#121

RE: SED-Mitgliedersuche!

in DDR Politik Presse 02.11.2014 19:04
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #117
Zitat von Hufklaus im Beitrag #116
So, wie ich es hier in sehr vielen Beiträgen gelesen habe, war es auch in der DDR an Schulen, Hochschulen, Polit-Unterricht bei den GT und später in den "Arbeitskollektiven".
Der Sozialismus musste den Menschen erklärt werden, und zwar der Sozialismus, den man (die SED) meinte.
Und bei all diesen Erklärungen griff man auf Zitate der "Klassiker"(Marx, Engels, Lenin) zurück, teilweise konnte man Standardzitate auswendig. Es gab Profis, überall im Lande, die konnten jede Erscheinung im Leben mit einem Zitat zur äußersten Zufriedenheit der führenden Genossen propagandistisch verwerten.
Alles erklärte sich aus den Lehren von Marx, Engels und Lenin. Nur, die Menschen, die ihrer redlichen Arbeit unter welch grotesken Umständen auch immer nachkamen, die unter teilweise mangelhaften Lebensbedingungen Kinder erzogen, konnte diese Propaganda nicht überzeugen...

Ich mache es kurz: Als die gewaltsame Unterdrückung im Inneren und im Äußeren spürbar wirkungsloser wurde, sind der DDR und der SED die Menschen scharenweise weggelaufen, haben den "Sozialismus" auf den Müll geworfen, trotz aller in sich begründeten Lehren!

Und heute sitzen wir alle in der warmen Stube des bösen Kapitalismus, der Kühlschrank ist voll, die Autos sind in Garage und Carport, der Gartenzaun ist abgeschlossen... und so rundum alimentiert vom System des Kapitalismus faseln wir spätromatisch vom schönen Sozialismus! Und wie man es beim nächsten Mal besser machen kann.

Wo ist der Haken? Mal Marx, Engels oder Lenin betrachten!!! Wie gelernt, sie nämlich schrieben als gut situierte "Gelehrte" in der warmen Stube des Kapitalismus und erspannen dort ihre Theorie vom schönen Sozialismus, den spätere Generationen von Menschen bis zu seinem Untergang bitter ertragen mussten, bis auf die, die deren Lehren predigten und noch bis heute...

VG Klaus


Grün: Lediglich Engels hatte eine halbwegs gesicherte wirtschaftliche Existenzgrundlage als Unternehmer.Bevpt hier wieder jemand mit der Keule kommt, daß sich das doch total widerspricht, linke Thesen zu formulieren, aber gleichzeitig die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen zu paktizieren, den möchte ich daran erinnern, daß nahezu alle linken Philosophen und Führer linker Bewegungen aus dem sog. Bildungsbürgertum stammen. Hier waren die entsprechenden Kenntnisse über gesellschaftliche Zusammenhänge vorhanden. Nicht ohne Grund sind sehr oft Studenten die Träger linker Bewegungen. Lenin hat bis zur Machtegreifung der Bolschewiki alles Andere als in Wohlstand in der warmen Stube des Kapitalismus gelebt. Marx hat mitunter an der Armmutsgrenze gelebt und vorrangig die Unterstützung durch Engels ermöglichste es ihm, seine Werke zu schreiben. Und überhaupt ? Was ist denn daran der Widerspruch, wenn jemand keine finanzielle Not leidet, aber das Unrecht sieht, was anderen Menschen geschieht und sich dementsprechend engagiert ? Es gäbe dann auch heute keine linken Wissenschaftler, Juristen, Künstler und Politiker.




Der Widerspruch ist dann gegeben, @DoreHolm , wenn man das berühmte Wasser predigt und den Wein säuft.

Ob es nun bei Marx, Engels, Lenin oder anderen Demagogen im Einzelfall tatsächlich so gewesen ist - wir alle waren, sind keine Zeitzeugen und müssen uns mit dem zufrieden geben, was uns überliefert wurde.
Zweifel an mancher Darstellung, besonders über Tränendrüsen aktivierende Armut ihrer Vorbeter durch die SED- Propaganda, besser von SED- Märchenerzählern, sollte aber immer angebracht sein, bleiben.

josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
zuletzt bearbeitet 02.11.2014 19:07 | nach oben springen

#122

RE: SED-Mitgliedersuche!

in DDR Politik Presse 02.11.2014 19:06
von Gelöschtes Mitglied
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Ja @Moskwitschka, ich sehe es ähnlich. Unsere Gesellschaft ist inzwischen verändert, und ohne hier in medias res gehen zu wollen, wäre aus meiner Sicht die breite Diskussion um die neuen Bedingungen bzw. Erscheinungen produktiver, als nostalgische Streitgespräche...

