#21

RE: Herr Pröhl und die Flucht mit der Kalaschnikow

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 02.11.2014 19:10
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von 94 im Beitrag #18
Danke für diese ehrliche Antwort, natürlich meinte ich begegnet. Weil wer 'kennt' schon einen andern Menschen, schon klar. Doch da ihr Bier, also Alkohol getrunken habt, wird's ja wohl nichts dienstliches gewesen sein? Wie kam es zu diesem 'Umtrunk'? Oder reden wir jetzt aneinander vorbei und Du bist garnicht der von Bahndamm erwähnte (Zitat zeitzeugenbuero.de) westdeutschen Zollbeamten, zu dem [er] 1967 in eigentlich verbotenem Kontakt getreten war.

@94
Und jetzt wird eine Welle der Entrüstung wieder eintreten.
Es ist ein typische DDR-Merkmal, dass heute noch vieles immer angezweifelt oder in Frage gestellt wird.


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#22

RE: Herr Pröhl und die Flucht mit der Kalaschnikow

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 02.11.2014 19:13
von 94 | 10.792 Beiträge

Ach weiste, mir ist das eigentlich schnuppe. Nur durch die Art und Weise wie Du Dich um klare Antworten drückst, wird der Gedanke das Dein Posten, hmm ... ich nenn's mal 'wertungsneutral', also das Dein Posten überrumpelt wurde immer klarer.
Und ach, vergiß die 'Entrüstung', ich empfinde Deine Rumeierei hier irgendwie mehr ... peinlich?

P.S. Die Fragen aus #18 ging an @zoll, also lenk mal nicht ab. Danke!


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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zuletzt bearbeitet 02.11.2014 19:16 | nach oben springen
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#23

RE: Herr Pröhl und die Flucht mit der Kalaschnikow

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 02.11.2014 19:16
von RiFu | 203 Beiträge

Danke, Bahndamm 68, für die Erklärung. Ich war halt 20 Jahre später am Kanten und dazu noch in Berlin. Das erklärt vielleicht die Zweifel meinerseits...
Karsten


EK 88 I


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#24

RE: Herr Pröhl und die Flucht mit der Kalaschnikow

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 02.11.2014 19:29
von FRITZE (gelöscht)
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Und jetzt wird eine Welle der Entrüstung wieder eintreten.
Es ist ein typische DDR-Merkmal, dass heute noch vieles immer angezweifelt oder in Frage gestellt wird.


Das ist doch wohl eher ein Typisch urdeutsches Verhalten !

In der DDR gab es doch nüscht ! Nich mal Zweifler !


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#25

RE: Herr Pröhl und die Flucht mit der Kalaschnikow

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 02.11.2014 19:33
von Marder | 1.413 Beiträge

Mensch Hermann,
sei froh, dass du es unbeschadet geschaft hast.ö
Alles andere ergibt sich.
Mit freundlichen Grüßen Marder


Er wirft den Kopf zurück und spricht: "Wohin ich blicke, Lump und Wicht!" Doch in den Spiegel blickt er nicht.
Ein kluger Mann macht nicht alle Fehler selber. Er lässt auch anderen eine Chance.
Ein Kluger bemerkt alles - ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.
Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt.

Wer Rechtschreibfehler findet kann sie behalten.
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#26

RE: Herr Pröhl und die Flucht mit der Kalaschnikow

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 02.11.2014 20:18
von B208 | 1.352 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #22
Ach weiste, mir ist das eigentlich schnuppe. Nur durch die Art und Weise wie Du Dich um klare Antworten drückst, wird der Gedanke das Dein Posten, hmm ... ich nenn's mal 'wertungsneutral', also das Dein Posten überrumpelt wurde immer klarer.
Und ach, vergiß die 'Entrüstung', ich empfinde Deine Rumeierei hier irgendwie mehr ... peinlich?

P.S. Die Fragen aus #18 ging an @zoll, also lenk mal nicht ab. Danke!


Warum um alles in der Welt ist dieser überrumpelte , zur Flucht gezwungene Posten beim Klassenfeind geblieben und nicht wieder in das gelobte Land zurückgekehrt ?

Ich vermute mal Bahndamm hat das 2.Magazin noch und auch die Kalaschnikow und hält den Posten noch heute bei sich im Keller gefangen .

