#61

RE: Schlaghose mit Kellerfalte - Die Ideologie des anders sein

in Leben in der DDR 27.12.2014 02:18
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Ostlandritter im Beitrag #58
wir sind erst von den alten Betonköpfen zur Gefahr gekürt worden....



Das hast Du aber sehr schön ausgedrückt. Völlig Deiner Meinung. Sie hätten es auch anders haben können. Glaube aber bitte nicht, das es heute anders wäre. Politiker sind nur Marionetten. Die Macht haben die Unternehmer und die sind weitestgehend eben solche Betonköpfe. Ausnahmen bestätigen die Regel.


zuletzt bearbeitet 27.12.2014 02:27 | nach oben springen

#62

RE: Schlaghose mit Kellerfalte - Die Ideologie des anders sein

in Leben in der DDR 27.12.2014 18:12
von turtle | 6.961 Beiträge

Klar das war auch meine Zeit. Dederon Hemd und Schlaghose. Die Haare lang .Vorbilder The Beatles und Rolling Stones. Halbstarke nannte man und oder Gammler. Wir rannten in Leipzig zu the Butlers. Die hatten mehr Verbote wie Auftritte. Ulbricht wollte den ganzen Dreck aus dem Westen nicht .Er wollte lieber Lipsi tanzen. Für uns eine tolle Zeit mit Kofferheule auf der Schulter und ne Ische im Arm. Sie war ein steiler Zahn .Wir tranken Pfeffi und waren die Größten.







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#63

RE: Schlaghose mit Kellerfalte - Die Ideologie des anders sein

in Leben in der DDR 27.12.2014 18:37
von Freienhagener | 3.860 Beiträge

Hallo @turtle,

das habe ich an gleicher Stelle mitgemacht, allerdings so richtig erst nach der Fahne mit Anfang Zwanzig, als die Haare noch länger wurden und Bärte dazukamen, na Du weißt schon....


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)
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#64

RE: Schlaghose mit Kellerfalte - Die Ideologie des anders sein

in Leben in der DDR 28.12.2014 19:48
von andy | 1.199 Beiträge

Ich bin ja in der mecklenburger Provinz aufgewachsen und im Gegensatz zu vielen meiner Kumpels Anfang der 70'er Jahre hatte ich keine Westverwandschaft und damit auch keinen so richtigen Zugang zu Jeansklamotten. Mein Vater "hasste" Hosen ohne Bügelfalten und so hatte ich als Steppke lange Jahre diese sogenannten Skihosen (enger Steg am unteren Hosenbein mit Gummizug, damit sie nicht aus den Winterschuhen rutschen) im Schrank hängen. Ab 72 wurde ich flügge und war Stammkunde im Jugendclub und auf der Disko. Da gingen Skihosen natürlich gar nicht mehr. Wir 3 Kindeer nervten unsere Mutter so lange, bis sie anfing zu nähen. Meine Eltern kauften eine kombinierte Strick- Nähmaschine von VERITAS aus Wittenberge. Die beiden Geräte waren in einer Art Schreibtisch eingebaut, waren sehr robust und funktionieren heute noch. Die ersten Teile, die meine Mutter darauf nähte waren schwarze Schlaghosen. Oben hauteng und unten verschwand der12cm Hackenschuh aus der CSSR (Gr. 44) komplett im Schlag. Die Teile waren damals total in und mein Vater freute sich über die Bügelfalten-Affinität seiner drei Kinder. Als nächstes nähte meine Mutter Jeans aus dunkelblauem Nadelcord im Schnitt von LEVIS. Den Stoff gab es damals sehr unproblematisch zu kaufen. Um den Schnitt hinzukriegen besorgte ich eine durchgescheuerte alte LEVIS von einem Judokumpel mit Westverwandschaft und die zerlegte meine Mutter in alle Einzelteile. Danach fertigte sie dann ein Schnittmodell an und damit war die Herstellung von Hosen fast "wie am Fließband kein Problem mehr. Ende der 70'er Jahre ging mein großer Bruder nach Berlin, hatte dort Kontakt zu Vietnamnesen, die an Jeansstoff und LEVIS-Zeichen aus WB ran kamen und so hatten die Kinder eines Regimentskdr. ohne Westverwandschaft Ende der 70'er Jahre auch drei oder vier LEVIS im Schrank hängen. Dass die nicht echt waren, hat kaum einer gemerkt. Zu den Jeans trug ich in der Freizeit oft eine der alten gefleckten NVA-Tarnjacken und so ausgestattet bin ich an den WE durch die einschlägig bekannten Dorfkneipen mit Saal im damaligen Kreis Ludwigslust getingelt. Klaus Lenz-Combo, Hansi Bibl-Band, BERLUC und wie sie alle hiessen - ja die Mugge war schon geil und ich immer mitten drin. Mein Vater hatte zu der Zeit auch seinen "Hass" auf Hosen ohne Bügelfalten lange abgelegt und wenn es passte, hat er uns auch schon mal zur Mugge gefahren und auch wieder in den frühen Morgenstunden abgeholt. Mit meiner Einberufung und dem Umzug meiner Eltern in Berlin-Nähe war diese Zeit dann leider vorbei.


