#1

Abbau Ost?

in Leben in der DDR 09.11.2014 00:37
von Gelöschtes Mitglied
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Wirtschaftspolitik der Linken - Abbau Ost?

Während die Öffentlichkeit über den „Unrechtsstaat“ DDR diskutiert, vertritt die Linkspartei Wirtschaftsideen, die mit dem Markt unvereinbar sind. Und die SPD hilft ihnen auf dem Weg zurück zur Planwirtschaft.


Wie hält es die Linke mit der Marktwirtschaft? Haben die Erben der SED, die die DDR mit ihrem totalitären Sozialismus in den Zusammenbruch gewirtschaftet hat, genug gelernt, um ihnen 25 Jahre nach dem Fall der Mauer die Führung eines Bundeslandes anzuvertrauen? Denn darum geht es. Die DDR ist weniger an fehlender Meinungs- und Reisefreiheit gescheitert als am fehlenden ökonomischen Erfolg der staatlichen Kollektive. Sie war pleite. Deswegen lohnt es, sich nicht nur mit der sehr berechtigten Frage zu beschäftigen, ob die Linke mittlerweile begriffen hat und eingesteht, dass die DDR ein Unrechtsstaat war. Genauso wichtig ist der Blick auf ihre Ideen für die deutsche Wirtschaftsordnung.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wi...n-13254358.html


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#2

RE: Abbau Ost?

in Leben in der DDR 09.11.2014 01:22
von diefenbaker | 584 Beiträge

Warum soll es die SPD sein, die den Linken auf dem Weg zurück zur Planwirtschaft hilft?
Es ist die ehemalige CDU, die unter der Kanzlerin Angie die führende Kraft ist, die Planwirtschaft wieder einzuführen.
Ihr Studium in Moskau trägt Früchte.

Gruss Wolfgang



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#3

RE: Abbau Ost?

in Leben in der DDR 09.11.2014 08:29
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von Sicherheitsrisiko im Beitrag #1
Wirtschaftspolitik der Linken - Abbau Ost?

Während die Öffentlichkeit über den „Unrechtsstaat“ DDR diskutiert, vertritt die Linkspartei Wirtschaftsideen, die mit dem Markt unvereinbar sind. Und die SPD hilft ihnen auf dem Weg zurück zur Planwirtschaft.


Wie hält es die Linke mit der Marktwirtschaft? Haben die Erben der SED, die die DDR mit ihrem totalitären Sozialismus in den Zusammenbruch gewirtschaftet hat, genug gelernt, um ihnen 25 Jahre nach dem Fall der Mauer die Führung eines Bundeslandes anzuvertrauen? Denn darum geht es. Die DDR ist weniger an fehlender Meinungs- und Reisefreiheit gescheitert als am fehlenden ökonomischen Erfolg der staatlichen Kollektive. Sie war pleite. Deswegen lohnt es, sich nicht nur mit der sehr berechtigten Frage zu beschäftigen, ob die Linke mittlerweile begriffen hat und eingesteht, dass die DDR ein Unrechtsstaat war. Genauso wichtig ist der Blick auf ihre Ideen für die deutsche Wirtschaftsordnung.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wi...n-13254358.html


Ich habe auch das wirtschaftliche Programm der linken durchstudiert weil es schon interessant ist wie der demokratische Sozialismus wirtschaftlich funktionieren könnte, zur Marktwirtschaft gehört halt der Kapitalismus untrennbar dazu, Erwirschaftung von Profit ist nun mal nötig zur Reinvestition.
So richtig habe ich auch keinen echten Lösungsansatz zur Durchschlagung des wirtschaftlichen Gordischen Knotens gefunden.
Ich finde auch diese Vereinigung der linken Unternehmer eher drollig, ein Unternehmer muss immer auf Erwirtschaftung des Maximalprofites bedacht sein, ob er nun rechts oder links ist oder gar vom Mond kommt.
Was mit der Verteilung des Ertrages passiert ist dann ein anderes Ding, aber im marktwirtschaftlichen Wettbewerb kannst du eben keine überbordenden Füllhörner über die Massen ausschütten sondern musst die Reinvestitionen tätigen um am Markt zu bestehen.
Sind ganz einfache ökonomische Grundsätze an denen man nun mal nicht vorbei kommt.
Jetzt werden sicherlich wieder gängige Schlagworte wie das vom Raubtierkapitalismus ins Spiel geworfen werden, ist eine komplizierte Sache wenn es auch nichts weiter als Kapitalismus ist, hier fehlt die Hardware und nur Unsummen von Geld sind unterwegs, da der Kapitalismus nicht untergehen möchte werden sich auch diese Verwerfungen von innen selbst bereinigen und wenn es notfalls durch einen gigantischen Crash geschieht, gerade hier sind staatliche Eingriffe von außen ins System eher gefährlich, z.B. Banken die pleite sind sind halt einfach pleite und Punkt, genau so verhält es sich übrigens auch mit Volkswirtschaften, die politische Überstülpung einer Währung auf einen uneinheitlichen Wirtschaftsraum ist ökonomisch noch gefährlicher als der Raubtierkapitalismus.