Ich habe sonst keine Erklärung dafür , daß er nicht sofort über die nächste Güst zurück ins Paradies ist .
Gegen seinen Willen konnte ihn die offiziellen Stellen ja nicht hier behalten .


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#27

RE: Herr Pröhl und die Flucht mit der Kalaschnikow

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 02.11.2014 20:24
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von B208 im Beitrag #26
Zitat von 94 im Beitrag #22
Ach weiste, mir ist das eigentlich schnuppe. Nur durch die Art und Weise wie Du Dich um klare Antworten drückst, wird der Gedanke das Dein Posten, hmm ... ich nenn's mal 'wertungsneutral', also das Dein Posten überrumpelt wurde immer klarer.
Und ach, vergiß die 'Entrüstung', ich empfinde Deine Rumeierei hier irgendwie mehr ... peinlich?

P.S. Die Fragen aus #18 ging an @zoll, also lenk mal nicht ab. Danke!


Warum um alles in der Welt ist dieser überrumpelte , zur Flucht gezwungene Posten beim Klassenfeind geblieben und nicht wieder in das gelobte Land zurückgekehrt ?

Ich vermute mal Bahndamm hat das 2.Magazin noch und auch die Kalaschnikow und hält den Posten noch heute bei sich im Keller gefangen .

Ich habe sonst keine Erklärung dafür , daß er nicht sofort über die nächste Güst zurück ins Paradies ist .
Gegen seinen Willen konnte ihn die offiziellen Stellen ja nicht hier behalten .







Evtl. war der Posten masochistisch veranlagt.....

Ich kenne die damalige Situation nicht, könnte es nicht sein das der Posten durch ein unkorrektes Verhalten die Flucht erst ermöglicht hat und er "überredet" wurde?
Wer weiß welche Konsequenzen dem Posten im Falle einer Rückkehr eingeredet wurden.


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#28

RE: Herr Pröhl und die Flucht mit der Kalaschnikow

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 02.11.2014 20:25
von damals wars | 12.198 Beiträge

Zitat von Bahndamm 68 im Beitrag #21
Zitat von 94 im Beitrag #18
Danke für diese ehrliche Antwort, natürlich meinte ich begegnet. Weil wer 'kennt' schon einen andern Menschen, schon klar. Doch da ihr Bier, also Alkohol getrunken habt, wird's ja wohl nichts dienstliches gewesen sein? Wie kam es zu diesem 'Umtrunk'? Oder reden wir jetzt aneinander vorbei und Du bist garnicht der von Bahndamm erwähnte (Zitat zeitzeugenbuero.de) westdeutschen Zollbeamten, zu dem [er] 1967 in eigentlich verbotenem Kontakt getreten war.

@94
Und jetzt wird eine Welle der Entrüstung wieder eintreten.
Es ist ein typische DDR-Merkmal, dass heute noch vieles immer angezweifelt oder in Frage gestellt wird.


Sagte nicht Goethe, an allem ist zu Zweifeln? Also klassisch Deutsch !


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#29

RE: Herr Pröhl und die Flucht mit der Kalaschnikow

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 02.11.2014 20:40
von B208 | 1.352 Beiträge

Zitat von Bürger der DDR im Beitrag #27
Zitat von B208 im Beitrag #26
Zitat von 94 im Beitrag #22
Ach weiste, mir ist das eigentlich schnuppe. Nur durch die Art und Weise wie Du Dich um klare Antworten drückst, wird der Gedanke das Dein Posten, hmm ... ich nenn's mal 'wertungsneutral', also das Dein Posten überrumpelt wurde immer klarer.
Und ach, vergiß die 'Entrüstung', ich empfinde Deine Rumeierei hier irgendwie mehr ... peinlich?

P.S. Die Fragen aus #18 ging an @zoll, also lenk mal nicht ab. Danke!


Warum um alles in der Welt ist dieser überrumpelte , zur Flucht gezwungene Posten beim Klassenfeind geblieben und nicht wieder in das gelobte Land zurückgekehrt ?

Ich vermute mal Bahndamm hat das 2.Magazin noch und auch die Kalaschnikow und hält den Posten noch heute bei sich im Keller gefangen .

