das wirklich so?

in Themen vom Tage 30.11.2014 22:34
von Kalubke | 2.306 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #109


Zitat von Kalubke im Beitrag #56
... Link funzt leider nicht. ...
Bist Du nicht für die Sperrzone berechtigt?




Passierschein ham se mir leider weggenommen, als ich wegen des Verdachtes des unerlaubten Fotografierens einer GüSt festgenommen wurde.

Gruß Kalubke

p.s. Ne mal Spass beiseite. @94 kannste mich mal aufklären, was er hier im Forum für "Sperrzonen" gibt? Hab erst jetzt gesehen, dass das kein Link nach draußen war. Dank im Voraus für Deine Mühe.



zuletzt bearbeitet 30.11.2014 22:50 | nach oben springen

#145

RE: "Geld macht nicht glücklich, aber zufrieden" - Ist das wirklich so?

in Themen vom Tage 30.11.2014 22:37
von Kalubke | 2.306 Beiträge

Zitat von josy95 im Beitrag #143
Mir fiel gerade der oft von meinem Papa getätigte Spruch ein.

Geld verdirbt den Charackter....

josy95


Ja, die übertriebene Gier nach Materiellem wirkt sich nicht unbedingt positiv auf die Sozialkompetenz eines Menschen aus.

Gruß Kalubke



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#146

RE: "Geld macht nicht glücklich, aber zufrieden" - Ist das wirklich so?

in Themen vom Tage 30.11.2014 22:44
von Ari@D187 | 1.989 Beiträge

Zitat von Barbara im Beitrag #1
"Geld macht nicht glücklich, aber zufrieden" - Ist das wirklich so?

Würde mich auch mal interessieren...

Ari


Scheint es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode...
zuletzt bearbeitet 30.11.2014 22:45 | nach oben springen

#147

RE: "Geld macht nicht glücklich, aber zufrieden" - Ist das wirklich so?

in Themen vom Tage 30.11.2014 23:09
von Kalubke | 2.306 Beiträge

Hi @94, hat sich erledigt die Frage nach der Sperrzone. Habe gerade in den Forumsregeln dazu was gelesen. Sag mal @Angelo, ich würde mir gern mal den verlinkten Beitrag Wenns nicht so traurig wäre... durchlesen. Gibts da 'ne Möglichkeit?

Gruß Kalubke



zuletzt bearbeitet 30.11.2014 23:13 | nach oben springen

#148

RE: "Geld macht nicht glücklich, aber zufrieden" - Ist das wirklich so?

in Themen vom Tage 30.11.2014 23:19
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Ich könnte immer schmunzeln wenn über Geld leicht weltfremd philosophiert wird.
Kann man sicherlich machen wenn alle 4 Wochen eine ausreichende Gehaltszahlung auf dem Kontoauszug erscheint.
Malermeister X der sein Geschäft und seine mal gesponnen 4 Maler durchbringen muss wird da nicht groß zum Philosophieren neigen, der hat vielleicht gerade einen Auftrag zur Zufriedenheit ausgeführt und 10 000€ eigenes Geld dafür investiert und bekommt nun einfach seine Rechnung nicht bezahlt.
Der ist vielleicht sogar eher geneigt mit einem Knüppel zu dem Preller zu marschieren um so an sein Geld zu kommen weil er Farbe kaufen muss und Lohn bezahlen und natürlich auch die Umsatzsteuer für einen Rechnungsbetrag den er gar nicht bekommen hat.


Hapedi und DoreHolm haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 30.11.2014 23:22 | nach oben springen

#149

RE: "Geld macht nicht glücklich, aber zufrieden" - Ist das wirklich so?

in Themen vom Tage 01.12.2014 00:04
von Gelöschtes Mitglied
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"Geld macht nicht glücklich, aber zufrieden" < kann ich nicht beurteilen, habe ja keines. Geld, Glück und Zufriedenheit kann, muss aber nicht in kausalem Zusammenhang stehen. Schön ist es natürlich, wenn alles zusammen kommt und als oberste Prämisse aber, die Gesundheit.

In diesem Sinne, eine reiche, glückliche, zufriedene und gesunde GUTE NACHT oder neudeutsch GUTE N8.!

