#121

RE: Chernobyl

in DDR Staat und Regime 10.11.2014 23:36
von Turmwache | 293 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #118
Zitat von PF75 im Beitrag #106
Asbestentsorgung habe ich auch schon mal mit erlebt,bei Sanierung eines bewohnten Wohnblocks.Im keller war Wärmedämmung an der Decke mit glatten Asbstplatten verkleidet.
Die entsoger liefen da unter Vollschutz im Keller rum,normale Arbeite duften da den Tag nicht rein,obwohl wir da auch arbeiten mußten.
Also die Jungs schleppten die Platten aus dem keller nach draußen ,stapelten sie dort erstmal (verpackt wurden sie später ) und nutzten sie in der Pause auch als Sitzgelegenheit bzw Tisch fürs Frühstück,dann aber ohne Vollschutz.


Wenn die unter Vollschutz rumliefen, war´s m.E. eine glatte Übertreibung des Arbeitsschutzes. Eine sehr gute Staubmaske (d agibt es Vorschriften wegen der Partikelgröße) hätte ausgereicht. Du könntest Dich nackich in Asbestmehl wälzen und es passiert nichts, wenn Du keinen Staub einatmest. Für meine Steinschneidarbeiten verwende ich eine FFP-3. Das ist so ziemlich das Beste für Stäube. Muß natürlich gut passen und keine Nebenluft reinlassen. Ich sehe das immer, wenn an einer Stelle die Innenseite der Maske bräunlich wird. Dann klebe ich noch mal extra einen ganz dünnen PU-Schaum-Steifen unter die Gummilippe und Ruhe ist.
Bei den Bandarbeitern/innen der Schuhindustrie in China, wo der Klebstoff aufgestrichen wird, mußte ich lachen. Damals wurde teilweise noch mit lösungsmitelklebstoff gearbeitet, später mit Syntheselatex. Die Frauen trugen alle Staubschutzmasken. Da gingen die Lösungsmittelgase ungehindert durch. Nunja, wenn man den Leuten etwas fachliches erzählt, glauben sie es wegen fehlendem besseren Wissen auch. Wahrscheinlich hatten sie gar keine andere Möglichkeit. Es war so angewiesen und basta. Wird bei den Asbestentsorgern ähnlich gewesen sein.


Nun er wird wahrscheinlich den täglichen zu wechselnden Wegwerfanzug als Vollschutz angesehen haben??


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#122

RE: Chernobyl

in DDR Staat und Regime 10.11.2014 23:36
von Grenzverletzerin | 1.182 Beiträge

@DoreHolm , deine unqualifizierten Beiträge zum Thema Arbeitsschutz , stoßen mir schon lange übel auf. Wer Kochrezepte für Kleber mit Ingredienzien wie Benzol weitergibt...darf sich gerne in das Klientel meiner Signatur einreihen.
Schade, du hast echt nichts begriffen!!


Unter Chemikern funktioniert die Evolution noch: Dumme Experimentierer werden natürlicherweise und rasch eliminiert.

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#123

RE: Chernobyl

in DDR Staat und Regime 10.11.2014 23:44
von DoreHolm | 7.707 Beiträge

Zitat von Boelleronkel im Beitrag #114
Zitat von AkkuGK1 im Beitrag #1
wie wir ja alle wissen, gab es ja 1986 einen schweren Störfall im AKW Chernobyl - wie habt ihr den Zwischenfall erlebt, bzw. etwas mitbekommen?

ich hatte ein paar Tage danach UvD und unser stationär befestigter Atomwarner (Dat grüne Dingens mit dem weißen Stellring) fing in der Nacht an zu piepen, nach vollzogener Meldung kam der Befehl die Empfindlichkeit zu reduzieren. Dies haben wir 2 x gemacht und dann hieß es einpacken und ins Regiment zu schicken - die hätten einen Serienfehler. Wie stark war dann die Strahlung wenn die angesprochen haben? Kennt sich da wer aus?



Na fakt ist doch,das heute noch Wildschweine auf dem Muell landen und nicht verwendet werden duerfen weil eben b e l a s t e t und das fuer noch sehr lange Zeit!

