#501

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 02.12.2014 18:45
von KARNAK | 1.690 Beiträge

Zitat von Reinhardinho im Beitrag #499
Einige tun sich auch heute offenbar noch schwer, sich in die 2. Gruppe gedanklich und emotional hinein zu versetzen.

Ist natürlich ein Geben und Nehmen. Wenn man nun heute einleuchtend und logisch erklärt bekommt warum das und das so ab lief und nicht anders, was man immer für reine Schikane und Bösartigkeit hielt und dann weiterhin an dieser Überzeugung festhält kann es natürlich schwierig werden. Dann sollte man sich nicht in solch eine Diskussionsrunde begeben, sondern sich einfach bei reinen Opferforen "wohlfühlen", oder eben anders herum bei reinen "Täterforen".


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
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#502

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 02.12.2014 18:46
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von Reinhardinho im Beitrag #499
Auf der einen Seite stehen die "Fachleute",...
Auf der anderen Seite standen und stehen meistens einfache Bürger, ...

Und dann gibts noch die dritte Seite (solche wie Dich!), die scheinbar einen diebischen Spaß daran hatten unter dem Deckmantel des 'einfachen Bürgers' der ersten Gruppe wo es nur ging das Leben (besser gesagt den Dienst) schwerzumachen. Das diese Leute dabei 'eigne Opfer' brachten, liegt in der Natur der Sache (und finde ich grundsätzlich ganz witzig). Nur wenn dabei unbeteiligte Dritte in Mitleidenschaft gezogen werden, wie in einem Fall ein Kleinkind zur Normalzeitumstellung weit nach Mitternacht, also da isses dann garnicht nicht mehr lustig sondern bekommt irgendwie was Tragisches à la Kohlhaas.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#503

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 02.12.2014 19:18
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von 94 im Beitrag #502
Nur wenn dabei unbeteiligte Dritte in Mitleidenschaft gezogen werden, wie in einem Fall ein Kleinkind zur Normalzeitumstellung weit nach Mitternacht, also da isses dann garnicht nicht mehr lustig sondern bekommt irgendwie was Tragisches à la Kohlhaas.


@94

Über Kindererziehung sollten wir hier nicht moralisieren. Das mache ich mit niemand, besonders aber nicht mit denen, die gar keine haben. Da gab es aus meinen Erfahrungen ganz große Unterschiede zwischen West und Ost. Unsere Tochter war immer dabei, auch wenn wir essen gingen, recht häufig beim Italiener, wo sie erst in der Küche mit backte und dann ganz friedlich neben uns auf der Banke schlief und dabei die Zeit auch verging (vorausgesetzt, sie musste am nächsten Tag nicht in den Kindergarten/Schule). Von 'in Mitleidenschaft ziehen', 'Tragisches à la Kohlhaas' kann man nur aus DDR-Sicht reden, eine andere gesellschaftliche Moral. Sie hat das niemals so empfunden. Wir nahmen sie bei den Einreisen mit zur Familie und nutzen die Zeit bis zum letzten Punkt der Ausreise. So oft sah man sich ja auch nicht. Ganz normal. Hier im Westen gab es da ganz andere Einstellungen, die aus dem teilweisen Gedankengut der 68er entsprungen sind und von denen die DDR leider "verschont" blieb. Viele reisten bereits jeden Sommer nach Italien und sahen, wie man es dort mit den Kindern händelt, was sich dann teilweise auch in WB übertrug. Dieses Flair gab es so in der DDR/Ostberlin überhaupt nicht. Das die GRÜNEN sich dann später etwas vergriffen haben (Pädophilie-Debatte (Bündnis 90/Die Grünen) ), ist eine ganz andere Sache. Das passt auch gleich in meinen neuen Westberlin-Thread.

