#1

Mein schönstes und schlimmstes Erlebnis bei den bewaffneten Organen

in Mein Grenzer Tagebuch 22.11.2014 00:12
von Batrachos | 1.549 Beiträge

Hallo @all
habe mal die SuFu bemüht aber negativ, so greife ich hier ein neues Thema auf.
Mich würde sehr gerne interessieren welches Euer schönstes b.z.w. schlimmstes Erlebnis bei den bewaffneten Organen
der DDR war. ( GT; MFS, VP, NVA).
Viele von Euch haben 18 Monate GWD geleistet. Viele haben sich länger verpflichtet.
In dieser Zeit ist viel passiert, schöne Dinge und nicht so schöne, jeder empfand es anders.
So ehemalige Angehörige der bewaffneten Organe der DDR, haut in die Tasten und schildert Euer schönstes oder schlimmstes
Erlebnis von damals, sei es im GAR am Kanten oder sonst wo gewesen.
Auf Antworten freue ich mich.

MFG Batrachos


Drosseln sind Vögel. Sie in Motorräder zu stecken ist Tierquälerei!!
Motorradfahren ist das schönste, was man angezogen machen kann.
45° ist das zu schräg-bist du zu schwach
zuletzt bearbeitet 22.11.2014 00:13 | nach oben springen

#2

RE: Mein schönstes und schlimmstes Erlebnis bei den bewaffneten Organen

in Mein Grenzer Tagebuch 22.11.2014 00:16
von Gelöschtes Mitglied
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ist schon spät und da mache ich es mal kurz:

der erste und der letzte Tag ;)


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#3

RE: Mein schönstes und schlimmstes Erlebnis bei den bewaffneten Organen

in Mein Grenzer Tagebuch 22.11.2014 00:22
von damals wars | 12.211 Beiträge

Schlimmste der Aufzug zur Wache an der Uffz.schule.
Das Teil wurde immer schwerer und schwerer.
Das schönste war der Jahreszeitenwechsel, man war einfach bei jedem Wetter draußen .


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#4

RE: Mein schönstes und schlimmstes Erlebnis bei den bewaffneten Organen

in Mein Grenzer Tagebuch 22.11.2014 04:47
von schulzi | 1.765 Beiträge

Mein schlimmstes Erlebnis war die Einberufung Novenber 78 und mein schönstes die Entlassung am28.04.80


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#5

RE: Mein schönstes und schlimmstes Erlebnis bei den bewaffneten Organen

in Mein Grenzer Tagebuch 22.11.2014 10:09
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Am schönsten war die Fahrt in den Urlaub, am schlimmsten die wieder zurück.


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#6

RE: Mein schönstes und schlimmstes Erlebnis bei den bewaffneten Organen

in Mein Grenzer Tagebuch 22.11.2014 10:38
von HG19801 | 1.613 Beiträge

Zitat von schulzi im Beitrag #4
Mein schlimmstes Erlebnis war die Einberufung Novenber 78 und mein schönstes die Entlassung am28.04.80

Dem schließe ich mich an. 02. November '78 war totale Kacke, 29. April '80 war der schönste Tag in meinem jungen Leben.


"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit,
aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." – Albert Einstein


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#7

RE: Mein schönstes und schlimmstes Erlebnis bei den bewaffneten Organen

in Mein Grenzer Tagebuch 22.11.2014 10:53
von hundemuchtel 88 0,5 | 2.494 Beiträge

Mein schlimmstes und schönstes Erlebnis bei den GT, hat viel Ähnlichkeit mit den Erlebnissen der Vorschreiber, nur andere Daten.

Das schlimmste: als sich das Tor zum GAR-7 für 3 Monaten hinter mir schloss, ich dachte dann nach 3 Monaten das Tor sehe ich nie wieder....
Das schönste: als sich das Tor wieder schloss, aber das vom Stab des GR20, dort wurden wir verabschiedet und in die Reserve versetzt, der Reg.-Stab war genau gegenüber des GAR-7.........und ich dachte , ich sehe es nie wieder...bin dann schnell nach Haus gefahren, hatte genug geschlossene Tore gesehen in meiner Dienstzeit.

gruß h.