Den Serienfehler hatten da noch ganz Andere!
Gruss BO



Belastet heißt m.E. nicht, daß die Werte für eine tatsächliche Gesundheitsgefährdung ausreichen. Wer ißt schon einen Monat lang oder länger ein ganzes Wildschwein. Ich brauche da nur an die übertrieben Keulungen von Geflügel und Rindern zu Tausenden zu denken, wo selbst Fachleute hinterher meinten, daß da über das Ziel hinausgeschossen wurde. So richtig nachvollziehen können wohl m.E. die Wenigsten, warum die Verantwortliche so und nicht anders entschieden haben. Tausende Tiere vorsorglich entsorgen ist persönlich weniger schlimm (bezahlt ja nicht der beamte) als später vielleicht von irgendeinem sich profilieren wollendem an den Pranger gestellt sehen.



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#124

RE: Chernobyl

in DDR Staat und Regime 10.11.2014 23:48
von DoreHolm | 7.707 Beiträge

Zitat von Grenzverletzerin im Beitrag #122
@DoreHolm , deine unqualifizierten Beiträge zum Thema Arbeitsschutz , stoßen mir schon lange übel auf. Wer Kochrezepte für Kleber mit Ingredienzien wie Benzol weitergibt...darf sich gerne in das Klientel meiner Signatur einreihen.
Schade, du hast echt nichts begriffen!!


Ich sehe es lediglich so wie eben die Tatsachen sind. Werde mich deshalb nicht ändern. Als Chemiekundiger sehe ich eben einiges etwas pragmatischer als andere. Kannst es ja ignorieren oder die anderen User vor Nachahmungen meiner Mixereien warnen.



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#125

RE: Chernobyl

in DDR Staat und Regime 10.11.2014 23:53
von Schuddelkind | 3.516 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #124
Zitat von Grenzverletzerin im Beitrag #122
@DoreHolm , deine unqualifizierten Beiträge zum Thema Arbeitsschutz , stoßen mir schon lange übel auf. Wer Kochrezepte für Kleber mit Ingredienzien wie Benzol weitergibt...darf sich gerne in das Klientel meiner Signatur einreihen.
Schade, du hast echt nichts begriffen!!


Ich sehe es lediglich so wie eben die Tatsachen sind. Werde mich deshalb nicht ändern. Als Chemiekundiger sehe ich eben einiges etwas pragmatischer als andere. Kannst es ja ignorieren oder die anderen User vor Nachahmungen meiner Mixereien warnen.



Du als Pragmat findest MMS Tropfen wahrscheinlich auch nicht schlimm.......


Intellektuelle spielen Telecaster
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#126

RE: Chernobyl

in DDR Staat und Regime 10.11.2014 23:57
von Grenzverletzerin | 1.182 Beiträge

Ich nenne es verantwortungslos was du als "Chemiekundiger" so manchmal los lässt. Das kann ich nicht ignorieren...das verletzt meinen Berufsethos und meine Verantwortung als Chemiker.


Unter Chemikern funktioniert die Evolution noch: Dumme Experimentierer werden natürlicherweise und rasch eliminiert.

zuletzt bearbeitet 11.11.2014 00:00 | nach oben springen

#127

RE: Chernobyl

in DDR Staat und Regime 11.11.2014 00:09
von DoreHolm | 7.707 Beiträge

Zitat von Schuddelkind im Beitrag #125
Zitat von DoreHolm im Beitrag #124
Zitat von Grenzverletzerin im Beitrag #122
@DoreHolm , deine unqualifizierten Beiträge zum Thema Arbeitsschutz , stoßen mir schon lange übel auf. Wer Kochrezepte für Kleber mit Ingredienzien wie Benzol weitergibt...darf sich gerne in das Klientel meiner Signatur einreihen.
Schade, du hast echt nichts begriffen!!


Ich sehe es lediglich so wie eben die Tatsachen sind. Werde mich deshalb nicht ändern. Als Chemiekundiger sehe ich eben einiges etwas pragmatischer als andere. Kannst es ja ignorieren oder die anderen User vor Nachahmungen meiner Mixereien warnen.



Du als Pragmat findest MMS Tropfen wahrscheinlich auch nicht schlimm.......


