#321

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.11.2014 21:33
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von icke46 im Beitrag #320
Ich wills nicht beschreien, aber es koennte sein, dass er zwischen Marx-Engels-Platz und Hackescher Markt auch noch mal Börse hiess -
aber da müsste vermutlich @Hans genaueres wissen.

Gruss

icke



Sag' ich doch: (1. Börse, 2. Marx-Engels-Platz, 3. Hackescher Markt < so dürfte die Reihenfolge wohl stimmen)

http://www.berlin.de/orte/sehenswuerdigk...ckescher-markt/

http://de.wikipedia.org/wiki/Bahnhof_Berlin_Hackescher_Markt

Gruß Reinhard


zuletzt bearbeitet 11.11.2014 21:42 | nach oben springen

#322

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.11.2014 21:55
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Bürger der DDR im Beitrag #317
Gut das Du weiter schreibst, ich muß nicht Dein Fan sein oder alles so "glauben". Wichtig ist auf vernünftige Art seine Geschichte bzw. Meinung zum Ausdruck zu bringen.
Ich persönlich halte mich erst mal zurück, mal sehen wie es weitegeht.


Danke für die Aufmunterung zum Weiterschreiben, denn ich schreibe sehr gern und nicht nur über dieses Thema, wie z.B. auch über meine beruflichen und privaten Portugalreisen, wo ich einfach nur beobachtend alles in Worte kleidete und aufschrieb, was ich erlebt hatte. Mit 62 Jahren hat man halt schon etwas erlebt im Leben, wenn man nicht das ganze Leben in einem mit Spinnenweben berankten Büro eines Finanzamtes gesessen hat. So viel spektakuläres kommt nicht mehr, da ja mein Hauptziel, die Ausreise meiner Verlobten, erreicht wurde. Aber keine Sorge, ein bisschen was von Zivilcourage folgt noch, bis die Geschichte am 9.11.89 letztlich vor unserer Haustür mit einem großen Teil der Mahnwachenden der Gethsemanekirche zum Ende kam, oder zeitlich noch genauer, mit der Grenzöffnung links neben dem Brandenburger Tor von West aus gesehen. Ein gesundes Misstrauen ist nicht verkehrt. Die Frage für mich ist jedoch, weshalb sollte ich mir dies alles ausdenken? Ein Bürgerrechtler war ich nie, höchstens in eigener Angelegenheit. Geld bekomme ich hierfür auch keines. Ich kann alles auch nachweisen. Habe alle diesbezüglichen Stasi-Akten, aus denen ich hier ja auch schon einige vorstellte. Sicher ist meine Art der Schilderung, Schreibstil, für den einen oder die andere gewöhnungsbedürftig, weil er, der Schreibstil, eine gewisse Leichtigkeit vermitteln könnte, die damals so natürlich nicht bestand. Und: Die Hoffnung stirbt zuletzt, wenn manches auch zeitweilig aussichtslos erschien. Es war Kampf, Leid und teilweise Verzweifelung, dennoch hat mich eines immer aufrecht gehalten, das ich immer der Meinung war, moralisch im Recht zu sein und einen wirklich sehr guten Freund im Hinterhalt wusste sowie eine pommersche, bauernschlaue Mutter aus Deep, Krs. Köslin, und einen sehr klugen und warmherzigen Vater aus Kassel/Hessen hatte.

Gruß Reinhard


utkieker hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 11.11.2014 22:59 | nach oben springen

#323

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.11.2014 22:22
von berlin3321 | 2.519 Beiträge

Moin,

ja, ich möchte mehr.

Danke für den Beitrag.

MfG Berlin


Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung, nicht repräsentativ, im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !
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#324

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.11.2014 22:28
von Gelöschtes Mitglied
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Schreib bitte weiter , lass dich nicht aufhalten . Ratata


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#325

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 11.11.2014 23:47
von Moskwitschka (gelöscht)
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Ich freue mich, dass Du wieder schreibst @Reinhardinho . Jedes weitere Wort wäre zuviel. Obwohl ich vor Neugier brenne und so viele Fragen habe. Aber vielleicht erledigen die sich in Deinen nächsten Beiträge von alleine

LG von der Moskwitschka


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#326

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 12.11.2014 01:36
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Reinhardinho im Beitrag #309
Das hast Du richtig verstanden, @Elch78 . Danke @Moskwitschka . Wenn Leute, wie der Ex-Gefreite Hundeführer (siehe sein Profil) @rei mich hier nicht so 'anbellen' würden, ein eigenartiger Willkommensgruß nach 14 Tagen Forumsmitgliedschaft, Zitat: "Luft raus, würde ich hier noch locker weiter schreiben, weil ich weis, das es hier ja noch unzählig andere gibt, die etwas besonnener und abgeklärter mit diesem Thema umgehen können. Etwas "piano", por favor! Soll doch der Ex-Genosse Hundeführer seine West-Rente genießen. Vamos ver - Wir werden sehen.

