#61

RE: Wo waren die Soldaten bei der Öffnung der Grenze?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 13.11.2014 01:00
von manifest 20 | 314 Beiträge

Es darf aber auch nicht vergessen werden, dass ein großer Teil der Soldaten
Das waren bei den GSE nur Ausnahmen.Es gab einen GWD aus WR der hat dann in FD-klamotten mit dem Bollerwagen die post/zeitung in WR ausgetragen und war dann Heimschläffer auch Glückspilz vom Dienst.
andreas


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#62

RE: Wo waren die Soldaten bei der Öffnung der Grenze?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 13.11.2014 02:17
von Stabsfähnrich | 2.046 Beiträge

Zitat von Schlutup im Beitrag #59
Zitat von Stabsfähnrich im Beitrag #58
Es darf aber auch nicht vergessen werden, dass ein großer Teil der Soldaten und Unteroffiziere (UaZ) als Kraftfahrer; Reichsbahner u.a. die Volkswirtschaft im Oktober/November 1989 unterstützten. Selbst die neu Einberufenen im November 89 wurden teilweise schon nach einem Tag wieder in die Volkswirtschaft entlassen. Meine Batterie hatte am 10. November noch einen Mannschaftsbestand von ca. 40 %.


Moin Moin,

wie kann das denn sein
Am 10-11 muss die NVA doch noch zu 100% Gefechtsbereit gewesen sein
es hätte doch noch alles anders kommen können.

gruß schlutup



...........war nicht NVA, sondern Granatwerfer bei GT. Die GwB zählte zu den Sicherstellungseinheiten. Lt. STAN war ein Personalbestand von 78 Mann. In der Wirklichkeit waren jedoch nur ca. 35-37 Mann verfügbar. Dies dadurch bedingt, dass die GwB u.a. jede menge Kommandierungen hatte. So u.a. drei Mann zur Sicherstellung der MAK in DD, vier Mann nach Mukran, zwei Hausmeister für das Ledigenwohnheim in der Parkaue.
Bereits im Oktober wurden - hier insbesondere das 3. Dhj in die Volkswirtschaft quer durch die DDR entsendet. Soldaten des 1. Dhj. welche zuvor im Zivlleben Kraftfahrer, Reichsbahn, Nahverkehrsbetriebe u.ä. waren, wurden nicht in die Grenzkompanieen versetzt, sondern in die Volkswirtschaft entsendet. Diese Kräfte waren definitiv auch im Zeitraum des 9/10. November nicht im Truppenteil anwesend.


Mit freundlichen Grüßen - Chris
www.polizeilada.de
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#63

RE: Wo waren die Soldaten bei der Öffnung der Grenze?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 13.11.2014 11:41
von icke-ek71 (gelöscht)
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hallo stabsfähnrich,als ich am kanten war gab es als schwerste waffe die rpg 7!!die ist aber niemals zum dienst mit rausgenommen worden!!nur bei schießübungen kam sie in einsatz!!von einer granatwerfereinheit habe ich noch nichts gehört!!wofür gab es solche einheit bei den grenztuppen!eine aufgabe mußtet ihr ja haben!!!LG Bernd


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#64

RE: Wo waren die Soldaten bei der Öffnung der Grenze?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 13.11.2014 12:50
von Gelöschtes Mitglied
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Hallo icke -71 , Bernd erinnere dich doch mal zurück , früher nannten wir uns Mucker mit Grenzerfahrung . Bezog sich unsere Ausbildung nicht auf die der Sandlatscher . In Glöwen gab es 1969 noch einen T-34 mit Besatzung . Wenn der zum ISP fuhr mussten wir manchmal den vorbei lassen , das war immer für die Ausbilder uns mit Gasmasken weiter marschieren zu lassen .

