#141

RE: Zug in die Freiheit

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 09.10.2014 17:07
von Pit 59 | 10.131 Beiträge

Rainer, es gab sie auch wenn ich sagen muss es waren sehr wenige,also mit Sicherheit nicht in der Mehrheit,da haste Recht.
Ich bin in den letzten Jahren am besten mit ausländischen Ärzten zurecht gekommen,hier vor allem Slowaken.Was auf der Lampe,Menschlich uns gegenüber und dem Patienten.


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#142

RE: Zug in die Freiheit

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 09.10.2014 17:52
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #135
Es gab aber auch andere Nebenverdienstmöglichkeiten, so erklärte mir mal ein Fahrer, das sie auf dem Dorf sozusagen im Nebenerwerb Tabak anbauten und selber trockneten, was geradezu vergoldet wurde.




...ja, @damals wars , Nebenverdienstmöglichketen gab es. Leider auch viel Mißbrauch damit. Besonders was die s. g. Feierabendbrigaden anbelangte. Da wurde geklotzt ohne Ende, bei privaten Auftraggebern wenn`s ging noch gegen D- Mark west. Und die Mehrzahl dieser Typen hing dann nächsten Tag auf Arbeit durch oder hatte von vorn herein schon irgendeinen Drückebergerposten. Andere mußten ihre Arbeit mitmachen.
War ja auch in geweisser Form staatlich legalisiert bzw. wurde kompromißlos geduldet. Vermutlich als "Anweisung von oben"...

Auch das konnte nicht gut gehen, hat die ehem. DDR langsam aber sicher, schleichend ruiniert...

Eins von diesen vielen Mosaiksteinchen, die schließlich zum wirtschaftlichen und kurz darauf zum zwandgsläufig folgenden politischen Ruin geführt haben...


josy95

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Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

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zuletzt bearbeitet 09.10.2014 17:54 | nach oben springen

#143

RE: Zug in die Freiheit

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 09.10.2014 18:15
von linamax | 2.018 Beiträge

Zitat von josy95 im Beitrag #142
Zitat von damals wars im Beitrag #135
Es gab aber auch andere Nebenverdienstmöglichkeiten, so erklärte mir mal ein Fahrer, das sie auf dem Dorf sozusagen im Nebenerwerb Tabak anbauten und selber trockneten, was geradezu vergoldet wurde.




...ja, @damals wars , Nebenverdienstmöglichketen gab es. Leider auch viel Mißbrauch damit. Besonders was die s. g. Feierabendbrigaden anbelangte. Da wurde geklotzt ohne Ende, bei privaten Auftraggebern wenn`s ging noch gegen D- Mark west. Und die Mehrzahl dieser Typen hing dann nächsten Tag auf Arbeit durch oder hatte von vorn herein schon irgendeinen Drückebergerposten. Andere mußten ihre Arbeit mitmachen.
War ja auch in geweisser Form staatlich legalisiert bzw. wurde kompromißlos geduldet. Vermutlich als "Anweisung von oben"...

Auch das konnte nicht gut gehen, hat die ehem. DDR langsam aber sicher, schleichend ruiniert...

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Hallo josy95
Das sage mal den DDR Schreiern die sagen immer noch , daß es die bösen Kapitalisten aus den Westen waren .


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#144

RE: Zug in die Freiheit

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 09.10.2014 18:34
von Rostocker | 7.719 Beiträge

Zitat von linamax im Beitrag #143
Zitat von josy95 im Beitrag #142
Zitat von damals wars im Beitrag #135
Es gab aber auch andere Nebenverdienstmöglichkeiten, so erklärte mir mal ein Fahrer, das sie auf dem Dorf sozusagen im Nebenerwerb Tabak anbauten und selber trockneten, was geradezu vergoldet wurde.




...ja, @damals wars , Nebenverdienstmöglichketen gab es. Leider auch viel Mißbrauch damit. Besonders was die s. g. Feierabendbrigaden anbelangte. Da wurde geklotzt ohne Ende, bei privaten Auftraggebern wenn`s ging noch gegen D- Mark west. Und die Mehrzahl dieser Typen hing dann nächsten Tag auf Arbeit durch oder hatte von vorn herein schon irgendeinen Drückebergerposten. Andere mußten ihre Arbeit mitmachen.
War ja auch in geweisser Form staatlich legalisiert bzw. wurde kompromißlos geduldet. Vermutlich als "Anweisung von oben"...

Auch das konnte nicht gut gehen, hat die ehem. DDR langsam aber sicher, schleichend ruiniert...

