#21

RE: Gastronomie in der DDR

in Leben in der DDR 13.11.2014 19:53
von Mike59 | 7.939 Beiträge

Zitat von Boelleronkel im Beitrag #18
Zitat von Mike59 im Beitrag #17
Zitat von schnatterinchen im Beitrag #16
Zitat von Harzwanderer im Beitrag #7
Mit Parteiabzeichen konnte man auch an der Schlange vorbei ganz nach vorne.



In machen Etablissements wurde man Bonbon am Revers nicht mal bedient.


In den USA wirst du so ziemlich in allen Kaschemmen platziert. Ist das jetzt gut oder scheiße?


Dett iss juut,da kommen die feschen Maedels uff Rollschuhe angeduest und das Mini schwebt im Fahrtwind........ und im uebrigen ob das Parteiabzeichen half,haengt mit Sicherheit von der Jahreszahl hinter19.....ab,das konnte mal janz schnell in Auge gehn.

Immer diese Verallgemeinerungen,Kellnerinen uff Rollschuhe find ick fesch,jo

Gruss BO


Echt Rollschuhe - immer diese Verallgemeinerungen.


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#22

RE: Gastronomie in der DDR

in Leben in der DDR 13.11.2014 19:53
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Heckenhaus im Beitrag #19
Zitat von Grenzverletzerin im Beitrag #15
Es wurde aber nicht überall platziert.
Meiner Erfahrung nach wurde oft in Restaurants in den Innenstädten und Touristenhochburgen, platziert. Mit dem Essen verhielt es sich nicht anders als heute. Wo der Koch gut war, schmeckte es und wo der Koch schlecht war, eben nicht.

An Wochenenden mußte förmlich platziert werden, weil die Warteschlang vor vielen Gaststätten, besonders in den Ausflugsgebieten,
oft beträchtlich waren.
Welcher Gast wäre begeistert, wenn der nächste (wartende) Gast schon an der Stuhllehne wackelt ?



Das ist richtig! Aber wen eine Menge Tische frei sind, da ist es schon etwas eigenwillig zu sehen! Gut auch die Kellner hatten viele Freund und Bekannte, die wurden gleich rein gelassen! Das ist nun mal so gewesen in der Ehemaligen! Dazu kam ja noch die Mittagszeiten( von 11 Uhr bis 14 Uhr), danach gab es keine Mittagsmahlzeit mehr! An was wird es wohl gelegen haben?
Grüsse steffen52


Hapedi hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#23

RE: Gastronomie in der DDR

in Leben in der DDR 13.11.2014 20:00
von Mike59 | 7.939 Beiträge

Zitat von steffen52 im Beitrag #22
Zitat von Heckenhaus im Beitrag #19
[quote=Grenzverletzerin|p409509]


Dazu kam ja noch die Mittagszeiten( von 11 Uhr bis 14 Uhr), danach gab es keine Mittagsmahlzeit mehr! An was wird es wohl gelegen haben?
Grüsse steffen52

Das gibt es ja zum Glück heute überhaupt nicht mehr, ebenso wie Ruhetage. Sind einfach ausgestorben nach dem Untergang der Ostzone.

Du hast es voll drauf.


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#24

RE: Gastronomie in der DDR

in Leben in der DDR 13.11.2014 20:00
von Rostocker | 7.716 Beiträge

Zitat von steffen52 im Beitrag #22
Zitat von Heckenhaus im Beitrag #19
Zitat von Grenzverletzerin im Beitrag #15
Es wurde aber nicht überall platziert.
Meiner Erfahrung nach wurde oft in Restaurants in den Innenstädten und Touristenhochburgen, platziert. Mit dem Essen verhielt es sich nicht anders als heute. Wo der Koch gut war, schmeckte es und wo der Koch schlecht war, eben nicht.

An Wochenenden mußte förmlich platziert werden, weil die Warteschlang vor vielen Gaststätten, besonders in den Ausflugsgebieten,
oft beträchtlich waren.
Welcher Gast wäre begeistert, wenn der nächste (wartende) Gast schon an der Stuhllehne wackelt ?



Das ist richtig! Aber wen eine Menge Tische frei sind, da ist es schon etwas eigenwillig zu sehen! Gut auch die Kellner hatten viele Freund und Bekannte, die wurden gleich rein gelassen! Das ist nun mal so gewesen in der Ehemaligen! Dazu kam ja noch die Mittagszeiten( von 11 Uhr bis 14 Uhr), danach gab es keine Mittagsmahlzeit mehr! An was wird es wohl gelegen haben?
Grüsse steffen52


Ja an was denn


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#25

RE: Gastronomie in der DDR

in Leben in der DDR 13.11.2014 20:03
von Boelleronkel (gelöscht)
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Zitat von Mike59 im Beitrag #21
Zitat von Boelleronkel im Beitrag #18
Zitat von Mike59 im Beitrag #17
Zitat von schnatterinchen im Beitrag #16
Zitat von Harzwanderer im Beitrag #7
Mit Parteiabzeichen konnte man auch an der Schlange vorbei ganz nach vorne.



