#81

RE: Zug in die Freiheit

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 07.10.2014 20:31
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von passport im Beitrag #78
Zitat von ek40 im Beitrag #77
Dann galt das aber nicht für alle Ärzte!!!
Der Chef meiner Frau war Leiter der Zahnklinik und "verdiente" 800 Aluchips als Dr. der Stomatologie.
Als ich das damals erfuhr,dachte ich,ich höre nicht richtig.....
Ich verdiente als Facharbeiter in der Kranmechanik/Hebezeugtechnik in Normalschicht beträchtlich mehr.
Da dachte ich mir damals schon so,das kann eigentlich nicht richtig sein.
Für was solange studieren,um später als Dok. solch einen miesen Lohn zu bekommen.
Passport,du erzählst Quatsch!Aber ganz dolle!
Vielleicht kann sich zu diesem Thema @Hufklaus mal äußern.

ek40

ek40





@ek40

Ich nicht. Der Auszug stammt aus einer bürgerlichen - freiheitlichen - demokratischen Zeitung. Du willst doch wohl nicht behaupten das die lügen


passport
Ich behaupte hier nur das du Quatsch postest,egal wo du das her hast.
Dann haben die eben Scheiße recherchiert.
Berufst dich immer auf die bürgerlichen - freiheitlichen - demokratischen Zeitungen,wenn es dir in den Kram passt,nächstesmal ruhig mit der B...
Oder noch besser,mit dem ND oder der JW z.B.
Sind diese Hetzblätter nicht deine bevorzugte Lektüre?
Ist nur ne Frage.

Ich kann das bestätigen,was @Gert in Bezug zu den Arztlöhnen schrieb!
Der Lohn war einfach nur beschissen,Jungzahnärzte bekamen noch weniger!

ek40


ek40


nach oben springen

#82

RE: Zug in die Freiheit

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 07.10.2014 20:35
von Hapedi | 1.877 Beiträge

Zitat von passport im Beitrag #78
Zitat von ek40 im Beitrag #77
Dann galt das aber nicht für alle Ärzte!!!
Der Chef meiner Frau war Leiter der Zahnklinik und "verdiente" 800 Aluchips als Dr. der Stomatologie.
Als ich das damals erfuhr,dachte ich,ich höre nicht richtig.....
Ich verdiente als Facharbeiter in der Kranmechanik/Hebezeugtechnik in Normalschicht beträchtlich mehr.
Da dachte ich mir damals schon so,das kann eigentlich nicht richtig sein.
Für was solange studieren,um später als Dok. solch einen miesen Lohn zu bekommen.
Passport,du erzählst Quatsch!Aber ganz dolle!
Vielleicht kann sich zu diesem Thema @Hufklaus mal äußern.

ek40

ek40





@ek40

Ich nicht. Der Auszug stammt aus einer bürgerlichen - freiheitlichen - demokratischen Zeitung. Du willst doch wohl nicht behaupten das die lügen


passport




was ist denn das für eine Zeitung die da wahr schreibt außer der Bild Zeitung , die Zeitung meines Vertrauens . Kommt die 2 x die Woche kostenlos


gruß Hapedi



nach oben springen

#83

RE: Zug in die Freiheit

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 07.10.2014 20:39
von passport | 2.634 Beiträge

Mit den Waffen des Klassenfeinde zurückzuschlagen ist meine bevorzugte Methode !


SPIEGELReport über das Gesundheitswesen in der DDR 49/1974


Ein Stationsarzt verdient 1000, ein Oberarzt 1500, der Chef selten mehr als 2000 Mark im Monat.

