#21

RE: Wie die SED ihre Wurzeln in der NSDAP vertuschte

in DDR Politik Presse 05.11.2014 12:06
von Grenzverletzerin | 1.182 Beiträge

@Dandelion , so ähnlich sehe ich das auch. Nicht nur du als Wessi hattest das Gefühl, die Nazis sitzen nur im Westen sondern so wurde es auch uns im Osten suggeriert. Letztendlich waren sie auf beiden Seiten.

Aber um das objektiv einordnen zu können, muss man immer die Zeit im Auge behalten. 1933 gab es ca. 3.9 Mill. NSDAP – Mitglieder, das steigerte sich bis 1945 auf ca. *7.5 Mill. Mitglieder. Laut einer Volkszählung im Okt. 46, ergab sich eine EW – Zahl von ca. 66 Mill. (in allen 4 Besatzungszonen). Heute gibt es ca. 1.3 Mill. Parteimitglieder (Stand 2013: Quelle: http://de.statista.com/statistik/daten/s...n-deutschlands/)
Mit dem Zahlenbeispiel will sich zeigen, dass die SED letztendlich auf Mitglieder, aus dem alten NSDAP – Pools angewiesen war, genauso wie die Parteien im Bundesgebiet. Wie viele waren denn von den *7.5 Mill. Mitläufer (?) ?

Publikationen über die NS-Vergangenheit von SED-Mitgliedern und – Funktionären gibt es heute genug.

Was ich nur verwerflich finde, dass man von Seiten der SED nicht ehrlich damit umging (später) und einen 'konsequenten Antifaschismus‘ heuchelte.


Unter Chemikern funktioniert die Evolution noch: Dumme Experimentierer werden natürlicherweise und rasch eliminiert.

josy95 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#22

RE: Wie die SED ihre Wurzeln in der NSDAP vertuschte

in DDR Politik Presse 05.11.2014 13:04
von rotrang (gelöscht)
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Zitat von Gert im Beitrag #15
Zitat von exgakl im Beitrag #14
Zitat von Gert im Beitrag #13
Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #7
Erstmal über die Details informieren!
Die Masse der Genossen mit Nazi-Vergangenheit entstammten der sog. HJ-Generation (Geburtsjahrgänge 1925-1928) und sind erst kurz vo Ende der Nazizeit (z.T. vor Vollendung des 18. Lebensjahres) in die NSDAP eingetreten. Das man diesen, in ihrer Jugend verführten eine zweite Chance nach einer Bewährungszeit gab, war richtig.
Gleiches galt auch für die, die bereits relativ früh in Gefangenschaft gekommen waren und keine (bedeutende) Funktion im Nazi-Regime hatten, wenn sie in der Gefangenschaft eindeutig sich vom Regime distanzierten.
Bei einigen "dubiosen" Karrieren kann man davon ausgehen, daß es sich um Angehörige des Widerstandes bzw. Mitarbeiter sowjetischer Geheimdienste handelte, die nur zur Tarnung der NSDAP beigetreten sind. Hier sollte man sich mal überlegen, welchen Weg z.B. Richard Sorge oder Mitglieder der roten Kapelle in der DDR hätten nehmen können, wenn sie überlebt hätten.
Zuletzt eine Gruppe, die allerdings unerwünschter Weise in die SED eintrat: Einige Lumpen haben ihre Nazi-Vergngenheit (und z.T. auch Kriegsverbrechen) verschwiegen. Diese sind dann aber nach Enttarnung hart bestraft worden.