In machen Etablissements wurde man Bonbon am Revers nicht mal bedient.


In den USA wirst du so ziemlich in allen Kaschemmen platziert. Ist das jetzt gut oder scheiße?


Dett iss juut,da kommen die feschen Maedels uff Rollschuhe angeduest und das Mini schwebt im Fahrtwind........ und im uebrigen ob das Parteiabzeichen half,haengt mit Sicherheit von der Jahreszahl hinter19.....ab,das konnte mal janz schnell in Auge gehn.

Immer diese Verallgemeinerungen,Kellnerinen uff Rollschuhe find ick fesch,jo

Gruss BO


Echt Rollschuhe - immer diese Verallgemeinerungen.



Gloobste nicht,Mike.....Santa Monica Beach,das alte Fischerhuettenrestaurant(California) und bei Roobies hats mir salattechnisch ooooch juut gefallen,ebenfalls gerollert

Sodann,BO


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#26

RE: Gastronomie in der DDR

in Leben in der DDR 13.11.2014 20:04
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Rostocker im Beitrag #24
Zitat von steffen52 im Beitrag #22
Zitat von Heckenhaus im Beitrag #19
Zitat von Grenzverletzerin im Beitrag #15
Es wurde aber nicht überall platziert.
Meiner Erfahrung nach wurde oft in Restaurants in den Innenstädten und Touristenhochburgen, platziert. Mit dem Essen verhielt es sich nicht anders als heute. Wo der Koch gut war, schmeckte es und wo der Koch schlecht war, eben nicht.

An Wochenenden mußte förmlich platziert werden, weil die Warteschlang vor vielen Gaststätten, besonders in den Ausflugsgebieten,
oft beträchtlich waren.
Welcher Gast wäre begeistert, wenn der nächste (wartende) Gast schon an der Stuhllehne wackelt ?



Das ist richtig! Aber wen eine Menge Tische frei sind, da ist es schon etwas eigenwillig zu sehen! Gut auch die Kellner hatten viele Freund und Bekannte, die wurden gleich rein gelassen! Das ist nun mal so gewesen in der Ehemaligen! Dazu kam ja noch die Mittagszeiten( von 11 Uhr bis 14 Uhr), danach gab es keine Mittagsmahlzeit mehr! An was wird es wohl gelegen haben?
Grüsse steffen52


Ja an was denn


Ach Jürgen, stelle Dich doch nicht so dumm! . Oder kennst Du den Spruch nicht mehr: Ist aus!!!
Grüsse steffen52


Hapedi hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 13.11.2014 20:05 | nach oben springen

#27

RE: Gastronomie in der DDR

in Leben in der DDR 13.11.2014 20:08
von Boelleronkel (gelöscht)
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Zitat von steffen52 im Beitrag #22
Zitat von Heckenhaus im Beitrag #19
Zitat von Grenzverletzerin im Beitrag #15
Es wurde aber nicht überall platziert.
Meiner Erfahrung nach wurde oft in Restaurants in den Innenstädten und Touristenhochburgen, platziert. Mit dem Essen verhielt es sich nicht anders als heute. Wo der Koch gut war, schmeckte es und wo der Koch schlecht war, eben nicht.

An Wochenenden mußte förmlich platziert werden, weil die Warteschlang vor vielen Gaststätten, besonders in den Ausflugsgebieten,
oft beträchtlich waren.
Welcher Gast wäre begeistert, wenn der nächste (wartende) Gast schon an der Stuhllehne wackelt ?



Das ist richtig! Aber wen eine Menge Tische frei sind, da ist es schon etwas eigenwillig zu sehen! Gut auch die Kellner hatten viele Freund und Bekannte, die wurden gleich rein gelassen! Das ist nun mal so gewesen in der Ehemaligen! Dazu kam ja noch die Mittagszeiten( von 11 Uhr bis 14 Uhr), danach gab es keine Mittagsmahlzeit mehr! An was wird es wohl gelegen haben?
Grüsse steffen52



Und Jungs...in unserem kleinen "Rechtsstaat"gabs doch klare Regern,kommt der reserviewerte Tisch nicht rechtzeitig in wievielen Minuten,darf man was tun?
Hat hier wer inne DDR jelebt,oider wart Ihr "Alle"uff Durchreise..sozusagen..

Gruss BO


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#28

RE: Gastronomie in der DDR

in Leben in der DDR 13.11.2014 20:12
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Boelleronkel im Beitrag #27
Zitat von steffen52 im Beitrag #22
Zitat von Heckenhaus im Beitrag #19
Zitat von Grenzverletzerin im Beitrag #15
Es wurde aber nicht überall platziert.
Meiner Erfahrung nach wurde oft in Restaurants in den Innenstädten und Touristenhochburgen, platziert. Mit dem Essen verhielt es sich nicht anders als heute. Wo der Koch gut war, schmeckte es und wo der Koch schlecht war, eben nicht.