Gruß Reinhard


zuletzt bearbeitet 01.12.2014 00:08 | nach oben springen

#150

RE: "Geld macht nicht glücklich, aber zufrieden" - Ist das wirklich so?

in Themen vom Tage 01.12.2014 08:51
von Moskwitschka (gelöscht)
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Lumpen ergeben Papier
Papier ergibt Geld
Geld ergibt Banken
Banken geben Darlehen
Darlehen ergeben Bettler
Bettler ergeben Lumpen

Lumpensammlerweisheit aus dem 18. Jahrhundert


Ein Kreislauf, der noch heute gilt. Über "geborgtes" Geld wurde hier noch garnicht geschrieben. Oder habe ich da etwas überlesen?

LG von der Moskwitschka


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#151

RE: "Geld macht nicht glücklich, aber zufrieden" - Ist das wirklich so?

in Themen vom Tage 01.12.2014 14:54
von Freienhagener | 3.879 Beiträge

Das Leben auf Pump ist wohl eine westliche Eigenschaft, die nach 1989 über uns gekommen ist.

Typisch östlich war, wenn überhaupt Schulden gemacht, diese möglichst schnell zurückzuzahlen. Erst danach war man richtig froh............


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)
zuletzt bearbeitet 02.12.2014 16:04 | nach oben springen

#152

RE: "Geld macht nicht glücklich, aber zufrieden" - Ist das wirklich so?

in Themen vom Tage 01.12.2014 20:56
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von turtle im Beitrag #140
Zur Frage von 94 ,Zu den Zahlboxen, war da die Münze (oder der Hosenknopf oder die Unterlegscheibe) nicht schon nach zweimal Ziehen weg?

Ich kenne die Zahlboxen nur aus Leipzig zur damaligen Zeit. (Anfang 60er) Die war auch nicht so wie hier bereits abgebildet. Oben war ein waagerechter Zahlteller eingeteilt mit 6 Kammern. Nach 5 x Ziehen fiel das Geld in den Behälter.


Genau,so war es.
Gruß Rei


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#153

RE: "Geld macht nicht glücklich, aber zufrieden" - Ist das wirklich so?

in Themen vom Tage 01.12.2014 21:01
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Freienhagener im Beitrag #151
Das Leben auf Pump ist wohl eine westliche Eigenschaft, die nach 1989 über uns gekommen ist.

Typisch östlich war, wenn überhaupt, Schulden möglichst schnell zurückzuzahlen. Erst danach war man richtig froh............

Wir haben es immer so gehalten,kein Geld,dann kein Kauf.
Ausnahme:1990,Auto Kauf auf Kredit.
Wenn ich heute lese Konto überzogen usw.,sage ich nur haben denn diese Menschen nichts gelernt.
Sie zahlen es doch doppelt und dreifach zurück.
Gruß Rei


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#154

RE: "Geld macht nicht glücklich, aber zufrieden" - Ist das wirklich so?

in Themen vom Tage 01.12.2014 21:18
von Gelöschtes Mitglied
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Wo ich schwach werde ist, wenn zum Beispiel Media Markt, Kredit gibt ohne Zinsen, dann schlage ich zu( wenn etwas gebraucht wird)! Lasse dann lieber das Geld auf der Bank und bekomme ein paar Pfennige( Cent) Zinsen, als es paar zu zahlen! Zahle dann den monatlichen Betrag und gut!
Aber ansonsten halte ich es damit, es wird was gebaut oder angeschafft, wen das Geld vorhanden ist! Den eine Verschuldung kommt für mich nicht in Frage! Wie schnell ist man da im minus, wen etwas passiert( Krankheit, Arbeitslosigkeit u.s.w.) Leider gibt es,( kenne es aus der Verwandschaft)genug Leute die auf die Sprüche von den Banken hereinfallen und dann ist das Gejammer groß!
Grüsse steffen52


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#155

RE: "Geld macht nicht glücklich, aber zufrieden" - Ist das wirklich so?