diefenbaker hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 09.11.2014 08:58 | nach oben springen

#4

RE: Abbau Ost?

in Leben in der DDR 09.11.2014 09:03
von eisenringtheo | 9.160 Beiträge

Ich finde es richtig, wenn nicht alles privatisiert wird.

Zitat
Die Grundversorgung der Menschen mit Energie, Wasser, Mobilität, Wohnen, Gesundheit, Bildung, Kultur, Sport und sozialer Infrastruktur „darf nicht kapitalistischem Profitstreben“ überlassen werden, sondern müsse öffentlich organisiert und garantiert werden.


Theo


Schuddelkind und damals wars haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#5

RE: Abbau Ost?

in Leben in der DDR 09.11.2014 09:11
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #3
z.B. Banken die pleite sind sind halt einfach pleite und Punkt, genau so verhält es sich übrigens auch mit Volkswirtschaften.


Ganz so einfach ist es leider nicht: Eine Bank verrschwindet nicht so lautlos vom Markt wie ein 5-Mann-Handwerksbetrieb: Eine solche Pleite löst einen gewaltigen Domino-Effekt aus. Die von ihr vergebenen Kredite sind ja nicht zu 100 % eigenfinanziert, sondern sie hat sich auch Geld geliehen. Und zwar den überwiegenden Teil dessen, was sie selber verliehen hat. Somit belastet ihre Zahlungsunfähigkeit die Liquidität der anderen Banken, die nur einen Bruchteil dessen zurückbekommen, was sie selber verliehen haben. Und damit selber in Schwierigkeiten geraten. Ich bin mir sicher, dass die US-Regierung massiv eingegriffen hätte, wenn sie geahnt hätte, welch fatale Folgen die Insolvenz von Lehman Bros. für die eigene und die gesamte Weltwirtschaft haben würde.

Eine ganz andere Frage ist allerdings, ob es Steuermilliarden sein müssen, die einen solchen Sog, eine solche Abwärtsspirale verhindern sollen: Da gefällt mir der Gedanke eines Rettungsfonds schon deutlich besser, der von den Banken - und zwar ausschließlich von den Banken - finanziert wird und der im Falle eines Falles die notwendigen Milliarden zur Verfügung stellt. Und an dem sich weltweit ALLE Banken beteiligen - denn auch die Pleite einer Bank in einem weit entfernten Land muss nicht, aber kann einen solchen Negativ-Effekt auslösen.


matloh hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#6

RE: Abbau Ost?

in Leben in der DDR 09.11.2014 09:28
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von Dandelion im Beitrag #5
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #3
z.B. Banken die pleite sind sind halt einfach pleite und Punkt, genau so verhält es sich übrigens auch mit Volkswirtschaften.


Ganz so einfach ist es leider nicht: Eine Bank verrschwindet nicht so lautlos vom Markt wie ein 5-Mann-Handwerksbetrieb: Eine solche Pleite löst einen gewaltigen Domino-Effekt aus. Die von ihr vergebenen Kredite sind ja nicht zu 100 % eigenfinanziert, sondern sie hat sich auch Geld geliehen. Und zwar den überwiegenden Teil dessen, was sie selber verliehen hat. Somit belastet ihre Zahlungsunfähigkeit die Liquidität der anderen Banken, die nur einen Bruchteil dessen zurückbekommen, was sie selber verliehen haben. Und damit selber in Schwierigkeiten geraten. Ich bin mir sicher, dass die US-Regierung massiv eingegriffen hätte, wenn sie geahnt hätte, welch fatale Folgen die Insolvenz von Lehman Bros. für die eigene und die gesamte Weltwirtschaft haben würde.

