#1

Wie sah es an der Grenze überhaupt aus?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 24.10.2014 15:04
von der glatte | 1.356 Beiträge

Hallo in die Runde,

durch eine Diskussion in einem anderen Thread hier im Forum, stellte ich mir die interessanten Fragen.

Was wusste ich als DDR-Bürger aus dem Raum Dresden eigentlich über die Grenzanlagen zur BRD?

Wo konnte ich mich, wenn überhaupt, darüber informieren?

Musste ich glauben, was ich dazu aus dem Westradio erfuhr? (Westfernsehen war in vielen Regionen der DDR nicht möglich)


In meiner Kindheit war das eher kein Thema. Als Schüler erfuhr ich darüber praktisch nichts, außer dass es notwendig ist unsere Grenze zu schützen. Aber wie und womit? Das wurde nicht erzählt.

Ich war nie bei der NVA (Ausgemustert, also "Glatt" geblieben, daher auch der Name "Glatter"). Ich konnte mir also nur bei einem Besuch in Ostberlin einen kleinen bescheidenen Endruck machen. Die Grenzanlagen selbst bekam ich nie zu Gesicht. Erst nach dem 9. November 1989 habe ich dann so einiges gesehen. Das schlimme war für mich, ich hatte mir darüber vorher keine Gedanken gemacht. Das kam erst ab 1989.

Wie war es bei Euch am "Kanten" , habt Ihr so einiges auf Urlaub oder später Zuhause und bei Freunden erzählt? Was durftet Ihr überhaupt darüber erzählen?

Gruß Reiner


ACRITER ET FIDELITER


zuletzt bearbeitet 24.10.2014 15:05 | nach oben springen

#2

RE: Wie sah es an der Grenze überhaupt aus?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 24.10.2014 16:06
von GKUS64 | 1.606 Beiträge

Ich komme ja auch aus dem Tal der Ahnungslosen, offiziell erfuhr man sehr wenig über die Grenzanlagen. Es hatte sich natürlich rumgesprochen, dass die Grenze stark bewacht war und dass dort Minen liegen, wie das alles aber organisiert und aufgebaut war wusste man nicht. Als ich für Herbst 1963 die Einberufung nach Eisenach bekam (Grenze stand da nicht dabei!), sagten mir erst paar Kumpels "du kommst da zur Grenze", ich war lt. Wehrpass zur Flak gemustert. Meine Eltern hatten damals mehr Angst als ich, naiv dachte man, wird schon alles gut gehen, ging es glücklicherweise bei mir ja auch.
An Geheimhaltungsbelehrungen kann ich mich nicht erinnern, ich habe eigentlich allen erzählt, die es wissen wollten, wie es dort zuging.

MfG

GKUS64


damals wars hat sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#3

RE: Wie sah es an der Grenze überhaupt aus?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 24.10.2014 16:14
von damals wars | 12.117 Beiträge

Frage an die Berliner. Konnte man nicht von der S- Bahn in einen Postenbereich einsehen?
Habe da so was in Erinnerung.
Ansonsten waren die Grenzer nicht gerade schweigsam, und es sprach sich vieles rum.
Dazu muss ich sagen, das ich in einem Großbetrieb beschäftigt war.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
nach oben springen

#4

RE: Wie sah es an der Grenze überhaupt aus?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 24.10.2014 16:26
von linamax | 2.015 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #3
Frage an die Berliner. Konnte man nicht von der S- Bahn in einen Postenbereich einsehen?
Habe da so was in Erinnerung.
Ansonsten waren die Grenzer nicht gerade schweigsam, und es sprach sich vieles rum.
Dazu muss ich sagen, das ich in einem Großbetrieb beschäftigt war.

Du hast gearbeitet


nach oben springen

#5

RE: Wie sah es an der Grenze überhaupt aus?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 24.10.2014 16:27
von Krepp | 533 Beiträge

Zitat von der glatte im Beitrag #1

Wie war es bei Euch am "Kanten" , habt Ihr so einiges auf Urlaub oder später Zuhause und bei Freunden erzählt? Was durftet Ihr überhaupt darüber erzählen?
Gruß Reiner

Hallo,
also ich glaube mich schon an sowas wie eine "Geheimhaltungsbelehrung" zu erinnern.
Tja, was habe ich so im Bekannten- und Berufskreis erzählt.

Speziell auf meine Einsatzorte oder Grenzsystem garnichts.
Allgemein dann doch vieles, z.B. dass die sogenannten Selbstschussanlagen(SM70)
kein durch den dunklen Wald gespannter Draht mit Abzug am Ende war, und man/frau auch nicht
unbewusst oder gar Ausversehen dahingeraten konnte. Unsere Abschnitte mit SM70 waren Grundsätzlich
mit dem "Hinterlandzaun" GSSZ abgesichert.



