#21

RE: Agentenschleuse bei Asbach-Sickenberg

in Spionage Spione DDR und BRD 30.10.2014 20:09
von Gelöschtes Mitglied
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Die Geschichte mit dem hohlen Pfeil für schriftliche Nachrichten kann doch nur von den Gebrüdern Grimm stammen.

1. Für chiffrierte Schriftstücke gab es viel einfachere Wege.

2. Das suchen eines solchen Pfeiles ohne Peilsender ist doch wie die Suche einer Nadel im Heuhaufen.

3. Das Risiko, dass der Pfeil in falsche Hände fällt ist zu groß.

Der Hesselfuchs


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#22

RE: Agentenschleuse bei Asbach-Sickenberg

in Spionage Spione DDR und BRD 30.10.2014 23:20
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von Merlini im Beitrag #21

Die Geschichte mit dem hohlen Pfeil für schriftliche Nachrichten kann doch nur von den Gebrüdern Grimm stammen.

Der Hesselfuchs


Nein , diese Möglichkeit, Nachrichten mittels eines Pfeils über die Grenze zu übermitteln wurde in der Praxis tatsächlich genutzt.
Über Pannen dabei ist mir nichts bekannt.

seaman


zuletzt bearbeitet 30.10.2014 23:35 | nach oben springen

#23

RE: Agentenschleuse bei Asbach-Sickenberg

in Spionage Spione DDR und BRD 31.10.2014 07:42
von Gelöschtes Mitglied
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Fehlt nur noch, dass der Empfänger den Pfeil im Flug ergriffen hat bzw. eine Zielscheibe hoch hielt. Wäre ja dann auch ganz unauffällig gewesen.

Das es bei der Firma solche Gedankenspiele und auch Versuche gegeben hat, will ich nicht bestreiten. Die haben ja auch Socken und Unterwäsche in luftdichten Gläsern archiviert.

Der Hesselfuchs


zuletzt bearbeitet 31.10.2014 08:04 | nach oben springen

#24

RE: Agentenschleuse bei Asbach-Sickenberg

in Spionage Spione DDR und BRD 31.10.2014 08:15
von Kalubke | 2.298 Beiträge

Hört sich sicher etwas fantasymäßig an, gab es aber wirklich. Das waren so genannte "Materialschleusen" (OGS/M), d.h. der Überbringer selbst blieb auf Bundesgebiet und nur das operative Material wurde in die DDR geschleust. Der Bereich, in dem der Pfeil gefunden wurde, gehörte zu einer so genannten Wurfschleuse. Werfen kann man mit und ohne Hilfsmittel. Und die Wurfobjekte waren sicher nicht nur mit Bogen oder Armbrust abgeschossene Pfeile, auch Getränkedosen, Steine, etc. Von weiteren Wurfschleusen war hier im Forum auch schon die Rede: OGS/M vorgelagetes Gebiet "Kleinseer Kopf" bei Großensee, OGS/M "Eiche" in Kohlhasenbrück (Bahndamm der ehem Stammbahn an der Grenze zwischen Zehlendorf und Potsdam). Überhaupt wird es geade an der Berliner Mauer m.E. eine ganze Reihe von Materialschleusen gegeben haben. Auf eine bin ich in der ehem. Enklave Klein Glienicke gestoßen (siehe hier): Ein im Vorgelagerten in die Erde eingelassenes Betonrohr, das wahrscheinlich zum Keller eines im Grenzstreifen abgerissenen Hauses führte. Dann gab es noch die Variante TBK (Toter Briefkasten). Von denen gab es auch welche im Vorgelagerten. Hier mal ein nicht ganz so clever angelegter. Er wurde vom BGS entdeckt (deshalb das Dok-Foto)



Gruß Kalubke



94 und Fall 80 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 31.10.2014 08:30 | nach oben springen

#25

RE: Agentenschleuse bei Asbach-Sickenberg

in Spionage Spione DDR und BRD 31.10.2014 08:22
von Gelöschtes Mitglied
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Also eine Wurfschleuse, wo ein Werfer an einer definierten Stelle etwas von West nach Ost über den Zaun geworfen hat hört sich da schon plausibler an.