Grüße aus dem Forums-Exil. Reinhardinho.

Nun sei mal nicht gleich beleidigt.
Es war nur komisch,das auf einmal nichts mehr kam.
Vielen Dank für den Genossen,jetzt fühle ich mich geehrt.
Wuff.


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#327

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 12.11.2014 08:56
von Gelöschtes Mitglied
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Verlobte? Und wie war das eigentlich mit dem Transitvergehen?

Wir waren niemals verlobt im klassischen Sinne, also mit Feier und Ringe usw..
„Verlobte (zum Zwecke der Eheschließung in West-Berlin)“ war ein Schutzbegriff. Wenn wir vor den DDR-Behörden lediglich als Liebespaar aufgetreten wären, hätten die sich tot gelacht. So hatte unsere Beziehung wenigstens einen halboffiziellen Charakter. Verlobung ist ja ein juristischer Begriff als Eheversprechen. Wenn ich Bärbel einen Ring geschenkt hätte, hätte sie ihn mir bei einer Trennung vor der Eheschließung rein rechtlich wieder zurück geben müssen.

Die Stasi-Leute schnitten einmal das Thema Eheschließung in Ostberlin/DDR an. Das war nun noch seltener möglich und hätte vermutlich beinhaltet, dass ich meinen Wohnsitz von Westberlin wieder zurück nach Ost verlegen müsste. Das kam überhaupt nicht in Frage und wenn die mir dreist einen Führerposten im ZK angeboten hätten. Darüber muss ich jetzt selbst ein bisschen schmunzeln.

Bevor es chronologisch weiter geht, hier noch Einzelheiten zu meinen Transitvergehen (Teil 1).


IM-Tätigkeit abgelehnt. Einreiseverbot. Psychoterror seitens der Stasi gegen Bärbel und deren Eltern. Wir konnten zwar telefonieren, aber wir hatten große Sehnsucht für einander.

Da „konstruierte“ ich eine Bahnreise von Westberlin nach Kopenhagen/Dänemark via Ostbahnhof (Hauptbahnhof), Warnemünde, Gedser und kaufte dafür eine Fahrkarte. „Niemand hatte die Absicht, eine Reise anzutreten“, frei nach Walter Ulbricht. Ich verabredete mich mit Bärbel irgendwo in Ostberlin und stieg am Ostbahnhof aus dem Zug.

Dort, wo in Weissensee die Langhansstraße die Gustav-Adolf-Straße kreuzt, dürfte die Weissenseer Spitze sein. Hier hatte mein Schwager Harry mit Angelika, Bärbels Schwester, eine kleine Wohnung, die sie uns für diesen Tag zu Verfügung stellten. In dieser Wohnung machte ich zwei wunderschöne Fotografien von Bärbel. „Keine Reise antreten“ stimmt so nicht ganz, denn ich wollte abends eigentlich tatsächlich mit dem Spätzug weiter nach Kopenhagen reisen. Es war bereits früh dunkel. Wir liefen die Langhansstraße entlang in Richtung Antonplatz. Ob wir uns am Antonplatz trennen wollten oder Bärbel mich noch zum Ostbahnhof bringen wollte, weis ich nicht mehr. Dazu kam es auch nicht. Manchmal bekommen bestimmte Dinge im Leben eine gewisse Eigendynamik und alles nimmt einen anderen Verlauf.

Da kamen uns auf dem Weg zum Antonplatz Schwager Harry und Bernd, Bärbels Bruder entgegen und sagten uns ganz aufgeregt, das die Stasi, Vopo, Kripo, so genau war das nicht klar, in der Stadtrandsiedlung bei meinen späteren Schwiegereltern waren und mich suchten. Wir bedankten uns ganz lieb für diese wichtige Info und Bärbel und ich erreichten den Antonplatz. Dort befand sich eine Telefonzelle, die sogar funktionierte. Ich rief sofort die Ständige Vertretung in der Hannoverschen Straße an und berichtete in Kurzfassung von meiner Situation auf der „Transitroute nach Kopenhagen“ und das die DDR-Behörden mich möglicherweise verhaften wollen. Das hätten sie, glaube ich, liebend gern getan. In der Ständigen Vertretung, am Telefon, war aber nur eine Notbesetzung, da dort offiziell schon Feierabend war. Ich solle sofort vorbeikommen. Ich glaube, Bärbel kam sogar noch mit.

