#21

RE: Produktive Arbeit/ Einführung in die soz. Produktion

in Leben in der DDR 23.11.2014 01:40
von Batrachos | 1.549 Beiträge

also bei uns fing PA/ UTP immer normal um sieben an, und gegen Mittag war dann Schluss.
In der 9 und 10. Klasse hatten wir dann noch das Glück nach PA noch in die Schule zu dürfen
und eine Stunde Unterricht meistens war es französisch zu absolvieren.

MFG Batrachos


Drosseln sind Vögel. Sie in Motorräder zu stecken ist Tierquälerei!!
Motorradfahren ist das schönste, was man angezogen machen kann.
45° ist das zu schräg-bist du zu schwach
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#22

RE: Produktive Arbeit/ Einführung in die soz. Produktion

in Leben in der DDR 23.11.2014 01:40
von der glatte | 1.356 Beiträge

Zitat von HG19801 im Beitrag #18
PA, TZ & ESP waren nicht wirklich meine Lieblingsstrecken in der Schule. Ich war zwar ein guter und auch leidenschaftlicher Schüler, aber diese Fächer gehörten nicht zu denen, die ich als Schule empfand.
Produktionsarbeit war nichts anderes als ein neuer Begriff für UTP, also Unterrichtstag in der sozialistischen Produktion. Ich fand das bescheuert, das war nur was für die Heinis, die fürs richtige Lernen zu faul waren und stattdessen lieber sinnlos mit der Feile auf Metallteilen herumschruppten oder auf dem Acker Erdbeeren fraßen – äh, ich meine lasen – oder in irgendwelchen Mieten Kartoffeln oder Rüben sortierten und danach liebend gern aussahen wie die Ferkel.
Sicher war es nicht falsch, uns an die Arbeit und damit an den Lauf des Lebens heranzuführen, aber der Ablauf des Ganzen war ziemlich dämlich.
Nicht selten besabbertenn uns dabei mit drei linken Pfoten versehene Lehrer und alte Knacker mit Zigarrenstumpen oder Puddingpfeife in der Fresse im militärischen Kommandoton, weil sie jetzt endlich mal was zu melden und nicht vor ihren Angetrauten zu kuschen hatten.
Oder uns fauchte ein sonst nichts geltender Bau-Rülps an, wie saublöd wir wären, weil wir halt nicht versiert maurerhandwerken konnten, dafür aber bestens wüssten wie teuer eine Schachtel Zigaretten sei.
TZ, also Technisches Zeichnen lief zumindest ohne hysterisches Geplärre ab und fand in Schulräumen statt.
Mit Bleistift und noch viel mehr Radiergummi bewerkstelligten wir Schulkinder Zeichnungen für Gegenstände des Alltags und lernten dabei mit dem Reißbrett umzugehen.
Blöd war nur, dass wir dafür das Zeichenblatt mit Klebeband fixieren mussten, welches nicht nur aussah wie Erbrochenes, sondern auch wie Kotze roch und nach dem notwendigen Befeuchten mittels Zunge obendrein so schmeckte – bluäääch!
Es stand fest: Technisches Zeichnen war ein widerliches Fach.
Bleibt also nur noch ESP, die hochnotwendige Einführung in die sozialistische Produktion.
Hier vergewohltätigte man uns Heranwachsende rein theoretisch mit Funktionsweisen diverser Maschinen, von denen wir kaum wussten, dass sie überhaupt existierten.
Ganz obertoll war auch, dass wir potenziell zukünftigen Ingenieure, die die sozialistische Produktionswelt beim Zusammenstampfen des kapitalistischen Klassenfeindes bitter benötigte, uns trockenschwimmerisch mit elektrischen Schaltungen herumärgern durften.
Parallel-, Reihen- oder Grätz-Schaltungen waren für technophobisch veranlagte Heranwachsende der blanke Horror.

Näääää, Leute! Das war nix für den Sohn meiner Mutter.



Also keine guten Erfahrungen, fürwahr!

