#41

RE: Ein Kerze ins Fenster stellen für die Brüder und Schwestern im Osten

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 18.10.2014 22:43
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Dandelion im Beitrag #38
Zitat von Bürger der DDR im Beitrag #28
Diese Bestrebungen wurden durch die "Werksführung" negiert, die Jungs wollten sich einen guten Posten in der "Nachfolge" einkaufen....


War das wirklich der Grund? Oder wurde nicht einfach eine jahrzehntelang geübte Praxis weiter fortgesetzt?

Ich erinnere mich an einige Design-Studien aus den frühen 70er Jahren (gut, es war der Trabant und nicht der Wartburg), in denen ein nach damaligen Maßstäben sehr modernes und optisch gefälliges Auto konzipiert wurde. Das leider nie in Serie ging, obwohl es auf den Weltmärkten gewiss eine Chance gehabt hätte. Anders herum ausgedrückt habe ich nie an der Kreativität der Designer und der Kompetenz der Ingenieure in der damaligen DDR gezweifelt - sie durften nur nie, wie sie gekonnt hätten.



Es gab auch in der AWE einige gelungene Entwürfe, leider durften diese nicht weiter verfolgt werden. Nur war die "Politbürobremse" zu diesem Zeitpunkt nicht mehr aktiv, damals haben sich ehemalige "sozialistische" Leiter in das neue System einkaufen wollen....


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#42

RE: Ein Kerze ins Fenster stellen für die Brüder und Schwestern im Osten

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 18.10.2014 22:45
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Dandelion im Beitrag #40
Zitat von Bürger der DDR im Beitrag #37
Gerade das wars, erst mal "platt machen" und den Rest übernehmen....


Klar. Es ist ja auch viel effizienter und billiger, vorhandene Maschinenparks zu demontieren und zu entsorgen und Gebäude abzureißen, als auf der "grünen Wiese" ein neues Werk zu bauen.

Lass doch mal diese unsinnigen Parolen.



So wie das neue Werk im "Gries", mit modernsten Karo und Motorenbau....., laß bitte auch Deine Parolen.....


zuletzt bearbeitet 18.10.2014 22:45 | nach oben springen

#43

RE: Ein Kerze ins Fenster stellen für die Brüder und Schwestern im Osten

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 18.10.2014 22:47
von Moskwitschka (gelöscht)
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Sehen wir es positiv @94 Es ist auch Licht, wenn die Schreiber unterschiedlichen Alters, unterschiedlicher Herkunft usw. usf. ins Gespräch kommen und aufeinander zu gehen. Ich mach jetzt ne Kerze an.

Aber vielleicht kann mir jemand sagen, ob in den neuen Bundesländern noch Kerzen produziert werden ? Von mir aus auch Zündkerzen

LG von der Moskwitschka


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#44

RE: Ein Kerze ins Fenster stellen für die Brüder und Schwestern im Osten

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 18.10.2014 22:52
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Dandelion im Beitrag #24
Zitat von Sicherheitsrisiko im Beitrag #21
Kennst Du da Beispiele? Aus meinem Wohnort kenne ich keines und Betriebe gab es genug.

OK, ein Beispiel: AWE Eisenach
Ich denke, dass wir uns in einem Punkt einig sind: Der bis zur Wende dort produzierte Wartburg hatte nach 89 keine Chance mehr. Weder im Osten noch im Westen oder irgendwo anders; zumindest nicht in Stückzahlen, die eine rentable Produktion ermöglicht hätten. Aber es war nicht nur das Fahrzeug selber, es waren auch die technisch überholten und kostenintensiven Produktionsmethoden, die unter Weltmarktbedingungen einfach nicht mehr konkurrenzfähig waren. Allein der logistische Aufwand, mit dem die in Gotha gefertigten Fahrgestelle ins Werk gebracht wurden, war immens. Und das galt nicht nur für die AWE, sondern für viele andere Betriebe der DDR auch.

Opel gründete bereits 1990 die Opel-AWE-PKW GmbH. Läppische 1,5 Mrd. € wurden im Laufe der Jahre investiert, um eines der weltweit modernsten Werke zu schaffen. Wobei die alten Anlagen bis auf ein paar denkmalgeschützte Reste abgerissen und durch Neubauten ersetzt wurden.

