#161

RE: Kirche in der DDR

in Leben in der DDR 18.11.2014 16:04
von Gelöschtes Mitglied
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Bitte trennen, christl. Glaube und Überlieferung und christl. Kirche als Institution....


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#162

RE: Kirche in der DDR

in Leben in der DDR 18.11.2014 16:46
von Barbara (gelöscht)
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Ja, Differenzierung tut - in jeder Hinsicht - Not!

Bornholmer Straße am 5-11-2014 um 2015 im Ersten (17)


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#163

RE: Kirche in der DDR

in Leben in der DDR 18.11.2014 18:41
von Regina | 643 Beiträge

Denkt ihr mal an die Überschrift?



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#164

RE: Kirche in der DDR

in Leben in der DDR 18.11.2014 18:50
von Telamon | 129 Beiträge

Was ich überhaupt nicht verstehe, warum bekämpfen sich Menschen oder töten sich sogar die einen anderen Glauben haben.
Das gilt sogar wenn sie einen unterschiedlichen christlichen Glauben haben. Die Kirche predigt doch Liebe und Vergebung.
Warum gibt es soviel Hass zwischen den verschiedenen Glaubensrichtungen, ein Ungläubiger (wie ich zum Beispiel) wird noch mit Verständnis
behandelt, jemand aber aus einer anderen Glaubensrichtung wird bekämpft. In der DDR habe ich diesen Hass zwischen den Glaubensrichtungen nicht gespürt, gab es ihn dort nicht?



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#165

RE: Kirche in der DDR

in Leben in der DDR 18.11.2014 20:52
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Telamon im Beitrag #164
Was ich überhaupt nicht verstehe, warum bekämpfen sich Menschen oder töten sich sogar die einen anderen Glauben haben.
Das gilt sogar wenn sie einen unterschiedlichen christlichen Glauben haben. Die Kirche predigt doch Liebe und Vergebung.
Warum gibt es soviel Hass zwischen den verschiedenen Glaubensrichtungen, ein Ungläubiger (wie ich zum Beispiel) wird noch mit Verständnis
behandelt, jemand aber aus einer anderen Glaubensrichtung wird bekämpft. In der DDR habe ich diesen Hass zwischen den Glaubensrichtungen nicht gespürt, gab es ihn dort nicht?


der Feind meines Feindes ist mein Freund - denken viele...


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#166

RE: Kirche in der DDR

in Leben in der DDR 18.11.2014 21:14
von Gelöschtes Mitglied
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Man kann Glauben und Kirche noch soviel zerreden oder ggf. auch diffamierend verhöhnen, wenn ein Mensch christlich glaubt, ist er ehrlicher, als seine Verächter. Weil es wohnt ihm inne, soll heißen, er trifft Entscheidungen im Leben, die seiner WA entspringen, und nicht dem Willen kurzzeitiger Modernität...
Um dies hier vielleicht etwas zu entkrampfen, natürlich gab es nicht unwesentliche Tendenzen, Glauben zu instrumentalisieren, allerdings haben sich die Betroffenen alsbald davon getrennt.

Angesichts der Überschrift bleibt die Frage, wie hat sich die Institution Kirche gegenüber der SED-Diktatur verhalten, einiges war ja schon geschrieben worden.
Und logischerweise kommt die Frage nach der Verträglichkeit mit der Hitler-Diktatur auf...

VG Klaus


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#167

RE: Kirche in der DDR

in Leben in der DDR 18.11.2014 21:58
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Hufklaus im Beitrag #166
Man kann Glauben und Kirche noch soviel zerreden oder ggf. auch diffamierend verhöhnen, wenn ein Mensch christlich glaubt, ist er ehrlicher, als seine Verächter. Weil es wohnt ihm inne, soll heißen, er trifft Entscheidungen im Leben, die seiner WA entspringen, und nicht dem Willen kurzzeitiger Modernität...
Um dies hier vielleicht etwas zu entkrampfen, natürlich gab es nicht unwesentliche Tendenzen, Glauben zu instrumentalisieren, allerdings haben sich die Betroffenen alsbald davon getrennt.

Angesichts der Überschrift bleibt die Frage, wie hat sich die Institution Kirche gegenüber der SED-Diktatur verhalten, einiges war ja schon geschrieben worden.
Und logischerweise kommt die Frage nach der Verträglichkeit mit der Hitler-Diktatur auf...