Gruß Reinhard


zuletzt bearbeitet 02.12.2014 19:39 | nach oben springen

#504

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.12.2014 01:06
von Gelöschtes Mitglied
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Kleiner Nachschlag:

Auch die SED hatte ihre eigene Stasi, die "Abt. für Sicherheitsfragen". Selbst Mielkes Stellvertreter Bruno Beater musste sich
mit mir beschäftigen:



Einer durfte nicht von dem anderen wissen:



Scheibe (rechts) schrieb an Beater



http://de.wikipedia.org/wiki/Herbert_Scheibe


zuletzt bearbeitet 09.12.2014 01:30 | nach oben springen

#505

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.12.2014 08:28
von KARNAK | 1.690 Beiträge

Mein Eindruck ist, die Schreiben sind entstanden zu einem Zeitpunkt und mit dem Hintergrund, dass sich bundesdeutsche Behörden dem Fall Ahrends und der Lösung dieses angenommen haben. Ich kann mir gut vorstellen Du hast Dich an diese auch mit Nachdruck gewendet, dass musst Du aber am Besten wissen. Und die bundesdeutschen Behörden haben wohl Deinen Fall als"kümmerungswürdig" eingestuft. Ansonsten hätte man sich Dir,schon gar nicht auf dieser Ebene,nicht fast "liebevoll" angenommen. Zumindest ist das mein Schluss bei dem was ich von Dir weiß.
Bei dem Satz"Bei der weiteren Verwendung ist der Zusammenhang zu den Besuchs- und Reiseangelegenheiten nicht zu offenbaren" ist sicher nicht"es durfte einer von dem Anderen nichts wissen" gemeint in dem Sinne, das die Behörden der DDR nichts voneinander wissen dürfen,eher das bundesdeutsche Behörden nichts von den Zusammenhängen offenbart werden darf. Dass das als wichtig und notwendig galt, aus Sicht der DDR und besonders aus Sicht des MfS,es sollte Dir vielleicht einleuchten. Warum man es in Deinem Zusammenhang extra noch mal zu erwähnen meinte, auch das müsstest Du am ehesten wissen, zumindest erahnen können.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
zuletzt bearbeitet 09.12.2014 12:10 | nach oben springen

#506

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.12.2014 09:39
von Vierkrug (gelöscht)
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Zitat von Reinhardinho im Beitrag #504
Kleiner Nachschlag:

Auch die SED hatte ihre eigene Stasi, die "Abt. für Sicherheitsfragen". Selbst Mielkes Stellvertreter Bruno Beater musste sich
mit mir beschäftigen:



Einer durfte nicht von dem anderen wissen:



Scheibe (rechts) schrieb an Beater



http://de.wikipedia.org/wiki/Herbert_Scheibe


@Reinhardinho - und hier irrst Du Dich, die Abt. für Sicherheitsfragen, war nicht die "Stasi" innerhalb der Partei. Sie hatte ein ganz anderes Aufgabenprofil. Abteilungen für Sicherheitsfragen gab es nur auf Ebene des ZK und der Bezirksleitungen der SED. Kreis-, Industriekreis- und Stadtbezirksleitungen hatten einen Mitarbeiter für Sicherheitsfragen, der den Status eines Abteilungsleiters besaß.
Auf Bezirks- und Kreisebene unterstanden die Abteilungsleiter bzw. Mitarbeiter für Sicherheitsfragen dem jeweiligem 1. Sekretär. Sie besaßen militärische Dienstgrade und kamen aus den Reihen der bewaffneten Organe. So war der ehemalige Abteilungsleiter für Sicherheitsfragen der BL Cottbus Oberst und zuvor bei den Luftstreitkräften. Die Aufgaben und Arbeitsinhalte der Abt. für Sicherheitsfragen bzw. der Mitarbeiter für Sicherheitsfragen sind ein ganz anderes Thema.

Vierkrug


zuletzt bearbeitet 09.12.2014 09:54 | nach oben springen

#507

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.12.2014 10:45
von Alfred | 6.841 Beiträge

Vierkrug,

Dienstgrad musste nicht sein.

So hatte W. Herger als Nachfolger von Generaloberst Scheibe keinen Dienstgrad.