Der Hesselfuchs


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#26

RE: Agentenschleuse bei Asbach-Sickenberg

in Spionage Spione DDR und BRD 31.10.2014 08:24
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von Merlini im Beitrag #23
Fehlt nur noch, dass der Empfänger den Pfeil im Flug ergriffen hat bzw. eine Zielscheibe hoch hielt. Wäre ja dann auch ganz unauffällig gewesen.

Das es bei der Firma solche Gedankenspiele und auch Versuche gegeben hat, will ich nicht bestreiten. Die haben ja auch Socken und Unterwäsche in luftdichten Gläsern archiviert.

Der Hesselfuchs


Versuche sachlich zu bleiben.Auch wenn das Vorgehen nicht Deinem Kenntnisstand entspricht.
Zum Trost,als mir diese Variante mal theoretisch von einem FO unterbreitet wurde,dachte ich auch an einen Gag.
Liegt aber schon 40 Jahre zurück.

seaman


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#27

RE: Agentenschleuse bei Asbach-Sickenberg

in Spionage Spione DDR und BRD 31.10.2014 09:31
von Kalubke | 2.298 Beiträge

OT: Dazu fällt mir ein uralter Witz ein: Ein Mann steht am Hafenbecken und schmeißt alles mögliche ins Wasser. Als die Hafenpolizei ihn dazu befragte, sagte er: "Aber da drüben steht doch dran: DEUTSCHE WERFT."

Gruß Kalubke



Harzwanderer und Fall 80 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 31.10.2014 09:58 | nach oben springen

#28

RE: Agentenschleuse bei Asbach-Sickenberg

in Spionage Spione DDR und BRD 01.11.2014 22:19
von Fall 80 | 171 Beiträge

Erst einmal vielen Dank für die vielen Antworten zum Thema. Leider war nichts dabei, was die angebliche Schleuse im Schifflersgrund bzw. bei Ecklingerode betrifft.


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#29

RE: Agentenschleuse bei Asbach-Sickenberg

in Spionage Spione DDR und BRD 01.11.2014 22:23
von Gelöschtes Mitglied
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Hallo Fall 80, da musst Du mal den Hansteiner fragen, der kennt den Abschnitt aus den FF aus der Zeit 75/77.

Der Hesselfuchs


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#30

RE: Agentenschleuse bei Asbach-Sickenberg

in Spionage Spione DDR und BRD 02.11.2014 00:35
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von Fall 80 im Beitrag #28
. Leider war nichts dabei, was die angebliche Schleuse im Schifflersgrund bzw. bei Ecklingerode betrifft.


Sorry.
Die Fragestellung führte vom Ausgangsthema weg.

Siehe "Märkische Allgemeine" Zitat:
"Und an einem Frühjahrstag in der zweiten Hälfte der 80er Jahre beobachteten die Grenzer im Bereich der Kiesgrube Lindewerra Stasi-Mitarbeiter, die ein Rübenfeld absuchten. Als sie Hilfe anboten, wurde diese rigoros abgelehnt. Als im Herbst die Rüben geerntet wurden, kam ein Bauer zu den Grenzern und übergab ihnen einen dicken Pfeil, der vermutlich aus einer Armbrust stammte, und den er bei der Rübenernte fand. "Der Pfeil ließ sich aufschrauben", erinnert sich Rudolph. In ihm befand sich ein Schriftstück mit dubiosen Buchstaben und Zeichen. "Jetzt wussten wir, was im Frühjahr los war." Natürlich wurde der Pfeil sofort wieder von Mitarbeitern des MfS abgeholt, verbunden mit der strengsten Geheimhaltungsanweisung."
Zitat Ende

seaman


zuletzt bearbeitet 02.11.2014 00:40 | nach oben springen

#31

RE: Agentenschleuse bei Asbach-Sickenberg

in Spionage Spione DDR und BRD 02.11.2014 00:49
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von seaman im Beitrag #30
Zitat von Fall 80 im Beitrag #28
. Leider war nichts dabei, was die angebliche Schleuse im Schifflersgrund bzw. bei Ecklingerode betrifft.


Sorry.
Die Fragestellung führte vom Ausgangsthema weg.