VG Klaus


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#123

RE: SED-Mitgliedersuche!

in DDR Politik Presse 02.11.2014 19:23
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Gert im Beitrag #120
Zitat von Moskwitschka im Beitrag #115
Nachdem ich nun die Beiträge @Gert @DoreHolm @Barbara und @94 noch mal gelesen habe, bei dem die Mimose bzw. das Gemüt einer Mimose in den Mittelpunkt gerückt wurde, komme ich unter Berücksichtigung des Themas zu folgenden Schluß:

Mimosen waren ungeeignet für eine Mitgliedschaft in der SED. Ihre Sensibilität und Empfindsamkeit war dann im Einzelfall was für den Psychiater, wenn man es auf das Gemüt schiebt. Umgangssprachlich - er/sie ist verwirrt und tickt nicht richtig. Gab doch solche Fälle, oder?

Dabei verkennt man, das Mimosen mit der Zeit verholzen und Stacheln bilden. Daher war und bin ich gern Mimose und lausche weiterhin interessiert den Ausführungen in diesem thread.

LG von der Moskwitschka





@Moskwitschka
nur zur Richtigstellung: ich war an der Mimosendiskussion nicht beteiligt


Feigling


Gert und 94 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#124

RE: SED-Mitgliedersuche!

in DDR Politik Presse 02.11.2014 20:56
von Barbara (gelöscht)
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Von dieser Stelle an die Adresse des 94 ein herzliches - Hä? -


Desweiteren: mein Gesundheitszustand - danke der Nachfrage - ist hinsichtlich einer neurotischen Erkrankung bisher unaufällig, ich werde das aber im Auge behalten :-)


.


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#125

RE: SED-Mitgliedersuche!

in DDR Politik Presse 02.11.2014 21:25
von FRITZE (gelöscht)
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dann werden wir am 14. mal Deine Selbstheilungskräfte auf ein höheres Niveau bringen ! Wenn Du gestattest ?!


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#126

RE: SED-Mitgliedersuche!

in DDR Politik Presse 02.11.2014 21:38
von Barbara (gelöscht)
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Zitat von Moskwitschka im Beitrag #119
Angeregt durch @Hufklaus seinen Beitrag stellen sich mir zwei Fragen

1. Aus der eigenen Erinnerung - Waren es wirklich Marx und Engels, die so intensiv gelesen und zitiert wurden oder waren es doch eher die Parteidokumente der SED von Parteitagen und ZK - Plenartagungen? Und die, die da die Feder schwangen, waren nicht selten Gesellschaftswissenschaftler und Ökonomen, die in den warmen Stuben von wissenschaftlichen Einrichtungen und des ZK saßen.

2. Aus der Gegennwart - Was ist heute Kleinbürgertum? Haben nicht alle mehr oder weniger kleinbürgerliche Statussymbole? Gibt es überhaupt noch die klassische Arbeiterkasse? Hat sich da in den letzten Jahrzehnten nicht eine ganz Menge verschoben? Und die Kapitalismus - Kritiker kommen in meiner Wahrnehmung nach aus allen Schichten der Bevölkerung.

LG von der Moskwitschka




zu Punkt 1 kann ich mangels eigenem Erleben nichts sagen.
Punkt 2 halte ich für sehr gute Fragestellungen.
.


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#127

RE: SED-Mitgliedersuche!

in DDR Politik Presse 02.11.2014 21:46
von Gelöschtes Mitglied
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Punkt 2: Dann mach doch mal einen Thread dazu auf, die Ansichten zur heutigen Arbeiterklasse würden mich schon interessieren.


zuletzt bearbeitet 02.11.2014 23:07 | nach oben springen

#128

RE: SED-Mitgliederseuche!

in DDR Politik Presse 02.11.2014 22:50
von Gelöschtes Mitglied
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Ob Marx/Engels/Lenin viel gelesen wurde kann ich nicht beurteilen. Aber jeder Student an einer Fach- oder Hochschule hatte die Bücher im Regal stehen. Diese Bücher hatten ja noch eine gewisse Substanz, wenn auch Wunsch und Realität oftmals verwechselt wurden. Wer von den altgedienten kann sich noch an die Schulungshefte für den Politunterricht erinnern? Wer solchen Mist geschrieben hat, muss doch irgendwelche Drogen genommen haben. Für wie dumm wollten die uns eigentlich verkaufen. Selbständiges denken war doch unerwünscht, einfaches Nachplappern wurde hoch gelobt.