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#8

RE: Mein schönstes und schlimmstes Erlebnis bei den bewaffneten Organen

in Mein Grenzer Tagebuch 22.11.2014 11:28
von furry | 3.580 Beiträge

Ich fand es sehr schön, dass man sich 18 Monate um alle meine Belange gekümmert hat. Man wurde zum Essen geführt, man wurde durch den UvD in die Nachtruhe gebrüllt, jeden Sonntag gab es Kuchen und zusätzlich jeden Monat 80 Mark.
Nicht schön fand ich, dass ich nach diesen 18 Monaten ohne jegliche Übergangsfrist wieder ins kalte Wasser geworfen wurde uns alles allein entscheiden musste.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
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#9

RE: Mein schönstes und schlimmstes Erlebnis bei den bewaffneten Organen

in Mein Grenzer Tagebuch 22.11.2014 11:34
von turtle | 6.961 Beiträge

Mein schlimmstes Erlebnis als ich beim ersten Fluchtversuch geschnappt wurde. Mein schönstes als ich nach dem 2.Fluchtversuch die erste Uniform der anderen Seite sah.


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#10

RE: Mein schönstes und schlimmstes Erlebnis bei den bewaffneten Organen

in Mein Grenzer Tagebuch 22.11.2014 11:55
von UvD815 | 619 Beiträge

Das schlimmste Erlebnis - Stellvertreter WH im GAR 11, Eisenach, glaube Dez. 87.
Ein Gefreiter vom Wachzug erschoss sich im Postenbereich - Neubauer - Club - Sturmbahn während der Wache.
Vorher schrieb er einen Abschiedsbrief an der Kommandeur GAR 11, Oberst Ho. Er war vorher OS, seine Eltern stellten einen Ausreiseantrag, er wurde zum Gefreiten abgestuft.

Mein schönstes Erlebnis - Grenzalarm der besonderen Art in der Nacht vom 11. - 12. November 1989 , als ich die alte Autobahnsperre zwischen
Untersuhl und Obersuhl zur Öffnung der Grenze mit abbauen konnte


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zuletzt bearbeitet 22.11.2014 16:34 | nach oben springen

#11

RE: Mein schönstes und schlimmstes Erlebnis bei den bewaffneten Organen

in Mein Grenzer Tagebuch 22.11.2014 16:16
von Boelleronkel (gelöscht)
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Wie z.B.
UvD schon schrieb....
Ort ! Wachpunkt Sturmbahn GAR 11/(das war im Mai oder Juni 1979)Nahe Wohnheim der Paedagogen also das war dann gleich ausserhalb des Kasernengelaendes...erschoss sich ein junger Soldat....auf Wachdienst
Da man eben "frisch"angekommen...war das eine unvorstellbare Sache.Es machte keinen" Sinn"!!!

Besonders froh bin ich eigentlich darueber den von mir festgenommenen OSL in seinem Jagdsuff und ausserordentlichem Frechwerden mir gegenueber,nicht mit Waffengewalt habe zur Ruhe bringen muessen.
Er selbst wahrscheinlich auch!

Das dem mir unterstellten Personal z.B. uffm.Boeller waehrend des Mustergefechtsschiessen 1980 Nichts ernsthaft passiert ist und das kleine Loch meiner Uniform keine weiteren schweren Folgen hatte!

Das Allerschoenste Ding war allerdings der HEIMGANG!

Gruss BO


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zuletzt bearbeitet 22.11.2014 16:30 | nach oben springen

#12

RE: Mein schönstes und schlimmstes Erlebnis bei den bewaffneten Organen

in Mein Grenzer Tagebuch 22.11.2014 16:19
von LO-Wahnsinn | 3.495 Beiträge

Meine schlimmsten Erlebnisse als Grundwehrdienstler, waren die Tötungen der Welpen der Hündinnen.
Am schlimmsten wars bei einer, die hatte ich selber, noch frisch am Kanten, noch mit gross gezogen, sie war dann etwa 1 Jahr alt.
Die EKs hatten sich als Gängergeschenk zum Vererben immer den Spass gemacht, bei der Herbst"Durchsicht" der Hunde kurz vor ihrem Heimgang, die Hündinnen wild decken zu lassen, manchmal passierte das bei diesen Reihenuntersuchungen auch ohne zutun.
Sie wurde dann trächtig und wir mussten die Welpen nach dem Werfen töten.
Die junge Mutter, ein stets fröhlicher, offener und lieber Hund, war ab diesem Tag wie ausgetauscht, sie kauerte nur noch in der Ecke, hatte einen psychischen Schaden, offenbar durch das Wegnehmen der Welpen.

