#21

RE: als Märtyrer gestorben

in Mythos DDR und Grenze 20.10.2014 11:38
von damals wars | 12.113 Beiträge

Damit ist die Geschichte dieses Verbrechers aber nicht beendet:

http://www.gbmev.de/archv/jungewelt181207.htm


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#22

RE: als Märtyrer gestorben

in Mythos DDR und Grenze 20.10.2014 14:27
von Freienhagener | 3.851 Beiträge

Helden waren sie auch nicht. Denn Helden rechnen mit dem Tod und handeln trotzdem, mit einem Ziel vor Augen und mit dem Willen, andere zu retten.

Ich denke aber, daß es alle im Dienst getöteten Kameraden unverhofft getroffen hat.


Disziplin ist die Fähigkeit, dümmer zu erscheinen als der Chef. (Hanns Schwarz)
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#23

RE: als Märtyrer gestorben

in Mythos DDR und Grenze 20.10.2014 22:40
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #17
Ich denke, oft war der Heldenstatus gefallener Grenzsoldaten für die Hinterbliebenen unerträglich.

Scheint nicht in jedem Fall so gewesen zu sein ...
www.taz.de/1/archiv/?dig=2001/08/13/a0090


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


Lutze und eisenringtheo haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#24

RE: als Märtyrer gestorben

in Mythos DDR und Grenze 20.10.2014 22:44
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Ich versteh das jetzt nicht ganz, da der Weinhold wieder aufgewärmt wird soll das aber nicht heißen das die zwei armen Kerle die man da auf die Lichtung gesetzt hat Märtyrer sind?
Ich glaube eher die waren letztendlich Opfer von paar ganz bösen krassen Schnitzern.


zuletzt bearbeitet 20.10.2014 22:44 | nach oben springen

#25

RE: als Märtyrer gestorben

in Mythos DDR und Grenze 20.10.2014 22:50
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #23
Zitat von eisenringtheo im Beitrag #17
Ich denke, oft war der Heldenstatus gefallener Grenzsoldaten für die Hinterbliebenen unerträglich.

Scheint nicht in jedem Fall so gewesen zu sein ...
www.taz.de/1/archiv/?dig=2001/08/13/a0090


Kann ich heute nicht einschätzen.
Habe Egon Schultz als Lehrer kennengelernt .Für die Eltern ein ermordetes Kind.
Der Staat hat seinen Tod politisch zeitgemäss eingeordnet....
Die rot geweinten Augen seiner Mutter sahen genauso aus,wie von der Mutter aus Palästina,Israel,Falkland,Biafra,Chile,Syrien......und vielleicht heute in der Ukraine oder Kobane...

seaman


Regina, ABV, Rainman2, eisenringtheo, passport und S51 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#26

RE: als Märtyrer gestorben

in Mythos DDR und Grenze 02.11.2014 03:53
von Schlutup | 4.098 Beiträge
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#27

RE: als Märtyrer gestorben

in Mythos DDR und Grenze 02.11.2014 04:36
von G. Michael (gelöscht)
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Zitat von Gert im Beitrag #4
Märtyrer sind Menschen die sehr viel für ihren Glauben oder ihre Überzeugung leiden bis hin zum eigenen Tode.

Davon waren die meisten Grenzsoldaten weit entfernt, mich eingeschlossen. Wir wurden von einer Partei mit unlauteren Absichten ( höflich ausgedrückt) missbraucht und per Wehrpflichtgesetz an diese Grenze gestellt. Diejenigen, die dabei umkamen, wie auch immer, kann man nicht als Märtyrer bezeichnen, ist eher Berufsrisiko. Im Übrigen sei mal die Frage gestellt : die Grenzsicherung ist in fast jedem Land der Erde eine klassische Polizeiaufgabe und keine militärische Aufgabe. Mit welchem Recht hat diese SED junge Menschen per Wehrpflicht dazu verdonnert, an dieser Grenze zu stehen ? Das war in meinen Augen rechtswidrig. Aber bei den Rechtsverletzungen, die diese Partei auf dem Kerbholz hat, kommt es auf einen mehr oder weniger nun auch nicht mehr an.