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Hallo josy95
Das sage mal den DDR Schreiern die sagen immer noch , daß es die bösen Kapitalisten aus den Westen waren .


Was hat das nun mit den bösen Kapitalisten aus dem Westen zu tun Solche Leute haben sich im Prinzip nur selber den Ast abgesägt auf denen sie saßen.Aber sie waren später die größten Schreier.


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#145

RE: Zug in die Freiheit

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 09.10.2014 18:41
von Gelöschtes Mitglied
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Ich weiß nicht was man zu einigen Dingen hier noch schreiben soll! Wollen es Einige nicht verstehen oder bewusst nicht( So unter dem Motto, was nicht sein darf, das kann nicht sein)! Die DDR ist moralisch und auch finanztechnisch am Ende gewesen, da beißt die Maus keinen Faden ab! Wer etwas anderes behauptet , der weiß es nicht besser! Ich habe es erlebt bis 1988, nur schön geschriebene Zahlern und plus für die Wirtschaft der DDR, nach oben gemeldet! Weil keiner einen Ar.... in der Hose gehabt hat, von den Bezirkssekretären mal die Wahrheit zu sagen und das über viele Jahre! So wurde gewurschtelt bis es nicht mehr ging! Nur auf Verschleiß und da ist natürlich mal Ende! Bei Zahlen kann man alles schön schreiben, bei der Bevölkerung geht es eben nur eine bestimmte Weile! Auch manchmal Jahre!
Grüsse steffen52


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zuletzt bearbeitet 09.10.2014 18:42 | nach oben springen

#146

RE: Zug in die Freiheit

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 09.10.2014 19:04
von linamax | 2.018 Beiträge

Zitat von Rostocker im Beitrag #144
Zitat von linamax im Beitrag #143
Zitat von josy95 im Beitrag #142
Zitat von damals wars im Beitrag #135
Es gab aber auch andere Nebenverdienstmöglichkeiten, so erklärte mir mal ein Fahrer, das sie auf dem Dorf sozusagen im Nebenerwerb Tabak anbauten und selber trockneten, was geradezu vergoldet wurde.




...ja, @damals wars , Nebenverdienstmöglichketen gab es. Leider auch viel Mißbrauch damit. Besonders was die s. g. Feierabendbrigaden anbelangte. Da wurde geklotzt ohne Ende, bei privaten Auftraggebern wenn`s ging noch gegen D- Mark west. Und die Mehrzahl dieser Typen hing dann nächsten Tag auf Arbeit durch oder hatte von vorn herein schon irgendeinen Drückebergerposten. Andere mußten ihre Arbeit mitmachen.
War ja auch in geweisser Form staatlich legalisiert bzw. wurde kompromißlos geduldet. Vermutlich als "Anweisung von oben"...

Auch das konnte nicht gut gehen, hat die ehem. DDR langsam aber sicher, schleichend ruiniert...

Eins von diesen vielen Mosaiksteinchen, die schließlich zum wirtschaftlichen und kurz darauf zum zwandgsläufig folgenden politischen Ruin geführt haben...


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Hallo josy95
Das sage mal den DDR Schreiern die sagen immer noch , daß es die bösen Kapitalisten aus den Westen waren .


Was hat das nun mit den bösen Kapitalisten aus dem Westen zu tun Solche Leute haben sich im Prinzip nur selber den Ast abgesägt auf denen sie saßen.Aber sie waren später die größten Schreier.

Oh Rostocker Oh Rostocker


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#147

RE: Zug in die Freiheit

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 09.10.2014 19:30
von Rüganer (gelöscht)
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Zitat von josy95 im Beitrag #142

...ja, @damals wars , Nebenverdienstmöglichketen gab es. Leider auch viel Mißbrauch damit. Besonders was die s. g. Feierabendbrigaden anbelangte. Da wurde geklotzt ohne Ende, bei privaten Auftraggebern wenn`s ging noch gegen D- Mark west. Und die Mehrzahl dieser Typen hing dann nächsten Tag auf Arbeit durch oder hatte von vorn herein schon irgendeinen Drückebergerposten. Andere mußten ihre Arbeit mitmachen.
War ja auch in geweisser Form staatlich legalisiert bzw. wurde kompromißlos geduldet. Vermutlich als "Anweisung von oben"...

Auch das konnte nicht gut gehen, hat die ehem. DDR langsam aber sicher, schleichend ruiniert...