Da fällt mir noch eins von den 10 sozialistischen Leitungsprinzipien ein: " Wo wir sind herrscht das Chaos, aber leider können wir nicht überall sein."

Der Hesselfuchs


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#129

RE: SED-Mitgliedersuche!

in DDR Politik Presse 03.11.2014 11:05
von Vierkrug (gelöscht)
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Zitat von Moskwitschka im Beitrag #119
Angeregt durch @Hufklaus seinen Beitrag stellen sich mir zwei Fragen

1. Aus der eigenen Erinnerung - Waren es wirklich Marx und Engels, die so intensiv gelesen und zitiert wurden oder waren es doch eher die Parteidokumente der SED von Parteitagen und ZK - Plenartagungen? Und die, die da die Feder schwangen, waren nicht selten Gesellschaftswissenschaftler und Ökonomen, die in den warmen Stuben von wissenschaftlichen Einrichtungen und des ZK saßen.

2. Aus der Gegennwart - Was ist heute Kleinbürgertum? Haben nicht alle mehr oder weniger kleinbürgerliche Statussymbole? Gibt es überhaupt noch die klassische Arbeiterkasse? Hat sich da in den letzten Jahrzehnten nicht eine ganz Menge verschoben? Und die Kapitalismus - Kritiker kommen in meiner Wahrnehmung nach aus allen Schichten der Bevölkerung.

LG von der Moskwitschka


Wie stellte Marx schon fest, "Die Praxis ist das Kriterium der Wahrheit".
Wenn man aber die Theorie als Dogma manifestiert, gibt es auch keine Weiterentwicklung. An der AfG, der HfÖ, dem ZISW und anderen wissenschaftlichen Einrichtungen, wo Gesellschaftswissenschaftler, wie auch sehr namhafte Ökonomen, wie Prof. Dr. Christa Luft in den "warmen Stuben die Feder" schwangen und wirkten, gab es neue theoretische Denkansätze, die aber nicht in der Praxis umgesetzt wurden. Ich nenne hier nur das Konzept bzw. die Grundsätze zur Eigenwirtschaft der Mittel in den Kombinaten, Betrieben ....., welches nicht zum Tragen gekommen ist. Es hätte zugleich für tiefgreifende Veränderungen in der gesamten ökonomischen Struktur der Volkswirtschaft geführt.
Aber wie schrieb @Hufklaus - es ist Vergangenheit, und es ist müßig, heute im nachhinein darüber zu philosophieren und zu spekulieren "was wäre wenn..". Ich persönlich habe 1985 den 104. Weiterbildungslehrgang für Führungskräfte am ISW (Institut für Sozialistische Wirtschaftsführung) absolviert und denke dabei noch an die zahlreichen Streitgespräche und Diskussionen mit den Professoren, wenn es um die Umsetzung der Theorie in der Praxis ging. Und wir hatten in Lehrgang auch ganz schöne Kaliber von "Wirtschaftskapitänen" - u.a. Prof. Dr. Bilkenroth vom BKK Bitterfeld.
Letztendlich ist es dann auch so gekommen, wie wir es bereits schon 1980 erkannt und gesehen haben.

Man kann mir heute vorwerfen, als Firmeninhaber wäre ich ein Kleinbürger - damit kann ich leben. Jedoch habe ich meine polititischen Grundpositionen und meine Weltanschauung nicht am 3. Oktober 1990 an der Garderobe "Deutsche Einheit" abgegeben.
Wenn man Marx verstanden hat, seine Analyse des Reproduktionsprozesses in der täglichen Arbeit berücksichtigt, kann man auch ein Schiff erfolgreich durch die Wogen der heutigen Zeit - auch schuldenfrei - steuern. Eine Tatsache, die meiner Bank nicht gefällt und hinsichtlich der Führungsinstrumentarien, man sich von einigen staatlichen Institutionen dieses Landes die Bemerkung "postsozialistisch" anhören muß. Aber wie heißt es auch so schön, der Zweck heiligt die Mittel.

Vierkrug

HfÖ - Hochschule für Ökonomie Berlin-Karlshorst
AfG - Akademie für Gesellschaftswissenschaften beim ZK der SED
ZISW - Zentrales Institut für sozialistische Wirtschaftsführung Berlin-Rahnsdorf - ähnelte der westdeutschen Akademie für Führungskräfte der Witschaft in Bad Harzburg


josy95, furry, Rainman2, DoreHolm, schulzi, Damals87 und damals wars haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#130

RE: SED-Mitgliedersuche!

in DDR Politik Presse 03.11.2014 11:32
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat
Letztendlich ist es dann auch so gekommen, wie wir es bereits schon 1980 erkannt und gesehen haben.


