#141

RE: Herr Pröhl und die Flucht mit der Kalaschnikow

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 06.11.2014 16:35
von Gert | 12.367 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #125
Zitat von Schuddelkind im Beitrag #122
Und was soll jetzt die blöde Anmache? ...

Schon gut, der B208 denkt halt gern ä bissel in Schubladen und da passen nunemal die Wenigsten (nicht nur hier) rein. Und gerne möchte ich auch seine Fragen beantworten, ähm nur welche? Ahh, mal bissel zurückgeblättert ... ohh, na diese 'Fragen' hatte ich eher rethorischer Natur empfunden und wer rethorische Frage beantwortet, na der klatscht auch bei einer Symphonie zwischen den Sätzen, odär?
Doch falls er nun echt eine Antwort da erwartet(e), bitte ... na aber nicht in diesem Thread!
Hier eher zu einer andern Frage, eine Fahnenflucht war mMn für Jeden am Kanten in jeder Epoche problemlos möglich, unabhängig von Dienstgrad und Verpflichtungsdauer. Na und alles was möglich ist, passiert auch. Fahnenflucht eines OaZ? Da ist nicht nur eine hier im Forum beschrieben. Mein Vor-Vorgänger zum Beispiel war auch dabei ... Stromausfall simuliert, Posten beim Anwerfen vom GAB im Keller eingesperrt, gemütlich durch (sic!) den Zaun spaziert, mußte mal bissel suchen @B208. Denn das ich Dir's raussuche, ähm ... nö! Da mußte schonemal selber ran und dann belebste den Thread dann dort am besten gleich wieder, da gibts dann auch für Dich 'Antworten', auf gehts!
Doch um das Thema hier mal irgendwie nun mal in trockene Tücher zu bringen. Ich habe es nun verstanden das eine gemeinschaftlich begangene Fahnenflucht offensichtlich nicht, so einschneidend in den Lebenslauf jedes Beteiligten sie auch gewesen sein mag, die Beiden die sie begangen haben, nun nur etwas näher brachte. Da hatte ich offensichtlich doch etwas zu viel erwartet *tschuldschung*



@94 nicht nur bei der FF ist das so, auch bei unserer "Ziviflucht" war das so. Wir waren zu viert und sind in alle Himmelsrichtungen auseinander gegangen. Wir waren ein Zweckgemeinschaft, als der Zweck erfüllt war, löste sich die Verbindung. 2 sind direkt nach Hamburg und aufs Schiff dann 2 Jahre Seefahrt und anschließend Auswanderung nach Toronto/Ont.. Unser Uffz, der uns geführt hatte und dem wir es zu verdanken haben, das wir unverletzt rüber kamen,hatte wenig Glück. Nach der Flucht im Sommer 65 mehrere Monate in Schweden auf Montage gearbeitet und mit Taschen voller Geld zurückgekommen ( die Schweden verteilten damals schon sehr viel Geld für die Ware Arbeitskraft) Mit einem Hamburger zusammen aus Übermut eine Sause auf der Reeperbahn gemacht und besoffen im Käfer nach Hause gefahren, schwerer Unfall , beide Beine amputiert. Jahre später an den Spätfolgen(nicht erkannterLungenriss) gestorben. Zu ihm habe ich Kontakt gehalten um ihm zu helfen, war aber sehr schwierig weil wohl aus Kummer über den Unfall und seine Folgen der Alk dazu kam und dann das Ende. Die Kumpels in Kanada haben mich vor Jahren eingeladen und ich besuchte sie. Materiell haben sie einen guten Schnitt gemacht, beide waren ausgebildete Werkzeugmacher und arbeiteten bei Bombardier in Toronto, einer davon in der Entwicklungsabt. für Flugzeuge. Sie haben ein sehr gutes Geld verdient. Einer von beiden ist vor 2 Jahren gestorben. So leben von uns 4 nur noch 2.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
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zuletzt bearbeitet 06.11.2014 16:36 | nach oben springen
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#142