Eine ganz andere Frage ist allerdings, ob es Steuermilliarden sein müssen, die einen solchen Sog, eine solche Abwärtsspirale verhindern sollen: Da gefällt mir der Gedanke eines Rettungsfonds schon deutlich besser, der von den Banken - und zwar ausschließlich von den Banken - finanziert wird und der im Falle eines Falles die notwendigen Milliarden zur Verfügung stellt. Und an dem sich weltweit ALLE Banken beteiligen - denn auch die Pleite einer Bank in einem weit entfernten Land muss nicht, aber kann einen solchen Negativ-Effekt auslösen.


Schwieriges Feld, über das was richtig und falsch ist streiten ja sogar ausgewiesene Fachleute.
Das fatale ist ja das sich die Banken ihr Kapital überwiegend von den Zentralbanken leihen und dann zur Stützung im großen Stil einfach auch einmal die Gelddruckmaschinen angeworfen werden, momentan deuten die Zeichen aber nicht auf eine Inflation hin, eher zur Deflation weil die Zentralbanken das Geld künstlich billig machen, mal schauen wie es ausgeht.


zuletzt bearbeitet 09.11.2014 09:29 | nach oben springen

#7

RE: Abbau Ost?

in Leben in der DDR 09.11.2014 09:29
von damals wars | 12.113 Beiträge

die Verluste der Banken wurden doch sozialisiert, sprich die Allgemeinheit bügelt die Unfähigkeit der Banker aus. und wenn dann Merkel die Schlüssel des Bundeskanzleramzes an Ackermann übergibt, damit der dort seine Geburtstagsfeier ausrichten kann weis man doch, wer das Sagen hat. Der Abbau Ost ist dann nur noch eine Randglosse, unsere Sparkassen werden auch zum Ausgleich der Bankenverluste geplündert.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#8

RE: Abbau Ost?

in Leben in der DDR 09.11.2014 09:30
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von damals wars im Beitrag #7
die Verluste der Banken wurden doch sozialisiert, sprich die Allgemeinheit bügelt die Unfähigkeit der Banker aus. und wenn dann Merkel die Schlüssel des Bundeskanzleramzes an Ackermann übergibt, damit der dort seine Geburtstagsfeier ausrichten kann weis man doch, wer das Sagen hat. Der Abbau Ost ist dann nur noch eine Randglosse, unsere Sparkassen werden auch zum Ausgleich der Bankenverluste geplündert.


Das ist leider alles einfach populistischer Quatsch.


matloh hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#9

RE: Abbau Ost?

in Leben in der DDR 09.11.2014 09:31
von Nostalgiker | 2.554 Beiträge

Irgendwie kommt es mir vor als ob hier Einige den Begriff "Planwirtschaft" in Verbindung mit Sozialismus gleichsetzen mit einem Verbot das Profit gemacht wird.
In der DDR, besser gesagt im ökonomischen Sprachgebrauch kam das Wörtchen 'Profit' nicht vor aber das Wort 'Gewinn'.
Was ist denn Gewinn wenn man's genau betrachtet?

Wie das war in der DDR mit dem 'Profit' und der 'Reinvestition', die DDR Ökonomie bevorzugte auch hier mehr den Begriff Akkumulation bez. Reproduktion, genau gewesen?

"Leider" gehe ich jetzt Ballons gucken .....
Falls ich nicht totgetreten werde, äußere ich mich später noch zum Thema

Gruß
Nostalgiker


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler

damals wars, DoreHolm und polsam haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 09.11.2014 09:32 | nach oben springen

#10

RE: Abbau Ost?

in Leben in der DDR 09.11.2014 09:32
von damals wars | 12.113 Beiträge

Das ist die Realität,die man sieht, wenn man ohne Scheuklappen durch die Welt geht, widerlege doch nur eine Aussage Grenzwolf, nur eine!


