#81

RE: Kirche in der DDR

in Leben in der DDR 13.11.2014 14:16
von der glatte | 1.356 Beiträge

Einen Glauben zu haben ist nicht schlecht und tut keinem weh. Um einen Moment der Stille, der inneren Einkehr zu genießen, braucht man keine Kirche. Das geht überall, wenn man will. Dazu muss ich in keiner kirchlichen Gemeinde sein.

Viele Menschen besinnen sich im Leben und sind auf der Suche nach Gott. Oft hat dieser Mensch ein bestimmtes Erlebnis gehabt, hat einen persönlichen Schicksalsschlag erlitten oder ein Mitglied der Familie verloren. Dann plötzlich wird Gott für viele interessant. Und warum denn nicht?

Es gibt in den Kirchen ein für mich wunderbares Wort "Nächstenliebe". Das bedeutet auch einfach für jemanden da zu sein und ihm das Gefühl der Kälte und der Einsamkeit zu nehmen. Das Materielle muss nicht im Vordergrund stehen, der Wille allein reicht oft schon aus.

Ich will damit sagen, ein liebes tröstendes Wort kann viel bewirken, ein zusätzliches "Danke" kostet kein Geld. Ein offenes Ohr oder nur die Bereitschaft zuzuhören kann vielen Menschen helfen. Und ich bin froh, dass ich das von den Kirchen gelernt habe und heute noch kann.

Reiner


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#82

RE: Kirche in der DDR

in Leben in der DDR 13.11.2014 15:11
von Regina | 643 Beiträge

Die Kirche hat sehr gut über das geheime Leben in der DDR gewußt.
Es gab auch einen innerkirchlichen Kurierdienst, die die besondere Post transportierte.
Es gab aber auch einige hohe Kirchenführer die für Herr E. M. gearbeitet haben.
Es geht nicht um die Kirchensteuer bei diesem Thema
Die Kirche hatte einige Kindergärten, Altersheime und Krankenhäuser, wo für man immer Geld brauchte.
Manche Genossen, auch die immer gegen die Kirche waren, sind lieber wenn sie krank waren in kirchl. Krankenhäusern gegangen
Warum??



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#83

RE: Kirche in der DDR

in Leben in der DDR 13.11.2014 16:05
von Gelöschtes Mitglied
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Hat die Kirche denn Ihre Leistungen nicht auch abgerechnet, oder war das reiner Samariterdienst?


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#84

RE: Kirche in der DDR

in Leben in der DDR 13.11.2014 17:11
von Damals87 | 503 Beiträge

Hallo,

in der BRD rechnen die Kirchen jegliche Leistung, die sie in ihren sozialen Einrichtungen erbringen, auf Heller und Pfennig mit den Sozialversicherungen ab.
Nichts davon wird aus der Kirchensteuer bzw. aus Eigenmitteln finanziert.

Ich schließe mich der Frage von @Bürger der DDR an: Wie war das in der DDR?

Grüße aus Hessen


„Leben lässt sich nur rückwärts verstehen, muss aber vorwärts gelebt werden.“ Sören Kierkegaard


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#85

RE: Kirche in der DDR

in Leben in der DDR 13.11.2014 18:47
von Gelöschtes Mitglied
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Also, nun mal zu den Fakten... Ich kenne in einer benachbarten Stadt, die in der DDR auch Kreisstadt war, ein kirchliches Krankenhaus, das im "Krankenhausplan des Bezirkes Schwerin" den Status eines Kreiskrankenhauses innehatte.
Die Finanzierung lief über damals übliche staatliche Wege! Das bedeutete auch, dass für behandelte Pat. der damaligen SVK (Einheits-Krankenkasse) bzw. den anderen Kostenträgern Rechnungen erstellt worden sind.
Bei Investitionen im med.-techn. Bereich bzw. baulicher Sanierung muss es Vereinbarungen zwischen dem Staat und der Kirche gegeben haben, denn man wird kaum Infos finden, wie das geregelt wurde. Medizintechnisch hatte man dort relativ frühzeitig sehr moderne Ultraschll-Untersuchungstechnik und alsbald auch einen Computertomographen.
Nach einem vernichtenden Brand in den 80er Jahren(?) war jedenfalls ungewöhnlich schnell und modern erweiternd saniert worden. Genauere Infos zur Rolle von Finanzen aus kirchlichem Ursprung sind nicht bekannt geworden, jedoch anzunehmen.