Wir nahmen ein Taxi, hielten direkt vor dem Gebäude der Ständigen Vertretung. Das automatische Rollgitter war noch nicht ganz oben, da schlüpften wir schon unten durch und waren im Haus. Der in seinem kleinen Schilderhäuschen wachhabende Vopo kam uns zwar noch entgegen, konnte aber nichts mehr ausrichten. Wir waren schneller.

Diplomaten, DDR-Bonzen wohnten auf der Fischerinsel. Das wusste ich, ich hatte dort mit 17 Jahren mal Post im Sommer als Aushilfe ausgetragen. Die Notbesetzung rief also bei Herrn Hoffmann, Mitarbeiter der Ständigen Vertretung, an und nach etwa einer Stunde Ungewissheit kam dieser dann auch. Er bevorzugte in meinem Fall die „Krankheitslösung“. Bärbel wurde nach Hause geschickt und ihr vorher gesagt, dass mir nichts passieren würde. Herr Hoffmann und ich fuhren mit seinem Diplomatenwagen zum Bahnhof Friedrichstraße.

Dort angekommen, verlangte er nach dem diensthabenden Leiter der GüST. Es kamen gleich drei hochrangige Offiziere. Herr Hoffmann sagte denen in etwa, das dem Bürger Westberlins, Herrn Reinhard Ahrens, während der Transitreise nach Kopenhagen schlecht geworden ist und er die Transitreise unterbrechen musste und zurück nach Westberlin reisen müsste. Das war natürlich eine gewagte Konstruktion, denn die Herrschaften suchten mich ja bereits. Die „drei Weisen aus dem DDR-Morgenland (Offiziere)“ steckten ihre Köpfe zusammen und berieten. Aufgrund der Gegenwart eines Vertreters der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschlands kamen die recht schnell zu dem Entschluss, mich wieder ausreisen zu lassen. Ich hatte dabei mehr Glück als Verstand.

Monate später wiederholte ich die Aktion, die aber ganz anders konzipiert war und auch anders, über 4 Tage lang, ablief. Das aber folgt umgehend.


DirkUK und Kalubke haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 12.11.2014 09:01 | nach oben springen

#328

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 12.11.2014 09:09
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von Reinhardinho im Beitrag #327


Die Stasi-Leute schnitten einmal das Thema Eheschließung in Ostberlin/DDR an. Das war nun noch seltener möglich und hätte vermutlich beinhaltet, dass ich meinen Wohnsitz von Westberlin wieder zurück nach Ost verlegen müsste. Das kam überhaupt nicht in Frage und wenn die mir dreist einen Führerposten im ZK angeboten hätten. Darüber muss ich jetzt selbst ein bisschen schmunzeln.




Das wäre möglich gewesen, ohne das Du Deinen Wohnsitz hättest verlegen müssen. Das Vefahren war zwar langwierig, aber meine Schwägerin und ihr Westberliner "Verlobter" heirateten vor dem Pankower Standesamt und ein halbes Jahr später durfte sie ausreisen. Das war 1979/80.

Nicht zuletzt wegen der Geschichte meiner Schwägerin war und bin ich gespannt, wie es mit Dir und Bärbel weiter ging bzw. geht.

LG von der Moskwitschka


zuletzt bearbeitet 12.11.2014 09:13 | nach oben springen

#329

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 12.11.2014 09:59
von Telamon | 129 Beiträge

Hallo Reinhardinho, bist Du bis zum Mauerfall einer beruflichen Tätigkeit nachgegangen in der BRD oder Portugal? Wie hast Du Deinen Lebensunterhalt finanziert? Hast ja viele Reisen unternommen.



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#330

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 12.11.2014 10:12
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Telamon im Beitrag #329
Hallo Reinhardinho, bist Du bis zum Mauerfall einer beruflichen Tätigkeit nachgegangen in der BRD oder Portugal? Wie hast Du Deinen Lebensunterhalt finanziert? Hast ja viele Reisen unternommen.


