#21

RE: Gedanken eines DDR-Bürgers zum Tag der deutschen Einheit

in Leben in der DDR 06.10.2014 18:06
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von schnatterinchen im Beitrag #20
Tja seaman , das ist ja gerade die Krux, wenn deine Genossen das einer Mehrzahl der DDR Bürger ermöglicht hätten, könntest du vielleicht heute noch für Mielke spionieren.


Contenance bitte!
Und kein Unfug schnattern!
Nun wieder zum Thema!

seaman


Alfred hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 06.10.2014 18:08 | nach oben springen

#22

RE: Gedanken eines DDR-Bürgers zum Tag der deutschen Einheit

in Leben in der DDR 06.10.2014 18:46
von schnatterinchen (gelöscht)
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Ay, ay, Käpt‘n.


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#23

RE: Gedanken eines DDR-Bürgers zum Tag der deutschen Einheit

in Leben in der DDR 06.10.2014 18:50
von damals wars | 12.204 Beiträge

Erzähl doch mal Schnattchen, für wen hast Du den spioniert. Du hälst Dich doch nicht zufällig so bedeckt.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#24

RE: Gedanken eines DDR-Bürgers zum Tag der deutschen Einheit

in Leben in der DDR 06.10.2014 18:55
von schnatterinchen (gelöscht)
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Hubert, ich war doch ein vollkommen entrechteter Zoni, durfte zeitweise nicht mal meinen Kreis verlassen.


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#25

RE: Gedanken eines DDR-Bürgers zum Tag der deutschen Einheit

in Leben in der DDR 06.10.2014 18:56
von Gelöschtes Mitglied
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Ohne dass ich @Schuddelkind zu nahe treten möchte, mein Einwand bezog sich auf das Einstellen eines Zitats, das von ihm mit "Feuer frei..." unterschrieben wurde, ist das die neue Diskussionskultur?

Andersherum gefragt, was beabsichtigt der Eröffner des Threads damit?

Das sollte ungeachtet der Person auch einmal erfragt werden dürfen, bevor User die eigentlich interessante Frage für sich vereinnahmen...

VG Klaus


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#26

RE: Gedanken eines DDR-Bürgers zum Tag der deutschen Einheit

in Leben in der DDR 06.10.2014 18:56
von Kurt | 933 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #23
Erzähl doch mal Schnattchen, für wen hast Du den spioniert. Du hälst Dich doch nicht zufällig so bedeckt.


Das halte ich für ausgeschlossen. Der englische Begriff "INTELLIGENCE" sagt doch schon aus, was man in dem Job benötigt.


seaman, passport und Uleu haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#27

RE: Gedanken eines DDR-Bürgers zum Tag der deutschen Einheit

in Leben in der DDR 06.10.2014 18:59
von schnatterinchen (gelöscht)
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Kurti , das war ja jetzt ein Witz in der Tüte. Wenn ich mich an die Hilfsspione der Stasi in Leipzig erinnere , die an der Strassenbahnhaltestelle in ihren Dederonbeutel gequatscht haben.


Hapedi und Gert haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 06.10.2014 19:01 | nach oben springen

#28

RE: Gedanken eines DDR-Bürgers zum Tag der deutschen Einheit

in Leben in der DDR 06.10.2014 19:20
von Grenzverletzerin | 1.182 Beiträge

Zitat von schnatterinchen im Beitrag #27
Kurti , das war ja jetzt ein Witz in der Tüte. Wenn ich mich an die Hilfsspione der Stasi in Leipzig erinnere , die an der Strassenbahnhaltestelle in ihren Dederonbeutel gequatscht haben.



Haha Schnattchen, das erinnert mich an Sonnenallee...der 'Topspion' der eine LP von 'Käthe Busch' suchte und in den Dederonbeutel sprach...


Unter Chemikern funktioniert die Evolution noch: Dumme Experimentierer werden natürlicherweise und rasch eliminiert.