RE: Herr Pröhl und die Flucht mit der Kalaschnikow

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 06.11.2014 17:01
von damals wars | 12.218 Beiträge

Zitat von zoll im Beitrag #136
Ich schrieb einmal hier, dass mehr als 2.000.000 Menschen den A und B-Staat verlassen haben. Als Erwiderung bekam ich zu hören, es wären in der Mehrzahl wirtschaftliche Gründe gewesen. Nun, darauf will ich aber gar nicht eingehen. Ich hab schlicht und einfach die Unwahrheit geschrieben. Es waren 3.500.000. Fast doppelt so viele, und es ist keinem aufgefallen, nicht einmal den Bürgern der DDR, die es leider immer noch gibt. Obwohl sie die Segnungen des Kapitalismus genau so mitnehmen wie die günstigen Preise bei H & M, Lidl, Aldi und Co.
Zoll


Die Bürger der DDR sind auch alle Deutsche und somit Bürger der BRD. Und da die dafür bezahlt haben, sind sie heute auch Träger von Rechten und haben ganz legal Ansprüche erworben.
Auch wenn das mancher nie begreift.
Und so günstig sind die Preise dann auch nicht!


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#143

RE: Herr Pröhl und die Flucht mit der Kalaschnikow

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 06.11.2014 17:14
von Gelöschtes Mitglied
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Ob 2.000.000 oder 3.500.000, da ist auch der Anteil der "Wirtschaftsflüchtlinge" entsprechend höher......


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#144

RE: Herr Pröhl und die Flucht mit der Kalaschnikow

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 06.11.2014 17:21
von Gert | 12.367 Beiträge

Zitat von Bürger der DDR im Beitrag #143
Ob 2.000.000 oder 3.500.000, da ist auch der Anteil der "Wirtschaftsflüchtlinge" entsprechend höher......



die meisten waren Wirtschaftsflüchtlinge, denen die SED Hab und Gut wie Hotels , Unternehmen, Ländereien, Häuser ohne irgendwelche Entschädigung geraubt hatte. Ihre Alternative war nur noch " nix wie wech hier ". Wenn man es richtig überlegt sie, die SED Partei, hatten keinerlei Respekt vor der Leistung ihrer Bürger und deren Eigentum. Sie handelten nach Gutsherrenart So etwas nannte man im Mittelalter Räuber-


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#145

RE: Herr Pröhl und die Flucht mit der Kalaschnikow

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 06.11.2014 17:53
von linamax | 2.022 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #141
Zitat von 94 im Beitrag #125
Zitat von Schuddelkind im Beitrag #122
Und was soll jetzt die blöde Anmache? ...

Schon gut, der B208 denkt halt gern ä bissel in Schubladen und da passen nunemal die Wenigsten (nicht nur hier) rein. Und gerne möchte ich auch seine Fragen beantworten, ähm nur welche? Ahh, mal bissel zurückgeblättert ... ohh, na diese 'Fragen' hatte ich eher rethorischer Natur empfunden und wer rethorische Frage beantwortet, na der klatscht auch bei einer Symphonie zwischen den Sätzen, odär?
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Hier eher zu einer andern Frage, eine Fahnenflucht war mMn für Jeden am Kanten in jeder Epoche problemlos möglich, unabhängig von Dienstgrad und Verpflichtungsdauer. Na und alles was möglich ist, passiert auch. Fahnenflucht eines OaZ? Da ist nicht nur eine hier im Forum beschrieben. Mein Vor-Vorgänger zum Beispiel war auch dabei ... Stromausfall simuliert, Posten beim Anwerfen vom GAB im Keller eingesperrt, gemütlich durch (sic!) den Zaun spaziert, mußte mal bissel suchen @B208. Denn das ich Dir's raussuche, ähm ... nö! Da mußte schonemal selber ran und dann belebste den Thread dann dort am besten gleich wieder, da gibts dann auch für Dich 'Antworten', auf gehts!
Doch um das Thema hier mal irgendwie nun mal in trockene Tücher zu bringen. Ich habe es nun verstanden das eine gemeinschaftlich begangene Fahnenflucht offensichtlich nicht, so einschneidend in den Lebenslauf jedes Beteiligten sie auch gewesen sein mag, die Beiden die sie begangen haben, nun nur etwas näher brachte. Da hatte ich offensichtlich doch etwas zu viel erwartet *tschuldschung*