Siehe "Märkische Allgemeine" Zitat:
"Und an einem Frühjahrstag in der zweiten Hälfte der 80er Jahre beobachteten die Grenzer im Bereich der Kiesgrube Lindewerra Stasi-Mitarbeiter, die ein Rübenfeld absuchten. Als sie Hilfe anboten, wurde diese rigoros abgelehnt. Als im Herbst die Rüben geerntet wurden, kam ein Bauer zu den Grenzern und übergab ihnen einen dicken Pfeil, der vermutlich aus einer Armbrust stammte, und den er bei der Rübenernte fand. "Der Pfeil ließ sich aufschrauben", erinnert sich Rudolph. In ihm befand sich ein Schriftstück mit dubiosen Buchstaben und Zeichen. "Jetzt wussten wir, was im Frühjahr los war." Natürlich wurde der Pfeil sofort wieder von Mitarbeitern des MfS abgeholt, verbunden mit der strengsten Geheimhaltungsanweisung."
Zitat Ende

seaman



Die Rübenfeld-Absucher hatten aber auf dem Rücken nicht etwa "Stasi-Mitarbeiter" stehen?
Wie wollten denn die Grenzer erkennen wer da was sucht, könnte mir maximal vorstellen das die höheren Grenz-Offiziere informiert waren wer da sucht, bei der Info wären sie aber sicher instruiert worden die Jungs einfach mal suchen zu lassen und sich um ihren Hafer zu kümmern.
Sind immer so sonderbare Geschichten.


seaman hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#32

RE: Agentenschleuse bei Asbach-Sickenberg

in Spionage Spione DDR und BRD 02.11.2014 00:51
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #31
Zitat von seaman im Beitrag #30
Zitat von Fall 80 im Beitrag #28
. Leider war nichts dabei, was die angebliche Schleuse im Schifflersgrund bzw. bei Ecklingerode betrifft.


Sorry.
Die Fragestellung führte vom Ausgangsthema weg.

Siehe "Märkische Allgemeine" Zitat:
"Und an einem Frühjahrstag in der zweiten Hälfte der 80er Jahre beobachteten die Grenzer im Bereich der Kiesgrube Lindewerra Stasi-Mitarbeiter, die ein Rübenfeld absuchten. Als sie Hilfe anboten, wurde diese rigoros abgelehnt. Als im Herbst die Rüben geerntet wurden, kam ein Bauer zu den Grenzern und übergab ihnen einen dicken Pfeil, der vermutlich aus einer Armbrust stammte, und den er bei der Rübenernte fand. "Der Pfeil ließ sich aufschrauben", erinnert sich Rudolph. In ihm befand sich ein Schriftstück mit dubiosen Buchstaben und Zeichen. "Jetzt wussten wir, was im Frühjahr los war." Natürlich wurde der Pfeil sofort wieder von Mitarbeitern des MfS abgeholt, verbunden mit der strengsten Geheimhaltungsanweisung."
Zitat Ende

seaman



Die Rübenfeld-Absucher hatten aber auf dem Rücken nicht etwa "Stasi-Mitarbeiter" stehen?
Wie wollten denn die Grenzer erkennen wer da was sucht, könnte mir maximal vorstellen das die höheren Grenz-Offiziere informiert waren wer da sucht, bei der Info wären sie aber sicher instruiert worden die Jungs einfach mal suchen zu lassen und sich um ihren Hafer zu kümmern.
Sind immer so sonderbare Geschichten.



Sehe ich auch so.

seaman


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#33

RE: Agentenschleuse bei Asbach-Sickenberg

in Spionage Spione DDR und BRD 02.11.2014 01:06
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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GT war ja auch oft auf dem vorgelagertem Hoheitsgebiet, ich auch manchmal, da warst du ja direkt an befahrbaren Wegen auf BRD-Gebiet, ich habe es nie erlebt, aber könnte mir vorstellen das auch mal einer aus einem Auto hätte aussteigen können und direkt zu dir kommt mit dem Spruch "Ich bin Kundschafter in Not, helft mir".
Dem hätte man wohl auch ohne vorherige Ansage von den Vorgesetzten helfen müssen, also ihn erst einmal schützen vor eventuellen Greifern z.B.
Ist so etwas mal einem hier passiert?
Man hätte den ja dann in eigener Entscheidung erst mal bis zur ersten Meldemöglichkeit per GMN mit durch den Zaun nehmen müssen und ob man alles glauben kann und will was einer so sagt?
Der Klassenfeind war schließlich raffiniert und hinterhältig, war ja das erste was wir gelernt haben.