Nicht möglich war allerdings die "Weiterverwendung" von Nazi-Funktionären in einer Form, wie es in der BRD, z.B. bei Globke, Lübcke oder Filbinger geschah.



natürlich waren sie alle geläutert, Hauptsache mit den Mächtigen heulen, das klappt dann schon.Ja es gab viele die plötzlich es schon immer gewusst haben und Antifaschisten wurden, vor allem die Typen, die in die karge russische Gefangenschaft gingen. Wer weiss was sie oder wen sie für einen Kanten Brot "verraten" haben. Z.B ein General im Generalstab der Wehrmacht Vincenz Müller, später General der NVA.So wie 89 , da nannte man solche Wendehälse. Auf diese wird doch hier immer mit großer Verachtung herabgeschaut. Abschließend fehlt nur noch, dass die DDR posthum als Siegermacht des 2.Weltkrieges deklariert wird
Es kommt eben immer auf den Standpunkt an. Und der deutsche Spruch "wes Brot ich ess , des Lied ich sing" hat immer noch Gültigkeit, also profan gesagt die Richtung ist wichtig, in die der Hals gewendet werden muss.


Moin Gert,

na das bekommst du schon ganz gut hin, an den Feinheiten muss noch ein bissel gefeilt werden aber ansonsten ist das ja ein Thema nach deinem Geschmack.. oder?

VG vom Rhin an den Rhein

biste in Holland, Karsten ?

Ja Gerd politische Sachen mögen von dir ja ein Steckenpferd sein, aber in Erdkunde hättest du besser aufgepasst. der Rhin ist ein kleines Flüsschen nördlich Berlins. Besser Gesagt: Das Rhinluch in der Nähe vom Oder-Havelkanal.


Gert und schulzi haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#23

RE: Wie die SED ihre Wurzeln in der NSDAP vertuschte

in DDR Politik Presse 05.11.2014 13:07
von Gelöschtes Mitglied
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Nur nebenbei: Die Niederländer schreiben den Rhein Rijn.....


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#24

RE: Wie die SED ihre Wurzeln in der NSDAP vertuschte

in DDR Politik Presse 05.11.2014 13:38
von Gert | 12.367 Beiträge

Zitat

Ja Gerd politische Sachen mögen von dir ja ein Steckenpferd sein, aber in Erdkunde hättest du besser aufgepasst. der Rhin ist ein kleines Flüsschen nördlich Berlins. Besser Gesagt: Das Rhinluch in der Nähe vom Oder-Havelkanal.

Zitat




mein lieber Rotrang, danke für den Hinweis. Habe wieder etwas dazu gelernt. Das ist aber weniger eine geografische Fehlleistung, als eine Fehldeutung der holländische Bezeichnung für unseren guten alten Vater Rhein. Da ich nicht wusste, wie die Holländer den Namen schreiben
(richtig holländisch Rijn) glaubte ich , dass der Karsten auf dem Rhein in Holland herumschippert.


P.S habe auch gelernt dass einige meine Posts offenbar sehr genau auf jedes Komma untersuchen. Werde in Zukunft jeden Beitrag vorher durch die Internetstasi ( Wiki) überprüfen lassen.

edit fähler


.
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zuletzt bearbeitet 05.11.2014 13:41 | nach oben springen

#25

RE: Wie die SED ihre Wurzeln in der NSDAP vertuschte

in DDR Politik Presse 05.11.2014 14:00
von exgakl | 7.238 Beiträge

Zitat von rotrang im Beitrag #22
Zitat von Gert im Beitrag #15
Zitat von exgakl im Beitrag #14
Zitat von Gert im Beitrag #13
Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #7
Erstmal über die Details informieren!
Die Masse der Genossen mit Nazi-Vergangenheit entstammten der sog. HJ-Generation (Geburtsjahrgänge 1925-1928) und sind erst kurz vo Ende der Nazizeit (z.T. vor Vollendung des 18. Lebensjahres) in die NSDAP eingetreten. Das man diesen, in ihrer Jugend verführten eine zweite Chance nach einer Bewährungszeit gab, war richtig.
Gleiches galt auch für die, die bereits relativ früh in Gefangenschaft gekommen waren und keine (bedeutende) Funktion im Nazi-Regime hatten, wenn sie in der Gefangenschaft eindeutig sich vom Regime distanzierten.
Bei einigen "dubiosen" Karrieren kann man davon ausgehen, daß es sich um Angehörige des Widerstandes bzw. Mitarbeiter sowjetischer Geheimdienste handelte, die nur zur Tarnung der NSDAP beigetreten sind. Hier sollte man sich mal überlegen, welchen Weg z.B. Richard Sorge oder Mitglieder der roten Kapelle in der DDR hätten nehmen können, wenn sie überlebt hätten.
Zuletzt eine Gruppe, die allerdings unerwünschter Weise in die SED eintrat: Einige Lumpen haben ihre Nazi-Vergngenheit (und z.T. auch Kriegsverbrechen) verschwiegen. Diese sind dann aber nach Enttarnung hart bestraft worden.