Der Tabak mit Puddinggeruch nannte sich "Prestige" und die gab es in gelber und brauner Sorte. Naja, mir war das nix, nur weg!

Gruß Reiner


ACRITER ET FIDELITER


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#23

RE: Produktive Arbeit/ Einführung in die soz. Produktion

in Leben in der DDR 23.11.2014 01:42
von Batrachos | 1.549 Beiträge

Zitat von rei im Beitrag #20
Ich fand es damals nicht so schlimm,aber die Feile blieb wohl keinen erspart.
Später haben wir an Schaltkästen rum geschraubt.
Aber gab es nicht auch eine einheitliche Bekleidung?
Gruß Rei


@rei

an einheitliche Kleidung kann ich mich auch noch erinnern, waren so komische Blaue Schlosseranzüge.

MFG Batrachos


Drosseln sind Vögel. Sie in Motorräder zu stecken ist Tierquälerei!!
Motorradfahren ist das schönste, was man angezogen machen kann.
45° ist das zu schräg-bist du zu schwach
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#24

RE: Produktive Arbeit/ Einführung in die soz. Produktion

in Leben in der DDR 23.11.2014 01:43
von der glatte | 1.356 Beiträge

Zitat von rei im Beitrag #20
Ich fand es damals nicht so schlimm,aber die Feile blieb wohl keinen erspart.
Später haben wir an Schaltkästen rum geschraubt.
Aber gab es nicht auch eine einheitliche Bekleidung?
Gruß Rei


Jawohl, bei uns waren es Latzhose und Mütze. Das Basecap ohne Werbung und Pappblende in Mao-Blau.

Gruß Reiner


ACRITER ET FIDELITER


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#25

RE: Produktive Arbeit/ Einführung in die soz. Produktion

in Leben in der DDR 23.11.2014 02:05
von schulzi | 1.764 Beiträge

Zitat von der glatte im Beitrag #24
Zitat von rei im Beitrag #20
Ich fand es damals nicht so schlimm,aber die Feile blieb wohl keinen erspart.
Später haben wir an Schaltkästen rum geschraubt.
Aber gab es nicht auch eine einheitliche Bekleidung?
Gruß Rei


Jawohl, bei uns waren es Latzhose und Mütze. Das Basecap ohne Werbung und Pappblende in Mao-Blau.

Gruß Reiner

so kenne ich das auch Mütze und Latzhose,blos zum feilen mus ich sagen ich habe es gehasst immer zu Bleche entgraten frage mich heute noch wozu die im Kirow-Werk die gebraucht haben.Doch das war erst der Anfang der Ärger mit der Feilerei ging in der Lehre ja erst richtig losman hatte wenigstens erst mal die Grundbegriffe gelehrnt.Zum ESP kan ich nur sagen ein trockner Lehrstoff,TZ fand ich gut man lernte die Grundbegriffe des T-zeichnens doch stand und stehe ich mit der Pfeilsetzung und den Linienstärkenimmer auf Kriegsfuss doch nach Abschluss der Schlosserlehre hat das Gott sei dank keinen mehr interesiert


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#26

RE: Produktive Arbeit/ Einführung in die soz. Produktion

in Leben in der DDR 23.11.2014 09:30
von küche69 | 428 Beiträge

Hallo zusammen, war bei uns genauso, im 14 tätigen Wechsel ESP hatten da nur Unterricht in einer Schulungsbaracke, diese gehörte zum HVW, wo wir PA hatten. Am Anfang wurde nur an der Werkbank an irgendwelchen Metallteilen gefeilt, später durften wir dann an die grossen Standbohrmaschinen, es wurden dann kleine Holzkohlegrills gebaut oder Leuchtstoffrohrlampen auch haben wir Plastespielzeug zusammen gebastelt.
Wurde bei Euch auch der Arbeitsschutz groß geschrieben, festes Schuhwerk und an den Standbohrmaschinen musste mann einen Haarschutz tragen, war wohl angebracht, den es wurde herumgealbert und in der Parallelklasse ist ein Mädchen mit ihren langen Haaren in die Maschine gekommen, wie man uns sagte ziemlich schlimm (Kopfhaut und so), naja es war bei jeden sicherlich ähnlich mit der PA und dem ESP.