andy


Komm, wir essen Opa. Satzzeichen können Leben retten.
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zuletzt bearbeitet 28.12.2014 20:34 | nach oben springen

#65

RE: Schlaghose mit Kellerfalte - Die Ideologie des anders sein

in Leben in der DDR 28.12.2014 20:21
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von andy im Beitrag #64
Klaus Lenz-Combo, Hansi Bibl-Band, BERLUC und wie sie alle hiessen -


andy


Ich kannte u.a. die >>>> http://de.wikipedia.org/wiki/Klaus_Renft_Combo

Gruß Reinhard


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#66

RE: Schlaghose mit Kellerfalte - Die Ideologie des anders sein

in Leben in der DDR 28.12.2014 21:04
von andy | 1.199 Beiträge

Ich weiss nicht, wie es im Rest der DDR aussah, aber Mitte der 70'er war bei uns in der Provinz die Teilnahme an der Tanzschule schwer angesagt. Allerdings mehr bei den Mädels und meine beiden Tanzkurse, die ich absolvierte, waren zu 85% von Mädels gebucht. Die Kurse hatten so um die 20 Teilnehmer und in meiner Erinnerung waren die immer ausgebucht. Meinen ersten Kurs besuchte ich wimre 1973 oder 74, es war jedenfalls vor meiner Jugendweihe. Ich lernte dort den langsamen und den Wiener Walzer, den obligatorischen Foxtrott und auch Elemente für Disco-Tänze, die dann auf den Discos bei den Mädels sehr beliebt waren. Das brachte mir gegenüber den Mitbewerbern bei der Auswahl der Perlen schon einige Vorteile ein, zumal meine Tanzlehrerin mir auch die Linksdrehung beigebracht hatte. Die Höhepunkte waren dann immer die Abschlussbälle, auf denen man sich mit dem erlernten Können dann auch schon mal eine "reifere" Frau greifen konnte, die man dann spätrer auf dem sogenannten Familien-Tanz wieder traf ...
Hat von Euch einer an so einer Tanzschule teilgenommen?


andy


Komm, wir essen Opa. Satzzeichen können Leben retten.
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#67

RE: Schlaghose mit Kellerfalte - Die Ideologie des anders sein

in Leben in der DDR 28.12.2014 21:11
von rotrang (gelöscht)
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Zitat von andy im Beitrag #66
Ich weiss nicht, wie es im Rest der DDR aussah, aber Mitte der 70'er war bei uns in der Provinz die Teilnahme an der Tanzschule schwer angesagt. Allerdings mehr bei den Mädels und meine beiden Tanzkurse, die ich absolvierte, waren zu 85% von Mädels gebucht. Die Kurse hatten so um die 20 Teilnehmer und in meiner Erinnerung waren die immer ausgebucht. Meinen ersten Kurs besuchte ich wimre 1973 oder 74, es war jedenfalls vor meiner Jugendweihe. Ich lernte dort den langsamen und den Wiener Walzer, den obligatorischen Foxtrott und auch Elemente für Disco-Tänze, die dann auf den Discos bei den Mädels sehr beliebt waren. Das brachte mir gegenüber den Mitbewerbern bei der Auswahl der Perlen schon einige Vorteile ein, zumal meine Tanzlehrerin mir auch die Linksdrehung beigebracht hatte. Die Höhepunkte waren dann immer die Abschlussbälle, auf denen man sich mit dem erlernten Können dann auch schon mal eine "reifere" Frau greifen konnte, die man dann spätrer auf dem sogenannten Familien-Tanz wieder traf ...
Hat von Euch einer an so einer Tanzschule teilgenommen?