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
zuletzt bearbeitet 09.11.2014 09:33 | nach oben springen

#11

RE: Abbau Ost?

in Leben in der DDR 09.11.2014 09:35
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von damals wars im Beitrag #10
Das ist die Realität,die man sieht, wenn man ohne Scheuklappen durch die Welt geht, widerlege doch nur eine Aussage, nur eine!


Mal ganz ehrlich?
Ich glaube gerade deine eigenen Scheuklappen werden wohl was über einen Quadratmeter groß sein.


zuletzt bearbeitet 09.11.2014 09:35 | nach oben springen

#12

RE: Abbau Ost?

in Leben in der DDR 09.11.2014 09:36
von damals wars | 12.113 Beiträge

Eine kann doch nicht so schwer sein!?


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
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#13

RE: Abbau Ost?

in Leben in der DDR 09.11.2014 09:36
von Nostalgiker | 2.554 Beiträge

@Grenzwolf62 , leider ist das kein populistischer Quatsch, der sogenannte demokratische Staat, und das betrifft nicht nur die BRD, ist schon lange ein Spielball der Interessen Multinationaler Konzerne und Banken.
Nicht die Politik gibt die 'Linie' für die Wirtschaft vor, sondern die Wirtschaft gibt die Linie für eine Politik vor welche für sie die größten Gewinnerwartungen verspricht.
Dem wird alles untergeordnet und Mutti spielt da hervorragend mit .......

Gruß
Nostalgiker


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler

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#14

RE: Abbau Ost?

in Leben in der DDR 09.11.2014 09:39
von damals wars | 12.113 Beiträge

Zitat von diefenbaker im Beitrag #2
Warum soll es die SPD sein, die den Linken auf dem Weg zurück zur Planwirtschaft hilft?
Es ist die ehemalige CDU, die unter der Kanzlerin Angie die führende Kraft ist, die Planwirtschaft wieder einzuführen.
Ihr Studium in Moskau trägt Früchte.

Gruss Wolfgang

also, bei der Energiewende hat Merkel keinen Plan, das ist nur Chaos!


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
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diefenbaker hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#15

RE: Abbau Ost?

in Leben in der DDR 09.11.2014 09:44
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #6
Schwieriges Feld, über das was richtig und falsch ist streiten ja sogar ausgewiesene Fachleute.
Wohl wahr. Und zu den Fachleuten gehöre ich wahrlich nicht: Ich kann nur versuchen, aus dem, was ich sehe, höre und lese ein Bild zu formen.
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #6
Das fatale ist ja das sich die Banken ihr Kapital überwiegend von den Zentralbanken leihen und dann zur Stützung im großen Stil einfach auch einmal die Gelddruckmaschinen angeworfen werden
Ich weiß nicht, ob das früher auch schon so war oder ob dieser Trend erst seit der Lehman-Pleite verstärkt eingesetzt hat, aber offensichtlich misstrauen sich die Banken aktuell gegenseitig sehr. In der Tat fatal.
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #6
momentan deuten die Zeichen aber nicht auf eine Inflation hin, eher zur Deflation weil die Zentralbanken das Geld künstlich billig machen
Hierzulande ja, aber andere Länder kämpfen gegen die Inflation: In Russland beispielsweise liegt siie für dieses Jahr bei rund 5,8 % - Tendenz steigend. Und in Indien bei knapp 8 %. Bei 1,4 % in den USA oder gar 0,8 % in D ist die Grenze allerdings nahe, da gebe ich Dir Recht.


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#16

RE: Abbau Ost?

in Leben in der DDR 09.11.2014 09:58
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von damals wars im Beitrag #7
die Verluste der Banken wurden doch sozialisiert, sprich die Allgemeinheit bügelt die Unfähigkeit der Banker aus. und wenn dann Merkel die Schlüssel des Bundeskanzleramzes an Ackermann übergibt, damit der dort seine Geburtstagsfeier ausrichten kann weis man doch, wer das Sagen hat. Der Abbau Ost ist dann nur noch eine Randglosse, unsere Sparkassen werden auch zum Ausgleich der Bankenverluste geplündert.