in Themen vom Tage 01.12.2014 21:53
von DoreHolm | 7.714 Beiträge

Was war meine Frau schockiert und halb durch den Wind gedreht, als zu DDR-Zeiten einmal, auch wenn es nur für 2 oder drei Tage war (bis zur nächsten Gehaltszahlung), als - 2,xx Mark auf dem Kontostand erschienen.
Als wir 1992 unser Mietshaus (auch auf Druck der Mieter) von Grund auf saniert haben und plötzlich ca. 500.000,- DM Hypothek dastanden, war das schon fast normal. Die wirklichen Probleme traten erst auf, als Wohnungen monatelang bis über ein Jahr leerstanden, Mieten geprellt wurden und wir in Wohnungen, aus denen Mieter wie die Schweine vom Trog weggerannt sind, massive Instandhaltungs- und Schönheitsreparaturen reinstecken mußten und die Bank (BHW - NIEwieder) trotzdem pünktlich ihr Geld haben wollte. Da merkt man schon, wie beruhigend ein reichliches finanzielles Polster doch sein kann. Zum Glück konnten wir die Hütte Ende 2007 zu akzeptablem Preis verkaufen.
Ansonsten, wie oben andere User auch geschrieben: Keine neue Krditaufnahme ! Wenn doch, weil ein größeres Gerät gebraucht wird (Kühlschrank, TV, Waschmaschine o.a. dieser Größenordnung), dann muß die Kreditrate überschaubar sein und dann kommt auch kein weiterer Kredit infrage. Meine Frau ist da wie ein Guppy hinterher, daß wir uns nicht übernehmen. Deshalb hält sich mein Mitgefühl denen gegenüber (auch fernere Verwandtschaft), die ihre eigenen finanziellen Möglichkeiten maßlos überschätzen und nur das Heute sehen in engen Grenzen.



zuletzt bearbeitet 01.12.2014 23:32 | nach oben springen

#156

RE: "Geld macht nicht glücklich, aber zufrieden" - Ist das wirklich so?

in Themen vom Tage 01.12.2014 23:04
von Kalubke | 2.306 Beiträge

Zitat von rei im Beitrag #153
Zitat von Freienhagener im Beitrag #151
Das Leben auf Pump ist wohl eine westliche Eigenschaft, die nach 1989 über uns gekommen ist.

Typisch östlich war, wenn überhaupt, Schulden möglichst schnell zurückzuzahlen. Erst danach war man richtig froh............

Wir haben es immer so gehalten,kein Geld,dann kein Kauf.
Ausnahme:1990,Auto Kauf auf Kredit.
Wenn ich heute lese Konto überzogen usw.,sage ich nur haben denn diese Menschen nichts gelernt.
Sie zahlen es doch doppelt und dreifach zurück.
Gruß Rei


Kann mich noch gut an die Zeit kurz nach der Wende erinnern. Da erklärten mir doch tatsächlich einige von den neuen Westberliner Arbeitskollegen, dass Schulden machen zum guten Ton gehört. Das hatte schon damals bei mir Kopfschütteln ausgelöst und heute erst recht. Einer war dabei, ein Freelancer, der hatte seine ganzen Honorare verballert, brutto wohlgemerkt, obwohl davon noch Mehrwertsteuer und Einkommenssteuervorauszahlung an das FiA abzudrücken war. Das müsste doch eigentlich allgemein klar sein, dass man über diese Beträge nicht frei verfügen kann ohne sich in Zahlungsschwierigkeiten zu bringen. Diese Naivität sieht man auch auf der Seite der Banker. Wenn man als Selbständiger durch verschiedene Rechnungen, die auf einen Schlag bezahlt werden, plötzlich einen größeren Betrag auf dem Konto hat, dann rennen die einem die Bude ein und versuchen irgendwelches Festgeld und sonstige Anlageformen aufzuschwatzen. Nach dem freundlichen Himweis, dass dieses Geld demnächst an den Staat weitergereicht werden muss, erntet man von diesen inkompetenten "Tunnelblickfuzzis" völlige Verständnislosigkeit. Das geht diese Geldverwalter eigentlich einen Sch...dreck an wieviel da bei wem auf dem Konto ist. Es müsste eigentlich verboten werden, dass dieses Wissen für Akquisitionsversuche mißbraucht wird.