Kurzfassung: Zu der Zeit, die im Moment von mir beschrieben wird, war ich Werbeleiter in einem Elektronik-Großhandel in der Niedstraße in Friedenau. Beim Mittagspausen-Spaziergang zum Rathaus Friedenau (Super Kantine), traf ich auch des öfteren, ohne ein Wort zu wechseln, Günther Grass, der dort in der Straße ein Hexenhaus bewohnte. Vor lauter Unkraut und Gestrüpp konnte man das Haus fast gar nicht sehen. Von 1978 bis 1982 war ich rechte Hand des Inhabers einer Werbeagentur, die ich umsatzmäßig sehr nach oben "pushte". Von 82 bis 86 war ich selbständig mit einer eigenen Werbeagentur in einer 200qm großen Altbauwohnung, in dem Haus, wo auch Manfred Krug wohnte, von dem ich mir bei einem Stromausfall auch mal seine ERIKA, Kofferschreibmaschine, auslieh. Als Kunden hatte ich u.a. so renommierte Unternehmen, wie den Gerling-Konzern, die Berliner Niederlassung und die Friedrich Schröder Unternehmensgruppe mit der Imagewerbung (Westberliner werden sich noch an das 'blub' erinnern, das er, Friedrich Schröder, initiierte, für welches ich aber die Werbung nicht machte, Sheraton-Hotel in Essen, Ölfelder in Ohio, um nur die markantesten Objekte der Gruppe zu nennen), zur damaligen Zeit der größte Bauträger Deutschlands, die Dr.-Marx- und die Dr.-Rüger-Gruppe. Dann lange Zeit in Schöneberg in einer Druckerei als Druckvorlagen-Hersteller. Das waren schwere Zeiten nach meiner Selbständigkeit, wo ich jobben musste. Anzeigengestalter und danach Bildband-Gestalter (Productioner) in einem Verlag. (Verbrecher!). Weiterbildung als KMU-Referent mit 3 Monate Praktikum in einer Werbeagentur in Porto/Portugal und 400 Stunden Portugiesisch-Unterricht. Später war ich 6 Monate in Cascais/Portugal als Marketingleiter bei einem deutschen Fenster-Im- und Exporteur. (Verbrecher!). Ist Deine Frage damit ausreichend beantwortet? Ich danke Dir für diese Frage, deren Antwort sicher für viele Leser auch von Bedeutung ist.


Telamon hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 12.11.2014 11:54 | nach oben springen

#331

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 12.11.2014 10:46
von Gelöschtes Mitglied
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Hallo Reinhardinho, pass auf wenn du hier so viel persönliches von dir einstellst , es warten schon einige .......Leser ratata....


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#332

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 12.11.2014 10:49
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von ratata im Beitrag #331
Hallo Reinhardinho, pass auf wenn du hier so viel persönliches von dir einstellst , es warten schon einige .......Leser ratata....




Aufpassen? Das hört sich ja so an, als ob man mich, nur meines Lebens wegen, verfolgen, ja umbringen wolle?

Warten auf Godot? Warten worauf? Ich habe nichts zu verbergen. Ich kann sehr stolz sein auf ein sehr ausgefülltes, interessantes Leben, wenn auch die derzeitige Situation nicht die beste ist. Ich mache halt das Beste daraus. Und: Vielleicht stellt mich ja noch jemand ein, wenn ich hier meine berufliche Vita einstelle. Neben Stasi und Arbeit gab es ja auch noch ein Privatleben (por exemplo/zum Beispiel: meine indianische Freundschaft, Rastafreunde, La Belle, wo ich 2 Wochen vor dem Attentat noch mit meinen Reggaefreunden war), wenn ich darüber schreiben würde, würden manche ganz vom Stuhl fallen bzw. deren Kinnlade nach unten klappen. Man kann beruhigt sein, es gibt auch Dinge, über die ich hier nicht schreiben werde.

Offtopic Anfang > Mal was von der letzten Portugalreise zu lesen gewünscht? > Portugal 2010
Offtopic Ende

Möglicherweise meinst Du den Hinweis auf meine verbrecherischen Arbeitgeber? Der eine ist verurteilt und der andere macht seine "Geschäfte" in Deutschland, nach dem er fluchtartig Portugal verlassen musste. Also, diesbezüglich keine Panik auf der Titanic. Zunächst unwissend, habe ich mich leider nicht immer in den besten Kreisen aufgehalten. Hier ist das ja endlich anders.


94 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 12.11.2014 11:57 | nach oben springen

#333

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 12.11.2014 11:11
von Telamon | 129 Beiträge

Danke Reinhardinho für die umfassende Erklärung, war ja wirklich aufregend.



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#334

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 28.11.2014 21:43
von Gelöschtes Mitglied
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Und Ihr habt schon gedacht, es kommt nichts mehr? Ich habe mich erst einmal ein bisschen im Forum umgeschaut und mich hie und da auch eingebracht, was mir auch wichtig war.