andy

Andy leider war ich ein Naturtalent, aber zum Abschlußball meiner Enkeltochter gehe ich hin


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#68

RE: Schlaghose mit Kellerfalte - Die Ideologie des anders sein

in Leben in der DDR 28.12.2014 21:11
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von andy im Beitrag #66
Ich weiss nicht, wie es im Rest der DDR aussah, aber Mitte der 70'er war bei uns in der Provinz die Teilnahme an der Tanzschule schwer angesagt. Allerdings mehr bei den Mädels und meine beiden Tanzkurse, die ich absolvierte, waren zu 85% von Mädels gebucht. Die Kurse hatten so um die 20 Teilnehmer und in meiner Erinnerung waren die immer ausgebucht. Meinen ersten Kurs besuchte ich wimre 1973 oder 74, es war jedenfalls vor meiner Jugendweihe. Ich lernte dort den langsamen und den Wiener Walzer, den obligatorischen Foxtrott und auch Elemente für Disco-Tänze, die dann auf den Discos bei den Mädels sehr beliebt waren. Das brachte mir gegenüber den Mitbewerbern bei der Auswahl der Perlen schon einige Vorteile ein, zumal meine Tanzlehrerin mir auch die Linksdrehung beigebracht hatte. Die Höhepunkte waren dann immer die Abschlussbälle, auf denen man sich mit dem erlernten Können dann auch schon mal eine "reifere" Frau greifen konnte, die man dann spätrer auf dem sogenannten Familien-Tanz wieder traf ...
Hat von Euch einer an so einer Tanzschule teilgenommen?


andy


Die vermögenden Bauern-Kinder (LPG) aus dem Dorf, Mitte/Ende 60er Jahre, meine Mitschüler, fast alle. Ich als Arbeiterkind blieb außen vor. Ob ich es nicht wollte oder meine Eltern es nicht bezahlen konnten, weis ich heute nicht mehr. Getanzt habe ich dann später trotzdem, aber mehr bei Reggae-Musik. Intuitiv sozusagen. Das mit den Mädels kenne ich nur vom hörensagen.


zuletzt bearbeitet 28.12.2014 21:20 | nach oben springen

#69

RE: Schlaghose mit Kellerfalte - Die Ideologie des anders sein

in Leben in der DDR 28.12.2014 21:13
von Vierkrug (gelöscht)
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Zitat von andy im Beitrag #66
Ich weiss nicht, wie es im Rest der DDR aussah, aber Mitte der 70'er war bei uns in der Provinz die Teilnahme an der Tanzschule schwer angesagt. Allerdings mehr bei den Mädels und meine beiden Tanzkurse, die ich absolvierte, waren zu 85% von Mädels gebucht. Die Kurse hatten so um die 20 Teilnehmer und in meiner Erinnerung waren die immer ausgebucht. Meinen ersten Kurs besuchte ich wimre 1973 oder 74, es war jedenfalls vor meiner Jugendweihe. Ich lernte dort den langsamen und den Wiener Walzer, den obligatorischen Foxtrott und auch Elemente für Disco-Tänze, die dann auf den Discos bei den Mädels sehr beliebt waren. Das brachte mir gegenüber den Mitbewerbern bei der Auswahl der Perlen schon einige Vorteile ein, zumal meine Tanzlehrerin mir auch die Linksdrehung beigebracht hatte. Die Höhepunkte waren dann immer die Abschlussbälle, auf denen man sich mit dem erlernten Können dann auch schon mal eine "reifere" Frau greifen konnte, die man dann spätrer auf dem sogenannten Familien-Tanz wieder traf ...
Hat von Euch einer an so einer Tanzschule teilgenommen?


andy


Ja @andy, aber lange vor Deiner Zeit ! Das war im Januar / Februar 1963, wimre. Noch geschniegelt und gebügelt und wie aus dem Ei gepellt. Mit Anzug, Schlips und Kragen und Fassonschnitt. Die Jungs saßen auf der einen Seite und die Mädels auf der anderen. Das gab manchmal ein schönes Durcheinander, wenn es um die Aufforderungen ging, denn man hatte ja auch schon seine Favoritinnen.

