#201

RE: Mitarbeiter der Stasi in der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 23.08.2009 08:52
von Alfred | 6.841 Beiträge

Hallo,

einfach mal das Buch

"Kundschafter im Westen" lesen.

Dort äußern sich über 20 ehemalige Kundschafter, auch zu ihren Motiven.

ISBN : 3-360-01048-3


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#202

RE: Mitarbeiter der Stasi in der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 23.08.2009 09:00
von maja64 (gelöscht)
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Toll Alfred,für Bücher hier werben das kannste,aber dich erst mal vorzustellen das hälste nicht für nötig.
Immer schon gedeckt und getarnt aus der Reserve agieren,was


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#203

RE: Mitarbeiter der Stasi in der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 23.08.2009 09:12
von CaptnDelta (gelöscht)
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Zitat von maja64
na solche Leute sind mir hier gerade recht
und das obwohl mir hier solche nicht nur aus dem Osten sondern auch aus dem Westen bekannt sind
Denken sie müßen hier alles einstellen was sie für richtig halten
Und von unser einer wird dann immer Geschichtsaufarbeitung und Buse verlangt.
Gute Nacht,maja

@maja,
nachdem Du in Deinem Kommentar keine 'Leute' zitiertest:

hattest Du mit dem Kommentar jemand speziellen im Sinn,
oder war das nur einfach das "Wort zum Sonntag" fuer die "Gemeinde"

Servus,
-Th


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#204

RE: Mitarbeiter der Stasi in der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 23.08.2009 09:21
von maja64 (gelöscht)
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Zitat von CaptnDelta
Zitat von maja64
na solche Leute sind mir hier gerade recht
und das obwohl mir hier solche nicht nur aus dem Osten sondern auch aus dem Westen bekannt sind
Denken sie müßen hier alles einstellen was sie für richtig halten
Und von unser einer wird dann immer Geschichtsaufarbeitung und Buse verlangt.
Gute Nacht,maja

@maja,
nachdem Du in Deinem Kommentar keine 'Leute' zitiertest:

hattest Du mit dem Kommentar jemand speziellen im Sinn,
oder war das nur einfach das "Wort zum Sonntag" fuer die "Gemeinde"

Servus,
-Th





Die Jacke kann sich von mir aus jeder anziehen der denkt das sie ihm passt.Oder wie schriebst du doch gestern war das mit den Hunden?


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#205

RE: Mitarbeiter der Stasi in der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 23.08.2009 10:00
von CaptnDelta (gelöscht)
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Maja,

Zitat von maja64
Oder wie schriebst du doch gestern war das mit den Hunden?

Na also, geht doch. Haettste doch auch gleich sagen koennen. Anscheinend ging es also um
Zitat von CaptnDelta
Zitat von Alfred
Aber wenn ich sehe , was die Herren des so sauberen CIA alles auf der Kappe haben...

Nachdem diese Sau bei allen moeglichen Gelegenheiten durch's Dorf getrieben wird (ist schon fast sowas wie Godwin 2.0), wuerd' ich dann doch mal fragen hier auch Ross und Reiter zu benennen. Sollte ja nicht so schwierig sein, oder?
-Th


oder?

- Nachdem es in 'nem anderem Thread auch schon mal um die Rolle der Medien ging, und Gilbert W da das Verhalten der Medien gegenueber der Stasi als relativ einseitig und pauschalisierent charakterisierte (und da hatte er in dem gewaehlten Beispiel auch Recht, deswegen meine Rueckfrage - und warscheinlich ist's auch nicht das einzige),
- und nachdem man sich allgelegentlich im Forum hier auch gegen das Medienbild vom DDR-Grenzer als "schiesswuetigen Buettel" zur Wehr setzt (und natuerlich auch mit Recht),
- wollte ich eben mal auch fuer den naechsten Medien-Klabautermann (CIA), der bei passender oder unpassender Gelegenheit aus dem Hut gezogen wird, zur Diskussion stellen. Wenn man sich dazu die Medien in Deutschland zu Gemuete fuehrt kann man manchmal nix anderes als Lachen. Allerdings, anscheinend wird da mancher Schmarren ernst genommen. Und dann macht sich natuerlich auch immer wieder ein Querverweis - wie der von Alfred - recht gut um von der eigentlichen Diskussionen abzulenken.

Von daher hab' ich halt mal gefragt, man sollte doch die ganzen pauschalisierenden Vorwuerfe aussen vor lassen, und mal konkret sagen was man meint (ansonsten kann man genauso gut weiter ueber Stasi, Grenztruppen, CIA, Fremdenlegion, etc weiterpolemisieren. Am Ende findet man eben keine richtige Antwort - ist eben nur Polemik. Gibt's genuegen Beispiele hier in diesem Thread).