Transitvergehen (Teil 2)
Ein Gedächtnisprotokoll

Dieser Post schließt unmittelbar an den Teil an, der unter Transitvergehen (Teil 1) von mir beschrieben wurde. Die Sehnsucht nach Bärbel und meiner Mutter war groß. Eine Hoffnung auf eine Ausreise von Bärbel bestand nicht. Also wiederholte ich das „Spielchen“. Es gestaltete sich aber etwas anders. Transitvisum nach Dänemark oder Polen? Ich weis es nicht mehr, jedenfalls bin ich in Ostberlin ausgestiegen, traf mich mit Bärbel und wir fuhren mit einem Wolga-Taxi (Schwarz-Taxe) heraus zu meiner Mutter nach Neu-Lindenberg. Wir fuhren aber nicht auf der F2 Richtung Schwanebeck (Regierungsstrecke nach/von Wandlitz), sondern nahmen die etwas ruhigere Strecke über Wartenberg. Da, wo heute Hohenschönhausen ist, waren damals noch Rieselfelder und eine absolute Einöde. Es war bereits dunkel und wir wurden ständig von Polizeiwagen überholt oder sie kamen uns entgegen. Bärbel und ich wurden dann immer kleiner im Fonds des Wagens. Wolga-Taxen, also Autos des Typs Wolga, wurden damals recht häufig kontrolliert, eben wegen dieser Anfänge von illegaler Privatwirtschaft. Wir kamen unbehelligt bei meiner Mutter donnerstagnachts an und verbrachten mehrere Tage und Nächte bis zum Montagvormittag dort. Hat die Stasi offenbar verschlafen, denn beim ersten Transitvergehen waren sie ja schneller.

Dass es Ärger (ich durfte durchaus mit einer 1jährigen Haftstrafe wegen des Wiederholungsfalles rechnen) geben wird, wusste ich ja, also fuhren wir direkt in die Hannoversche Straße zur Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschlands. Gegenüber hat einmal der Biermann gewohnt. Die wollten uns gleich wieder los werden und keinen Ärger haben. Der Herr Hoffmann war auch wieder mit von der Partie. Diesmal lag der Fall allerdings schwerer. Frau v.d. Schulenburg wurde eingeschaltet und die wiederum nahm Kontakt zum DDR-Aussenministerium auf. Das ging so den ganzen Tag, wobei wir immer wieder betonten, das wir die Ständige Vertretung nicht verlassen werden, bis man Bärbel die Ausreise bewilligt. Somit waren wir für fast einen ganzen Tag lang die ersten Botschaftsbesetzer und das noch mitten in Ostberlin. Wir könnten dort nicht bleiben, es gäbe keine Übernachtungsmöglichkeit und was man uns alles erzählte, was mich relativ kalt lies. "Cooler Typ", könnte man sagen. Das war ich aber weis Gott nicht. Wie ich innerlich oftmals zitterte und bebte, weis nur ich allein.

Gegen späten Abend dann eine verbindliche Lösung. Ich könne wieder straffrei ausreisen, Bärbels Ausreise wird intensiv bearbeitet, müsste aber vorher noch in die Keibelstraße in das Polizeirevier, damit meine Angaben, das ich mich nur bei meiner Mutter aufgehalten und keine „Spionage“ betrieben habe, überprüft werden könnten. Herr Hoffmann verabschiedete sich im Polizeirevier in der Keibelstraße von mir und bestätigte noch einmal, dass mir nichts passieren wird. Dennoch war mir recht mulmig zu Mute. So ein kleiner, fetter Bulle mit Hosenträgern musterte mich. So ein richtiges deutsches Beamten-Posten-Schweinchen. In preußischem Befehlston musste ich Schnürsenkel und Gürtel ab machen und kam in eine Zelle. Trotz der Zusage von Herrn Hoffmann kam mir die Stunde in der Zelle wie eine Ewigkeit vor. Ich betrachtete die Zeichnungen an der Wand. Inzwischen wurde meine Mutter zur Bestätigung meiner Angaben aufgesucht. Dann ging alles ganz schnell. Ich bin mit einer 'blauen Minna' (weiß/grün?) zur Friedrichstraße gebracht worden. Durch Gänge geschleust, die man erst nach der Wende kennen lernen konnte und schwupps, stand ich auf dem Bahnhof der Nord-Süd-S-Bahn und konnte wieder zurück nach Westberlin.