Nicht möglich war allerdings die "Weiterverwendung" von Nazi-Funktionären in einer Form, wie es in der BRD, z.B. bei Globke, Lübcke oder Filbinger geschah.



natürlich waren sie alle geläutert, Hauptsache mit den Mächtigen heulen, das klappt dann schon.Ja es gab viele die plötzlich es schon immer gewusst haben und Antifaschisten wurden, vor allem die Typen, die in die karge russische Gefangenschaft gingen. Wer weiss was sie oder wen sie für einen Kanten Brot "verraten" haben. Z.B ein General im Generalstab der Wehrmacht Vincenz Müller, später General der NVA.So wie 89 , da nannte man solche Wendehälse. Auf diese wird doch hier immer mit großer Verachtung herabgeschaut. Abschließend fehlt nur noch, dass die DDR posthum als Siegermacht des 2.Weltkrieges deklariert wird
Es kommt eben immer auf den Standpunkt an. Und der deutsche Spruch "wes Brot ich ess , des Lied ich sing" hat immer noch Gültigkeit, also profan gesagt die Richtung ist wichtig, in die der Hals gewendet werden muss.


Moin Gert,

na das bekommst du schon ganz gut hin, an den Feinheiten muss noch ein bissel gefeilt werden aber ansonsten ist das ja ein Thema nach deinem Geschmack.. oder?

VG vom Rhin an den Rhein

biste in Holland, Karsten ?

Ja Gerd politische Sachen mögen von dir ja ein Steckenpferd sein, aber in Erdkunde hättest du besser aufgepasst. der Rhin ist ein kleines Flüsschen nördlich Berlins. Besser Gesagt: Das Rhinluch in der Nähe vom Oder-Havelkanal.


Also @Gert Niederländisch wäre ich dann am Rijn gewesen, Rhin wäre französisch, ich bin aber am deutschen Rhin ... allerdings ist es von mir bis zum Oder-Havelkanal ach noch ein Stückchen Weg, da ist der @rotrang auch nicht ganz auf dem Laufenden er war aber schon dicht bei, es liegt im Osten

nochmals viele Grüße vom Rhin


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
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#26

RE: Wie die SED ihre Wurzeln in der NSDAP vertuschte

in DDR Politik Presse 05.11.2014 14:02
von Paramite | 414 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #24

Zitat

Ja Gerd politische Sachen mögen von dir ja ein Steckenpferd sein, aber in Erdkunde hättest du besser aufgepasst. der Rhin ist ein kleines Flüsschen nördlich Berlins. Besser Gesagt: Das Rhinluch in der Nähe vom Oder-Havelkanal.

Zitat




mein lieber Rotrang, danke für den Hinweis. Habe wieder etwas dazu gelernt. Das ist aber weniger eine geografische Fehlleistung, als eine Fehldeutung der holländische Bezeichnung für unseren guten alten Vater Rhein. Da ich nicht wusste, wie die Holländer den Namen schreiben
(richtig holländisch Rijn) glaubte ich , dass der Karsten auf dem Rhein in Holland herumschippert.


P.S habe auch gelernt dass einige meine Posts offenbar sehr genau auf jedes Komma untersuchen. Werde in Zukunft jeden Beitrag vorher durch die Internetstasi ( Wiki) überprüfen lassen.

edit fähler




Ach Gert, das war der erste Beitrag, über den ich wirklich kräftig schmunzeln musste. Ich sehe dich immer als sehr kritischen Schreiber. Deine Beiträge kommen manchmal etwas streng rüber. Fast so wie mein alter Staatsbürgerkundelehrer, nur verkehrt rum.

nicht böse gemeint.


