#21

RE: War Nachtangeln erlaubt?

in Leben in der DDR 30.10.2014 20:22
von Greso | 2.377 Beiträge

Das sind einige Marken,die zu DDR Zeiten benötigt wurden.


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#22

RE: War Nachtangeln erlaubt?

in Leben in der DDR 30.10.2014 20:51
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Nachtangeln unter 18 wurde in unserer Ortsgruppe durchaus durchgeführt wenn auch nur unter Aufsicht unseres Jugendwarts.
Das waren unvergeßliche Kindheitserlebnisse, die übrigens auch heute noch organisiert werden, z. B. als Jugendcamp.
In unserem Verein war das Kriterium für die Vergabe der limitierten Nachtangelmarke einerseits eine Funktion im Vorstand und für die übrigen Mitglieder die geleisteten Aufbaustunden ( Arbeitseinsätze am Wasser), das alles natürlich bei einem Mindestalter von 18 Jahren.
Im Jugendalter haben wir natürlich regelmäßig die Zeiten ( eine Stunde nach Sonnenuntergang) überschritten, wenn nicht gerade gleichzeitig der Jugendwart nebenan ansaß, die Grenze würde eher durch die Eltern gezogen, je nachdem was die im Einzelfall zuließen.
Bei mir war immer dann die Ampel auf grün, wenn Vater auf 12 h- Nachtschicht und Mutter Mittag hatte (arbeitete in der Bezirksstadt und hatte noch 1 h Wegezeit) dann mußte ich genau halb 12 zu Hause sein, Oma hat immer dicht gehalten.
Dann gab es diese Grenzen nicht.
Wenn man mit bekannten Erwachsenen am Wasser war, ging es auch und in eine Kontrolle war ich nie geraten, durchgemacht haben wir ja auch dann nicht lediglich bei den o.g. Vereinsaktivitäten, die es einmal pro Jahr gab.
Übrigens gab es da bei Fehltritten einzelner Sportfreunde aus einer anderen Richtung Gefahren, nämlich dann, wenn der Jugendwart z. B. jemanden beim Rauchen erwischte, der noch nicht 16 war, der war dann für das nächste Jahr gesperrt.



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#23

RE: War Nachtangeln erlaubt?

in Leben in der DDR 31.10.2014 01:50
von Turmwache | 293 Beiträge

Zitat von Vierkrug im Beitrag #17


Ich freue mich schon auf das kommende Jahr (2015), denn dann geht es wieder nach Masuren und auch nach Kaliningrad (Königsberg). Masuren ist das reinste Angelparadies und die Polen scheren sich wenig um Nachtangelberechtigungen u.ä.. Die Angelberechtigung bekommt man für ein paar Euro recht schnell und unkompliziert.
Domizil wird dann wieder der Probark-See bei Mragowo (Sensburg) sein, zugleich Ausgangsbasis für den Tripp nach Kaliningrad - siehe auch vorangestelltes Foto. Im unteren Bildbereich ist auch die Angelhütte, Kahn etc. zu sehen.
Das Anwesen gehört einem Professoren-Ehepaar aus Warschau und liegt direkt am Wald mit eigenem Zugang zum See - Anglerherz, was willst Du mehr.

Petri Heil !
Vierkrug

Mrągowo !
Da war ich zum Schüleraustausch 1972 und 73.Gewohnt hatten wir im Internat des dortigen Lyzeum "Westerplatte"
Waren herrliche Erlebnisse dort.


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#24

RE: War Nachtangeln erlaubt?

in Leben in der DDR 31.10.2014 02:19
von Schlutup | 4.108 Beiträge

Zitat von Elch78 im Beitrag #15
Zitat von Schlutup im Beitrag #9



Die Jahreszahl und der Schriftzug "Nachtangelberechtigung" sind doch erst nach dem Druck der Marke aufgestempelt worden, oder nicht?
Das bedeutet doch, irgendwer verfügte über einen Stempel, mit Hilfe dessen (Achtung: Genitiv!) aus einer Angelberechtigungsmarke ("ABM") eine zeitlich befristete Nachtangelberechtigungsmarke ("zbNABM") wurde.
Wer war dieser einflußreiche Stempelinhaber denn?
Der Angellaie
P.S.: Interessant ist auch die Intention unseres Kameraden Schlutup, nach der Legalität von Nachtangeln zu fragen, wenn er selber solche Marken vorweisen kann. Dachtest Du, es handelt um kunsthandwerkliche Graphik ... ?