An Wochenenden mußte förmlich platziert werden, weil die Warteschlang vor vielen Gaststätten, besonders in den Ausflugsgebieten,
oft beträchtlich waren.
Welcher Gast wäre begeistert, wenn der nächste (wartende) Gast schon an der Stuhllehne wackelt ?



Das ist richtig! Aber wen eine Menge Tische frei sind, da ist es schon etwas eigenwillig zu sehen! Gut auch die Kellner hatten viele Freund und Bekannte, die wurden gleich rein gelassen! Das ist nun mal so gewesen in der Ehemaligen! Dazu kam ja noch die Mittagszeiten( von 11 Uhr bis 14 Uhr), danach gab es keine Mittagsmahlzeit mehr! An was wird es wohl gelegen haben?
Grüsse steffen52



Und Jungs...in unserem kleinen "Rechtsstaat"gabs doch klare Regern,kommt der reserviewerte Tisch nicht rechtzeitig in wievielen Minuten,darf man was tun?
Hat hier wer inne DDR jelebt,oider wart Ihr "Alle"uff Durchreise..sozusagen..

Gruss BO

Kannst Du Dich mal klar ausdrücken! Würde mich freuen!!
Grüsse steffen52


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#29

RE: Gastronomie in der DDR

in Leben in der DDR 13.11.2014 20:13
von Mike59 | 7.939 Beiträge

Zitat von Boelleronkel im Beitrag #25
Zitat von Mike59 im Beitrag #21
Zitat von Boelleronkel im Beitrag #18
Zitat von Mike59 im Beitrag #17
Zitat von schnatterinchen im Beitrag #16
Zitat von Harzwanderer im Beitrag #7
Mit Parteiabzeichen konnte man auch an der Schlange vorbei ganz nach vorne.



In machen Etablissements wurde man Bonbon am Revers nicht mal bedient.


In den USA wirst du so ziemlich in allen Kaschemmen platziert. Ist das jetzt gut oder scheiße?


Dett iss juut,da kommen die feschen Maedels uff Rollschuhe angeduest und das Mini schwebt im Fahrtwind........ und im uebrigen ob das Parteiabzeichen half,haengt mit Sicherheit von der Jahreszahl hinter19.....ab,das konnte mal janz schnell in Auge gehn.

Immer diese Verallgemeinerungen,Kellnerinen uff Rollschuhe find ick fesch,jo

Gruss BO


Echt Rollschuhe - immer diese Verallgemeinerungen.



Gloobste nicht,Mike.....Santa Monica Beach,das alte Fischerhuettenrestaurant(California) und bei Roobies hats mir salattechnisch ooooch juut gefallen,ebenfalls gerollert

Sodann,BO

Wenn du jetzt denkst das ich all die Buden aufzähle in denen ich in den Staaten war - Fehleinschätzung - da wo ich war hatten die Kellnerinnen keine Rollschuhe an.
Da frag ich mich echt, woran das gelegen haben könnte.


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#30

RE: Gastronomie in der DDR

in Leben in der DDR 13.11.2014 20:16
von Boelleronkel (gelöscht)
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Zitat von steffen52 im Beitrag #28
Zitat von Boelleronkel im Beitrag #27
Zitat von steffen52 im Beitrag #22
Zitat von Heckenhaus im Beitrag #19
Zitat von Grenzverletzerin im Beitrag #15
Es wurde aber nicht überall platziert.
Meiner Erfahrung nach wurde oft in Restaurants in den Innenstädten und Touristenhochburgen, platziert. Mit dem Essen verhielt es sich nicht anders als heute. Wo der Koch gut war, schmeckte es und wo der Koch schlecht war, eben nicht.

An Wochenenden mußte förmlich platziert werden, weil die Warteschlang vor vielen Gaststätten, besonders in den Ausflugsgebieten,
oft beträchtlich waren.
Welcher Gast wäre begeistert, wenn der nächste (wartende) Gast schon an der Stuhllehne wackelt ?



Das ist richtig! Aber wen eine Menge Tische frei sind, da ist es schon etwas eigenwillig zu sehen! Gut auch die Kellner hatten viele Freund und Bekannte, die wurden gleich rein gelassen! Das ist nun mal so gewesen in der Ehemaligen! Dazu kam ja noch die Mittagszeiten( von 11 Uhr bis 14 Uhr), danach gab es keine Mittagsmahlzeit mehr! An was wird es wohl gelegen haben?
Grüsse steffen52



Und Jungs...in unserem kleinen "Rechtsstaat"gabs doch klare Regern,kommt der reserviewerte Tisch nicht rechtzeitig in wievielen Minuten,darf man was tun?
Hat hier wer inne DDR jelebt,oider wart Ihr "Alle"uff Durchreise..sozusagen..

Gruss BO

Kannst Du Dich mal klar ausdrücken! Würde mich freuen!!
Grüsse steffen52




Ja was denn Steffen,wenn da reserviert stand und keiner kommt,wann durfte der geplagte,wartende DDR Buerger sein Recht auf diesen Platz in Anspruch nehmen?
Gab es nicht,oh doch das gab es sehr wohl!