Ja , wo waren denn nun die Soldaten bei der Grenzöffnung , Zeitung austragen , In den Betrieben versetzt. Doch nicht am 9.11, das war vielleicht erst ab Dezember . In Magdeburg gingen die Wehrpflichtigen der Bereitschaftspolizei Mitte Dezember . Die 3 jährigen von Feliks Januar 90 , mein Sohn von der Radar Station Neubrandenburg , die gingen April 90 . ratata


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#65

RE: Wo waren die Soldaten bei der Öffnung der Grenze?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 13.11.2014 13:24
von DoreHolm | 7.696 Beiträge

Zitat von icke-ek71 im Beitrag #63
hallo stabsfähnrich,als ich am kanten war gab es als schwerste waffe die rpg 7!!die ist aber niemals zum dienst mit rausgenommen worden!!nur bei schießübungen kam sie in einsatz!!von einer granatwerfereinheit habe ich noch nichts gehört!!wofür gab es solche einheit bei den grenztuppen!eine aufgabe mußtet ihr ja haben!!!LG Bernd


Die Artillerie (Granatwerfer 81 mm, PAK 57 mm und rückstoßfreies Geschütz) gab es in den Ausbildungskompanien der GRs. Zumindest zu meiner Zeit (Ende der 60er). Diese Truppe kam nur raus in´s Hinterland, wenn eine Lage entstanden war. Zum Ende der GA wurde jeder, den man in den GKs haben wollte, befragt, ob Schusswaffengebrauch im Fall des Falles oder nicht. Wenn verneint, dann Verbleib als Vize und dann EK in der AK. Schönste Zeit für die Verbliebenen war der 1. Monat nach Einrücken der Neuen, die erst mal geschliffen wurden, bis es zur Vereidigung kam.



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#66

RE: Wo waren die Soldaten bei der Öffnung der Grenze?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 13.11.2014 13:32
von icke-ek71 (gelöscht)
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hallo doreholm,daß es soetwas bei uns gab kann ich nicht bestätigen!!es gab nicht einmal die frage nach dem schußwaffengebrauch!!marschbefehl grenze..mein schulfreund hatte jegliches schießen auf menschen verweigert,der kam dann an die polnische grenze und mußte seinen dienst dort am grenzübergang frankfurt oder ableisten!!LG Bernd


zuletzt bearbeitet 13.11.2014 13:33 | nach oben springen

#67

RE: Wo waren die Soldaten bei der Öffnung der Grenze?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 13.11.2014 13:42
von Rostocker | 7.721 Beiträge

Also Granatwerfer oder so was , das kenne ich aus meiner Zeit am Kanten auch nicht. Nur beim Reservistendienst in Palingen 81 stand so ein Ding im Garagenkomplex. Wo sich 3 Mann beim Parktag dran zu schaffen machten. Aber das war mir so was von Schnuppe,hab ja nur 3 Monate eine Gastrolle dort gespielt. Richtig stressig wurde es beim letzten Reservistendienst in Beelitz bei den Aufklärern--dagegen war der Dienst bei den GT eine Naherholung.


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#68

RE: Wo waren die Soldaten bei der Öffnung der Grenze?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 13.11.2014 13:49
von icke-ek71 (gelöscht)
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mich wollte keiner mehr haben..mich hatten die wohl vergessenLG Bernd


Hapedi hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#69

RE: Wo waren die Soldaten bei der Öffnung der Grenze?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 13.11.2014 13:51
von Hapedi | 1.878 Beiträge

Zitat von ratata im Beitrag #64
Hallo icke -71 , Bernd erinnere dich doch mal zurück , früher nannten wir uns Mucker mit Grenzerfahrung . Bezog sich unsere Ausbildung nicht auf die der Sandlatscher . In Glöwen gab es 1969 noch einen T-34 mit Besatzung . Wenn der zum ISP fuhr mussten wir manchmal den vorbei lassen , das war immer für die Ausbilder uns mit Gasmasken weiter marschieren zu lassen .

