#1

Doku Hochseefischer

in DDR Zeiten 26.10.2014 21:52
von FRITZE (gelöscht)
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Ein Film über die DDR Hochseefischer . Hatte ja schon mal über das Buch "Fänger und Gefangene " von Landolf Scherzer geschrieben . Nun habe ich folgende Doku gefunden.Viel Spass beim anschauen !


Batrachos, Harzwanderer, 94, Rostocker und Fall 80 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#2

RE: Doku Hochseefischer

in DDR Zeiten 27.10.2014 19:05
von Harzwanderer | 2.922 Beiträge

Da wurde ja ein ziemlicher Aufriss veranstaltet, für die "paar" Fische. Hat das damals derartig viele Devisen eingebracht oder was war der Grund? Macht man das heute auch noch vergleichbar in dieser Art? Die Arbeit der Fischer sieht ja ultrahart aus. 12-Stunden, 7-Tage Woche und nur 30 Minuten Pause? Wo war der FDGB?


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#3

RE: Doku Hochseefischer

in DDR Zeiten 27.10.2014 19:18
von Vierkrug (gelöscht)
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Zitat von Harzwanderer im Beitrag #2
Da wurde ja ein ziemlicher Aufriss veranstaltet, für die "paar" Fische. Hat das damals derartig viele Devisen eingebracht oder was war der Grund? Macht man das heute auch noch vergleichbar in dieser Art? Die Arbeit der Fischer sieht ja ultrahart aus. 12-Stunden, 7-Tage Woche und nur 30 Minuten Pause? Wo war der FDGB?


Hier findest genügend Informationen und die ungeschminkt mit höchster Fach- und Sachkompetenz.
http://rostocker-hochseefischerei.de/buch/literatur.php?id=9

Vierkrug


Fall 80 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#4

RE: Doku Hochseefischer

in DDR Zeiten 27.10.2014 19:37
von Harzwanderer | 2.922 Beiträge

Danke, aber ich wollte nicht gleich ein Buch kaufen.


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#5

RE: Doku Hochseefischer

in DDR Zeiten 27.10.2014 19:50
von Vierkrug (gelöscht)
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@Harzwanderer - mußt Du auch nicht. Die Hochseefischerei in der DDR war ein harter Job, der aber sehr gut vergütet wurde - Beteiligung an der Fangprämie u.v.a. mehr.
Auch heute ist die Hochseefischerei noch ein Knochenjob und mit vielen Einschnitten im Leben verbunden. In Cuxhaven liegen aber auch nicht mehr so viele Hochseetrawler. Es gab auch einmal eine Dokumentation über die Fangreise von Hochseetrawlern aus Cuxhaven, die in norwegischen Gewässern zum Fang waren.
Hier ist die "IRIS" in Cuxhaven zu sehen.Quelle: http://www.panoramio.com/photo/20327842



Vierkrug


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#6

RE: Doku Hochseefischer

in DDR Zeiten 27.10.2014 19:52
von FRITZE (gelöscht)
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Zitat von Harzwanderer im Beitrag #2
Da wurde ja ein ziemlicher Aufriss veranstaltet, für die "paar" Fische. Hat das damals derartig viele Devisen eingebracht oder was war der Grund? Macht man das heute auch noch vergleichbar in dieser Art? Die Arbeit der Fischer sieht ja ultrahart aus. 12-Stunden, 7-Tage Woche und nur 30 Minuten Pause? Wo war der FDGB?


Wenn DU nur dies hier liest ,sind alle Deine Fragen beantwortet !http://www.booklooker.de/B%FCcher/Angebo...der=preis_total


Aber wenn DU auch die 1,71 Euro vom zweiten Angebot nicht ausgeben willst ,bringt Dir der Nikolaus das Buch zum Lesen mit !
Du musst dann nur vorbeikommen ,wenn der Alte und sein Knecht ihren Auftritt haben !


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#7

RE: Doku Hochseefischer

in DDR Zeiten 27.10.2014 20:04
von Harzwanderer | 2.922 Beiträge

Ich meinte, die sind laut Film von Rostock für zwei Jahre vor die US-Küste gefahren, tankten vom Sowjettanker auf See, Matrosen eingeflogen, das ist doch ein Mordsaufwand? Dann die US-Inspektorin an Bord, die Abnahme von Fisch der Amis, der Kauf einer Lizenz. Die Beschränkung auf eine Fischart. Macht man das heute noch so? Eher nicht. Dieser Tiefkühlfisch, zu groben Blöcken gefroren, hat derartig viel eingebracht?


zuletzt bearbeitet 27.10.2014 20:05 | nach oben springen

#8

RE: Doku Hochseefischer

in DDR Zeiten 27.10.2014 20:16
von Vierkrug (gelöscht)
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Zitat von Harzwanderer im Beitrag #7
Ich meinte, die sind laut Film von Rostock für zwei Jahre vor die US-Küste gefahren, tankten vom Sowjettanker auf See, Matrosen eingeflogen, das ist doch ein Mordsaufwand? Dann die US-Inspektorin an Bord, die Abnahme von Fisch der Amis, der Kauf einer Lizenz. Die Beschränkung auf eine Fischart. Macht man das heute noch so? Eher nicht. Dieser Tiefkühlfisch, zu groben Blöcken gefroren, hat derartig viel eingebracht?


Ja hat es !!! Und bringt es heute auch noch. Nur fährt heute kein deutscher Trawler bis nach Grönland und Labrador oder gar nach Mocambique. Aber letztendlich sind die Fangquoten heute festgesetzt. Deshalb auch die Jagd auf Seelachs und Kabeljau. Denn wenn die Fangquoten pro Schiff nicht erreicht werden, dann minimiert sich die Fangquote um diesen Fehlbetrag für das Folgejahr.
Es sind nicht nur meine Bedenken, dass diese Jagd mit modernem Fanggerät nach dem Hochseefisch (der eigentlich keine Chancen mehr hat), trotz Quotierung zu einer weiteren Überfischung bestimmter Fischarten führt und weitere Umweltschäden herbeiführt.

Vierkrug


Fritze hat sich für diesen Beitrag bedankt
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