VG Klaus


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#86

RE: Kirche in der DDR

in Leben in der DDR 13.11.2014 20:34
von Gelöschtes Mitglied
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@Hufklaus , Danke, so ähnlich habe ich mir das gedacht. Ist ja klar das die Kirchl. Krankenhäuser ebenso in das System der Sozialversicherung eingebunden waren.


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#87

RE: Kirche in der DDR

in Leben in der DDR 13.11.2014 21:19
von Grenzerhans | 274 Beiträge

In meinem Beitrag zu diesem Thema, stellte ich die rhetorische Frage , welchen Einfluß hat die Kirche auf die Entwicklung einer Gesellschaft.
Insbesondere auf die "Revolution" in der DDR.
Seit bestehen der Kirche wurden die Menschen manipuliert. Immer im Geist der Kirche. Ich will nicht auf die einzelnen Epochen oder Jahrhunderte
eingehen. Die kennt jeder. Hexenhammer und damit daraus resultierten grausamen Repressionen. Segnung von Waffen in den Kriegen, etc.
Eisenringtheo hat in seinem Beitrag # 72 die Richtige Aussage getroffen.
Im zweiten Abschnitt ging er auf die finanzielle Lage der Kirche in der DDR ein. Der Ausgleich der fehlenden finanziellen Mittel in der Kirche wurde
durch die Kirche der BRD geleistet. Dadurch hatte die Kirche, sprich die BRD, Einfluß auf die Gesellschaft in der DDR.
Mir ist bekannt, die Kirche ist auch humanistische in der DDR tätig gewesen. Aber das bringt mich nicht von meiner Meinung ab, die Kirche ist die
treibende Kraft bei den Veränderungen in der DDR gewesen.

Grenzerhans


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#88

RE: Kirche in der DDR

in Leben in der DDR 13.11.2014 21:36
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Grenzerhans im Beitrag #87
In meinem Beitrag zu diesem Thema, stellte ich die rhetorische Frage , welchen Einfluß hat die Kirche auf die Entwicklung einer Gesellschaft.
Insbesondere auf die "Revolution" in der DDR.
Seit bestehen der Kirche wurden die Menschen manipuliert. Immer im Geist der Kirche. Ich will nicht auf die einzelnen Epochen oder Jahrhunderte
eingehen. Die kennt jeder. Hexenhammer und damit daraus resultierten grausamen Repressionen. Segnung von Waffen in den Kriegen, etc.
Eisenringtheo hat in seinem Beitrag # 72 die Richtige Aussage getroffen.
Im zweiten Abschnitt ging er auf die finanzielle Lage der Kirche in der DDR ein. Der Ausgleich der fehlenden finanziellen Mittel in der Kirche wurde
durch die Kirche der BRD geleistet. Dadurch hatte die Kirche, sprich die BRD, Einfluß auf die Gesellschaft in der DDR.
Mir ist bekannt, die Kirche ist auch humanistische in der DDR tätig gewesen. Aber das bringt mich nicht von meiner Meinung ab, die Kirche ist die
treibende Kraft bei den Veränderungen in der DDR gewesen.

Grenzerhans


Ist doch egal wer mit geholfen hat, die Hauptsache es wurde was verändert! Das die Kirche ein Rolle mit spielte, das ist ja nun bekannt!
Grüsse steffen52


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#89

RE: Kirche in der DDR

in Leben in der DDR 13.11.2014 21:49
von Grenzerhans | 274 Beiträge

Steffen 52

jetzt geht es mir bei Dir wie mit der Kirche.


Grenzerhans


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#90

RE: Kirche in der DDR

in Leben in der DDR 13.11.2014 21:51
von Hapedi | 1.885 Beiträge

Wir wollten unsere Tochter 1986 bei uns in der Stadt zur Taufe anmelden , sie war allerdings schon 14 Jahre alt . Der zuständige Pfarrer lehnte ab .
Mit der Begründung , ich solle meine Politischen Aktivitäten ändern , schlug aber paar km weiter uns einen Pfarrer vor der nach seiner Meinung schon Ärger mit sochen Leuten wie uns hat . Dießer Pfarrer hat es dann sofort angenommen . Der war auch dann sehr aktiv in der Bürgerbewegung tätig

Gruß Hapedi



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#91

RE: Kirche in der DDR

in Leben in der DDR 13.11.2014 21:59
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Grenzerhans im Beitrag #89
Steffen 52

jetzt geht es mir bei Dir wie mit der Kirche.


