#41

RE: Pflichtfeuerwehr: Unfreiwillig in den Flammen

in Themen vom Tage 23.10.2014 08:28
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von Pit 59 im Beitrag #40
Verkehrsunfälle sind meistens mit auslaufenden Flüssigkeiten verbunden ( Öl,Kühlwasser,Benzin u.s.w. ) die Beseitigung durch die Feuerwehr ist immer Kostenpflichtig !!
Entweder deine Versicherung bezahlt oder Du selbst.


Na dann könnte doch die Polizei schon mal den Bergungsdienst Meier anrufen, wenn der die entsprechende Technik hat.


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#42

RE: Pflichtfeuerwehr: Unfreiwillig in den Flammen

in Themen vom Tage 23.10.2014 08:57
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von schulzi im Beitrag #36
Zu den Dörfern mus ich aber sagen das es dort zum guten Ton gehört in einen Verein mit zu arbeiten,und die Feuerwehr hat dort meist das grösste ansehen bei der Bevölkerung.Bei uns auf dem Wertstoffhof zum Beispiel haben wir zwei Kameraden (Kraftfahrer) die in der FFw sind wen die zum Einsatz gerufen werden hat die Firmenleitung nichts dagegen.Warum wohl


@schulzi , das ist wohl richtig und funktioniert vielfach auch noch.

Aber auch hier wird der Zerfall der s. g. eingeschworenen dörflichen Gemeinschaften immer weniger. Die Gründe sind veilfach hier schon genannt.
Wegzug der Jugend, weite Anfahrtswege zur Arbeit.... usw. Auch die gewisse Form des Egoismus im Zusammenhang mit der immer weiter aufklaffenden Scheere zwischen arm und reich.
Der neuerdings vermehrte Zuzug gut betuchter Bürger aufs Dorf, meißt auch schon etwas ältere Generationen. Die wollen größtenteils nur ihre Ruhe. Nebenbei noch Steuern und Abgaben sparen, da es auf den meißten Dörfern wesentlich billiger ist. Dazu jeder Bürgermeister froh ist, wenn auf diese Weise der Zerfall, die Entvölkerung wenigstens ein wenig gestoppt wird.

Aber Beteiligung dieser neuen Dorf-High Society am Dorfleben, Engagement in der Feuerwehr, beim Schützenverein oder wo auch immer? Wohl in den wenigsten Fälen.

Dann der demografische Wandel, ungewollte und von oben herab nur nach nackten Zahlenwerten entschiedene Eingmeindungen teils unter Zwang, dazu dann oft ungeeignete und unfähige Politiker, die den Dörflern dann noch vor die Nase gesetzt werden. Schul- und Kitachließungen, Kürzung von Zuwendungen für Vereine, massive Bürokratie...
Flächendeckendes Aus für kleinere Landwirtschaftsbetriebe, weil politisch gesteuert nur noch Goßbetriebe wirtschaftlich überlebensfähig..., Stichwort Höfesterben...!

Man könnte noch so einiges aufzählen...

Ich sehe es als deutliches Indiz des Versagens besonders der Bundespolitik. Fürderalismusreform & Co sind da mit die passenden Ursachen.
Nun ist es ja nicht so, das ein Politiker ein Supermensch sein kann und jede Fehlentwicklung sofort erkennt.

Aber hier in diesem Land laufen Fehlentwicklungen schon seit Jahrzehnten und niemand steuert auch nur ein Müh dagegen, das meine ich mit Versagen der Politik auf fast der gesamten Linie. Politik auch hier zu Gunsten starker und ohnehin schon übervorteilter Lobbyistenverbände.

Für die alte Bundesrepublik, die Bundeswehr gab es in den 70-iger und 80-iger Jahren mal diesen Spruch:

Stellt euch vor, es ist Krieg und niemand geht hin...!

In vielen Dörfern, in vielen unterstrukturierten Gegenden wird es vermutlich bald heißen:

Stellt euch vor, es brennt, ein Unfall und kein (Helfer) kommt... (weil keiner mehr da)!

Eine, wenn auch nur schwache Alternative, sehe ich im Moment in Dienstverpflichtungen. Hier sollte man auch auf Arbeitslose oder Hartz- IV- Empfänger zurückgeifen. Das kann aber echt nur ein Notnagel sein.