zuletzt bearbeitet 02.11.2014 01:25 | nach oben springen

#34

RE: Agentenschleuse bei Asbach-Sickenberg

in Spionage Spione DDR und BRD 02.11.2014 08:17
von seaman | 3.487 Beiträge

Denke,das wird keinem so passiert sein.
Dekonspiration vor normalen Grenzern war ausgeschlossen.
Wird sich wenn,als fluchtwilliger Bundesbürger ausgegeben haben.......

seaman


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#35

RE: Agentenschleuse bei Asbach-Sickenberg

in Spionage Spione DDR und BRD 02.11.2014 08:39
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von willie im Beitrag #5
Zitat von willie im Beitrag #5



Und ob Zoll und BGS da so ein Problem waren? Mit einer Quelle in der entsprechenden Einheit/Dienststelle war der Dienstbetrieb (Posten- und -Streifenpläne) voraussehbar.




Oder auch nicht!
Denn "Grenzstreifenpläne" wurden unterschiedlich von GSA zu GSA geändert. Also nicht zu einem bestimmten Zeitpunkt!
Die großen Unbekannten waren mit Sicherheit die eingesetzten "Sonderstreifen", "Einweisungen", "Grenzführungen" und nicht zu vergessen
die mit Sicherheit nicht angemeldeten und vorbereiteten Einsätze des Sachgebietes Sicherheit (I/S), der Fliegerstaffel und und und!!!!
Siehe hierzu Beitrag "unheimliche Begegnung".

Gruß Willie




Auf der westlichen Seite der Grenze,also im grenznahen Raum,waren Bundesbürger für die DDR tätig, die regelmässig über BGS,Zoll oder bayrische Grenzpolizei berichteten.Es wurde über sämtliche Aktivitäten,wie Streifenrouten,Dienststellen,Personalstärken und Mobilität berichtet.Einige der vorgenannten Uniformträger gehörten ebenfalls dazu.Die ständig aktualisierten Infos waren so detailliert,dass sogar Veränderungen in der Vegetation erfasst wurden.
Ein sehr entscheidender Punkt war aber die Überwachung des Funkbetriebes zwischen den bundesdeutschen Dienststellen und ihren Grenzstreifen.Das gelang schon in den 60er Jahren,als die HVA in Besitz von dänischer Funktechnik gelangte und diese für kurze Reichweiten modifizierte(Stomophone).Der günstigste Zeitpunkt für eine Schleusung konnte damit zeitlich genau ausgewählt werden,da man lückenlos den aktuellen Aufenthalt von BGS- und Zollstreifen dadurch vorliegen hatte.

seaman


zuletzt bearbeitet 02.11.2014 09:16 | nach oben springen

#36

RE: Agentenschleuse bei Asbach-Sickenberg

in Spionage Spione DDR und BRD 03.11.2014 23:11
von Rothaut | 400 Beiträge

Zitat von seaman im Beitrag #34
Denke,das wird keinem so passiert sein.
Dekonspiration vor normalen Grenzern war ausgeschlossen.
Wird sich wenn,als fluchtwilliger Bundesbürger ausgegeben haben.......

seaman



Meinem Vater schon....
GP meldete das eine Person am vorderen Sperrelement steht und auf mehrmaliges Zurückweisen nicht reagiert.
Er ist dann in den Abschnitt und zum Zaun hin und hat die Person angesprochen...die Person wollte rübergeholt werden und das MfS sollte verständigt werden.
Er wurde dann in die Kompanie verbracht und später vom MfS abgeholt.
Wer..wie...was..warum...hat mein Vater natürlich nie erfahren.
Stillschweigen für die Beteiligten war natürlich angesagt.

