#121

RE: Herr Pröhl und die Flucht mit der Kalaschnikow

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 05.11.2014 18:26
von Greso | 2.377 Beiträge

Als herr Pröhl(Bahndamm 68) flüchtete,war 94 noch nicht in der Lage zur Flucht.Man sollte doch immer die Zeiten beachten.Ich hätte 1967 gerade mal noch so rübergehen künnen.Da war noch nichts,nur ein Zaun mit Stacheldraht.Aber einer ,wollte durch!! und verlor ein Bein.
Das ist eine andere Geschichte.
Greso


zuletzt bearbeitet 05.11.2014 18:29 | nach oben springen
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#122

RE: Herr Pröhl und die Flucht mit der Kalaschnikow

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 05.11.2014 18:37
von Schuddelkind | 3.507 Beiträge

Zitat von B208 im Beitrag #118
Ich vermute mal , dass der 94er angepisst ist weil ihn keiner mitgenommen hat . Darum sicherlich auch die Verpflichtung auf mehrere Jahre am Kanten , die Hoffnung stirbt ja nie .

Und was soll jetzt die blöde Anmache? Ich denke mal, die Entscheidung, sich längerfristig an die Grenze zu verpflichten, sollte respektiert werden. Da hatte wohl jeder seine eigenen Gründe für. Für mich stellt das kein Problem dar!


Intellektuelle spielen Telecaster
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#123

RE: Herr Pröhl und die Flucht mit der Kalaschnikow

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 05.11.2014 18:41
von RudiEK89 | 1.949 Beiträge

Zitat von B208 im Beitrag #118
Ich vermute mal , dass der 94er angepisst ist weil ihn keiner mitgenommen hat . Darum sicherlich auch die Verpflichtung auf mehrere Jahre am Kanten , die Hoffnung stirbt ja nie .

Dein Zitat, nimm es mir nicht übel, ist mMn schon grenzwertig und muss nicht sein. Das hat nichts mit diskutieren und Meinungsaustausch zu tun.
Ich war drei Jahre am Kanten und habe auch eine Fahnenflucht miterlebt. Lief auf dem vorgelagerten Gebiet Seite an Seite mit dem GzD und
bin in der DDR geblieben, obwohl es nur ein Schritt in die Arme des GzD bedarf, die DDR zu verlassen.
Deine Worte sind im diesem Beitrag "neben der Spur" und tragen nicht zur Aufarbeitung der Fragen im Thema bei.

Andreas


März 1986 - Herbst 1986 Uffz. Schule Perleberg, GAR5. Glöwen
Herbst 1986 - Februar 1989 GR Heiligenstadt I. GB Klettenberg, 3. GK Silkerode
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#124

RE: Herr Pröhl und die Flucht mit der Kalaschnikow

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 05.11.2014 19:08
von GZB1 | 3.286 Beiträge

Zitat von zoll im Beitrag #100
@GZB1 zu #70 und #73

Die Bundeswehr hat keine eigenen Wehrgerichte, ihre Angehörigen unterliegen der zivilen Gerichtsbarkeit. Für die Entscheidungen nach der Wehrdisziplinarordnung und der Wehrbeschwerdeordnung sind aber besonders eingerichtete Truppendienstgerichte zuständig. Art. 96 Abs. 2 des Grundgesetz lässt eigene Wehrstrafgerichte für den Verteidigungsfall, für Auslandseinsätze sowie für Schiffe auf Hoher See zu, bislang wurden diese jedoch nicht eingerichtet.

Die Schwarz-Gelbe Koalition plante seit 2012 die Einführung eines einheitlichen Gerichtsstandes für Straftaten von Soldaten im Auslandseinsatz mit Sitz in Kempten
Aus Wikipedia



Nun danke für deine Mühe @zoll .