Nein, es muß sich statt dieser Notnägel endlich mal was tun in diesem Land, in der Politik in Berlin. Mal was für das eigene Land und dort nicht nur in den Ballungsgebieten, wo sich das ganz schnelle Geld verdienen läßt!

Auch für dieses (eigene) Land und auch nicht immer nur zu Gunsten von Globalisierung, internationalen Märkten, Freihandelsabkommen, EU- Bürokraten und Steuerschmarotzern, der ach so armen und gebeutelten Finanzwirtschaft, den Banken den angeblichen Pleitestaaten... Unheimlichen anderen Mächten, die unsere Steuermilliarden abschöpfen, das einem schwindlig wird.

Und für´s Ländle, für die kleinen und wichtigen Dinge eines sicheren Lebens wie eine Freiwillige Feuerwehr bleiben dann, und wenn überhaupt, nur Almosen übrig...!

Das kann auf Dauer nicht funktionieren!
Nur wie lange noch?
Wann tritt (endlich) der Kollaps ein?
Endlich nicht aus Häme, Sorglosigkeit - endlich, damit die Politik endlich aufwacht!

josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
zuletzt bearbeitet 23.10.2014 09:03 | nach oben springen

#43

RE: Pflichtfeuerwehr: Unfreiwillig in den Flammen

in Themen vom Tage 23.10.2014 11:46
von jens-66 | 188 Beiträge

Als ehemaliger Wehrleiter einer Freiwilligen Feuerwehr kann ich dazu eine Menge sagen.
Zum ersten gibt es heute gar keine Anreize mehr, der Freiwilligen Feuerwehr bei zu treten.
Die Arbeitgeber fragen ja schon gezielt danach,ob der neue Arbeitnehmer in der Freiwilligen Feuerwehr ist oder nicht.
In meiner Firma hier in Egeln waren viele in der FFw und wenn dann ein Einsatz war, fehlten dann 6 Arbeitskräfte und der Chef stand Kopf.
Im Brandschutzgesetz steht: die Arbeitgeber müssen frei stellen.... So ist es aber nicht. Ich durfte 2 mal zu Lehrgängen an der Feuerwehrschule
Heyrothberge fahren, dann nie wieder. Für Führungskräfte dauern die Lehrgänge ja nun mal 2 Wochen und mehr. Auch für die anderen Kräfte im Einsatz - und Führungsdienst wird die Lehrgangsdauer immer länger,weil auch die Anforderungen immer schwieriger werden.
Das schlimme ist, das der Bund das alles auf die Städte und Gemeinden abwälzt. Die Aufwandsenschädigung bringt es dann auch nicht, weil es
heute viele Stunden sind, die man in der Feuerwehr verbringt. Arbeiten gehen,dann ab 23.00 Uhr bis 5.00 Uhr Feuerwehreinsatz,dann Arbeiten gehen, dann Feuerwehr - Nachbereitung noch vom Einsatz und der Tag ist wieder rum. Familie kommt dann,wenn Zeit ist.
Ich habe aufgehöhrt, weil dieser Stress mich kaputt gemacht hat,denn es hat irgendwann nichts mehr mit Freiwilligkeit zu tun.
Der Staat nimmt und nimmt immer mehr.
Nach einem schweren Arbeitsunfall habe ich 2 Prozesse für Rente verloren.
Ich war mein Leben lang ehrenamtlich tätig. Was habe ich bekommen ? Einen Tritt in den Arsch. ............. Jens


polsam, Regina, josy95 und DoreHolm haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#44

RE: Pflichtfeuerwehr: Unfreiwillig in den Flammen

in Themen vom Tage 23.10.2014 14:42
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von jens-66 im Beitrag #43
Als ehemaliger Wehrleiter einer Freiwilligen Feuerwehr ...



Ich habe aufgehöhrt, weil dieser Stress mich kaputt gemacht hat,denn es hat irgendwann nichts mehr mit Freiwilligkeit zu tun.
Der Staat nimmt und nimmt immer mehr.
Nach einem schweren Arbeitsunfall habe ich 2 Prozesse für Rente verloren.
Ich war mein Leben lang ehrenamtlich tätig. Was habe ich bekommen ? Einen Tritt in den Arsch. ............. Jens



(Zitat @jens-66 Auszüge)

Ja, so ist das, wenn man nicht der tonangebenden und stetig lautstark jammernden High Society in diesem Land der heruntergewirtschafteten und dem skrupellosem Komerz geopferten sozilen Marktwirtschaft angehört...