Gruß aus Leipzig
I/1979-II/1979 GAR05 GAK9
II/1979-II/1980 GR6 3.GB 10.GK Zarrentin
nach oben springen

#6

RE: Wie sah es an der Grenze überhaupt aus?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 24.10.2014 16:37
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Die Geheimhaltungsbelehrung haben wir nicht nur einmal bekommen. Ich glaube das die Meisten nicht allzu viel und vor allem nichts Konkretes erzählt haben. Wenn aus meinen Bekanntenkreis, oder ehemalige Schulkameraden/Arbeitskollegen jemand stiften gegangen wäre, hätte die Stasi doch sofort bei mir auf der Matte gestanden. Die Unkenntnis in weiten Teilen der Bevölkerung war ja die effektivste Grenzsicherung.
Die Anlagen waren ja nicht streng nach Schema F gebaut. Vieles wurde den örtlichen Gegebenheiten angepasst bzw. immer mal auf den neuesten Stand gebracht. Wir hatten einen Abschnitt SM 70 an einer Stelle wo noch kein GSZ gestanden hat.

Der Hesselfuchs


nach oben springen

#7

RE: Wie sah es an der Grenze überhaupt aus?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 24.10.2014 16:46
von polsam | 574 Beiträge

Zitat von linamax im Beitrag #4
Zitat von damals wars im Beitrag #3
Frage an die Berliner. Konnte man nicht von der S- Bahn in einen Postenbereich einsehen?
Habe da so was in Erinnerung.
Ansonsten waren die Grenzer nicht gerade schweigsam, und es sprach sich vieles rum.
Dazu muss ich sagen, das ich in einem Großbetrieb beschäftigt war.

Du hast gearbeitet


@linamax,
er hat geschrieben dass er beschäftigt war, nicht das er gearbeitet hat


nach oben springen

#8

RE: Wie sah es an der Grenze überhaupt aus?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 24.10.2014 16:51
von Pit 59 | 10.129 Beiträge

Verwandte,Bekannte,Arbeitskollegen wussten eigentlich nur das was man im Fernsehen (West) gesagt bekam. Was genaues war eigentlich nicht bekannt.
Ich habe nach meiner Zeit mal Skizzen angefertigt Angefangen vom GSZ,Hundelaufanlage , bis zum Sperrzaun,mit allen drum und drann (KFZ Sperrgraben,SM70 ,
Postenverteilung und deren Bewaffnung u.s.w. )
Alle haben die Ohren gespitzt,mein Vortrag war bestimmt Interessanter wie manches Fernsehprogramm.
Angefangen habe ich bei der Fahrt von Eisenach nach Gerstungen,schon das Verlassen des Bahnhofes war ja Hochsicherheitstrakt
Wir mussten am Ende was Unterschreiben,wenn ich nicht Irre 5 Jahre Geheimhaltung,warum nun 5 Jahre,sicher weil sich in der Zeit der Pioniertechnische Ausbau u.s.w verändert hat.


zuletzt bearbeitet 24.10.2014 17:01 | nach oben springen

#9

RE: Wie sah es an der Grenze überhaupt aus?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 24.10.2014 16:56
von linamax | 2.015 Beiträge

Zitat von polsam im Beitrag #7
Zitat von linamax im Beitrag #4
Zitat von damals wars im Beitrag #3
Frage an die Berliner. Konnte man nicht von der S- Bahn in einen Postenbereich einsehen?
Habe da so was in Erinnerung.
Ansonsten waren die Grenzer nicht gerade schweigsam, und es sprach sich vieles rum.
Dazu muss ich sagen, das ich in einem Großbetrieb beschäftigt war.

Du hast gearbeitet


@linamax,
er hat geschrieben dass er beschäftigt war, nicht das er gearbeitet hat

Erkläre mir doch bitte den Unterschied .


nach oben springen

#10

RE: Wie sah es an der Grenze überhaupt aus?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 24.10.2014 17:00
von utkieker | 2.915 Beiträge

Man kann es nicht schematisch erklären, dazu war das Terrain zu unterschiedlich. Die Grenze war nun mal nicht mit dem Lineal gezogen, es gab markante Punkte bald machte die Grenze einen Knick oder eine Biegung hier und da gab es einen Wasserlauf an welche sich die Grenze schlängelte. Das vordere Sperrelement kannte man wohl auch im Westen und dennoch wer wirklich Interesse zeigte wie es wirklich in den Abschnitten aussah, war auf Insiderinformationen angewiesen. Flüchtende, die den Weg nach Drüben geschafft haben, haben manches fehlinterpretiert. So wurde der Schutzstreifen als riesiges Minenfeld ausgewiesen, Hunde an der Trasse waren blutrünstige Monster. Einerseits wurde mächtig übertrieben andererseits die wirklichen Gefahren in zum Teil überheblicher Weise ignoriert. Egon Olsen hatte wenigstens einen Plan, manche Flüchtende hatten einfach nur Glück. Die Bethke- Brüder haben alles akribisch vorbereitet, mit einer Schnapsidee kommt man selten weit.
Übrigens, man hätte mich auch fragen können, mehr als nein sagen konnte ich schon.