Ich haette eben hier 'nen Freund, der war mal bei der Truppe dabei, den koennte ich ab und zu mal mit so Sachen belaestigen. Allerdings wenn ich da mit Alfred's Anmache hingehe, dann geht's dem warscheinlich genauso als wenn hier im Forum jemand kommt und Dir mal kurz alle Grenztoten zuschreibt.

Kapisch?

Nix fuer Ungut,
-Th


zuletzt bearbeitet 23.08.2009 10:01 | nach oben springen

#206

RE: Mitarbeiter der Stasi in der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 23.08.2009 12:00
von Rainman2 | 5.762 Beiträge

@CaptnDelta:
Hallo Captn!

Zunächst muss ich folgendes zu Deinem letzten Beitrag loswerden:

Danke, auch oder gerade weil ich einige Dinge anders sehe im Bezug auf die CIA. Aber Du schärfst für mich wieder die Fragen: Was weiß ich wirklich für mein Feindbild? Und: Wieviel davon ist pure Ideologie? Ich denke mal, ich bin nicht der einzige, der sich dieser Fragen annehmen sollte.

Grüße über den Teich!


@ Augenzeuge:

Zitat von Augenzeuge
... Deshalb können wir die Einkünfte der Militärs ins Verhältnis nur zur jeweiligen Bevölkerung setzen. Und dann fällt es eben auf, wenn ein Militär 100% mehr hat, als jemand in vergleichbarer Verantwortung.
Nur so wird ein Schuh draus. So sehe ich es.
Das die Offiziere überzeugt waren habe ich übrigens nie bezweifelt, aber ich bezweifle, dass man nicht wusste wie die Verdienstchancen beim Militär oder MFS in der DDR waren. ...


Hallo Augenzeuge,

es wird Leute gegen haben, die dumm genug waren, der Verdienstmöglichkeiten wegen zu den bewaffneten Organen zu gehen. Diese dürften zu Beginn ihres Dienstes schnell gemerkt haben, dass der "Stundenlohn" extrem niedrig war. Ein Offizier kam beispielsweise mit seinen Wochenenden und seinem Urlaubsanspruch auf weniger freie Tage, als ein Arbeiter nur nur mit Wochenenden und Feiertagen. Und da haben wir noch nicht über die tägliche Dientzeit gesprochen. Heute steht in den Arbeitsverträgen: Mit dem Gehalt sind alle Überstundenleistungen abgegolten. Nein, Augenzeuge, Geld war kein Grund, bei den bewaffneten Organen zu bleiben. Heute geht man, zum Beispiel auf der Insel Rügen, zur Bundeswehr, weil es der größte Arbeitgeber der Region ist. Die Gefahr, im Ausland eingesetzt zu werden, nimmt man in Kauf. Und da wird auch knallhart mit dem Geld gerechnet. Warum sind wohl ca. 50 % der in Ausland eingesetzten deutschen Soldaten aus den neuen Bundesländern? Andere Zeiten, andere Sitten.

ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


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#207

RE: Mitarbeiter der Stasi in der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 23.08.2009 12:03
von Augenzeuge (gelöscht)
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Zitat von Alfred
Hallo,
einfach mal das Buch
"Kundschafter im Westen" lesen.
Dort äußern sich über 20 ehemalige Kundschafter, auch zu ihren Motiven.
ISBN : 3-360-01048-3


Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.12.2003

Detlef Kühn mag dieses Buch überhaupt nicht: Der Fachmann erfährt nichts neues, der Laie wird sich bei der Lektüre diesen "moraltriefenden" und "larmoyanten" Erinnerungen einiger Top-Spione der HVA langweilen, prophezeit er. Die meisten schreiben gar nicht über ihre Tätigkeit in der Aufklärung, beklagt er sich. Gabriele Gast etwa "weint sich nur über die 'Isolationsfolter' aus, der sie angeblich nach ihrer Verhaftung 1990 unterworfen war". Politische Gefangene in der DDR hätten von einer solchen Behandlung, die immerhin im "Freigang" endete, nicht mal zu träumen gewagt, schnaubt unser Rezensent. Interessant findet er eigentlich nur die Geschichte von Herbert Willner, den Kühn offenbar persönlich kannte. Willner war erst beim "Spiegel" und bekleidete später wichtige Posten in der FDP. Hat er dort dazu beigetragen hat, den einer "Wiedervereinigung feindlichen Zeitgeist" in den achtziger Jahren zu fördern? Willner scheint das abzustreiten, aber für den Rezensenten hat sich eine Forschungslücke aufgetan: "Die FDP-Deutschlandpolitik ist von der zeitgeschichtlichen Forschung noch nicht untersucht worden", stellt er fest.