Stelle ich mir unheimlich frustrierend vor wenn man 10 Jahre lang sehenden Auges auf den Abgrund zusteuert? Warum macht man dann bis zum bitteren Ende mit, irgendwann muss doch zwischendurch der Punkt gekommen sein an dem einem klar wurde das jegliche Hoffnung auf eine positive Änderung sinnlos ist? Hätte man da nicht dann schon irgendwann für sich selbst seine Konsequenzen daraus ziehen müssen, oder war das eher so eine Art innere Kündigung und nach außen einfach nur noch funktionieren?

Bitte nicht als Vorwurf oder Anklage auffassen, dass steht mir nicht zu und die Fragen sind einfach aus persönlichem Interesse gestellt. Ich würde die damaligen Denkweisen und Ansichten gerne nachvollziehen können. Da warst ja nicht nur Du, da waren ja auch tausende andere die an herausgehobenen Positionen sehenden Auges bis zum Ende im Sinne des Systems funktionierten.


zuletzt bearbeitet 03.11.2014 11:35 | nach oben springen

#131

RE: SED-Mitgliedersuche!

in DDR Politik Presse 03.11.2014 12:36
von Rainman2 | 5.754 Beiträge

Zitat von Sicherheitsrisiko im Beitrag #130

Zitat
Letztendlich ist es dann auch so gekommen, wie wir es bereits schon 1980 erkannt und gesehen haben.

Stelle ich mir unheimlich frustrierend vor wenn man 10 Jahre lang sehenden Auges auf den Abgrund zusteuert? Warum macht man dann bis zum bitteren Ende mit, irgendwann muss doch zwischendurch der Punkt gekommen sein an dem einem klar wurde das jegliche Hoffnung auf eine positive Änderung sinnlos ist? Hätte man da nicht dann schon irgendwann für sich selbst seine Konsequenzen daraus ziehen müssen, oder war das eher so eine Art innere Kündigung und nach außen einfach nur noch funktionieren?

Bitte nicht als Vorwurf oder Anklage auffassen, dass steht mir nicht zu und die Fragen sind einfach aus persönlichem Interesse gestellt. Ich würde die damaligen Denkweisen und Ansichten gerne nachvollziehen können. Da warst ja nicht nur Du, da waren ja auch tausende andere die an herausgehobenen Positionen sehenden Auges bis zum Ende im Sinne des Systems funktionierten.


Hallo Sicherheitsrisiko,

... weil man auf eine Lösung hofft, die nicht der Zusammenbruch ist. Das ist der Kern der Demonstration am 04.11.1989 auf dem Alex gewesen. Da gab es eine Hoffnung auf eine eigenstaatliche Lösung. Davon konnte man träumen. Da war dann auch kein Raum für eine "innere Kündigung". Man hat zäh seine Kleinkriege geführt, hat die Erfolge, die man durchaus haben konnte, als Motivation genommen und gehofft, dass es besser wird. Und die Ära Gorbatschow gab dieser Hoffnung lange genug Zeit und Raum. Man spürte, es muss sich etwas ändern. Dass dann die Änderung in diese Richtung läuft, war nicht Bestandteil der Hoffnung.

Ich erinnere mich an ein Referat, dass ich im Juni 1989 bei einem Kolloquium an der Militärpolitischen Hochschule hielt. Ich hatte mich in einer Passage auf den stellvertretenden Kulturminister, Dietmar Keller, bezogen, der in einer aktuell-politischen Information bei uns über die Tendenz in der Bevölkerung gesprochen hatte, sich immer mehr in die Privatsphäre zurückzuziehen. Ich wies auf ernste Folgen für den Staat und die Partei hin. Somit könnte auch ich sagen, ich hatte das schon vor der Wende erkannt. Aber das stimmt nicht. Ich hatte es lediglich registriert, aber die möglichen Konsequenzen nicht durchdacht. Der mögliche Sturz der "Arbeiter-und-Bauern-Macht", zu deren Schutz ich mich verpflichtet hatte, war einfach so undenkbar, dass man das auch nicht gedacht hat. Wie heißt es im Film "American Beauty" so schön: "Unterschätze niemals die Macht der Verdrängung!" Das ist hier genau der Kernsatz zum Verständnis.

ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


Elch78, seaman, DoreHolm und schulzi haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 03.11.2014 12:44 | nach oben springen

#132

RE: SED-Mitgliedersuche!

in DDR Politik Presse 03.11.2014 12:54
von Elch78 | 501 Beiträge

Vierkrug, du schreibst:

"Ich persönlich habe 1985 den 104. Weiterbildungslehrgang für Führungskräfte am ISW (Institut für Sozialistische Wirtschaftsführung) absolviert und denke dabei noch an die zahlreichen Streitgespräche und Diskussionen mit den Professoren, wenn es um die Umsetzung der Theorie in der Praxis ging. Und wir hatten in Lehrgang auch ganz schöne Kaliber von "Wirtschaftskapitänen" - u.a. Prof. Dr. Bilkenroth vom BKK Bitterfeld."