Bitte laß mich nicht dumm sterben. Was sind denn MMS-Tropfen. ?
Bitte mich nicht gleich in eine Ecke stellen, in die ich nicht gehöre. Ich gehöre nicht zu denen, die Ecstasy, Hasch, Koks, Marihuane ud Heroin oder wie sie alle heißen, am liebsten im nächsten Drogeriemarkt kaufen würden, nur weil ich eben bezüglich einer Entsorgung anderer Meinung bin und auch keinen Hehl daraus mache, daß bestimmte, heute nicht mehr eingesetzte oder verbotene Stoffe eben bestimmte Gebrauchseigenschaften der Produkte schufen, die bisher nur mit Abstrichen und technologischen Änderungen erreicht werden können.
Es war etwa so gegen Mitte der 90er. Da wurden wir Außendienster gefragt, welche Entwicklungstendenz wir bei den Klebstoffen sehen. Ich war so ziemlich der Einzige, der ganz klar die Dispersionsklebstoffe als Zukunft genannt habe, auch wenn ich wußte, daß die Umstellung nicht einfach wird, vor allem was Vorbehalte beim Kunden betraf ("ein Kleber muß stinken, sonst taugt er nichts" ). Gründe: Rohstoffressourcen, Kosten der Hilfsstoffe (Wasser statt Erdölprodukte), Rohstoff-Preisentwicklung u.s.w. Also ich bin keinesfalls ein Verfechter der alten, bedenklicheren Stoffe, aber ich benenne das auch so.
Berufsethos hin, Berufsethos her, man kann ja vieles einfach ignorieren, deshalb ist es aber noch lange nicht aus der Welt. Frage mich, wo z.B. der Berufsethos eines Reparatur-Schuhmachers blieb, der mir einmal sagte, als ich ihm eine Klebtechnologie mit deutlich höherer Haltbarkeit vorschlug "Es soll ja nicht so lange halten, sonst kommen die Kunden nicht wieder" ?



zuletzt bearbeitet 11.11.2014 00:15 | nach oben springen

#128

RE: Chernobyl

in DDR Staat und Regime 11.11.2014 00:20
von Schuddelkind | 3.516 Beiträge
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#129

RE: Chernobyl

in DDR Staat und Regime 11.11.2014 01:12
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von Grenzverletzerin im Beitrag #126
Ich nenne es verantwortungslos was du als "Chemiekundiger" so manchmal los lässt. Das kann ich nicht ignorieren...das verletzt meinen Berufsethos und meine Verantwortung als Chemiker.


So sehr ich @DoreHolm ´s sonstige Beiträge schätze, hier hat @Grenzverletzerin zu 100% Recht. Man sollte jeden sinnlosen Kontakt mit gefährlichen Substanzen (auch Aspest) vermeiden. Ich denke da an das Lied von K. Lage "1000 mal berührt...."

Jede Gefährdung (ob sie heute schon Folgen zeigt oder nicht) ist einfach eine Gefährdung zu viel. Jeder leichtfertige Umgang ist einfach falsch-. Auch wenn man denkt man hat das im Griff....
Jede Anhäufung von chem. Substanzen kann irgendwannn Folgen zeigen. Andere versuchen so gesund wie möglich zu Leben um den Körper zu entlasten, da sollte man solche Tipps stecken lassen und auch Aspest nicht verharmlosen.


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#130

RE: Chernobyl

in DDR Staat und Regime 11.11.2014 09:03
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von Boelleronkel im Beitrag #114
...Na fakt ist doch,das heute noch Wildschweine auf dem Muell landen und nicht verwendet werden duerfen weil eben b e l a s t e t und das fuer noch sehr lange Zeit!
...