Und noch eine Rezension von:
Armin Wagner, Offizierschule des Heeres Dresden, Dozentur Militärgeschichte
http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/.../2004-1-106.pdf

Aha, hatte jemand andere Erwartungen? Ich nicht.

Gruß, Augenzeuge


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#208

RE: Mitarbeiter der Stasi in der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 23.08.2009 12:36
von Augenzeuge (gelöscht)
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Zitat von Rainman2

Hallo Augenzeuge,
es wird Leute gegen haben, die dumm genug waren, der Verdienstmöglichkeiten wegen zu den bewaffneten Organen zu gehen. Diese dürften zu Beginn ihres Dienstes schnell gemerkt haben, dass der "Stundenlohn" extrem niedrig war. Ein Offizier kam beispielsweise mit seinen Wochenenden und seinem Urlaubsanspruch auf weniger freie Tage, als ein Arbeiter nur nur mit Wochenenden und Feiertagen. Und da haben wir noch nicht über die tägliche Dientzeit gesprochen. Heute steht in den Arbeitsverträgen: Mit dem Gehalt sind alle Überstundenleistungen abgegolten. Nein, Augenzeuge, Geld war kein Grund, bei den bewaffneten Organen zu bleiben. Heute geht man, zum Beispiel auf der Insel Rügen, zur Bundeswehr, weil es der größte Arbeitgeber der Region ist. Die Gefahr, im Ausland eingesetzt zu werden, nimmt man in Kauf. Und da wird auch knallhart mit dem Geld gerechnet. Warum sind wohl ca. 50 % der in Ausland eingesetzten deutschen Soldaten aus den neuen Bundesländern? Andere Zeiten, andere Sitten.
ciao Rainman



Hallo rainman,
heute passt das Wetter so gar nicht zu dir- keine Wolke am Himmel.

Wenn ich deine Antwort so lese, dann verstehe ich es so, dass für die meisten Offiziere das Gehalt nicht ausschlaggebend war, sondern die Überzeugung. Darüber hinaus haben sie zusätzlich weniger freie Tage in Kauf genommen als wenn sie in der Wirtschaft gearbeitet hätten. Und letztlich klingt es so, als wenn sie noch für ihren Aufwand unterbezahlt waren.

War das nun nur am Anfang der Ausbildung so und wurde es später nicht besser?

Soll ich daraus schließen, dass das Jahresgehalt von knapp 30.000 DDR-Mark für einen Oberleutnant(nur darum ging es mir in diesem Fall, die normalen Offiziere meinte ich übrigens gar nicht) in deinen Augen gerechtfertigt bzw. noch zu gering war?
Ich könnte dir ein Beispiel eines für 100 Leute verantwortlichen Betriebsleiters bringen, der davon weit entfernt war. Und einen 8 Stunden Tag hatte der auch nicht nur.

Übrigens, ich wollte keine Betrachtung zur heutigen BW machen. Das man das nur schwer vergleichen kann, ist mir klar. In unserer Gesellschaft gilt der Spruch: Money makes the world go round. Das ist leider so. Aber so weit es mir bekannt ist, wird man zu einem Auslandseinsatz nie gezwungen, Alternativen hat man immer.


Gruß, Augenzeuge


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#209

RE: Mitarbeiter der Stasi in der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 23.08.2009 13:27
von Rainman2 | 5.762 Beiträge

Zitat von Augenzeuge
Hallo rainman,
heute passt das Wetter so gar nicht zu dir- keine Wolke am Himmel.

Wenn ich deine Antwort so lese, dann verstehe ich es so, dass für die meisten Offiziere das Gehalt nicht ausschlaggebend war, sondern die Überzeugung. Darüber hinaus haben sie zusätzlich weniger freie Tage in Kauf genommen als wenn sie in der Wirtschaft gearbeitet hätten. Und letztlich klingt es so, als wenn sie noch für ihren Aufwand unterbezahlt waren.

War das nun nur am Anfang der Ausbildung so und wurde es später nicht besser?

Soll ich daraus schließen, dass das Jahresgehalt von knapp 30.000 DDR-Mark für einen Oberleutnant(nur darum ging es mir in diesem Fall, die normalen Offiziere meinte ich übrigens gar nicht) in deinen Augen gerechtfertigt bzw. noch zu gering war?
Ich könnte dir ein Beispiel eines für 100 Leute verantwortlichen Betriebsleiters bringen, der davon weit entfernt war. Und einen 8 Stunden Tag hatte der auch nicht nur. ...