Grenzerhans

So sind die treibenden Kräfte!!!!
Grüsse steffen52


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#92

RE: Kirche in der DDR

in Leben in der DDR 13.11.2014 22:32
von Barbara (gelöscht)
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Zitat von Telamon im Beitrag #78
Ich freue mich das in diesem Forum so offen und ehrlich darüber gesprochen wird.
Als ich 1988 in den Westen kam, wollte keiner mit mir darüber sprechen, für mich war das Thema ja völlig neu. Das Thema ist für viele Tabu im Westen, es wird in die Kirche gegangen und es gab keine Antwort warum?
Ich bitte es nicht als Reizthema zu sehen, Christen gegen Nichtchristen oder Osten gegen Westen. Es geht mir um eine sachliche Aufklärung.
Ich habe bis jetzt viel dazu gelernt und für mich zeigen sich auch Vergleiche zwischen dem Glauben an ein höheres Wesen und an eine Gesellschaftsordnung, beeinflusst durch Elternhaus, Schule und Umwelt.



Das überrascht mich jetzt ein bisschen.
Ich erzähle es mal aus meiner (west-) Biografie.
Ich bin katholisch aufgewachsen. Als Kind im kath. Kindergarten/Kinderhort, die Grundschule war staatlich, mein erstes Gymnasium war Ordens-geführt, allerdings auch mit weltlichen Lehrern.
Mit der Erziehung war sonntäglicher morgendlicher Kirchgang verbunden, am Nachmittag noch eine Andacht. In der Schule war 1 Mal die Woche Frühmesse angesagt.
Wie war das mit dem Glauben? Als kleines Kind war ich sehr gläubig und habe die biblische Geschichte wie ein Märchenbuch aufgefasst und vor allem beim Leiden Christi und den dem der Märthyrer sehr mitgelitten.
Einhergehend damit war der Empfang der Sakramente, wie Taufe (im Babyalter), die Kommunion und regelmäßig Beichte :-) Dabei musste man sich schon manchmal was aus den Fingern saugen, denn was verbricht man schon als kleines Kind großartig? Also irgendwas mit Lügen oder Fluchen. Als Buße gab es meistens das Abbeten eines Rosenkranzes (Ave Maria)

Kommunion war schön, mit dem weißes Kleidchen und den sorgsam gehüteten ersten Lackschuhen und dem Lesen der ganzen Heiligengeschichten.

Ich habe die Rituale in der Kirche immer sehr gemocht: es roch nach Weihrauch, die Kirche mit Blumen und Kerzen geschmückt, die Orgelmusik, das gemeinsame Singen. Vor allem natürlich an den Festtagen. An denen gab es auch Prozessionen, durch die Stadt oder den kreuzweg Jesu entlang. Zu Maria Himmelfahrt haben wir immer die ganze Straße vor der Schule mit Blütenköpfen ausgelegt, so was sieht man in den mediterranen Ländern z.T. heute noch.

Mit Beginn der Pubertät, mit dem Älter werden, veränderte sich diese gläubige Einstellung, ich begann zu hinterfragen. Der Religionsunterricht in der Schule änderte sich auch, weg von den Märchen-Geschichten und mehr zu den allgemeinen Fragen von Ethik und Moral. Das vermischte sich zunehmend mit Philosophischen Fragen, Philosophie habe ich dann in der Oberstufe auch gewählt. Irgendwann war es auch vorbei mit dieser Art kindlichem Glauben, aber das grundsätzliche soziale Fundament, dass in der Kindheit durch die Religion vermittelt wurde war gelegt.

Heute bin ich ziemlich kritisch jeglicher Art von Glauben gegenüber, ich glaube aber dass Menschen an etwas glauben wollen und müssen, etwas woran sie sich manchmal anlehnen können. Das kann ganz unterschiedlich aussehen und ich meine man sollte es respektieren.