Moin, in einem Punkt muß ich widersprechen. Der Grenzsoldat im GWD hatte kein Berufsrisiko im eigentlichen Sinn. Er wurde da hin befohlen und
musste den Kopf hinhalten.
G. M


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#28

RE: als Märtyrer gestorben

in Mythos DDR und Grenze 02.11.2014 05:09
von G. Michael (gelöscht)
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Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #24
Ich versteh das jetzt nicht ganz, da der Weinhold wieder aufgewärmt wird soll das aber nicht heißen das die zwei armen Kerle die man da auf die Lichtung gesetzt hat Märtyrer sind?
Ich glaube eher die waren letztendlich Opfer von paar ganz bösen krassen Schnitzern.


@ Grenzwolf, Märtyrer hin oder her, was ich nicht verstehe, ist die Tatsache für Dein offentsichliches Unverständniss das der Fall Weinhold wieder
aufgewärmt wird. Eigentlich schade, das dieser Fall "abgekühlt" war. Der Weinhold hat ja für den spektualersten Fall der GT gesorgt und sollte nie
in Vergessenheit geraten und nie abkühlen. Geschichte soll bewahrt werden.
6 Vorstrafen wegen insgesamt wohl 54 Straftaten in der DDR, in seinem Wohnort Marl "schwere Körperverletzug" mit Schußwaffe verurteilt vom
Landgericht Essen.Für mich ist er ein Fall für die Sicherungsverwahrung.
Ich werfe Dir nicht Unkenntniss vor, lies dich rein und Du wirst merken, diesen Weinhold sollte man nicht vergessen.
G. M.


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#29

RE: als Märtyrer gestorben

in Mythos DDR und Grenze 02.11.2014 07:32
von Gelöschtes Mitglied
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Hallo Schlutup, das war mir nicht bekannt. Ich bin aber auch nicht sonderlich verwundert. Es ist doch immer so, bis zu einem endgültigen Beweis wird immer alles so dargestellt, wie es am besten in das Programm passt. Das Fatale an so einer Sache ist nur, dass es dem Opfer nichts mehr nützt, wer die Schüsse abgegeben hat. Nutzen hat hier eindeutig nur die Abteilung Propaganda gehabt. In der Haut des Schützen möchte ich nicht gesteckt haben. Entweder war er eiskalt oder es wird ihn lebenslang belasten.

Der Hesselfuchs


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#30

RE: als Märtyrer gestorben

in Mythos DDR und Grenze 02.11.2014 09:58
von damals wars | 12.113 Beiträge

Zitat von Schlutup im Beitrag #26
schon bekannt?

http://www.welt.de/geschichte/article132...r-erschoss.html


Typisch Gossenartikel Springer:
"Der Druck einer Handgranate, gezündet in der engen Röhre von weniger als einem Meter Durchmesser, hätte ihre Lungen zerfetzt."
Gibt es die Spur eines Beweises, das die Grenztruppen im Dienst an der Grenze Handgranaten verwendete?


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#31

RE: als Märtyrer gestorben

in Mythos DDR und Grenze 02.11.2014 13:55
von FRITZE (gelöscht)
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Gibt es die Spur eines Beweises, das die Grenztruppen im Dienst an der Grenze Handgranaten verwendete?

Bei Springer bestimmt !


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#32

RE: als Märtyrer gestorben

in Mythos DDR und Grenze 02.11.2014 14:08
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Vermute mal damals (1962) waren wohl nicht nur Grenzer in Berlin zu Gange, da hätte eventuell schon mal eine Handgranate, aus Versehen natürlich, vor Ort sein können und das ganz ohne Axel Zäsar.


zuletzt bearbeitet 02.11.2014 14:12 | nach oben springen

#33

RE: als Märtyrer gestorben

in Mythos DDR und Grenze 02.11.2014 14:42
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von FRITZE im Beitrag #31
Gibt es die Spur eines Beweises, das die Grenztruppen im Dienst an der Grenze Handgranaten verwendete?

Bei Springer bestimmt !


Wir hatten keine Handgranaten.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#34

RE: als Märtyrer gestorben

in Mythos DDR und Grenze 02.11.2014 17:49
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von S51 im Beitrag #33
Zitat von FRITZE im Beitrag #31
Gibt es die Spur eines Beweises, das die Grenztruppen im Dienst an der Grenze Handgranaten verwendete?

Bei Springer bestimmt !


Wir hatten keine Handgranaten.


Handgranaten kannten wir nicht,es ist auch nie eine Ausbildung erfolgt.
Was sollte man noch alles mitschleppen?
gruß Rei


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#35

RE: als Märtyrer gestorben

in Mythos DDR und Grenze 02.11.2014 18:00
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von rei im Beitrag #34
Zitat von S51 im Beitrag #33
Zitat von FRITZE im Beitrag #31
Gibt es die Spur eines Beweises, das die Grenztruppen im Dienst an der Grenze Handgranaten verwendete?