Ok, auch wenn ich mich nicht gerne mit solchen kindischen Argumenten auseinandersetze.
Personen wie die Kanzlerin oder Josef Ackermann können den Kapitalismus, über den sinnieren wir ja glaube ich, weder retten noch ihn vollkommen zu Grunde richten, dazu ist dieses ökonomische System komplex viel zu kompliziert und wo Ackermann seinen Geburtstag feiert spielt da sprichwörtlich überhaupt keine Geige.
Die sozialisierung der Bankenverluste trifft in so weit zu das wir alle von einem funktionierenden marktwirtschaftlichen System abhängig sind, die Betonung liegt hier auf "alle", nicht zuletzt auch der Unternehmer.
Momentan generiert sogar die Mehrheit von der Schwäche der Banken da überaus zinsgünstige Kredite verfügbar sind weil die Zentralbanken mit permanenter Senkung der Diskontsätze versuchen gegen die Krise anzusteuern.
Also ich sehe momentan keinerlei sozialisierung von Bankenverlusten das wäre nämlich die explodierende Inflation, eventuell kannst du ja auch selbst mal ein ganz konkretes Beispiel bringen, vielleicht sogar mal ohne dabei über irgendeine "Mutti" zu sinnieren.


zuletzt bearbeitet 09.11.2014 10:03 | nach oben springen

#17

RE: Abbau Ost?

in Leben in der DDR 09.11.2014 10:00
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von eisenringtheo im Beitrag #4
Ich finde es richtig, wenn nicht alles privatisiert wird.

Zitat
Die Grundversorgung der Menschen mit Energie, Wasser, Mobilität, Wohnen, Gesundheit, Bildung, Kultur, Sport und sozialer Infrastruktur „darf nicht kapitalistischem Profitstreben“ überlassen werden, sondern müsse öffentlich organisiert und garantiert werden.

Theo


Das sind alles erst einmal nur Schlagworte: Um wirklich zu wissen, was damit gemeint ist, müsste ich mich intensiv damit auseinandersetzen, das Parteiprogramm studieren und eine vermutliche Vielzahl von offenen Fragen mit jemandem diskutieren, der kompetent antworten kann. Und ganz ehrlich: So sehr bin ich nicht daran interessiert.

Aber um einfach meinen (oberflächlichen) Eindruck wiederzugeben: Bei Energie, Wasser und Bildung sehe ich durchaus eine öffentlliche Aufgabe. Bei der "sozialen Infrastruktur" hingegen wird es schon schwierig: Fehsbuck und Twitter werden ja als "soziale Netzwerke" bezeichnet, sind mithin Bestandteil der sozialen Infrastruktur. Sollen die etwa verstaatlicht werden? Motorsport gehört zum Sport - soll Red Bull Racing vergesellschaftet werden?

Das sind natürlich keine ernst gemeinten Fragen. Ich wollte nur darauf hinweisen, dass solche pauschalen Forderungen ohne Aussagewert sind.
Edit Fipptehler. Ich sollte mir angewöhnen, meine Beiträge vor dem "Senden" aufmerksam zu lesen.


zuletzt bearbeitet 09.11.2014 10:02 | nach oben springen

#18

RE: Abbau Ost?

in Leben in der DDR 09.11.2014 10:07
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #16
Ok, auch wenn ich mich nicht gerne mit solchen kindischen Argumenten auseinandersetze.


Ach, lass doch, @Grenzwolf62 : Wenn man unbedingt will, kann man in alles etwas hineininterpretieren und Einzelbeispiele als signifikanten Beweis für irgendetwas hochjubeln. Gegen Beton helfen keine Argumente.


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#19

RE: Abbau Ost?

in Leben in der DDR 09.11.2014 10:11
von damals wars | 12.113 Beiträge

Deine Unterstellungen immer, wo habe ich über Mutti siniert?
Wenn Du Merkel mit Mutti gleichsetzt ist das Dein Problem?


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#20

RE: Abbau Ost?

in Leben in der DDR 09.11.2014 10:14
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von damals wars im Beitrag #19
Deine Unterstellungen immer, wo habe ich über Mutti siniert?
Wenn Du Merkel mit Mutti gleichsetzt ist das Dein Problem?


Oje, da müsste ich jetzt die ganzen Beiträge raussuchen wo du die Mutti gebracht hast, ich mach jetzt erst mal Sonntag, wünsch euch allen auch einen schönen


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