Zugegeben, nur ein Beispiel, wenn auch ein bedeutendes. Im "Kleinen" kenne ich nur ein paar Joint-Ventures mit Teilen des ehemaligen VEB Kraftverkehr, die mein damaliger Arbeitgeber gegründet hat. Wobei es auch hier ähnlich war: Das, was die Ost-Partner an Technik mit ins Gemeinschaftsunternehmen einbrachten, war größtenteils ungeeignet: Ein W50 oder L60 war einem MAN oder Mercedes hoffnungslos unterlegen und musste verkauft werden. Gleiches galt auch für Lagertechnik usw. Die Unternehmen existieren übrigens heute noch: Sie haben sich auf bestimmte Aufgaben in der logistischen Wertschöpfungskette spezialisiert und wurden teilweise umbenannt, um die heutige Funktion auch im Namen deutlich werden zu lassen.

Zitat von Sicherheitsrisiko im Beitrag #21
Wenn die Betriebe dafür größtenteil erhalten geblieben wären hätte man das sicher gerne in Kauf genommen?


Davon bin ich eben nicht überzeugt: Ja, es gab gewiss Unternehmen, die auch unter den geänderten Bedingungen überlebensfähig gewesen wären und die zum Teil verramscht worden sind: Ich habe mehrfach betont, dass die Treuhand teilweise gravierende Fehler gemacht hat. Aber galt diese Konkurrenzfähigkeit wirklich für die Mehrzahl der DDR-Betriebe? Natürlich habe ich 90/91 und auch in den Jahren davor nur einen winzigen Ausschnitt gesehen, aber das dürfte Dir nicht anders ergangen sein. Aber das, was ich gesehen habe, war von echter Wettbewerbsfähigkeit ziemlich weit entfernt.
Aber selbst, wenn es anders gewesen wäre und ein Oligarch Unternehmen einer ganzen Branche in Bausch und Bogen übernommen und weitergeführt hätte: Findest Du Monopole oder Oligopole wirklich gut?

Ich nicht.




rot - genau falsch, Opel hat die neuen Anlagen im "Gries" übernommen, das Stammwerk in der Stadt wurde teilweise platt gemacht. Ein Teil hat die Firma "Mitec" übernommen, ein Teil die Firma "Umformtechnik" (die genaue Firmenbezeichnung kenne ich nicht) und der Rest wurde "geschliffen".


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#45

RE: Ein Kerze ins Fenster stellen für die Brüder und Schwestern im Osten

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 18.10.2014 22:52
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Bürger der DDR im Beitrag #42
So wie das neue Werk im "Gries", mit modernsten Karo und Motorenbau....., laß bitte auch Deine Parolen.....

Sorry, jetzt kann ich Dir nicht mehr folgen. Was meinst Du damit? Und zwar sowohl mit dem "Gries" wie auch mit meinen Parolen??

Edit: "Gries" wurde in der Zwischenzeit erklärt, der lokale Begriff dafür war mir nicht bekannt.


zuletzt bearbeitet 18.10.2014 22:53 | nach oben springen

#46

RE: Ein Kerze ins Fenster stellen für die Brüder und Schwestern im Osten

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 18.10.2014 22:59
von Gelöschtes Mitglied
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@Dandelion , mit der Bezeichnung "Gries" war das neue Werk in Eisenach gemeint, dort war ein großer Teil der Presserei, Karosseriebau und Motorenbau angesiedelt.
In diesem Betriebsteil war modernste Technik vorhanden. Angfefangen von der Zylinderkopffertigung (VW) bis zu den Schweißrobotern im Karosseriebau.