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#508

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.12.2014 11:31
von Vierkrug (gelöscht)
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Zitat von Alfred im Beitrag #507
Vierkrug,

Dienstgrad musste nicht sein.

So hatte W. Herger als Nachfolger von Generaloberst Scheibe keinen Dienstgrad.


Stimmt @Alfred - Wolfgang war, wimre der erste und einzige "Zivilist" in dieser Funktion auf dieser Ebene. Die mir bekannten Abteilungsleiter und Mitarbeiter kamen aus den bewaffneten Organen (vorrangig NVA und MdI) und hatten auch militärische Dienstgrade. Auf Bezirksebene Oberst bzw. OSL - auf Kreisebene Major bzw. Hauptmann.
Ich kann auch nur die mir bekannten Sachverhalte wiedergeben.

Vierkrug


zuletzt bearbeitet 09.12.2014 11:31 | nach oben springen

#509

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.12.2014 13:28
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von KARNAK im Beitrag #505
Mein Eindruck ist, die Schreiben sind entstanden zu einem Zeitpunkt und mit dem Hintergrund, dass sich bundesdeutsche Behörden dem Fall Ahrends und der Lösung dieses angenommen haben. Ich kann mir gut vorstellen Du hast Dich an diese auch mit Nachdruck gewendet, dass musst Du aber am Besten wissen. Und die bundesdeutschen Behörden haben wohl Deinen Fall als"kümmerungswürdig" eingestuft. Ansonsten hätte man sich Dir,schon gar nicht auf dieser Ebene,nicht fast "liebevoll" angenommen. Zumindest ist das mein Schluss bei dem was ich von Dir weiß.
Bei dem Satz"Bei der weiteren Verwendung ist der Zusammenhang zu den Besuchs- und Reiseangelegenheiten nicht zu offenbaren" ist sicher nicht"es durfte einer von dem Anderen nichts wissen" gemeint in dem Sinne, das die Behörden der DDR nichts voneinander wissen dürfen,eher das bundesdeutsche Behörden nichts von den Zusammenhängen offenbart werden darf. Dass das als wichtig und notwendig galt, aus Sicht der DDR und besonders aus Sicht des MfS,es sollte Dir vielleicht einleuchten. Warum man es in Deinem Zusammenhang extra noch mal zu erwähnen meinte, auch das müsstest Du am ehesten wissen, zumindest erahnen können.


Das hast Du gut analysiert. Ich bin immer "mehrgleisig" gefahren. Alle nur erdenklichen Westbehörden waren permanent informiert. Bei den Besuchsbeauftragten-Gesprächen Kunze/Mitdank wurde meine Angelegenheit auch immer angesprochen. Bei der Sache mit meiner "verspäteten" Ausreise, die ausführlich dokumentiert und mir als Provokation ausgelegt wurde, war ich einfach das Opfer der unterschiedlichen Praktiken mit der Uhrumstellung von Sommer- auf Winterzeit in Ost und West. Im Osten hat man die Uhr um 3 Uhr nachts eine Stunde lang angehalten. Im Westen um 3 Uhr auf 2 Uhr zurückgestellt. Aus westlicher Sicht war ich in der 1stündigen Uhr-Anhaltephase des Ostens noch pünktlich. Das sah aber nur ich so. Die Uhr konnte ich damals schon lesen, wie man es mir allerdings in der Stasi-Akte absprach. Sie schrieben in der Akte, das es im Raum mit 4 Wänden an einer Wand eine Uhr gäbe. Wie aufmerksam und nett, das nach mehr 25 Jahren zu lesen. Ich wollte einen Bußgeldkatalog einsehen und sie schrieben in der Akte, das es wohl in Westberlin so etwas gäbe, bei ihnen aber nicht. Wo gibt's denn sowas!. Die waren wohl genau so naiv, wie ich mich damals darstellte. Da kamen dann an der Güst ein paar nette Sprüche von mir. Die wollten die Unterschiede in der Praxis der Uhrumstellung in Ost und West nicht kapieren, wie sie so viel nicht kapiert haben. Da musste die Angelegenheit eskalieren. Ein kleiner Unterschied mit großen Folgen für mich, wieder ein Einreiseverbot für längere Zeit. Wieder hatte die DDR mich nicht lieb. Oje, wenn ich mich im Recht fühle....wie heute z.B. in dem anderen Thread, wo ich aber so etwas von in ein Fettnäpfchen getreten bin. Ich habe manchmal schon ein pathologisches Gerechtigkeitsempfinden.