Gruessli >BO


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#31

RE: Gastronomie in der DDR

in Leben in der DDR 13.11.2014 20:18
von Rostocker | 7.716 Beiträge

Zitat von steffen52 im Beitrag #26
Zitat von Rostocker im Beitrag #24
Zitat von steffen52 im Beitrag #22
Zitat von Heckenhaus im Beitrag #19
Zitat von Grenzverletzerin im Beitrag #15
Es wurde aber nicht überall platziert.
Meiner Erfahrung nach wurde oft in Restaurants in den Innenstädten und Touristenhochburgen, platziert. Mit dem Essen verhielt es sich nicht anders als heute. Wo der Koch gut war, schmeckte es und wo der Koch schlecht war, eben nicht.

An Wochenenden mußte förmlich platziert werden, weil die Warteschlang vor vielen Gaststätten, besonders in den Ausflugsgebieten,
oft beträchtlich waren.
Welcher Gast wäre begeistert, wenn der nächste (wartende) Gast schon an der Stuhllehne wackelt ?



Das ist richtig! Aber wen eine Menge Tische frei sind, da ist es schon etwas eigenwillig zu sehen! Gut auch die Kellner hatten viele Freund und Bekannte, die wurden gleich rein gelassen! Das ist nun mal so gewesen in der Ehemaligen! Dazu kam ja noch die Mittagszeiten( von 11 Uhr bis 14 Uhr), danach gab es keine Mittagsmahlzeit mehr! An was wird es wohl gelegen haben?
Grüsse steffen52


Ja an was denn


Ach Jürgen, stelle Dich doch nicht so dumm!
Grüsse steffen52


Ach Steffen--heute schaut es doch auch nicht anders aus--wenn man alles verallgemeinert. War nach der Wende viele Jahre in den alten Bundesländern auf Montage und so auch in vielen Städten rum gekommen. Da gab es Orte, da haben Gaststätten am Tage überhaupt nicht geöffnet und Abends hätte man einen am liebsten mit der Senfte platziert, um überhaupt Kundschaft zu bekommen. Sicher wird es auch heute noch Gastronomische Einrichtungen geben, wo man etwas warten muss. Nur mal ein Beispiel--in der Hochsaison in Warnemünde oder Margrafenheide. Aber gehe mal davon aus, es wird viel verallgemeinert. Ach ja,mit den Platzieren, hatte ich nicht so viele Probleme.In Rostock gab es genug Einrichtungen gastronomischer Art. Und was in der Provinz abging, war mir schnuppe.


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#32

RE: Gastronomie in der DDR

in Leben in der DDR 13.11.2014 20:21
von Hapedi | 1.870 Beiträge

Zitat von Boelleronkel im Beitrag #30
Zitat von steffen52 im Beitrag #28
Zitat von Boelleronkel im Beitrag #27
Zitat von steffen52 im Beitrag #22
Zitat von Heckenhaus im Beitrag #19
Zitat von Grenzverletzerin im Beitrag #15
Es wurde aber nicht überall platziert.
Meiner Erfahrung nach wurde oft in Restaurants in den Innenstädten und Touristenhochburgen, platziert. Mit dem Essen verhielt es sich nicht anders als heute. Wo der Koch gut war, schmeckte es und wo der Koch schlecht war, eben nicht.

An Wochenenden mußte förmlich platziert werden, weil die Warteschlang vor vielen Gaststätten, besonders in den Ausflugsgebieten,
oft beträchtlich waren.
Welcher Gast wäre begeistert, wenn der nächste (wartende) Gast schon an der Stuhllehne wackelt ?



Das ist richtig! Aber wen eine Menge Tische frei sind, da ist es schon etwas eigenwillig zu sehen! Gut auch die Kellner hatten viele Freund und Bekannte, die wurden gleich rein gelassen! Das ist nun mal so gewesen in der Ehemaligen! Dazu kam ja noch die Mittagszeiten( von 11 Uhr bis 14 Uhr), danach gab es keine Mittagsmahlzeit mehr! An was wird es wohl gelegen haben?
Grüsse steffen52



Und Jungs...in unserem kleinen "Rechtsstaat"gabs doch klare Regern,kommt der reserviewerte Tisch nicht rechtzeitig in wievielen Minuten,darf man was tun?
Hat hier wer inne DDR jelebt,oider wart Ihr "Alle"uff Durchreise..sozusagen..

Gruss BO

Kannst Du Dich mal klar ausdrücken! Würde mich freuen!!
Grüsse steffen52




Ja was denn Steffen,wenn da reserviert stand und keiner kommt,wann durfte der geplagte,wartende DDR Buerger sein Recht auf diesen Platz in Anspruch nehmen?
Gab es nicht,oh doch das gab es sehr wohl!