VG Klaus


@Hufklaus , ich achte den christlichen Glauben. Nur leider macht sich das gleiche Problem wie z.B. den Sozialisten gleich. Es gibt viele Menschen die wirklich und ehrlich glauben, vor diesen Menschen habe ich auch volle Achtung. Leider wird jede Form des Idealismus (Glaube) mißbraucht. Die Kirche ist für mich ein "rotes Tuch" so wie manch einer die "SED" als Verwalter der Ideologie Sozialismus "verdammt", so sehe ich das beim Thema "Glaube" und "Kirche", darum meine Trennung von Glaube und Kirche.
Eine jede Institution neigt zum Mißbrauch und Machtanreicherung. Ich habe in der DDR gut gefunden, das eine strikte Trennung zwischen Kirche und Staat statt gefunden hat. Leider hat der Staat auch seine Macht mißbraucht.

Übrigens hatte sich die Kirche recht gut mit der Hitler Diktatur arrangiert, was in der DDR weniger der Fall war.
"Ein Schelm der Schlechtes dabei denkt"


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#168

RE: Kirche in der DDR

in Leben in der DDR 18.11.2014 22:51
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Hufklaus im Beitrag #166
Angesichts der Überschrift bleibt die Frage, wie hat sich die Institution Kirche gegenüber der SED-Diktatur verhalten, einiges war ja schon geschrieben worden.
Und logischerweise kommt die Frage nach der Verträglichkeit mit der Hitler-Diktatur auf...


Wie sie sich verhalten hat? Ganz einfach - und das trifft auf beide Fragen zu: Sie hat sich arrangiert. Das hört sich negativ an, ist aber nicht so zu verstehen: Sie haben ihre selbst gestellte Aufgaben ernst genommen und den Gläubigen eine Heimstatt geboten. Einen Ort, an dem sie gemeinsam mit anderen Gläubigen beten und ihre Rituale zelebrieren konnten: Taufe, Konfirmation/Kommunion, Hochzeit, Begräbnis. Das, was den Christen wichtig war - und ist. Und so haben sie sich mit den Herrschenden arrangiert - so wie in den Jahrhunderten vorher auch.

Wer das kritisiert, möge doch folgende Frage beantworten: Was hätten die Kirchen denn sonst machen sollen? Offen opponieren und ein Verbot nicht nur riskieren, sondern bewusst herbeiführen? Oder ins Exil gehen und die Gläubigen sich selbst überlassen?

Nochmals: Ich rede hier nicht von den unendlichen Gräueltaten, die im Namen der Kirche begangen wurden. Ich rede hier auch nicht über Perversionen wie das Segnen von Kanonen. Ich rede hier über die "Basisarbeit", die tägliche Seelsorge für die Menschen, die Trost und Hoffnung brauchten - und diese auch bekamen. Sich über die Gefühle, die Bedürfnisse dieser Menschen zu erheben, sich darüber lustig zu machen oder sie abzukanzeln empfinde ich als ziemlich daneben. Auch wenn ich ansonsten und wie erwähnt mit dem Verein nichts am Hut habe.


94, Grenzverletzerin und Telamon haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#169

RE: Kirche in der DDR

in Leben in der DDR 19.11.2014 09:14
von Schuddelkind | 3.516 Beiträge

Auch wenn es den Anschein erweckt, ganz so widerstandslos war die Kirche im dritten Reich nun auch wieder nicht. Immerhin beruht die Einstellung der Aktion "T4" im wesentlichen auf dem Protest hoher kirchlichen Würdenträger und konsekutiv auf dem Unmut gerade katholischer Gläubiger. Besonders die Person August Clemens Graf von Galen sei hier genannt, der sich in mehren Predigten gegen das Regime wandte und ferner auch Kontakt zum Goedeler Kreis hatte. Gegenüber der Kirche führte selbst Hitler einen Eiertanz auf, ganz auf Konfrontation wollte er dann auch nicht gehen, fürchtete er doch, das er damit besonders in katholischen Hochburgen wie Bayern oder dem Münsterland die Bevölkerung gegen sich aufbringen könnte. So verschob man die endgültige "Lösung" des Problems auf die Zeit nach dem "Endsieg". Ähnlich verhielt sich das SED-Regime, um mal wieder den Bogen zu schlagen. Verfestigte, über Jahrhunderte entstandene Glaubenstraditionen kann man nicht so einfach mit einer Ideologie vom Tisch wischen. Ein Ansatzpunkt übrigens, den sich die westlichen Politiker im Bezug auf die arabischen Staaten mal hinter die Löffel schreiben sollten!