'Mondlandung' in der DDR -ein kleiner schritt für einen menschen aber ein großer für die menschheit-





Es ist erstaunlich, wie die sich das im Einzelnen gemerkt haben. Ich glaube, sie benutzten damals schon so ein kleines Taschen-Diktiergerät von Siemens oder Philips. Bei meinen Stasi-Treffen war das garantiert der Fall, denn das sah ich. In DDR-Produktion gab es so was sicher noch nicht.


zuletzt bearbeitet 09.12.2014 14:56 | nach oben springen

#510

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.12.2014 16:25
von Alfred | 6.841 Beiträge

Hallo,

wenn Du die Aufzeichnungsgeräte sehen solltest, dann hast Du die auch gesehen. Solltest Du die nicht sehen, dann sah man die entsprechende Technik auch nicht.


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#511

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.12.2014 16:38
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Alfred im Beitrag #510
Hallo,

wenn Du die Aufzeichnungsgeräte sehen solltest, dann hast Du die auch gesehen. Solltest Du die nicht sehen, dann sah man die entsprechende Technik auch nicht.


Auch dies kann ich zu 100% unterschreiben, Alfred. So isses bzw. war es.

Gruß Reinhard


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#512

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.12.2014 16:49
von KARNAK | 1.690 Beiträge

Zitat von Reinhardinho im Beitrag #509


Das hast Du gut analysiert. Ich bin immer "mehrgleisig" gefahren. Alle nur erdenklichen Westbehörden waren permanent informiert. Bei den Besuchsbeauftragten-Gesprächen Kunze/Mitdank wurde meine Angelegenheit auch immer angesprochen. Bei der Sache mit meiner "verspäteten" Ausreise, die ausführlich dokumentiert und mir als Provokation ausgelegt wurde, war ich einfach das Opfer der unterschiedlichen Praktiken mit der Uhrumstellung von Sommer- auf Winterzeit in Ost und West. Im Osten hat man die Uhr um 3 Uhr nachts eine Stunde lang angehalten. Im Westen um 3 Uhr auf 2 Uhr zurückgestellt. Aus westlicher Sicht war ich in der 1stündigen Uhr-Anhaltephase des Ostens noch pünktlich. Das sah aber nur ich so. Die Uhr konnte ich damals schon lesen, wie man es mir allerdings in der Stasi-Akte absprach. Sie schrieben in der Akte, das es im Raum mit 4 Wänden an einer Wand eine Uhr gäbe. Wie aufmerksam und nett, das nach mehr 25 Jahren zu lesen. Ich wollte einen Bußgeldkatalog einsehen und sie schrieben in der Akte, das es wohl in Westberlin so etwas gäbe, bei ihnen aber nicht. Wo gibt's denn sowas!. Die waren wohl genau so naiv, wie ich mich damals darstellte. Da kamen dann an der Güst ein paar nette Sprüche von mir. Die wollten die Unterschiede in der Praxis der Uhrumstellung in Ost und West nicht kapieren, wie sie so viel nicht kapiert haben. Da musste die Angelegenheit eskalieren. Ein kleiner Unterschied mit großen Folgen für mich, wieder ein Einreiseverbot für längere Zeit. Wieder hatte die DDR mich nicht lieb. Oje, wenn ich mich im Recht fühle....wie heute z.B. in dem anderen Thread, wo ich aber so etwas von in ein Fettnäpfchen getreten bin. Ich habe manchmal schon ein pathologisches Gerechtigkeitsempfinden.