Nach der Liquidation vom Werk, hat Opel den Betriebsteil übernommen, der Motorenbau war eine Enklave von VW auf dem gebiet. Dort lief die fertigung von Zylinderköpfen erst mal weiter, bis die Technik von der firma "REGE" übernommen wurde und ersatzteile für VW produziert wurde. Nach der vertraglichen "Schonzeit" ist die Firma "Rege" mit der Technik in das Gewerbegebiet am "Kindel" umgezogen. Ich hoffe ich habe das richtig beschrieben, bin ja seit 1991 aus dem AWE raus.


zuletzt bearbeitet 18.10.2014 23:00 | nach oben springen

#47

RE: Ein Kerze ins Fenster stellen für die Brüder und Schwestern im Osten

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 18.10.2014 23:04
von Gelöschtes Mitglied
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Ich bin es leid und klinke mich aus. Aber bevor ich zu Bett gehe noch eine kurze Zusammenfassung:

AWE stand vor einer glorreichen Zukunft mit attraktiven Modellen zu moderaten Preisen, die gleichzeitig eine marktübliche Gewinnmarge erwirtschaftet hätten. Aber die bösen Kapitalisten aus Detroit und ihr deutscher Ableger Opel hatten nichts anderes im Sinn, als einen unliebsamen Konkurrenten auszuschalten (meine Interpretation, sorry) und haben deshalb auch die erheblich höheren Kosten für Abriss, Entsorgung, Um- und Neubau in Kauf genommen, um dieses Ziel zu erreichen.

So interpretiere ich Deine Beiträge und insbesondere die Formulierung "platt machen".


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#48

RE: Ein Kerze ins Fenster stellen für die Brüder und Schwestern im Osten

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 18.10.2014 23:06
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Dandelion im Beitrag #47
Ich bin es leid und klinke mich aus. Aber bevor ich zu Bett gehe noch eine kurze Zusammenfassung:

AWE stand vor einer glorreichen Zukunft mit attraktiven Modellen zu moderaten Preisen, die gleichzeitig eine marktübliche Gewinnmarge erwirtschaftet hätten. Aber die bösen Kapitalisten aus Detroit und ihr deutscher Ableger Opel hatten nichts anderes im Sinn, als einen unliebsamen Konkurrenten auszuschalten (meine Interpretation, sorry) und haben deshalb auch die erheblich höheren Kosten für Abriss, Entsorgung, Um- und Neubau in Kauf genommen, um dieses Ziel zu erreichen.

So interpretiere ich Deine Beiträge und insbesondere die Formulierung "platt machen".


Na dann "Gute Nacht"......


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#49

RE: Ein Kerze ins Fenster stellen für die Brüder und Schwestern im Osten

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 18.10.2014 23:07
von Gelöschtes Mitglied
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Kann nur sagen, da von uns, zu DDR-Zeiten, das AWE Werk auch geprüft wurde, nur ein Zuschussgeschäft für den Staat damals! Hätte sich kein Unternehmer leisten können! Da sehr weit weg vom Thema Kerzen u.s.w. lasse ich es!
Grüsse steffen52


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#50

RE: Ein Kerze ins Fenster stellen für die Brüder und Schwestern im Osten

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 18.10.2014 23:11
von Gelöschtes Mitglied
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@Dandelion , Dein gepriesener amerikanischer Konzern hat die "Filetstücken" des Werks übernommen, den Abriß bzw. Umnutzung der restlichen Produktionsstätten, das haben andere besorgt.
Übrigens hat sich dieser Konzern auch bei der Sannierung der Zubringerstraße an der Kostenbeteiligung gesträubt, so das man die Kosten auf die anliegenden Kleingärtner umlegen wollte. Nur so eine Geschichte am Rande für die Kenner der Materie.


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#51

RE: Ein Kerze ins Fenster stellen für die Brüder und Schwestern im Osten

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 18.10.2014 23:19
von 94 | 10.792 Beiträge


Quelle: de.dreamstime.com/-image1410720


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#52

RE: Ein Kerze ins Fenster stellen für die Brüder und Schwestern im Osten

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 18.10.2014 23:21
von FRITZE (gelöscht)
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Da war wohl die Luft zu heiss ! ?