Kirchen selbst suche ich auch heute noch sehr gerne auf, weil sie Orte der Meditation sind, wo man mit sich alleine sein kann. Eine schöne transzendente Atmosphäre haben. Und oft große Kunstwerke beherbergen. Blumen und Kerzen verbunden mit dem Duft von Weihrauch mag ich auch immer noch sehr, das ist wohl kindlich geprägt :-)
.


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#93

RE: Kirche in der DDR

in Leben in der DDR 13.11.2014 23:31
von Grenzerhans | 274 Beiträge

Bei einer Diskussion, oder Disput, wie man will, mit dem Pfarrer der Kirche in Berlin-Köpenick, den Namen der Kirche habe ich vergessen, jedenfalls
die neben dem Köpenicker Rathaus (Schuster Vogt).
Diese Diskussion fand schon in der "Wendezeit" statt. Er fragte mich, sinngemäß, was ich von der derzeitigen Entwicklung halte und ich dazu stehen würde Ich habe ihm meine Meinung gesagt. Teilweise hat er meine Meinung akzeptiert. Dann wurde er persönlich. Meine Ex-Frau bekam die
Anwandlung, die Kirche zu besuchen.Der Pastor kannte ja meine EX-Frau.
Er fragte mich, warum meine Kinder nicht ihrer Mutter folgten. Zwei meiner Söhne studierten zu diesem Zeitpunkt. Der eine in Halle.Physik
und der Zweite an der Humboldt-Uni. Ich erklärte ihm, dass keinerlei Interesse besten würde.
Mir ging diese Diskussioin auf den "Wecker". Ich habe ihn dann gefragt, wo der liebe Gott war, als ich mit meiner Mutter 4 Jahre lang auf der
Flucht waren und uns keiner aufnehmen wollte..Wo der liebe Gott war, als Kinder und Frauen in Gotteshäusern (Eigentum der Kirche?)
bestialisch umgebracht wurden. Ich will nicht das geschwafle diese nGottesdieners hier wiedergeben. Das würde Seiten füllen.
Fakt ist, dass mich keiner mehr von der Ideologie der Kirche überzeugt.

Grenzerhans


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#94

RE: Kirche in der DDR

in Leben in der DDR 14.11.2014 00:05
von der glatte | 1.356 Beiträge

Zitat von Grenzerhans im Beitrag #93
Bei einer Diskussion, oder Disput, wie man will, mit dem Pfarrer der Kirche in Berlin-Köpenick, den Namen der Kirche habe ich vergessen, jedenfalls
die neben dem Köpenicker Rathaus (Schuster Vogt).
Diese Diskussion fand schon in der "Wendezeit" statt. Er fragte mich, sinngemäß, was ich von der derzeitigen Entwicklung halte und ich dazu stehen würde Ich habe ihm meine Meinung gesagt. Teilweise hat er meine Meinung akzeptiert. Dann wurde er persönlich. Meine Ex-Frau bekam die
Anwandlung, die Kirche zu besuchen.Der Pastor kannte ja meine EX-Frau.
Er fragte mich, warum meine Kinder nicht ihrer Mutter folgten. Zwei meiner Söhne studierten zu diesem Zeitpunkt. Der eine in Halle.Physik
und der Zweite an der Humboldt-Uni. Ich erklärte ihm, dass keinerlei Interesse besten würde.

Mir ging diese Diskussioin auf den "Wecker". Ich habe ihn dann gefragt, wo der liebe Gott war, als ich mit meiner Mutter 4 Jahre lang auf der
Flucht waren und uns keiner aufnehmen wollte..Wo der liebe Gott war, als Kinder und Frauen in Gotteshäusern (Eigentum der Kirche?)
bestialisch umgebracht wurden.
Ich will nicht das geschwafle diese nGottesdieners hier wiedergeben. Das würde Seiten füllen.
Fakt ist, dass mich keiner mehr von der Ideologie der Kirche überzeugt.

Grenzerhans





Gestatte mir drei Fragen dazu.

lila Du nimmst Dir hier das Recht Deine Meinung zu äußern, allerdings Anderen verwehrst Du das, warum?

grün Warum hast Du auf die Frage vom Pfarrer geantwortet und nicht Deine Söhne selbst?

orange Was für eine Antwort hast Du vom Pfarrer auf Deine berechtigten Fragen erwartet?