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#29

RE: Gedanken eines DDR-Bürgers zum Tag der deutschen Einheit

in Leben in der DDR 06.10.2014 19:26
von Schuddelkind | 3.516 Beiträge

Zitat von Hufklaus im Beitrag #25
Ohne dass ich @Schuddelkind zu nahe treten möchte, mein Einwand bezog sich auf das Einstellen eines Zitats, das von ihm mit "Feuer frei..." unterschrieben wurde, ist das die neue Diskussionskultur?

Andersherum gefragt, was beabsichtigt der Eröffner des Threads damit?

Das sollte ungeachtet der Person auch einmal erfragt werden dürfen, bevor User die eigentlich interessante Frage für sich vereinnahmen...

VG Klaus


Hallo Klaus,
ich finde der Artikel hat was, zumal der Autor selbst in der DDR gelebt hat und man ihm somit nicht vorwerfen kann, er wüßte nicht, wovon er redet. Auch wenn ich nicht ihm zu 100% zustimme, so hat er doch viele Sachen einfach auf den Punkt gebracht. Und "Feuer frei" deshalb, weil es hier ja eigentlich egal ist, was man schreibt oder postet, irgendeiner findet sich immer, der den Thread zerballert.........und diese Disskusionskultur bildet sich hier ganz von alleine .


Intellektuelle spielen Telecaster
andyman hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#30

RE: Gedanken eines DDR-Bürgers zum Tag der deutschen Einheit

in Leben in der DDR 06.10.2014 19:32
von schnatterinchen (gelöscht)
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Zitat von Grenzverletzerin im Beitrag #28
Zitat von schnatterinchen im Beitrag #27
Kurti , das war ja jetzt ein Witz in der Tüte. Wenn ich mich an die Hilfsspione der Stasi in Leipzig erinnere , die an der Strassenbahnhaltestelle in ihren Dederonbeutel gequatscht haben.



Haha Schnattchen, das erinnert mich an Sonnenallee...der 'Topspion' der eine LP von 'Käthe Busch' suchte und in den Dederonbeutel sprach...



....war kein Film , war echt. Gibts ein Lied von BAB. Habe ich aber im Web nicht gefunden. Deshalb das hier nur für Dich.


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#31

RE: Gedanken eines DDR-Bürgers zum Tag der deutschen Einheit

in Leben in der DDR 06.10.2014 19:41
von Elch78 | 501 Beiträge

Mal was Prinzipielles:
Vielleicht sollten neben dem "Bedanken"-Button hier noch weitere Möglichkeiten der kurzen Meinungsäußerung installiert werden!

Wie wäre es mit: "Bitte zurück zum Thema!" und
"Bitte keine überlangen Zitate verwenden!" bzw. "Bitte überlange Zitate vor Verwendung einkürzen!",
"Bitte weiteren Austausch per PN!"

Vielleicht könnten wir so die Schreibkultur mancher User zu unser aller Zufriedenheit optimieren.
Vorschlag ist ernst gemeint!

Elch


"Es gibt immer drei Wahrheiten: eine, die Du siehst, eine, die ich sehe und eine, die wir beide nicht sehen"
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#32

RE: Gedanken eines DDR-Bürgers zum Tag der deutschen Einheit

in Leben in der DDR 06.10.2014 19:41
von RudiEK89 | 1.951 Beiträge

Zitat von schnatterinchen im Beitrag #27
Kurti , das war ja jetzt ein Witz in der Tüte. Wenn ich mich an die Hilfsspione der Stasi in Leipzig erinnere , die an der Strassenbahnhaltestelle in ihren Dederonbeutel gequatscht haben.

Das kann aber auch die Polizei (ehemals 1U) gewesen sein.