Moin @Elch
ich hatte ein Angelausweis und eine Jahresangelberechtigung als Beiwerk gestern erhalten. Auf der Karte war die Rede von Nachtangelverbot, da hatte ich noch kein Blick in den Ausweis getan. Später hatte ich sie gefunden und hier eingestellt.

Gruß Schlutup

PS: Die Marken sehen im Heft alle so aus, ob jetzt für das Nachtangeln oder Raubfisch. Die wurden so wohl gedruckt und nicht übergestempelt.



zuletzt bearbeitet 31.10.2014 02:22 | nach oben springen

#25

RE: War Nachtangeln erlaubt?

in Leben in der DDR 31.10.2014 08:03
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Ich bin mir sicher, dass es nicht erlaubt war. Hatte einmal eine Schicht mit meinem Kumpel, der die Forellen mit der Hand aus der Frieda geholt hat. Ich glaube der hatte einige Erfahrung mit und ohne Angelschein.
Wobei die Angelart und Angelerlaubnis doch keinen Einfluss auf den Geschmack hat.

Der Hesselfuchs


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#26

RE: War Nachtangeln erlaubt?

in Leben in der DDR 31.10.2014 09:09
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von PF75 im Beitrag #16
[quote=Vierkrug|p402493
Ich bin 1974 aus Boizenburg weg. Nachtangelmarke - hmm, daran kann ich mich nicht mehr erinnern. Angelrevier war u.a. die Sude kurz vor ihrer Einmündung in die Elbe bei Gothmann, wie auch die Bracks. Die Grenzer standen oftmals bei uns und sahen sich die Fangergebnisse an. Ja wenn der Aal lief, dann konnte man ihn auch gut ziehen.

Vierkrug



Im vorgelände links von Gothman bis zum Wehr haben wir ab und an die Jungs von der Melioration auch beim Angeln begleitet(natürlich nur in ihren Pausen),nach Hochwasser konnte man auch den Fisch in Restlöchern auch schon mal mit der Hand fangen (wurde dann der "notleidenden Grenzbevölkerung " gespendet.[/quote]


Kannte ich aus meiner GwD- Zeit in Havelberg von diesen s. g. Restlöchern im Überschwemmungsgebiet von Elbe und Havel auch. Von unseren Offizieren angelten einige. War immer begeehrt, wenn der eine oder andere einen mal mitnahm - man kam mal raus. Natürlich wird auch das eine oder andere "informelle" Gespräch dabei gewesen sein. Ich war ein paar mal mit unserem Offizier für SPW- Technik am WaÜp in Nitzow. Der hat aber nicht ausgehorcht...!
Zum Angeln meinte er immer nur, Hafen- oder Weftgelände wegen der Verschmutzung total tabu, auch die Elbe. Die Havel sah ja etwas besser aus. Er bevorzugte aber immer die Restlöcher. Und da waren ja Restlöcher, das waren keine Löcher, sondern schon große Teiche..., kleine Seen.

In meiner Jugend haben wir hier in Ilsenburg auch die Teiche beangelt. Als Kind kann ich mich auch noch an den Forellenreichtum in den Bächen links und rechts der Ilse und in dieser selbst erinnern, zumindest ab oberen Ilsetal. Im Stadtgebiet war die Ilse auch schon fischfrei, tot. Mit zunehmender Verschmutzung Anfang der 80-er war dann auch in den Seitenbächen Suenbach, Grenzgraben, Schlüsienbach usw. Schluß mit Forellen.