Stand alles bereits in meinem Post Nr. 76

Zitat von GZB1 im Beitrag #76
http://de.m.wikipedia.org/wiki/Truppendienstgericht


Die Truppendienstgerichte sind übrigens dem Bundesverteidigungsministerium unterstellt und nicht dem Justizministerium!


zuletzt bearbeitet 05.11.2014 19:16 | nach oben springen
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#125

RE: Herr Pröhl und die Flucht mit der Kalaschnikow

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 05.11.2014 20:21
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von Schuddelkind im Beitrag #122
Und was soll jetzt die blöde Anmache? ...

Schon gut, der B208 denkt halt gern ä bissel in Schubladen und da passen nunemal die Wenigsten (nicht nur hier) rein. Und gerne möchte ich auch seine Fragen beantworten, ähm nur welche? Ahh, mal bissel zurückgeblättert ... ohh, na diese 'Fragen' hatte ich eher rethorischer Natur empfunden und wer rethorische Frage beantwortet, na der klatscht auch bei einer Symphonie zwischen den Sätzen, odär?
Doch falls er nun echt eine Antwort da erwartet(e), bitte ... na aber nicht in diesem Thread!
Hier eher zu einer andern Frage, eine Fahnenflucht war mMn für Jeden am Kanten in jeder Epoche problemlos möglich, unabhängig von Dienstgrad und Verpflichtungsdauer. Na und alles was möglich ist, passiert auch. Fahnenflucht eines OaZ? Da ist nicht nur eine hier im Forum beschrieben. Mein Vor-Vorgänger zum Beispiel war auch dabei ... Stromausfall simuliert, Posten beim Anwerfen vom GAB im Keller eingesperrt, gemütlich durch (sic!) den Zaun spaziert, mußte mal bissel suchen @B208. Denn das ich Dir's raussuche, ähm ... nö! Da mußte schonemal selber ran und dann belebste den Thread dann dort am besten gleich wieder, da gibts dann auch für Dich 'Antworten', auf gehts!
Doch um das Thema hier mal irgendwie nun mal in trockene Tücher zu bringen. Ich habe es nun verstanden das eine gemeinschaftlich begangene Fahnenflucht offensichtlich nicht, so einschneidend in den Lebenslauf jedes Beteiligten sie auch gewesen sein mag, die Beiden die sie begangen haben, nun nur etwas näher brachte. Da hatte ich offensichtlich doch etwas zu viel erwartet *tschuldschung*


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#126

RE: Herr Pröhl und die Flucht mit der Kalaschnikow

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 05.11.2014 21:42
von Gelöschtes Mitglied
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Wer kann denn eigentlich angaben darüber machen, ab welchem Zeitpunkt der GZ 1 aus Streckmetall gebaut wurde. Wie schon geschrieben wir hatten 76/77 max. 1/3 des Bat. Abschnittes als Streckmetallzaun.

Der Hesselfuchs


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#127

RE: Herr Pröhl und die Flucht mit der Kalaschnikow

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 05.11.2014 21:46
von rotrang (gelöscht)
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Nach meinen Erkenntnissen müsste es 1972 gewesen sein, aber keine Gewähr.


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#128

RE: Herr Pröhl und die Flucht mit der Kalaschnikow

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 05.11.2014 21:49
von Gelöschtes Mitglied
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Ich habe mal was von dem Zeitraum ab 1970 gelesen. Bahndamm kann vielleicht mehr dazu sagen, wenn er 68 schon darüber geklettert ist. Ich denke schon, dass an den Problemstellen als erstes damit begonnen wurde.

Der Hesselfuchs


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#129

RE: Herr Pröhl und die Flucht mit der Kalaschnikow

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 05.11.2014 21:51
von rotrang (gelöscht)
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Das ist durchaus möglich ,Bei uns jedenfalls so 72