Intellektuelle spielen Telecaster
Telamon hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 19.11.2014 09:16 | nach oben springen

#170

RE: Kirche in der DDR

in Leben in der DDR 19.11.2014 14:24
von Barbara (gelöscht)
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Zitat von Telamon im Beitrag #164
Was ich überhaupt nicht verstehe, warum bekämpfen sich Menschen oder töten sich sogar die einen anderen Glauben haben.
Das gilt sogar wenn sie einen unterschiedlichen christlichen Glauben haben. Die Kirche predigt doch Liebe und Vergebung.
Warum gibt es soviel Hass zwischen den verschiedenen Glaubensrichtungen, ein Ungläubiger (wie ich zum Beispiel) wird noch mit Verständnis
behandelt, jemand aber aus einer anderen Glaubensrichtung wird bekämpft. In der DDR habe ich diesen Hass zwischen den Glaubensrichtungen nicht gespürt, gab es ihn dort nicht?




Es geht nie um Glauben oder Religion, das ist nur vorgeschoben. Es geht immer nur um Macht.
Dasselbe gilt für sog. "Ethnische Konflikte".
.


Schuddelkind und Telamon haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#171

RE: Kirche in der DDR

in Leben in der DDR 19.11.2014 16:56
von Telamon | 129 Beiträge

Dieser Machterhalt ging aber nicht immer von der Kirche aus, gerade wenn man sich zurück in der Geschichte bewegt (z.B. Mittelalter), war die Kirche ein Instrument der Könige und Fürsten um Ihre Macht zu festigen und zu erhalten. In der DDR wurde die Kirche ja nicht benötigt um die Macht zu erhalten, sondern es war ein unliebsames Bestandteil der Gesellschaft.



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#172

RE: Kirche in der DDR

in Leben in der DDR 19.11.2014 17:26
von Gert | 12.368 Beiträge

Zitat von Bürger der DDR im Beitrag #167
Zitat von Hufklaus im Beitrag #166
Man kann Glauben und Kirche noch soviel zerreden oder ggf. auch diffamierend verhöhnen, wenn ein Mensch christlich glaubt, ist er ehrlicher, als seine Verächter. Weil es wohnt ihm inne, soll heißen, er trifft Entscheidungen im Leben, die seiner WA entspringen, und nicht dem Willen kurzzeitiger Modernität...
Um dies hier vielleicht etwas zu entkrampfen, natürlich gab es nicht unwesentliche Tendenzen, Glauben zu instrumentalisieren, allerdings haben sich die Betroffenen alsbald davon getrennt.

Angesichts der Überschrift bleibt die Frage, wie hat sich die Institution Kirche gegenüber der SED-Diktatur verhalten, einiges war ja schon geschrieben worden.
Und logischerweise kommt die Frage nach der Verträglichkeit mit der Hitler-Diktatur auf...

VG Klaus


@Hufklaus , ich achte den christlichen Glauben. Nur leider macht sich das gleiche Problem wie z.B. den Sozialisten gleich. Es gibt viele Menschen die wirklich und ehrlich glauben, vor diesen Menschen habe ich auch volle Achtung. Leider wird jede Form des Idealismus (Glaube) mißbraucht. Die Kirche ist für mich ein "rotes Tuch" so wie manch einer die "SED" als Verwalter der Ideologie Sozialismus "verdammt", so sehe ich das beim Thema "Glaube" und "Kirche", darum meine Trennung von Glaube und Kirche.
Eine jede Institution neigt zum Mißbrauch und Machtanreicherung. Ich habe in der DDR gut gefunden, das eine strikte Trennung zwischen Kirche und Staat statt gefunden hat. Leider hat der Staat auch seine Macht mißbraucht.

Übrigens hatte sich die Kirche recht gut mit der Hitler Diktatur arrangiert, was in der DDR weniger der Fall war.
"Ein Schelm der Schlechtes dabei denkt"

Das solltest du etwas differenzierter sehen.Die katholische Kirche hat1933 einen Deal mit dem Hitler Regime gemacht, das so genannte Reichskonkordat ausgehandelt. Damit hatten sie ihre Ruhe vor den Nazis.Ganz kläglich hat die katholische Kirche versagt bei der Verfolgung der Juden.Dem Vatikan war bekannt was in den Todeslagern stattfand, trotzdem haben Sie nichts dagegen unternommen.
Aus den Reihen der evangelischen Kirche kam jedoch viel Widerstand gegen die Nazis.Dafür haben einige Pfarrer mit ihrem Leben bezahlt