Hallo Augenzeuge,

um es mal mit der zutiefst philosophischen Band "No Angels" zu sagen:
"I wanna be daylight in your eyes
I wanna be sunlight only warmer"



Aus der heutigen Sicht gesprochen:
- ja, der normale Truppenoffizier in der Grenzkompanie, nicht der Oltn. mit 30.000 - das klingt nach zuviel, war gemessen am Aufwand unterbezahlt
--> Relativierung: Das waren aber sehr viele andere Berufe auch
- Natürlich war nach der Ausbildung die Bezahlung besser. Dafür stieg aber auch der Dienststress. Viele Beziehungen kamen garnicht erst zustande, viele Ehen gingen kaputt - da war die Frage des Geldes eher sekundär.
- Der Umkehrschluss, weil das Geld keine Rolle spielte, muss es Überzeugung gewesen sein, trifft sicher für viele, aber bestimmt nicht für alle zu. So komisch es klingt: Man kann sich auch mit einem stressigen Leben einrichten und zu bequem sein, den vielleicht als falsch erkannten Schritt zu korrigieren. Ich denke, diese Binsenweisheit sollte auch in den Grenztruppen gegolten haben - nicht flächendeckend wohlgemerkt, aber als eine Facette.

Einen schönen wolkenlosen Tag noch und liebe Grüße aus dem wieder mal viel zu warmen Berlin
ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


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#210

RE: Mitarbeiter der Stasi in der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 23.08.2009 15:41
von Alfred | 6.841 Beiträge



Augenzeuge,

ob es Dir nun gefällt oder nicht, wollen wir doch bei der Praxis bleiben.

Wenn sich Herr X als Berufsoffizier verpflichtete, konnte er nicht einschätzen, wie er das Studium abschloss und auch nicht, in welche genaue Dienstlaufbahn er ging. Er konnte also nicht einschätzen, werde ich mal als Endplanstelle Major, Oberstleutnant, Generalmajor oder XYZ. Bei der NVA hatte er aber noch einen gewissen Einfluss auf die Waffengattung.

Beim MfS war es noch ein wenig komplizierter, da es dort aus Sicherheitserwägungen KEINE SELBSTBEWERBER gab, Ausnahmen gab es natürlich. Hier konnte aber der Bewerber nicht abschätzen, wo er landet, sprich komme ich in die Hauptabteilung XYZ oder lande ich auf einer Bezirksverwaltung oder einer Kreisdienststelle o.ä.. Aber auch hier gilt wie überall im Leben, Ausnahmen bestätigen die Regel.

Augenzeuge ,

und da Herr X nicht wusste, ist mein Enddienstgrad Oberleutnant oder Oberst, lande ich bei RD oder in einer op. Diensteinheit, somit konnte er auch nicht einschätzen was er später mal verdienen wird.

Das es auch mal den einen oder anderen Hinweis aus dem Freundes oder Familienkreis- wenn selbst Mitarbeiter - gab ist natürlich nicht ausgeschlossen.

Und nochmals. Das Land wo es 100% Gerecht zu geht wirst Du mir nicht zeigen können. War es gerecht, dass ein Einlasser oder Kellner in einer Diskothek mit 5.000 Mark nach Hause ging oder das Künstler recht hoch bezahlt wurden. Es wird da immer verschiedene Auffassungen geben.

Rainman , schrieb es, es wird sehr schwer einzuschätzen, was ist ausreichend oder was ist zu viel. Da wird es fast immer unterschiedliche Auffassungen geben.

Wie die Frankfurter Allgemeine ein Buch einschätzt ist so eine Sache. Ich halte es so, dass selber lesen am besten ist. Weil a la Person dort erwähnt empfehle ich gleich mal noch das Buch von Frau Gabriele Gast, „Kundschafterin des Friedens 17 Jahr Topspionin der DDR beim BND“ oder Karl Gebauer „Doppelagent“.

Übrigens ist dem Fachmann Herrn Kühn ein Fehler unterlaufen, es handelt sich nicht nur um Quellen der HV A die in diesen Buch schreiben, es gibt dort auch Beiträge von Personen, die für den Bereich Aufklärung der NVA tätig waren.

Und dazu gleich noch ein Hinweis: Bodo Wegmann „Die Militäraufklärung des NVA“ ISBN 3-89574-580-4


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#211

RE: Mitarbeiter der Stasi in der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 23.08.2009 18:53
von Oss`n | 2.779 Beiträge

Zitat von Alfred
Augenzeuge,

ob es Dir nun gefällt oder nicht, wollen wir doch bei der Praxis bleiben.