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#130

RE: Herr Pröhl und die Flucht mit der Kalaschnikow

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 05.11.2014 23:19
von icke-ek71 (gelöscht)
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in der 8.gkjützenbach war es anfang 1971!!!die alte grenze mit den beiden stacheldrahtzäunen wurde abgerissen ,die minen wurden duch einen panzer gesprengt!!wenn alles frei war wurde ein rot-weißes band gezogen..und dann wurde der neue zaun aufgebaut!!ich würde sagen einen monat hatten sie mit dem abschnitt von 8,5 km zu tun..an eingen stellen blieb der alte zaun noch stehen..das waren dann hüglige ecken!!wir haben dann wenn die sicherungskompanie feierabend hatte wieder normalen grenzdienst gemacht!!da war wirklich nichts mehr gewesen..was an eine grenze erinnerte...wir sind einge male bis hinter die grenzsäule gelaufen und haben uns gefreut das wir drüben waren,,ja ja bin ja wieder zurückgegangen!!auch bei dieser offenen grenze waren nur drei postenpaare draussen!!wann die mit dem bau des streckmetallzaunes komplett fertig geworden sind kann ich nicht sagen am 23 märz 1971wurde unsere grenzkompanie aufgelöst!!übrigens war mein damaliger kompaniechef...der hauptmann rauschenbach..der dann später als oberstleutnant.geflüchtet ist..wie oben im anderen thred schon mal erwähnt!!LG Bernd


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#131

RE: Herr Pröhl und die Flucht mit der Kalaschnikow

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 06.11.2014 02:11
von andyman | 1.871 Beiträge

[quote=Hapedi|p405322
ich auch , manchmal ist eine führende Hand ganz gut

gruß Hapedi[/quote]

Hallo.Im #108 von @Marder gibt es den Link zu der Geschichte der FF von @Bahndamm 68 selbst erzählt,da hat der Posten die Initiative ergriffen und Herrmann könnte ihm dafür danken.Oder täuscht mich der Eindruck @Bahndamm 68 ?Lgandyman


Gruß aus Südschweden
Was nützt alles Hasten und Jagen,auch du bist nur ein Tropfen im Meer der Unendlichkeit. Confuzius
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#132

RE: Herr Pröhl und die Flucht mit der Kalaschnikow

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 06.11.2014 10:27
von turtle | 6.961 Beiträge

Was macht den Unterschied zwischen einer so genannten“ Republikflucht“ und einer Fahnenflucht aus. Es soll dieser Fahneneid sein, so lese ich es aus manchem Beitrag heraus. Ich erkenne eine „normale“ Republikflucht wird mehr toleriert als eine Fahnenflucht. Die DDR ist seit über 25 Jahren Vergangenheit, und somit muss eine Flucht aus ihr mindestens genau so lange her sein. Die Diskussionen ob die DDR ein Unrechtsstaat war ist immer noch sehr aktuell.
Aber genau darum geht es doch. Wie sah ich die DDR? Wie differenziere ich das? Na ja es gab hier und da schon ein bisschen Unrecht, aber deswegen gleich einen Unrechtsstaat daraus machen. Unrecht gibt es doch auch heute noch argumentieren viele. Mag alles stimmen. Von den internationalen Menschenrechtsstandards war man in der DDR weit entfernt, obwohl die Verfassung der DDR von 1968 den Bürgern grundlegende Menschenrechte garantierte. Darunter fielen etwa das Recht auf Würde und Freiheit der Persönlichkeit, die Gewissensfreiheit, das Recht auf soziale, politische, wirtschaftliche, und kulturelle Mitgestaltung. Recht auf Meinungs- und Pressefreiheit sah die zweite Verfassung der DDR auch vor. Im sozialistischen Alltag jedoch galten diese Rechte nur unter dem Vorbehalt, es musste auf Linie der SED sein. Wie es gehandhabt wurde muss ich nun hier nicht extra schreiben, da es bekannt ist. Ich stand damals der DDR mehr als kritisch gegenüber und hatte dadurch einige Differenzen mit ihren Vertretern. Mit der Erkenntnis das kann nicht der erhoffte Sozialismus sein, zog ich es vor dieses Land zu verlassen.
Nun komme ich zum Punkt .über das wie ist man oft noch geteilter Meinung. Mal klar gesagt auch ich hätte damals wenn es mir möglich gewesen wäre einen Weg mit dem geringsten Risiko vorgezogen. Wer kann mir verdenken wenn meine Einstellung zum Staat DDR negativ war, ich an die Grenze komme, dieser Fahneneid auf einen Staat den ich ablehne nur Mittel zum Zweck ist um mit dem geringstem Risiko zu flüchten. Natürlich lehne ich dabei jegliche Gewalt gegen einen Kameraden ab. Konnte nicht sogar erst beim Anblick dieser Grenze und dem „so genannten“ Schießbefehl die Erkenntnis von Unrecht aufkommen? Angst vor einen Ernstfall ,eventuell da überfordert zwar so wie gewünscht zu handeln ,aber danach das eigene Gewissen keine Ruhe lässt. Ich denke jeder musste für sich entscheiden wenn er vorhatte diesen Staat zu verlassen wie und wo. Es ist für mich völlig legitim dazu auch als Grenzer diese Chance genutzt zu haben. Es gibt immer noch einige die so einen Eid immer noch bindend ansehen. Meine Frage an die welche eine Fahnenflucht, die immer auch einem Eid brechen bedeutet Fahnenflüchtige als quasi Verbrechen ansehen. wie seht ihr die Deserteure aus der Wehrmacht. Für mich macht es keinen Unterschied wer, wie, wo aus der DDR geflohen ist. Über das warum, und deswegen etwas ändern hätte man in der DDR nachdenken müssen. Wie nun Herr Pröhl oder ein anderer Grenzer abgehauen ist für mich nur in so weit wichtig, ob er einem Kameraden Gewalt angetan hat. Flüchtling ist für mich Flüchtling. Ich sehe keine zwei Klassen. Es zählt die persönliche Entscheidung. Eine politische Einstellung kann sich ändern mit der Erkenntnis ich habe geirrt. Eine Flucht aus niederen Gründen um Verrat gegen Geld z.B. lehne ich ab.