Es gibt in Bayern für begrenzte Bereiche Regelungen, das Wildfleisch nicht in unbegrenzten Mengen genossen werden soll. Etwa 3 % weisen eine zu hohe Belastung auf. Mit Tschernobyl hat es zwar offiziell zu tun aber tatsächlich ist es so, das bestimmte Gegenden von Natur aus eine erhöhte Radioaktivität aufweisen. Das hat mit Erzgehalt zu tun, mit Bergbau, mit früheren und gegenwärtigen vulkanischen Aktivitäten. Wildschweine wühlen halt den Boden auf und fressen Pilze und anderes, was die Strahlung im Erdboden aufnimmt aber nicht durch Regen an der Oberfläche abgewaschen oder durch Wind verteilt wird. Dieses Problem wird "ewig" bestehen. Man hat es vorher nur nicht zur Kenntnis genommen. Allerdings sind die tatsächlichen Werte vergleichsweise gering. Man müsste schon nur und ausschließlich unbehandeltes Wildschwein verputzen... In der DDR hat man dies kurz nach Tschernobyl erst zur Kenntnis genommen, als Messwerte in Berlin-Karlshorst zusammengetragen wurden. Zu der Zeit habe ich dort auf dem Funkwagen gedient und die Lkw zum Amt für Atomsicherheit und Strahlenschutz in die Waldowallee eskortiert. Dabei sind wir auch hineingekommen und bekamen eine ähnliche, nur auf die DDR bezogene Karte zu sehen wie unten in dem Link. Vorher war das außer im Bergbau irgendwie kein Thema. In Sachsen ist es dies hautsächlich im Erzgebirge, wo gerade um Marienberg herum die Grenzwerte teilweise weit überschritten werden. In Thüringen nahe Erfurt. In Sachsen-Anhalt gibt es bei Magdeburg einige auffällige Hot-Spots und eben in Bayern im Bayrischen Wald an relativ begrenzten Flächen. Diese Flächen weisen naturbedingt eine erhöhte Radioaktivität auf, die mit Tschernobyl eher nichts zu tun hat. Das wird den Leuten freilich anders erklärt. Ansonsten wären bei der immer noch vorhandenen Hysterie große Flächen Deutschlands regelrecht entwertet.

http://de.academic.ru/pictures/dewiki/83/Strahlenexposar.png


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#131

RE: Chernobyl

in DDR Staat und Regime 11.11.2014 09:11
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von Bürger der DDR im Beitrag #129
...Jede Anhäufung von chem. Substanzen kann irgendwannn Folgen zeigen. Andere versuchen so gesund wie möglich zu Leben um den Körper zu entlasten, da sollte man solche Tipps stecken lassen und auch Aspest nicht verharmlosen.


Ach, na je nach Sichtweise. Es sollte jedem seine Sache sein. So, wie es Raucher mit über 100 Jahren gibt und Ökos, die mit kaum 30 Jahren bei aus ihrer Sicht absolut gesunder Lebensweise trotzdem an Krebs sterben (hatte gerade in der weiteren Familie einen Fall...), so kann man dies nie absolut machen. Es wird gerne mal übertrieben. Vor allem, wenn man daran irgendeine politische Botschaft (pöööse Russen), weltanschauliche Prinzipien (schlimmes Atom, nur Öko ist gut und Demokratie sowieso gesünder) oder schlichte Konkurrenzgründe (Ersatzstoffe für Asbest) knüpfen kann.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#132

RE: Chernobyl

in DDR Staat und Regime 11.11.2014 09:49
von DoreHolm | 7.707 Beiträge

Zitat von Bürger der DDR im Beitrag #129
Zitat von Grenzverletzerin im Beitrag #126
Ich nenne es verantwortungslos was du als "Chemiekundiger" so manchmal los lässt. Das kann ich nicht ignorieren...das verletzt meinen Berufsethos und meine Verantwortung als Chemiker.


So sehr ich @DoreHolm ´s sonstige Beiträge schätze, hier hat @Grenzverletzerin zu 100% Recht. Man sollte jeden sinnlosen Kontakt mit gefährlichen Substanzen (auch Aspest) vermeiden. Ich denke da an das Lied von K. Lage "1000 mal berührt...."

Jede Gefährdung (ob sie heute schon Folgen zeigt oder nicht) ist einfach eine Gefährdung zu viel. Jeder leichtfertige Umgang ist einfach falsch-. Auch wenn man denkt man hat das im Griff....
Jede Anhäufung von chem. Substanzen kann irgendwannn Folgen zeigen. Andere versuchen so gesund wie möglich zu Leben um den Körper zu entlasten, da sollte man solche Tipps stecken lassen und auch Aspest nicht verharmlosen.