Eins von diesen vielen Mosaiksteinchen, die schließlich zum wirtschaftlichen und kurz darauf zum zwandgsläufig folgenden politischen Ruin geführt haben...


josy95

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Nein, Josy95, da siehst Du nur die eine Seite der Medaille und zwar die, die menschlich ist....
Wenn die Möglichkeiten da sind, unter Umständen sogar gegen Westknete zu scharwerkeln, welcher Idiot würde da nein sagen? Und wenn dir dann in der Firma, in der du eigentlich arbeitest, nichts passiert, weil du dann montags durchhängst, ja dass liegt doch nicht an den Feierabendbrigaden.
Und war der Häuslebauer nicht froh, dass der sein Eigenheim hochgezogen bekam? Wer hätte es ihm denn hochziehen sollen, wenn nicht diese Feierabendbrigaden?
Josy, diese Apparatschiks, die den Laden nicht beherrschten, die das Leistungsprinzip nicht durchsetzen konnten, diese Beschneidung jeglicher privater Unternehmertätigkeit, die eben nicht zuließ, dass private Baubetriebe entstanden und arbeiten konnten, fehlende Bilanzanteile für Material, sei es nun Steine oder Kalk oder Zement oder Pappe, von Bauholz ganz zu schweigen. Hier lagen doch die Ursachen und hier hat sich die so hochgelobte DDR in den Ruin gewirtschaftet. Ich schrieb es sinngemäß schon mal: Privat geht vor Katastrophe, dies war im Harz so, im Erzgebirge, an der Küste, in der Börde... vielleicht nicht in Berlin, da wurde ja genug hineingepumpt.. Und somit hat jeder abgezweigt, geschachert und geschoben, wo es nur ging. Und wer es nicht tat, der wohnte im Neubaublock und brauchte nichts. Alle anderen waren in Bewegung. Uns seltsamerweise sind die, die damals in Bewegung waren, meistens heute auch noch erfolgreich, während die Neubaublockbewohner sich ihrem Los ergeben haben.
Nein Josy, in dieser Beurteilung von dir, stimme ich diesmal nicht mit ein, diesen desaströsen Zustand hat die DDR selbst zu verantworten, nicht die Leute, die nach Feierabend noch gearbeitet haben oder an den Wochenenden. Dass die nicht ausgelastet waren, ja weshalb hat man sie denn nicht ausgelastet? Wäre dies schon wieder Ausbeutung gewesen, die ja nicht mehr sein durfte? Wäre dies unzulässiges Antreiben der führenden Klasse gewesen? Etwa Rütteln an den Eckpfeilern des Arbeiter - und Bauernstaates?
Darüber denk mal nach, Josy....
Gruß von der Insel


zuletzt bearbeitet 09.10.2014 19:33 | nach oben springen

#148

RE: Zug in die Freiheit

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 09.10.2014 19:43
von Schakal | 271 Beiträge

Warum mussten die DDR-Bürger in der Botschaft denn erst noch ordentlich ausgebürgert werden (was wohl die Ausreise durch die DDR demonstrieren sollte)? Nach BRD- Denkweise , waren sie doch schon Bundesbürger?

Naja, auf jeden Fall ist die Doku sehr sehenswert. Die damalige Westregierung hat sich wirklich Mühe gegeben. Dafür gebührt ihr heute noch Hochachtung. Soviel wahre Menschlichkeit wäre den friedliebenden sozialistischen Betonköpfen sicher im Traum nicht in den Sinn gekommen.
Zum Glück ist dieser Scheiß vorbei.
Wie hat man uns im Kindergarten (oder war`s schon in der Schule?) immer erzählt?
DAS GUTE SIEGT IMMER!


--- Ex oriente lux.---
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#149

RE: Zug in die Freiheit

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 09.10.2014 20:15
von FRITZE (gelöscht)
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@Schakal Zum Glück ist dieser Scheiß vorbei.

Dieser Scheiß ist noch lange nicht vorbei ! Der wird uns noch die nächsten 100 Jahre vorgehalten !
Pure Humanität waren die Aktionen der damaligen Bundesregierung garantiert nicht ! Nur Eigennutz !
Und es gab und gibt nicht nur sozialistische Betonköpfe ! Hier leiern ja auch etliche immer gebetsmühlenartig ,wie pöse die Verflossene war !
Komisch nur ,daß die meisten dort eine fundierte Bildung genossen haben !