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zuletzt bearbeitet 06.11.2014 10:51 | nach oben springen
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#133

RE: Herr Pröhl und die Flucht mit der Kalaschnikow

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 06.11.2014 11:53
von zoll (gelöscht)
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Zitat von 94 im Beitrag #125
Zitat von Schuddelkind im Beitrag #122
Und was soll jetzt die blöde Anmache? ...

Schon gut, der B208 denkt halt gern ä bissel in Schubladen und da passen nunemal die Wenigsten (nicht nur hier) rein. Und gerne möchte ich auch seine Fragen beantworten, ähm nur welche? Ahh, mal bissel zurückgeblättert ... ohh, na diese 'Fragen' hatte ich eher rethorischer Natur empfunden und wer rethorische Frage beantwortet, na der klatscht auch bei einer Symphonie zwischen den Sätzen, odär?
Doch falls er nun echt eine Antwort da erwartet(e), bitte ... na aber nicht in diesem Thread!
Hier eher zu einer andern Frage, eine Fahnenflucht war mMn für Jeden am Kanten in jeder Epoche problemlos möglich, unabhängig von Dienstgrad und Verpflichtungsdauer. Na und alles was möglich ist, passiert auch. Fahnenflucht eines OaZ? Da ist nicht nur eine hier im Forum beschrieben. Mein Vor-Vorgänger zum Beispiel war auch dabei ... Stromausfall simuliert, Posten beim Anwerfen vom GAB im Keller eingesperrt, gemütlich durch (sic!) den Zaun spaziert, mußte mal bissel suchen @B208. Denn das ich Dir's raussuche, ähm ... nö! Da mußte schonemal selber ran und dann belebste den Thread dann dort am besten gleich wieder, da gibts dann auch für Dich 'Antworten', auf gehts!
Doch um das Thema hier mal irgendwie nun mal in trockene Tücher zu bringen. Ich habe es nun verstanden das eine gemeinschaftlich begangene Fahnenflucht offensichtlich nicht, so einschneidend in den Lebenslauf jedes Beteiligten sie auch gewesen sein mag, die Beiden die sie begangen haben, nun nur etwas näher brachte. Da hatte ich offensichtlich doch etwas zu viel erwartet *tschuldschung*

@94 ich habe mal eine Bitte. Es geht mal nicht um Wahrhaftigkeit und Ehrlichkeit, nein es geht um die deutsche Sprache. Schreib doch bitte Deine Erwiderungen in einem Schriftdeutsch, dass jeder Deutsche, ob Nord, Süd Ost oder West lesen und verstehen kann.