Grün: Ich habe NIE ausgeschlossen, daß nicht auch noch so kleine Mengen Schadstoffe, da sind die heute als Gifte eingestuften mit eingeschlossen, statistisch gesehen eine Erkrankungsrate steigen lassen. Nur ist eben bis zu einem bestimmten Bereich eine Unschärfe in der Interpretation statistischer Angaben vorhanden, die es absolut nicht möglich macht, hier eine belastbare Aussage zu treffen. Dann setzt eben die Polemik ein und die Ausnutzung der Angst und Unwissenheit der meisten Endverbraucher. Eben wie eine mathematische Gleichung als Graphik, die am einen Ende gegen Null und am anderen Ende gegen Unendlich strebt, beide Endpunkte aber nie erreicht. Das meine ich vor allem damit, daß nicht in Panik und Aktionismus und neue verschärfte Gesetze verfallen wird, nur weil heute Dank empfindlicherer Analytik und längerer Zeit statistischer Erfassungen irgendworin was nachgewiesen wurde, von dem bisher niemand eine Ahnung hatte.
Weiterhin sollten sich die Allermeisten von uns, auch die mich hier wegen meiner klaren unemotionalen Worte kritisieren, an die eigene Nase fassen. Wer kauft denn verschrumpeltes Bioobst, wenn nebenan die herrlichen Schneewittchen-Äpfel liegen ? Oder gräulich getöntes Fleisch ohne Farbverstärker ? Oder Lebensmittel, einschl. Bier, dessen Haltbarkeit nur nach wenigen Tagen zu bemessen ist ? Oder an der Tankstelle Kraftstoffe, die nur geringe Klopfzahlen erreichen und der Motor des Boliden vor der Haustür einem um die Ohren fliegt? Oder gibt sich als Erzeuger mit Ausfallraten bei Tieren und Pflanzen mit 10, 20 oder mehr Prozent zufrieden ? Wer kauft dann die dann stark verteuerten Endprodukte ? So ließen sich die Beispiele noch lange fortsetzen. Also eben zurück in die Zeit der Ackerbauern und Viehzüchter vor einigen Tausend Jahren ? Es gibt eben unzählige Beispiele, bei denen das, was ich mitunter aussprach, aus Bequemlichkeit, aus Preisgründen, aus Desinteresse und Ignoranz oder einfach aus Unkenntnis gar nicht interessiert. Und hier wird sich daran hochgezogen, daß ich das eben aussprach und auch benannte, wer ein tatsächliches Interesse an aufwändiger und teurer Entsorgung hat.



Damals87 und S51 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 11.11.2014 09:50 | nach oben springen

#133

RE: Chernobyl

in DDR Staat und Regime 11.11.2014 12:50
von suentaler | 1.923 Beiträge

An Eurer Stelle würde ich mir weniger Sorgen um Asbest, als viel mehr um die Fein- und Feinststäube machen, die tagtäglich vom Himmel "herab regnen". Stichwort: Chemtrails
Die darin enthaltenen Mikro- und Nanopartikel aus Aluminium-, Barium-, Titan-, und Strontiumverbindungen , sowie Polymerfasern und andere Stoffe, über die ich garnicht spekulieren möchte, sind mit Sicherheit um einiges gefährlicher als Asbestfasern, mit denen die Masse der Menschen kaum in Berührung kommt.


[rot]Vielen Dank für die Sperrung.
Noch nicht einmal einen Grund konntet ihr angeben.
Andersdenkende mundtot machen - wie erbärmlich - selbst für euch ![/rot]
.
MfG Suentaler
.
[gruen]Leider kann ich nicht auf die mich erreichenden PN's antworten.
Man kann mich aber direkt unter suentaler@emailn.de anschreiben.[/gruen]
DoreHolm hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#134

RE: Chernobyl

in DDR Staat und Regime 11.11.2014 15:21
von matloh | 1.204 Beiträge

Zitat von suentaler im Beitrag #133
An Eurer Stelle würde ich mir weniger Sorgen um Asbest, als viel mehr um die Fein- und Feinststäube machen, die tagtäglich vom Himmel "herab regnen". Stichwort: Chemtrails
Die darin enthaltenen Mikro- und Nanopartikel aus Aluminium-, Barium-, Titan-, und Strontiumverbindungen , sowie Polymerfasern und andere Stoffe, über die ich garnicht spekulieren möchte, sind mit Sicherheit um einiges gefährlicher als Asbestfasern, mit denen die Masse der Menschen kaum in Berührung kommt.

Ach, die Chemtrails... Hast Du @suentaler nicht irgendwann gemeint, Du würdest keinen Verschwörungstheorien anhängen?

Gab es eigentlich 1944 auch schon Chemtrails?

quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Chemtrail

Aber eigentlich ging es hier um Chernobyl, oder? -> BTT!

cheers matloh


Aus gegebenem Anlass temporär: Nein, die Erde ist keine Scheibe!

"Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren." (Benjamin Franklin)
94 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#135

RE: Chernobyl

in DDR Staat und Regime 11.11.2014 21:23
von DoreHolm | 7.707 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #92
[quote=Turmwache|p407160]Habe mal im Stbr. Bergen "Am Streuberg", Vogtland, einer Sandgrube, die verwitterten Granit abbaut, innerhalb von ca. 6 Wochen bei dreimaligem Einsatz eine ca. 1 m² große Fläche violl mit Uranglimmern abgebaut,

was kann man damit machen, sieht das besonders schön aus?[/quote]

Lila:m Ist ein reines Sammlermineral. Sieht gelblich-grün aus (wie alle sekundären U-mineralien). Insbesondere beim Bestrahlen mit UV (wie bei den Diskos) leuchte das herrlich kräftig. Die Eigenschaft, im Dunkel unter UV zu leuchten, haben einige Mineralien und es gibt Sammler, die sich darauf spezialisiert haben. Schau mal in eine größere Ausstelung für Mineralien. Bei vielen wirst Du extra auch einen Dunkelraum finden, in dem solche Mineralien ausgestellt sind.
Wenn esklappt (muß mit Stativ arbeiten), versuche ich mal nachher oder in den nächsten Tage, ein Foto einiger meiner sekundären U-Mineralien zu fotographieren. Kannst vorher auch mal Google befragen. Stichworte: Uran, sekundär UV, Fluorescenz u.a.)



Orange: Hat ein paar Tage gedauert, aber nun habe ich die Bilder im Kasten. Wie oben angekündigt, hier mal zwei Stück bei Tageslicht und andererseits im Dunkeln mit UV-Bestrahlung. Leider sind Letztere wegen der Beleuchtungsbedingungen nicht sehr schaft. Also hier, auch wenn´s etwas OT ist.
Das größere Stück stammt vom Schacht Schneckenstein, die beiden kleienren Stücke vom Streuberg b.Bergen/Vogtland.

Achso, noch was Interessantes. Das linke kleinere Stück ist auf kleinen Quarzkriställchen aufgewachsen. Durch die (wahrscheinlich) Millionenjahre lange Bestrahlung der unmittelbaren Umgebung hat sich das Kristallgitter der Quarze geändert, was die braune Farbe hervorrief. Wird durch manche Sammler auch so gemacht, simplen Milchquarz in wertvolleren Rauchquarz umwandelt.



zuletzt bearbeitet 11.11.2014 21:27 | nach oben springen

#136

RE: Chernobyl

in DDR Staat und Regime 11.11.2014 22:08
von Harra318 | 2.514 Beiträge

(das ist natürlich alles wieder OT, und gehört nicht zum eigentlichen Thema, Tschernobyl bleibt auf der Strecke......)

Wenn man das so nachliest wird doch immer vom heutigen ausgegangen! Katastrophen gab es doch genügend, auch bei uns??
Nur mal ein paar Beispiele über die gar niemand mehr spricht. Ich weiß nicht ob der Asbest da noch ausschlaggebend ist

19.12.1968: Großbrand von mit Benzol gefüllten Kesselwaggons im Reichsbahnausbesserungswerk Cottbus, 1 tödlich Verletzter
25.4.1970: Explosion mit Brandfolge in der Polyacrylnitrilfabrik Buna Schkopau, 2 Arbeiter mittelschwere Verletzungen, 5 Personen wurden leicht verletzt, auf dieser Anlage wurden bis dahin bereits 11 Brände und 1 Explosion registriert,
21.3.1970: Staatsreservelager Nedewitz, 380 000 Liter Benzin laufen aus dem Kessel aus, das Benzin versickert im Erdreich,
15.4.1971: Schwere Explosion der Öldruckvergasung Leuna-Werke, 67 Verletzte.

11.7.1988: Kollision der Rangiereinheit mit einem auf dem Anschlußgleis zum Chemiehandel Potsdam abgestellten Waggon, auf einer Fläche von 50 x 5 Metern gelangen etwa 7 000 Liter reine Schwefelsäure ins Erdreich.
12.03.1989: ein Waggon beladen mit Heizöl auf der Strecke Rostock-Seehafen Kavelsdorf entgleist, 40 000 Liter Heizöl strömen ins Erdreich, geschätzter Sachschaden 1,2 Mio Mark der DDR
14.01.1989: Explosion in der Blockgießerei des Chemiekombinats Bitterfeld, 1 tödlich verletzter Strafgefangener, 2 Leichtverletzte, 5 Mio Mark Sachschaden
30.5.1989: Wasserschadstoffhavarie im VEB Mansfeld-Kombinat in Eisleben, ca. 30 m³ Heizöl sind in benachbarte Flüsse und Vorfluter des Einzugsbereichs Süßer See gelangt