@94 nicht nur bei der FF ist das so, auch bei unserer "Ziviflucht" war das so. Wir waren zu viert und sind in alle Himmelsrichtungen auseinander gegangen. Wir waren ein Zweckgemeinschaft, als der Zweck erfüllt war, löste sich die Verbindung. 2 sind direkt nach Hamburg und aufs Schiff dann 2 Jahre Seefahrt und anschließend Auswanderung nach Toronto/Ont.. Unser Uffz, der uns geführt hatte und dem wir es zu verdanken haben, das wir unverletzt rüber kamen,hatte wenig Glück. Nach der Flucht im Sommer 65 mehrere Monate in Schweden auf Montage gearbeitet und mit Taschen voller Geld zurückgekommen ( die Schweden verteilten damals schon sehr viel Geld für die Ware Arbeitskraft) Mit einem Hamburger zusammen aus Übermut eine Sause auf der Reeperbahn gemacht und besoffen im Käfer nach Hause gefahren, schwerer Unfall , beide Beine amputiert. Jahre später an den Spätfolgen(nicht erkannterLungenriss) gestorben. Zu ihm habe ich Kontakt gehalten um ihm zu helfen, war aber sehr schwierig weil wohl aus Kummer über den Unfall und seine Folgen der Alk dazu kam und dann das Ende. Die Kumpels in Kanada haben mich vor Jahren eingeladen und ich besuchte sie. Materiell haben sie einen guten Schnitt gemacht, beide waren ausgebildete Werkzeugmacher und arbeiteten bei Bombardier in Toronto, einer davon in der Entwicklungsabt. für Flugzeuge. Sie haben ein sehr gutes Geld verdient. Einer von beiden ist vor 2 Jahren gestorben. So leben von uns 4 nur noch 2.



Hallo Gert
Diese Antwort wird den 94 auch nicht genügen , er findet immer ein Haar in der Suppe . Das Fazit ist für mich wir haben eigentlich alle es zu was gebracht , die diesen Staat verlassen haben .


Gert und Hapedi haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#146

RE: Herr Pröhl und die Flucht mit der Kalaschnikow

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 06.11.2014 18:17
von Gert | 12.367 Beiträge

ich habe da mal 'ne Frage an die jüngeren Grenzer , die den Streckmetallzaun kennengelernt haben. ( Zu meiner Zeit gab's nur Stacheldrahtzaun)
Konnte man durch den Zaun hindurch schiessen, oder wurden die Geschosse durch den Zaun abgelenkt oder gar aufgehalten ?


.
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#147

RE: Herr Pröhl und die Flucht mit der Kalaschnikow

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 06.11.2014 18:19
von rotrang (gelöscht)
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Zitat von Gert im Beitrag #146
ich habe da mal 'ne Frage an die jüngeren Grenzer , die den Streckmetallzaun kennengelernt haben. ( Zu meiner Zeit gab's nur Stacheldrahtzaun)
Konnte man durch den Zaun hindurch schiessen, oder wurden die Geschosse durch den Zaun abgelenkt oder gar aufgehalten ?


Gert dann ballerst du auf fremden Territorium.