Wenn sich Herr X als Berufsoffizier verpflichtete, konnte er nicht einschätzen, wie er das Studium abschloss und auch nicht, in welche genaue Dienstlaufbahn er ging. Er konnte also nicht einschätzen, werde ich mal als Endplanstelle Major, Oberstleutnant, Generalmajor oder XYZ. Bei der NVA hatte er aber noch einen gewissen Einfluss auf die Waffengattung.

Beim MfS war es noch ein wenig komplizierter, da es dort aus Sicherheitserwägungen KEINE SELBSTBEWERBER gab, Ausnahmen gab es natürlich. Hier konnte aber der Bewerber nicht abschätzen, wo er landet, sprich komme ich in die Hauptabteilung XYZ oder lande ich auf einer Bezirksverwaltung oder einer Kreisdienststelle o.ä.. Aber auch hier gilt wie überall im Leben, Ausnahmen bestätigen die Regel.

Augenzeuge ,

und da Herr X nicht wusste, ist mein Enddienstgrad Oberleutnant oder Oberst, lande ich bei RD oder in einer op. Diensteinheit, somit konnte er auch nicht einschätzen was er später mal verdienen wird.

Das es auch mal den einen oder anderen Hinweis aus dem Freundes oder Familienkreis- wenn selbst Mitarbeiter - gab ist natürlich nicht ausgeschlossen.

Und nochmals. Das Land wo es 100% Gerecht zu geht wirst Du mir nicht zeigen können. War es gerecht, dass ein Einlasser oder Kellner in einer Diskothek mit 5.000 Mark nach Hause ging oder das Künstler recht hoch bezahlt wurden. Es wird da immer verschiedene Auffassungen geben.

Rainman , schrieb es, es wird sehr schwer einzuschätzen, was ist ausreichend oder was ist zu viel. Da wird es fast immer unterschiedliche Auffassungen geben.

Wie die Frankfurter Allgemeine ein Buch einschätzt ist so eine Sache. Ich halte es so, dass selber lesen am besten ist. Weil a la Person dort erwähnt empfehle ich gleich mal noch das Buch von Frau Gabriele Gast, „Kundschafterin des Friedens 17 Jahr Topspionin der DDR beim BND“ oder Karl Gebauer „Doppelagent“.

Übrigens ist dem Fachmann Herrn Kühn ein Fehler unterlaufen, es handelt sich nicht nur um Quellen der HV A die in diesen Buch schreiben, es gibt dort auch Beiträge von Personen, die für den Bereich Aufklärung der NVA tätig waren.

Und dazu gleich noch ein Hinweis: Bodo Wegmann „Die Militäraufklärung des NVA“ ISBN 3-89574-580-4


so ein Quatsch !
Dann wäre dein Oderst vom MfS mal lieber kellnern gegangen, dann hätte er das doppelte verdient und bräuchte sich heute nicht anmachen lassen.

Schönen Sonntag noch

Oss`n


Spucke nie in einen Brunnen - es könnte sein, du mußt mal daraus trinken !
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#212

RE: Mitarbeiter der Stasi in der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 23.08.2009 19:05
von Oss`n | 2.779 Beiträge

übrigens, wer schon mal gekellnert hat, wird wissen, das man da sein Geld nicht umsonst bekommt.
So, jetzt aber Schluß.

Oss`n

PS.: soll nat. "Oberst" sein !


Spucke nie in einen Brunnen - es könnte sein, du mußt mal daraus trinken !
zuletzt bearbeitet 23.08.2009 19:07 | nach oben springen

#213

RE: Mitarbeiter der Stasi in der DDR

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 23.08.2009 19:11
von Augenzeuge (gelöscht)
avatar

@Alfred:
1. Ich weiß nicht, wo ich von der Praxis abgewichen bin. Aber danke fürs versuchte Zurückholen!
2. Wenn du mit Ehrlichkeit und Wahrheit argumentierst, rennst du offene Türen bei mir ein.
3. Stimmt, ein gerechtes Land kann ich dir nicht zeigen, wollte ich aber auch gar nicht.
4. Für den einen war die DDR gerecht, für die meisten aber nicht, sonst wäre man nicht weggelaufen!
5. Selber lesen ist am besten, klar, aber wer hat schon alle Bücher?
6. Wenn die Häufigkeit deiner Buchwerbungen zu den Beiträgen anhält, kommt keiner mehr mit.
7. Ich bedaure, dass du dem Wunsch nach Vorstellung bisher nicht entsprochen hast.



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