Nun ja, Nachtangel- Raubfisch- und Talsperrenerlaubniskarten waren heiß begeehrt und immer viel zu wenig. Gingen auch innerhalb des Vereins fast nur unter dem Ladentisch weg. Gehe mal davon aus, das da auch gemogelt, getrixt und wer weiß nicht noch was auf der Vitamin- B- Basis bewerkstelligt wurde.
Hab dann so Mitte der 80-er nur mal gehört, da war ich aus dem Angelverein aber schon ausgetreten, das es mächtig Ärger wegen Unregelmäßigkeiten (was man sich unter dieser Ersatzbezeichnung auch immer vorstellen mag!) beim Verkauf dieser Berechtigungskarten gegeben hatte und wohl auch die Kripo ermittelte. Vielleicht war auch noch eine andere Organisation mit im Bunde. Es hat wohl einigen Vorstandsmitgliedern und Kassierern den Posten gekostet, zog ganz schön Kreise quer durch alle Angelvereine hier in der Umgebung.

Selbst haben wir als Kinder und Jugendliche besonders in den Ferien nachts geangelt - ohne Berechtigung. Könnte mich nichtb erinnern, das sich jemals irgendwer ernsthaft aufgeregt hat. Die Teiche hier waren auch sehr gut mit Aal besetzt und so manches für ein Binnengewässer doch kapitales Stück wurde an Land gezogen.

josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
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#27

RE: War Nachtangeln erlaubt?

in Leben in der DDR 04.11.2014 19:10
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von Vierkrug im Beitrag #17


Ich freue mich schon auf das kommende Jahr (2015), denn dann geht es wieder nach Masuren und auch nach Kaliningrad (Königsberg). Masuren ist das reinste Angelparadies und die Polen scheren sich wenig um Nachtangelberechtigungen u.ä.. Die Angelberechtigung bekommt man für ein paar Euro recht schnell und unkompliziert.
Domizil wird dann wieder der Probark-See bei Mragowo (Sensburg) sein, zugleich Ausgangsbasis für den Tripp nach Kaliningrad - siehe auch vorangestelltes Foto. Im unteren Bildbereich ist auch die Angelhütte, Kahn etc. zu sehen.
Das Anwesen gehört einem Professoren-Ehepaar aus Warschau und liegt direkt am Wald mit eigenem Zugang zum See - Anglerherz, was willst Du mehr.

Petri Heil !
Vierkrug


Ja, Vierkrug dort soll es wohl noch so idyllisch sein wie in der unmittelbaren Nachwendezeit in Mecklenburg als die großen Urlauberströme ins Ausland abgedriftet sind und Motorboote nur selten auf dem Wasser zu sehen waren.
Einfach soll es dort aber nicht sein mit den großen Fängen, zumindest berichteten das Testangler in einem "Fisch und Fang" - Video.
Aber die sind wohl nur ihre Reviere gewöhnt mit "dressierten" Flossenwild an bekannten Standorten.
Leider muß man fremde Gewässer erst mal studieren, um gute Angelplätze zu finden, wenn z. B. das Ufer gleich mal auf 7-8 m Tiefe abfällt und wenig Litoral (schuppenreiche Fischgründe) vorhanden ist wird's schwierig mit den Angelmethoden, die man von zu Hause möglichwerweise immer erfolgreich angewendet hat.
Aber der Ansitz vor einer solchen Kulisse und die Abwesenheit von übereifrigen Fischereiaufsehern entschädigt wohl auch für Schneidertage.
Halt uns auf jedem Fall über das Ergebis auf dem Laufenden



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#28

RE: War Nachtangeln erlaubt?

in Leben in der DDR 05.11.2014 10:08
von Vierkrug (gelöscht)
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@Hackel39 - ich werde euch dann berichten. Ist zwar jetzt wieder OT, denn die Thematik beinhaltet ja das Nachtangeln. Ja, die einzigen "Fischereiaufseher", die man zu Gesicht bekommt, dass sind diese hier



Der Professor kennt diesen See, wie seine Westentasche und weiß auch, wo man welchen Fisch erfolgreich aus dem Wasser ziehen kann. Und klappt es manchmal dann doch nicht so, wie man es sich wünscht, dann entschädigt die Idylle und Ruhe - Abends am Kopf des Steges zu sitzen hat auch etwas für sich.
Ein sehr schönes Angelrevier, sind auch die Seen um Znin und Biskupin südwestlich von Bydgoszcz.