Mich interessiert, wie die Stimmung zwischen jenen Lehrgangsteilnehmern war.
Tauschte man sich außerhalb der offiziellen Veranstaltungen aus?
Waren die Bewertungen der Lage und der künftigen "Marschrichtung" einhellig?
Gab es gar Überlegungen, sich "zusammenzurotten", um als größere Gruppe die verkalkten Strukturen zu sprengen und der Vernunft und Kompetenz zum Durchbruch zu verhelfen?
Oder wurde nur im offiziellen Rahmen ein bißchen provoziert, ohne sich all zu weit aus dem Fenster zu lehnen?

Wie verließ man diese Lehrgänge: Hoffnung, Resignation, Wut, ...?

Elch


"Es gibt immer drei Wahrheiten: eine, die Du siehst, eine, die ich sehe und eine, die wir beide nicht sehen"
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#133

RE: SED-Mitgliedersuche!

in DDR Politik Presse 03.11.2014 12:55
von Stringer49 | 700 Beiträge

Guten Tag,

Vielleicht gab es auch eine tiefe Überzeugung? Der bisher praktizierte Sozialismus / Kommunismus funktioniert oft wie eine Religionsausübung, est gibt Monstranzen, Predigten, es gibt Glaubensbekenntnisse, welche verlangt werden. Es gibt Missionare und auch einfache Gläubige, welche bis heute ihren Glauben nicht verlassen wollen und dafür auch (Irak) sterben.

Man sagt auch, dass die Hoffnung erst am Ende stirbt. Ist es möglich, dass Menschen immer noch hofften, trotz der Indizien des Untergangs ?

Ein Urteil ist schnell ausgesprochen, aber ist es auch gerecht ?

Vielleicht fürchteten auch Mitglieder der S.E.D. nach dem Untergang ausgegrenzt zu werden. (In vielen Kriegen haben am Ende Menschen gekämpft, obwohl es verloren war für sie. Sie wollten nicht ohne Ehre sein und nicht in Gefangenschaft geraten.)

In diesem Zusammenhang ist interessant, dass sich die Mehrzahl der Deutschen trotz der furchtbaren Bombardierungen und des kommenden Endes nicht von den Ideen der Nazis gelöst haben und sich gegen sie gestellt haben.

In exzeptionellen Situation ist unser verhalten nicht rationel.

Stringer49


Wenn das Wort das Mittel gegen die Stille und das Getöse ist, so ist die Flut der Wörter im Stakkato seine dialektische Umkehrung.


zuletzt bearbeitet 03.11.2014 12:56 | nach oben springen

#134

RE: SED-Mitgliedersuche!

in DDR Politik Presse 03.11.2014 12:57
von Vierkrug (gelöscht)
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@Sicherheitsrisiko - es gibt ja diesen Spruch bezüglich der Hoffnung, die ja zuletzt stirbt. Aus Frustration entsteht sehr schnell Resignation und man sucht und ergreift Möglickeiten, aus dem was machbar war, auch das Machbare zu realisieren. Also nutzte man die zur Verfügung stehenden Mittel und Möglichkeiten, um im kleinerem Maßstab etwas Positives zu erwirken. Diese Erfolge machten dann auch wieder Mut - auch wenn es oftmals wie ein Kampf zwischen David und Goliath oder der aussichtslose Kampf gegen die Windmühlen aussah.
Mein ziviler General hat es im Buch "Jetzt reden wir" am Beispiel des Hauses der Berg- und Energiearbeiter in Hoyerswerda dargelegt, wo über die Redaktionskommission des Parteitages, der er angehörte, das Vorhaben in die Dokumente hinein geschmuggelt wurde. Somit war es dann auch offiziell von höchster Ebene abgesegnet. Werner Walde hatte zuvor für den Bezirk Cottbus, das Vorhaben Stadthalle und Reko des Theaters Cottbus auf die "Hitliste" gesetzt und war dann später erstaunt, wie das HBE ebenfalls auftauchte. Die Realisierung des Vorhabens Erdgasleitungsbau in der SU, wo wir ja als GAN fungierten, gab uns dann weitere Möglichkeiten, außerhalb der geplanten Bilanzen, materielle und finanzielle Mittel für dieses oder jenes Vorhaben abzuzweigen.
Ja, der "Jahrhundertbau" der DDR mußte oftmals das Schutzsschild spielen, auch für Maßnahmen zur Verbesserung der Wohn- und Lebensbedingungen, wie auch der Arbeitsbedingungen vor Ort. Man durfte es nur nicht überstrapazieren.
Als Fallschirmjäger wußte ich, wenn mein Hauptschirm bei enem Sprung versagen sollte, so habe ich immer noch den Reserveschirm. Die DDR-Volkswirtschaft hatte aber keinen Reserveschirm, denn sie war ausbilanziert und hatte keinerlei Reserven, da man schon auf Voll- und Überlastbetrieb fuhr. Noch einmal auf einen Vergleich mit dem Fallschirmspringen zurück zu kommen - wenn der Hauptschirm, wie auch der Reserveschirm versagen, hast du keinerlei Überlebenschance, da die Fallgeschwindigkeit schon über dein Schicksal entschieden hat.