Grüsse von Küche 69

------------------
'Wer nicht mit beiden Augen sieht, wird nie die ganze Wahrheit sehen!'



zuletzt bearbeitet 23.11.2014 09:32 | nach oben springen

#27

RE: Produktive Arbeit/ Einführung in die soz. Produktion

in Leben in der DDR 23.11.2014 10:16
von DirkUK | 298 Beiträge

Zitat von Batrachos im Beitrag #21
also bei uns fing PA/ UTP immer normal um sieben an, und gegen Mittag war dann Schluss.
In der 9 und 10. Klasse hatten wir dann noch das Glück nach PA noch in die Schule zu dürfen
und eine Stunde Unterricht meistens war es französisch zu absolvieren.

MFG Batrachos


Unsere Klasse wurde in zwei Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe hatte PA von 7-11 Uhr die andere Gruppe von 12-16 Uhr.


zuletzt bearbeitet 23.11.2014 10:21 | nach oben springen

#28

RE: Produktive Arbeit/ Einführung in die soz. Produktion

in Leben in der DDR 23.11.2014 10:51
von hundemuchtel 88 0,5 | 2.493 Beiträge

bei uns war es ähnlich, wir setzten eine Kette für Kartoffelrodemaschinen zusammen und das ein Jahr lang, ein Jahr später sind wir mit dem Hühnerbus, auf´n Acker gefahren worden, dort bekam jeder eine Blechdose mit Drahthenkel und dort befanden sich Giftpelez drinnen.
Im Abstand von 4/5 Meter übern Acker und in jedes Mauseloch ein Pelz...Im Herbst Kartoffeln nachsammeln, im Frühjahr Steine sammeln.....wer Traktorflebben hatte, durfte dann mal den Belarus fahren, aber nur auf dem Acker!!

Ja, es war mal Abwechslung, übriegens Klamotten haben wir nicht gestellt bekommen, nur so ein modisch aussehende Haarnetz

gruß h.


zuletzt bearbeitet 23.11.2014 10:51 | nach oben springen

#29

RE: Produktive Arbeit/ Einführung in die soz. Produktion

in Leben in der DDR 23.11.2014 12:41
von 94 | 10.792 Beiträge

Aus dem Spiegel Anfang der 60er ...
Denn die Voelmy-Studie beweist, daß zehn Jahre polytechnischer Unterricht die DDR-Schüler keineswegs zu sozialistischen Robotern abgestumpft haben. Die jungen Ostdeutschen sind vielmehr ihren westdeutschen Altersgenossen weit voraus: Sie besitzen mehr schöpferische Initiative und Selbständigkeit, die sie befähigen, im Berufsleben wendiger zu agieren und zu reagieren.
So rät denn auch Autor Voelmy, bundesdeutsche Pädagogen sollten "zumindest akzeptieren, daß der polytechnische Unterricht in Ostdeutschland gegenwärtig einen Entwicklungsstand erreicht hat, der verschiedenen westdeutschen Bildungspolitikern als ... Fernziel vor Augen schwebt".
Bislang wird in der Bundesrepublik immer noch ein "vorberuflicher Unterricht" meist nur geplant -- öfter unter der Bezeichnung "Arbeitslehre" und selten als "Hinführung zur Berufs-, Arbeits- und Wirtschaftswelt". Die Vokabel "polytechnisch" ist verpönt, weil sie von Karl Marx stammt.