So und nun wieder zum Asbest


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#137

RE: Chernobyl

in DDR Staat und Regime 11.11.2014 23:23
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von Harra318 im Beitrag #136
...
So und nun wieder zum Asbest
Vorher aber vielleicht noch die Quelle der Beispiele ...
www.ufu.de/de/ddr-umweltgeschichte.html

P.S. @GVlerin: Security by obscurity funktioniert globsch och bei die Chemikers nicht, insofern was soll's?!


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 11.11.2014 23:27 | nach oben springen

#138

RE: Chernobyl

in DDR Staat und Regime 11.11.2014 23:26
von Harra318 | 2.514 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #137
Zitat von Harra318 im Beitrag #136
...
So und nun wieder zum Asbest
Vorher aber vielleicht noch die Quelle der Beispiele ...
www.ufu.de/de/ddr-umweltgeschichte.html

siehst du, und so erwarte ich es auch von den anderen


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#139

RE: Chernobyl

in DDR Staat und Regime 11.11.2014 23:31
von 94 | 10.792 Beiträge

Und warum nicht bei Dir?
Ahh, Du willst stänkern, alles klar ... such Dir wen andres auf Augenhöhe. Mir bist bissel zu plump. Frage: nur mir?


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#140

RE: Chernobyl

in DDR Staat und Regime 12.11.2014 00:45
von suentaler | 1.923 Beiträge

Zitat von matloh im Beitrag #134
Zitat von suentaler im Beitrag #133
An Eurer Stelle würde ich mir weniger Sorgen um Asbest, als viel mehr um die Fein- und Feinststäube machen, die tagtäglich vom Himmel "herab regnen". Stichwort: Chemtrails
Die darin enthaltenen Mikro- und Nanopartikel aus Aluminium-, Barium-, Titan-, und Strontiumverbindungen , sowie Polymerfasern und andere Stoffe, über die ich garnicht spekulieren möchte, sind mit Sicherheit um einiges gefährlicher als Asbestfasern, mit denen die Masse der Menschen kaum in Berührung kommt.

Ach, die Chemtrails... Hast Du @ suentaler nicht irgendwann gemeint, Du würdest keinen Verschwörungstheorien anhängen?

Gab es eigentlich 1944 auch schon Chemtrails?

quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Chemtrail

Aber eigentlich ging es hier um Chernobyl, oder? -> BTT!

cheers matloh


Achja richtig @matloh, wie konnte ich das nur vergessen. Die Streifen, die ich mittlerweile fast täglich am Leipziger Himmel sehe, die sich stundenlang halten und sich in die Breite ausdehnen, bis sie zum Schluß wolkenähnliche Strukturen bilden, sind natürlich nur stinknormale Kondensstreifen. Alles andere wäre ja rechtsesotherische Verschwörungstheorie.
So nun mal im Ernst.
Die Messdaten lassen sich nun mal nicht wegleugnen. Die Nanopartikel in der Luft sind in den letzten Jahren massiv angestiegen. Werner Altnickel ( ich weiß, er wird auch gern als Verschwörungstheoretiker verunglimpft ) ist gerade dabei Deutschlandweit ein Messnetz für Nanopartikel aufzubauen. (speziell die Partikel von 0,3 µm)
Bodenproben aus dem Chemnitzer Raum ergaben einen um 800 % erhöhten Wert für Aluminium. Dieses Element steht dringend im Verdacht, an der Auslösung von degenerativen Hirnerkrankungen wie Alzheimer beteiligt zu sein.
Mittlerweile hat auch Werner Schulz aus dem Europäischen Parlament zugegeben, dass mit den Sprühaktionen Geo-Engineering betrieben wird.

Also informiere dich mal selbst zu Chemtrails und stelle dir selbst mal die Frage, wann du das letzte mal einen blauen Himmel gesehen hast. Damit meine ich einen echten azurblauen Himmel und keine milchigblaue Soße.

Hier noch ein Foto vom 2.November


[rot]Vielen Dank für die Sperrung.
Noch nicht einmal einen Grund konntet ihr angeben.
Andersdenkende mundtot machen - wie erbärmlich - selbst für euch ![/rot]
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MfG Suentaler
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