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
zuletzt bearbeitet 19.11.2014 17:30 | nach oben springen

#173

RE: Kirche in der DDR

in Leben in der DDR 19.11.2014 18:22
von der glatte | 1.356 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #172
Zitat von Bürger der DDR im Beitrag #167
Zitat von Hufklaus im Beitrag #166
Man kann Glauben und Kirche noch soviel zerreden oder ggf. auch diffamierend verhöhnen, wenn ein Mensch christlich glaubt, ist er ehrlicher, als seine Verächter. Weil es wohnt ihm inne, soll heißen, er trifft Entscheidungen im Leben, die seiner WA entspringen, und nicht dem Willen kurzzeitiger Modernität...
Um dies hier vielleicht etwas zu entkrampfen, natürlich gab es nicht unwesentliche Tendenzen, Glauben zu instrumentalisieren, allerdings haben sich die Betroffenen alsbald davon getrennt.

Angesichts der Überschrift bleibt die Frage, wie hat sich die Institution Kirche gegenüber der SED-Diktatur verhalten, einiges war ja schon geschrieben worden.
Und logischerweise kommt die Frage nach der Verträglichkeit mit der Hitler-Diktatur auf...

VG Klaus


@Hufklaus , ich achte den christlichen Glauben. Nur leider macht sich das gleiche Problem wie z.B. den Sozialisten gleich. Es gibt viele Menschen die wirklich und ehrlich glauben, vor diesen Menschen habe ich auch volle Achtung. Leider wird jede Form des Idealismus (Glaube) mißbraucht. Die Kirche ist für mich ein "rotes Tuch" so wie manch einer die "SED" als Verwalter der Ideologie Sozialismus "verdammt", so sehe ich das beim Thema "Glaube" und "Kirche", darum meine Trennung von Glaube und Kirche.
Eine jede Institution neigt zum Mißbrauch und Machtanreicherung. Ich habe in der DDR gut gefunden, das eine strikte Trennung zwischen Kirche und Staat statt gefunden hat. Leider hat der Staat auch seine Macht mißbraucht.

Übrigens hatte sich die Kirche recht gut mit der Hitler Diktatur arrangiert, was in der DDR weniger der Fall war.
"Ein Schelm der Schlechtes dabei denkt"

Das solltest du etwas differenzierter sehen.Die katholische Kirche hat1933 einen Deal mit dem Hitler Regime gemacht, das so genannte Reichskonkordat ausgehandelt. Damit hatten sie ihre Ruhe vor den Nazis.Ganz kläglich hat die katholische Kirche versagt bei der Verfolgung der Juden.Dem Vatikan war bekannt was in den Todeslagern stattfand, trotzdem haben Sie nichts dagegen unternommen.
Aus den Reihen der evangelischen Kirche kam jedoch viel Widerstand gegen die Nazis.Dafür haben einige Pfarrer mit ihrem Leben bezahlt



Hallo Gert, wirklich nichts? Mehr als Du Dir denken kannst!

Gerade dieses Thema ist schon so oft betrachtet worden. Nur zwei Bücher darüber, es gibt noch viele andere mehr, solltest Du eventuell einmal lesen?

Pierre Blet, Papst Pius XII: und der Zweite Weltkrieg

Peter Godman, Der Vatikan und Hitler


Hättest Du dazu auch einige Buchempfehlungen für mich?

Gruß Reiner


ACRITER ET FIDELITER


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#174

RE: Kirche in der DDR

in Leben in der DDR 19.11.2014 18:27
von Barbara (gelöscht)
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Zitat von Telamon im Beitrag #171
Dieser Machterhalt ging aber nicht immer von der Kirche aus, gerade wenn man sich zurück in der Geschichte bewegt (z.B. Mittelalter), war die Kirche ein Instrument der Könige und Fürsten um Ihre Macht zu festigen und zu erhalten. In der DDR wurde die Kirche ja nicht benötigt um die Macht zu erhalten, sondern es war ein unliebsames Bestandteil der Gesellschaft.



ich möchte hinzufügen:

der Vatikan (der Papst) selbst war über Jahrhunderte eine ganz eigenständige politische Macht bzw. (Kur-)Fürsten waren oft Bischöfe in einer Person.

Die Bezeichnung der deutschen Kaiser als Kaiser des "Hl. römischen Reiches deutscher Nation" geht darauf zurück, dass die deutschen Kaiser bzgl. ihres Kaisertums dem Segen des Papstes bedurften, ihn im Gegenzug widerum ggf. politisch (militärisch) unterstützten.