Dazu fällt mir ein sehr passender Vers ein:

...und hinter dir, da grinst der Tod.
Kaputtgerackert, du Idiot!


josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
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#45

RE: Pflichtfeuerwehr: Unfreiwillig in den Flammen

in Themen vom Tage 23.10.2014 16:25
von StabsfeldKoenig | 2.638 Beiträge

Zitat von josy95 im Beitrag #42
Zitat von schulzi im Beitrag #36
Zu den Dörfern mus ich aber sagen das es dort zum guten Ton gehört in einen Verein mit zu arbeiten,und die Feuerwehr hat dort meist das grösste ansehen bei der Bevölkerung.Bei uns auf dem Wertstoffhof zum Beispiel haben wir zwei Kameraden (Kraftfahrer) die in der FFw sind wen die zum Einsatz gerufen werden hat die Firmenleitung nichts dagegen.Warum wohl


@schulzi , das ist wohl richtig und funktioniert vielfach auch noch.

Aber auch hier wird der Zerfall der s. g. eingeschworenen dörflichen Gemeinschaften immer weniger. Die Gründe sind veilfach hier schon genannt.
Wegzug der Jugend, weite Anfahrtswege zur Arbeit.... usw. Auch die gewisse Form des Egoismus im Zusammenhang mit der immer weiter aufklaffenden Scheere zwischen arm und reich.
Der neuerdings vermehrte Zuzug gut betuchter Bürger aufs Dorf, meißt auch schon etwas ältere Generationen. Die wollen größtenteils nur ihre Ruhe. Nebenbei noch Steuern und Abgaben sparen, da es auf den meißten Dörfern wesentlich billiger ist. Dazu jeder Bürgermeister froh ist, wenn auf diese Weise der Zerfall, die Entvölkerung wenigstens ein wenig gestoppt wird.

Aber Beteiligung dieser neuen Dorf-High Society am Dorfleben, Engagement in der Feuerwehr, beim Schützenverein oder wo auch immer? Wohl in den wenigsten Fälen.

Dann der demografische Wandel, ungewollte und von oben herab nur nach nackten Zahlenwerten entschiedene Eingmeindungen teils unter Zwang, dazu dann oft ungeeignete und unfähige Politiker, die den Dörflern dann noch vor die Nase gesetzt werden. Schul- und Kitachließungen, Kürzung von Zuwendungen für Vereine, massive Bürokratie...
Flächendeckendes Aus für kleinere Landwirtschaftsbetriebe, weil politisch gesteuert nur noch Goßbetriebe wirtschaftlich überlebensfähig..., Stichwort Höfesterben...!

Man könnte noch so einiges aufzählen...

Ich sehe es als deutliches Indiz des Versagens besonders der Bundespolitik. Fürderalismusreform & Co sind da mit die passenden Ursachen.
Nun ist es ja nicht so, das ein Politiker ein Supermensch sein kann und jede Fehlentwicklung sofort erkennt.

Aber hier in diesem Land laufen Fehlentwicklungen schon seit Jahrzehnten und niemand steuert auch nur ein Müh dagegen, das meine ich mit Versagen der Politik auf fast der gesamten Linie. Politik auch hier zu Gunsten starker und ohnehin schon übervorteilter Lobbyistenverbände.

Für die alte Bundesrepublik, die Bundeswehr gab es in den 70-iger und 80-iger Jahren mal diesen Spruch:

Stellt euch vor, es ist Krieg und niemand geht hin...!

In vielen Dörfern, in vielen unterstrukturierten Gegenden wird es vermutlich bald heißen:

Stellt euch vor, es brennt, ein Unfall und kein (Helfer) kommt... (weil keiner mehr da)!

Eine, wenn auch nur schwache Alternative, sehe ich im Moment in Dienstverpflichtungen. Hier sollte man auch auf Arbeitslose oder Hartz- IV- Empfänger zurückgeifen. Das kann aber echt nur ein Notnagel sein.

Nein, es muß sich statt dieser Notnägel endlich mal was tun in diesem Land, in der Politik in Berlin. Mal was für das eigene Land und dort nicht nur in den Ballungsgebieten, wo sich das ganz schnelle Geld verdienen läßt!