Gruessli >BO






ja , sollte man da eine Eingabe an den Staatsratvorsitzenden machen , oder erst mal mal bem " Rat des Kreises "
In dem Laden selber auf taube Ohren

gruß Hapedi



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#33

RE: Gastronomie in der DDR

in Leben in der DDR 13.11.2014 20:23
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Boelleronkel im Beitrag #30
Zitat von steffen52 im Beitrag #28
Zitat von Boelleronkel im Beitrag #27
Zitat von steffen52 im Beitrag #22
Zitat von Heckenhaus im Beitrag #19
Zitat von Grenzverletzerin im Beitrag #15
Es wurde aber nicht überall platziert.
Meiner Erfahrung nach wurde oft in Restaurants in den Innenstädten und Touristenhochburgen, platziert. Mit dem Essen verhielt es sich nicht anders als heute. Wo der Koch gut war, schmeckte es und wo der Koch schlecht war, eben nicht.

An Wochenenden mußte förmlich platziert werden, weil die Warteschlang vor vielen Gaststätten, besonders in den Ausflugsgebieten,
oft beträchtlich waren.
Welcher Gast wäre begeistert, wenn der nächste (wartende) Gast schon an der Stuhllehne wackelt ?



Das ist richtig! Aber wen eine Menge Tische frei sind, da ist es schon etwas eigenwillig zu sehen! Gut auch die Kellner hatten viele Freund und Bekannte, die wurden gleich rein gelassen! Das ist nun mal so gewesen in der Ehemaligen! Dazu kam ja noch die Mittagszeiten( von 11 Uhr bis 14 Uhr), danach gab es keine Mittagsmahlzeit mehr! An was wird es wohl gelegen haben?
Grüsse steffen52



Und Jungs...in unserem kleinen "Rechtsstaat"gabs doch klare Regern,kommt der reserviewerte Tisch nicht rechtzeitig in wievielen Minuten,darf man was tun?
Hat hier wer inne DDR jelebt,oider wart Ihr "Alle"uff Durchreise..sozusagen..

Gruss BO

Kannst Du Dich mal klar ausdrücken! Würde mich freuen!!
Grüsse steffen52




Ja was denn Steffen,wenn da reserviert stand und keiner kommt,wann durfte der geplagte,wartende DDR Buerger sein Recht auf diesen Platz in Anspruch nehmen?
Gab es nicht,oh doch das gab es sehr wohl!

Gruessli >BO


Recht und Recht bekommen, sind zwei verschiedene Dinge! Hättest es ja mal darauf ankommen lassen, glaube Dein Gesicht würde dann jeder Gastwirt in der Umgebung kennen!
Grüsse steffen52


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#34

RE: Gastronomie in der DDR

in Leben in der DDR 13.11.2014 20:23
von Boelleronkel (gelöscht)
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Zitat von Hapedi im Beitrag #32
Zitat von Boelleronkel im Beitrag #30
Zitat von steffen52 im Beitrag #28
Zitat von Boelleronkel im Beitrag #27
Zitat von steffen52 im Beitrag #22
Zitat von Heckenhaus im Beitrag #19
Zitat von Grenzverletzerin im Beitrag #15
Es wurde aber nicht überall platziert.
Meiner Erfahrung nach wurde oft in Restaurants in den Innenstädten und Touristenhochburgen, platziert. Mit dem Essen verhielt es sich nicht anders als heute. Wo der Koch gut war, schmeckte es und wo der Koch schlecht war, eben nicht.

An Wochenenden mußte förmlich platziert werden, weil die Warteschlang vor vielen Gaststätten, besonders in den Ausflugsgebieten,
oft beträchtlich waren.
Welcher Gast wäre begeistert, wenn der nächste (wartende) Gast schon an der Stuhllehne wackelt ?



Das ist richtig! Aber wen eine Menge Tische frei sind, da ist es schon etwas eigenwillig zu sehen! Gut auch die Kellner hatten viele Freund und Bekannte, die wurden gleich rein gelassen! Das ist nun mal so gewesen in der Ehemaligen! Dazu kam ja noch die Mittagszeiten( von 11 Uhr bis 14 Uhr), danach gab es keine Mittagsmahlzeit mehr! An was wird es wohl gelegen haben?
Grüsse steffen52



Und Jungs...in unserem kleinen "Rechtsstaat"gabs doch klare Regern,kommt der reserviewerte Tisch nicht rechtzeitig in wievielen Minuten,darf man was tun?
Hat hier wer inne DDR jelebt,oider wart Ihr "Alle"uff Durchreise..sozusagen..

Gruss BO

Kannst Du Dich mal klar ausdrücken! Würde mich freuen!!
Grüsse steffen52




Ja was denn Steffen,wenn da reserviert stand und keiner kommt,wann durfte der geplagte,wartende DDR Buerger sein Recht auf diesen Platz in Anspruch nehmen?
Gab es nicht,oh doch das gab es sehr wohl!