Vierkrug


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#29

RE: War Nachtangeln erlaubt?

in Leben in der DDR 05.11.2014 11:43
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von Hackel39 im Beitrag #27
Zitat von Vierkrug im Beitrag #17


Ich freue mich schon auf das kommende Jahr (2015), denn dann geht es wieder nach Masuren und auch nach Kaliningrad (Königsberg). Masuren ist das reinste Angelparadies und die Polen scheren sich wenig um Nachtangelberechtigungen u.ä.. Die Angelberechtigung bekommt man für ein paar Euro recht schnell und unkompliziert.
Domizil wird dann wieder der Probark-See bei Mragowo (Sensburg) sein, zugleich Ausgangsbasis für den Tripp nach Kaliningrad - siehe auch vorangestelltes Foto. Im unteren Bildbereich ist auch die Angelhütte, Kahn etc. zu sehen.
Das Anwesen gehört einem Professoren-Ehepaar aus Warschau und liegt direkt am Wald mit eigenem Zugang zum See - Anglerherz, was willst Du mehr.

Petri Heil !
Vierkrug


Ja, Vierkrug dort soll es wohl noch so idyllisch sein wie in der unmittelbaren Nachwendezeit in Mecklenburg als die großen Urlauberströme ins Ausland abgedriftet sind und Motorboote nur selten auf dem Wasser zu sehen waren.
Einfach soll es dort aber nicht sein mit den großen Fängen, zumindest berichteten das Testangler in einem "Fisch und Fang" - Video.
Aber die sind wohl nur ihre Reviere gewöhnt mit "dressierten" Flossenwild an bekannten Standorten.
Leider muß man fremde Gewässer erst mal studieren, um gute Angelplätze zu finden, wenn z. B. das Ufer gleich mal auf 7-8 m Tiefe abfällt und wenig Litoral (schuppenreiche Fischgründe) vorhanden ist wird's schwierig mit den Angelmethoden, die man von zu Hause möglichwerweise immer erfolgreich angewendet hat.
Aber der Ansitz vor einer solchen Kulisse und die Abwesenheit von übereifrigen Fischereiaufsehern entschädigt wohl auch für Schneidertage.
Halt uns auf jedem Fall über das Ergebis auf dem Laufenden




@Hackel39 Bingo!

Ich hatte mit meinem Sohn mit solchen Typen von der Entenpolzei, andere sagen wohl auch Mövenscheucher im Sommerurlaub in Saßnitz auf der Südmole erst wieder so in einschneidend- prickelndes und kleingeistiges Erlebnis.

Die 10 € Verwarngeld werden dem Land Meck- Pom das zigfache in der Form kosten, das ich meine nächsten Urlaube und damit Umsätze woanders tätigen werde.... Das hab ich dem Pettitionsausschuß im Landtag von Schwerin schon wissen lassen - leider aber noch keine Antwort erhalten.

Übrings Nachtangeln.

Manche vermeintliche Petrijünger sollen ja das Nachtangeln immer nur vorgeschoben haben und in ganz anderen Gewässern gefischt haben...

Und haben dann als Alibi den Fisch beim Fischhändler gekauft..., einer hier aus der Gegend, so berichten unbestätigte Angaben, soll seinem Weibe dann versehentlich einen Seefisch mitgebracht haben, obwohl er an einem Binnengewässer angeblich zum Angeln war. Oberpeinlich nur, die Gattin war Biologielehrerin...