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#148

RE: Herr Pröhl und die Flucht mit der Kalaschnikow

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 06.11.2014 18:23
von Gert | 12.367 Beiträge

Zitat von rotrang im Beitrag #147
Zitat von Gert im Beitrag #146
ich habe da mal 'ne Frage an die jüngeren Grenzer , die den Streckmetallzaun kennengelernt haben. ( Zu meiner Zeit gab's nur Stacheldrahtzaun)
Konnte man durch den Zaun hindurch schiessen, oder wurden die Geschosse durch den Zaun abgelenkt oder gar aufgehalten ?


Gert dann ballerst du auf fremden Territorium.

ich könnte mir ab er einen Grenzverlauf vorstellen, wo man nicht auf westdeutsches Gebiet zielt, also ziemlich parellel zur Grenze.


.
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#149

RE: Herr Pröhl und die Flucht mit der Kalaschnikow

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 06.11.2014 18:27
von maxhelmut | 614 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #146
ich habe da mal 'ne Frage an die jüngeren Grenzer , die den Streckmetallzaun kennengelernt haben. ( Zu meiner Zeit gab's nur Stacheldrahtzaun)
Konnte man durch den Zaun hindurch schiessen, oder wurden die Geschosse durch den Zaun abgelenkt oder gar aufgehalten ?



Hallo Gert mach doch ein neuen Thread auf !!!


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#150

RE: Herr Pröhl und die Flucht mit der Kalaschnikow

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 06.11.2014 18:30
von Rostocker | 7.736 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #148
Zitat von rotrang im Beitrag #147
Zitat von Gert im Beitrag #146
ich habe da mal 'ne Frage an die jüngeren Grenzer , die den Streckmetallzaun kennengelernt haben. ( Zu meiner Zeit gab's nur Stacheldrahtzaun)
Konnte man durch den Zaun hindurch schiessen, oder wurden die Geschosse durch den Zaun abgelenkt oder gar aufgehalten ?


Gert dann ballerst du auf fremden Territorium.

ich könnte mir ab er einen Grenzverlauf vorstellen, wo man nicht auf westdeutsches Gebiet zielt, also ziemlich parellel zur Grenze.


Und nun--worauf willste hinaus?


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#151

RE: Herr Pröhl und die Flucht mit der Kalaschnikow

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 06.11.2014 18:40
von RudiEK89 | 1.951 Beiträge

@Gert ,
mach einen neuen Thread auf, die Antworten "sprengen" sonst das Thema.
Ich hätte auch eine Antwort auf deine Frage.

Andreas


März 1986 - Herbst 1986 Uffz. Schule Perleberg, GAR5. Glöwen
Herbst 1986 - Februar 1989 GR Heiligenstadt I. GB Klettenberg, 3. GK Silkerode
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#152

RE: Herr Pröhl und die Flucht mit der Kalaschnikow

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 06.11.2014 18:41
von rotrang (gelöscht)
avatar

ziemlich parellel zur Grenze
Dann hat sich deine Frage erledigt.
Frage war doch ob man durch den Zaun schießen konnte.


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#153

RE: Herr Pröhl und die Flucht mit der Kalaschnikow

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 06.11.2014 18:41
von Gert | 12.367 Beiträge

ok vergesst die Frage


.
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John F.Kennedy 1963 in Berlin
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#154

RE: Herr Pröhl und die Flucht mit der Kalaschnikow

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 06.11.2014 19:57
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von linamax im Beitrag #145
Diese Antwort wird den 94 auch nicht genügen , ...
Doch, vollkommen! Denn so ungefähr stellte ich's mir auch bei den Deserteuren vor. Nun nicht das man für den Rest des Lebens mit seinen Fluchtkameraden 'liiert' ist, aber zumindest verliert man sich nicht vollkommen aus den Augen. Aber das erwähnte Suppenhaar finde ich dann erwartungsgemäß in Linamaxels Beitrag. Denn das Alle, die übern Zaun gehüpft sind, es zu was gebracht haben (was immer man darunter versteht, 'Es zu was gebracht haben.' Also ich meine, ich habe mich von noch keinem Forumstreffen durch die Hintertüre geschlichen *) ... da möchte ich mal sanften Widerspruch anmelden! Allein das Beispiel von Gert sein'm Uffz., mal etwas respektlos (den Minenopfern gegenüber) ausgedrückt ... zwei kaputte Beine, na die hätte er auch schon beim Grenzübertritt sich holen können.