Schönste Erlebnisse, hmmmm.... da hab ich nichts herausragendes, na klar, natürlich der Heimgang.
Aber während der Zeit, waren es oft die kleinen Dinge die mich erfreuten, wie die Natur, Tiere die man selten sah, das frische Hackfleisch vom Fleischer aus Hohengandern, die frischen Brötchen dazu aus Arenshausen.
Nicht zu vergessen meine Angebetete aus dem Nachbarort, wenn ich da durch fuhr und sie sah, dann hüpften die Hormone. :-D
Beim LO bei der Durchfahrt durch Heiligenstadt oder Uder, die Zündung knallen zu lassen, um damit Omas zu erschrecken oder hübsche Mädchen, war auch immer ein schönes Erlebnis. :-D


Ein Volk, das sich einem fremden Geist fügt,
verliert schließlich alle guten Eigenschaften und damit sich selbst.
Ernst Moritz Arndt (1769 - 1860)
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#13

RE: Mein schönstes und schlimmstes Erlebnis bei den bewaffneten Organen

in Mein Grenzer Tagebuch 22.11.2014 16:45
von UvD815 | 619 Beiträge

Zitat von Boelleronkel im Beitrag #11
Wie z.B.
UvD schon schrieb....
Ort ! Wachpunkt Sturmbahn GAR 11/(das war im Mai oder Juni 1979)Nahe Wohnheim der Paedagogen also das war dann gleich ausserhalb des Kasernengelaendes...erschoss sich ein junger Soldat....auf Wachdienst
Da man eben "frisch"angekommen...war das eine unvorstellbare Sache.Es machte keinen" Sinn"!!!

Besonders froh bin ich eigentlich darueber den von mir festgenommenen OSL in seinem Jagdsuff und ausserordentlichem Frechwerden mir gegenueber,nicht mit Waffengewalt habe zur Ruhe bringen muessen.
Er selbst wahrscheinlich auch!

Das dem mir unterstellten Personal z.B. uffm.Boeller waehrend des Mustergefechtsschiessen 1980 Nichts ernsthaft passiert ist und das kleine Loch meiner Uniform keine weiteren schweren Folgen hatte!

Das Allerschoenste Ding war allerdings der HEIMGANG!

Gruss BO







Hallo BO,

es war schon erschreckend, als junger Ufw so ein Erlebnis zu haben. Gerade die Gewalt der AK 47 war beim Anblick sehr heftig.
Eine Betreuung vom Psychologen war damals ein Fremdwort.

Von älteren Offz erfuhr noch von weiteren Suiziden im GAR 11 vor meiner Zeit . U.a. erschoss sich ein Soldat auf Wache im Bereich KFZ Park , ein weiterer
Soldat strangulierte sich am Lastenaufzug der B/A Kammer - Gebäude Stabskompanie. Durchtrennte Pulsadern .. usw.
Der Amoklauf vom Fw. T. zur Rosenmontagsfeier im AWE Clubhaus mit AK 47,
Aussenwache Böller durch Fw. Wei. und Suk. zu Silvester mit Schußwaffengebrauch der dann in Schwedt für Beide endete... usw.

Gruss UvD815


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#14

RE: Mein schönstes und schlimmstes Erlebnis bei den bewaffneten Organen

in Mein Grenzer Tagebuch 22.11.2014 17:04
von Rüganer (gelöscht)
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[quote=UvD815|

Hallo BO,

es war schon erschreckend, als junger Ufw so ein Erlebnis zu haben. Gerade die Gewalt der AK 47 war beim Anblick sehr heftig.
Eine Betreuung vom Psychologen war damals ein Fremdwort.

