#61

RE: Frauen in der DDR und in der Bundesrepublik

in Leben in der DDR 28.11.2014 18:33
von 94 | 10.792 Beiträge

In einer Folge einer SF-Serie hieß es mal ...

Hin­ter jedem großen Mann stehe eine Frau, die ihn dressiert!
Quelle: old.synchronkartei.de/classic guide/ZDF-Folgen/Dressierte Herrscher.htm


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#62

RE: Frauen in der DDR und in der Bundesrepublik

in Leben in der DDR 28.11.2014 18:42
von Hans | 2.166 Beiträge

Man kann ja Margot lieben oder meinetwegen lila Drachen Nennen. Aber : Minister für Volksbildung war sie schon seit 1963.
Alles nur wegen Erich - na-Zweifel.
73, Hans


I´m just a truckle, but I don´t like to truckle. ( Prokop; Unterschenkel )
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#63

RE: Frauen in der DDR und in der Bundesrepublik

in Leben in der DDR 28.11.2014 19:00
von Heckenhaus | 5.153 Beiträge

Zitat von Freienhagener im Beitrag #60


Weil sie daheim "die Hosen anhatte" verdankte sie "ihm" ihren Posten. Ansonsten waren Frauen im Sozialismus ganz oben rar und bestenfalls in der zweiten Reihe.

Ausnahmen bestätigen die Regel, siehe Hilde Benjamin, die "Scharfrichterin der DDR"


.
.
„Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.”
— Aristoteles -

"Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht."
— Abraham Lincoln –
.
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zuletzt bearbeitet 28.11.2014 19:01 | nach oben springen

#64

RE: Frauen in der DDR und in der Bundesrepublik

in Leben in der DDR 28.11.2014 19:16
von SEG15D | 1.121 Beiträge

Also ich kenne keine Frauen, die ihren Job missen möchten. Damals nicht und heute nicht. Grund dafür mögen u.a. die für jeden notwendigen
sozialen Kontakte ausserhalb der eigenen Familie sein. Aber dieses Denken wäre wohl zu beschränkt. Ich glaube, ob Frau oder Mann, jeder
braucht irgendwie auch Erfolg und Bestätigung im Leben. Wo, ausserhalb der Familie (und damit irgendwie im eigenen Saft) wäre dies möglich,
wenn nicht im Berufsleben?
Meine Eltern haben (alle beide) ihr Ingenieursstudium angefangen als ich schon viele Jahre auf der Welt war.
Ich hab noch Bilder vor Augen, als mein Vater in der kleinen, von ihm verqualmten Stube saß und gebüffelt hat.
Dazu lief Radio Luxemburg auf Kurzwelle.
Meine Mutter war noch später dran, Ich hab sie unterstützt, hab abgewaschen, die Küche auf Vordermann gebracht und die Hütte warm gehalten.
Es war mir ein Bedürfnis als auch eine Ehre, meinen Eltern helfen zu können, damals.
Denn was sie mir gaben, wollte ich auch erwidern..aus ganzem Herzen.
Sucht heute mal nach solchen Konstellationen....
Ich glaub, wenn jeder mal nicht nur nehmen würde, sondern auch mal was zurückgeben, dann wäre die Welt ein besserer Ort.

Oh Mann, ich werd wohl langsam alt und sentimental...



exgakl und damals wars haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#65

RE: Frauen in der DDR und in der Bundesrepublik

in Leben in der DDR 28.11.2014 20:49
von DoreHolm | 7.706 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #23
Mal eine Frage an die Frauen unter uns, wenn ein Mann so gut verdient das die Frau nicht einem Beruf nachgehen muss und dafür daheim bei der Familie alles in Ordnung hält, ist das wirklich so schlimm für eine Frau?
Es gibt ja auch freiwillige Hausmänner die ihrer Frau die einen guten Job hat den Rücken frei halten.
Nicht falsch verstehen, interessiert mich halt wie Frauen das selbst sehen.


Meine Frau, zu DDR-Zeiten in mittler Leitungsebene im Produktionsbereich tätig, ist heute noch nicht damit fertig, nicht mehr im Arbeitsleben gebraucht zu werden. Sie ? Zu alt, was, mit Kleinkind ? keine Change. So hieß es immer. Schließlich hat sie sich auch wegen der Pflege ihrer Mutter in das nicht Änderbare ergeben. Es belastet sie immer wieder, wenn ich am Abend von draußen komme, am Ende der Woche viel in D herumgekommen bin und am Wochenende im Außengelände wieder ordentlich was geschafft habe, wieder einen m² Natursteinmauer fertig und man sieht das auch noch in 10 Jahren. Sie hat einige Stunden in der Küche gestanden, alle haben gemampft, ja, es hat geschmeckt und nichts ist mehr von ihrer Leistung zu sehen als ein großer Haufen im Klo. Die Wäsche ist gewaschen, um in den nächsten Tagen wieder dreckig oder verschwitzt zu werden. Ich konnte sie stets verstehen und konnte ihr nur sagen, daß sie mit ihrer Arbeit erst die Voraussetzungen schafft, daß ich diese (sichtbaren) Leistungen überhaupt erbringen kann, ohne um 22.00 Uhr noch im Haushalt zu rotieren. Wenn es die Zeit zuließ, habe ich auch selbst mal den Staubsauger, Besen oder Wischlappen in die Hand genommen und sauber gemacht.