Auch für dieses (eigene) Land und auch nicht immer nur zu Gunsten von Globalisierung, internationalen Märkten, Freihandelsabkommen, EU- Bürokraten und Steuerschmarotzern, der ach so armen und gebeutelten Finanzwirtschaft, den Banken den angeblichen Pleitestaaten... Unheimlichen anderen Mächten, die unsere Steuermilliarden abschöpfen, das einem schwindlig wird.

Und für´s Ländle, für die kleinen und wichtigen Dinge eines sicheren Lebens wie eine Freiwillige Feuerwehr bleiben dann, und wenn überhaupt, nur Almosen übrig...!

Das kann auf Dauer nicht funktionieren!
Nur wie lange noch?
Wann tritt (endlich) der Kollaps ein?
Endlich nicht aus Häme, Sorglosigkeit - endlich, damit die Politik endlich aufwacht!

josy95


Statt schon wieder vom Verpflichten zu sprechen: Arbeitslose sollten (bei Tauglichkeit für den Feuerwehrdienst) einfach als Hauptamtliche Mitarbeiter für freiwillige Feuerwehren eingestellt werden (natürlich zu den üblichen Entgeltbedingungen der Feuerwehr). H.IV spielt dabei keine Rolle, denn H.IV ohne Arbeitslosigkeit, sondern als Aufstocker zum Hungerlohn-Job ist häufig mit langen Arbeitszeiten (z.B. Kurierdienste) verbunden.



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#46

RE: Pflichtfeuerwehr: Unfreiwillig in den Flammen

in Themen vom Tage 23.10.2014 16:29
von Pit 59 | 10.133 Beiträge

Arbeitslose sollten (bei Tauglichkeit für den Feuerwehrdienst) einfach als Hauptamtliche Mitarbeiter für freiwillige Feuerwehren eingestellt werden (natürlich zu den üblichen Entgeltbedingungen der Feuerwehr).

Bist wohl zum Scherzen aufgelegt wa,das wünschten sich in erster Linie die Freiwilligen Feuerwehrleute selbst.
Arbeitslose zur Feuerwehr


P.S. warum nicht als Landärzte einsetzen,gibt doch so wenige


94, Theo85/2 und Hapedi haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 23.10.2014 16:55 | nach oben springen

#47

RE: Pflichtfeuerwehr: Unfreiwillig in den Flammen

in Themen vom Tage 23.10.2014 19:28
von Annakin | 526 Beiträge

Zitat von jens-66 im Beitrag #43
Als ehemaliger Wehrleiter einer Freiwilligen Feuerwehr kann ich dazu eine Menge sagen.
Zum ersten gibt es heute gar keine Anreize mehr, der Freiwilligen Feuerwehr bei zu treten.
Die Arbeitgeber fragen ja schon gezielt danach,ob der neue Arbeitnehmer in der Freiwilligen Feuerwehr ist oder nicht.
In meiner Firma hier in Egeln waren viele in der FFw und wenn dann ein Einsatz war, fehlten dann 6 Arbeitskräfte und der Chef stand Kopf.
Im Brandschutzgesetz steht: die Arbeitgeber müssen frei stellen.... So ist es aber nicht. Ich durfte 2 mal zu Lehrgängen an der Feuerwehrschule
Heyrothberge fahren, dann nie wieder. Für Führungskräfte dauern die Lehrgänge ja nun mal 2 Wochen und mehr. Auch für die anderen Kräfte im Einsatz - und Führungsdienst wird die Lehrgangsdauer immer länger,weil auch die Anforderungen immer schwieriger werden.
Das schlimme ist, das der Bund das alles auf die Städte und Gemeinden abwälzt. Die Aufwandsenschädigung bringt es dann auch nicht, weil es
heute viele Stunden sind, die man in der Feuerwehr verbringt. Arbeiten gehen,dann ab 23.00 Uhr bis 5.00 Uhr Feuerwehreinsatz,dann Arbeiten gehen, dann Feuerwehr - Nachbereitung noch vom Einsatz und der Tag ist wieder rum. Familie kommt dann,wenn Zeit ist.
Ich habe aufgehöhrt, weil dieser Stress mich kaputt gemacht hat,denn es hat irgendwann nichts mehr mit Freiwilligkeit zu tun.
Der Staat nimmt und nimmt immer mehr.
Nach einem schweren Arbeitsunfall habe ich 2 Prozesse für Rente verloren.
Ich war mein Leben lang ehrenamtlich tätig. Was habe ich bekommen ? Einen Tritt in den Arsch. ............. Jens




Der Eintritt ist freiwillig, der Rest ist Pflicht.