März 1986 - Herbst 1986 Uffz. Schule Perleberg, GAR5. Glöwen
Herbst 1986 - Februar 1989 GR Heiligenstadt I. GB Klettenberg, 3. GK Silkerode
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#33

RE: Gedanken eines DDR-Bürgers zum Tag der deutschen Einheit

in Leben in der DDR 06.10.2014 20:18
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Schuddelkind im Beitrag #29
Zitat von Hufklaus im Beitrag #25
Ohne dass ich @Schuddelkind zu nahe treten möchte, mein Einwand bezog sich auf das Einstellen eines Zitats, das von ihm mit "Feuer frei..." unterschrieben wurde, ist das die neue Diskussionskultur?

Andersherum gefragt, was beabsichtigt der Eröffner des Threads damit?

Das sollte ungeachtet der Person auch einmal erfragt werden dürfen, bevor User die eigentlich interessante Frage für sich vereinnahmen...

VG Klaus


Hallo Klaus,
ich finde der Artikel hat was, zumal der Autor selbst in der DDR gelebt hat und man ihm somit nicht vorwerfen kann, er wüßte nicht, wovon er redet. Auch wenn ich nicht ihm zu 100% zustimme, so hat er doch viele Sachen einfach auf den Punkt gebracht. Und "Feuer frei" deshalb, weil es hier ja eigentlich egal ist, was man schreibt oder postet, irgendeiner findet sich immer, der den Thread zerballert.........und diese Disskusionskultur bildet sich hier ganz von alleine .



Okay, @Schuddelkind , ich habe Dich verstanden, und will auch nicht kneifen, da ich in der DDR aufgewachsen bin.

Als im Jahre 1959 Geborener hatte ich die Lebensstationen Kinderkrippe, Kindergarten usw. durchlaufen. Mit liebevoller Zuwendung der beteiligten Personen.
Mein leiblicher Vater war drei Monate vor meiner Geburt plötzlich verstorben, so dass meine Mutter mit drei Kindern, meine Schwester war drei, mein Bruder acht Jahre älter als ich, allein für uns verantwortlich war.
Wegen des plötzlichen Todes meines Vaters haben sich befreundete Familien in unserem Mietshaus schon damals uneigennützig uns Kindern zugewandt, was mich für mein Leben prägen sollte.
Zwei Jahre nach meiner Geburt erkrankte meine Mutter an Tuberkulose, sie kam für über ein Jahr in Krankenhäuser und Heilstätten, die es damals gottlob in der DDR gab, wir Kinder lebten in jener Zeit bei eigentlich fremden Leuten, getrennt, wurden aber mit menschlicher Wärme betreut.
Noch heute denke ich an meine liebe Tante Giese, die mich geliebt hat, wie ihren Enkel und von der ich Abschied nehmen musste in der Uniform der GT der DDR im Jahre 1978.
Meine Mutter hatte zwischenzeitlich erneut geheiratet, mein Stiefvater war Invalide des 2. WK und war ideologisch der Neuapostolischen Kirche verfallen, in die unsere ganze Familie gezwungen hatte.
Somit wurde es für uns Kinder schwerer, wir lebten in der DDR, nicht von der DDR. Mein Bruder ging von zu Hause fort, machte ein gutes Abi und wurde in Güstrow Lehrer.
Meine Schwester hatte sich dem Willen des Gläubigen angebiedert und lebt noch heute in Sachsen-Anhalt in alsbaldigem Ruhestand, soll heißen, sie lebt von einer Krankschreibung zur anderen...
Und ich? Ich wurde 3 Jahre Soldat der GT in Glöwen, ganz in der Nähe meiner Heimat, das hat jedoch niemanden interessiert.
Danach war ich 6 Jahre in Magdeburg zum Studium, wir hatten wenig Geld, deshalb machte ich einmal im Monat eine Woche Schicht täglich von 16:00 Uhr bis 06:00 Uhr für 400 Ostmark, die wir sparten.
1986 kam ich durch Bitten der damaligen Führung unseres Krankenhauses zurück in die Heimat, bezog mit meiner Frau eine zugige, nässedurchlässige und, wie sich später herausstellte verwanzte Wohnung im 4. Stock eines heruntergekommenen Mietshauses.