Nachtrag: Zur Rolle der Ehefrauen von hochrangigen Politikern. Von den Ministerien für Außenpolitik und natürlich auch den Geheimdiensten wurde sehr genau analysiert, welchen Einfluss die Frauen von Spitzenpolitikern auf politische Entscheidungenn ihrer Ehemänner hatten. Dieses Wissen ergab Ansatzpunkte für diplomatische Weichenstellungen und u.U. auch direkten Einfluss auf den Präsidenten/Kanzler/Minister o.a. in dessen politishen Entscheidungen auf dem Umweg der Ehefrauen.



Ostlandritter hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 28.11.2014 20:55 | nach oben springen

#66

RE: Frauen in der DDR und in der Bundesrepublik

in Leben in der DDR 29.11.2014 19:36
von Gelöschtes Mitglied
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Frau in der DDR
Also,meine Frau,blieb ein Jahr zu Hause.Gebe zu,es war schön für mich,brauchte nichts zu machen.
Wenn ich die Meinung vertreten hätte ,Du bleibst zu Hause,denke ich,das wir bestimmt nicht so lange zusammen wären.
Sie war in leitender Position tätig,genau so wie ich.Es gab Absprachen und damit hatte jeder seine Aufgabe in der Familie zu erfüllen.
Gruß Rei


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#67

RE: Frauen in der DDR und in der Bundesrepublik

in Leben in der DDR 29.11.2014 21:14
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von Sicherheitsrisiko im Beitrag #47
Zitat von Harra318 im Beitrag #45
Babyjahr für Männer

Wenn du wirklich einen Mann hast, oder findest, der sich darauf einlässt, ist aber garantiert nicht sein Chef damit einverstanden.
Wenn er dann(oder kurz davor) nicht mehr beschäftigt wird, braucht sich aber niemand mehr zu wundern


Ich habe bei beiden Kindern die mir zustehenden 2 Monate Elternzeit genommen, nur so bekommt man alle 14 Monate ausgezahlt. Ein Partner alleine bekommt, sofern er nicht alleinerziehend ist, nur 12 Monate gezahlt.


du bist aber im öffentlichen Dienst beschäftigt, wenn ich dich richtig gelesen habe. Dies ist ein Privileg des öffentlichen Dienstes. In der Privatwirtschaft sieht das ein bischen anders aus.


.
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Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
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#68

RE: Frauen in der DDR und in der Bundesrepublik

in Leben in der DDR 29.11.2014 21:42
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Hans im Beitrag #62
Man kann ja Margot lieben oder meinetwegen lila Drachen Nennen. Aber : Minister für Volksbildung war sie schon seit 1963.
Alles nur wegen Erich - na-Zweifel.
73, Hans


Frag mal die zig Tausend , die sie so viel Schmerzen angetan hat , ratata

Was waren das wohl für Eltern , die ihre Kinder früh am Morgen 6 h schon in der Krippe abgegeben haben und dann sich den ganzen Tag im Sozialismus . Amüsiert haben .ratata


Hapedi hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 30.11.2014 06:20 | nach oben springen

#69

RE: Frauen in der DDR und in der Bundesrepublik

in Leben in der DDR 29.11.2014 21:54
von Ostlandritter | 2.453 Beiträge

Zitat von Heckenhaus im Beitrag #63
Zitat von Freienhagener im Beitrag #60


Weil sie daheim "die Hosen anhatte" verdankte sie "ihm" ihren Posten. Ansonsten waren Frauen im Sozialismus ganz oben rar und bestenfalls in der zweiten Reihe.

Ausnahmen bestätigen die Regel, siehe Hilde Benjamin, die "Scharfrichterin der DDR"


Die war doch nur eine " Quotenjüdin " als Rechtfertigung der DDR bei blöden Fragen bzgl Haltung zu Israel


....................................
Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !
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#70

RE: Frauen in der DDR und in der Bundesrepublik

in Leben in der DDR 29.11.2014 22:07
von 94 | 10.792 Beiträge

Hilde Benjamin ist solid bürgerlicher Herkunft und war mit einem jüdischen Arzt verheiratet, der in einem nationalsozialistischen KZ umkam. Sie selbst ist keine Jüdin. Obwohl sie alles, was zu ihrer früheren bürgerlichen Welt gehört, mit wildem Haß verfolgt, kann sie die Distanz zum Proletariat nicht überwinden. Von starkem geistigem Hochmut besessen, läßt sie die SED-Gesellschaft, unter der sie sich bewegt, durchaus ihre Bildungsüberlegenheit fühlen. Sie sorgte dafür, daß ihr Sohn eine humanistische Anstalt besuchte.
weiterlesen ... www.zeit.de/1952/33/hilde-benjamin


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#71

RE: Frauen in der DDR und in der Bundesrepublik

in Leben in der DDR 29.11.2014 22:10
von Gelöschtes Mitglied
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Frag doch mal einen ehemaligen Produktionsdirektor eines ehemaligen DDR - Betriebes, der vorwiegend mit Frauen in der Produktion zu tun hatte . Diese ganzen soziapolitischen Maßnahmen der DDR Regierung bezüglich der Frauen , hat so manchen damals zur Verzweiflung gebracht . Im Börde Express von Berlin nach Magdeburg , hatte ich mal ein sehr aussagekräftiges Gespräch diesbezüglich.

der Herr war vom FSGW -Staßfurt , er hasste diese Regelung .Täglich fehlten Frauen in der Produktion , die dem Arbeitsplatz fern blieben ,wegen Haushaltstag , weil Kinder krank waren .ratata


Hapedi hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 30.11.2014 06:22 | nach oben springen



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