Marder, linamax und B208 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#134

RE: Herr Pröhl und die Flucht mit der Kalaschnikow

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 06.11.2014 11:57
von Gelöschtes Mitglied
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@turtles Schreiben findet meine volle Zustimmung.

Der Fahneneid war für mich nicht bindend!
Ich wollte dort nicht hin und war mit diesem Staat auch nicht verheiratet.
Egal ob Ziviler -oder Fahnenflüchtling.
Hatte ja selbst die Gedanken einer Flucht während der Grenzerzeit.
Warum ich sie nicht durchzog und mich später darüber ärgerte,berichtete ich schon.

Ich teile die Flüchtlinge nicht in zwei Kategorien, es waren einfach nur Flüchtlinge.

ek40


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#135

RE: Herr Pröhl und die Flucht mit der Kalaschnikow

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 06.11.2014 12:00
von zoll (gelöscht)
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Zitat von Merlini im Beitrag #126
Wer kann denn eigentlich angaben darüber machen, ab welchem Zeitpunkt der GZ 1 aus Streckmetall gebaut wurde. Wie schon geschrieben wir hatten 76/77 max. 1/3 des Bat. Abschnittes als Streckmetallzaun.

Der Hesselfuchs

Ich denke, ich kann Dir einen Anhaltspunkt geben. Im Grenzabschnitt Schöningen (gegenüber lagen die Grenzkompanien Sommersdorf und Hötensleben) wurden die Minen 1971 gesprengt und dann wurde Abschnitt für Abschnitt mit dem Bau des Metallgitterzaun aus Streckmetall (ob wahr oder nicht, es wurde behauptet, dass dieser Zaun aus der Bundesrepublik bezogen wurde) begonnen und die Selbstschussgeräte SM 70 montiert. In dieser Zeit gab es auch die Flucht eines OFw der NVA.
Zoll


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#136

RE: Herr Pröhl und die Flucht mit der Kalaschnikow

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 06.11.2014 12:12
von zoll (gelöscht)
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Ich schrieb einmal hier, dass mehr als 2.000.000 Menschen den A und B-Staat verlassen haben. Als Erwiderung bekam ich zu hören, es wären in der Mehrzahl wirtschaftliche Gründe gewesen. Nun, darauf will ich aber gar nicht eingehen. Ich hab schlicht und einfach die Unwahrheit geschrieben. Es waren 3.500.000. Fast doppelt so viele, und es ist keinem aufgefallen, nicht einmal den Bürgern der DDR, die es leider immer noch gibt. Obwohl sie die Segnungen des Kapitalismus genau so mitnehmen wie die günstigen Preise bei H & M, Lidl, Aldi und Co.
Zoll


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#137

RE: Herr Pröhl und die Flucht mit der Kalaschnikow

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 06.11.2014 12:14
von zoll (gelöscht)
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Zitat von zoll im Beitrag #136
Ich schrieb einmal hier, dass mehr als 2.000.000 Menschen den A und B-Staat verlassen haben. Als Erwiderung bekam ich zu hören, es wären in der Mehrzahl wirtschaftliche Gründe gewesen. Nun, darauf will ich aber gar nicht eingehen. Ich hab schlicht und einfach die Unwahrheit geschrieben. Es waren 3.500.000. Fast doppelt so viele, und es ist keinem aufgefallen, nicht einmal den Bürgern der DDR, die es leider immer noch gibt. Obwohl sie die Segnungen des Kapitalismus genau so mitnehmen wie die günstigen Preise bei H & M, Lidl, Aldi und Co.
Zoll