Auch die angestellten Ärzte in den Polikliniken und "Staatlichen Arztpraxen" bekommen aus dem großen Versicherungstopf nur je rund 1450 Mark im Monat (doppelt soviel wie ein Produktionsarbeiter)

Das Gehalt dürfte sich bis 1989 noch gesteigert haben. Und man vergisst bei dieser Rechnerei immer die 2. Lohntüte in der DDR.


passport


zuletzt bearbeitet 07.10.2014 20:41 | nach oben springen

#84

RE: Zug in die Freiheit

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 07.10.2014 20:45
von RudiEK89 | 1.951 Beiträge

Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #28
Zitat von Rostocker im Beitrag #27
In der Doku, kam doch auch vor,das so ein Kinderwagen-- auch wenn er leer war,auf das Gleis gestellt wurde. Das konnte man doch auch als eine Straftat ansehen. Oder? Ich glaube so was wird heute wohl auch bestraft. Die so was taten--waren mit Sicherheit--keine Helden von 1989


Es war nicht nur der Kinderwagen. Der gesammte Hauptbahnhof in Dresden wurde demoliert, die Bereitschaftspolizei (Wehrpflichtige) mit Steinen beworfen, obwohl es damals noch nicht solche Panzeranzüge wie heute gab. In Dresden hätte durchgegriffen werden sollen. Mordversuch, gefährliche Körperverletzung, Sachbeschädigung und Rowdytum darf man nicht dulden.

Also doch der Kinderwagen auf den Gleisen in Dresden. @94 wollte es mir nicht glauben obwohl ich es von einem guten
Freund der damaligen K9 gehört habe.
Nicht umsonst hat man an dem Tag die K9 und die Fallschirmjäger als Spezialeinheiten der DDR in Dresden eingesetzt um
mehr Schaden abzuwenden.


März 1986 - Herbst 1986 Uffz. Schule Perleberg, GAR5. Glöwen
Herbst 1986 - Februar 1989 GR Heiligenstadt I. GB Klettenberg, 3. GK Silkerode
seaman, damals wars und Hans haben sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#85

RE: Zug in die Freiheit

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 07.10.2014 20:54
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von Rostocker im Beitrag #80
Zitat von ek40 im Beitrag #77
Dann galt das aber nicht für alle Ärzte!!!
Der Chef meiner Frau war Leiter der Zahnklinik und "verdiente" 800 Aluchips als Dr. der Stomatologie.
Als ich das damals erfuhr,dachte ich,ich höre nicht richtig.....
Ich verdiente als Facharbeiter in der Kranmechanik/Hebezeugtechnik in Normalschicht beträchtlich mehr.
Da dachte ich mir damals schon so,das kann eigentlich nicht richtig sein.
Für was solange studieren,um später als Dok. solch einen miesen Lohn zu bekommen.
Passport,du erzählst Quatsch!Aber ganz dolle!
Vielleicht kann sich zu diesem Thema @Hufklaus mal äußern.

ek40

ek40



EK 40-- Ich habe als Schlosser und Schweißer--eigentlich ganz gut verdient in 2 Schicht System. Rechne ich aber von meinen Lohn, die Erschwerniszuschläge, Schichtzuschläge oder Montagezuschläge ab. Dann lag mit Sicherheit das Gehalt eines Arztes höher wie meines.
Dann hast du keinen guten Lohn gehabt.
800,-Ostmark bekam bei uns ein Jungfacharbeiter mit der LG6 in Normalschicht mit einigen Zusatzqualis der Hebezeugtechnik betreffend.
(Zusatzquali=z.B. diverse Schweißprüfungen,Hebezeug/Liftpässe für sämtliche Krananlagen oder Ausführungen und Typen wie EDK,MDK,Portal,Brücken,Derrickkrane,Staplerpass,Anschlägerpass usw.)
Mit der LG7 gab es 900,-Mark,wenn jetzt noch 3 Schichten dazu kamen,waren am Monatsende nicht nur 1000,-Mark in der Lohntüte.
In einem Nachbarbetrieb gab es für die gleiche Arbeit und Ausbildung 200,-Mark der DDR weniger........