Wenn Kohlen geliefert wurden, nur samstags, wenn ich frei hatte, wurden 40 Zentner Kohlen in den Keller geschippt, zweimal in der Heizperiode...


Hier höre ich mal auf... Also, ich bin in der DDR aufgewachsen, bis ich 30 Jahre alt war, und hatte trotz aller Umstände ein glückliches Leben, bis dahin.
Das verdanke ich jedoch nicht dem Staat DDR, sondern den Menschen, die es einfach gut mit mir meinten, mit Grund.
Und jetzt kommts: Ich verachte das Staatsgefüge "DDR" deshalb so vehement, weil es seine "Werktätigen", "Bauern" und auch die Angehörigen der bewaffneten Organe jahrzehntelang so bewusst betrogen hat, belogen, beschissen, einfach betrogen um ihre Lebensleistung.

Kurzum ich wuchs nicht durch die DDR auf, sondern naturgemäß in ihr, das muss aber heute kein Grund sein, sie zu lieben.
Ich bin diesem glücklicherweise untergegangenem Schurkenstaat nichts schuldig!

VG Klaus


Schuddelkind, Altmark01, Grenzverletzerin, silberfuchs60, Hapedi, andyman, polsam, glasi und Gert haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#34

RE: Gedanken eines DDR-Bürgers zum Tag der deutschen Einheit

in Leben in der DDR 06.10.2014 20:34
von Schuddelkind | 3.516 Beiträge

@Hufklaus , sehe ich das falsch, dass du nichts desto trotz, also die DDR als Staatsmacht mal außen vorlassend, eine Schöne Erinnerung an die "DDR" hast, sie Teil deines Lebens ist?


Intellektuelle spielen Telecaster
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#35

RE: Gedanken eines DDR-Bürgers zum Tag der deutschen Einheit

in Leben in der DDR 06.10.2014 20:34
von Hapedi | 1.885 Beiträge

Zitat von Hufklaus im Beitrag #33
Zitat von Schuddelkind im Beitrag #29
Zitat von Hufklaus im Beitrag #25
Ohne dass ich @Schuddelkind zu nahe treten möchte, mein Einwand bezog sich auf das Einstellen eines Zitats, das von ihm mit "Feuer frei..." unterschrieben wurde, ist das die neue Diskussionskultur?

Andersherum gefragt, was beabsichtigt der Eröffner des Threads damit?

Das sollte ungeachtet der Person auch einmal erfragt werden dürfen, bevor User die eigentlich interessante Frage für sich vereinnahmen...

VG Klaus


Hallo Klaus,
ich finde der Artikel hat was, zumal der Autor selbst in der DDR gelebt hat und man ihm somit nicht vorwerfen kann, er wüßte nicht, wovon er redet. Auch wenn ich nicht ihm zu 100% zustimme, so hat er doch viele Sachen einfach auf den Punkt gebracht. Und "Feuer frei" deshalb, weil es hier ja eigentlich egal ist, was man schreibt oder postet, irgendeiner findet sich immer, der den Thread zerballert.........und diese Disskusionskultur bildet sich hier ganz von alleine .



Okay, @Schuddelkind , ich habe Dich verstanden, und will auch nicht kneifen, da ich in der DDR aufgewachsen bin.