Ich weis, hat nicht mit dem Thema zu tun. Wollte eigentlich nur die Zahl berichtigen.
Zoll


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#138

RE: Herr Pröhl und die Flucht mit der Kalaschnikow

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 06.11.2014 14:21
von Greso | 2.377 Beiträge

Zitat von zoll im Beitrag #135
Zitat von Merlini im Beitrag #126
Wer kann denn eigentlich angaben darüber machen, ab welchem Zeitpunkt der GZ 1 aus Streckmetall gebaut wurde. Wie schon geschrieben wir hatten 76/77 max. 1/3 des Bat. Abschnittes als Streckmetallzaun.

Der Hesselfuchs

Ich denke, ich kann Dir einen Anhaltspunkt geben. Im Grenzabschnitt Schöningen (gegenüber lagen die Grenzkompanien Sommersdorf und Hötensleben) wurden die Minen 1971 gesprengt und dann wurde Abschnitt für Abschnitt mit dem Bau des Metallgitterzaun aus Streckmetall (ob wahr oder nicht, es wurde behauptet, dass dieser Zaun aus der Bundesrepublik bezogen wurde) begonnen und die Selbstschussgeräte SM 70 montiert. In dieser Zeit gab es auch die Flucht eines OFw der NVA.
Zoll


Also das mit dem Streckmetallzaun 1968 in Hötensleben ???.
Zwischen Sommersdorf und Hötensleben,lag immer noch bis 1967 die GK Barneberg.Im Februar 67,kamen die ersten Raupen und Bagger um eine Autosperre zu bauen.Harpke,Sommersdorf ,ware mit die ersten,die son Autograben bekamen.Ich wurde im März 67 entlassen und da waren noch kein Streckmetallzaun.
Greso


maxhelmut hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 06.11.2014 14:22 | nach oben springen
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#139

RE: Herr Pröhl und die Flucht mit der Kalaschnikow

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 06.11.2014 15:59
von Gelöschtes Mitglied
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#53 RE: GK Döhren (GR 23) in DDR Grenzsoldaten Kameraden suche 14.07.2013 21:11
von ratata • | 871 Beiträge | 11432 Punkte • messageNachricht senden | profileProfil ansehen | onlineratata ist online. | Zitat vormerken




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@Herbert , ich kann mich noch gut an den Streckmetallzaun erinnern. Denn damals gab es im Raum Lockstedt nur den Stacheldrahtzaun . Endete nicht die Straße von Saalsdorf auch genau dort am Zaun?,
Heute ist von der Grenze nichts mehr zu erkennen . Manchmal fahre ich von Wolfsburg kommend die Dörfer Lockstedt , Saalsdorf ab. ratata

1969 als die Kompanie Döhren zum Schießen in Berge war, mußten wir ihren Bereich mit Sichern , die Antwort dazu findet ihr in


#52 RE: GK Döhren (GR 23) in DDR Grenzsoldaten Kameraden suche 14.07.2013 19:02
von Ernest • | 200 Beiträge | 57 Punkte • messageNachricht senden | profileProfil ansehen | Zitat vormerken




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Zitat von Krempe im Beitrag #48
Ist keiner weiter in Döhren gewesen?


tja Jürgen, den Thread hatte ich vor fast genau vier Jahren, am 25.07.2009, eröffnet. Du siehst ja selbst, viel hat sich noch nicht ergeben. Aber wie ich schon im Eröffnungsbeitrag schrieb.........die Hoffnung stirbt zuletzt.

@ratata
Unser BT11 war bis Mai 1973 ein ganz normaler Postenplatz. Ich war eigentlich sehr oft dort oben. Ab Mai wurde der Führungspunkt von der Kompanie in den BT11 verlagert. Im August 1973 stand ich mit unserem Zugführer ganz oben auf dem Turm und haben mit 4 jungen Leuten aus Wolfsburg "gequatscht". 14 Tage später ist er dann nach drüben abgehauen.
Die restlichen Gebäude vom alten Bahnhof hat man übrigens Ende 1972 abgerissen.