Quelle: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45741401.html


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#30

RE: Produktive Arbeit/ Einführung in die soz. Produktion

in Leben in der DDR 23.11.2014 15:38
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Batrachos im Beitrag #1

MFG Batrachos


UTP = Unterrichtstag in der Produktion

ESP = Einführung in die sozialistische Produktion

Hoffentlich wiederhole ich mich nicht. UTP in Treptow? Einen ganzen Tag lang musste ich kleine Elektronikkabel sortieren.
Das Spezis löteten an Platinen herum. Mein Freund der Georg M. bastelte immer sehr viel, auch mal u.a. einen Detektor, mit dem einen Radiosender empfangen konnte. Dem wollte ich eine Freude machen, und steckte eine Platine in meine Schultasche. Gleich zu Hause angekommen, lief ich zu ihm herüber und schenkte ihm die Platine. Hoffentlich konnte er etwas damit anfangen? In diesem Moment war auch schon die Kripo bei uns zu Hause. Ich gab schnell alles zu, holte die Platine von Georg zurück und gab sie den Beamten. Später gab es eine disziplinarische Strafe mit einem zusätzlichen Tag UTP. Was hatte ich geklaut? Es war eine Steuerungsplatine für ein Schiff der Volksmarine. Au weia!


zuletzt bearbeitet 23.11.2014 16:00 | nach oben springen

#31

RE: Produktive Arbeit/ Einführung in die soz. Produktion

in Leben in der DDR 23.11.2014 17:04
von PF75 | 3.294 Beiträge

Also beim UTP änderte sich das Betätigungsfeld im laufe der Jahre,es ging von Beschäftigung beim KFL /MTS über Kartoffelsammeln/Runkeln roden bis zum maurermäßigen Bau unsres Schulhorts und des polytechnischen zentrums.


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#32

RE: Produktive Arbeit/ Einführung in die soz. Produktion

in Leben in der DDR 23.11.2014 17:24
von DirkUK | 298 Beiträge

Den meisten in meiner Klasse, mich eingeschlossen war PA eine willkomende Gelegenheit dem Schulbankalltag für ein par Stunden zu entkommen.


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#33

RE: Produktive Arbeit/ Einführung in die soz. Produktion

in Leben in der DDR 24.11.2014 11:27
von bingernhier | 246 Beiträge

Zitat von Batrachos im Beitrag #11
Hallo,

in welchen Jahr hat man denn diese Fächer eingeführt?
Und vor allem warum? Aus Fachkräftemangel?

MFG Batrachos

Ich habe mal einen Link beigefügt, zur Information.
http://www.berlin-kindheitundjugend.de/u...schulleben.html


der glatte hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 24.11.2014 12:27 | nach oben springen

#34

RE: Produktive Arbeit/ Einführung in die soz. Produktion

in Leben in der DDR 24.11.2014 17:14
von Heckenhaus | 5.153 Beiträge

Zitat von Batrachos im Beitrag #1
...
So nun ein paar Fragen an Euch:
Wo habt ihr PA Unterricht gehabt? Im soz. Betrieb oder im Polytechnischen Kabinett?

Im sozialistischen Betrieb !

Zitat
Was habt ihr damals hergestellt für die soz. Wirtschaft?


Nichts, Schrauben sortiert oder ähnliche Tätigkeiten wie Klötzchen feilen ect.

Zitat
Hat Euch diese Art von Unterricht Spaß gemacht?


Neeeein !

Zitat
Und warum hat man UTP/ PA eingeführt? Aus Mangel an Arbeitskräften oder hatte es andere Gründe?


Information über die Produktions/Arbeitsabläufe, vielleicht auch, um Lehrlinge zu finden. Ich habe dort gelernt, daß ich nie in einen
solchen Betrieb gehen werde. Bin dann auf dem Bau gelandet, meine Freiheit war es mir wert.


.
.
„Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.”
— Aristoteles -

"Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht."
— Abraham Lincoln –
.
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#35

RE: Produktive Arbeit/ Einführung in die soz. Produktion

in Leben in der DDR 24.11.2014 17:25
von bendix | 2.642 Beiträge

Also wir haben im damaligen Teltow-Werk keine Schrauben gezählt.
Wir waren in die laufende Produktion integriert,haben Widerstände gewickelt für die Kerzensteckerproduktion und Selbige an Pressen in stickigen ,sehr warmen Hallen gefertigt.Allerdings nur alle 4 Wochen am Samstag.