Bei Springer bestimmt !


Wir hatten keine Handgranaten.


Handgranaten kannten wir nicht,es ist auch nie eine Ausbildung erfolgt.
Was sollte man noch alles mitschleppen?
gruß Rei

Hallo @rei
von 2 x in Tanne haben wir einmal mit Handgranaten geworfen - in der Ausbildung. Ob wir welche in der Grenzkompanie hatten ist mir nicht bekannt.
Ich könnte es mir aber vorstellen, wir als Grenzer waren ja in vorderster Linie und sollten ja den imperialistischen angriffslustigen Gegner aufhalten. Ob wir das geschafft hätten, ist eine andere Frage.

VG Bahndamm 68


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#36

RE: als Märtyrer gestorben

in Mythos DDR und Grenze 02.11.2014 18:06
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Bahndamm 68 im Beitrag #35
Zitat von rei im Beitrag #34
Zitat von S51 im Beitrag #33
Zitat von FRITZE im Beitrag #31
Gibt es die Spur eines Beweises, das die Grenztruppen im Dienst an der Grenze Handgranaten verwendete?

Bei Springer bestimmt !


Wir hatten keine Handgranaten.


Handgranaten kannten wir nicht,es ist auch nie eine Ausbildung erfolgt.
Was sollte man noch alles mitschleppen?
gruß Rei

Hallo @rei
von 2 x in Tanne haben wir einmal mit Handgranaten geworfen - in der Ausbildung. Ob wir welche in der Grenzkompanie hatten ist mir nicht bekannt.
Ich könnte es mir aber vorstellen, wir als Grenzer waren ja in vorderster Linie und sollten ja den imperialistischen angriffslustigen Gegner aufhalten. Ob wir das geschafft hätten, ist eine andere Frage.

VG Bahndamm 68


Hallo!
Alles klar,also 1967 hatten wir keine Ausbildung da ran.Kann natürlich nur von den Hundeführern reden,habe aber auch keine bei den Grenzkompanien gesehen.
Auf Postentürmen,in der Nähe von Grenzübergängen,wurde schon mal eine RGD mit geführt.
Gruß Rei


zuletzt bearbeitet 02.11.2014 19:34 | nach oben springen

#37

RE: als Märtyrer gestorben

in Mythos DDR und Grenze 02.11.2014 18:09
von Hansteiner | 1.404 Beiträge

Sind denn keine Waffen-Uffz. bei uns ?
Die müßten dasdoch eigendlich wissen. In der WK sind mir keine bekannt.
Nur was draußen im Muni-Depot vorhanden war, keine Ahnung.
Aber ich denke schon das da welche gelagert wurden.
Und mit im GD - ein toller Witz !

VG H.



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#38

RE: als Märtyrer gestorben

in Mythos DDR und Grenze 02.11.2014 18:13
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Hansteiner im Beitrag #37
Sind denn keine Waffen-Uffz. bei uns ?
Die müßten dasdoch eigendlich wissen. In der WK sind mir keine bekannt.
Nur was draußen im Muni-Depot vorhanden war, keine Ahnung.
Aber ich denke schon das da welche gelagert wurden.
Und mit im GD - ein toller Witz !

VG H.

Na mit Sicherheit im GD nicht, in der Waffenkammer auch nicht, aber im Muni-Depo, das glaube ich schon eher.
Gesehen oder gehört in der GK habe ich nix.
VG Bahndamm 68


damals wars hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#39

RE: als Märtyrer gestorben

in Mythos DDR und Grenze 02.11.2014 18:48
von Hapedi | 1.870 Beiträge

1970 in Glöwen in der Ausbildung haben wir Handgranaten geworfen . Aber an der Front kenne ich keine . Mag sein in der Waffenkammer in irgend welchen Kisten . Standen ja genug rum

gruß Hapedi



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#40

RE: als Märtyrer gestorben

in Mythos DDR und Grenze 02.11.2014 18:53
von Hansteiner | 1.404 Beiträge

Zum Schießplatz einmal im Halbjahr. Nacht-und Tagschießen immer im Wechsel.
Beim Tagschießen war bei uns immer eine Handgranatenübung dabei, meist bzw. immer mit der RGD-5.

VG H.



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