Wenn du zu viel säufst, geht die Leber am Alkohol kaputt. Wenn du zu viel rauchst, haut's die Lunge auseinander. Aber das Hirn lässt sich mit allem Blödsinn füllen – es bleibt schmerzfrei! Richard Rogler

Alt werden und dumm bleiben, das ist ein richtiges Kunststück! Hans Kasper
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#27

RE: Wie die SED ihre Wurzeln in der NSDAP vertuschte

in DDR Politik Presse 05.11.2014 14:08
von exgakl | 7.238 Beiträge

Ach im wirklichen Leben kann man sich mit @Gert dem ollen Kommunistenhasser ganz gut unterhalten. Hier reitet er eben sein Steckenpferd
Aber um beim Thema zu bleiben, die SED hatte also ihre Wurzeln in der NSDAP? So so....

VG exgakl


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
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#28

RE: Wie die SED ihre Wurzeln in der NSDAP vertuschte

in DDR Politik Presse 05.11.2014 14:27
von josy95 | 4.915 Beiträge

[quote=Bürger der DDR|p405012]Die Verlogenheit in den Parteiprogrammen habe ich erst nach 1989 erlebt......
Aber zu dem Zeitpunkt hattest Du Dich schon lange daran gewöhnt.[/quote

...erst nach 1989???

Mensch, das ist ja echt bedenklich!

Was hast Du denn i Staatsbürgerkunde gehabt. Da würde jetzt nur eine 4- oder gar 5+ entschuldigen.

Naja, und das die anderen nicht oder nicht viel besser sind...,das wußten wir doch vorher!

Nur die mußten beim Lügen schon immer etwas cleverer und wachsamer sein. Es war karrieremäßig auch sehr gefährlich. als Lügner enttarnt zu werden. Eins von vielen Beispielen, wenn auch ein krasses:

http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&e...4,d.d2s&cad=rja

Während man in der SED beim Lügen oft kaum noch primitiver, kaum noch naiver sein konnte....

Beispiel(e):

http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&e...4,d.d2s&cad=rja

http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&e....78677474,d.d2s

oder eine der letzten großen Enten:

http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&e...ZLtl00xAf8WRIBg

http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&e...vHtbQAnY9sQ1MeQ

Und: gelogen wurde schon immer gern und viel. Besonders in der Politik und durch ihre Vorreiter...

josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
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#29

RE: Wie die SED ihre Wurzeln in der NSDAP vertuschte

in DDR Politik Presse 05.11.2014 14:30
von schulzi | 1.766 Beiträge

Zitat von exgakl im Beitrag #27
Ach im wirklichen Leben kann man sich mit @Gert dem ollen Kommunistenhasser ganz gut unterhalten. Hier reitet er eben sein Steckenpferd
Aber um beim Thema zu bleiben, die SED hatte also ihre Wurzeln in der NSDAP? So so....

VG exgakl

Nicht nur so,so ,ich möchte gern Wissen wo die Wurzeln sein sollen.Bin gern bereit mich belehren zulassen


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#30

RE: Wie die SED ihre Wurzeln in der NSDAP vertuschte

in DDR Politik Presse 05.11.2014 14:50
von Gelöschtes Mitglied
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@josy95 , Danke, die alten Lügen vergißt man.....

Klar es wurde schon immer gelogen und es wird auch in Zukunft gelogen.


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#31

RE: Wie die SED ihre Wurzeln in der NSDAP vertuschte

in DDR Politik Presse 05.11.2014 15:28
von FRITZE (gelöscht)
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nochmals viele Grüße vom Rhin

Denk dran ,die Trappen im Luch brauchen Ruhe !

Nochmal zu den Wurzeln ! Nicht jeder Baum trägt die Früchte aus dessen Samen er gesprossen ist ! Aufpfropfungen können gut oder schlecht sein !