Gruessli >BO






ja , sollte man da eine Eingabe an den Staatsratvorsitzenden machen , oder erst mal mal bem " Rat des Kreises "
In dem Laden selber auf taube Ohren

gruß Hapedi



Na vielleicht fragste mal nen ehemaligen Gaststaettenleiter der seinen Job richtig kann ,dann bekommste auch die korrekte Auskunft!
Gruss BO


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#35

RE: Gastronomie in der DDR

in Leben in der DDR 13.11.2014 20:27
von Hapedi | 1.870 Beiträge

Zitat von Boelleronkel im Beitrag #34
Zitat von Hapedi im Beitrag #32
Zitat von Boelleronkel im Beitrag #30
Zitat von steffen52 im Beitrag #28
Zitat von Boelleronkel im Beitrag #27
Zitat von steffen52 im Beitrag #22
Zitat von Heckenhaus im Beitrag #19
Zitat von Grenzverletzerin im Beitrag #15
Es wurde aber nicht überall platziert.
Meiner Erfahrung nach wurde oft in Restaurants in den Innenstädten und Touristenhochburgen, platziert. Mit dem Essen verhielt es sich nicht anders als heute. Wo der Koch gut war, schmeckte es und wo der Koch schlecht war, eben nicht.

An Wochenenden mußte förmlich platziert werden, weil die Warteschlang vor vielen Gaststätten, besonders in den Ausflugsgebieten,
oft beträchtlich waren.
Welcher Gast wäre begeistert, wenn der nächste (wartende) Gast schon an der Stuhllehne wackelt ?



Das ist richtig! Aber wen eine Menge Tische frei sind, da ist es schon etwas eigenwillig zu sehen! Gut auch die Kellner hatten viele Freund und Bekannte, die wurden gleich rein gelassen! Das ist nun mal so gewesen in der Ehemaligen! Dazu kam ja noch die Mittagszeiten( von 11 Uhr bis 14 Uhr), danach gab es keine Mittagsmahlzeit mehr! An was wird es wohl gelegen haben?
Grüsse steffen52



Und Jungs...in unserem kleinen "Rechtsstaat"gabs doch klare Regern,kommt der reserviewerte Tisch nicht rechtzeitig in wievielen Minuten,darf man was tun?
Hat hier wer inne DDR jelebt,oider wart Ihr "Alle"uff Durchreise..sozusagen..

Gruss BO

Kannst Du Dich mal klar ausdrücken! Würde mich freuen!!
Grüsse steffen52




Ja was denn Steffen,wenn da reserviert stand und keiner kommt,wann durfte der geplagte,wartende DDR Buerger sein Recht auf diesen Platz in Anspruch nehmen?
Gab es nicht,oh doch das gab es sehr wohl!

Gruessli >BO






ja , sollte man da eine Eingabe an den Staatsratvorsitzenden machen , oder erst mal mal bem " Rat des Kreises "
In dem Laden selber auf taube Ohren

gruß Hapedi



Na vielleicht fragste mal nen ehemaligen Gaststaettenleiter der seinen Job richtig kann ,dann bekommste auch die korrekte Auskunft!



Der Gaststättenleiter hat ja bestimmt zu gestimmt daß die Schilder auf die Tische kommen oder hat der geschlafen , wol kaum

gruß Hapedi
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#36

RE: Gastronomie in der DDR

in Leben in der DDR 13.11.2014 20:33
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Rostocker im Beitrag #31
Zitat von steffen52 im Beitrag #26
Zitat von Rostocker im Beitrag #24
Zitat von steffen52 im Beitrag #22
Zitat von Heckenhaus im Beitrag #19
Zitat von Grenzverletzerin im Beitrag #15
Es wurde aber nicht überall platziert.
Meiner Erfahrung nach wurde oft in Restaurants in den Innenstädten und Touristenhochburgen, platziert. Mit dem Essen verhielt es sich nicht anders als heute. Wo der Koch gut war, schmeckte es und wo der Koch schlecht war, eben nicht.

An Wochenenden mußte förmlich platziert werden, weil die Warteschlang vor vielen Gaststätten, besonders in den Ausflugsgebieten,
oft beträchtlich waren.
Welcher Gast wäre begeistert, wenn der nächste (wartende) Gast schon an der Stuhllehne wackelt ?



Das ist richtig! Aber wen eine Menge Tische frei sind, da ist es schon etwas eigenwillig zu sehen! Gut auch die Kellner hatten viele Freund und Bekannte, die wurden gleich rein gelassen! Das ist nun mal so gewesen in der Ehemaligen! Dazu kam ja noch die Mittagszeiten( von 11 Uhr bis 14 Uhr), danach gab es keine Mittagsmahlzeit mehr! An was wird es wohl gelegen haben?
Grüsse steffen52


Ja an was denn


Ach Jürgen, stelle Dich doch nicht so dumm!
Grüsse steffen52


Ach Steffen--heute schaut es doch auch nicht anders aus--wenn man alles verallgemeinert. War nach der Wende viele Jahre in den alten Bundesländern auf Montage und so auch in vielen Städten rum gekommen. Da gab es Orte, da haben Gaststätten am Tage überhaupt nicht geöffnet und Abends hätte man einen am liebsten mit der Senfte platziert, um überhaupt Kundschaft zu bekommen. Sicher wird es auch heute noch Gastronomische Einrichtungen geben, wo man etwas warten muss. Nur mal ein Beispiel--in der Hochsaison in Warnemünde oder Margrafenheide. Aber gehe mal davon aus, es wird viel verallgemeinert. Ach ja,mit den Platzieren, hatte ich nicht so viele Probleme.In Rostock gab es genug Einrichtungen gastronomischer Art. Und was in der Provinz abging, war mir schnuppe.