Gruß Hartmut!


"Die Vergangenheit zu verbieten macht sie nicht ungeschehen, nicht einmal wenn man versucht sie selbst in sich zu verdrängen"
(Anja-Andrea 1959 - 2014)
nach oben springen

#11

RE: Wie sah es an der Grenze überhaupt aus?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 24.10.2014 17:03
von Mike59 | 7.944 Beiträge

In dem Betrieb in dem ich mal "Beschäftigt" war, waren gut 1/3 meiner Kollegen ehem. Grenzer - aller Altersklassen.
Skizzen habe ich da eher nicht gezeichnet, was wohl an meinem Selbsterhaltungstrieb gelegen hat, aber es konnte sich offen unterhalten werden und jeder war im Bilde.
Der Empfang von ARD und ZDF war bei uns aller Orten sichergestellt und nicht wenige Rentner haben ihren Westbesuch genutzt und sich die ganze Scheiße von der anderen Seite angesehen. Was die dann daheim erzählten, keine Ahnung. Und die Leute im Grenzgebiet, wo ich dann später wohnte, wußte anfänglich besser bescheid als ich.


nach oben springen

#12

RE: Wie sah es an der Grenze überhaupt aus?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 24.10.2014 17:14
von DirkUK | 298 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #3
Frage an die Berliner. Konnte man nicht von der S- Bahn in einen Postenbereich einsehen?
Habe da so was in Erinnerung.
Ansonsten waren die Grenzer nicht gerade schweigsam, und es sprach sich vieles rum.
Dazu muss ich sagen, das ich in einem Großbetrieb beschäftigt war.


Zwischen Schoenhauser Allee und Pankow fuhr die S-Bahn direkt durch den Abschnitt also zw. Kolonnenweg und Hinterlandmauer und etwas von der GueSt konnte man auch sehen. Man konnte am Tage sogar einen Blick in die Fuest. erhaschen. Nachts waren deren Fenster mit schwarzen Vorhaengen zugezogen. Stalinrasen, Hundetrasse und Stolperdraehte konnte man auch sehen wenn man genau hinsah. Ich pendelte auf dieser Strecke taeglich.


nach oben springen

#13

RE: Wie sah es an der Grenze überhaupt aus?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 24.10.2014 17:15
von Rostocker | 7.719 Beiträge

Also ich möchte mal persönlich sagen, das mir das Thema Grenze--vor der Einberufung überhaupt nicht interessiert hat. Warum auch,gab andere Dinge im Leben. Interessant und aus Neugier wurde es erst, nach der Einberufungsuntersuchung, als ich erfuhr das ich zu den Grenztruppen gezogen werde und das war Anfang 1974. Ich hatte einen Kollegen der gerade wieder gekommen ist und in Zarrentin diente. Und der erzähllte mir dann, das es dort ruhiger lief wie bei den Muckern. Und wie der Ablauf dort war. Und was geschah..ich landete auch in Zarrentin.Übrigens, es haben Tausende bei den Grenztruppen gedient und dann will man erzählen, das es alles ein großes Geheimnis war.


94 hat sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#14

RE: Wie sah es an der Grenze überhaupt aus?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 24.10.2014 17:40
von hundemuchtel 88 0,5 | 2.492 Beiträge

auch ich hatte das Glück, einen frischen Reservisten abzufragen, er diente in B, Rummelsburg. er hat mich sehr gut informiert und über so manch Grenztechnischen Sachen im Vorfeld aufgeklärt.
Von meinem Schwager bekam ich noch zwei sehr wertvolle Tipps, wie man es vermeidet sich einen "Wolf " zu laufen und wie man sich bei großen Märschen keine Blasen an den Füssen holt.

Richtig neugierig wurde ich erst in der Grundausbildung in HBS.

gruß h.


nach oben springen

#15

RE: Wie sah es an der Grenze überhaupt aus?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 24.10.2014 17:46
von Hapedi | 1.875 Beiträge