FRITZE


Kalubke hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#32

RE: Wie die SED ihre Wurzeln in der NSDAP vertuschte

in DDR Politik Presse 05.11.2014 16:01
von rotrang (gelöscht)
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Zitat von exgakl im Beitrag #25
Zitat von rotrang im Beitrag #22
Zitat von Gert im Beitrag #15
Zitat von exgakl im Beitrag #14
Zitat von Gert im Beitrag #13
Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #7
Erstmal über die Details informieren!
Die Masse der Genossen mit Nazi-Vergangenheit entstammten der sog. HJ-Generation (Geburtsjahrgänge 1925-1928) und sind erst kurz vo Ende der Nazizeit (z.T. vor Vollendung des 18. Lebensjahres) in die NSDAP eingetreten. Das man diesen, in ihrer Jugend verführten eine zweite Chance nach einer Bewährungszeit gab, war richtig.
Gleiches galt auch für die, die bereits relativ früh in Gefangenschaft gekommen waren und keine (bedeutende) Funktion im Nazi-Regime hatten, wenn sie in der Gefangenschaft eindeutig sich vom Regime distanzierten.
Bei einigen "dubiosen" Karrieren kann man davon ausgehen, daß es sich um Angehörige des Widerstandes bzw. Mitarbeiter sowjetischer Geheimdienste handelte, die nur zur Tarnung der NSDAP beigetreten sind. Hier sollte man sich mal überlegen, welchen Weg z.B. Richard Sorge oder Mitglieder der roten Kapelle in der DDR hätten nehmen können, wenn sie überlebt hätten.
Zuletzt eine Gruppe, die allerdings unerwünschter Weise in die SED eintrat: Einige Lumpen haben ihre Nazi-Vergngenheit (und z.T. auch Kriegsverbrechen) verschwiegen. Diese sind dann aber nach Enttarnung hart bestraft worden.

Nicht möglich war allerdings die "Weiterverwendung" von Nazi-Funktionären in einer Form, wie es in der BRD, z.B. bei Globke, Lübcke oder Filbinger geschah.



natürlich waren sie alle geläutert, Hauptsache mit den Mächtigen heulen, das klappt dann schon.Ja es gab viele die plötzlich es schon immer gewusst haben und Antifaschisten wurden, vor allem die Typen, die in die karge russische Gefangenschaft gingen. Wer weiss was sie oder wen sie für einen Kanten Brot "verraten" haben. Z.B ein General im Generalstab der Wehrmacht Vincenz Müller, später General der NVA.So wie 89 , da nannte man solche Wendehälse. Auf diese wird doch hier immer mit großer Verachtung herabgeschaut. Abschließend fehlt nur noch, dass die DDR posthum als Siegermacht des 2.Weltkrieges deklariert wird
Es kommt eben immer auf den Standpunkt an. Und der deutsche Spruch "wes Brot ich ess , des Lied ich sing" hat immer noch Gültigkeit, also profan gesagt die Richtung ist wichtig, in die der Hals gewendet werden muss.


Moin Gert,

na das bekommst du schon ganz gut hin, an den Feinheiten muss noch ein bissel gefeilt werden aber ansonsten ist das ja ein Thema nach deinem Geschmack.. oder?

VG vom Rhin an den Rhein

biste in Holland, Karsten ?

Ja Gerd politische Sachen mögen von dir ja ein Steckenpferd sein, aber in Erdkunde hättest du besser aufgepasst. der Rhin ist ein kleines Flüsschen nördlich Berlins. Besser Gesagt: Das Rhinluch in der Nähe vom Oder-Havelkanal.


Also @Gert Niederländisch wäre ich dann am Rijn gewesen, Rhin wäre französisch, ich bin aber am deutschen Rhin ... allerdings ist es von mir bis zum Oder-Havelkanal ach noch ein Stückchen Weg, da ist der @rotrang auch nicht ganz auf dem Laufenden er war aber schon dicht bei, es liegt im Osten

nochmals viele Grüße vom Rhin

Der rechte Nebenfluß der Havel.