Übrigens schreibe ich von einer ehem.Zahnklinik,dort wurde zu Ostzeiten in 2 Schichten gearbeitet,wie gesagt,meine Frau war dort beschäftigt.
Also zu diesem Thema braucht mir keiner was erzählen,auch nichts aus der Thüringer oder aus dem ND!!!!

ek40


nach oben springen

#86

RE: Zug in die Freiheit

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 07.10.2014 20:56
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zwei Bemerkungen von mir, teilweise wurde ich darum gebeten...
In den Jahren 1986 bis 1990 war ich Assistenzarzt in der Chirurgie unseres KKH, mein Gehalt betrug 1300,00 M, allerdings zuzüglich der Vergütung der Bereitschaftsdienste, die in der Woche von 16:00 Uhr bis 7:00 Uhr des Folgetages dauerten. Danach ging man nicht nach Hause, sondern absolvierte einen vollen Arbeitstag.
Der Wochenenddienst ging von Freitag 15:00 Uhr bis Montag 7:00 Uhr. Der Montag war dann auch wieder ein voller Arbeitstag.
Und dass in einer Chirurgischen Klinik (mit Ambulanz) rund um die Uhr etwas abgeht, wird hoffentlich niemand anzweifeln.
Mein damaliges Netto-Einkommen betrug etwa 2000,00 M, bei etwa 8 bis 10 Diensten wochentags und ein bis zwei beschriebenen Wochenenden pro Monat.

Zweitens. Nach dem Mauerfall hat kein Arzt unseres KKH den schnellen Weg in den Westen gesucht und es waren mehrheitlich keine überzeugten Fans der DDR.

VG Klaus


passport, RudiEK89, Rostocker, Hapedi und josy95 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 07.10.2014 20:57 | nach oben springen

#87

RE: Zug in die Freiheit

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 07.10.2014 20:59
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Andreas, aber die hohen Genossen haben es ja regelrecht darauf angelegt, das da Einige austicken, mit ihrer fahrt der Züge durch die DDR!
Das da ein Klientel dabei ist, die egal mit welchen Mitteln, aufspringen wollten, das konnten sie sich doch an alle 10 Finger abzählen!
Ich glaube, da wollte man der Welt und der Presse vorführen, so friedlich sind die nicht! Alles Rowdys!
Grüsse steffen52


nach oben springen

#88

RE: Zug in die Freiheit

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 07.10.2014 21:01
von Rostocker | 7.719 Beiträge

Zitat von passport im Beitrag #83
Mit den Waffen des Klassenfeinde zurückzuschlagen ist meine bevorzugte Methode !


SPIEGELReport über das Gesundheitswesen in der DDR 49/1974


Ein Stationsarzt verdient 1000, ein Oberarzt 1500, der Chef selten mehr als 2000 Mark im Monat.

Auch die angestellten Ärzte in den Polikliniken und "Staatlichen Arztpraxen" bekommen aus dem großen Versicherungstopf nur je rund 1450 Mark im Monat (doppelt soviel wie ein Produktionsarbeiter)

Das Gehalt dürfte sich bis 1989 noch gesteigert haben. Und man vergisst bei dieser Rechnerei immer die 2. Lohntüte in der DDR.


passport


Ich frage mich nun --wie konnte sich so mancher Arzt 1 bis 2 Bungalos hier im Harz oder an der Ostsee hinsetzen--wenn er nur einen Hungerlohn verdient hat. Aber mal so gesagt--das mit den Löhnen sollte man nicht verallgemeinern. Vor allen nicht--wenn man jung angefangen hat. Habe auch nicht gleich den Spitzenlohn bekommen oder eine hohe Lohngruppe, die musste ich mir auch durch Qualifiziereung und Lehrgänge erarbeiten.


nach oben springen

#89

RE: Zug in die Freiheit

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 07.10.2014 21:03
von Gelöschtes Mitglied
avatar

@Hufklaus,kann es dann sein,das Zahnärzte damals weniger verdienten als z.B. ein Chirurg,ob der wenigeren Stunden oder Dienste?

ek40


nach oben springen

#90

RE: Zug in die Freiheit

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 07.10.2014 21:05
von Gelöschtes Mitglied
avatar

@ek40 , ich weiß das nicht mehr so genau...Wir richtigen Ärzte hatten dienstlich kaum Kontakte zu Dentisten...