Die grössten Schwarzarbeiter von damals jammern über die marode DDR ! Ihr habt doch brav mitgeholfen alles in Dutt zu fahren !
Die ganze Woche über geklaut und organisiert und nach Feierabend mit voller Kraft die Nachbarn abgezogen !
Meckern über die scheiss soz. Technik und ganz groß mit dem Lada oder Wolga angegeben !

Das Brett bei den Anderen am Kopf wird immer beschrieen ,aber die eigene Bohlenwand spürt niemand !

Ach und übrigens ,heute musste meine Frau zu einem Orthpäden ,bei dem sie vor Jahren schon war . Da war sie noch voller Lobes über den indischen Spezialisten. Davon war heut nix zu merken ! Keine Höflichkeit mehr ,nur noch oberflächlich ,meist auf den PC fokussiert .
Schnellabfertigung ,nicht mal die mitgebrachten Röntgenbilder angesehen !
Man hat sich etabliert in Deutschland !


josy95, passport, Damals87 und Krepp haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#150

RE: Zug in die Freiheit

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 09.10.2014 20:19
von eisenringtheo | 9.164 Beiträge

Zitat von Schakal im Beitrag #148
Warum mussten die DDR-Bürger in der Botschaft denn erst noch ordentlich ausgebürgert werden (was wohl die Ausreise durch die DDR demonstrieren sollte)? Nach BRD- Denkweise , waren sie doch schon Bundesbürger?
(...)

Aber nicht für die CSSR, die VR Ungarn, die VR Polenund die meisten anderen Staaten. Vor allem die CSSR verlangte ein völkerrechtlich korrektes Verhalten. Dass die DDR Flüchtlinge in der DDR aus der Staatsbürgerschaft entlassen werden sollte, soll zwei Gründe gehabt haben: Die DDR wollte die Personalien aufnehmen, und andererseits die Flüchtlinge abschrecken. Allerdings war das kontraproduktiv (siehe die Ereignisse in Dresden).
Theo


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#151

RE: Zug in die Freiheit

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 09.10.2014 20:22
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Wir haben doch einen Neu-User oder Userin hier welcher oder welche mit jungen Jahren in der Prager Botschaft war.
Vielleicht könnte man da einen Zeitzeugen-Eindruck erhalten.


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#152

RE: Zug in die Freiheit

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 10.10.2014 01:20
von StabsfeldKoenig | 2.637 Beiträge

Zitat von steffen52 im Beitrag #55
Uwe, das passt aber einigen besser in ihr Bild, von damals! So, kann man auch noch heute so tun, das sind alles Assis und Verbrecher gewesen, die das schöne Land DDR verlassen haben! Da können sie die gleich mit zählen die auf der Straße gegangen sind! Wusste nicht, das es so viele von der Sorte, damals gab! Ich würde die Lumpen und Verbrecher in einer anderen Ebene suchen!
Grüsse steffen52


Wer seine Kinder zurückgelassen hat, den kann man wohl mit gutem Gewissen als Lump und Asozialen bezeichnen.



damals wars hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#153

RE: Zug in die Freiheit

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 10.10.2014 02:12
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #151
Wir haben doch einen Neu-User oder Userin hier welcher oder welche mit jungen Jahren in der Prager Botschaft war.
Vielleicht könnte man da einen Zeitzeugen-Eindruck erhalten.

Sie kamen......die Grenze war auf....glückliche und lachende Gesichter.....Sekt und Tränen...beeindruckend und verständlich.
Trotzdem sollte man nicht vergessen,unter den Ersten die im anderen Teil Deutschlands ankamen waren auch Menschen dabei,für die man sich eher schämen sollte und die heute irgendwo einen Freiheits/Widerstandskämpfer -Status einklagen.
Es waren schlichtweg Kriminelle,die ihre eigenen Landsleute in ihrer Unwissenheit im Westen beklaut und anderweitig betrogen haben.

seaman


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#154

RE: Zug in die Freiheit

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 10.10.2014 02:43
von ABV | 4.202 Beiträge

In jedem Korb finden sich ein paar "faule Äpfel". Angesichts der vielen Flüchtlinge werden sicher auch eine gewisse Anzahl von Kriminellen darunter gewesen sein. Mir gefällt aber nicht, dass mitunter der Eindruck erweckt werden soll, dass der größte Teil der damaligen Flüchtlinge aus kriminellen gewissenlosen Elementen bestand. Das entspricht einfach nicht der Wahrheit!
Leute die ihre Kinder allein zurückgelassen haben, nur um in den Westen zu kommen, würde ich aber auch als Lumpen bezeichnen. Eine andere Bezeichnung fällt mir dazu beim besten Willen nicht ein. Meist handelt es sich dabei um Typen die anschließend in der Bundesrepublik nicht klar kamen. Weil ihnen die gebratenen Tauben eben nicht in den Mund flogen. Aber das waren Ausnahmen und eben nicht die Regel!