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#33

RE: Wie die SED ihre Wurzeln in der NSDAP vertuschte

in DDR Politik Presse 05.11.2014 16:05
von exgakl | 7.238 Beiträge

Manfred im weitesten Sinne... ja, liegt ja keine anderer Fluss dazwischen. Und jetz tgibts noc ein paar uff die Omme


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
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#34

RE: Wie die SED ihre Wurzeln in der NSDAP vertuschte

in DDR Politik Presse 05.11.2014 16:11
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von Bürger der DDR im Beitrag #30
@josy95 , Danke, die alten Lügen vergißt man.....

Klar es wurde schon immer gelogen und es wird auch in Zukunft gelogen.



...ich ziehe jetzt mal bewußt eine Parallele zum aktuellen Streik bei der Bahn und dem entsprechenden Thread hier.

Hab eben gerade die Pressekonfernz der GDL geschaut.

Hier tut sich auch ein Gehäuse von Lügen, Halbwahrheiten bis hin zu persönlichen Diffamierungen auf.

Wer lügt, Halbwahrheiten ausspricht? Sich windet wie ein Aal? Noch Fragen?

Schon beeindruckend. Auch die Parallele zum Wendeherbst in der DDR - Lügen über Lügen der vermeintlich Mächtigen. Egal, was es kostet...

josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
zuletzt bearbeitet 05.11.2014 16:23 | nach oben springen

#35

RE: Wie die SED ihre Wurzeln in der NSDAP vertuschte

in DDR Politik Presse 05.11.2014 16:30
von damals wars | 12.218 Beiträge

Zitat von Dandelion im Beitrag #18
Zitat von Paramite im Beitrag #16
Immer dieses rumgehacke auf der SED..


Es geht doch nicht um das "Rumgehacke auf der SED", sondern um den Unterschied zwischen Anspruch und Wirklichkeit.

Bei jedem meiner vielen Besuche in der DDR wurde mir vereinfacht ausgedrückt das Gefühl vermittelt, dass die gesamten Nazis - vom Mitläufer bis zum Kriegsverbrecher - ausschließlich in der BRD anzutreffen seien. Na gut, von einigen wenigen abgesehen, die nach Südamerika gegangen sind, aber die unterhielten allerbeste Beziehungen zu den in der BRD Verbliebenen.

Ich habe das damals schon nicht geglaubt: Die Kriegstoten hinterließen große Lücken auf allen Ebenen - bei der Landwirtschaft begonnen und der öffentlichen Verwaltung längst noch nicht aufgehört. Verwaltungsfachleute z.B. waren rar - und wer 1933 ADAC-Mitglied war und zwangsweise zum NSKK-Mitglied wurde, war noch lange kein glühender Nazi.

Davon habe ich allerdings nie etwas gehört und so gesellt sich für mich die Mär von der "nazi-freien DDR" in die lange Liste der Halbwahrheiten und Verschleierungen ein.

Du könntest doch was über die Wurzel in der FDP berichten, war zu Deiner Zeit davon noch was zu spüren?


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#36

RE: Wie die SED ihre Wurzeln in der NSDAP vertuschte

in DDR Politik Presse 05.11.2014 16:44
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von damals wars im Beitrag #35
Du könntest doch was über die Wurzel in der FDP berichten, war zu Deiner Zeit davon noch was zu spüren?


Nun ja, die FDP wurde 1948 gegründet, von ehemaligen Mitgliedern der DVP und der DDP. Unter denen befand sich mit Sicherheit auch die eine oder andere "braune Pocke", die nun eine neue politische Heimat suchten. Als ich aber 1977 eingetreten bin, war davon nichts mehr zu spüren. Denn sonst wäre ich mit Sicherheit nicht eingetreten.