Gruß Reiner


ACRITER ET FIDELITER


94 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#95

RE: Kirche in der DDR

in Leben in der DDR 14.11.2014 01:40
von Grenzerhans | 274 Beiträge

Antwort an "der Glatte" # 94.

Zu deiner ersten Frage.
Wieso verwehre ich die Meinung von anderen Personen. Ich habe nur nicht die Argumente von ihm akzeptiert. Er hatte mir von seiner Seite keine
Beweise erbracht, die mich überzeugten. Auch wenn er Priester war.
Diese Frage.über die Einstellung meiner Söhne zur Kirche und der Politik der BRD verstehe ich überhaut nicht. Ich kannte und kenne die Einstellungen meiner Söhne in Fragen der Politik der BRD. Also, kann ich mir erlauben, ihre Denkweise zu Ausdruck zu bringen.Es wäre traurig wenn ich nicht die politische Einstellung meiner Kinder einschätzen könnte.
Reiner, was sollte er denn nach Deiner Meinung antworten, oder was antwortest Du mir auf meine Frage. Wo war denn der liebe Gott?
Wenn Du antworten solltes, bitte keine Plattitüden. Argumente die logisch sind und mich überzeugen ,akzeptiere ich.
Keine Angst, ich bin kein "Betonkopf".

Grenzerhans


Telamon und der glatte haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#96

RE: Kirche in der DDR

in Leben in der DDR 14.11.2014 15:20
von der glatte | 1.356 Beiträge

Zitat von Grenzerhans im Beitrag #95
Antwort an "der Glatte" # 94.

Zu deiner ersten Frage.
Wieso verwehre ich die Meinung von anderen Personen. Ich habe nur nicht die Argumente von ihm akzeptiert. Er hatte mir von seiner Seite keine
Beweise erbracht, die mich überzeugten. Auch wenn er Priester war.
Diese Frage.über die Einstellung meiner Söhne zur Kirche und der Politik der BRD verstehe ich überhaut nicht. Ich kannte und kenne die Einstellungen meiner Söhne in Fragen der Politik der BRD. Also, kann ich mir erlauben, ihre Denkweise zu Ausdruck zu bringen.Es wäre traurig wenn ich nicht die politische Einstellung meiner Kinder einschätzen könnte.
Reiner, was sollte er denn nach Deiner Meinung antworten, oder was antwortest Du mir auf meine Frage. Wo war denn der liebe Gott?
Wenn Du antworten solltes, bitte keine Plattitüden. Argumente die logisch sind und mich überzeugen ,akzeptiere ich.
Keine Angst, ich bin kein "Betonkopf".

Grenzerhans


Hallo, ich habe Deine Antworten gelesen.

Zur ersten Frage von mir. Also ich meinte damit, dass Du hier uns nur Deine Argumente aufgeführt hattest. Die Argumente bzw. Ausführungen vom Pfarrer, werden nicht mit einem Satz erwähnt, sollten aber nicht fehlen, gerade damit man sich ein eigenes Bild machen kann.

Zur zweiten Frage. Nun, der Pfarrer hatte sich ja auch offensichtlich mit der Frage an Dich gewandt und darauf hast Du geantwortet. Ich persönlich hätte allerdings Deine beiden Söhne angesprochen, wenn ich überhaupt danach gefragt hätte.

Zur dritten Frage: Genau! Was hätte er wohl einem Menschen antworten sollen, welcher so viel Leid und Elend erleben musste? Glaube mir ein Pfarrer ist nicht Gott, er ist ein Mensch wie Du und ich, mit all den ganzen menschlichen Schwächen. Kein Gott oder Pfarrer kann Dir darauf eine Antwort geben, denn die Antwort suchen wir meist immer am falschem Ort. Nicht Gott sondern der Mensch selbst ist die Antwort.

Ich muss Dich nicht überzeugen und Du musst auch nicht meine Antworten akzeptieren, darum geht es sicherlich auch nicht. Auch ich bin kein "Betonkopf" und respektiere jede Meinung zum Thema.

Gruß Reiner


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Regina hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 14.11.2014 15:40 | nach oben springen

#97

RE: Kirche in der DDR

in Leben in der DDR 14.11.2014 17:27
von Regina | 643 Beiträge

Zitat von Grenzerhans im Beitrag #95
Antwort an "der Glatte" # 94.