Zitat von Pit 59 im Beitrag #8
Verwandte,Bekannte,Arbeitskollegen wussten eigentlich nur das was man im Fernsehen (West) gesagt bekam. Was genaues war eigentlich nicht bekannt.
Ich habe nach meiner Zeit mal Skizzen angefertigt Angefangen vom GSZ,Hundelaufanlage , bis zum Sperrzaun,mit allen drum und drann (KFZ Sperrgraben,SM70 ,
Postenverteilung und deren Bewaffnung u.s.w. )
Alle haben die Ohren gespitzt,mein Vortrag war bestimmt Interessanter wie manches Fernsehprogramm.
Angefangen habe ich bei der Fahrt von Eisenach nach Gerstungen,schon das Verlassen des Bahnhofes war ja Hochsicherheitstrakt
Wir mussten am Ende was Unterschreiben,wenn ich nicht Irre 5 Jahre Geheimhaltung,warum nun 5 Jahre,sicher weil sich in der Zeit der Pioniertechnische Ausbau u.s.w verändert hat.



mir ist es auch so als wenn ich irgentetwas unterschrieben habe in Pukto geheimhaltung , Militärische Geheimhaltung oder so . Auch vor jedem Urlaub sohne Belehrung

gruß Hapedi



nach oben springen

#16

RE: Wie sah es an der Grenze überhaupt aus?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 24.10.2014 17:53
von hundemuchtel 88 0,5 | 2.492 Beiträge

erzählen sollte und durfte man nichts, darüber wurde ich belehrt vor Urlaubsantritt.
Wenn man dann zu Haus, auf dem Tanz oder bei Kollegen war kamen ganz andere Fragen, erinnere mich noch wie eine gute Freundin mich fragte ob an der Grenze wirklich scharf geschossen würde...hab die Frage nicht verstanden!! Nachdem sie den Namen meines (ersten)Hundes erfragte kam gleich zur Antwort so dürfe kein Hund heißen! Er hieß Kondor und sie sah Zusammenhänge mit der Legion Kondor in den 30-er Jahren. Ich hab ihn mir doch nicht ausgedacht!!!
Es war sowieso besser sich bedeckt zu halten, weil es schnell zu Diskussionen, mit pro und contra kam, im Urlaub hatte ich keinen Bock auf solche Auseinandersetzumgen.

gruß h.


nach oben springen

#17

RE: Wie sah es an der Grenze überhaupt aus?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 24.10.2014 18:01
von hundemuchtel 88 0,5 | 2.492 Beiträge

nochmal zum Thema: ich "kannte" die Grenzanlagen aus dem Fernsehen, in den Nachrichten von ARD oder ZDF hat man ab und an mal was von der Berliner Mauer gezeigt, dies dann in Zusammanhang von traurigen Mitteilungen....
An der Grünen war alles weiter, größer und entspannter.

gruß h.


nach oben springen

#18

RE: Wie sah es an der Grenze überhaupt aus?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 24.10.2014 18:10
von Hansteiner | 1.409 Beiträge

Eigendlich änderte sich der Zustand "draußen" doch ständig.
selbst nach einer längeren Abwesenheit mußte man schon wieder teilweise Änderungen feststellen.
die Grenzanlagen stellten für alle immer einen Unsicherheitsfaktor dar, auch wenn man sie glaubte zu kennen !

VG H.



hundemuchtel 88 0,5 hat sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#19

RE: Wie sah es an der Grenze überhaupt aus?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 24.10.2014 18:15
von utkieker | 2.915 Beiträge

Klar gab es eine Geheimhaltungsvorschrift, aber machen wir uns doch nichts vor mit GKdoS hatte die wenigsten zu tun. Ich glaube die Dorfbevölkerung kannte unsere Schichtzeiten. Der Kneiper war der Bruder vom Spieß, der wusste genau, wann wir Ausgang haben. Tante Ella, die gute Seele der MHO, richtete ihre Öffnungszeiten entsprechend unseren Dienstzeiten aus. Und die alteingesessene Dorfbevölkerung kannten noch die alten Pfade nach drüben, als die Grenze noch offen war.
In der Geheimhaltungsbelehrung ging es meistens darum, keine Gespräche mit Bürgern aus dem NSW zu führen und kein Westfernsehen zu gucken.

Gruß Hartmut!


"Die Vergangenheit zu verbieten macht sie nicht ungeschehen, nicht einmal wenn man versucht sie selbst in sich zu verdrängen"
(Anja-Andrea 1959 - 2014)
nach oben springen

#20

RE: Wie sah es an der Grenze überhaupt aus?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 24.10.2014 18:20
von Hansteiner | 1.409 Beiträge

Die ansässige Bevölkerung die wußte schon Bescheid !
es waren ja auch ein ganzes Teil als FHG und wer weiss was noch tätig.

H.



nach oben springen



Besucher
33 Mitglieder und 99 Gäste sind Online

Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: loryglory
Besucherzähler
Heute waren 2364 Gäste und 157 Mitglieder, gestern 3414 Gäste und 170 Mitglieder online.

Forum Statistiken
Das Forum hat 14360 Themen und 557247 Beiträge.

Heute waren 157 Mitglieder Online:

Besucherrekord: 589 Benutzer (24.10.2016 20:54).

Xobor Ein eigenes Forum erstellen