Diese Aktion war sicher auch mit entscheidend, das Bärbel dann am 5.8.1975 ausreisen durfte. Es gab noch nachfolgend 2 weitere Aktionen, als mein Vater im Sterben lag und ich das Einreiseverbot hatte, meine Mutter im gleichen Jahr zu Weihnachten allein bleiben müsste, bis ich dann am 9. Oktober 1989 zur Gethsemanekirche fuhr, dort Mahnwachende kennen lernte und die dann um Mitternacht des 9.11.1989 vor unserer Haustüre in Schöneberg standen.

Über diese Aktionen der Zivilcourage in Bezug auf meinen Vater und meine Mutter und über meinen persönlichen Abschluss, wie ich meinen persönlichen Frieden mit der ganzen schmerzvollen Zeit bei der Grenzöffnung am Brandenburger Tor machte, werde ich hier abschließend noch ein paar Zeilen schreiben.


ABV und DirkUK haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 29.11.2014 00:04 | nach oben springen

#335

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 29.11.2014 12:21
von Gelöschtes Mitglied
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Bärbel durfte also ausreisen und es sollte Ruhe einkehren. Wir hatten zwar beide ein Einreiseverbot zu unseren Eltern, aber wir konnten jetzt an unsere Zukunft denken. 1976 ist unsere Tochter Nadine geboren. Wir machten des Öfteren Kurzreisen, z.B. nach Ameland. 1982 heirateten wir im Oktober. Bärbels Schwester Angelika, Bärbels und meiner Mutter schickten wir eine Einladung per Einschreiben, dass sie einen Antrag zur besuchsweisen Ausreise stellen und zu unserer Hochzeit kommen konnten. Diese Einschreiben wurden bewusst einen Tag nach unserer Hochzeit in die Briefkästen der Frauen geworfen und mussten nicht quittiert werden. Das war die Rache des Systems. In dieser Zeit konnten wir beide aber einreisen und so feierten wir eine Woche später im Jugendheim in Falkenhöhe. Meine Schwiegereltern hatten eine große Feier organisiert. Auf den Tischreihen wechselten sich immer alle 2 Meter eine Goldbrand-Flasche mit einer Korn-Flasche ab. Wir kamen mit mehreren Autos aus Westberlin. Die Bekannten und Freunde aus Westberlin fuhren dann spät wieder nach Hause und wir übernachteten in Schlafsäcken in dem Jugendheim.

Wir wohnten bereits in der Martin-Luther-Straße 45 in Schöneberg, ggü. der Kneipe MaLuStra, in einer 6-Zimmerwohnung, ca. 200 qm, für DM 1.100,- Miete. Ein Witz für heutige Verhältnisse. 2 Räume waren Büro, denn ich hatte mich ja im September mit einer Werbeagentur selbständig gemacht. Unsere Hochzeitsreise ging über Silvester nach Madeira. Wir wohnten ja im gleichen Miethaus, wie Manfred Krug, der ja mit seiner Haushälterin ausreisen durfte. Ich hatte einen Bekannten und der war mit einer Vietnamesin befreundet. Die wiederum hatte zig Geschwister in Paris. Die besuchten wir über Ostern. La Basilique du Sacré Cœur de Montmartre, eine herrliche Gegend, das Künstlerviertel, die Basilika, Pigalle, Moulin Rouge. Von den Stufen von Sacré Cœur hat man einen herrlichen Blick auf Paris und da es Ostern war, blühten unzählig viele Kirschbäume. Aufgrund meiner Selbständigkeit bekamen wir viel Post. Ich gab vor unserer Wochenend-Kurzreise den Briefkastenschlüssel der Haushälterin von Manfred Krug, die im Parterre eine kleine Hauswartwohnung hatte.

Montagvormittags klingelte ich an ihrer Tür und niemand machte mir auf. Ich brauchte doch die Post. Ich ging also raus, sah, dass ihr Fenster offen war und erklomm den Fenstersims und schaute in die Wohnung. Da lag sie dann ganz ruhig tot auf ihrer Couch. Feuerwehr, Kripo und dann wurde sie aus der Wohnung geholt. Krugs waren nicht zu Hause. Er war zu Filmaufnahmen in Hamburg und seine Frau Ottilie konnten wir erst gegen Mitternacht vom Tode der Haushälterin unterrichten, die die Nachricht sehr gelassen und ohne eine Wimper zu zucken, aufnahm. Eine schreckliche Person. Übrigens, die Töchter von Manfred Krug waren auch sehr schräg, so etwa Nina-Hagen-Verschnitt.