Als im Jahre 1959 Geborener hatte ich die Lebensstationen Kinderkrippe, Kindergarten usw. durchlaufen. Mit liebevoller Zuwendung der beteiligten Personen.
Mein leiblicher Vater war drei Monate vor meiner Geburt plötzlich verstorben, so dass meine Mutter mit drei Kindern, meine Schwester war drei, mein Bruder acht Jahre älter als ich, allein für uns verantwortlich war.
Wegen des plötzlichen Todes meines Vaters haben sich befreundete Familien in unserem Mietshaus schon damals uneigennützig uns Kindern zugewandt, was mich für mein Leben prägen sollte.
Zwei Jahre nach meiner Geburt erkrankte meine Mutter an Tuberkulose, sie kam für über ein Jahr in Krankenhäuser und Heilstätten, die es damals gottlob in der DDR gab, wir Kinder lebten in jener Zeit bei eigentlich fremden Leuten, getrennt, wurden aber mit menschlicher Wärme betreut.
Noch heute denke ich an meine liebe Tante Giese, die mich geliebt hat, wie ihren Enkel und von der ich Abschied nehmen musste in der Uniform der GT der DDR im Jahre 1978.
Meine Mutter hatte zwischenzeitlich erneut geheiratet, mein Stiefvater war Invalide des 2. WK und war ideologisch der Neuapostolischen Kirche verfallen, in die unsere ganze Familie gezwungen hatte.
Somit wurde es für uns Kinder schwerer, wir lebten in der DDR, nicht von der DDR. Mein Bruder ging von zu Hause fort, machte ein gutes Abi und wurde in Güstrow Lehrer.
Meine Schwester hatte sich dem Willen des Gläubigen angebiedert und lebt noch heute in Sachsen-Anhalt in alsbaldigem Ruhestand, soll heißen, sie lebt von einer Krankschreibung zur anderen...
Und ich? Ich wurde 3 Jahre Soldat der GT in Glöwen, ganz in der Nähe meiner Heimat, das hat jedoch niemanden interessiert.
Danach war ich 6 Jahre in Magdeburg zum Studium, wir hatten wenig Geld, deshalb machte ich einmal im Monat eine Woche Schicht täglich von 16:00 Uhr bis 06:00 Uhr für 400 Ostmark, die wir sparten.
1986 kam ich durch Bitten der damaligen Führung unseres Krankenhauses zurück in die Heimat, bezog mit meiner Frau eine zugige, nässedurchlässige und, wie sich später herausstellte verwanzte Wohnung im 4. Stock eines heruntergekommenen Mietshauses.

Wenn Kohlen geliefert wurden, nur samstags, wenn ich frei hatte, wurden 40 Zentner Kohlen in den Keller geschippt, zweimal in der Heizperiode...


Hier höre ich mal auf... Also, ich bin in der DDR aufgewachsen, bis ich 30 Jahre alt war, und hatte trotz aller Umstände ein glückliches Leben, bis dahin.
Das verdanke ich jedoch nicht dem Staat DDR, sondern den Menschen, die es einfach gut mit mir meinten, mit Grund.
Und jetzt kommts: Ich verachte das Staatsgefüge "DDR" deshalb so vehement, weil es seine "Werktätigen", "Bauern" und auch die Angehörigen der bewaffneten Organe jahrzehntelang so bewusst betrogen hat, belogen, beschissen, einfach betrogen um ihre Lebensleistung.

Kurzum ich wuchs nicht durch die DDR auf, sondern naturgemäß in ihr, das muss aber heute kein Grund sein, sie zu lieben.
Ich bin diesem glücklicherweise untergegangenem Schurkenstaat nichts schuldig!
VG Klaus



Danke Klaus , sehr , sehr lehrreich



gruß Hapedi



zuletzt bearbeitet 06.10.2014 20:36 | nach oben springen

#36

RE: Gedanken eines DDR-Bürgers zum Tag der deutschen Einheit

in Leben in der DDR 06.10.2014 20:38
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Schuddelkind im Beitrag #34
@Hufklaus , sehe ich das falsch, dass du nichts desto trotz, also die DDR als Staatsmacht mal außen vorlassend, eine Schöne Erinnerung an die "DDR" hast, sie Teil deines Lebens ist?


Es bleibt eine schöne Erinnerung an meine Kindheit und Jugend, die ich zu jener Zeit in der DDR verbracht habe, deren Erinnerungswert aber darin besteht, mich an liebe Menschen zu erinnern, an Orte und Straßen, die es heute noch gibt, und zwar saniert, lebenswert.