Es ist erstaunlich, wie die sich das im Einzelnen gemerkt haben. Ich glaube, sie benutzten damals schon so ein kleines Taschen-Diktiergerät von Siemens oder Philips. Bei meinen Stasi-Treffen war das garantiert der Fall, denn das sah ich. In DDR-Produktion gab es so was sicher noch nicht.





Zum Ersten, Alfred hat natürlich vollkommen recht.
Zum Zweiten, und , die Angelegenheit musste nicht eskalieren, die Angelegenheit ist eskaliert weil Du das so wolltest, weil Du Dir die Geschichte mit der Uhrumstellung hast einfallen lassen, vielleicht auch irgendwo aufgenommen hast um damit "Ärger"zu machen. Kannst nach der langen Zeit ruhig ehrlich sein, ist eh verjährt.
Und die Geschichte mit den Diktiergeräten, ja wir hatten solche Dinger. Nicht immer dabei, aber wenn wir wussten was und wer auf uns zukommt, einer mit einer gewissen Sprach-und Argumentationsfähigkeit und dem Hang zur Provokation, dann schon.
Nun erwähnst Du die Möglichkeit des Vorhandenseins von Diktiergeräten von Siemens oder Philips so nebenbei, in einem Nebensatz. Das ist natürlich geschickt und bewusst so gemacht, ich bin mir da sicher, denn wirklich willst Du doch sagen, für Bananen hatten sie kein Geld übrig, aber für Diktiergeräte von Siemens oder Philips, jetzt möge ein Sturm der Entrüstung losbrechen. Hast ja vielleicht sogar recht, so recht wie heute einer hat, wenn er sagt, Geld für Nichtflugfähige Kampfdrohnen haben sie, nur nicht für ausreichend Kindergartenplätze. Also, solltest einfach sagen was Du meinst und sagen willst und nicht versuchen andere dazu zu bringen es zu sagen.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
94 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 09.12.2014 16:52 | nach oben springen

#513

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.12.2014 17:13
von damals wars | 12.113 Beiträge

Diktiergeräte vom Klassenfeind? Na, dann ist ja alles Banane!
Oder habt ihr die bei den Westreportern hochgezogen?


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#514

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.12.2014 17:17
von KARNAK | 1.690 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #513
Diktiergeräte vom Klassenfeind? Na, dann ist ja alles Banane!
Oder habt ihr die bei den Westreportern hochgezogen?

Nein, die wurden uns zur Verfügung gestellt. Für den Fall es kommt einer mit dem es Unstimmigkeiten zur Zeitumstellung gibt. Und bei denen aus heimischer Produktion war es so schwer den Batteriewagen zu verstecken, den man hinterherziehen musste.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
Major Tom hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 09.12.2014 17:18 | nach oben springen

#515

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.12.2014 17:21
von damals wars | 12.113 Beiträge

Das im Westen die Uhren anders gehen, hättet ihr doch wissen müssen!😜


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
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#516

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.12.2014 17:25
von damals wars | 12.113 Beiträge

Zitat von Vierkrug im Beitrag #508
Zitat von Alfred im Beitrag #507
Vierkrug,

Dienstgrad musste nicht sein.

So hatte W. Herger als Nachfolger von Generaloberst Scheibe keinen Dienstgrad.


Stimmt @Alfred - Wolfgang war, wimre der erste und einzige "Zivilist" in dieser Funktion auf dieser Ebene. Die mir bekannten Abteilungsleiter und Mitarbeiter kamen aus den bewaffneten Organen (vorrangig NVA und MdI) und hatten auch militärische Dienstgrade. Auf Bezirksebene Oberst bzw. OSL - auf Kreisebene Major bzw. Hauptmann.
Ich kann auch nur die mir bekannten Sachverhalte wiedergeben.

Vierkrug


Offiziere im Exelenten Einsatz?