*) mit an Sicherheit grenzende Warscheinlichkeit wird manch ein Welcher jetzt wieder ein großes 'HÄ!?' im Antlitz haben ... und der Meinung sein, ich würde kein verständliches Hochdeutsch schreiben. Richtig, doch es liegt nicht an der Form, sondern wohl eher am Inhalt? Na also, aber da soll erstens mehrfach und zweitens in Ruhe Lesen helfen können. Oder, das wär mir persönlich fast lieber, versuchts mal mit gekonntem Ignorieren, hä?!
Doch in Einem bin'ch mir sicher, der Eine, welcher in Altenstadt einen polnischen Abgang zustande brachte (http://mundmische.de/bedeutung/22861), weiß dann schon B'scheid?!


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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zuletzt bearbeitet 06.11.2014 19:58 | nach oben springen
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#155

RE: Herr Pröhl und die Flucht mit der Kalaschnikow

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 06.11.2014 20:02
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Mich würde auch interessieren ob eine verirrtre Kugel im Streckmetall stecken geblieben oder durchgegangen wäre, Entfernung eventuell so 100 Meter


zuletzt bearbeitet 06.11.2014 20:03 | nach oben springen
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#156

RE: Herr Pröhl und die Flucht mit der Kalaschnikow

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 06.11.2014 20:09
von 94 | 10.792 Beiträge

Ich würde mal sagen ... kommt druff an. Also von welcher Winkel und vor allem, welche Seite. Beim Streckmetall gibts ja eine Seite zum 'durchgucken' und ein 'geschlossene' Seite.
Also ein Einhandleuchtzeichen ging nicht durch den Zaun, zum Glück!


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#157

RE: Herr Pröhl und die Flucht mit der Kalaschnikow

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 06.11.2014 20:09
von FRITZE (gelöscht)
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Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #155
Mich würde auch interessieren ob eine verirrtre Kugel im Streckmetall stecken geblieben oder durchgegangen wäre, Entfernung eventuell so 100 Meter



Steckengeblieben auf alle Fälle nicht ! Aber durch oder abgefälscht schon !


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#158

RE: Herr Pröhl und die Flucht mit der Kalaschnikow

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 06.11.2014 20:14
von Marder | 1.413 Beiträge

Zitat von FRITZE im Beitrag #157
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #155
Mich würde auch interessieren ob eine verirrtre Kugel im Streckmetall stecken geblieben oder durchgegangen wäre, Entfernung eventuell so 100 Meter



Steckengeblieben auf alle Fälle nicht ! Aber durch oder abgefälscht schon !

Die geht sauber durch. Davon gibt es sogar Fotos. wo sie nach dem Durchschlag dan wirklich landet ist kaum vorhersehbar.
Mit freundlichen Grüßen Marder


Er wirft den Kopf zurück und spricht: "Wohin ich blicke, Lump und Wicht!" Doch in den Spiegel blickt er nicht.
Ein kluger Mann macht nicht alle Fehler selber. Er lässt auch anderen eine Chance.
Ein Kluger bemerkt alles - ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.
Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt.