Jürgen, es ging um das platzieren und um die leeren Tische in der DDR! Auch heute gibt es gute Lokale, wo man vorbestellen muss und wen man vor Ort ist, dann sind aber auch alle Tische besetzt! Darum ging es, Du verstehst!! Glaube kaum das sich ein Gastwirt sich das heute leisten kann, die hälfte seiner Wirtschaft leer zu lassen! Zu DDR-Zeiten hat es keinen interessiert und der Lohn kam trotz allen, ist ja auch nicht privat gewesen! Bis auf die echten privat Kneipen und die haben sich auch damals schon gedreht um etwas aus der schwachen Versorgungslage zu machen!
Grüsse steffen52


Hapedi hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#37

RE: Gastronomie in der DDR

in Leben in der DDR 13.11.2014 20:34
von Boelleronkel (gelöscht)
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Zitat von Hapedi im Beitrag #35
Zitat von Boelleronkel im Beitrag #34
Zitat von Hapedi im Beitrag #32
Zitat von Boelleronkel im Beitrag #30
Zitat von steffen52 im Beitrag #28
Zitat von Boelleronkel im Beitrag #27
Zitat von steffen52 im Beitrag #22
Zitat von Heckenhaus im Beitrag #19
Zitat von Grenzverletzerin im Beitrag #15
Es wurde aber nicht überall platziert.
Meiner Erfahrung nach wurde oft in Restaurants in den Innenstädten und Touristenhochburgen, platziert. Mit dem Essen verhielt es sich nicht anders als heute. Wo der Koch gut war, schmeckte es und wo der Koch schlecht war, eben nicht.

An Wochenenden mußte förmlich platziert werden, weil die Warteschlang vor vielen Gaststätten, besonders in den Ausflugsgebieten,
oft beträchtlich waren.
Welcher Gast wäre begeistert, wenn der nächste (wartende) Gast schon an der Stuhllehne wackelt ?



Das ist richtig! Aber wen eine Menge Tische frei sind, da ist es schon etwas eigenwillig zu sehen! Gut auch die Kellner hatten viele Freund und Bekannte, die wurden gleich rein gelassen! Das ist nun mal so gewesen in der Ehemaligen! Dazu kam ja noch die Mittagszeiten( von 11 Uhr bis 14 Uhr), danach gab es keine Mittagsmahlzeit mehr! An was wird es wohl gelegen haben?
Grüsse steffen52



Und Jungs...in unserem kleinen "Rechtsstaat"gabs doch klare Regern,kommt der reserviewerte Tisch nicht rechtzeitig in wievielen Minuten,darf man was tun?
Hat hier wer inne DDR jelebt,oider wart Ihr "Alle"uff Durchreise..sozusagen..

Gruss BO

Kannst Du Dich mal klar ausdrücken! Würde mich freuen!!
Grüsse steffen52




Ja was denn Steffen,wenn da reserviert stand und keiner kommt,wann durfte der geplagte,wartende DDR Buerger sein Recht auf diesen Platz in Anspruch nehmen?
Gab es nicht,oh doch das gab es sehr wohl!

Gruessli >BO






ja , sollte man da eine Eingabe an den Staatsratvorsitzenden machen , oder erst mal mal bem " Rat des Kreises "
In dem Laden selber auf taube Ohren

gruß Hapedi



Na vielleicht fragste mal nen ehemaligen Gaststaettenleiter der seinen Job richtig kann ,dann bekommste auch die korrekte Auskunft!



Der Gaststättenleiter hat ja bestimmt zu gestimmt daß die Schilder auf die Tische kommen oder hat der geschlafen , wol kaum

gruß Hapedi
Gruss BO





Fuer diesen Unsinn ist mir jetzt meine Zeit doch zu schade.......aber es wird schon noch gefunden werden,da bin ich mir sehr sicher......

Sodann....


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#38

RE: Gastronomie in der DDR

in Leben in der DDR 13.11.2014 20:39
von Gelöschtes Mitglied
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Viele Erinnerungen an die gastronomischen Betriebe der DDR habe ich nicht, von ein paar Kneipenbesuchen abgesehen: Meine Tante war bzw. ist eine hervorragende Köchin und so kam es uns erst gar nicht in den Sinn, auswärts essen zu gehen - zumal das Angebot an Restaurants in Salzweden - nun, sagen wir mal - "übersichtlich" war.