VG Klaus


Hapedi, Schuddelkind, Altmark01, polsam, Gert und Arnstädter haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#37

RE: Gedanken eines DDR-Bürgers zum Tag der deutschen Einheit

in Leben in der DDR 06.10.2014 21:12
von Grenzverletzerin | 1.182 Beiträge

Lieber @Hufklaus, ein sehr guter Beitrag, der mich berührt hat. Von solchen Beiträgen können wir nur profitieren. Jeder hat seine Geschichte, weshalb wir so sind - wie wir sind....warum wir denken - wie wir denken...und man soll die Menschen lassen...das ist Toleranz.

Und da der Aufhänger dieses Threads....Gedanken zur deutschen Einheit...beinhaltet....ich bin so froh, dass es dazu gekommen ist Die, die wir beide Systeme kennenlernen durften., sollten auch das Recht haben...die Systeme zu vergleichen ...mit allem Für und Wider!!


Unter Chemikern funktioniert die Evolution noch: Dumme Experimentierer werden natürlicherweise und rasch eliminiert.

Altmark01, seaman, Hapedi, polsam, Gert und DoreHolm haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#38

RE: Gedanken eines DDR-Bürgers zum Tag der deutschen Einheit

in Leben in der DDR 06.10.2014 21:16
von Altmark01 | 1.166 Beiträge

Zitat von Grenzverletzerin im Beitrag #37
Lieber @Hufklaus, ein sehr guter Beitrag, der mich berührt hat. Von solchen Beiträgen können wir nur profitieren. Jeder hat seine Geschichte, weshalb wir so sind - wie wir sind....warum wir denken - wie wir denken...und man soll die Menschen lassen...das ist Toleranz.

Und da der Aufhänger dieses Threads....Gedanken zur deutschen Einheit...beinhaltet....ich bin so froh, dass es dazu gekommen ist Die, die wir beide Systeme kennenlernen durften., sollten auch das Recht haben...die Systeme zu vergleichen ...mit allem Für und Wider!!


Besser kann man es wohl kaum ausdrücken, danke @Grenzverletzerin


02.89 - 04.89 GAR 40 / 05.89 - 01.90 GR 34
Grenzverletzerin, polsam und Gert haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#39

RE: Gedanken eines DDR-Bürgers zum Tag der deutschen Einheit

in Leben in der DDR 06.10.2014 21:23
von Gelöschtes Mitglied
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Vielleicht empfindet es mancher (gegenwärtig nicht schreibfähiger) User als aufdringlich, ich gehe davon aus, dass jeder von uns seine ganz eigene Geschichte hat. Demzufolge bleibt mein Beitrag nur als eine Schilderung stehen!

Als Nachsatz würde ich gern noch schreiben, dass aus den Zeiten der "DDR" eine verlässliche Grundeigenschaft der Menschen bestehen blieb, die auch von unseren westdeutschen Mitbürgern gern angenommen wurde: Die menschliche Solidarität.

Als zu messendes Beispiel suche man mal nach Hochwasserthemen...!

Allen eine gute Nacht, und schön, das es Euch und dieses Forum gibt!

VG Klaus


Altmark01, Grenzverletzerin, Schuddelkind, Hapedi, andyman, polsam und Gert haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#40

RE: Gedanken eines DDR-Bürgers zum Tag der deutschen Einheit

in Leben in der DDR 06.10.2014 21:52
von Uleu | 528 Beiträge

Der " Tag der deutschen Einheit " bewegt mich eigentlich nicht. Habe die Ereignisse um 1989 auch nur aus weiter Entfernung gelesen.
Ich habe den arbeitsfreien Tag am 03.10. gerne angenommen, aber meine Heimat ist die DDR, und darauf werde ich morgen mit einem Glas Nordhäuser Doppelkorn anstossen ...


" Die geheime Aufklärung ist ein Dienst, der nur Herren vorbehalten ist " ( Oberst Nicolai, Leiter der dt. Militäraufklärung im 1. WK )
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