Ich habe sonst keine Erklärung dafür , daß er nicht sofort über die nächste Güst zurück ins Paradies ist .
Gegen seinen Willen konnte ihn die offiziellen Stellen ja nicht hier behalten .







Evtl. war der Posten masochistisch veranlagt.....

Ich kenne die damalige Situation nicht, könnte es nicht sein das der Posten durch ein unkorrektes Verhalten die Flucht erst ermöglicht hat und er "überredet" wurde?
Wer weiß welche Konsequenzen dem Posten im Falle einer Rückkehr eingeredet wurden.


Würde bedeuten , der Posten traute dem Geschwätz des Klassenfeindes mehr , als seiner eigenen Erfahrung als gelernter DDR-Bürger .

Aber du warst ja auch @Bürger der DDR und Angehöriger der Bewaffneten Organe und somit absolut glaubwürdig wenn du mir erklärst wovor der Posten keine Angst zuhaben brauchte , wenn er in die DDR zurückgekehrt wäre .


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#30

RE: Herr Pröhl und die Flucht mit der Kalaschnikow

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 02.11.2014 20:43
von exgakl | 7.237 Beiträge

Flucht und Fahnenflucht macht schon einen gewissen Unterschied....


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
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#31

RE: Herr Pröhl und die Flucht mit der Kalaschnikow

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 02.11.2014 20:59
von B208 | 1.352 Beiträge

Zwischen Krieg und Frieden ist aber ein lauter Unterschied .

Und zwischen Krieg und Krieg spielen auch .

Warum wird die Fahne bei einigen Ehemaligen immer so hoch gehängt ?

Keiner von den Wehrdienstleistenden , von den Gezogenen hatte was mit Krieg am Hut oder am Helm . Nicht im Osten , nicht im Westen .
Warum wurde denn da immer von Blutgruppe gesprochen , warum wurden denn bestimmte Paarungen bei der Diensteinteilung vermieden ?


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#32

RE: Herr Pröhl und die Flucht mit der Kalaschnikow

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 02.11.2014 21:04
von RudiEK89 | 1.951 Beiträge

Ist etwas OT. aber das ist heute bei den Waffenträgern noch so. Wer sich "blind" versteht, wird getrennt. Man könnte
ja "Blödsinn" machen.


März 1986 - Herbst 1986 Uffz. Schule Perleberg, GAR5. Glöwen
Herbst 1986 - Februar 1989 GR Heiligenstadt I. GB Klettenberg, 3. GK Silkerode
IM Kressin, Mike59 und maxhelmut haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#33

RE: Herr Pröhl und die Flucht mit der Kalaschnikow

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 02.11.2014 21:18
von B208 | 1.352 Beiträge

Kannte ich so nicht und ist mir heute auch nicht bekannt .


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#34

RE: Herr Pröhl und die Flucht mit der Kalaschnikow

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 02.11.2014 21:29
von Mike59 | 7.978 Beiträge

Zitat von B208 im Beitrag #33
Kannte ich so nicht und ist mir heute auch nicht bekannt .


Kann ich so bestätigen, wie von @RudiEK89 geschildert. Wenn auch nicht in Unterteilungen A und B oder ähnlich. Teambildung mag bei Spezialkräften gewünscht und gefördert werden, beim KSB/PVB Normalo ist das nicht gern gesehen. Auch wenn in den schwachsinnigen Fernsehfilmen meist etwas anderes vermittelt wird.
Hauptwunsch ist die Verhinderung von Straftaten im Amt - Korpsgeist - anfälligkeiten für Korruption u.a.


RudiEK89, polsam und Fritze haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 02.11.2014 21:33 | nach oben springen
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#35

RE: Herr Pröhl und die Flucht mit der Kalaschnikow

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 03.11.2014 07:37
von Gelöschtes Mitglied
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Die Paarungen bei der Diensteinteilung hatten etwas damit zu tun, dass sich die Postenpaare nicht zu gut verstehen sollten. Es kam nicht darauf an, dass ein eingespieltes Postenpaar im Ernstfall besser konnte, sondern es ging darum gegenseitigen Misstrauen zu schüren.

Immer getreu dem Motte: "Zwei Soldaten sind ein Postenpaar, einer allein ist ein potentieller GV".