@Merlini - der Versuch einer Antwort meinerseits. Im Rahmen von Schulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen an der OHS Löbau und der Uffz.-Schule Weißkeisel, weilte ich oftmals als Lektor an diesen Einrichtungen. Ich hatte oftmals den Eindruck, dass die Lehrkräfte, wie unter einer Käseglocke lebten. Sie diskutierten und argumentierten in der Diskussion dann auch entsprechend - fern von der tatsächlichen wirtschaftlichen Situation im Lande. Kann mich noch an einer vierstündigen Maßnahme des Lehrstuhles Militärpolitik der OHS Löbau im September 1989 erinnern, wo ich den Grundsatzbeitrag hielt. In der zwischenzeitlich geführten Zigarettenpause kam der Lehrstuhlleiter ganz aufgelöst zu mir und meinte, ich würde mit meinen Ausführungen, die ohnehin schon gespannte politische Situation unter den Lehrkräften schüren. Ich entgegnete nur - das es die ungeschminkte Wahrheit sei, die aber nicht im ND publiziert und in der AK gezeigt wird.
Mit den Teilnehmern entwickelte sich dann eine sehr heiße, aber sehr angenehme Diskussion. Dogmen werden eigentlich von der Glaubenskongregation der römisch-katholischen Kirche im Vatikan bewahrt. Hier waren es hochrangige Offiziere eines Lehrkörpers, der junge Menschen qualifizieren und befähigen sollte, wiederum junge Menschen zu qualifizieren und zu befähigen.

Vierkrug


Regina hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 03.11.2014 13:04 | nach oben springen

#135

RE: SED-Mitgliedersuche!

in DDR Politik Presse 03.11.2014 12:58
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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"Die Arbeiter- u. Bauernmacht", schön wäre es gewesen wenn die Arbeiter und Bauern in Gänze diese Macht denn auch gehabt hätten, ich weiß nicht ob sich Marx eine Diktatur des Proletariats, oder besser Teile davon, über das Proletariat vorgestellt hat.
Klar, die dumpfe Masse muss in ihr Glück geführt werden weil sie es sonst gar nicht erkennt ihr Glück, kann man schon das Beispiel hernehmen von der trotteligen Schafherde die mit Übersicht vom Schäfer geleitet wird, die ganz dummen Hammel die ausscheren wollen beißt dann der Hund und alles hat seine Ordnung.


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#136

RE: SED-Mitgliedersuche!

in DDR Politik Presse 03.11.2014 13:23
von DoreHolm | 7.677 Beiträge

Zitat von Sicherheitsrisiko im Beitrag #130

Zitat
Letztendlich ist es dann auch so gekommen, wie wir es bereits schon 1980 erkannt und gesehen haben.

Stelle ich mir unheimlich frustrierend vor wenn man 10 Jahre lang sehenden Auges auf den Abgrund zusteuert? Warum macht man dann bis zum bitteren Ende mit, irgendwann muss doch zwischendurch der Punkt gekommen sein an dem einem klar wurde das jegliche Hoffnung auf eine positive Änderung sinnlos ist? Hätte man da nicht dann schon irgendwann für sich selbst seine Konsequenzen daraus ziehen müssen, oder war das eher so eine Art innere Kündigung und nach außen einfach nur noch funktionieren?

Bitte nicht als Vorwurf oder Anklage auffassen, dass steht mir nicht zu und die Fragen sind einfach aus persönlichem Interesse gestellt. Ich würde die damaligen Denkweisen und Ansichten gerne nachvollziehen können. Da warst ja nicht nur Du, da waren ja auch tausende andere die an herausgehobenen Positionen sehenden Auges bis zum Ende im Sinne des Systems funktionierten.