Vierkrug


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#70

RE: Schlaghose mit Kellerfalte - Die Ideologie des anders sein

in Leben in der DDR 28.12.2014 21:30
von Gelöschtes Mitglied
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Andy,bin auch zur Tanzstunde gegangen. Aber nur auf anraten eines Kumpels, er sagte es sind da keine schlechten W........(Mädels). Er hatte recht und Eine hatte es mir besonders angetan! Sollten für den Abschlussball die Mädels auswählen. Auf einer Seite die Jungs und gegenüber die Mädels und auf Zeichen des Tanzlehrers , sollte dann die Jungs zu den Mädels laufen. Ich hatte die Ar.....karte gezogen, den meine Auserwählte stand mir nicht gegenüber sondern ganz außen links und ich musste schräg laufen, was mir nicht gelang, da ich mit so einer Pfeife(der genau so dachte) zusammen knallte und auf die Schn..... viel! Das war es gewesen mit der schönen Braut! Musste das Überbleibsel nehmen! Der Vorteil, sie konnte super tanzen und mich führen, so dachten meine Eltern, der Junge hat ja was gelernt! Hatte aber eine griffige Mutter und da ist wieder alles gut gewesen für den jungen Steffen!
Grüsse steffen52


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#71

RE: Schlaghose mit Kellerfalte - Die Ideologie des anders sein

in Leben in der DDR 28.12.2014 21:48
von Gelöschtes Mitglied
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Zum Thema Tanzstunde: In unserer Stadt befindet sich noch heute ein familiengeführtes Tanzstudio, das nach der Wende auch durchaus anerkennenswerte und international beachtliche Erfolge zu verbuchen hat...

Zurück ins Jahr 1975, damals war es eine Tanzschule und es war eine Tradition, dass die Schüler der 10. Klassen der EOS hier die grundlegenden Schritte auf dem Parkett der Eitelkeiten erlernten. Unter welchen erschwerten Umständen ich dabei war, ist in den Tiefen dieses Forums zu lesen...
Kurzum, alle Beteiligten wissen, entscheidend war die Wahl der Partnerin, für mich seinerzeit ein Glücksgriff, weil das besagte Mädchen nicht nur attraktiv war, sondern auch geistreich. Was ich mir einhandelte, war anfangs kaum ersichtlich...

Naja, ich glaube es war auch "zwischen den Jahren" 1976, war der Abschlussball mit Eltern vorgesehen.
Meine Eltern waren aus zuvor beschriebenen Gründen sowieso nicht dabei.
Mühsam kaufte ich am Vormittag des Tages einen Blumenstrauß in frostsicherer Papierverpackung, zu Hause immer wieder den Walzerschritt übend.
Dann Badewanne, schick machen, und ab ging es 4 km zu Fuß zur Dame meiner Wahl...Ich schreibe absichtlich keine Namen, weil sie war die Tochter des damalig stellvertretenden Direktors unseres VEB Nähmaschinenwerkes.
Im Hause der Leute wurde ich sehr herzlich empfangen, man war angetan von "Frack und Zylinder", man reichte Kaffee oder Cola?, und dann kam es, was ich nicht erahnt hatte, ein Tatra fuhr vor, Mutti und Vati stiegen ein, und hinten Klaus und........, mit Chauffeur, wie dekadent!

Dann Balleröffnung, natürlich Klaus und....., aus uns ist kein Paar geworden, obwohl wir uns mochten... Vor zwei Jahren haben wir uns mal wieder gesehen beim Abi-Treffen nach 35 Jahren, sie war zwar Lehrerin geworden, war nunmehr aber Teamleiterin einer Arbeitsagentur...? Wer lesen kann, vermutet, warum...

VG Klaus


Ostlandritter und Hapedi haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 28.12.2014 21:50 | nach oben springen

#72

RE: Schlaghose mit Kellerfalte - Die Ideologie des anders sein

in Leben in der DDR 28.12.2014 21:56
von damals wars | 12.149 Beiträge

Und der Anzug zum Abschlussball im Dederonhemd?
Wurde der von der Jugendweihe aufgebraucht oder musste einer vomPapa herhalten?


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#73

RE: Schlaghose mit Kellerfalte - Die Ideologie des anders sein

in Leben in der DDR 28.12.2014 22:00
von Vierkrug (gelöscht)
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Zitat von damals wars im Beitrag #72
Und der Anzug zum Abschlussball im Dederonhemd?
Wurde der von der Jugendweihe aufgebraucht oder musste einer vomPapa herhalten?