Von älteren Offz erfuhr noch von weiteren Suiziden im GAR 11 vor meiner Zeit . U.a. erschoss sich ein Soldat auf Wache im Bereich KFZ Park , ein weiterer
Soldat strangulierte sich am Lastenaufzug der B/A Kammer - Gebäude Stabskompanie. Durchtrennte Pulsadern .. usw.
Der Amoklauf vom Fw. T. zur Rosenmontagsfeier im AWE Clubhaus mit AK 47,
Aussenwache Böller durch Fw. Wei. und Suk. zu Silvester mit Schußwaffengebrauch der dann in Schwedt für Beide endete... usw.

Gruss UvD815

[/quote]

Ein leider sehr zutreffender Satz. Mein schlimmstes Erlebnis - Schüsse am Heiligen Abend 1970, paar Türme weiter von dem, auf dem mein Postenführer und ich saßen, Nüsse knackten und Plätzchen genascht haben. Heftiges Schießen und dann saß nach der Schicht ein Häufchen des Jammers auf unserer Bude, heulendes Elend...
Keine psychologische Betreuung, kein Austakten aus dem Grenzdienst, ( kann sein, dass er paar Tage nicht draußen war, aber die gewünschte Versetzung aus dem Dienst auf den Türmen erfüllte sich nicht). Schlimm, sehr schlimm für alle, die in der Nacht draußen waren, es hätte auch deren Postenbereich treffen können.
Das schönste Erlebnis - ganz klar, der Heimgang, nach Hause für immer, den Bekannten in die Arme schließen, der mich von Stralsund mit dem Auto abholte und nach Hause fuhr, denn bei uns gab es keinen PKW.
Geschafft, KS immer spurenfrei, heil wieder gekommen, keinen erschossen, sauber raus. Bloß nicht wieder...
Die nächsten Begegnungen mit der Fahne waren dann noch irrsinniger... aber dies wären andere Geschichten


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#15

RE: Mein schönstes und schlimmstes Erlebnis bei den bewaffneten Organen

in Mein Grenzer Tagebuch 22.11.2014 17:25
von Pit 59 | 10.158 Beiträge

Ein einzigstes schlimmes Erlebnis,also eines was mich aufgeregt hat. Die Kompanie war zur Gefechtsmässigen Grenzsicherung,wer es kennt weiss was für ein Stress das war.Alles mit raus geschleppt,und ich glaube wir hatten auch ein drittes Magazin.
Die Aktion wurde auch von Offizieren des Batt. beobachtet,was weiss ich obs dafür was gab.
Jedenfalls am Ende des dritten Tages waren wir Fix und fertig,und schon angetreten zum Abmarsch in die GK. Nur ein stark Adipöser Major war noch nicht fertig mit seinen Zeltabbau.Der brüllte mich an ich solle Ihm gefälligst mal Helfen,und das schärfste "Genosse Gefreiter sie haben wohl noch nie gearbeitet in Ihrem Leben"
Was ich am liebsten gemacht hätte schreibe ich mal lieber nicht. Ich habe 1990 versucht diesen Kunden in Herda zu Suchen,leider vergebens.

Das war aber auch das einzig schlechte in meiner Dienstzeit,alles andere war cool.


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#16

RE: Mein schönstes und schlimmstes Erlebnis bei den bewaffneten Organen

in Mein Grenzer Tagebuch 22.11.2014 17:33
von rotrang (gelöscht)
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Pit59
Warum hast Du den Dicken nicht gefragt: woher der Bauch ist, jedenfalls nicht von körperliche Arbeit. und ein zweites Paar Stiefel wären gut gewesen für seinen A--------h


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#17

RE: Mein schönstes und schlimmstes Erlebnis bei den bewaffneten Organen

in Mein Grenzer Tagebuch 22.11.2014 17:56
von Gelöschtes Mitglied
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Mein schlimmstes Erlebnis ist gewesen( da ich ja nicht am Kanten war) als ich mit dem Regimenter raus musste, weil 2 Russen sich in voller Montur in Richtung Grenze auf machten und ich allein im P3 an den Kanten saß, die hätten mich ja eher gesehen als ich sie, da ging mir echt der Kupferbolzen! Habe meine Kaschi umklammert, als ob sie meine Braut ist!
Das Beste ist gewesen, das ich fast jeden Abend über den KFZ-Zaun steigen konnte, um meine Freundin zu besuchen oder wie auch immer!!! Den das angrenzende Grundstück war ihr zu Hause! Es haben alle gewusst, wurde auch von jeden OvD toleriert! Musste ja immer in der Nacht durch das gesamte Objekt in meine Stube und da blieb es nicht aus, ihm mal übern Weg zu laufen. Da hat er nur gesagt, Gefreiter so spät noch ihrem W50 geschaut! Habe geantwortet, er muss ja morgen früh einsatzbereit sein, er hat nur gelächelt und gesagt, ab in die Koje! Dazu kommt natürlich noch der Heimgang!!!
Grüsse steffen52