Ich habe noch drei Fotos, die ich gleich nach der Grenzöffnung aufgenommen habe.
An Stelle des BT11 stand zuletzt ein neuer B-Turm. Die Mauer gab es zu meiner Zeit noch nicht. Links vom BT war damals ein 3-Meterzaun und rechts die Minensperre. Nach dem Grenzausbau 1972/73 war das übrigens der einzigste Bereich unseres Kompanieabschnitts, wo auf einem Kilometer Minen lagen. Diesen Bereich hatte man auch nicht ausgebaut, da er vorher schon auf dem neusten Stand war, also mit Lichttrasse, Kolonnenweg, K6, Kfz-Sperrgraben und diesen "Luftdruckminen".

Gruß
Herbert



#53 RE: GK Döhren (GR 23) in DDR Grenzsoldaten Kameraden suche 14.07.2013 21:11
von ratata • | 872 Beiträge | 11442 Punkte • messageNachricht senden | profileProfil ansehen | onlineratata ist online. | Zitat vormerken




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@Herbert , ich kann mich noch gut an den Streckmetallzaun erinnern. Denn damals gab es im Raum Lockstedt nur den Stacheldrahtzaun . Endete nicht die Straße von Saalsdorf auch genau dort am Zaun?,
Heute ist von der Grenze nichts mehr zu erkennen . Manchmal fahre ich von Wolfsburg kommend die Dörfer Lockstedt , Saalsdorf ab. ratata






54 RE: GK Döhren (GR 23) in DDR Grenzsoldaten Kameraden suche 14.07.2013 22:38
von Ernest • | 200 Beiträge | 57 Punkte • messageNachricht senden | profileProfil ansehen | Zitat vormerken




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Zitat von ratata im Beitrag #53
.........Denn damals gab es im Raum Lockstedt nur den Stacheldrahtzaun . Endete nicht die Straße von Salzdorf auch genau dort am Zaun?,
ratata


da hast du vollkommen recht. Die Straße von Saalsdorf war unsere rechte Trennungslinie und sie mündete auf der Straße die direkt zum Zaun und auch auf den Kolonnenweg führte.
Als ich im August 1972 nach Döhren kam, war nur dieser ein Kilometer lange Abschnitt mit Streckmetall ausgebaut. Im restlichen Kompanieabschnitt bestand die Minensperre aus Stacheldraht, noch mit den alten Holzkastenminen. Die wurden ja dann beim Ausbau 72/73 gesprengt, die Minensperre wurde dann teils weiter nach vorn verlagert. Das Kuriose, es gab dann zwar eine neue Minensperre, auch mit den entsprechenden Warnschildern, aber man hatte keine Minen verlegt. Man hatte uns dann sogar belehrt, dies den neuen Soldaten ( die von der Ausbildung kamen ) nicht zu erzählen. Sie sollten in dem Glauben bleiben, es lägen überall Minen......sozusagen als zusätzliche Abschreckung.
Wie gesagt, nach dem Ausbau 72/73 lagen auf unseren ca. 15 Kilometer langen Kompanieabschnitt nur im Bereich BT11/Flachsröste auf ca. 1 Kilometer Minen. Selbst mit diesem einen Kilometer hatten wir genug Probleme, da es im Frühjahr und Herbst durch den Witterungswechsel (am Tag warm, nachts kalt) ständig zu Detonationen kam.

Gruß
Herbert


. ratata


zuletzt bearbeitet 06.11.2014 16:06 | nach oben springen
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#140

RE: Herr Pröhl und die Flucht mit der Kalaschnikow

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 06.11.2014 16:25
von exgakl | 7.223 Beiträge

Der Metallgitterzaun neuerer Bauart wurde im Bereich Sommersdorf und Hötensleben 1970/72 errichtet. Direkt in der Ortslage Hötensleben wurde 1966 ein Sichtschutzzaun errichtet!

VG exgakl


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
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