#521

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.12.2014 18:20
von Rostocker | 7.721 Beiträge

[quote=damals wars|p421151]Diktiergeräte vom Klassenfeind? Na, dann ist ja alles Banane!
Oder habt ihr die bei den Westreportern hochgezogen?[/quote]

Naja, die Diktiergeräte, können doch auch aus den Nahen Osten eingeführt worden sein. Auch im Westen hat man doch damals mit den Diktatoren kräftige Geschäfte gemacht. Und solange der Geldbeutel klingelt, ist doch alles OK


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#522

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.12.2014 18:32
von schnatterinchen (gelöscht)
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Ja ja Rostocker , achte mal bei Reportagen von den Krisengebieten dieser Welt auf die Schulterstützen der Kalschnikows.
Da hat bei Schalck bestimmt auch immer schön die Kasse geklingelt.


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#523

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.12.2014 18:34
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von furry im Beitrag #520

@Reinhardinho , warum waren sie zu blöd? Weil die besten Leute, so wie Du, die Kurve gekratzt haben. Die verbliebenen Minderbemittelten bekamen das nicht auf die Reihe. Ein wenig Durchhaltevermögen und Ardenne hätte Dich unter Vertrag genommen und Du wärst zu wichtigen internationalen Kongressen gereist, die Japaner hätten sich um Dich gerissen und es wäre uns gut gegangen.



Hätte, hätte, Fahrradkette. Irgendwie hast Du ja recht, wie ich es in aller Bescheidenheit gestehen muss.
Jetzt bin ich am Untergang der DDR schuld. Das ist mir aber peinlich. Einer muss ja schuld sein.
Was habe ich da nur wieder angerichtet?


zuletzt bearbeitet 09.12.2014 18:37 | nach oben springen

#524

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.12.2014 18:38
von furry | 3.576 Beiträge

Zitat von Reinhardinho im Beitrag #523
Zitat von furry im Beitrag #520

@Reinhardinho , warum waren sie zu blöd? Weil die besten Leute, so wie Du, die Kurve gekratzt haben. Die verbliebenen Minderbemittelten bekamen das nicht auf die Reihe. Ein wenig Durchhaltevermögen und Ardenne hätte Dich unter Vertrag genommen und Du wärst zu wichtigen internationalen Kongressen gereist, die Japaner hätten sich um Dich gerissen und es wäre uns gut gegangen.



Hätte, hätte, Fahrradkette. Irgendwie hast Du ja recht, wie ich es in aller Bescheidenheit gestehen muss.
Jetzt bin ich am Untergang der DDR schuld. Das ist mir aber peinlich. Einer muss ja schuld sein.
Was habe ich da nur wieder angerichtet?


Du bist nicht Schuld am Untergang der DDR. Mir widerstrebt es nur, wenn die, die sich in der DDR den Arsch aufgerissen haben, mit ihren Ideen bei den führenden Genossen auf Beton gebissen haben, so dargestellt werden, als ob sie ein paar Meter neben der Mütze gelaufen sind.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
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#525

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.12.2014 18:40
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von furry im Beitrag #524

Du bist nicht Schuld am Untergang der DDR. Mir widerstrebt es nur, wenn die, die sich in der DDR den Arsch aufgerissen haben, mit ihren Ideen bei den führenden Genossen auf Beton gebissen haben, so dargestellt werden, als ob sie ein paar Meter neben der Mütze gelaufen sind.



Das verstehe ich völlig, aber darf man hier im Forum "Arsch" schreiben oder soll man es besser so "A....sch" schreiben?

Gruß Reinhard


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#526

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.12.2014 18:41
von Rostocker | 7.721 Beiträge

Zitat von schnatterinchen im Beitrag #522
Ja ja Rostocker , achte mal bei Reportagen von den Krisengebieten dieser Welt auf die Schulterstützen der Kalschnikows.
Da hat bei Schalck bestimmt auch immer schön die Kasse geklingelt.


Schnatter--Du solltest eigentlich wissen,das der Waffenhandel schon immer International war. Aber weil Du das gerade so rüber bringst. Schau doch mal heute--bei wem in der Regierung oder den Abgeordneten die in irgendwelche Aufsitzräte mit sitzen . Klingelt die Kasse nicht--auch im Waffenhandel. Nicht der ehmalige Ostblock hat am Waffenhandel verdient auch der Westen und das bis heute noch. Nicht immer alles so einseitig sehen, um einzudreschen.


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#527

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.12.2014 18:41
von furry | 3.576 Beiträge

Zitat von Reinhardinho im Beitrag #525
Zitat von furry im Beitrag #524

Du bist nicht Schuld am Untergang der DDR. Mir widerstrebt es nur, wenn die, die sich in der DDR den Arsch aufgerissen haben, mit ihren Ideen bei den führenden Genossen auf Beton gebissen haben, so dargestellt werden, als ob sie ein paar Meter neben der Mütze gelaufen sind.