Wenn ich´s noch mal für mich rekapituliere. Grundsätzlich war ich von der Richtigkeit, daß eine Wirtschaftordnung mit vorwiegend Gemeineigentum an PM die Bessere ist. Die schlechtere Ökonomie, so ging ich davon aus, heute muß ich sagen, redete es mir ein, daß alles Erwirtschaftete zum Wohle der Weiterentwicklung unserer Gesellschaftsordnung eingesetzt würde und nicht wie im Kapitalismus, zum sehr großen Teil der Volkswirtschaft entzogen, indem sie die Kontostände der Eigentümer und Aktionäre steigert. Teilweise hat sich das mit der Vergeudung von Werten ja auch bestätigt. Wenn in der DDR mal 100.000 Mark in den Sand gesetzt wurden, rollten oft Köpfe, das MfS beschäftigte sich damit und die Arbeiter- und Bauerninspektion. Es gab Parteiverfahren bis hin zum Ausschluss, Absetzung von den Funktionen u.s.w. Heute muß man eine "Null" dranhängen, in Euro und nichts passiert. Weder Verfassungsschutz noch Kripo noch rollen Köpfe und gleich gar nicht finanzielle Konsequenzen.
Daß vieles im Argen lag, war mir auch wohl so um Mitte der 80er klar. Bis dahin war es zumeist nur Unzufriedenheit mit einigen Zuständen, vorrangig Versorgungsfragen. Das nicht reisen dürfen hat mir bis dahin nicht so viel ausgemacht, hatte gehofft, daß sich der Entspannungstrend auch in kleinen Schritten, die erkennbar waren, positiv auf die Reisemöglichkeiten auswirken würde. Erst mit dem Geschenkabonnement einer westd. Hobbyzeitschrift durch meinen Tauschpartner 1987, in dem von Mineraliensuche mit schönen Landschaftsfotos aus aller Welt berichtet wurde, ist mir diese Einengung mehr und mehr bewußt geworden. Daß mir 1977 eine Kuba-Reise link gemacht worden ist (heute weiß ich, daß es mein damaliger mißgünstiger Vorgesetzter war, der da nicht sein o.k. gegeben hatte), habe ich mit großer Verärgerung zur Kenntnis genommen, zumal mir der Mitarbeiter vom FDGB-Kreisvorstand dafür eine Reise in den sowjetischen Orient versprochen hatte. Auf die warte ich übrigens heute noch. Das alles war für mich aber noch kein Grund, an der Richtigkeit des großen Weges zu zweifeln. Dazu muß ich sagen, ich war zu dieser zeit bereits an der Grenze und als BPO-Sekretär gewählt und dann dieses Mißtrauen ? Klar, bröckelt da was.
Zu denken gab mir die tatsache, daß die DDR jährlich für 90 Mrd. Mark Waren produziert, die Spaareinlagen der Bev. aber auch etwa so hoch sind. Daß das ökonomisch total ungesund ist, war mir klar. Habe es auch öffentlich so formuliert, daß ein Nachfolger von Honecker unpopuläre Maßnahmen ergreifen muß, um noch etwas zu richten. Das die Größenordnung der Maßnahmen mit unserer sozialleistungsverwöhnten und sehr, sehr oft miserablen Arbeitszeitauslasung der Beschäftigten nicht zu machen wäre, ohne größere soziale Unruhen zu provozieren, war mir auch klar.
Zur Wendezeit konnte ich mich mit einener ganzen Reihe von Forderungen der Bürgerbewegung identifizierung. Auf einer der BPO-Vernastaltungen zum Thema äußerte ich, daß wir uns mit dem moderaten Teil dieser Bewegung an einen Tisch setzen müssen. Klar war mir auch, wenn hier etwas in´s Rollen kommt, wird es immer Kräfte geben, denen die Veränderungen nie weit genug gehen, die dann am lautesten Schreien und mit viel Polemik, Behauptungen und Zukunftsversprechen die Massen auf ihre Seite ziehen werden und die erst zufrieden sind, wenn hier wieder das Privateigentum an PM herrscht. Das ist der Grund, weshalb ich mich auch, bei allem Verständnis für Teile der Bürgerbewegung, hir zurückgehalten habe, weil ich wußte bzw. ahnte, wohin der Karren letztendlich laufen wird und so ist es ja dann auch gekommen.
mein fehler war und ich sdchrieb es woanders schon, daß ich zu lange zu naiv war zu glauben, daß ich kleines Rädchen nach der Methode "steter Tropfen höhlt den Stein" etwas hätte bewirken können. Wenn ich offensiver meine Ansichten insb. zu Wirtschafts- und Sozialpolitik vertreten hätte, wäre ien Parteiverfahren bis hin zum Ausschluss möglich gewesen und dann hätte ich überhaupt keine Möglichkeit der Einflussnahme mehr gehabt.
So, nun kann darüber urteilen wer will. Danach ist jeder schlauer. Mit den Kenntnissen von heute wäre es durchaus möglich gewesen, daß ich trotz meiner grundsätzlich positiven Einstellung zu einer Gesellschaftsordnung mit vorwiegend Gemeineigentüm an PM und vernünftiger Innenpolitik, die ich vom Grundsatz her auch heute noch vertrete, als vermeintlicher Regimegegner Probleme bekommen hätte.