Im Fall der Fahnenflucht auf unserer GK im Sep. 76 hat sich das ja bestätigt. Das Postenpaar war oft zusammen draußen und die waren auch befreundet. Der Posten hat lange gebraucht, um zu begreifen, dass sein Kumpel ihn in die Pfanne gehauen hat. Der PF war so intelligent, der hätte jeden Tag den Schritt machen können. Aber in der Schicht mit seinem Kumpel war das Risiko am geringsten.

Der Hesselfuchs


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#36

RE: Herr Pröhl und die Flucht mit der Kalaschnikow

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 03.11.2014 07:56
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von Merlini im Beitrag #35
Die Paarungen bei der Diensteinteilung hatten etwas damit zu tun, dass sich die Postenpaare nicht zu gut verstehen sollten. Es kam nicht darauf an, dass ein eingespieltes Postenpaar im Ernstfall besser konnte, sondern es ging darum gegenseitigen Misstrauen zu schüren.

Immer getreu dem Motte: "Zwei Soldaten sind ein Postenpaar, einer allein ist ein potentieller GV".

Im Fall der Fahnenflucht auf unserer GK im Sep. 76 hat sich das ja bestätigt. Das Postenpaar war oft zusammen draußen und die waren auch befreundet. Der Posten hat lange gebraucht, um zu begreifen, dass sein Kumpel ihn in die Pfanne gehauen hat. Der PF war so intelligent, der hätte jeden Tag den Schritt machen können. Aber in der Schicht mit seinem Kumpel war das Risiko am geringsten.

Der Hesselfuchs


So sehr "gewürfelt" wurde nun auch nicht, zu meiner Zeit war ich jedenfalls mit jedem anderem vom Zug zusammen draußen, mit denen vom Zimmer (Gruppe) sowieso und eines Tages hast du eigentlich fast alles vom anderen gewusst, was soll man denn auch groß über Stunden zu zweit machen als sich alles zu erzählen und ich kann mich auch erinnern das man auch mal darüber gequatscht hat wie man wohl am besten hinüber kommen könnte wenn man das denn will.
Was sollten denn die Chefs machen, rausschicken mussten sie nun mal zwei die für die Linie bestätigt waren, Garantie das keiner abhauen will gab es wohl nicht, gab ja wohl genug Fahnenfluchten bei uns wurden auch mal die Müllkübel an den Türmen eingesammelt weil über einen zwei Mann über den Zaun sind.


IM Kressin und damals wars haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 03.11.2014 08:10 | nach oben springen
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#37

RE: Herr Pröhl und die Flucht mit der Kalaschnikow

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 03.11.2014 08:15
von Gelöschtes Mitglied
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Also ich war als Posten nicht mit der Hälfte aller PF mal auf Schicht. Als PF waren es meiner Erinnerung nach auch nicht viel mehr als die Hälfte der Posten mit denen ich mal draußen war. Das kann ja mehrere Gründe gehabt haben.

1. Als Kraftfahrer kam man ja äußerst selten mit einem anderen Kraftfahrer zusammen raus. Ist mir nur zweimal als Posten passiert als mein P 3 defekt war.

2. Ich bin verhältnismäßig oft Kontrollstreife über alle Abschnitte gefahren.

3. Ich galt immer als schwer einschätzbar, ergo als Risiko.

Der Hesselfuchs


IM Kressin hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#38

RE: Herr Pröhl und die Flucht mit der Kalaschnikow

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 03.11.2014 08:31
von damals wars | 12.198 Beiträge

Als Gruppenführer war ich funktionsbedingt regelmäßig mit den Kradfahrer unterwegs, da passierte es schon mal, das man 4-5 Mal mit denselben Kradfahrer draußen war. Wenn einer gewollt hätte, hätte er allein gehen müssen, mit aller Konsequenz.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#39

RE: Herr Pröhl und die Flucht mit der Kalaschnikow

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 03.11.2014 09:03
von DoreHolm | 7.705 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #38
Als Gruppenführer war ich funktionsbedingt regelmäßig mit den Kradfahrer unterwegs, da passierte es schon mal, das man 4-5 Mal mit denselben Kradfahrer draußen war. Wenn einer gewollt hätte, hätte er allein gehen müssen, mit aller Konsequenz.