Das verstehe ich völlig, aber darf man hier im Forum "Arsch" schreiben oder soll man es besser so "A....sch" schreiben?
Gruß Reinhard



Hat doch geklappt. Warten wir ab, was passiert.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
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#528

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.12.2014 18:46
von Pitti53 | 8.789 Beiträge

Tipp: wenn man den Arsch personifiziert, gibt es ein Problem!


zuletzt bearbeitet 09.12.2014 18:46 | nach oben springen

#529

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.12.2014 18:52
von Vogtländer (gelöscht)
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Kann man sagen;
Am A...sch platzt die Sonne!
??


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#530

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.12.2014 22:37
von Gelöschtes Mitglied
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[HQ] - Heinz Rudolf Kunze - Sicherheitsdienst - Musikladen Folge 85 - 26.01.1984


zuletzt bearbeitet 09.12.2014 22:39 | nach oben springen

#531

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.12.2014 22:49
von Gelöschtes Mitglied
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Wolf Biermann - Die Stasi-Ballade

WOLF BIERMANN
Die Stasi-Ballade Lyrics



Menschlich fühl ich mich verbunden
mit den armen Stasi-Hunden
die bei Schnee und Regengüssen
mühsam auf mich achten müssen
die ein Mikrophon einbauten
um zu hören all die lauten
Lieder, Witze, leisen Flüche
auf dem Clo und in der Küche
-Brüder von der Sicherheit
ihr allein kennt all mein Leid

Ihr allein könnt Zeugnis geben
wie mein ganzes Menschenstreben
leidenschaftlich zart und wild
unserer großen Sache gilt
Worte, die sonst wärn verscholln
und ich weiß ja :Hin und wieder
singt im Bett ihr meine Lieder
-dankbar rechne ich euchs an:
die Stasi ist mein Ecker
die Stasi ist mein Eckermann


Komm ich nachts alleine mal
müd aus meinem Bierlokal
und es würden mir auflauern
irgendwelche groben Bauern
die mich aus was weiß ich für
Gründen schnappten vor der Tür
-sowas wäre ausgeschlossen
denn die grauen Kampfgenossen
von der Stasi würden-wetten?!-
mich vor Mord und Diebstahl retten


den die westlichen Gazetten
würden solch Verbrechen-wetten?!-
Ulbricht in die Schuhe schieben
(was sie ja besonders lieben!)
dabei sind wir Kommunisten
wirklich keine Anarchisten
Terror (individueller)
ist nach Marx ein grober Feller
die Stasi ist, was will ich mehr
mein getreuer Leichwäch
mein getreuer Leibwächter

Oder nehmen wir zum Beispiel
meinen sexuellen Freistil
meine Art, die so fatal war
und für meine Frau ne Qual war
nämlich diese ungeheuer
dumme Lust auf Abenteuer
-seit ich weiß, dass die Genossen
wachsam sind, ist ausgeschlossen,
dass ich schamlos meine Pfläumen
pflücke von diversen Bäumen

denn ich müßte ja riskieren,
dass sie alles registrieren
und dann meiner Frau servieren
sowas würde mich geniern
also spring ich nie zu Seit
spare Nervenkraft und Zeit
die so aufgesparte Glut
kommt dann meinem Werk zugut
-kurzgesagt: die Sicherheit
sichert mir die Ewig
sichert mir die Ewig
sichert mir Unsterblichkeit

Ach, mein Herz wird doch beklommen
solltet ihr mal plötzlich kommen
kämet ihr in euerer raschen
Art, Genossen, um zu kaschen
seis zuhaus bei meinem Weib
meinem armen nackten Leib
ohne menschliches Erbarmen
grade, wenn wir uns umarmen
oder irgendwo und wann
mit dem Teufel Havemann
Wenn wir singen oder grad
Konjak kippen, das wär schad
ach, bedenkt: ich sitz hier fest
darf nach Ost, nicht nach West
darf nicht singen, darf nicht schrein
darf nicht, was ich bin, auch sein
-holtet ihr mich also doch
eines schwarzen Tags ins Loch
ach, für mich wär das doch fast
nichts als ein verschärfter
nichts als ein verschärfter
nichts als ein verschärfter Knast