Zu deiner ersten Frage.
Wieso verwehre ich die Meinung von anderen Personen. Ich habe nur nicht die Argumente von ihm akzeptiert. Er hatte mir von seiner Seite keine
Beweise erbracht, die mich überzeugten. Auch wenn er Priester war.
Diese Frage.über die Einstellung meiner Söhne zur Kirche und der Politik der BRD verstehe ich überhaut nicht. Ich kannte und kenne die Einstellungen meiner Söhne in Fragen der Politik der BRD. Also, kann ich mir erlauben, ihre Denkweise zu Ausdruck zu bringen.Es wäre traurig wenn ich nicht die politische Einstellung meiner Kinder einschätzen könnte.
Reiner, was sollte er denn nach Deiner Meinung antworten, oder was antwortest Du mir auf meine Frage. Wo war denn der liebe Gott?
Wenn Du antworten solltes, bitte keine Plattitüden. Argumente die logisch sind und mich überzeugen ,akzeptiere ich.
Keine Angst, ich bin kein "Betonkopf".

Grenzerhans



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#98

RE: Kirche in der DDR

in Leben in der DDR 14.11.2014 17:31
von Regina | 643 Beiträge

Zitat von Regina im Beitrag #97
Zitat von Grenzerhans im Beitrag #95
Antwort an "der Glatte" # 94.

Zu deiner ersten Frage.
Wieso verwehre ich die Meinung von anderen Personen. Ich habe nur nicht die Argumente von ihm akzeptiert. Er hatte mir von seiner Seite keine
Beweise erbracht, die mich überzeugten. Auch wenn er Priester war.
Diese Frage.über die Einstellung meiner Söhne zur Kirche und der Politik der BRD verstehe ich überhaut nicht. Ich kannte und kenne die Einstellungen meiner Söhne in Fragen der Politik der BRD. Also, kann ich mir erlauben, ihre Denkweise zu Ausdruck zu bringen.Es wäre traurig wenn ich nicht die politische Einstellung meiner Kinder einschätzen könnte.
Reiner, was sollte er denn nach Deiner Meinung antworten, oder was antwortest Du mir auf meine Frage. Wo war denn der liebe Gott?
Wenn Du antworten solltes, bitte keine Plattitüden. Argumente die logisch sind und mich überzeugen ,akzeptiere ich.
Keine Angst, ich bin kein "Betonkopf".

Grenzerhans



Ich habe ja die selbe Meinung wie du.
Nur ich muß mir vorher überlegen was ich will. wenn ich zum Pastor gehe und der lehnt ab, dann kann ich danach nicht zum Priester gehen



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#99

RE: Kirche in der DDR

in Leben in der DDR 14.11.2014 20:57
von utkieker | 2.927 Beiträge

"Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist!" [Matthäus 22, Vers 21]
Mir kann es ja Wurscht sein, wie die Kirche zu ihren Geld kommt, aber warum durch die Einbeziehung einer Kirchensteuer von Staats wegen? Die Freikirchen einschließlich der Zeugen Jehovas tun sich weniger schwer mit der Trennung von Kirche und Staat als die Lutheraner und Katholiken.
Christen gebührt kein Sonderstatus sie sind genauso Bürger, wie Andersgläubige und Atheisten. Religion ist Privatsache und nicht Staatssache. Ich toleriere zwar den Glauben, aber Niemand wird es mir verbieten können dem Glauben Aufklärung entgegen zu setzen. Die Bibel hat für mich ihren gebührenden Stellenwert bei den Märchenbüchern von Hauff, Bechstein und den Gebrüdern Grimm.

Gruß Hartmut!


"Die Vergangenheit zu verbieten macht sie nicht ungeschehen, nicht einmal wenn man versucht sie selbst in sich zu verdrängen"
(Anja-Andrea 1959 - 2014)
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#100

RE: Kirche in der DDR

in Leben in der DDR 14.11.2014 21:30
von Telamon | 129 Beiträge

Der Bischof von Berlin durfte in der DDR reisen wie er wollte, auch ins Ausland (habe ich in diesem Forum gelernt).
Durften die Priester und Pfarrer ebenfalls in den "Westen" reisen? Hat sich die Kirche für Ihre Pfarrer und Priester bei Problemen mit dem Staat eingesetzt?



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