Ich meine (nur eine Vermutung)..da mußte sich jemand überstürzt absetzen.

Gruß Rothaut


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#37

RE: Agentenschleuse bei Asbach-Sickenberg

in Spionage Spione DDR und BRD 03.11.2014 23:13
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von Rothaut im Beitrag #36
Zitat von seaman im Beitrag #34
Denke,das wird keinem so passiert sein.
Dekonspiration vor normalen Grenzern war ausgeschlossen.
Wird sich wenn,als fluchtwilliger Bundesbürger ausgegeben haben.......

seaman



Meinem Vater schon....
GP meldete das eine Person am vorderen Sperrelement steht und auf mehrmaliges Zurückweisen nicht reagiert.
Er ist dann in den Abschnitt und zum Zaun hin und hat die Person angesprochen...die Person wollte rübergeholt werden und das MfS sollte verständigt werden.
Er wurde dann in die Kompanie verbracht und später vom MfS abgeholt.
Wer..wie...was..warum...hat mein Vater natürlich nie erfahren.
Stillschweigen für die Beteiligten war natürlich angesagt.

Ich meine (nur eine Vermutung)..da mußte sich jemand überstürzt absetzen.

Gruß Rothaut




In der Form vorstellbar.
In welchem Zeitraum war das in etwa?
Überläufer etc.?


seaman


zuletzt bearbeitet 03.11.2014 23:18 | nach oben springen

#38

RE: Agentenschleuse bei Asbach-Sickenberg

in Spionage Spione DDR und BRD 04.11.2014 00:10
von Rothaut | 400 Beiträge

In welchem Zeitraum war das in etwa?

Puuuuhhh...Seaman.
Müßte ich bei Gelegenheit nochmal genau nachfragen..

Gruß Rothaut


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#39

RE: Agentenschleuse bei Asbach-Sickenberg

in Spionage Spione DDR und BRD 04.11.2014 00:13
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von Rothaut im Beitrag #38
In welchem Zeitraum war das in etwa?

Puuuuhhh...Seaman.
Müßte ich bei Gelegenheit nochmal genau nachfragen..

Gruß Rothaut


Na ja,hätte ja sein können es ist erinnerlich.
Trotzdem Danke.

seaman


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#40

RE: Agentenschleuse bei Asbach-Sickenberg

in Spionage Spione DDR und BRD 04.11.2014 14:27
von Rothaut | 400 Beiträge

#seaman...

ER hat sich "erinnerlicht"....muß zwischen 1980-83 gewesen sein.

Also:


Um ca 23:00 Uhr meldete GP das eine Person, gegenüber BT auf Höhe "Stumpfer Weg" (Schlutup),am vorderen Sperrelement steht und auf mehrmaliges Zurückweisen nicht reagiert.
Er ist dann in den Abschnitt und zum Zaun hin und hat die Person angesprochen...mein Vater wollte gerade den Spruch aufsagen...da sagte die Person folgendes.."warum hat mich keiner abgeholt...ich habe Stunden auf dem Lübecker Bahnhof gewartet" .
Mein Vater sagte:..und nun?..willst du rüber?.
Die Person:..ja....Mein Vater:..dann komm.
Die Person hatte eine große Sporttasche dabei und warf sie über den Zaun..und kletterte den Zaun rauf..oben rüber..dann auf die Schultern meines Vaters und dann runter.

Sie fuhren in den Bat.-Stab (I) Selmsdorf....MfS schon da ( sowieso zuständig bei West-Ost).
Diese fuhren mit ihm sofort los....

..und jetzt eine Vermutung meines Vaters:

MfS und die Person fuhren in das in der Nähe befindliche MfS-Objekt (Forsthaus) in die Palinger Heide.
Denn.....
wenige Stunden später....wurde der Bereich ( der gleiche Abschnitt ) zwischen BT "Stumpfer Weg und BT "Schwedenschanze" GP-Frei gemacht.
Mein Vater vermutet das die Person zurück ist.

grün: dort stand die Person
gelber Pfeil: in dem Bereich der Palinger Heide befand/befindet sich das Forsthaus



Gruß Rothaut


Kalubke hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 04.11.2014 14:28 | nach oben springen



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