(Nachbemerkung und Zurücknahme
Doch ich will nicht auf die Spitze
treiben meine Galgenwitze
Gott weiß- es gibt Schöneres
als grad eure Schnauzen
Schönre Löcher gibt es auch
als das Loch von Bautzen )


zuletzt bearbeitet 09.12.2014 22:56 | nach oben springen

#532

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 10.12.2014 00:45
von Vogtländer (gelöscht)
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Bist ne ehrliche Socke!Vorausgesetzt,Du meinst die von Dir zitierten Worte auch wirklich so!
(bin mir bei Deinen Spitzen nicht immer sicher )
Huch,war das jetzt ne Adelung?


zuletzt bearbeitet 10.12.2014 00:45 | nach oben springen

#533

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 10.12.2014 07:32
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Vogtländer im Beitrag #532
Bist ne ehrliche Socke!Vorausgesetzt,Du meinst die von Dir zitierten Worte auch wirklich so!
(bin mir bei Deinen Spitzen nicht immer sicher )
Huch,war das jetzt ne Adelung?


Es dankt Reinhard von Ahrens


zuletzt bearbeitet 10.12.2014 07:33 | nach oben springen

#534

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 10.12.2014 11:59
von Gelöschtes Mitglied
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Die Geheimen mit dem Klappfix - Die sind mir bewusst nie begegnet, die Tarnung muss also sehr gut gewesen sein. Ich habe gerade mal darüber nachgedacht, warum ich nicht so in die Spur der DDR gekommen bin. Die Gründe waren vielfältig und lagen schon in jüngster Kindheit. Da war ich bereits fast nur im Familienkreis mit pommerschen Flüchtlingen, Aussiedlern, zusammen. Die sprachen zwar oft nur im pommerschen platt, aber durch meine angeborene Sprachbegabtheit verstand ich fast alles. Die waren dem neuen sozialistischen System nicht sehr zugetan und gingen dann auch reihenweise in den Westen. Ausnahme: Onkel Willi und Tante Grete. Onkel Willi wurde dann in der DDR Hochseefischer mit vielen Privilegien. Es gab damals schon in Saßnitz am gesperrten Fährhafen (Grenzgebiet) eine Art Intershop, wo sie einkaufen durften.

Sie erzählten viele Geschichten aus Pommern aus der Nachwendezeit, also nach 1945. Junge Frauen, wie meine Mutter, die 1924 geboren wurde, mussten sich oft auf den Dachböden der Häuser verstecken, um nicht von den Russen und später den Polen vergewaltigt zu werden. An meinen ersten Schultag erinnere ich mich noch sehr gut, weil ich ein blaues Pioniertuch umbinden sollte, was ich gar nicht wollte. Meine Mutter drang aber darauf, das ich dies tun soll, um mich angepasst zu verhalten. Das war bereits das erste Schlüsselerlebnis. Ich musste etwas tun, was ich nicht wollte, um mich anzupassen? Die ersten Schuljahre, Herr Lehrer, Frau Lehrerin, die Klasse ist zum Unterricht bereit, mit soldatischer Hand am Kopf, Fahnenappell, waren ohne besondere Vorkommnisse. Fast in allen Fächern gab es nur einsen und zweien. Ich war ein guter Schüler.

So etwa 1,5 Jahre vor dem Mauerbau arbeitete meine Mutter in Westberlin als Grenzgängerin. Da war ich oft mit. Konnte anhand der Bonbons, Bananen, Zeitschriften und Knallplätzchen-Pistolen den Unterschied, auch schon im Geruch, zu meiner Heimat vergleichen. Dann kam die Pubertät, eigenständiges Denken, wo ich bereits meinen Konfirmationspfarrer provozierte. Da war alles gelaufen. Westfernsehen und -rundfunk taten ein übriges. Ich konnte einfach nicht mehr in die sozialistische Spur kommen und an diesen Humbuk glauben.

Das steigerte sich noch in der 11. Klasse im Unterricht Politische Ökonomie, wo man uns die Vorteile der sozialistischen Wirtschaft erklärte, erklären wollte. Das hatte nun gar nichts zu tun mit der realen Situation in unserem Konsum in Neu-Lindenberg. Dort hieß es nur: "Ham wa nich, kriejen wa ooch nich mehr rinn!" Wenn man sie, die "schlauen" Pappnasen, darauf ansprach, drucksten sie und erklärten, das mal der Sozialismus oder der Kommunismus, je nach Intellekt des Gegenübers, noch nicht realisiert ist und sich erst im Aufbau befindet. Da hörte ich auch von Bahro, der es wohl besser wusste, aber nicht äußern durfte. Wie lange sollte man aber warten. Die haben sich so dermaßen in die eigene Tasche gelogen. Ein Schweine-Sozialismus, der keine Kritik vertrug und man stets besser das Maul hielt. Deshalb fällt es mir auch heute noch so schwer, mir vorzustellen, das es eine Menge Leute gab, die wirklich daran glaubten. Sozialismus, Marx, alles hatte ich verstanden und auch für gut und richtig empfunden, doch in der DDR suchte ich das vergeblich. Nur Lug und Trug. Ich kannte nur angepasste, A...kriecher und 1000%tige.