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#53

RE: Ein Kerze ins Fenster stellen für die Brüder und Schwestern im Osten

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 18.10.2014 23:27
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von steffen52 im Beitrag #49
Kann nur sagen, da von uns, zu DDR-Zeiten, das AWE Werk auch geprüft wurde, nur ein Zuschussgeschäft für den Staat damals! Hätte sich kein Unternehmer leisten können! Da sehr weit weg vom Thema Kerzen u.s.w. lasse ich es!
Grüsse steffen52


Nö - wenn Du Zündkerzen mit einbeziehst, nicht

Ich habe es mir überlegt und will doch noch was schreiben: Es stellt sich durchaus die Frage, warum ein urkapitalistisches Unternehmen wie GM freiwillig solche Zusatzkosten übernommen hat: Aus reiner Menschenfreundlichkeit sicher nicht. Zumal auch sehr viele Gemeinden in der Ex-DDR bereit gewesen wären, deutlich mehr als Straßen durch Kleingartenanlagen zu bauen, um so einen potenten Arbeitgeber und Gewerbesteuerzahler an Land ziehen zu können.

Ich habe meinem damaligen Chef, dem geschäftsführenden Gesellschafter eines der großten deutschen Logistik-Unternehmen, eine vergleichbare Frage gestellt: Warum akzeptieren wir als Gründungskapital eines Joint Venture Maschinen und Anlagen des Partners, die absolut nicht passen (W50 vs. MAN) und verscherbelt werden müssen? Seine Antwort war zweiteilig:

1. Ich will vor Ort Menschen haben, die die Sprache der Region sprechen. Die die Menschen dort kennen und deutlich eher akzeptiert werden als ein Wessi.
2. Ich will mir das Know-How der Menschen dort sichern.

Gerade der zweite Teil der Antwort dürfte auch auf Opel zutreffend gewesen sein: In und um Eisenach gab es eine Vielzahl gut ausgebildeter Spezialisten aus dem Bereich Automobilproduktion. OK, mit manchen Fertigungstechniken dürften sie nicht vertraut gewesen sein, aber das Basiswissen war da und der Rest ließ sich lernen.

Ich vermute, dass das mit ausschlaggebend gewesen sein dürfte. Ist aber nur ne Vermutung, solche Fragen habe ich im Rahmen meiner Aufgabe nicht gestellt und entsprechend wurden sie auch nicht beantwortet.

Aber nun soll es gut sein.


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#54

RE: Ein Kerze ins Fenster stellen für die Brüder und Schwestern im Osten

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 18.10.2014 23:50
von Gelöschtes Mitglied
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Nur so am Rande, die Geschichte mit der Zubringerstraße war 10 Jahre nach Produktionsbeginn von Opel in Eisenach.....

Ich denke die Geschichte kennt auch @thomas 48


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#55

RE: Ein Kerze ins Fenster stellen für die Brüder und Schwestern im Osten

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 19.10.2014 01:37
von der glatte | 1.356 Beiträge

Ich beziehe mich auf das Thema Kerze aus dem ersten Beitrag. Stimmt leider nicht mit der Briefmarke, sondern es war eine Vignette die Du dort zeigst. Solche Vignetten ohne eingedruckten Wert, wurden meist für Werbung genutzt. Zudem wie man sehen konnte auch für den Zweck zum Thema. Ein schönes und wertvolles Zeitdokument.

Ich weiß, die Sache mit der Kerze ins Fenster stellen, war gerade im Berliner Raum, kurz nach dem Mauerbau und als man noch über der Grenze Sichtkontakt hatte, ein schöner Brauch. Ein Lichtergruß von der anderen Seite. Ich habe mich schon mit vielen Leuten darüber unterhalten können. Diesen Brauch gab es sogar in Berlin bei der S-Bahn auf den Stellwerken (z. B.Treptow/Neukölln), die noch Sichtkontakt, Dank ihrer Lage hatten. So grüßte man die Freunde, die Kollegen, es war auch eine Art vom stillen Protest gegen das, was da gerade vor dem Fenstern abging (Mauerbau).
Dabei hörte ich auch, dass das auf beiden Seiten der Stadt an der Grenze so war, allerdings hat man solche stillen Aktivitäten auf der Ostseite versucht zu unterdrücken. Meist konnte man es aber nur zähneknirschend hinnehmen, denn verboten war es ja nicht eine Kerze in das Fenster zu stellen. Mit der Zeit der Trennung verlor sich dieser Brauch von Kerzen und beleuchteten Tannenbäumen.