Kann es zwar nich mit Sicherheit sagen, ob ich insbes. mit allen Nicht-Kradfahrern unserer GK mal draußen war, aber eingesetzt an allen Abschnitten, sogar den Krad- bzw Postenweg unmittelbar kurz vor´m löchrigen Stacheldraht. Zwischen uns und dem Zaun lagen da nur noch ca. 8 - 10 geharkter Sand. Diese Strecke und auch die, bei der wir bis zum Exklaventor gelangten, wurde allerdings nurals gruppenkontrolle gefahren, wobei mangels Uffze auch der als Gruppenführer eingesetzte Gefreite und EK eingesetzt war. Ansonsten fast immer den Kradweg am Rande des Grenzgebietes, etwa einige hundert Meter bis ein Km vor dem Zaun gelegen. zur Vorstellung über den vordersten Weg mal hier ein Foto. Zu sehen ist ein Teil dieses Postenweges, linksdaneben der KS, der Zaun und dahinter der Fahrweg von WBer Zoll und den Tommys.



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#40

RE: Herr Pröhl und die Flucht mit der Kalaschnikow

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 03.11.2014 12:16
von zoll (gelöscht)
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@94! Zu Nr. 16 und 18
Ich versuche jetzt Deine Zweifel auszuräumen und Deine Fragen zu beantworten. Grundsätzlich gilt doch für alle Menschen, über 2.000.000, die aus dem gelobten Arbeiter- und Bauernparadies geflohen sind, doch nur eins. Sie hatten von dem Unrechtsregime die Schnauze gestrichen voll.
Das muss mal hier und 25 Jahre nach dem wirtschaftlichen und menschlichen Zusammenbruch des noch am 40. Jahrestag hoch gelobten 1. Deutschen Arbeiter- und Bauernstaates gesagt werden. Und jetzt komm mir nicht mit Gelöbnis und Fahnenflucht. Wenn ich nach meinem Gelöbnis feststelle dass ich diese Gelöbnis einer verbrecherischen Regierung abgegeben habe, so fühle ich mich nicht mehr daran gebunden. Gleiches gilt auch für die Fahnenflüchtigen während des 3. Reichs. Sie sind ja zwischenzeitlich auch von ihrer "Schuld" freigesprochen. Das sollten alle die auch machen, die hier noch immer über Fahnenflüchtige die Nase rümpfen.
Meine Bekanntschaft mit Herman (Bahndamm 68) rührt daher, dass wir während einer Streife, ich auf Westseite als Zollbeamter, er mit Kameraden auf einem Turm vor Hötensleben, Handelsbeziehungen aufgenommen haben. Da staunste! Wir haben aber keine Verrechnungseinheiten ausgetauscht sondern Handelsware, die relativ schnell vernichtet werden konnte, sollte sich ein Vorgesetzter nähern.
Es handelte sich um eine beliebte Tauschware. Bier und Zigaretten West gegen Bier Ost. Und dann haben wir uns gegenseitig zugeprostet und die Scheißgrenze war fast vergessen, wäre da nicht die Hundelaufanlage gewesen, wir hätten uns mit Sicherheit umarmt und wären vielleicht zum alten Heyer am in unmittelbarer Nähe liegenden Fährturm gegangen und hätten auch noch ein Eis zum Nachtisch geschleckt. Und nun fragst Du Dich, wie geht das denn??? Ich werde es Dir gern beantworten. Die Auskunft der Turmbesatzung war, dass alle Offiziere zu einer Besprechung waren. Also ich interpretiere es mal so: alle linientreuen Vorgesetzten waren abwesend.
Da kannst Du mal sehen, wie schön der Grenzdienst am Kanten auch hätte sein können.
Eine Anekdote aus der Zeit vor 1961: Hohnsleben lag damals direkt an der Grenze. Gleich hinter dem Schlagbaum war eine Kneipe, betrieben vom Gastwirt Erich Ernst. Die Grenzposten der DDR kamen regelmäßig in dieses Gasthaus um etwas zu essen und ein paar Bierchen zu zischen. Glaubst Du nicht? War aber so! Nochmals, so schön hätte Grenzdienst sein können.
Sollte mir noch was einfallen, so melde ich mich.
zoll


IM Kressin, Hapedi, Greso und RalphT haben sich für diesen Beitrag bedankt
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