Ja , wo waren denn nun die Soldaten bei der Grenzöffnung , Zeitung austragen , In den Betrieben versetzt. Doch nicht am 9.11, das war vielleicht erst ab Dezember . In Magdeburg gingen die Wehrpflichtigen der Bereitschaftspolizei Mitte Dezember . Die 3 jährigen von Feliks Januar 90 , mein Sohn von der Radar Station Neubrandenburg , die gingen April 90 . ratata


@ratata und wie war das nun in Glöwen mit " Blauäuglein "

gruß Hapedi



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#70

RE: Wo waren die Soldaten bei der Öffnung der Grenze?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 13.11.2014 13:57
von Hapedi | 1.878 Beiträge

mich wollte auch keiner mehr , wurde so gegen 1975 ausgemustert . War natürlich der Parteisekretär vom Betrieb sofort auf der Matte und wollte mich in seine Kampfgruppe . Aber die Rechnung ohne den Wirt

gruß Hapedi



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#71

RE: Wo waren die Soldaten bei der Öffnung der Grenze?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 13.11.2014 14:05
von icke-ek71 (gelöscht)
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ausgemustert wurde ich nicht. die haben mir aber den m- befehl übergestülpt. erst nachdem ich 1987 nach drüben fahren durfte und wieder zurück kam bin ich diesen schiet wieder losgeworden.


Hapedi hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#72

RE: Wo waren die Soldaten bei der Öffnung der Grenze?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 13.11.2014 14:06
von Rainman2 | 5.762 Beiträge

Kommt hier irgendjemand nochmal auf das Thema zurück?

Ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


94 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#73

RE: Wo waren die Soldaten bei der Öffnung der Grenze?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 13.11.2014 14:16
von Hapedi | 1.878 Beiträge

Zitat von Rainman2 im Beitrag #72
Kommt hier irgendjemand nochmal auf das Thema zurück?

Ciao Rainman




o.k. o.k. hast ja Recht

gruß Hapedi



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#74

RE: Wo waren die Soldaten bei der Öffnung der Grenze?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 13.11.2014 14:19
von icke-ek71 (gelöscht)
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ja ich warte ja auch auf eine antwort!! wo waren sie denn nun??? in den westen zu gehen war doch anderen vorbehalten!!!


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#75

RE: Wo waren die Soldaten bei der Öffnung der Grenze?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 13.11.2014 16:02
von exgakl | 7.237 Beiträge

Zitat von icke-ek71 im Beitrag #74
ja ich warte ja auch auf eine antwort!! wo waren sie denn nun??? in den westen zu gehen war doch anderen vorbehalten!!!


Die Soldaten werden wohl am 9.11.89 ganz normal ihren Grenzdienst versehen haben, so wie auch Unteroffiziere, Fähnriche und Offiziere in den Grenzsichernden Einheiten. Mit der Grenzöffnung waren ja am ehesten die Kräfte auf den Grenzübergangsstellen konfrontiert... da in dem Falle die Sicherungszüge- bzw. Kompanien aber auch die PKE. Die Kräfte für die GÜST Sicherung waren übrigens ganz normale Wehrdienstleistende....

VG exgakl

P.S. Was die Frage nach den Granatwerfen angeht die gab es nur im Grenzkommando Mitte und waren für den Ernstfall gedacht, hatten also nichts mit der eigentlichen Grenzsicherung zu tun!


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
94 und josy95 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 13.11.2014 16:27 | nach oben springen

#76

RE: Wo waren die Soldaten bei der Öffnung der Grenze?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 13.11.2014 17:16
von passport | 2.634 Beiträge

Durch die Neuregelung des Reisegesetztes der DDR und die damit verbundene Öffnung der Güsten ab 09.11.1989 für ALLE DDR-Bürger erfolgte die Kontrolle und Abfertigung durch die bereits dort tätigen Kontrollkräfte (PKE und GZA).
Auch die neu errichteten Grenzübergänge wurden am Anfang durch eigene Kräfte besetzt. So. zB. die Grenzübergänge Morsleben - Helmstedt oder Hötensleben - Schöningen usw. Die Kräfte der PKE und des GZA wurden verstärkt durch übernommene MA des MfS aus aufgelösten DE.
Am 21.01.1990 wurden alle ehem. operativ tätigen MA des MfS, auch die der HA VI, aus der Grenzkontrolle entfernt (Anweisung der Bürgerbewegten).
Nur die "echten" PK durften weiterarbeiten. Zum 01.04.1990 erfolgte die Übernahme zu den GT mit gleichzeitiger Herabsetzung des Dienstgrades.