Gruß an alle
Uwe


www.Oderbruchfotograf.de

http://seelow89.wordpress.com/tag/volkspolizei-seelow/


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zuletzt bearbeitet 10.10.2014 02:56 | nach oben springen

#155

RE: Zug in die Freiheit

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 10.10.2014 03:18
von B208 | 1.328 Beiträge

Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #152
Zitat von steffen52 im Beitrag #55
Uwe, das passt aber einigen besser in ihr Bild, von damals! So, kann man auch noch heute so tun, das sind alles Assis und Verbrecher gewesen, die das schöne Land DDR verlassen haben! Da können sie die gleich mit zählen die auf der Straße gegangen sind! Wusste nicht, das es so viele von der Sorte, damals gab! Ich würde die Lumpen und Verbrecher in einer anderen Ebene suchen!
Grüsse steffen52


Wer seine Kinder zurückgelassen hat, den kann man wohl mit gutem Gewissen als Lump und Asozialen bezeichnen.


Wo waren denn diese Kinder als ihre Eltern in den Botschaften waren ?
Gab es Fälle , bei denen die Feuerwehren der DDR die Türen aufbrechen mussten um halb verhungerte und verdurstete schreiende Kinder aus verlassenen Wohnungen und Häusern zu retten ?
Wurden diese Kinder in Hotels oder Zeltplätzen in Ungarn oder der CSSR zurückgelassen ?
Waren die Kinder bei Verwandten , bei Personen des Vertrauens der Eltern ?
Wenn einige im Forum von Lumpen und Asozialen schreiben , dann müssen sie doch zwangsläufig davon ausgehen , dass die SED-Bonzen die Kinder nicht an ihre , nun im Westen lebenden Eltern , übergeben hätten .
Fragt sich wer hier ein Lump und asozial ist .

Modrow sprach mal davon , dass ein Grenzübergang der DDR zur Bundesrepublik der DDR ca. 100 Millionen brachte (pro Jahr). Nun wurden mehr und mehr Wege und später Grenzübergänge in Richtung Bundesrepublik geschaffen , ohne Gegenleistung . Der DDR brach eine Einnahmequelle weg und so wie Gerhard Schürer am 10.11.89 in der ZK Sitzung überlegte , ist die DDR ohne Gegenleistung für die Maueröffnung nicht existenzfähig !!!

Das DDR-Regime zahlte für einen durch eine Schusswaffe getöteten Flüchtling ca. 150 Mark Prämie , für einen freigekauften politischen Häftling kassierte das Regime ca. 40.000 DM ( ohne Beleg ) , die DDR war finanziell in einer sehr aussichtslosen Lage , da liegt es doch sehr nahe , dass in den kranken greisen Köpfen der Partei und Staatsführung auch die Überlegung an ein " Kindergeld " a la SED-Regime überlegt wurde .

Die von Ziegenhorn und höheren Staatsträgern überlegte ( unüberlegte ) Anweisung an den Diensthabenden Harald Jäger der PKE der Güst Bornholmerstrasse am 9.Nov. , bestimmte Personen unwissentlich auszubürgern , war hochgradig asozial !!!!!
Was wäre mit den Kindern und Jugendlichen passiert , deren Eltern den Worten der SED vertraut haben , nur mal kurz über die Grenze gingen und dann wieder zurück wollten . Wir kommen wieder !!!
Dann der Stempel auf dem Foto und NEIN , keine Einreise in die DDR möglich .
Das waren Überlegungen von Lumpen !!!


zuletzt bearbeitet 10.10.2014 04:54 | nach oben springen

#156

RE: Zug in die Freiheit

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 10.10.2014 09:13
von schnatterinchen (gelöscht)
avatar

Zitat von seaman im Beitrag #153
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #151
Wir haben doch einen Neu-User oder Userin hier welcher oder welche mit jungen Jahren in der Prager Botschaft war.
Vielleicht könnte man da einen Zeitzeugen-Eindruck erhalten.