Gruß bendix


Das Zufriedene ist leise,das Unzufriedene ist laut.
Gefreiter der Grenztruppen -1980 GAR 40 Oranienburg/Falkensee-GR 34 Groß-Glienicke 1981-1982
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#36

RE: Produktive Arbeit/ Einführung in die soz. Produktion

in Leben in der DDR 24.11.2014 17:26
von Freienhagener | 3.878 Beiträge

Meine Schulklasse hat damals in einem (sozialistischen?) Kleinbetrieb immer das Gleiche hergestellt.
Auch wenn der Gewinn nicht groß war, rechnete man wohl mit den unbezahlten Arbeitskräften.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)
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#37

RE: Produktive Arbeit/ Einführung in die soz. Produktion

in Leben in der DDR 24.11.2014 18:05
von der glatte | 1.356 Beiträge

Zitat von Freienhagener im Beitrag #36
Meine Schulklasse hat damals in einem (sozialistischen?) Kleinbetrieb immer das Gleiche hergestellt.
Auch wenn der Gewinn nicht groß war, rechnete man wohl mit den unbezahlten Arbeitskräften.


WIMRE, gab es bei einigen Betrieben nach dem Schuljahr etwas für die Klassenkasse. Die Jute in Meißen hat das gemacht, war nicht der Brüller, aber der gute Wille war da.

Gruß Reiner


ACRITER ET FIDELITER


bingernhier hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#38

RE: Produktive Arbeit/ Einführung in die soz. Produktion

in Leben in der DDR 24.11.2014 18:38
von schulzi | 1.764 Beiträge

Unser Patenbetrieb war zwar das KIROW-werk ,aber als Patenbrigade hatten wir die PGH Elktroakustik in der damailgen "Straße des Komsomol" in Leipzig-Kleinschocher war zwar ein kleiner Betrieb aber sie waren Geld mässig gut besattelt sodas immer wen wir sie besuchten ein paar Mark für die Klassenkasse abfielen und die jährliche Klassenfahrt in eine Jugendherberge gesichert war.Mus aber sagen das konnten wir spater im Betrieb als Patenbriegade nicht bewerkstelligen.


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#39

RE: Produktive Arbeit/ Einführung in die soz. Produktion

in Leben in der DDR 24.11.2014 19:00
von Gelöschtes Mitglied
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PA an sich eine sehr gute Idee, wenn man dort auch wirkliche Tätigkeiten wie feilen, bohren, drehen, nieten, schrauben und all die Sachen lernt, die handwerklich relevant sind. Auch der Tag im Betrieb (ich war im Kraftwerk Lübbenau) war sehr lehrreich und man konnte schon erahnen welche Berufsrichtung man einschlagen wollte und welche lieber nicht - Ich finde es nur völlig falsch, Kinder als Produktionsmittel zu missbrauchen. Wir durften im Akkord ALU-Fußluftpumpen (die es in der DDR nicht zu kaufen gab?) entgraten oder Verlängerungsschnüre herstellen - DIES hat nichts mit Bildung zu tun.


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#40

RE: Produktive Arbeit/ Einführung in die soz. Produktion

in Leben in der DDR 24.11.2014 19:16
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von AkkuGK1 im Beitrag #39
PA an sich eine sehr gute Idee, wenn man dort auch wirkliche Tätigkeiten wie feilen, bohren, drehen, nieten, schrauben und all die Sachen lernt, die handwerklich relevant sind. Auch der Tag im Betrieb (ich war im Kraftwerk Lübbenau) war sehr lehrreich und man konnte schon erahnen welche Berufsrichtung man einschlagen wollte und welche lieber nicht - Ich finde es nur völlig falsch, Kinder als Produktionsmittel zu missbrauchen. Wir durften im Akkord ALU-Fußluftpumpen (die es in der DDR nicht zu kaufen gab?) entgraten oder Verlängerungsschnüre herstellen - DIES hat nichts mit Bildung zu tun.


Das ist mir neu,das im Akkord als Schüler gearbeitet wurde,aber egal,wenn Du es so erlebst hast.
Gruß Rei


94, der glatte und schulzi haben sich für diesen Beitrag bedankt
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