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#517

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.12.2014 17:38
von damals wars | 12.113 Beiträge

Würde einMitbürger mit Migrationhintergrund heute bei einer Behörde so auftreten, bekäme er gleich ein Flugticket und eine Motorradhelm.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#518

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.12.2014 18:00
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat

Zum Ersten, Alfred hat natürlich vollkommen recht.
Zum Zweiten, und , die Angelegenheit musste nicht eskalieren, die Angelegenheit ist eskaliert weil Du das so wolltest, weil Du Dir die Geschichte mit der Uhrumstellung hast einfallen lassen, vielleicht auch irgendwo aufgenommen hast um damit "Ärger"zu machen. Kannst nach der langen Zeit ruhig ehrlich sein, ist eh verjährt.
Und die Geschichte mit den Diktiergeräten, ja wir hatten solche Dinger. Nicht immer dabei, aber wenn wir wussten was und wer auf uns zukommt, einer mit einer gewissen Sprach-und Argumentationsfähigkeit und dem Hang zur Provokation, dann schon.
Nun erwähnst Du die Möglichkeit des Vorhandenseins von Diktiergeräten von Siemens oder Philips so nebenbei, in einem Nebensatz. Das ist natürlich geschickt und bewusst so gemacht, ich bin mir da sicher, denn wirklich willst Du doch sagen, für Bananen hatten sie kein Geld übrig, aber für Diktiergeräte von Siemens oder Philips, jetzt möge ein Sturm der Entrüstung losbrechen. Hast ja vielleicht sogar recht, so recht wie heute einer hat, wenn er sagt, Geld für Nichtflugfähige Kampfdrohnen haben sie, nur nicht für ausreichend Kindergartenplätze. Also, solltest einfach sagen was Du meinst und sagen willst und nicht versuchen andere dazu zu bringen es zu sagen.



@KARNAK

Da hast Du mehr hinein interpretiert, wie vorhanden war. Mit den Geräten war eine reine Feststellung ohne irgend eine Wertung, Bananen o.ä.
(Einziger Gedanke vielleicht, Schnüffeln, aber mit Westtechnik. Für die Herstellung eigener zu blöd. Der wahre Sozialismus)

Ich habe mir die Geschichte nicht einfallen lassen, es hat sich spontan so ergeben. Ich ging davon aus, wie es im Westen angesagt war. Das die es im Osten anders machen, konnte ich vorher gar nicht wissen. Gezielt "Ärger" zu machen, ist auch nicht meine Art gewesen, da weist Du besser über mich Bescheid, wie ich es selbst weiß. Sie haben mir leider nur allzu oft eine Steilvorlage geliefert. Warum sollte ich lügen, die Sache für mich als Provokateur hinstellen?

Hast Du mal einen Blick in die geposteten Aktenauszüge geworfen? Es wurde notiert: "....ich will Euch ja nicht provozieren....." und das meinte ich auch völlig ernst.

Nee, diesmal war Deine Fantasie doch eher der Vater des Gedanken.

Gruß Reinhard


zuletzt bearbeitet 09.12.2014 18:04 | nach oben springen

#519

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.12.2014 18:12
von KARNAK | 1.690 Beiträge

O.K., waren halt meine Gedanken dazu, ansonsten nichts für ungut.


"Das Unglück ist,dass jeder denkt, der Andere ist wie er,und dabei übersieht, dass es auch anständige Menschen gibt."
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#520

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 09.12.2014 18:19
von furry | 3.562 Beiträge

Zitat von Reinhardinho im Beitrag #518
Da hast Du mehr hinein interpretiert, wie vorhanden war. Mit den Geräten war eine reine Feststellung ohne irgend eine Wertung, Bananen o.ä.
(Einziger Gedanke vielleicht, Schnüffeln, aber mit Westtechnik. Für die Herstellung eigener zu blöd. Der wahre Sozialismus)



@Reinhardinho , warum waren sie zu blöd? Weil die besten Leute, so wie Du, die Kurve gekratzt haben. Die verbliebenen Minderbemittelten bekamen das nicht auf die Reihe.
Ein wenig Durchhaltevermögen und Ardenne hätte Dich unter Vertrag genommen und Du wärst zu wichtigen internationalen Kongressen gereist, die Japaner hätten sich um Dich gerissen und es wäre uns gut gegangen.


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