Sie kamen......die Grenze war auf....glückliche und lachende Gesichter.....Sekt und Tränen...beeindruckend und verständlich.
Trotzdem sollte man nicht vergessen,unter den Ersten die im anderen Teil Deutschlands ankamen waren auch Menschen dabei,für die man sich eher schämen sollte und die heute irgendwo einen Freiheits/Widerstandskämpfer -Status einklagen.
Es waren schlichtweg Kriminelle,die ihre eigenen Landsleute in ihrer Unwissenheit im Westen beklaut und anderweitig betrogen haben.

seaman





So so, unter den Ersten waren auch Kriminelle, dann erzähl doch mal von denen und auch von den Kriminellen von damals die heute nach deiner Aussage irgendwelche Dinge einklagen! Wieviele waren den damals Kriminelle?
Ich bekam in der BGS Kaserne in Grafenau weder Sekt noch wurde ausgelassen gefeiert , sondern es herrschte eine optimistische Grundstimmung zwischen Bangen und Hoffen.
Aber alle waren hochmotiviert und willens für sich selbst Verantwortung zu übernehmen und sich eine neue Existenz aufzubauen.


zuletzt bearbeitet 10.10.2014 09:23 | nach oben springen

#157

RE: Zug in die Freiheit

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 10.10.2014 09:52
von eisenringtheo | 9.164 Beiträge

Zitat von B208 im Beitrag #155
(...)
Die von Ziegenhorn und höheren Staatsträgern überlegte ( unüberlegte ) Anweisung an den Diensthabenden Harald Jäger der PKE der Güst Bornholmerstrasse am 9.Nov. , bestimmte Personen unwissentlich auszubürgern, war hochgradig asozial !!!!!
Was wäre mit den Kindern und Jugendlichen passiert , deren Eltern den Worten der SED vertraut haben , nur mal kurz über die Grenze gingen und dann wieder zurück wollten . Wir kommen wieder !!!
Dann der Stempel auf dem Foto und NEIN , keine Einreise in die DDR möglich .
Das waren Überlegungen von Lumpen !!!


Nur stimmt das auch? Wenn Ausweise ungültig sind, können sie nicht mehr benutzt werden. Gleichwohl bleibt ein Bürger eines Staates Bürger dieses Staates. Ich denke nach wie vor, der Stempel sollte nicht die Ausbürgerung dokumentieren, sondern als Beweismittel für allfällige strafrechtliche Verfolgung dienen: Im Zeitpunkt, als man die offensichtlichsten "Störer" über die Grenze liess, hoffte man noch, dass man die Situation beruhigen könne, wenn diese Personen nicht mehr in der Menge wären.
http://www.berlin.de/mauer/oeffnung/index.de.html
Wären die Personen in der Menge alle schön nach Hause gegangen und es nicht zur Grenzöffnung gekommen.. auch dann hätte man allfällige rückkehrwillige DDR Bürger mit Stempel auf dem Foto sicher wieder in die DDR einreisen lassen... aber gleich zugeführt.
Theo


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#158

RE: Zug in die Freiheit

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 10.10.2014 10:03
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von Rüganer im Beitrag #147
Zitat von josy95 im Beitrag #142

...ja, @damals wars , Nebenverdienstmöglichketen gab es. Leider auch viel Mißbrauch damit. Besonders was die s. g. Feierabendbrigaden anbelangte. Da wurde geklotzt ohne Ende, bei privaten Auftraggebern wenn`s ging noch gegen D- Mark west. Und die Mehrzahl dieser Typen hing dann nächsten Tag auf Arbeit durch oder hatte von vorn herein schon irgendeinen Drückebergerposten. Andere mußten ihre Arbeit mitmachen.
War ja auch in geweisser Form staatlich legalisiert bzw. wurde kompromißlos geduldet. Vermutlich als "Anweisung von oben"...

Auch das konnte nicht gut gehen, hat die ehem. DDR langsam aber sicher, schleichend ruiniert...

Eins von diesen vielen Mosaiksteinchen, die schließlich zum wirtschaftlichen und kurz darauf zum zwandgsläufig folgenden politischen Ruin geführt haben...


josy95

Buchstabenklau- Edit...