VG Klaus


nach oben springen

#91

RE: Zug in die Freiheit

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 07.10.2014 21:06
von RudiEK89 | 1.951 Beiträge

Zitat von steffen52 im Beitrag #87
Andreas, aber die hohen Genossen haben es ja regelrecht darauf angelegt, das da Einige austicken, mit ihrer fahrt der Züge durch die DDR!
Das da ein Klientel dabei ist, die egal mit welchen Mitteln, aufspringen wollten, das konnten sie sich doch an alle 10 Finger abzählen!
Ich glaube, da wollte man der Welt und der Presse vorführen, so friedlich sind die nicht! Alles Rowdys!
Grüsse steffen52

Da gebe ich dir Recht Steffen. Warum der Zug durch Dresden fahren musste, werden wir jetzt nicht mehr klären.
Glaub mir eins, keiner der eingesetzten "Beamten" hat das verstanden.
War halt hohe Politik damals.


März 1986 - Herbst 1986 Uffz. Schule Perleberg, GAR5. Glöwen
Herbst 1986 - Februar 1989 GR Heiligenstadt I. GB Klettenberg, 3. GK Silkerode
nach oben springen

#92

RE: Zug in die Freiheit

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 07.10.2014 21:07
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von Hufklaus im Beitrag #90
@ek40 , ich weiß das nicht mehr so genau...Wir richtigen Ärzte hatten dienstlich kaum Kontakte zu Dentisten...

VG Klaus
Na den Post zeig ich mal meiner Frau,....oder liebr doch nicht?

Gruß ek40


nach oben springen

#93

RE: Zug in die Freiheit

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 07.10.2014 21:13
von FRITZE (gelöscht)
avatar

Zitat von Hufklaus im Beitrag #90
@ek40 , ich weiß das nicht mehr so genau...Wir richtigen Ärzte hatten dienstlich kaum Kontakte zu Dentisten...

VG Klaus

Klaus ,da muss ich mal sagen ,daß mir in der DDR die Zähne kaputtsaniert wurden ! Aber es war halt kostenlos !
Vlt. hätte ich heute schon die Dritten !?
Aber ich hab mir hier ne gelernte Zahnarzthelferin zur Frau genommen und meine verbliebenen sind i.O.

MfG FRITZE


nach oben springen

#94

RE: Zug in die Freiheit

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 07.10.2014 21:18
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zwar schwer OT, aber da können wir mal sehen, was für ein Glück wir mit unseren Frauen haben...

VG Klaus


nach oben springen

#95

RE: Zug in die Freiheit

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 07.10.2014 21:20
von FRITZE (gelöscht)
avatar

Noch mal OT ! Aber mir fiel gleich ein : "Drum prüfe,wer sich ewig bindet ! "


nach oben springen

#96

RE: Zug in die Freiheit

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 07.10.2014 21:24
von eisenringtheo | 9.171 Beiträge

Es war auch die Unsicherheit der damaligen Zeit! Angesichts der Lage war ich mir ziemlich sicher, dass die Zeit von Gorbatschow, von Glasnost und Perestroika bald vorüber seien und das das Militär "übernehmen" würde. Wer auch so dachte, durfte nicht noch lange überlegen.
Theo


nach oben springen

#97

RE: Zug in die Freiheit

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 07.10.2014 21:28
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #96
Es war auch die Unsicherheit der damaligen Zeit! Angesichts der Lage war ich mir ziemlich sicher, dass die Zeit von Gorbatschow, von Glasnost und Perestroika bald vorüber seien und das das Militär "übernehmen" würde. Wer auch so dachte, durfte nicht noch lange überlegen.
Theo