In dem man ganz schön ins kam !!!


damals wars hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#74

RE: Schlaghose mit Kellerfalte - Die Ideologie des anders sein

in Leben in der DDR 28.12.2014 22:02
von Gelöschtes Mitglied
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... und dann hat ggf. das Deo versagt....?


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#75

RE: Schlaghose mit Kellerfalte - Die Ideologie des anders sein

in Leben in der DDR 28.12.2014 22:02
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Vierkrug im Beitrag #73
Zitat von damals wars im Beitrag #72
Und der Anzug zum Abschlussball im Dederonhemd?
Wurde der von der Jugendweihe aufgebraucht oder musste einer vomPapa herhalten?


In dem man ganz schön ins kam !!!


Aber bügeln braucht man es doch nicht?


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#76

RE: Schlaghose mit Kellerfalte - Die Ideologie des anders sein

in Leben in der DDR 28.12.2014 22:03
von damals wars | 12.149 Beiträge

Dann noch einen Präsentanzug und das Desaster war perfekt!


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#77

RE: Schlaghose mit Kellerfalte - Die Ideologie des anders sein

in Leben in der DDR 28.12.2014 22:09
von Ostlandritter | 2.453 Beiträge

Zitat von andy im Beitrag #66

Hat von Euch einer an so einer Tanzschule teilgenommen?


andy

Na klar doch ,- hat man zwar nicht gebraucht bei dem Beat-Gestampfe ,- aber es gab dort die schicken Mädels aus der DDR-Oberschicht !
Zielstellung war eigentlich nur,- eine oder mehrere von den eingebildeten Käthen flachzulegen ,- letztendlich bin ich aber doch ein begeisterter Walzer-Tänzer geworden,- trotzdem wurde danach wieder nur beatmäßig abgehottet.
Geschadet hat es mir gesundheitlich jedenfalls nicht ( die Mädels waren alle sauber )


....................................
Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !
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#78

RE: Schlaghose mit Kellerfalte - Die Ideologie des anders sein

in Leben in der DDR 28.12.2014 22:32
von Vierkrug (gelöscht)
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Zitat von Reinhardinho im Beitrag #75
Zitat von Vierkrug im Beitrag #73
Zitat von damals wars im Beitrag #72
Und der Anzug zum Abschlussball im Dederonhemd?
Wurde der von der Jugendweihe aufgebraucht oder musste einer vomPapa herhalten?


In dem man ganz schön ins kam !!!


Aber bügeln braucht man es doch nicht?



Nee, nur nass auf den Bügel hängen !!!


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#79

RE: Schlaghose mit Kellerfalte - Die Ideologie des anders sein

in Leben in der DDR 28.12.2014 22:34
von Vierkrug (gelöscht)
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Zitat von damals wars im Beitrag #76
Dann noch einen Präsentanzug und das Desaster war perfekt!


Nicht zu vergessen der schmale Lederschlips mit Gummizug.


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#80

RE: Schlaghose mit Kellerfalte - Die Ideologie des anders sein

in Leben in der DDR 28.12.2014 23:18
von Moskwitschka (gelöscht)
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Ihr werdet es nicht glauben. Vor drei oder vier Jahren hatte ich eine Begegnung mit einem Präsent20 Anzug. Aber nicht in einer Kleiderkammer einer Hilfsorganstation oder einem Ostalgie - Museum, sondern mitten in Berlin im Pratergarten - einem Biergarten im Prenzelberg.

Da kam doch ein Herr in eben diesem Anzug zum Frühschoppen. Ich konnte nicht meine Augen von ihm wenden, wie er ganz lässig zur Theke ging. Ich konnte noch einige Male einen Blick auf ihn bzw. auf seinen Anzug werfen. Es war das typische braun. Die Hosenbeine an den Knien leicht ausbgebeult (wahrscheinlich hatte er keine Pflegeanweisung) und mit gezogenen Fäden im Ellenbogenbreich. Wahrscheinlich hatte er auch keine Frau, die ihm die Fäden nach innen gezogen hat.

Seit dem halte ich immer wieder Ausschau nach diesem Mann, wenn ich im Pratergarten bin. Nein - nach dem Anzug, denn wie der Mann aussah habe ich mir nicht gemerkt. Die Pusteblume hat nämlich alle Mühe aufgebracht, damit ich den Anzugträger nicht anspreche.

LG von der Moskwitschka


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