Hier ein Bild eines neuen Grenzüberganges nach dem 09.11.1989
Anhand der Uniformen ist zu sehen das es sich um Passkontrolleure handelt.





passport


Stabsfähnrich, josy95 und Stuelpner haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 13.11.2014 17:20 | nach oben springen

#77

RE: Wo waren die Soldaten bei der Öffnung der Grenze?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 13.11.2014 17:21
von Pit 59 | 10.142 Beiträge

Und der Maler macht wohl gerade Frühstück an der Pommes Bude links


Hapedi hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#78

RE: Wo waren die Soldaten bei der Öffnung der Grenze?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 13.11.2014 20:04
von Stabsfähnrich | 2.046 Beiträge

Zitat von icke-ek71 im Beitrag #63
hallo stabsfähnrich,als ich am kanten war gab es als schwerste waffe die rpg 7!!die ist aber niemals zum dienst mit rausgenommen worden!!nur bei schießübungen kam sie in einsatz!!von einer granatwerfereinheit habe ich noch nichts gehört!!wofür gab es solche einheit bei den grenztuppen!eine aufgabe mußtet ihr ja haben!!!LG Bernd


Moin Bernd,

es gab zum Bsp. an der "grünen" Grenze - so zumindest ab 83/84 nicht nur das RPG 7. In den GK des III. GB gab es strukturmäßig auch die AGS und SPG. Dies waren rückstoßfreie Geschütze, welche z.T. auf UAZ montiert waren. Als ich vom GR 24 zum GR 33 versetzt wurde, hätte ich mir auch nie träumen lassen mal Hfw einer 120 mm Grantwerferbatterie zu sein. Geschweige denn überhaupt zu wissen, dass es diese gibt. Noch erstaunter war ich, dass die GT d. DDR sogar 85 mm Kanonnen hatte. Zugmittel für die 85 mm waren MTLB - zumindest bis 1988 - danach Ural 375 D und für die "Kirchkernspucker" W50 LA/A. Es gab im GR 33 sogar einen Flammwerferzug.
Bevor ich zu den "Aufgaben" der GwB komme, gestatte mir noch die Erklärung, dass in der GwB nur Soldaten des 1. DHj und des 3. DHj waren. Das 3. DHj waren in der Regel Soldaten welche nicht mehr für den Grenzdienst bestätigt waren. Dies hatte verschiedene Ursachen. Angefangen von Arreststrafen (3-10 Tage), gesundheitliche oder geringfügige disziplinare Ereignisse usw. Das 1. DHj wurde direkt von den GAR 40 bzw. 39 ins GR 33 zur GwB oder zur A-Batt. versetzt und führten dort die Grundausbildung als Kanonnier, Aufklärer, Fernsprecher durch. Ein Teil dieser Soldaten wurden aber auch als Hausmeister (z.B. im Ledigenwohnheim in der Parkaue), als Heizer im Regiment oder für anderen Verwendungen kommandiert. So waren u.a. drei Soldaten meiner Batt. in Dresden an der MAK. Dort im Rahmen der Sicherstellungsaufgaben (Wache+Küche).
Neben diesen Soldaten waren in meiner Batterie noch die s.g. Sportler. Hier insbesondere Boxer, Handballer und Fussballer.
Die Aufgaben der GwB beschränkten sich in Ausbildung, Wachdienste und zum ganz geringen Teil Hinterlandssicherung. Die Ausbildung erfolgte überwiegend im Regiment bzw. auf den Truppenübungsplatzen (StüP) Streganz, Annaburg (Scharfschießen), Rüthnik und Wernsdorf.
Ich hoffe dass ich deine Frage etwas beantwortet habe.