Die Zeit geht weiter und es war ein Sonntag im März 1982. Das Telefon klingelte und meine Mutter rief an. Das tat sie üblicherweise höchst selten. Sie berichtete mir erregt, das „Vati“, wie sie immer sagte, ins Krankenhaus Friedrichshain gebracht wurde, auf der Intensivstation liegt und sie ihn nicht besuchen dürfe, weil sie so aufgeregt war. Ich hatte wieder, was schon, Einreiseverbot! Ich erkannte sofort den Ernst der Lage, unterrichtete meinen Freund Claus, das ich zur Friedrichstraße fahren werde und auf Einreise zum Besuch meines im Sterben liegenden Vaters dringen will. Also fuhr ich am frühen Abend zur Güst Bahnhof Friedrichstraße. Dort stellte ich mich zunächst in die Einreiseschlange und am Schalter sagte ich dann, das ich zu meinem Vater möchte, aber kein Visum und Einreiseverbot habe. Schnell wollte man mich wieder zurück schicken. Ich wurde etwas lauter und schon kam ein Offizier. Der versuchte ebenfalls mich zur Rückkehr nach Westberlin zu drängen, allerdings erfolglos. Ich durfte eine Weile auf einer Bank sitzen. Dann kam ein anderer Offizier, sehr ruhig, besonnen und nett und dieser versuchte dann auch zunächst mich ebenfalls zur Rückkehr nach Westberlin zu bewegen. Dem konnte ich erzählen, dass mein Vater im Krankenhaus in Friedrichshain im Sterben auf der Intensivstation liegt und ich ihn auf jeden Fall noch einmal sehen und besuchen will. Freundlich, aber bestimmt sagte ich dann noch, das, wenn man mich nicht zu ihm ließe, ich auf einem der ‚Geisterbahnhöfe’ die Notbremse der S- oder U-Bahn ziehen würde, mich verhaften ließe, wobei ich dann meinem Vater ein Stückchen näher wäre. Diese Provokation wollte man auf jeden Fall vermeiden, da es ja auch negative Schlagzeilen in der Westberliner Presse gegeben hätte. Wieder durfte ich eine Stunde lang auf einer Bank sitzen. Der nette Offizier kam wieder und ich musste alles noch einmal in allen Einzelheiten erzählen, wobei die meine Angaben zwischenzeitlich schon überprüft hatten.

Gegen 1 Uhr nach Mitternacht passierte dann etwas, was wohl einen einmaligen Ausnahmecharakter hatte. Man stellte mir ein Visum für Ostberlin und für den Kreis Bernau, wo meine Mutter lebte, für 2 Tage aus. Ich hätte diesen Offizier umarmen können, so dankbar war ich. Ich fuhr sofort zum Krankenhaus Friedrichshain und wurde auch sofort zu meinem im Koma liegenden Vater gelassen. Ich streichelte ihn und fuhr dann nach Neu-Lindenberg zu meiner Mutter. Es muss mittlerweile schon etwa 3 Uhr gewesen sein. Ich klopfte an die geschlossenen, grünen Holzfensterladen unseres roten Holzhauses. Meine Mutter wurde wach und konnte meine Anwesenheit nicht fassen und dachte, ich hätte wieder etwas Illegales angestellt. Ich beruhigte sie und erzählte gleich von dem Visum. Am kommenden Tag fuhr ich wieder ins Krankenhaus und sein Zustand war unverändert.

Am folgenden Sonntag verstarb er und meine Mutter organisierte die Beisetzung auf dem Lindenberger Dorffriedhof für den Samstag darauf. In weiser Voraussicht meldete ich mich bei der Senatskanzlei im Rathaus Schöneberg, Besuchsbeauftragte, und sagte, dass ich zur Beisetzung nach Lindenberg einreisen will. Sie versprachen mir, sich darum zu kümmern und ich gewann den Eindruck, dass man mir die Einreise zur Beisetzung meines Vaters auch genehmigen würde. Ich lies ein Gesteck fertigen, woran sich eine Schleife mit der Aufschrift „In grenzenloser Trauer“ befand, was eine Anspielung auf diese schreckliche Mauer sein sollte. Das war wohl so feinsinnig, dass es niemanden auffiel. Nach Auskunft der Senatskanzlei sollte mir ein Visum am Bhf. Friedrichstraße zur Verfügung stehen. Mit dem Gesteck in der Hand war ich schon sehr früh an der Güst, wo man nichts von einem Visum für mich wusste. Da ging das Theater wieder los. Ich wurde sehr laut und nach einer Stunde gab es das Visum. Ich konnte meiner Mutter zur Seite stehen und Abschied von meinem Vater nehmen. Das ich sicher dabei immer auch einen "Schatten der Firma" hatte, war mir damals überhaupt nicht bewusst.