Eine bleibende gibt es aber doch: Bis in die späten 60er Jahre bin ich mit meinen Eltern per Bahn gefahren: Mein Vater war Eisenbahner und für ihn sowie die engsten Angehörigen gab es eine gewisse Anzahl von Freifahrten, wir sind also kostenlos gefahren. Die Interzonenzüge verkehrten damals ja nicht im Ein-Stunden-Takt, es waren wenige: Vielleicht drei oder vier pro Tag. Grenzübergang und gleichzeitig Umsteigebahnhof war Oebisfelde; von dort aus ging es mit einer schnaubenden und schnaufenden Dampflok gezogen dije letzten, ca. 60 km bis Salzwedel.

Ich weiß bis heute nicht, ob es Schikane oder eine fahrplanbedingte und absolute Notwendigkeit war, aber der Anschlusszug fuhr kurz nach der Ankunft des Interzonenzugs ab: Durch die Kontrollen bedingt hatten wir keine Chance, den zu erreichen. Also hieß es warten, vielleicht 3 Stunden oder so. Wir überbrückten die Wartezeit, in dem wir im Bahnhofsrestaurant essen gingen.

Aus der Erinnerung heraus war das Essen gutbürgerlich - und sehr preiswert. Ich vermute, dass mein Vater mit DM bezahlt hat, denn das war noch vor der Umtauschpflicht und woher hätten wir DDR-Mark beziehen sollen? Hängen geblieben ist aber etwas anderes: Ich habe schon mal geschrieben, dass ich es nicht sonderlich mag, wenn sich die Sauce mit dem Saft des Gemüses vermischt. Dort aber gab es Teller, die über Stege dreigeteilt waren: In einem der Felder lag das Fleisch mit der Sauce, im zweiten die Kartoffeln und im dritten das Gemüse.

Ich fand das klasse - so was kannte ich aus dem Westen absolut nicht.


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#39

RE: Gastronomie in der DDR

in Leben in der DDR 13.11.2014 20:45
von Rostocker | 7.716 Beiträge

Zitat von Dandelion im Beitrag #38
Viele Erinnerungen an die gastronomischen Betriebe der DDR habe ich nicht, von ein paar Kneipenbesuchen abgesehen: Meine Tante war bzw. ist eine hervorragende Köchin und so kam es uns erst gar nicht in den Sinn, auswärts essen zu gehen - zumal das Angebot an Restaurants in Salzweden - nun, sagen wir mal - "übersichtlich" war.

Eine bleibende gibt es aber doch: Bis in die späten 60er Jahre bin ich mit meinen Eltern per Bahn gefahren: Mein Vater war Eisenbahner und für ihn sowie die engsten Angehörigen gab es eine gewisse Anzahl von Freifahrten, wir sind also kostenlos gefahren. Die Interzonenzüge verkehrten damals ja nicht im Ein-Stunden-Takt, es waren wenige: Vielleicht drei oder vier pro Tag. Grenzübergang und gleichzeitig Umsteigebahnhof war Oebisfelde; von dort aus ging es mit einer schnaubenden und schnaufenden Dampflok gezogen dije letzten, ca. 60 km bis Salzwedel.

Ich weiß bis heute nicht, ob es Schikane oder eine fahrplanbedingte und absolute Notwendigkeit war, aber der Anschlusszug fuhr kurz nach der Ankunft des Interzonenzugs ab: Durch die Kontrollen bedingt hatten wir keine Chance, den zu erreichen. Also hieß es warten, vielleicht 3 Stunden oder so. Wir überbrückten die Wartezeit, in dem wir im Bahnhofsrestaurant essen gingen.

Aus der Erinnerung heraus war das Essen gutbürgerlich - und sehr preiswert. Ich vermute, dass mein Vater mit DM bezahlt hat, denn das war noch vor der Umtauschpflicht und woher hätten wir DDR-Mark beziehen sollen? Hängen geblieben ist aber etwas anderes: Ich habe schon mal geschrieben, dass ich es nicht sonderlich mag, wenn sich die Sauce mit dem Saft des Gemüses vermischt. Dort aber gab es Teller, die über Stege dreigeteilt waren: In einem der Felder lag das Fleisch mit der Sauce, im zweiten die Kartoffeln und im dritten das Gemüse.

Ich fand das klasse - so was kannte ich aus dem Westen absolut nicht.


Kenne solche Teller vom Betriebsessen her


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#40

RE: Gastronomie in der DDR

in Leben in der DDR 13.11.2014 20:48
von damals wars | 12.113 Beiträge

Wenn ich zum Brunch gehe, sind die Plätze auch reserviert.keine freie Platzwahl, und vorbestellen muss ich auch. In Potsdam ging es im Ausgang meist ins Hochhaus, gegenüber vom Regiment war in Patere eine Gaststätte.
Dann gab es noch ein Stück hin eine Jägergaststätte, da war es lecker.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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