Mit freundlichen Grüßen - Chris
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josy95 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#79

RE: Wo waren die Soldaten bei der Öffnung der Grenze?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 13.11.2014 20:24
von Stabsfähnrich | 2.046 Beiträge

Zitat von passport im Beitrag #76
Durch die Neuregelung des Reisegesetztes der DDR und die damit verbundene Öffnung der Güsten ab 09.11.1989 für ALLE DDR-Bürger erfolgte die Kontrolle und Abfertigung durch die bereits dort tätigen Kontrollkräfte (PKE und GZA).
Auch die neu errichteten Grenzübergänge wurden am Anfang durch eigene Kräfte besetzt. So. zB. die Grenzübergänge Morsleben - Helmstedt oder Hötensleben - Schöningen usw. Die Kräfte der PKE und des GZA wurden verstärkt durch übernommene MA des MfS aus aufgelösten DE.
Am 21.01.1990 wurden alle ehem. operativ tätigen MA des MfS, auch die der HA VI, aus der Grenzkontrolle entfernt (Anweisung der Bürgerbewegten).
Nur die "echten" PK durften weiterarbeiten. Zum 01.04.1990 erfolgte die Übernahme zu den GT mit gleichzeitiger Herabsetzung des Dienstgrades.

Hier ein Bild eines neuen Grenzüberganges nach dem 09.11.1989
Anhand der Uniformen ist zu sehen das es sich um Passkontrolleure handelt.





passport


In Berlin zumindest an der Güst B-Sonnenallee fast gleicher Ablauf nur mit anderen Zeiten. Hier erfolgte bereits am 16. Januar 1990 die Herauslösung von anderen Diensteinheiten des MfS zuversetzen und beginnend ab 16. Januar die schrittweise übernahme der VI zu den Grenztruppen der DDR. Gleichfalls auch hier in 98% der Fälle eine Herabsetzung im Dienstgrad. Es gab sogar Fälle wo ein ehemaliger Oberleutnant oder Hauptmann der VI plötzlich als Oberfeldwebel/Stabsfeldwebel bei mir im Dienstzimmer stand und seine neue Vergleichsmitteilung vorzeigte.


Mit freundlichen Grüßen - Chris
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#80

RE: Wo waren die Soldaten bei der Öffnung der Grenze?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 13.11.2014 20:26
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von exgakl im Beitrag #75
Zitat von icke-ek71 im Beitrag #74
ja ich warte ja auch auf eine antwort!! wo waren sie denn nun??? in den westen zu gehen war doch anderen vorbehalten!!!


Die Soldaten werden wohl am 9.11.89 ganz normal ihren Grenzdienst versehen haben, so wie auch Unteroffiziere, Fähnriche und Offiziere in den Grenzsichernden Einheiten. Mit der Grenzöffnung waren ja am ehesten die Kräfte auf den Grenzübergangsstellen konfrontiert... da in dem Falle die Sicherungszüge- bzw. Kompanien aber auch die PKE. Die Kräfte für die GÜST Sicherung waren übrigens ganz normale Wehrdienstleistende....

VG exgakl

P.S. Was die Frage nach den Granatwerfen angeht die gab es nur im Grenzkommando Mitte und waren für den Ernstfall gedacht, hatten also nichts mit der eigentlichen Grenzsicherung zu tun!



o. k., @exgakl , der Verbleib oder Aufenthaltsort ist klar und geklärt.

Mich würde aber sehr interssieren, was in den Köpfen derer vorging, die nicht an den GÜST im Einsatz waren, sonder irgendwo in Wald und Flur, in GK jwd - als Randberliner weißte, was jwd heißt...!

Denn Miniradios, das Thema hatten wir ja schon, waren ja gang und gäbe bei den Grenzern. Und da wurde garantiert nicht nur klassische Musik auf DDR II gehört..., eher der ideologischen Diversion des Klassenfeindes das Ohr geliehen. Und ein jeder wußte, ob nun gläubig oder ungläubig- linientreu..., was los war...

josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
Stabsfähnrich hat sich für diesen Beitrag bedankt
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