Wer Rechtschreibfehler findet kann sie behalten.
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#159

RE: Herr Pröhl und die Flucht mit der Kalaschnikow

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 06.11.2014 21:02
von Gert | 12.367 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #154
Zitat von linamax im Beitrag #145
Diese Antwort wird den 94 auch nicht genügen , ...
Doch, vollkommen! Denn so ungefähr stellte ich's mir auch bei den Deserteuren vor. Nun nicht das man für den Rest des Lebens mit seinen Fluchtkameraden 'liiert' ist, aber zumindest verliert man sich nicht vollkommen aus den Augen. Aber das erwähnte Suppenhaar finde ich dann erwartungsgemäß in Linamaxels Beitrag. Denn das Alle, die übern Zaun gehüpft sind, es zu was gebracht haben (was immer man darunter versteht, 'Es zu was gebracht haben.' Also ich meine, ich habe mich von noch keinem Forumstreffen durch die Hintertüre geschlichen *) ... da möchte ich mal sanften Widerspruch anmelden! Allein das Beispiel von Gert sein'm Uffz., mal etwas respektlos (den Minenopfern gegenüber) ausgedrückt ... zwei kaputte Beine, na die hätte er auch schon beim Grenzübertritt sich holen können.[quote]

94 er ich glaube zu wissen, wie @Linamax das gemeint hat bzw. auf welcher Grundlage er diese Aussage gemacht hat. Dazu muss man zeitlich weit zurückgehen, und zwar in die 50 er und Anfang 60 er, da hast du entweder noch nicht gelebt oder warst noch ein kleines Kind, daher fehlt dir dieses Hintergrundwissen vermutlich. Diese Aussage ist folgende : ein Punkt der vielseitigen und schändlichen Propaganda eines Herrn Ulbricht war, dass fast jeder , der abhaute in den Westen, dort in der Gosse landete oder wie man auch sagt, kein Bein auf den Boden bringt in WD. Ich war auch etwas verängstigt ob dieser Zunkunftsprognose der Propagandabteilung der DDR Regierung in dieser Zeit, konnte sie aber nach kurzer Zeit im Westen vergessen, weil ich mir sicher war, das mich das nicht trifft. Ich glaube aber, fast jeder Flüchtige hat im Hinterkopf diese Weissagung. Was nun Linamax sagt, wir/er haben/hat es zu etwas gebracht, bedeutet nix anneres, als zu betonen, dass wir eben nicht in der Gosse gelandet sind, sondern es zu etwas gebracht haben. Diese Aussage ist nicht gegen deine persönlichen Leistungen gerichtet, sondern so zu sehen. Ich glaube Linamax ist so ungefähr meine Altersgruppe. Vielleicht kann er selbst etwas dazu sagen.
Alle haben es auch nicht geschafft, ich habe von einer Reihe Leute gehört, die überhaupt nicht zurecht kamen. Die kann man aber mit denen ungefähr vergleichen, die nach der Wende im neuen D auch nicht klar kamen. Es kommen überwiegend nur die "Kämpfer", die Starken durch. Ich weiss klingt überheblich, hat aber eine Körnchen Wahrheit. Der Kapitalismus ist nichts für Weicheier, die waren im zwar gleichgeschalteten, aber sehr behüteten Sozialismus zufrieden und besser aufgehoben. Da war dann aber wieder die andere Gruppe unzufrieden.


.
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#160

RE: Herr Pröhl und die Flucht mit der Kalaschnikow

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 06.11.2014 21:05
von Kalubke | 2.306 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #154

polnischen Abgang



scheint ja für einige Lebenslagen ganz brauchbar zu sein, z.B. wenn man damals mit der Tochter vom Regimentskommandeur im Bett erwischt wurde:

.... die einzige sichere Chance, ohne erhebliche Verluste aus der Szene 'rauszukommen.

Die goldenen Regeln:

Verhalte dich unaufällig.
Kein schlechtes Gewissen.
Weihe niemanden ein.
Nütze den Moment.
Ein angekündigter polnischer Abgang = tschechischer Abgang.
Dreh dich nicht um.
Handy aus.


Handy aus war sicher damals am Kanten noch obsolet und der tschechische Abgang sicher nicht ratsam.

Gruß Kalubke



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zuletzt bearbeitet 06.11.2014 22:06 | nach oben springen
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