Nein, Josy95, da siehst Du nur die eine Seite der Medaille und zwar die, die menschlich ist....
Wenn die Möglichkeiten da sind, unter Umständen sogar gegen Westknete zu scharwerkeln, welcher Idiot würde da nein sagen? Und wenn dir dann in der Firma, in der du eigentlich arbeitest, nichts passiert, weil du dann montags durchhängst, ja dass liegt doch nicht an den Feierabendbrigaden.
Und war der Häuslebauer nicht froh, dass der sein Eigenheim hochgezogen bekam? Wer hätte es ihm denn hochziehen sollen, wenn nicht diese Feierabendbrigaden?
Josy, diese Apparatschiks, die den Laden nicht beherrschten, die das Leistungsprinzip nicht durchsetzen konnten, diese Beschneidung jeglicher privater Unternehmertätigkeit, die eben nicht zuließ, dass private Baubetriebe entstanden und arbeiten konnten, fehlende Bilanzanteile für Material, sei es nun Steine oder Kalk oder Zement oder Pappe, von Bauholz ganz zu schweigen. Hier lagen doch die Ursachen und hier hat sich die so hochgelobte DDR in den Ruin gewirtschaftet. Ich schrieb es sinngemäß schon mal: Privat geht vor Katastrophe, dies war im Harz so, im Erzgebirge, an der Küste, in der Börde... vielleicht nicht in Berlin, da wurde ja genug hineingepumpt.. Und somit hat jeder abgezweigt, geschachert und geschoben, wo es nur ging. Und wer es nicht tat, der wohnte im Neubaublock und brauchte nichts. Alle anderen waren in Bewegung. Uns seltsamerweise sind die, die damals in Bewegung waren, meistens heute auch noch erfolgreich, während die Neubaublockbewohner sich ihrem Los ergeben haben.
Nein Josy, in dieser Beurteilung von dir, stimme ich diesmal nicht mit ein, diesen desaströsen Zustand hat die DDR selbst zu verantworten, nicht die Leute, die nach Feierabend noch gearbeitet haben oder an den Wochenenden. Dass die nicht ausgelastet waren, ja weshalb hat man sie denn nicht ausgelastet? Wäre dies schon wieder Ausbeutung gewesen, die ja nicht mehr sein durfte? Wäre dies unzulässiges Antreiben der führenden Klasse gewesen? Etwa Rütteln an den Eckpfeilern des Arbeiter - und Bauernstaates?
Darüber denk mal nach, Josy....
Gruß von der Insel



@Rüganer , bitte mal meinen Beitrag #142 und die einleitenden Worte richtig lesen:

...ja, damals wars , Nebenverdienstmöglichketen gab es. Leider auch viel Mißbrauch damit.

Ich wollte doch keine Zweifel daran oder aufkommen lassen, so wie Du es umfassend beschrieben hast. Die Desorganisation durch SED- Kader im Bauwesens, in der die Feierabendbrigaden meißtens tätig wurden oder die Unterdrückung jeglicher privaten Unternehmertätigkeit. Ausnahmen soll es wohl u. a. dort gegeben haben, wo SED- Bonzen selbst von profitierten.

Und glaub mir, @Rüganer , ich brauch nicht nachzudenken. Weiß schon, wovon ich rede...

josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
zuletzt bearbeitet 10.10.2014 10:04 | nach oben springen

#159

RE: Zug in die Freiheit

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 10.10.2014 10:20
von Hans | 2.166 Beiträge

Morgen, Gemeinde,…..
Hi, Peter
So ein paar „Randüberlegungen“ zum Thema, nachdem die allgemeine „Breitschreiberei“ dieses Threads ja wohl etwas abgeflaut ist. Ich meine Verdienst oder Gehalt und so, u.ä.
So so, unter den Ersten waren auch Kriminelle, dann erzähl doch mal von denen und auch von den Kriminellen von damals die heute nach deiner Aussage irgendwelche Dinge einklagen! Wie viele waren den damals Kriminelle?
Eine Frage , die sich ja wohl bei aller Liebe nicht beantworten lässt. Aber: Niemanden fällt ein Stein aus der Krone, wenn er einfach zugibt, ja, gab es. Über Zahlen zu streiten bringt da Garnichts.( Zumal die wohl niemand hat, jedenfalls keine „Belastbaren“.) Genauso wenig ,wie das Zahlenjonglieren deines Vorredners. Schönschreiben und „Umkehren der Beweislast“ ist wim. nach beides nicht hilfreich, sondern dient nur dazu, einen (eigenen) Standpunkt zu zementieren. Überzeugt das jemanden? Oder doch nur „Ich hab Recht!“ .

Ich bekam in der BGS Kaserne in Grafenau weder Sekt noch wurde ausgelassen gefeiert , sondern es herrschte eine optimistische Grundstimmung zwischen Bangen und Hoffen.
Aber alle waren hochmotiviert und willens für sich selbst Verantwortung zu übernehmen und sich eine neue Existenz aufzubauen.