Gruß Kalubke



HG19801, Damals87 und Freienhagener haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 01.12.2014 23:25 | nach oben springen

#157

RE: "Geld macht nicht glücklich, aber zufrieden" - Ist das wirklich so?

in Themen vom Tage 01.12.2014 23:16
von damals wars | 12.218 Beiträge

Die Auto- Rate war bei mir immer so ein durchlaufender Posten, so wie Miete und Versicherungen, gehörte halt dazu.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#158

RE: "Geld macht nicht glücklich, aber zufrieden" - Ist das wirklich so?

in Themen vom Tage 01.12.2014 23:29
von Gelöschtes Mitglied
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Ich habe irgendwann mal meinen Dispo auf "Null" setzen lassen - denn egal, wie hoch er ist: Eine Grenze ist er immer. Auch wenn ich um 5.000 € überziehen dürfte: Wenn ich am 20. eines Monats bei minus 4.980 stehe, ist Schicht im Schacht. Da bringe ich mich doch lieber erst gar nicht in Versuchung, "auf Pump" etwas zu finanzieren - zumal die Überziehungszinsen horrend sind.

Und wenn ich jetzt am Monatsende feststelle, dass ich mir eine bestimmte Anschaffung nicht mehr leisten kann: Was solls? Dann muss ich halt einen Monat länger warten.


DoreHolm, HG19801 und Kalubke haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#159

RE: "Geld macht nicht glücklich, aber zufrieden" - Ist das wirklich so?

in Themen vom Tage 02.12.2014 00:07
von Gelöschtes Mitglied
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Nochmals zum Dispo: Er ist ein süßes - und gleichzeitig sehr toxisches Gift. Man sieht etwas, was man gerne hätte: Ein neues Smartphone, einen tollen Flachbildschirm-Fernseher, einen leistungsstarken Rechner - was auch immer. Und die Lust und die Freude über die Neuanschaffung liegt in den menschlichen Genen: Die Freude über die "Belohnung" drängt so fiese Gedanken wie den an die Rückzahlung sehr erfolgreich beiseite.

Und es ist ja auch so einfach: Kein Kreditantrag, kein Warten auf die Bewilligung, nein: Die Karte gezückt und schon gehört das Objekt der Begierde mir. Und setzt entsprechende Glückshormone frei. Dass das Geld dafür im kommenden oder in den kommenden Monaten eingespart werden muss: Dieses Wissen wird erfolgreich unterdrückt, beiseite geschoben, ist nicht existent.

Und es ist ja nicht so, dass in der "Rückzahlungsphase" keine neuen Wünsche oder auch Erfordernisse entstehen: Die Schuhe haben Löcher, am Auto streikt die Lichtmaschine und der Kühlschrank ist defekt. Und so stellt man am Monatsende fest, dass die beabsichtigte Einsparung nicht erreicht werden konnte, sondern dass das Minus sogar noch angewachsen ist.

Hinzu kommen die durch absolut nichts gerechtfertigtren Überziehungszinsen, die sich oft im 2stelligen Bereich bewegen: Selbst die Banken haben Probleme, glaubhaft darzulegen, warum sie für Überziehungen ein Mehrfaches dessen verlangen, was für einen normalen Ratenkredit veranschlagt wird. Aber auch dieses Wissen schmälert die Lust am Neuerweb absolut nicht.

Ich bin mir sicher: Wenn diese Dispo-Kredite gesetzlich verboten wären, würde sich die berühmte "Schuldenfalle" für manchen nicht in der aktuellen Form öffnen. Auf der anderen Seite kann uns der Staat nicht vor allem und jedem (und besonders nicht vor uns selber) schützen: Die Eigenverantwortung des Menschen ist eine der tragenden Säulen unseres Gesellschaftssystems. Und die wird schon durch diejenigen, die uns zu unserem Glück zwingen wollen, genug ausgehölt.


HG19801 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#160

RE: "Geld macht nicht glücklich, aber zufrieden" - Ist das wirklich so?

in Themen vom Tage 02.12.2014 00:10
von HG19801 | 1.613 Beiträge

Schulden machen gibt es nicht bei mir. Ich habe nie etwas auf Pump gekauft oder einen Kredit aufgenommen. Das war so, das ist so und das wird so bleiben.
Auch lasse ich mich von keiner Bank zu einer Geldanlage bequatschen, die ich nicht will. Ich kann Kalubke nur beipflichten: Es geht die Banken - sprich Kredit*Institute - einen Scheißdreck an, wie ich mit meinen Einlagen umgehe.

*Kredit = Schulden


"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit,
aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." – Albert Einstein


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