_____________________________________________________________________________________________________________
Wenn Du einen Feind nicht besiegen kannst, mache ihn zum Verbündeten.
jens-66 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#48

RE: Pflichtfeuerwehr: Unfreiwillig in den Flammen

in Themen vom Tage 23.10.2014 21:35
von Gelöschtes Mitglied
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Hallo Pit59!

Zitat von Pit 59 im Beitrag #38
Und für Arbeitausfallersatz werden sich Lösungen finden lassen. So oft brennt es auch nicht daß Firmen dadurch nennenswerte Produktionstörungen hätten, also höchstens ein Geldproblem. SET 800
Nee das stimmt. Brandeinsätze sind ja auch zurück gegangen. Die Lastigkeit die Feuerwehren liegt Heute in der Technischen Hilfeleistung.
( Verkehrsunfälle, Wasserschäden,Tierrettung,Schädlingsbekämpfung ) und vieles vieles mehr.
Viele Leute denken nähmlich eine FFW sitzt in Ihrem Depot und spielt Karten u.s.w.,"ach da Rufe ich jetzt mal an,die sollen sich jetzt mal um meine Wespen im Garten kümmern"

Hier mal für alle die es interessiert, was so eine FFW so alles machen kann/muß/darf:

http://www.feuerwehr-dassow.de/einsaetze.php

Lest Euch das alles ruhig einmal durch. Es sind auch Fotos dabei.
Jeder Politiker in oberen Entscheidungeebenen sollte sich schämen, daß diese Einsatzbereitschaft ohne Geld erfolgt!

Schöne Grüße,
#Eckhard


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#49

RE: Pflichtfeuerwehr: Unfreiwillig in den Flammen

in Themen vom Tage 23.10.2014 21:40
von jens-66 | 188 Beiträge

Wie bei allen Dingen im Leben, kann man nicht alles miteinander vergleichen.
Sicher gibt es Feuerwehren mit ihren Verbandsgemeinden, Gemeindeverbänden usw, wo alles funktioniert und die Feuerwehr
gut da steht. Das Gegenteil gibt es aber auch.
Auch hier im Ort ist die Feuerwehr mit dem Anhängsel "Feuerwehrverein" die Kraft, die Feten,Feiern, Osterfeuer,Kartoffelfeuer und Jugenfeuerwehr
Ferienlager organiesiert.
Wenn dies nicht wäre- wäre das Dorf tot.
Den Feuerwehrverein braucht man um mit Geld hantieren zu können, denn die Feuerwehr ist eine öffendliche Einrichtung der Kommune.
Arbeitslose oder bezahlte Einsatzkräfte wird es nicht geben. Dazu musste das Brandschutzgesetz geändert werden und zum anderen sind
die Kassen leer.
Man kommt sich ja als Wehrleiter vor wie ein Bettler, wenn man beim Bürgermeister sitzt und sagt: " du musst noch dies und jenes anschaffen!"
Der BM sagt: " Kein Geld Wehrleiter" So geht das schon über mehrere Jahre.
So weit erst mal.......... Jens


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#50

RE: Pflichtfeuerwehr: Unfreiwillig in den Flammen

in Themen vom Tage 23.10.2014 21:42
von Gelöschtes Mitglied
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Eckhard, Du weißt doch, das der Mensch am Abend verbraucht ist und nicht mehr so viel lesen will!!
Grüsse steffen52


Hapedi hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#51

RE: Pflichtfeuerwehr: Unfreiwillig in den Flammen

in Themen vom Tage 23.10.2014 21:44
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von Antaios im Beitrag #48
Hier mal für alle die es interessiert, was so eine FFW so alles machen kann/muß/darf:

Ich finde diese Ensatzchroniken der Feuerwehren im Internet sind ein saugutes Recherchemedium, ich nutze die auch selber gerne. Im Zusammenhang mit dem Forum letztens erst als Batrachos 'abgängig' war. Doch ich verzichte mal auf den Link zu 'seinem' Eintrag. Weil anderseits frag ich mich ... wie siehts da mit dem Datenschutz aus.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 23.10.2014 21:44 | nach oben springen



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