Wie stark der politische Einfluss eines Papstes sein konnte, sieht man am Beispiel Heinrichs IV mit seinem "Gang nach Canossa" - wo dieser vor dem Papst "zu Kreuze kriechen musste".

(sehr vereinfachte Darstellung)


Bzgl. der (ev) Kirche in der DDR: in dem sie Menschen für ihre politische Kritik Raum boten, wurde die Macht des Staates in Frage gestellt. - Das ist eine weitere und andere Auffassung von Macht :-)
.


Telamon hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#175

RE: Kirche in der DDR

in Leben in der DDR 19.11.2014 18:43
von Schuddelkind | 3.516 Beiträge

Zitat von Telamon im Beitrag #171
Dieser Machterhalt ging aber nicht immer von der Kirche aus, gerade wenn man sich zurück in der Geschichte bewegt (z.B. Mittelalter), war die Kirche ein Instrument der Könige und Fürsten um Ihre Macht zu festigen und zu erhalten. In der DDR wurde die Kirche ja nicht benötigt um die Macht zu erhalten, sondern es war ein unliebsames Bestandteil der Gesellschaft.


Nicht ganz richtig. Eher konkurrierten die Könige und Fürsten und die Kirche um die Macht im Staat. Kirchliche Würdenträger hatten in dieser Zeit häufig auch "weltliche" Machtbefugnisse. Sonst wäre Heinrich der IV ja auch nicht nach Canossa gegangen . Stichwort "Investiturstreit".


Intellektuelle spielen Telecaster
Telamon hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#176

RE: Kirche in der DDR

in Leben in der DDR 19.11.2014 18:44
von Schuddelkind | 3.516 Beiträge

@Barbara , zwei Dumme, ein Gedanke.......


Intellektuelle spielen Telecaster
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#177

RE: Kirche in der DDR

in Leben in der DDR 19.11.2014 18:59
von Barbara (gelöscht)
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Wie war das Schuddel: Das Ergebnis westl. Inkontinenz :-)

---------

sorry, ernsthaft weiter.
.


zuletzt bearbeitet 19.11.2014 18:59 | nach oben springen

#178

RE: Kirche in der DDR

in Leben in der DDR 19.11.2014 19:19
von Gelöschtes Mitglied
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Der Vatikan hat sich meiner Meinung nach für das Untertauchen von Nazis nach dem 2. WK stark gemacht. Diese Fluchtrouten wurden "Rattenlinie" oder "Klosterroute" genannt.
Dies ist auch unter "Wikipediea" nachzulesen, ich habe einen sehr guten Filmbericht darüber gesehen.
Dies gibt mir doch zu denken, so groß kann der Widerstand gegen die Nazis da wohl nicht gewesen sein. Für mich ist die Kirche schon immer ein Machtinstrument der "Reaktion" und die Kirche hat im "Untergrund" gegen die DDR gearbeitet und das fromm getarnt als "Nächstenliebe".

Übrigens ich vermisse hier die Häme über den Lebenstil der Kirchenobrigkeit in der DDR, da wurde bei Parteigrößen schon vom Leder gezogen. das der Landesbischof in Eisenach ein Holzhaus aus (glaube) Schweden oder Finnland bewohnte und einen Volvo fuhr war da in ordnung. Dem Bezirksparteisekretär wurde über der "Wolga" nicht gegönnt.....


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#179

RE: Kirche in der DDR

in Leben in der DDR 19.11.2014 19:27
von Gelöschtes Mitglied
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Falsch Tom, die 1 Sekretäre der BL, fuhren erst Tatra und dann Peugot, sowie die Vorsitzenden des R.d. Bezirkes! Die Volvos für die Kirchenleute wurden von der BRD-Kirche bezahlt!
Grüsse steffen52


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#180

RE: Kirche in der DDR

in Leben in der DDR 19.11.2014 19:31
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von steffen52 im Beitrag #179
Falsch Tom, die 1 Sekretäre der BL, fuhren erst Tatra und dann Peugot, sowie die Vorsitzenden des R.d. Bezirkes! Die Volvos für die Kirchenleute wurden von der BRD-Kirche bezahlt!
Grüsse steffen52


Ehrlich gesagt ist mir egal ob von der BRD Kirche "gespendet", da haben die Parteisekretäre wenigstens ihre Kaleschen von unseren Beiträgen fahren dürfen, ist doch viel ehrlicher


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