Jetzt ist es doch wieder mehr Text geworden, als erwartet und nun bringe ich diesen Thread mit einem weiteren Post dann wirklich zum Ende.


zuletzt bearbeitet 29.11.2014 17:32 | nach oben springen

#336

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 29.11.2014 14:00
von Lutze | 8.034 Beiträge

die Notbremse in einem Geisterbahnhof zu ziehen?,
eine Provokation durch Androhung gegenüber einem
DDR-Offizier auszusprechen um ein Visum für seinen schwerkranken Vater zu erhalten?,
bei sowas hat die Stasi mitgespielt?
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#337

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 29.11.2014 14:35
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Lutze im Beitrag #336
die Notbremse in einem Geisterbahnhof zu ziehen?,
eine Provokation durch Androhung gegenüber einem
DDR-Offizier auszusprechen um ein Visum für seinen schwerkranken Vater zu erhalten?,
bei sowas hat die Stasi mitgespielt?
Lutze



Hallo Lutze,

ich höre da schon wieder eine gewisse Skepsis heraus. Wenn Du es nicht glauben solltest (Konjunktiv),
kannst Du mich ja für den nächsten Literatur-Nobelpreis vorschlagen.

ich spreche in so einem Fall immer im Konjunktiv.....ich würde.......
Die Möglichkeitsform ist noch keine Androhung einer Straftat.
Notbremse in Geisterbahnhöfen war sicher abgestellt.
Dennoch hat es sich so zugetragen!

Ja, hat sie "mitgespielt". Es war ja auf einer humanen Ebene und die DDR hat sich als Prototyp der Humanität auf dieser Erde ausgegeben.

Und es stimmte ja auch, denn sie haben im Krankenhaus Friedrichshain sicher angerufen.

Gruß Reinhard


Lutze hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 29.11.2014 14:42 | nach oben springen

#338

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 29.11.2014 14:44
von Lutze | 8.034 Beiträge

nein @Reinhardinho,
es steht mir nicht zu,deinen Beitrag in Frage zu stellen,
meine Gedanken waren gerade an Diejenigen gerichtet,
die schon bei der Äußerung die DDR illegal zu verlassen,
mit Verhaftungen rechnen mußten
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#339

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 29.11.2014 14:48
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Lutze im Beitrag #338
nein @Reinhardinho,
es steht mir nicht zu,deinen Beitrag in Frage zu stellen,
meine Gedanken waren gerade an Diejenigen gerichtet,
die schon bei der Äußerung die DDR illegal zu verlassen,
mit Verhaftungen rechnen mußten
Lutze



Das ist wohl wahr, aber eine ganz andere Sache. Ich war Westberliner Bürger und stand gewissermaßen unter 'Artenschutz'.
Durch meinen Freund Claus war alles auch weitestgehend abgesichert, denn der hätte alle zuständigen Stellen und Medien
bei einer eventuellen Verhaftung informiert. So eine Negativ-Presse wollte man stets gepflegt vermeiden.
Darüber ließ ich die 'Kumpels' (Zynismus) an der Grenze auch nicht im unklaren. In meinem letzten Post, der noch folgt,
wird es noch ein bisschen kurioser. Das bisher Geschriebene (letzter Post von mir in diesem Thread) war im März 1982. Weihnachten 1983 wollte ich zu meiner Mutter, weil die ja nun allein war. Ich hatte wieder ein Einreiseverbot. Ich versuchte, einen Antrag auf eine Demonstrationserlaubnis zu stellen. Natürlich eine von vornherein als gescheitert anzunehmende Unternehmung und eine gewisse legale Verar......ung. Ich machte es dennoch und lies mal später weiter darüber. Auch einer gewisse vorgeschobene Naivität half mir weiter. Danke.

Das die mit ihren eigenen Bürgern anders umsprangen, war mir durchaus klar.

Gruß Reinhard


zuletzt bearbeitet 29.11.2014 17:38 | nach oben springen

#340

RE: »Die Stasi war mein Eckermann«

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 29.11.2014 17:11
von Gelöschtes Mitglied
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Ja, »Die Stasi war mein Eckermann« und hat fein säuberlich diesen Artikel aus dem "Tagesspiegel" vom 24.12.1983 ausgeschnitten und in meine Akte geheftet. Hier schon mal vorab zu meinem Schlussposting:


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