@Vierkrug , @Hackel39 und alle anderen Nachtscwärmenden Petri- Jünger... ich weiß, die Frage ist indiskret .
Stelle sie aber trotzdem:
Was sind denn Euere Gatinnen von Beruf?

Bei meinem verstorbenem Exschwiegervater hing mal so ein niedliches Bildchen im Flur.
Ein Angler darauf, der einen BH an der Angel hatte...

Darunter stand der Spruch:

Was auch beißt, ist alles recht!
Bist ja selbst ein toller Hecht!

josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
zuletzt bearbeitet 05.11.2014 11:46 | nach oben springen

#30

RE: War Nachtangeln erlaubt?

in Leben in der DDR 05.11.2014 12:09
von Vierkrug (gelöscht)
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@josy95 - das ist kein Geheimnis. Meine langjährige "Exverlobte" und ehemalige Ehegattin (25 Jahre) ist von Beruf Diplomingenieurökonom, hat aber nach der "Wende" die Akademie für Wohnungswirtschaft in Hösel bei Ratingen absolviert und ihren Fachwirt für Wohnungs- und Immobilienwirtschaft an der IHK Köln gemacht. Ist noch heute in der Branche Wohnungswirtschaft tätig.
Wenn ich angelte, saß sie oft daneben und genoss die Ruhe und Idylle. Heute brauche ich mir keine Gedanken über weitergehende Maßnahmen beim Nachtangeln machen.

Vierkrug

Noch ergänzend - den Heiratsantrag habe ich ihr 1975 am Bogensee (Jugendhochschule) gemacht - auch beim Nachtangeln !!!


zuletzt bearbeitet 05.11.2014 12:22 | nach oben springen

#31

RE: War Nachtangeln erlaubt?

in Leben in der DDR 05.11.2014 12:51
von josy95 | 4.915 Beiträge

sorry, Fehler!

josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
zuletzt bearbeitet 05.11.2014 12:52 | nach oben springen

#32

RE: War Nachtangeln erlaubt?

in Leben in der DDR 05.11.2014 14:47
von Turmwache | 293 Beiträge

Nachtangeln ca 1970 an der Havel in Grütz bei Rathenow - unweit des nächtlichen Liegeplatzes der Westschiffart - bergab hinter Göttlin gelegen :

Bei stockdunkler Nacht sollte man dabei auf jedes Geräusch was vom Fluß her kam unbedingt achten.
Der Entenschutz ließ sich also mit seinem Schnellbot, war wohl mit einem Wartburgmotor bestückt, die Havel runtertreiben und da wo vermutet bzw wenn der Angler mit der Taschenlampe rumblitzte dann schalteten die also plötzlich ihren großen Bordscheinwerfer ein richtung Ufer und setzten dann an Land und versuchten dann zu Fuß die Verfolgung aufzunehmen - ich weiß heute nicht mehr ob es je geklappt hat - wir zelteten damals auf dem heute noch in Gebrauch vorhandenen Zeltplatz.
Zumal die auch öfters in der Dorfkneipe selbst in Uniform zu gast waren und dann wieder mit ihrem Boot nach Hause bergauf (RN) fuhren - natürlich nicht mehr ganz nüchtern - na ja was soll auch schon schief gehen im Vergleich zum Straßenverkehr.
Das war natürlich alles noch vor der Zeit als meine Schulkameraden dort anfingen beim Entenschutz.


zuletzt bearbeitet 05.11.2014 14:49 | nach oben springen

#33

RE: War Nachtangeln erlaubt?

in Leben in der DDR 05.11.2014 15:20
von Vierkrug (gelöscht)
avatar

Siehste @Turmwache, ich verzichte auf diese Ghostbusters in Germany und pflege lieber, einmal weniger ist oftmals mehr. Deshalb geniesse ich meine Ausflüge zum östlichem Nachbarn, an die Masuren. Kann ich verbinden mit der Spurensuche in der Vergangenheit der Familie. Obwohl das Visum für Russland schon wieder teurer geworden ist, wird es mich nicht abhalten, Kaliningrad (Königsberg) erneut zu besuchen. Mal sehen wie weit die Russen mit ihren Vorstellungen sind, der Stadt wieder den ursprünglichen Namen zurück zu geben. Also an Kantgrad könnte ich mich auch nicht gewöhnen.