Die Kerze als Lichtsymbol, des Gedenkens und auch als stiller Protest hat schon vieles bewegt!

Ob nun Wahrheit oder Legende, ich erinnere an den für mich wohl alles erklärenden Schlußsatz aus dem Film "Nikolaikirche", gesprochen von Peter Sodann, welcher einen General der Staatssicherheit spielt: "Wir haben mit allem gerechnet, nur nicht mit Kerzen!"

Gruß Reiner


ACRITER ET FIDELITER


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#56

RE: Ein Kerze ins Fenster stellen für die Brüder und Schwestern im Osten

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 19.10.2014 13:00
von Barbara (gelöscht)
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Zitat von Moskwitschka im Beitrag #10
Zitat von DoreHolm im Beitrag #9
Von Kerzen-Aktionen, egal für was, halte ich nicht viel. Die bewirken m.E. rein gar nichts, ebenso die Menschenketten. Die, gegen die man protestiert, schert das sowieso eine Dreck.



Widerspruch - mit Mahnwachen und Kerzen ist im Oktober rund um die Gethsemanekirche im Prenzlauer Berg eine ganze Menge erreicht worden. Es war ein Lichtblick. Und nach den Ausschreitungen am 7. und 8. Oktober 1989 in Berlin haben die Menschen dort mit ihrem Protest nicht nachgelassen und den Magistrat von Berlin "gezwungen" sich mit den Geschehnissen auseinander zu setzen. Nur ein kleiner Puzzlestein in jenen Tagen.

LG von der Moskwitschka





Berlin, Gethsemanekirche, 8.10.2014
.


Lutze hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#57

RE: Ein Kerze ins Fenster stellen für die Brüder und Schwestern im Osten

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 19.10.2014 15:06
von damals wars | 12.113 Beiträge

Brennende Kerzen stellt man ins Fenster, damit die Seelen Verstorbenen den Weg nach Hause finden, dachte ich.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#58

RE: Ein Kerze ins Fenster stellen für die Brüder und Schwestern im Osten

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 19.10.2014 15:26
von Gelöschtes Mitglied
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HAllo der glatte!

Zitat von der glatte im Beitrag #55
.....
Ob nun Wahrheit oder Legende, ich erinnere an den für mich wohl alles erklärenden Schlußsatz aus dem Film "Nikolaikirche", gesprochen von Peter Sodann, welcher einen General der Staatssicherheit spielt: "Wir haben mit allem gerechnet, nur nicht mit Kerzen!"
Gruß Reiner

Genau das unterschwellige "egal" ist die Krux bei "Rückblicken" jedweder Art.

Schöne Grüße,
Eckhard


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#59

RE: Ein Kerze ins Fenster stellen für die Brüder und Schwestern im Osten

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 19.10.2014 17:25
von Barbara (gelöscht)
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Zitat von damals wars im Beitrag #57
Brennende Kerzen stellt man ins Fenster, damit die Seelen Verstorbenen den Weg nach Hause finden, dachte ich.




Siehste, das hast du nun was gelernt :-)


zuletzt bearbeitet 19.10.2014 18:11 | nach oben springen

#60

RE: Ein Kerze ins Fenster stellen für die Brüder und Schwestern im Osten

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 19.10.2014 17:29
von Barbara (gelöscht)
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Zitat von der glatte im Beitrag #55


Ob nun Wahrheit oder Legende, ich erinnere an den für mich wohl alles erklärenden Schlußsatz aus dem Film "Nikolaikirche", gesprochen von Peter Sodann, welcher einen General der Staatssicherheit spielt: "Wir haben mit allem gerechnet, nur nicht mit Kerzen!"

Gruß Reiner



So genau hat es der Herr Sindermann wohl ausgedrückt:


„Wir hatten alles geplant. Wir waren auf alles vorbereitet. Nur nicht auf Kerzen und Gebete.“


Quelle: der folgenden Link - "Stiftung friedliche Revolution" - sowie geschätzte 73 andere im Netz:
http://www.stiftung-fr.de/Keine-Gewalt.8.0.html


Da hatte der Herr Sindermann auch was gelernt :-)
.


Lutze und 94 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 19.10.2014 17:29 | nach oben springen



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