Schön Theo, das wir wieder beim Thema sind! Habe nichts mit Ärzten am Hut( nichts gegen Hufklaus)! Man geht gesund rein und kommt krank wieder raus!Meine in die Praxis!!!
Grüsse steffen52


zuletzt bearbeitet 07.10.2014 21:30 | nach oben springen

#98

RE: Zug in die Freiheit

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 07.10.2014 22:21
von Grenzwolf62 (gelöscht)
avatar

Wir als konsequent Dableiber hatten Mitte bis Ende der 80er viel Freundesschwund zu verzeichnen, die meisten offiziell ausgereist nachdem sie 2 Jahre auf gepackten Koffern sitzen mussten, war schon traurig lieb gewonnene Menschen so zu verabschieden, zumal angenommen für lange Zeit ohne Wiedersehen.
Botschaftsflüchtlinge oder über Ungarn hatte ich im Bekanntenkreis nur paar Singles, die meisten verantwortungsvollen hätten diesen Weg wohl ihren Kindern nicht zugemutet und sie gleich recht nicht zurück gelassen.
Den eventuell 0,5% Assis die das tatsächlich machten musste man wirklich keine Träne hinterher weinen.


Hapedi und Gert haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 07.10.2014 22:35 | nach oben springen

#99

RE: Zug in die Freiheit

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 08.10.2014 06:16
von B208 | 1.339 Beiträge

10.000 zurückgelassenen Kinder .
Viele in der Doku gezeigte Personen hatten ihr Kinde an der Hand , auf dem Arm und es waren junge Gesichter , junge Eltern .
Man hat wenige ältere Menschen gesehen . Wenn ich nun davon ausgehe , dass in diesen frühen Jahren einer Partnerschaft/Ehe ein Kind pro Paar gerechnet werden kann , dann sind das 20.000 Elternteile . Dazu die vielen Kinderlosen , die den Weg in den Westen gesucht haben .
Wie hoch war die Zahl der Ausreisenden ???
Wieviele wussten ihre Kinder in guten Händen , bei Eltern , Grosseltern und Geschwistern , wollten ihren Kindern diese Strapazen und Gefahren der Flucht nicht aussetzen und haben sicherlich darauf gebaut , dass sogar das SED-Regime ihre Kinder ausreisen lässt . Alles andere wäre ja auch unmenschlich . Wenn nun einige hier die Eltern anklagen und als asozial bezeichnen , dann gehen sie doch davon aus , dass die DDR-Führung die Kinder NICHT ausreisen lassen würden . Aha , also auch hier eine 10.000 fache unmenschliche Unrechttat durch das DDR-Regime .


Wieviele Zwangsadoptionen durch den SED-Staat stehen den o.g. Zahlen gegenüber ?

Die Stasiaktion mit dem Abgestempelten Ausweis/Pass am 9.November89 für bestimmte Ausreisende ? Vergessen ?


Hapedi hat sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#100

RE: Zug in die Freiheit

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 08.10.2014 06:28
von Nostalgiker | 2.554 Beiträge

Zitat von B208 im Beitrag #99
10.000 zurückgelassenen Kinder ..... .

Wieviele Zwangsadoptionen durch den SED-Staat stehen den o.g. Zahlen gegenüber ?




Bisher sind es ganze 4, in Worten: Vier, welche mehr oder minder zweifelsfrei nachgewiesen worden.

Alle Anderen sogenannten Fälle von "Zwangsadoptionen" lösten sich bei näherer Betrachtung im Wohlgefallen populistischer Propaganda auf.


Nostalgiker


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler

maxhelmut hat sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen



Besucher
25 Mitglieder und 75 Gäste sind Online

Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: weber-thum@web.de
Besucherzähler
Heute waren 2904 Gäste und 155 Mitglieder, gestern 3611 Gäste und 206 Mitglieder online.

Forum Statistiken
Das Forum hat 14367 Themen und 557831 Beiträge.

Heute waren 155 Mitglieder Online:

Besucherrekord: 589 Benutzer (24.10.2016 20:54).

Xobor Ein eigenes Forum erstellen