Wieder zum Angeln.



Das ist ein weiteres Angeldomizil von mir in Masuren. Die Frau nicht, die hatte ich schon 1974 am Bogensee geangelt. Es ist die Hütte eines langjährigen polnischen Freundes, den meine Frau und ich schon aus FDJ-Zeiten kennen. Er war beim polnischem ZSMP und dann später, wie auch seine Frau bei der polnischen Polizei (Kripo). 1984 haben wir beim Treffen FDJ - ZSMP in Suwalki schon als "Veteranen" teilgenommen.
Diese Hütte liegt an einem Waldsee zwischen Olsztyn (Allenstein) und Mragowo (Sensburg) ungefähr auf der Höhe Abzweig in Richtung Bartoszyce (Bartenstein) und ist nur über einen Knüppeldamm, der durch die Sumpfwiese führt, erreichbar. Der See ist das reinste Angelparadies. Er hat auch eine kleine Insel, die auch schwimmerisch gut erreichbar ist. Momentan finde ich nicht das Foto mit dem 12-pfündigen Hecht, den ich dort gezogen hatte. Der Bursche hat sich nicht so leicht seinem Schicksal ergeben wollen - er landete später dann doch in den Topf.
Ich hoffe, dass ich 2015 meinen Freund noch treffen werde, denn er ist gesundheitlich stark angeschlagen und mittlerweise auch schon Pensionär.
Wer als Angler mal in den Masuren weilt, der sollte sich nicht nur auf die Jagd nach dem Fisch konzentrieren, sondern sich auch den Sehenswürdigkeiten der Städte widmen, ihrer wechselvollen Geschichte und Kultur.
Shit schon wieder OT.

Vierkrug


silberfuchs60 und Hackel39 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 05.11.2014 15:30 | nach oben springen

#34

RE: War Nachtangeln erlaubt?

in Leben in der DDR 05.11.2014 15:22
von FRITZE (gelöscht)
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Der Entenschutz ließ sich also mit seinem Schnellbot, war wohl mit einem Wartburgmotor bestückt

http://www.ddr-binnenschifffahrt.de/foto...lotos-ws172.JPG

Diese hier meinst Du bestimmt ! War n feines Boot ,aber sehr durstig ,besonders die Ausführung mit dem Melkus-Motor und den drei Berliner Vergasern !


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#35

RE: War Nachtangeln erlaubt?

in Leben in der DDR 05.11.2014 15:32
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Oh Mann - jetzt komme ich wegen der Abkürzungen mal wieder in Konfusionen: "DAV" steht für mich für die "Deutsche Außenhandels- und Verkehrsakademie" in Bremen, die klassische Kaderschmiede für Nachwuchsführungskräfte im Verkehrs- und Logistikgewerbe, an der ich auch studiert habe. Und nicht für den "Deutschen Angler-Verein". Und "ABM" für "Arbeitsbeschaffungsmaßnahme" - und nicht für die "Angelberechtigungsmarke" - oder wie auch immer das Ding hieß.....


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#36

RE: War Nachtangeln erlaubt?

in Leben in der DDR 05.11.2014 16:41
von Turmwache | 293 Beiträge

Zitat von FRITZE im Beitrag #34
Der Entenschutz ließ sich also mit seinem Schnellbot, war wohl mit einem Wartburgmotor bestückt

http://www.ddr-binnenschifffahrt.de/foto...lotos-ws172.JPG

Diese hier meinst Du bestimmt ! War n feines Boot ,aber sehr durstig ,besonders die Ausführung mit dem Melkus-Motor und den drei Berliner Vergasern !

Da hätte ich eher auf "Zeisig" oder "Merlin" getippt um 1970, also ohne Schiebedach und dann allerdings mit 1 oder 2 Suchscheinwerfer.


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