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#137

RE: SED-Mitgliedersuche!

in DDR Politik Presse 03.11.2014 13:23
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #135
"Die Arbeiter- u. Bauernmacht", schön wäre es gewesen wenn die Arbeiter und Bauern in Gänze diese Macht denn auch gehabt hätten, ich weiß nicht ob sich Marx eine Diktatur des Proletariats, oder besser Teile davon, über das Proletariat vorgestellt hat.
Klar, die dumpfe Masse muss in ihr Glück geführt werden weil sie es sonst gar nicht erkennt ihr Glück, kann man schon das Beispiel hernehmen von der trotteligen Schafherde die mit Übersicht vom Schäfer geleitet wird, die ganz dummen Hammel die ausscheren wollen beißt dann der Hund und alles hat seine Ordnung.


Als Fabel nicht schlecht, aber bei weitem nicht für derartige Erkenntnisgewinne geeignete wie die Ausführungen von Rainman und Vierkrug.


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#138

RE: SED-Mitgliedersuche!

in DDR Politik Presse 03.11.2014 13:26
von Rainman2 | 5.754 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #135
"Die Arbeiter- u. Bauernmacht", schön wäre es gewesen wenn die Arbeiter und Bauern in Gänze diese Macht denn auch gehabt hätten, ich weiß nicht ob sich Marx eine Diktatur des Proletariats, oder besser Teile davon, über das Proletariat vorgestellt hat.
Klar, die dumpfe Masse muss in ihr Glück geführt werden weil sie es sonst gar nicht erkennt ihr Glück, kann man schon das Beispiel hernehmen von der trotteligen Schafherde die mit Übersicht vom Schäfer geleitet wird, die ganz dummen Hammel die ausscheren wollen beißt dann der Hund und alles hat seine Ordnung.

Kleine Erinnerung, da wir hier über Geschichte reden:

Aber mach mal immer noch die staatstragende Bemerkung hinterher. Hab ich früher auch gemacht. Da sind aber die Zuhörer irgendwie immer bei eingeschlafen ...
Sorry - musste mal raus!
ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


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#139

RE: SED-Mitgliedersuche!

in DDR Politik Presse 03.11.2014 13:41
von damals wars | 12.113 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #106
Zitat von damals wars im Beitrag #105
Zitat von Moskwitschka im Beitrag #104
Bevor es jemand anderes schreibt, komme ich den anderen zuvor und Dich @Barbara , Du hoffnungsvolle (Sozial)Romantikerin.

Doch was ist das Gegenteil von Solidarität? Ausschluss, Ablehnung, Isolierung, Feindschadaft - alles Erscheininungen, die ich in beiden Deutschländern erlebt habe und mit denen wir uns mehr oder weniger täglich auseinander setzen.

Wie wäre es mit Solidarität als eigenes Thema?

LG von der Moskwitschka


Gut, gestern wurden im MDR die porträtiert, die den Kaffeeanbau in Vietnam im Auftrag der DDR organisierten.
Gelebte Solidarität.



Eventuell hat man aber auch nur Kaffee gebraucht, vorstellbar wärs jedenfalls

Hat nicht mal der MDR behauptet, Limbo, Ja!


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#140

RE: SED-Mitgliedersuche!

in DDR Politik Presse 03.11.2014 13:49
von schnatterinchen (gelöscht)
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Ach Hubert,

ist doch Allgemeinwissen, das Vietnam von der DDR zum größten Kaffeproduzent in Fernost aufgebaut wurde um ab 1990 Rohkaffee ohne Dollarzahlungen in die DDR liefern.
Honecker hat doch öffentlich gejammert wieviel hundert Millionen Dollar in der DDR in Form von Kaffee wirkungslos durch die Kehlen der DDR Bürger rann.
Bekanntlich ist den Vietnamesen 1989 ihr Geschäftspartner DDR abhanden gekommen. War ein Geschäft Hubert. Nix bedingungslose Solidarität.


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