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#535

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.12.2014 16:18
von StabsfeldKoenig | 2.644 Beiträge

Zitat von schnatterinchen im Beitrag #522
Ja ja Rostocker , achte mal bei Reportagen von den Krisengebieten dieser Welt auf die Schulterstützen der Kalschnikows.
Da hat bei Schalck bestimmt auch immer schön die Kasse geklingelt.


Oder von Eppelmann, als der den Großen "NVA-Schlußverkauf" zu Sonderpreisen machte. Die türkische Armee erheilt damals Schützenpanzer und SPW, Indonesien Teile der Flotte der Volksmarine.



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#536

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 16.12.2014 20:24
von Gelöschtes Mitglied
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Vielleicht eine nicht ganz uninteressante Sicht, Analyse, der Gauckbehörde zu den Akten, Abteilungen etc. im Zusammenhang mit meiner Frau, damals Verlobte, und über mich










zuletzt bearbeitet 16.12.2014 20:25 | nach oben springen

#537

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 16.12.2014 20:41
von Gelöschtes Mitglied
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Sex mit einem IM
Die perverse Seite des MfS oder die Fantasien des Feldwebel Gießmann



So, das soll es für heute mal wieder gewesen sein....Viel Spaß (?) beim Lesen.


zuletzt bearbeitet 16.12.2014 21:03 | nach oben springen

#538

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 21.12.2014 18:26
von Barbara (gelöscht)
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Also Reinhardinho, ohne jetzt jedes Detail dieser ganzen Berichte und Dokumente, die zeitichen Abläufe und ganzen Verstrickungen verstanden zu haben: du musst ihnen ohne Ende auf die Nerven gegangen sein. Mal abgesehen von der Chuzpe, die du offenbar an den Tag gelegt hast :-)

Vielleicht habe ich es überlesen, deshalb nochmal die Frage: wieso haben sie nicht versucht, dich irgendwie hopps zu nehmen?
.


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#539

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 21.12.2014 18:44
von KARNAK | 1.694 Beiträge

Für was? Wenn es auch nicht dem Zeitgeist entspricht, man konnte nicht so einfach einen Westberliner "hopps nehmen".


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
zuletzt bearbeitet 21.12.2014 18:45 | nach oben springen

#540

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 21.12.2014 18:49
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Barbara im Beitrag #538

Vielleicht habe ich es überlesen, deshalb nochmal die Frage: wieso haben sie nicht versucht, dich irgendwie hopps zu nehmen?
.


Ich glaube, diese Frage tauchte bereits schon einmal von einem User auf. Sie ist natürlich berechtigt, auch wenn ich nichts unrechtes getan hatte. Ausnahmen bestätigen die Regel. Erst einmal vielen Dank, das Du den Thread noch einmal hervor geholt und teilweise ja auch gelesen hast. Seit ich in diesem Forum "aufgeschlagen" bin, habe ich mich erst nach über 10 Jahren ausführlich mit meiner Stasi-Akte beschäftigt. Sicher, ich habe vorher mal geblättert, weil mich mein IM Burghard und auch die Aussagen meines späteren Schwiegervaters, den sie ja ganz schön "belagert" hatten, um es mal milde auszudrücken, interessierte, aber mehr auch nicht. Nun zu Deiner Frage. Gerade kürzlich las ich einen Passus, wie sie mich hopps hätten nehmen wollen. Wenn ich eine Fluchthilfe aktiv oder passiv betrieben hätte, dann sicher. Ansonsten hieß es immer, er ging nur bis an die Grenzen strafrechtlicher Relevanz. Dem kann ich nur im nachhinein zustimmen. Von dem nicht entdeckten Haschisch-Schmuggel in meiner Tabakspfeife, von der Opa (mein späterer Schwiegervater) rauchte und sich so glücklich fühlte, mal abgesehen. Mal abgesehen auch von dem entdeckten Schmuggel von 100,- Ostmark bei einer Einreise, darüber habe ich noch gar nicht gesprochen, wo ich mich nackend ausziehen musste. Das wurde aber als Ordnungswidrigkeit mit DM 40,- geahndet. Zu diesem Zeitpunkt war ich ja noch im Aufbau meiner Karriere als IM unter den 'schützenden Flügeln' der Stasi. Falls jemand dies in den falschen Hals bekommen sollte, die wollten mich dazu werben, ich stand noch zwangsläufig im OV, oder wie das hieß, was ich ja letztlich ablehnte.


zuletzt bearbeitet 21.12.2014 19:02 | nach oben springen



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