zuletzt bearbeitet 22.11.2014 17:57 | nach oben springen

#18

RE: Mein schönstes und schlimmstes Erlebnis bei den bewaffneten Organen

in Mein Grenzer Tagebuch 22.11.2014 18:00
von Rostocker | 7.734 Beiträge

Ich weiß garnicht wie ich das einordnen soll.Nehmen wir es etwas lustig.
Letzten Reservistendienst in Beelitz, die Aufklärer mussten meist immer das Munitionslager bewachen. Hin und wieder gehörte ich auch dazu. Es war in der Nacht,wir zogen mit 4 Posten auf,jeder hatte seinen Bereich. Nach geraumer Zeit ging ich dann zum Ende meines Postenbereiches,um mit den anderen Posten etwas zu quatschen. Nur dort war keiner,also lief ich einmal um das Lager um jemanden zu treffen--nur ich traf keinen. Daraufhin bin ich in das Wachlokal und musste feststellen, das die EK,s in der Koje lagen ,die Glatten auf den Fußboden in Decken eingehüllt und schliefen. Und ich als Resi stramm das Lager bewachte. Anfügen möchte ich noch,das die Wache nicht zur Objektwache gehörte. Ja Dinger hat man als Resi bei der NVA schon erlebt, wie zum Beispiel--einer ging Montags nach Beelitz rein--bei Bekannten das Schwarze Kabinett zu schauen und andere machten zu den Russen um im Magazin Schnaps zu holen. Ich weiß das hört sich alles etwas komisch an --aber selber erlebt.Aber als Resi machte man sich keine Gedanken mehr für 12 Wochen.


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#19

RE: Mein schönstes und schlimmstes Erlebnis bei den bewaffneten Organen

in Mein Grenzer Tagebuch 22.11.2014 18:00
von rotrang (gelöscht)
avatar

Zitat von steffen52 im Beitrag #17
Mein schlimmstes Erlebnis ist gewesen( da ich ja nicht am Kanten war) als ich mit dem Regimenter raus musste, weil 2 Russen sich in voller Montur in Richtung Grenze auf machten und ich allein im P3 an den Kanten saß, die hätten mich ja eher gesehen als ich sie, da ging mir echt der Kupferbolzen! Habe meine Kaschi umklammert, als ob sie meine Braut ist!
Das Beste ist gewesen, das ich fast jeden Abend über den KFZ-Zaun steigen konnte, um meine Freundin zu besuchen oder wie auch immer!!! Den das angrenzende Grundstück war ihr zu Hause! Es haben alle gewusst, wurde auch von jeden OvD toleriert! Musste ja immer in der Nacht durch das gesamte Objekt in meine Stube und da blieb es nicht aus, ihm mal übern Weg zu laufen. Da hat er nur gesagt, Gefreiter so spät noch ihrem W50 geschaut! Habe geantwortet, er muss ja morgen früh einsatzbereit sein, er hat nur gelächelt und gesagt, ab in die Koje! Dazu kommt natürlich noch der Heimgang!!!
Grüsse steffen52


Ach so Unerlaubtes entfernen von der Truppe Ja die haben wir gerne


zuletzt bearbeitet 22.11.2014 18:06 | nach oben springen

#20

RE: Mein schönstes und schlimmstes Erlebnis bei den bewaffneten Organen

in Mein Grenzer Tagebuch 22.11.2014 18:03
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von turtle im Beitrag #9
Mein schlimmstes Erlebnis als ich beim ersten Fluchtversuch geschnappt wurde. Mein schönstes als ich nach dem 2.Fluchtversuch die erste Uniform der anderen Seite sah.


Auch wenn das jetzt etwas unerwartet kommt, ich kann das verstehen.


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