zuletzt bearbeitet 05.11.2014 16:45 | nach oben springen

#37

RE: Wie die SED ihre Wurzeln in der NSDAP vertuschte

in DDR Politik Presse 05.11.2014 17:25
von Schuddelkind | 3.516 Beiträge

Könnte man sich nicht darauf einigen, das beide deutschen Staaten ehemalige NSDAP-Mitglieder in ihren Reihen hatte? Nämlich aus dem Grund, das eine wirkliche Entnazifizierung nie stattgefunden hat, auf beiden Seiten. Und verschwiegen oder unter unter den Teppich gekehrt haben es auch beide Seiten. Sonst hätte es in der BRD auch nicht die '68er gegeben! Richtig ist aber, das die DDR aus ideologischen Gründen es gerne so dargestellt hat, als wenn alle Nazis in der BRD hocken würden. Aber vielleicht meinten sie auch, "ihre Nazis" wären jetzt geläutert, während die im Westen immer noch der alten Ideologie anhängen würden.......wer weiß.......


Intellektuelle spielen Telecaster
Ostlandritter und josy95 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#38

RE: Wie die SED ihre Wurzeln in der NSDAP vertuschte

in DDR Politik Presse 05.11.2014 17:34
von Kalubke | 2.306 Beiträge

Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #1
Die weisse Weste der SED hat anscheinend ein paar braune Flecken.

http://m.welt.de/kultur/article5558370/W...vertuschte.html


Das mit den paar braunen Flecken ist nicht von der Hand zu weisen, aber der Tenor des "Welt"-Artikels ist, dass der Osten seine braune Vergangenheit nicht besser bewältigt hat als der Westen. Ich gehe mal davon aus, dass die Journalisten es so meinten, wie sie es schrieben. Wenn man mal statistisch die Herkunft der Amts- und Würdenträger in Ost und West vergleicht, dann sind doch wohl deutliche Unterschiede erkennbar, oder? Wer aus dem Inhalt seines eigenen Textes nicht das richtige Fazit ziehen kann, der müsste eigentlich nochmal zur Nachhilfe.

Richtig ist, dass die SED 1946 vor den damals noch freien Wahlen bei den NSDAP-Mitläufern auf Stimmenfang ging. Sie wurden auch etwas weniger ehrenrührig als "Nominelle PG's" bezeichnet (siehe im Anhang den berühmten Beitrag von Wolfgang Leonhard, damals Mitglied der Gruppe Ulbricht in: Sozialistische Bildungshefte, 1. Jahrgang Nr. 5, August 1946: Unsere Stellung zu den Nominellen PG's)

Gruß Kalubke


Dateianlage:


zuletzt bearbeitet 05.11.2014 18:19 | nach oben springen

#39

RE: Wie die SED ihre Wurzeln in der NSDAP vertuschte

in DDR Politik Presse 05.11.2014 18:14
von Gelöschtes Mitglied
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Altnazis hat es in beiden deutschen Staaten gegeben. In der BRD mit Sicherheit mehr als in der DDR, da viele aus Angst vor den Russen in die westlichen Besatzungszonen gegangen sind.
Die SED hat sicher gewusst, was ihre Kader früher waren und hat sie trotzdem vor den Karren gespannt. Ich war bestimmt kein Verfechter der DDR, aber mir ist nie zu Ohren gekommen, das Altnazis wegen ihrer Funktion im 3. Reich gefeiert wurden, oder gar Kasernen nach ihnen benannt wurden.

Der Hesselfuchs


josy95 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#40

RE: Wie die SED ihre Wurzeln in der NSDAP vertuschte

in DDR Politik Presse 05.11.2014 18:41
von Schuddelkind | 3.516 Beiträge

Zitat von Merlini im Beitrag #39
Altnazis hat es in beiden deutschen Staaten gegeben. In der BRD mit Sicherheit mehr als in der DDR, da viele aus Angst vor den Russen in die westlichen Besatzungszonen gegangen sind.
Die SED hat sicher gewusst, was ihre Kader früher waren und hat sie trotzdem vor den Karren gespannt. Ich war bestimmt kein Verfechter der DDR, aber mir ist nie zu Ohren gekommen, das Altnazis wegen ihrer Funktion im 3. Reich gefeiert wurden, oder gar Kasernen nach ihnen benannt wurden.

Der Hesselfuchs


Rot: Wo war das im Westen der Fall?


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