So, dieser Teil ist für mich jedenfalls der interessantere. Währ schön, wenn Du dich da noch ein wenig „auslassen“ könntest. Das ist dann nämlich erlebte, erzählte Geschichte. Die ist mehr wert, als noch so viele „Dokumentarfilme“.
73, Hans


I´m just a truckle, but I don´t like to truckle. ( Prokop; Unterschenkel )
Damals87, josy95, ABV und andyman haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#160

RE: Zug in die Freiheit

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 10.10.2014 10:36
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zurück zum eigentlichen Thema.

Waren es für Viele wirklich Züge nur in die Freiheit?

Klar und unbestritten, raus aus dem eingezäunten und bevormundeten SED- "Paradies".
Hinein in die von Westmedien dem eingesperrten DDR- Bürger fein säuberlich suggesierte bunte Welt, das ach so tolle Paradies von Glitzer, vollen Regalen, Konsum schier ohne Ende.

Aber waren es für viele nicht auch Züge in die (schnelle) Ernüchterung? Das nach Euphorie, Freude ganz schnell die Ernüchterung kommt, besonders die des ausnahmslosen Leistungsprinzipes? Nix mehr mit Drückebergerei, fast unbegrenzt bezahlter Freistellung für gesellschaftlihe Tätigkeit & Co? Der eigentlich damals noch normale Alltag?

(Nebenbeibemerkung: ich schreibe jetzt bewußt von damals, weil leider heute, 25 Jahre danach das reale Leistungsprinzip und damit eine gesunde soziale Marktwirtschaft über eigentlich billige Taschenspielertricks wie Dumpinglöhne, Zeitrbeit, Werksverträge & Co total untergraben und für einen nicht geringen Teil der Arbeitnehmer quasi abgeschafft wurde. was zählt sind Skrupellosigkeit, Rücksichtslosigkeit, Raffgier, Rigerosität, Ellenbogen...)

Und meine Meinung, was die s. g. krimminellen Elemente anbelangt..., oh weia! Wie doch 25 Jahre danach die SED- Propaganda noch fortlebt....!

Kann mich ohne viel Worte eigentlich nur der Meinung von @ABV anschließen.

Ebenso und zum wiederholten male, was die Massen der angeblich zurückgelassenen Kinder anbelangt.
Einfach nur billigste Polemik, Propaganda von damals ohne beweiskräftige Zahlen oder anderweitige konkrete Belege!

Noch mal was direkt zum Videoclip und den Zügen.

Ich glaube, sehr viele meiner damaligen Kollegen in den betreffenden Bahnbetriebswerken an der Fahrtroute der Züge waren mehr als froh, diese Züge nicht fahren zu müssen. Denn jeder halb wegs nüchtern denkende Lokführer, Reichsbahner konnte sich in etwa ausmahlen, was da auf ihn zukommen kann. Gerade was das Erfassen (Überfahren mit meisst tödlichem Ausgang) von Personen im Gleis anbelangt.

Und wäre es dazu gekommen, das Personen, die im oder zu nah am Gleis gestanden haben, getötet wurden wären. Die DDR- Staatsanwaltschaft hätte mit ganz großer Sicherheit nüchtern und real, unabhängig wie eine Staatsanwaltschaft nun mal sein sollte und ohne SED- Einfluß spätestens ab Dezember 1989 ermittelt. Und sie hätte die Schuldigen gefunden, in nerster Linie natürlich die handelnden Lokführer, aber auch die auf den Lokomotiven mitfahrenden Instrukteure.

Und nach DDR- Gesetzes- und Rechtslage wären die mit ebenso großer Sicherheit nicht so gut davongekommen wie so mancher Kompaniechef und Einpeitscher bei der Vergatterung von Grenzsoldaten zum Grenzdienst und Schusswaffengebrauch bei späteren, von der bundesdeutschen Justitz geführten Prozessen.

Aber, seien wir alle froh, das damals niemand dabei zu Schaden oder gar ums Leben gekommen ist. Hätte vermutlich auch ganz schnell zur Eskalation in den Oktober- und Novembertagen vor nunmehr 25 Jahren führen können. Hätte manchen ungewollt Beteiigten schwere Gewissenbisse gebracht und niemanden wirklich gedient.

Bleibt immer nur die nüchterne und auch nach 25 Jahren immer noch schwer begreifliche Feststellung.

Sowas konnte nur ein (seniler) Vollidiot anweisen, diese hochbrisanten Züge noch über die DDR fahren zu lassen, oder?

josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
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